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Archive for the ‘Hölzchen und Stöckchen, Totholz’ Category

Sie hatte eine Überraschung werden sollen, meine Reise nach Dresden.

Aber durch ein Missgeschick wurde das Geheimnis enttarnt. :-)

Aber durch ein Missgeschick wurde das Geheimnis enttarnt. 🙂

Gut am DD-Bahnhof angekommen, wird erstmal das Gepäck im Hotel verstaut - davor ruhen die Fontänen, die auf http://www.hamburg.de/umweltschutz-wandsbek/ sprühen.

Gut am DD-Bahnhof angekommen, wird erstmal das Gepäck im Hotel verstaut – davor ruhen die Fontänen, die auf http://www.hamburg.de/umweltschutz-wandsbek/ sprühen.

Schnell bringt mich die Straßenbahn zur TU Dresden, Beyer-Bau.

Schnell bringt mich die Straßenbahn zur TU Dresden, Beyer-Bau.

Eingang Beyer-Bau, hier studieren z.B. BauIngenieure.

Eingang Beyer-Bau, hier studieren z.B. BauIngenieure.

Das Studium in Dresden kann sowohl vor Ort als auch von der Ferne stattfinden. Für BauIngenieure wird z.B. „Wasserbau und Umwelt“ angeboten.

Und so kommen wir zum Stichwort „Este, Niedersachsen“ in der Überschrift dieses Artikels.

Zum Fernstudium gehört eine Projektarbeit. Björn T. schrieb seine über Restaurieren der Este, muss darüber vortragen.

Zum Fernstudium gehört eine Projektarbeit. Björn T. schrieb seine über Restaurieren der Este, muss darüber vortragen.

Eiszeitlandschaft Este, angekommen in Dresden, am Südrand des Norddeutschen Tieflands.

Eiszeitlandschaft Este, angekommen in Dresden, am Südrand des Norddeutschen Tieflands.

Wer Gewässer restaurieren will, muss das Leitbild kennen. Der Ingenieur sucht es über die Regimetheorie.

Wer Gewässer restaurieren will, muss das Leitbild kennen. Der Ingenieur sucht es über die Regimetheorie.

Naturnähe und Stabilität in Dynamik sind wichtige Rahmenbedingungen, wie der vorige Blog-Eintrag bereits beschrieb.

Naturnähe und Stabilität in Dynamik sind wichtige Rahmenbedingungen, wie der vorige Blog-Eintrag bereits beschrieb.

Der Kronenschluss standorttypischer Bäume gehört - heute in Zeichen des Klimawandels mehr denn je - als ein wichtiges Kriterium dazu.

Der Kronenschluss standorttypischer Bäume gehört – heute in Zeiten des Klimawandels mehr denn je – als ein wichtiges Kriterium dazu.

Eine Diskussionsrunde mit interessierten Zuhörern rundet einen solchen Vortrag trefflich ab.

Eine Diskussionsrunde mit interessierten Zuhörern rundet einen solchen Vortrag trefflich ab.

Geschafft! Irgendwie haben wir beim Weggehen ein gutes Gefühl.

Wenn wir schon von der nördlichen Elbestrecke kommen, wollen wir natürlich die Dresdner Elbe sehen - hier am Europaufer.

Wenn wir schon von der nördlichen Elbestrecke kommen, wollen wir natürlich die Dresdner Elbe sehen – hier am Europaufer.

Ein alter Kämpe blickt auf uns herab.

Ein alter Kämpe blickt auf uns herab.

Auf dem Weg ins Restaurant begegnet uns dieses Wasserspiel.

Auf dem Weg ins Restaurant begegnet uns dieses Wasserspiel.

Dieses Lächeln wurde inzwischen bestätigt - die Mühen um Projektarbeit und Vortrag wurden inzwischen mit der Note 1,3 belohnt.

Dieses Lächeln wurde inzwischen bestätigt – die Mühen um Projektarbeit und Vortrag wurden mit der Note 1,3 belohnt.

Wenn wir schon in Dresden sind, gucken wir natürlich auch Touristisches. Die Stadt hat viel zu bieten.

Wenn wir schon in Dresden sind, gucken wir natürlich auch Touristisches. Die Stadt hat viel zu bieten.

Beeindruckend sind auch die alten, frei liegenden Kellergewölbe.

Beeindruckend sind auch die alten, frei liegenden Kellergewölbe.

Und der Winterzauber läuft bis März.

Und der Winterzauber läuft bis März.

Abends an der Elbe, ein Vogelmäster am Werk.

Abends an der Elbe, ein Vogelmäster am Werk.

Da sind aber auch Vögel ...

Da sind aber auch Vögel …

Auch vom Europaufer fliegen neue an.

Auch vom Europaufer fliegen neue an.

Die Welle auf der Brücke erinnert an die Jahrtausendflut 2002. Wie viele weitere folgten seit dem?

Die Welle auf der Brücke erinnert an die Jahrtausendflut 2002. Wie viele weitere folgten seit dem?

Touristischer Trubel bis in den Abend. Ist das wohl immer so, oder liegt das am Datum?

Touristischer Trubel bis in den Abend. Ist das wohl immer so, oder liegt das am Datum?

Am Europaufer dominiert inzwischen blau-silbern.

Am Europaufer dominieren inzwischen blau-silbern und blau-weiss.

Wir - inzwischen (oh Rätsel !) sind wir 3,5 - dürfen aber nochmal hochklettern und das abendliche Elbepanorama geniessen.

Wir – inzwischen (oh Rätsel !) sind wir 3,5 – dürfen aber nochmal hochklettern und das abendliche Elbepanorama geniessen.

Am Europaufer - Licht auf der Elbe und nebendran.

Am Europaufer – Licht auf der Elbe und nebendran.

Im Detail.

Im Detail.

Auf dem Rückweg zum Hotel - Keller im Dunkeln.

Auf dem Rückweg zum Hotel – Keller im Dunkeln.

Und dann dürfen wir nicht über die Straße. Da laufen schon so 300 längs.

Und dann dürfen wir nicht über die Straße. Da laufen schon so 300 längs.

Hinterran scheint ein Wettrennen von Polizeiwagen stattzufinden.

Hinterran scheint ein Wettrennen von Polizeiwagen stattzufinden.

Der Spuk ist vorbei, in der Fußgängerzone hinterm Winterzauber passiere ich noch einige Versprengte der beiden Richtungsszenen.

Der Spuk ist vorbei, in der Fußgängerzone hinterm Winterzauber passiere ich noch einige Versprengte der beiden Richtungsszenen.

Der Hotelfahrstuhl verrät, der Parkplatz sei gesperrt - wie gut, dass ich per Bahn hier bin.

Der Hotelfahrstuhl verrät, der Parkplatz sei gesperrt – wie gut, dass ich per Bahn hier bin.

Am Morgen darauf zeigt der Blick aus dem Fenster, dass die Veranstaltung wohl eine Polizeifahrzeug-Gebrauchtwagenmesse ist? In der Tat, der Parkplatz wird vollständig benötigt.

Am Morgen darauf zeigt der Blick aus dem Fenster, dass die Veranstaltung wohl eine Polizeifahrzeug-Gebrauchtwagenmesse ist? In der Tat, der Parkplatz wird vollständig benötigt.

