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Archive for the ‘Gewässerschutz’ Category

Schleswig-Holstein hat Anfang der 2000er eine Vielzahl von Hindernissen in Bächen und Flüssen für Wanderfische durchgängig gemacht. Meist wurde dabei die Höhendifferenz, z.B. von Wehren, durch Raue Rampen aufgefangen. Dabei kamen meist faustgroße bis deutlich größere Steine zum Einbau. Bis heute fehlen vielerorts die bei der Laichwanderung gesuchten Laichkiese – eine gute Tat also, dieses Defizit zu bereinigen.

Ein kleiner Herbstspaziergang brachte uns an Stellen, die hierauf warten.

Sonntag Vormittag nach kühler Nacht – noch sind wir auf beliebten Wanderwegen allein.

Vorbei an illustren Altbäumen geht es …

… in offenes Nutzland.

Streckenweise fehlt hier noch jegliches Verständnis / jegliche Bereitschaft zur Entwicklung, ggf. zum Anlegen standorttypischer baumbestandener Gewässerrandstreifen. Fettes Grün scheint deutlicher Hinweis auf Düngen bis an den Gewässerrand („Mit besten Grüßen an die Nordsee …“).

Sarkastisch ausgedrückt: Hier kann man ohne Probleme z.B. beim Kieszugabe-Restaurieren ans Gewässer ran … (Anschliessend bitte gern den o.g. Randstreifen entwickeln!)

Für uns gilt es, die Grobstein-veränderten Punkte bis Strecken zu entdecken. Hier kann demnächst für Laicher eine Lücke im Lebenskreis geschlossen werden.

Hier brauchen wir nicht suchen. Blick bachab – aus Absturz wurde Raue Rampe.

Blick bachauf – auch in Erlenwurzeltellern liegen Grob- bis Großsteine. Die legen wir demnächst mal anderswo in die Sohle, eröffnen wieder die Dreidimensionalität der Erlenwurzeln.

Raue Rampe im Herbst, dynamische Blattsammlerin (analog Kiesrauschen, Treibselsammlern aus Hölzchen und Stöckchen).

Das Ende der aktuell anstehenden Bearbeitungsstrecke – da wird was draus.

Beim Erreichen des Autos zeigt sich der vorher leere Parkplatz bis fast auf den letzten Platz gefüllt. Begeisterte Kinder rascheln durch das Falllaub.

Kurzer Stopp auf der Rückfahrt, anderer Bachoberlauf, ähnliche Themenstellung. Hier ist es die Übertiefe und resultierende Ufersteilheit, die vielerlei Probleme eröffnet. Wir sind geübt im Mindern solcher Störungen, merken uns die gut anfahrbare Stelle.

Die Zahl vergleichbarer Punkte und Strecken ist unendlich. Es bleibt viel zu tun, packen wir`s an / wir packen`s an.

Heimwärts – viele Ideen für kommende Zeiten, etliches noch dieses Jahr absehbar.

 

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Beim An- und Abgang zur und von der NABU Vogelstation Wedeler Marsch war jeweils scheinbare Hochhaus-Silhouette, sich von Stade Richtung Hafen Hamburg bewegend, sichtbar gewesen.

Die erste scheinbare Hochhaus-Silhouette stellte sich als Containerfrachter Ever Given heraus – 400 x 59 m, Tiefgang 10,5 m.

Der Schiffrumpf ist  grün, in den Fotos angesichts der niedrig stehenden herbstlichen Morgensonne als Schattenseite dunkel erscheinend.

Mein Bericht über die Beobachtung jenseits des Deichs bringt Seit- und Aufwärtsbewegung in meine Begleiterinnen – zuerst die Kleine.

„Hallooo, Riesenschiff!!!“ – Berlin will gucken – Wedel kennt`s.

Ganz schön groß – generell, und auch für die Elbe -, so 400 m Länge mit zugehöriger Höhe (Breite und Tiefgang).

Da wir die Ever Given bei Angang zur Vogelstation sahen, suchte ich sie zu Hause über marinetraffic und die vergangene Strecke des längst im Hafen Hamburg liegenden Schiffs. Dabei stellte sich heraus, dass auch sie – gegenwärtige Charakteristik hochgelobter Logistik! – vor Helgoland mindestens eine „Ehrenrunde“ gedreht, wenn nicht gar länger gelegen hatte.

Gern darf unser Wirtschafts- und Bedarfswahn tiefgehend überdacht werden.

Nach Besuch der Vogelstation hatte ich per pedes das Auto angesteuert und den Damen nach Fährmannssand gebracht. Dort wartete mein geschobenes Rad auf mich.

Bevor ich nach Hause radelte, kletterte ich auf den Deich und sah den hinter dem Hetlinger Heuhafen erblickten, inzwischen querab Fährmannssand angekommenen Containerfrachter – eine andere Hunderter-Nummer.

Die Cosco Shipping Volga – 300 x 48 m, Tiefgang 12,4 m.

Egal, ob vorher 400 m oder hier 300 m, die Abmessungen dieser Schiffe passen so gar nicht in einen begrenzten Tidefluss, gut 100 km von der Nordseeküste entfernt.

So spricht auch (endlich mal) die neu in Aufstellung befindliche niedersächsische Landesregierung davon, dass (zumindest) die vorige Elbevertiefung – und -verbreiterung gescheitert ist.

Es gibt auch kleinere Containerfrachter, hier – leicht verwackelt – die Containerships VIII, 155 x 22 m, Tiefgang 7,6 m.

So gilt weiter im Hinblick auf unseren Umgang, unter anderem mit unseren Flüssen, „So nehmen Sie doch Vernunft an!“.

[Fortgang der Geschichte „Ich bin Beamter, ich darf nichts annehmen“. – Wir wissen, es sind nicht allein die so Beschäftigten, die Lobby fordert ihren Tribut.]

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Nachdem wir mit dem Hamburger Familienableger ein vogelreiches Erlebnis Ende Oktober in der Vogelstation Wedeler Marsch hatten, wollten auch unsere Berliner Besucherinnen Anfang November dort einen Besuch abstatten.

Ich radele an, um ggf. – wie beim Vorbesuch praktiziert – die per Auto antransportierte Rollerin vorweg zum Ziel zu begleiten.

Hoch, auf den Hetlinger Elbdeich – diesmal ist die Sonne verhangen, sssteifer Südwind hält die Temperaturen gefühlt im einstelligen Bereich.

Die Elbe glitzert auf dem Tidehochwasser-bedeckten Süßwasserwatt.

Silbriges Schilfröhricht im Gegenlicht.

Von See her bewegt sich scheinbar eine Hochhaus-Silhouette Richtung Hafen Hamburg.

Dazu wird es einen extra Beitrag geben.

Tief unter mir, schon ein gutes Stück voraus, sind die Rollerin und die beiden Wandernden Richtung Vogelstation unterwegs.

Langsam, aber sicher, kommen wir voran – die Strecke von Hetlingen aus ist doch lang. Am