Im Ernst: Ich habe mich am Vorabend und bei der Abreise mit Polizisten unterhalten. Gut, dass es sie gibt.

Die Straßenwanderungsveranstalter hatten dann die für den Donnerstag angemeldeten Veranstaltungen samt und sonders abgesagt. Um so besser.

Auf geht`s nach Hause, Richtung Bahnhof, vorbei am denkwürdigen Datum für Deutschland, dem 8. Oktober 1989.

Auf geht`s nach Hause, Richtung Bahnhof, vorbei am denkwürdigen Datum für Deutschland, dem 8. Oktober 1989.

Bahnhof Dresden - auf gen Berlin.

Bahnhof Dresden – auf gen Berlin.

Pendlerrennen - alle anderen wollen nicht in meine Richtung.

Pendlerrennen – alle anderen wollen nicht in meine Richtung.

Ich geniessen den Platz in der tschechischen Bahn - vor meinem Umsteigen in vollgequetschten DB-Zug in Berlin.

Ich geniesse den Platz in der tschechischen Bahn – vor meinem Umsteigen in vollgequetschten DB-Zug in Berlin.

Tschüss Dresden und Dresdner Elbe - bis zum nächsten Mal!

Tschüss Dresden und Dresdner Elbe – bis zum nächsten Mal!

Ich hoffe doch sehr mit allen Bahnreisenden, dass die Strecke Berlin - Dresden - Prag in nicht allzu ferner Zukunft früher schon gekannten Fahrzeitstandards wieder angepasst ist.

Ich hoffe doch sehr mit allen Bahnreisenden, dass die Strecke Berlin – Dresden – Prag in nicht allzu ferner Zukunft früher schon gekannten Fahrzeitstandards wieder angepasst ist.

Schienengleiche Bahnübergänge auf der Hauptstrecke zwischen zwei europäischen Metropolen sollten schnellstens der Vergangenheit angehören.

Schienengleiche Bahnübergänge auf der Hauptstrecke zwischen zwei europäischen Metropolen sollten schnellstens der Vergangenheit angehören.

Tja, und dann Berlin - umsteigen in den ICE, volle Enge. Ganz DK scheint nach Hause zurück zu wollen.

Tja, und dann Berlin – umsteigen in den ICE, volle Enge. Ganz DK scheint nach Hause zurück zu wollen.

Über uns ziehen die Tiefdruckschwanzreste, die ihre Wassermassen im Süden Englands abgeladen und dort alles überschwemmt haben.

Über uns ziehen die Tiefdruckschwanzreste, die ihre Wassermassen im Süden Englands abgeladen und dort alles überschwemmt haben.

Ankunft in Hamburg, Tiefdruckschwanz verdeckt die Sonne vorübergehend.

Ankunft in Hamburg, Tiefdruckschwanz verdeckt die Sonne vorübergehend.

Kleine Bräunungspause am Hamburger Hauptbahnhof vor der Restheimfahrt.

Kleine Bräunungspause am Hamburger Hauptbahnhof vor der Restheimfahrt.

Und weiter geht`s im Metronom - vorbei an den "hingekotzten Würfeln", wie manch einer Teile der Hafencity nennt, im Hintergrund die Elbphilharmony, unser Steuergeldvernichter.

Und weiter geht`s im Metronom – vorbei an den „hingekotzten Würfeln“, wie manch einer Teile der Hafencity nennt, im Hintergrund die Elbphilharmony, unser Steuergeldvernichter.

Die Norderelbe mit östlicher Hafencity-Baustellenfläche. Noch 30 Minuten Fahrt und die Dresdenreise ist zu Ende.

Die Norderelbe mit östlicher Hafencity-Baustellenfläche. Noch 30 Minuten Fahrt und die Dresdenreise ist zu Ende.

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„Kleinmaßnahmen zur naturnahen Entwicklung von Fließgewässern – Finanzierungswege, Konzepterstellung, Hinweise zur Umsetzung“ hieß – etwas sperrig – das Seminar der NNA Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz, Schneverdingen, das eine Vielzahl Interessierter am 11. Februar 2014 zusammenkommen ließ. Die Vorträge wurden dort nach und nach ins Netz gestellt und sind inzwischen (2025) längst verschwunden – soviel also zum Spruch „Das Internet vergisst nichts“.

Hier steht ein Kurztext zu meinem Vortrag „Technische Möglichkeiten der Fließgewässerentwicklung bei fehlender Flächenverfügbarkeit – Varianten des Instream-Restaurierens“ mit Verlinkungen als pdf-Datei zur Verfügung.

Die Referenten waren sich mit den Teilnehmern einig, dass – nicht nur in Niedersachsen – zwischen Wissen und Handeln eine riesige Realisierungslücke im Hinblick auf die gesetzlich festgelegten Ziele des Gewässerschutzes klafft. Das ist um so erstaunlicher und bedauerlicher, als die Bundesrepublik Deutschland diese Ziele (z.T. im deutschen Wasserrecht seit 1977 enthalten) entscheidend mit in die seit 2000 geltende EG-Wasserrahmenrichtlinie formuliert hat. Zur Zeit der Vorbereitung dieser Richtlinie, erinnern wir uns, waren Dr. Klaus Töpfer und Dr. Angela Merkel deutsche Umweltminister.

Das NNA-Seminar war maßgeblich organisiert von der UAN, die mit der wib (Wasserrahmenrichtlinien-InfoBörse) gute Beispiele zum Nachahmen allen zur Verfügung hielt – leider auch dem Nirwana anheim gefallen.

Von allen Referenten wurde darauf hingewiesen, dass es unabdingbar ist, das Gewässer in seinen vielfältigen hydrologischen und ökologischen Strukturen und Funktionen zu verstehen, um geeignete Verbesserungen initiieren zu können.

Hier einige willkürliche, sinngemäß widergegebene Zitate der Referenten, bevor Fotos von der Exkursion zum Geestbach Fintau, Einzugsgebiet Wümme – Weser, folgen.

Joachim Wöhler, Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz: „Angesichts der Fließgewässerverteilung innerhalb des niedersächsischen Gewässernetzes – 130-tausend km Gew. 3. Ordnung – 28-tausend km Gew. 2. Ordnung und ca. 2-tausend km Gew. 1. Ordnung trifft das Zitat der UAN: Wir müssen das Bewusstsein für die scheinbar unbedeutenden Gewässer 3. Ordnung wecken!“

Prof. Dr. Heiko Brunken, Hochschule Bremen: „Fachlichkeit heisst, das System Bach verstehen. Simpel ausgedrückt baut es auf die Abfolge Erle – Bachflohkrebs – Forelle. – Mein Fazit: Gehölze ans Gewässer – Holz ins Wasser – Wald in die Aue.“

Peter Sellheim, Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten und Naturschutz, Hannover: „Sach- und Fachverstand sind die Grundlage unseres Handelns, auf nicht geeignete Maßnahmen ist zu verzichten.“

Ralf Brandt, Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten und Naturschutz, Verden, erläuterte sehr anschaulich die Antragsformulare und den Ablauf zur Förderung der Fließgewässerentwicklung.

Dr. Jens Salva, Landesfischereiverband Weser-Ems e.V. begleitete die Seminar-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer von der Idee zur gelungenen Maßnahme anhand einer Vielzahl guter Beispiele. Er wies auch auf die Bedeutung des „Sehen lernen“ hin: „Man hüte sich vor der Situation: Das Auge freut sich, das Gewässer aber arbeitet und lebt nicht.“.

Ralf Gerken, Landessportfischerverband Niedersachsen, führte auf der Exkursion zur Fintau, einem Nebenfluss der Wümme, die Entstehung der Geest, einer charakteristischen Eiszeiten-gestalteten Landschaft vor. Kärtchen standorttypischer Fische und Wirbellosen (jedes Kärtchen repräsentierte 1 % der Lebensgemeinschaft)  wurden von den Seminarteilnehmern unterschiedlichen Gewässersohlenstrukturen zugeordnet. Sehr deutlich trat die Bedeutung von Kies/Geröll und Holz/Wurzeln/Totholz hervor. – Mehr dazu in den folgenden Fotos.

Auenwald - der Name des Tagesgetränks im Seminar repräsentierte geradezu das wesentliche Rückgrat eines gesunden Fließgewässers.

Auenwald – der Name des Tagesgetränks im Seminar repräsentierte geradezu das wesentliche Rückgrat eines gesunden Fließgewässers.

Wer dazu mehr lesen möchte, findet Geeignetes zum Beispiel hier.

Erlengesäumte Fintau, von aussen naturnah wirkender Nebenfluss der Wümme.

Erlengesäumte Fintau, von aussen naturnah wirkender Nebenfluss der Wümme.

Wer in solchen Bach hineinsieht, erblickt oft genug - - - Treibsand! Ein Sandbach also? - Versetzen wir uns einmal in die Entstehungsgeschichte hiesiger Bäche ...

Wer in solchen Bach hineinsieht, erblickt oft genug – – – Treibsand! Ein Sandbach also? – Versetzen wir uns einmal in die Entstehungsgeschichte hiesiger Bäche …

Ralf Gerken vom Landessportfischerverband Niedersachsen hat sein Experiment zur Landschaftsentstehung, Nacheiszeitlandschaft Geest, gut vorbereitet.

Ralf Gerken vom Landessportfischerverband Niedersachsen hat sein Experiment zur Landschaftsentstehung, Nacheiszeitlandschaft Geest, gut vorbereitet.

Einige Informationen zur Geest finden sich auch hier.

Die Gletscher schmelzen, das Wasser arbeitet die Landschaftscharakteristik heraus.

Die Gletscher schmelzen, das Wasser arbeitet die Landschaftscharakteristik heraus.

Über die Zeit präpariert das Wasser durch Wegspülen feiner Materialien Grobmaterial heraus. Der Kiesbach ist das Leitbild in der Geestlandschaft - und, oft genug, durch Weitertransport der Kiese, auch darüber hinaus.

Über die Zeit präpariert das Wasser durch Wegspülen feiner Materialien Grobmaterial heraus. Der Kiesbach ist das Leitbild in der Geestlandschaft – und, oft genug, durch Weitertransport der Kiese, auch darüber hinaus.

Nachzulesen ist die Geschichte im Detail bei Altmüller und Dettmer (1996).

Kleines Experiment zur Bedeutung der einzelnen Gewässerstrukturen, Vorbereitung abgeschlossen.

Und nun zum Lebensraum – welche Bedeutung haben die verschiedenen Bachstrukturen: bewegter oder stabil liegender Sand, Wasserpflanzen, Baumwurzeln und Holz, Kies und Geröll?

Fischkärtchen mit Öko-Ansprüchen - jede Karte repräsentiert 1 % der Fischgemeinschaft. Jeder der 50 Kursteilnehmer erhält also 2 Kärtchen. - Wo werden sie landen?

Fischkärtchen mit Öko-Ansprüchen – jede Karte repräsentiert 1 % der Fischgemeinschaft. Jeder der 50 Kursteilnehmer erhält also 2 Kärtchen. – Wo werden sie landen?

Interessant: die Fische der Bäche und kleinen Flüsse konzentrieren sich bei Kies und festliegendem Sand. Holz spiel eine große Rolle, Wasserpflanzen dagegen nicht.

Interessant: die Fische der Bäche und kleinen Flüsse konzentrieren sich bei Kies und stabil liegendem Sand. Holz spielt eine große Rolle, Wasserpflanzen dagegen nicht.

Jetzt ergänzen wir das Experiment um die Wirbellosen und ihre Bindung an bestimmte Strukturen.

Jetzt ergänzen wir das Experiment um die Wirbellosen und ihre Bindung an bestimmte Strukturen.

Siehe da, das Bild bestätigt sich - auch die Wirbellosen fordern den Kiesbach, noch etwas stärker als die Fische bei "Holz" präsent.

Siehe da, das Bild bestätigt sich – auch die Wirbellosen fordern den Kiesbach, noch etwas stärker als die Fische bei „Holz“ präsent.

Und so sieht ein fachkundig restaurierter Geestbach aus. Meerforellen haben bereits daran gearbeitet. Ihre Laichbetten - Loch geschlagen, der Kies von der Strömung auf einen kleinen Berg gehäuft - belebt die turbulente Charakteristik der Fintau.

Und so sieht ein fachkundig restaurierter Geestbach aus. Meerforellen haben bereits daran gearbeitet. Ihre Laichbetten – Loch geschlagen, der Kies von der Strömung auf einen kleinen Berg gehäuft – belebt die turbulente Charakteristik der Fintau.

Die turbulente Strömung entmischt - hier ein Treibselhaufen aus Totholz, reichhaltige Speisekammer für Spezialisten.

Die turbulente Strömung entmischt – hier, vorn links, ein Treibselhaufen aus Totholz, reichhaltige Speisekammer für Spezialisten.

Hier noch einmal im Detail die Meerforellen-induzierte Sohlstruktur vor individueller Alt-Erle: Strömung von rechts, das von den Laichfischen "gegrabene" Strudelloch, abwärts der rauschende Kiesberg mit den Eiern drin.

Noch einmal im Detail die Meerforellen-induzierte Sohlstruktur vor individueller Alt-Erle: Strömung von rechts, das von den Laichfischen „gegrabene“ Strudelloch, abwärts der rauschende Kiesberg mit den Eiern drin.

Vor der Rückfahrt zum Schlussvortrag und zur Schlussdiskussion in der NNA versammeln sich die Teilnehmer und erfahren das unerfreuliche Ergebnis der Elektrofischerei: noch immer wirkt die extreme Stoßverschmutzung durch Organik einer Biogasanlage nach. So gut wie kein Fisch fand sich heute an dieser sonst von Hunderten Forellen und Mühlkoppen charakterisierten Strecke.

Vor der Rückfahrt zum Schlussvortrag und zur Schlussdiskussion in der NNA versammeln sich die Teilnehmer und erfahren das unerfreuliche Ergebnis der Elektrofischerei: noch immer wirkt die extreme Stoßverschmutzung durch Organik einer Biogasanlage nach. So gut wie kein Fisch fand sich heute an dieser sonst von Hunderten Forellen und Mühlkoppen charakterisierten Strecke.

Die zunehmende Problematik Gülle- und Biogas-„Unfälle“ findet sich an anderer Stelle regelhaft dokumentiert. „Unfall“ ist für diese Katastrophen ein allzu niedliches Wort.

Der Schlussvortrag ist ganz oben in diesem Beitrag bereits verlinkt. Trotz fortgeschrittener Zeit belegte die ausführliche Diskussion die Bedeutung des Tagesprogramms. – Es bleibt weiter (allzu) viel zu tun. Stellen wir uns den konkreten Herausforderungen!

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Morgens auf dem Weg zur Arbeit - 1,6 Grad auf dem Aussenthermometer - Raureif auf frei stehenden Autos (Vorsicht! - auch auf der Bahnbrücke!).

Morgens auf dem Weg zur Arbeit – 1,6 Grad auf dem Aussenthermometer – Raureif auf frei stehenden Autos (Vorsicht! – Reif auch auf der Bahnbrücke!).

Frühaufsteher lieben einen Arbeitsplatz mit Fenster gen Osten ...

Frühaufsteher lieben einen Arbeitsplatz mit Fenster gen Osten …

Wo ist nur das Jahr geblieben!? Der Sonnenaufgang findet schon weit im Südosten statt.

Wo ist nur das Jahr geblieben!? Der Sonnenaufgang findet schon weit im Südosten statt.

Zurück zu Hause, der sonnige Tag – früh ist nach Zeitumstellung Dunkelheit zu erwarten – ruft in den Garten.

Ich werde erwartet.

Ich werde erwartet.

Im HuSt-Blog vom 26. Oktober hatte ich schon angemerkt, dass da noch mehr im Garten ist.

Kaum die Säge in der Hand, schon liegen da neu geschnitten Haseläste.

Kaum die Säge in der Hand, schon liegen da neu geschnitten Haseläste.

Wie üblich kommen beim Nachschnitt mehr Äste heraus als erwartet.

Wie üblich kommen beim Nachschnitt mehr Äste heraus als erwartet.

Aber das ist ja der eine Spaß an der Freude - schon sind neue Hölzchen und Stöckchen fürs Gewässerrestaurieren bereit.

Aber das ist ja der eine Spaß an der Freude – schon sind neue Hölzchen und Stöckchen fürs Gewässerrestaurieren bereit.

Der andere Spaß an der Freude ist das Schreddergut.

Der andere Spaß an der Freude ist das Schreddergut.

Und wer freut sich? Obst- und andere Bäume, Beeren- und andere Sträucher, nahezu jegliche Stauden, Büsche, Bäume.

Und wer freut sich? Obst- und andere Bäume, Beeren- und andere Sträucher, nahezu jegliche Stauden, Büsche, Bäume. Besseres als „Mulch bei die Füße“ gibt es für sie nicht.

Denn nun machen sich nach und nach all die „ordnungsgemäßen Abfallverwerter“ (Dr. H. Reusch) über den Mulch her. Vögel pulen sich Würmer und Insekten heraus. Die Pflanzen nehmen die Nährstoffe auf und bringen ordentlich Früchte nächstes Jahr. – Uuuund, Socke von de Dreyster Drift, unser Kampfdackel, macht sich dann drüber her, wenn ordentlich Pilzmyzel drin ist. Man könnte meinen, der Hund kriegt nichts zu fressen, so verputzt er „angegangenes“ Holz bis Humus. – Da hilft nur, auf nächsten Herbst zu warten. Dann gibt`s wieder neuen Holzschnitt …

Hölzchen und Stöckchen für 2014 ff. wachsen bereits heran.

Hölzchen und Stöckchen für 2014 ff. wachsen bereits heran.

Schluss: Es wird bei Weitem nicht alles geschreddert. Äste und Laub sollen ja Igeln und anderen Gästen im Garten den Winter erleichtern.

Nebenan lärmt`s, nein, kein Schredder – der Laubsauger. Alles wird „schön“ steril. Mülltonne und/oder öffentlicher Kompostplatz (hoffentlich nicht der nächste Knick oder Wald) werden beliefert. Man gönnt sich ja sonst nichts.

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„Hölzchen & Stöckchen“ (HuSt) erfreuen sich beim Gewässerrestaurieren zunehmender Beliebtheit. Erste Jugendgruppen haben bereits Preise erhalten. Da die früher hier verlinkte Homepage „Gewässerwart“ nicht mehr ansprechbar ist, verlinke ich zu einer kleinen Datei meiner bis 2019 an der TU Hamburg-Harburg gehaltenen Vorlesung „Hydrobiology“ – „sticks and stakes„. Einzelaspekte sind auch hier im Blog zu finden, ggf. über die Suchfunktion.

HuSt muss man nicht kaufen, sie fallen gut nutzbar z.B. im Garten an – Hasel, Faulbaum, Vogelbeere, was auch immer gerades Holz produziert, das in den Gewässergrund gedrückt und / oder gehämmert werden kann, all das ist gut geeignet.

Es ist wieder so weit – Herbst. Und los geht`s.

Laub (Buche und Erle) - für viele ein Ärgernis, für die Natur und uns nutzbarer Bodenverbesserer.

Laub (Buche und Erle) – für viele ein Ärgernis, für die Natur und uns nutzbarer Bodenverbesserer.

Einige Bäume sind schon kahl - bei uns im Buchenweg neben individuellen Baumreaktionen deutliches Zeichen für in den vergangenen Jahren wieder zunehmendes hirnloses (und verbotenes) Fußweg-Salzen.

Einige Bäume sind schon kahl – bei uns im Buchenweg neben individuellen Baumreaktionen deutliches Zeichen für in den vergangenen Jahren wieder zunehmendes hirnloses (und verbotenes) Fußweg-Salzen in der kalten Jahreszeit.

Erste gesägte Haselstecken - hervorragendes Material für H&St.

Erste gesägte Haselstecken – hervorragendes Material für H&St.

Lagerplatz 1 - ein paar Reste aus dem Spätwinter im Frühjahr 2013.

Lagerplatz 1 – ein paar Reste aus dem Spätwinter im Frühjahr 2013. Die Weiden vorn sind trocken – besser für die Verwendung. Aber auch vor frischem Material muss man nicht unbedingt Angst haben. Im Wasser stehend produzieren die Weiden-HuSt in der Regel nur abwehrschwache Blätter, die von Interessenten quantitativ abgeweidet werden.

Lagerplatz 2, vorn frische Weide - 0,5 - 1 - 1,5 m lang, zum Trocknen aufgestellt. Die Hasel dahinter sind direkt verwendbar.

Lagerplatz 2, vorn frische Weide – 0,5 – 1 – 1,5 m lang, zum Trocknen aufgestellt. Die Hasel links davon sind direkt verwendbar.

IMG_6726 - Ast- und Kronenreste aus HuSt-Gewinnung

Ast- und Kronenreste aus HuSt-Gewinnung warten darauf, zur Bodendeckung unter Nutz- und anderen Büschen sowie auf Beeten geschreddert zu werden.

Odnungsgemäße Abfallverwerter - hier sichtbare Teile im Nationalpark sächsische Schweiz fotografiert - warten auf die demnächst neu eintreffende Organik.

Odnungsgemäße Abfallverwerter – hier sichtbare Teile im Nationalpark sächsische Schweiz fotografiert – warten auf die demnächst neu eintreffende Organik.

Und es geht weiter.

Neues Rohmaterial - da sind noch mehr Büsche im Garten ... :-)

Neues Rohmaterial – da sind noch mehr Büsche im Garten … 🙂

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Vor einem Jahr, am 10. Oktober 2012 schrieb ich hier im Blog über „An der Seeve – welches Tier macht solche Spuren?!“. Seinerzeit waren in baumartiger Silhouette („Stamm und Krone“) in einem Kornfeld zahlreiche Bereiche völlig abgeerntet worden, der blanke Boden „malte“ jeweils den Baum.

Nun war es an der Zeit, einmal mit Biber-Experten nachzusehen. Frederik Landwehr von der Loki Schmidt-Stiftung war so freundlich, sein fachliches Auge zu leihen. Besten Dank!            🙂

Und wir wurden belohnt, wie die Fotoserie belegt.

Riesige Pappelstümpfe säumen unseren Weg.

Riesige Pappelstümpfe säumen unseren Weg.

Im Vergehen bieten sie Jungbäumen, hier einer Erle, Entwicklungsraum.

Im Vergehen bieten sie Jungbäumen, hier einer Erle, Entwicklungsraum.

Ein Grasfrosch hat es sich auf (s)einer Pappelterrasse gemütlich gemacht.

Ein Grasfrosch hat es sich auf (s)einer Pappelterrasse gemütlich gemacht.

Ah ja, hier war wohl der Biber aktiv.

Ah ja, hier war wohl der Biber aktiv.

Ganz eindeutig - nicht nur Weide und Pappel, der Biber scheint auch Bergahorn-Jungstämme zu mögen.

Ganz eindeutig – nicht nur Weide und Pappel, der Biber scheint auch Bergahorn-Jungstämme zu mögen.

Schon interessant, so ein Biberzahn wächst lebenslang nach.

Schon interessant, so ein Biberzahn wächst lebenslang nach.

Biberzahn - ist der scharf, Mann!

Biberzahn – ist der scharf, Mann!

Biber-Fachleute vor großem Pappel-Abbruchast - ist hier etwas zu finden?

Biber-Fachleute vor großem Pappel-Abbruchast – ist hier etwas zu finden?

Oh ja, deutlich sichtbar der Zugang aus dem Wasser, im Kronenbereich jede Menge entrindete Äste.

Oh ja, deutlich sichtbar der Zugang aus dem Wasser, im Kronenbereich jede Menge entrindete Äste.

Und wir finden noch mehr.

Kaum zu glauben, eine neue Biberburg. Das Laub der frisch draufgelegten Äste ist noch nicht angewelkt.

Kaum zu glauben, eine neue Biberburg. Das Laub der frisch draufgelegten Äste ist noch nicht angewelkt.

Der Ausstieg und die Schleifspur zur Burg sind noch nass - hier wird aktuell gearbeitet.

Der Ausstieg und die Schleifspur zur Burg sind noch nass – hier wird aktuell gearbeitet.

Eine eingestürzte alte Burg zeigt, dass das Tier (oder sind es mehrere ?) schon länger hier lebt und es sich gut gehen lässt.

Eine eingestürzte alte Burg zeigt, dass das Tier (oder sind es mehrere ?) schon länger hier lebt und es sich gut gehen lässt.

Das ist spannend!

Denken wir also daran, dass der Biber streng geschützt ist und schonen und entwickeln seinen Lebensraum.

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Das Bezirksamt Harburg lud alle Interessierten zur Begehung des Seevekanals am 15. August ein. Dieses Treffen ist Ausgangspunkt für eine mehrjährige Zusammenarbeit „Seevekanal 2021“, in der die Lebensraumqualität dieses Stadtgewässers gemeinsam Richtung Naturnähe entwickelt werden soll. Die Qualitätssteigerung kommt nicht zuletzt der Bevölkerung zugute, die künftig von mehr Natur in der Stadt profitiert.

Über 20 Interessierte trafen sich: Anlieger, Kleingärtner und Angler, Vertreter von Umweltverbänden, Planungsbüros, Verwaltung und Politik sowie generell Interessierte.

Über 20 Interessierte kamen zur Seevekanal-Wanderung: Anlieger, Kleingärtner und Angler, Vertreter von Umweltverbänden, Planungsbüros, Verwaltung und Politik sowie generell Interessierte. Den Bericht der ebenfalls erschienenen Lokalpresse erwarten wir gespannt.

Fachkundig wurde in die Thematik eingeführt - Stadtgewässer mit vielen Teilproblemen, aber großem Entwicklungspotential.

Fachkundig wurde in die Thematik eingeführt – Stadtgewässer mit vielen Teilproblemen, aber großem Entwicklungspotential.

Was wird uns der Fang in der Fischpass-Reuse heute sagen? Auf jeden Fall wirkt sie als Treibselsammler und zeigt die Futtergrundlage der Bachorganismen: (Erlen)Blätter.

Was wird uns der Fang in der Fischpass-Reuse heute sagen? Auf jeden Fall wirkt sie als Treibselsammler und zeigt die Futtergrundlage der Bachorganismen: (Erlen)Blätter.

Wollhandkrabben und kleine Fische, Gründling und Kaulbarsch sind heute einziger Fang.

Wollhandkrabben und kleine Fische, Gründling und Kaulbarsch sind heute einziger Fang.

Die größte Wollhandkrabbe - wie sich das für fachliches Arbeiten gehört, wird jeder Fang vermessen.

Die größte Wollhandkrabbe – wie sich das für fachliches Arbeiten gehört, wird jeder Fang vermessen.

Geschafft - auch der Gründling hat seine Vermessung hinter sich.

Geschafft – auch der Gründling hat seine Vermessung hinter sich.

Die über die Zeit gewonnenen Daten zeigen, dass der Fischpass aufgrund seiner Abmessungen größenselektiv nur kleine Fische aufsteigen lässt – bei allerdings eindrucksvollem Artenspektrum. An der Durchwanderbarkeit des Seevekanals „Elbe – Harburger Binnenhafen – Einstieg in den Seevekanal und – das ist das Ziel der Wanderer! – Erreichen der Seeve“ muss also noch erheblich gearbeitet werden. Ein wichtiges Thema dabei ist eine hoher Wasserdurchfluss im Fischpass.

So voll muss der Karnappwehr-Fischpass mindestens sein, wenn er - bei seiner begrenzten Leistung - überhaupt funktionieren soll.

So viel Wasser muss mindestens im Karnappwehr-Fischpass fliessen, wenn er – bei seiner begrenzten Leistung – überhaupt funktionieren soll.

Über das Karnappwehr fliesst eine Menge Wasser - die könnte statt dessen den Fischpass verbessern.

Über das Karnappwehr fliesst eine Menge Wasser – die könnte statt dessen den Fischpass verbessern.

Und die schon in der Abwasser-Vergangenheit ihre Funktion nicht erfüllende Ableitung von gutem Seevewasser in den Ziegelwiesenkanal muss endlich ein Ende haben. "Fließgewässer spült Stillgewässer" ist und bleibt ein Irrweg.

Und die schon in der Abwasser-Vergangenheit ihre Funktion nicht erfüllende Ableitung von gutem Seevewasser in den Ziegelwiesenkanal muss endlich ein Ende haben. „Fließgewässer spült Stillgewässer“ ist und bleibt ein Irrweg.

Weiter geht`s, dem Phoenix-Center entgegen.

Standorttypischer Baumsaum - wer seine Augen schult, erkennt das große Potential des Seevekanals. Erlen, Eschen und Weiden bilden das Grundgerüst.

Standorttypischer Baumsaum – wer seine Augen schult, erkennt das große Potential des Seevekanals. Erlen, Eschen und Weiden bilden das Grundgerüst, lichter Schatten ist Voraussetzung für den sommerkühlen Bach – in Zeiten des Klimawandels um so mehr.

Kleines Rätsel: Was steht da auf der Betonfläche? - Gar nix - Traubenkirsche von oben, wächst aus Betonwand

Kleines Rätsel: Was steht da auf der Betonfläche? – Gar nix – Traubenkirsche, von oben betrachtet, wächst aus Betonwand.

Wo wegen zu dichter Bebauung am Ufer kein Baumstandort möglich ist, bietet Pflanzenüberhang z.B. von Schlingpflanzen auch gute Verstecke.

Wo wegen zu dichter Bebauung am Ufer kein Baumstandort möglich ist, bietet Pflanzenüberhang z.B. von Büschen und Schlingpflanzen auch gute Verstecke.

Viel Trennendes gilt es beim Thema Durchwanderbarkeit zu betrachten. Generell muss daneben die Lebensraumstruktur an Sohle und Ufer verbessert werden.

Viel Trennendes gilt es beim Thema Durchwanderbarkeit zu betrachten. Generell muss daneben die Lebensraumstruktur an Sohle und Ufer verbessert werden.

Ein wenig hat sich die Zahl der Wanderer verringert, fast ist das Phoenix-Center erreicht.

Ein wenig hat sich die Zahl der Wanderer verringert, fast ist das Phoenix-Center erreicht.

Beim Bau des Phoenix-Centers Anfang der 2000er haben sich alle Beteiligten am Gewässer und Umfeld versündigt – Verstoß gegen das Verschlechterungsverbot der Wasserrahmenrichtlinie. Bis heute ist das nicht geheilt, wir sind weiter auf dem Weg.

Wegen billiger Reklame ist der Seevekanal vor dem Phoenix-Center von seinem früheren Großbaumbestand "befreit". Das Gewässer liegt in voller Sonne.

Wegen billiger Reklame ist der Seevekanal vor dem Phoenix-Center von seinem früheren Großbaumbestand „befreit“. Das Gewässer liegt in voller Sonne – wenn sie scheint.

Da volles Licht, und nicht - wie am naturnahen Gewässer Halbschatten - hier regiert, produziert Igelkolben ungeheure Pflanzenmassen. Der früher hier typische Wasserstern ist verschwunden. Erhöhter Aufwand für Gewässerunterhaltung belastet den Steuerzahler.

Da volles Licht, und nicht – wie am naturnahen Gewässer Halbschatten – hier regiert, produziert Igelkolben ungeheure Pflanzenmassen. Der früher hier typische Wasserstern ist verschwunden. Erhöhter Aufwand für Gewässerunterhaltung belastet den Steuerzahler.

Aufwärts darf (noch?) immerhin selbst aufkommender Erlenbestand das zerstörte Ufer wieder besiedeln.

Aufwärts darf (noch?) immerhin selbst aufkommender Erlenbestand das zerstörte Ufer wieder besiedeln.

Dieser Bereich wird im Projekt Seevekanal 2021 ebenfalls verbessert. Immerhin ist bereits vor einigen Jahren mit Kokoswalzen und Sumpfpflanzen ein erster Anfang am Uferrand gemacht.

Das große Potential der Natur an dieser Stelle zur Selbstheilung ist immer wieder verblüffend. Der Baum-Mix stellt sich wieder ein - wenn man ihn lässt.

Das große Potential der Natur an dieser Stelle zur Selbstheilung ist immer wieder verblüffend. Der Baum-Mix stellt sich wieder ein – wenn man ihn lässt.

Aber nicht nur das Überwinden von Bausünden und die notwendige Anpassung der Gewässerunterhaltung sind Hauptthemen, die zu behandeln sind.

Riesenbärenklau, ein Neophyt, den es zu entfernen gilt.

Riesenbärenklau, ein gesundheitsgefährlicher Neophyt, den es zu entfernen gilt.

Rasenschnitt hat am Gewässerufer nun gar nichts verloren.

Rasenschnitt hat am Gewässerufer nun gar nichts verloren.

Auf dem Weg zu einem besseren Gewässer wurden vor Jahren dreieckige Strömungslenker aus Holz eingebaut. Viele sind inzwischen Standort von Wasser- und Uferpflanzen geworden und gestalten dem Kanal neu.

Auf dem Weg zu einem besseren Gewässer wurden vor Jahren dreieckige Strömungslenker aus Holz eingebaut. Viele sind inzwischen Standort von Wasser- und Uferpflanzen geworden und gestalten den Kanal neu.

Auch Kies und Steine wurden jüngst eingebracht - leider mit dem städtischen Phänomen, dass Großsteine keine lange Verweilzeit im Gewässer kennen ... - Der Kies als Lebens- und Laichraum wirkt allerdings prima.

Auch Kies und Steine wurden jüngst eingebracht – leider mit dem städtischen Phänomen, dass Großsteine keine lange Verweilzeit im Gewässer kennen … – Der Kies als Lebens- und Laichraum wirkt allerdings prima.

Zum Schluss bekommen wir über ein "Entenrennen" die veränderte Strömungssituation vorgeführt. Wo früher ödes Gleichmaß war, konzentriert sich die Strömung entlang der Lenker. Das Bachleben dankt es mit erhöhter Vielfalt.

Zum Schluss bekommen wir über ein „Entenrennen“ die veränderte Strömungssituation vorgeführt. Wo früher ödes Gleichmaß war, konzentriert sich die Strömung entlang der Lenker. Das Bachleben dankt es mit erhöhter Vielfalt.

Herr Brehm als Entenretter an der Ziellinie.

Der Entenretter an der Ziellinie ist passend ausgestattet.

Das war eine hervorragend gestaltete Wanderung, um den Seevekanal, seine Probleme und die Verbesserungsmöglichkeiten kennen zu lernen. Nun freuen wir uns auf die nächsten Veranstaltungen, auf denen konkret weitere Maßnahmen verabredet werden.

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Das ist ja ein Wetter – sie erzählen uns, die Sahara kommt mit Wüstensand ins Norddeutsche Tiefland. – Sollten wir mal statt Desertec ein Milliarden-Bäume-Wüsten-Bekämpfungsprogramm starten, wie die Chinesen das, inzwischen verzweifelt genug, längst begonnen haben? Vielleicht reicht es schon, örtliche Programme in Afrika stärker zu stützen?

(Fiele das auch unter das Stichwort der Überschrift „HuSt“ – „Hölzchen & Stöckchen“ ?)

Mindestens sollten wir aber im Garten Trinkbares für unsere Mitbewohner bereithalten. Hier trinkt eine Wespe aus der Vogeltränke.

Mindestens sollten wir aber im Garten Trinkbares für unsere Mitbewohner bereithalten. Hier trinkt eine Wespe aus der Vogeltränke.

Die Wespe verlässt das Lokal - wer sagt mir mal, um welche Art es sich handelt?

Die Wespe verlässt das Lokal – wer sagt mir mal, um welche Art es sich handelt (orange Fühlerspitzen)?

Das ist wohl die Gallische Feldwespe. (Wespen MUSS man übrigens NICHT bekämpfen, auch wenn die Google-Suche hierfür eine Masse Links ergibt.)

Ich verlasse die Terrasse mit der Vogeltränke – der sommerkühle Bach ruft!

An der Seeve angekommen - extremes Niedrigwasser verdeutlicht die steilen Böschungen, den lebensfeindlichen Sandgrund dieses ausgebauten, früheren Kiesbachs.

An der Seeve angekommen – extremes Niedrigwasser verdeutlicht die steilen Böschungen, den lebensfeindlichen Sandgrund dieses ausgebauten, früheren Kiesbachs.

Fast schon herbstlich - Spinnennetz zwischen toten Erlenästen.

Fast schon herbstlich – Spinnennetze zwischen toten Erlenästen.

Der Bendestorfer Mühlenbach, ein früher guter Forellenlaichbach der Seeve, soll wieder als solcher hergestellt werden – und zwar im Rahmen angepasster Gewässerunterhaltung.

Dass Restaurieren dringend erforderlich ist, zeigt diese tief eingeschnittene, mit steilen Ufern versehene Überbreite. Bewegter Sand charakterisiert den Gewässergrund.

Dass Restaurieren dringend erforderlich ist, zeigt diese tief eingeschnittene, mit steilen Ufern versehene Überbreite. Bewegter Sand charakterisiert den Gewässergrund.

Bewegter Sand - in dieser Wüstenei kann sich kein Leben entfalten.

Bewegter Sand – in dieser Wüstenei kann sich kein Leben entfalten.

Nahebei zeigt die aktuelle Situation durch einen Sturzbaum, wie gering die dynamische Niedrigwassersituation aussehen kann (blau) - rot: die Sandwüste.

Nahebei zeigt die aktuelle Situation durch einen Sturzbaum, wie gering die dynamische Niedrigwassersituation gestaltet werden kann (blau) – rot: die Sandwüste. – Nach Blattfall im Herbst unterhalten wir uns, ob und wie das Hochwasserprofil freigeschnitten werden muss.

Sand hat die Wurzelunterstände zugelegt, unter anderem sie wollen wir wieder herstellen.

Sand hat die Wurzelunterstände zugelegt, unter anderem sie wollen wir wieder herstellen.

Wie das geht, ist andernorts vielfach erprobt: Treibselsammler sind die Methode der Wahl. Geringer Aufwand bringt großen Erfolg.

Kaum gedacht - schon gemacht! Treibselsammler 1 ist fertig.

Kaum gedacht – schon gemacht! Treibselsammler 1 ist fertig.

Der zweite Treibselsammler ist in Vorbereitung, die Hölzchen sind vorgesteckt.

Der zweite Treibselsammler ist in Vorbereitung, die Hölzchen sind vorgesteckt.

Jetzt wird die Form gegeben - bachmittig auf Mittelwasserniveau, zum Ufer ansteigend als Erosionsschutz.

Jetzt wird die Form gegeben – bachmittig auf Mittelwasserniveau, zum Ufer ansteigend als Erosionsschutz.

Standort Nr. 3: vom hier rechts gesehenen, mit Wurzeln ungeschützten Ufer soll die Strömung Richtung Erlenwurzel gelenkt werden.

Standort Nr. 3: vom hier rechts gesehenen, mit Wurzeln ungeschützten Ufer soll die Strömung Richtung Erlenwurzel gelenkt werden (zusammengesetztes Bild, daher flach – mal draufdrücken, dann wird`s groß).

Kaum ist Nr. 3 fertig, ist schon zu erkennen, dass sich die Strömung entlang der Erlenwurzel konzentriert.

Kaum ist Nr. 3 fertig, ist schon zu erkennen, dass sich die Strömung entlang der Erlenwurzel konzentriert.

Wir entdecken eine kleine Forelle. Das arme Tier muss sich zwischen Sand- und Schlammbett sein zuHause hinter einem Blatt suchen. - Wäre dieses Blatt nicht da, ...

Wir entdecken eine kleine Forelle. Das arme Tier muss sich zwischen Sand- und Schlammbett sein zuHause hinter einem Blatt suchen. – Wäre dieses Blatt nicht da, …

Ein Blatt als zuHause einer Forelle - wir werden dem Bach reiche Struktur mit Holz und Kies geben. - Wenn das die kleine Forelle wüsste!

Ein Blatt als zuHause einer Forelle – wir werden dem Bach reiche Struktur mit Holz und Kies geben. – Wenn das die kleine Forelle wüsste!

Wenn die Treibselsammler die Strömung verändert haben, soll Kies-/Geröllzugabe den ursprünglich vorhanden gewesenen Bachgrund wieder herstellen.

Dass Potential zur Wiederbesiedlung gegeben ist, zeigt dieses Suchbild - oder sehen Sie nix?!

Dass Potential zur Wiederbesiedlung gegeben ist, zeigt dieses Suchbild – oder sehen Sie nix?!

Kleine Sehhilfe (Detail aus dem vorigen Foto): Auf Seeve-Uferstauden hat sich die Zweigestreifte Quelljungfer, Cordulegaster boltoni, niedergelassen.

Kleine Sehhilfe (Detail aus dem vorigen Foto): Auf Seeve-Uferstauden hat sich die Zweigestreifte Quelljungfer, Cordulegaster boltoni, niedergelassen.

Es lohnt sich also.

Uuund – man kann es in Zeiten des Klimawandels nicht oft genug sagen: Egal, ob man seinen Forellenbach im Ländlichen erhalten will oder Bäche in der Stadt verbessert – „Keep your river cool.“ ist für Bachoberläufe das non-plus-ultra.

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Über die Nordeuropäische Erdgas-Pipeline (NEL) wurde des öfteren berichtet. Nun ist sie als unterirdisches Korsett der Seeve östlich, in der Querung und westlich dieses Heidebaches auf fast 3 km fertiggestellt, die Trasse ist verfüllt, der Mutterboden wird wieder aufgebracht. – Und, als Ausgleich für die über lange Zeit fortbestehende Störung des Bodenwasserhaushalts der immerhin 1,4 m Durchmesser-Leitung soll demnächst Struktur in den weitgehend öden Bachlauf gebracht werden.

Damit die Seeve nicht in die Röhre gucken muss, soll sie in ihrer Struktur im Bereich der NEL-Begleitung verbessert werden.

Damit die Seeve nicht in die Röhre gucken muss, soll sie in ihrer Struktur im Bereich der NEL-Begleitung verbessert werden.

Vorbesprechen der Details, Mengen, Orte, Art der Einbringung - am Bendestorfer Wehr ging`s los.

Vorbesprechen der Details, Mengen, Orte, Art der Einbringung – am Bendestorfer Wehr ging`s los.

Das zu einer Kolk-Rauschen-Abfolge umgebaute ehemalige Bendestorfer Wehr - es soll auf "jedem Nacken" beidseitig mindestens 5 m³ Kies erhalten, die der Fluss in eine ihm genehme Position transportieren wird.

Das zu einer Kolk-Rauschen-Abfolge umgebaute ehemalige Bendestorfer Wehr – es soll auf „jedem Nacken“ beidseitig mindestens 5 m³ Kies erhalten, die der Fluss in eine ihm genehme Position transportieren wird.

Vor die übersteilen Böschungen wird punktuell 5 m³ Kies, ggf. mehr, angeböscht werden.

Vor die übersteilen Böschungen wird punktuell 5 m³ Kies, ggf. mehr, angeböscht werden.

Dräneinleitungen sollen von den Schüttungen selbstverständlich nicht beeinflusst werden.

Dräneinleitungen sollen von den Schüttungen selbstverständlich nicht beeinflusst werden.

An der Querungsstelle wird die NEL durch ein flächendeckendes Laichbett gegen Freispülen gesichert.

An der Querungsstelle wird die NEL durch ein flächendeckendes Laichbett gegen Freispülen gesichert.

Plötzlich ist es wolkig und windiger geworden. - Am Ostufer sind Bagger und Raupe dabei, den Mutterboden wieder auf die Trasse aufzubringen.

Plötzlich ist es wolkig und windiger geworden. – Östlich der Seeve sind Bagger und Raupe dabei, den Mutterboden wieder auf die Trasse aufzubringen.

Wir haben Besuch. Der große, grüne Springer studiert den Plan.

Wir haben Besuch. Der große, grüne Springer studiert den Plan.

Genug gesehen, offenbar alles ok. Der große, grüne Springer bereitet den Abflug vor.

Genug gesehen, offenbar alles ok. Der große, grüne Springer bereitet den Abflug vor.

Bewährt - an bereits bekiesten Stellen zeigen standorttypische Pflanzen die Verbesserung des Lebensraums.

Bewährt – an bereits bekiesten Stellen zeigen standorttypische Pflanzen die Verbesserung des Lebensraums. Nahrung und Fischunterstände werden so geboten.

Auch wo eingebautes Totholz ins Fließprofil ragt, kommt schützend Kies davor.

Auch wo eingebautes Totholz ins Fließprofil ragt, wird bachauf schützend Kies davor eingebracht.

Vor diesen steilen Hang passen locker 10 m³. Die Seeve wird anschließend das Beste daraus machen.

Vor diesen steilen Hang passen locker 10 m³. Die Seeve wird anschließend das Beste daraus machen.

Nach 3 1/2 Stunden machen wir Schluss an einem Seevebogen mit Ackerrandstreifen. Wir sind über 2,5 km intensiv abgegangen und haben eine Menge Verbesserungen besprochen.

Nach 3 1/2 Stunden machen wir Schluss an einem Seevebogen mit Ackerrandstreifen. Wir sind über 2,5 km intensiv abgegangen und haben eine Menge Verbesserungen besprochen.

Rückmarsch - die Seeve und die Freunde der Seeve freuen sich.

Rückmarsch – die Seeve und die Freunde der Seeve freuen sich.

Jetzt muss das Vereinbarte „nur noch“ in die Praxis umgesetzt werden. – Demnächst dazu mehr.

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Natur og Miljø 2013„, die große jährliche Umweltkonferenz Dänemarks fand wieder in Nyborg, Fünen, statt. Sie wird getragen von KTC , der Kommunaltechnischen Chefvereinigung und EnviNa, dem Verein der Umwelt-, Planungs- und Naturmitarbeiter der öffentlichen Verwaltung.

Die Veranstaltung fand statt in Nyborg Strand, einem empfehlenswerten Hotel-, Restaurant- und Kongresszentrum.

Die Veranstaltung fand statt in Nyborg Strand, einem empfehlenswerten Hotel-, Restaurant- und Kongresszentrum.

Was ist eigentlich das Problem? Sind wir der Komplexität des Naturgeschehens überhaupt halbwegs gewachsen? Werden politische Entscheidungen, wird Handeln auf soliden Grundlagen aufgebaut?

Was ist eigentlich das Problem? Sind wir der Komplexität des Naturgeschehens überhaupt halbwegs gewachsen? Werden politische Entscheidungen, wird Handeln auf soliden Grundlagen aufgebaut?

Im Plenum folgten 600 aufmerksame Teilnehmer den Ausführungen der Referenten. Die fachlichen Teilstränge waren durchweg gut besucht, die Diskussionen interessant und fruchtbar.

Im Plenum folgten 600 aufmerksame Teilnehmer den Ausführungen der Referenten. Die fachlichen Teilstränge waren durchweg gut besucht, die Diskussionen interessant und fruchtbar.

Inzwischen stehen die Vorträge im Internet – nicht erschrecken, ist alles auf Dänisch. War ja auch eine dänische Konferenz!

Mein Vortrag über Gewässerrestaurieren im Norddeutschen Tiefland steht da allerdings in English – kann also auch von allen, die nicht des Dänischen mächtig sind, gelesen und vielleicht nachvollzogen werden. Die Zuhörer und der Referent Tent waren gleichermaßen überrascht, dass der Vortrag (als „wohl dreisprachig“ angekündigt) zu 95 % auf Dänisch, zu 3 % English und 2 % Deutsch gehalten wurde. Wieder ein Experiment gelungen …

Im Hotel gibt es aber auch unabhängig von solch Konferenzen Überraschendes zu sehen.

Im Hotel gibt es aber auch unabhängig von solch Konferenzen Überraschendes zu sehen.

Alles rundum prima - hier mein kleines Geburtstagsessen (das Steak vom Vorabend zeige ich mal nicht, um nicht zu viel Wasser im Mund zusammenlaufen zu lassen).

Alles rundum prima – hier mein kleines abendliches Geburtstagsessen, eine Auswahl Heringsspezialitäten (das Steak vom Vorabend zeige ich mal nicht, um nicht zu viel Wasser im Mund zusammenlaufen zu lassen).

Für den Fall, dass es draussen mal nicht so aussieht, zeigen Fotos, was den Touristen (oder was der Tourist ?) hier erwartet.

Für den Fall, dass es draussen mal nicht so aussieht, zeigen Fotos, was den Touristen (oder was der Tourist ?) hier erwartet.

Gruß von Fünens Ostküste, querab der Storebeltbrücke.

Gruß von Fünens Ostküste, querab der Storebeltbrücke.

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Und wieder kamen die „Hydrobiology“-Studenten nach Tostedt, um Grundlagen, Probleme und Verbesserungsmöglichkeiten unserer Fließgewässer kennenzulernen.

Guter Start. - Nein, das ist nicht der Tour-Bus der Scorpions, versichert uns der Busfahrer.

Guter Start. – Nein, das ist nicht der Tour-Bus der Scorpions, versichert uns der Busfahrer.

An restaurierten Stellen gab es wieder allerhand Tiere zu sehen, so z.B. mehrere Larvenjahrgänge der Großen Eintagsfliege - Hinweis auf langandauernde Qualität des verbesserten Lebensraums.

An restaurierten Stellen gab es wieder allerhand Tiere zu sehen, so z.B. mehrere Larvenjahrgänge der Großen Eintagsfliege – Hinweis auf langandauernde Qualität des verbesserten Lebensraums.

Sehr viel mehr übertiefe und überbreite Strecken warten noch darauf, standorttypisches Material zurück zu erhalten.

Sehr viel mehr übertiefe und überbreite Strecken warten noch darauf, standorttypisches Material zurück zu erhalten.

Tja, und die extrem niedrige Wasserführung soll nichts mit der Heidewasserförderung zu tun haben?!

„Früher“ waren die Heidebäche durch ihre gleichbleibende Quellschüttung das ganze Jahr über bekannt.

Zuschauer gab`s auch - hier ein paar Vierbeinige.

Zuschauer gab`s auch – hier ein paar Vierbeinige.

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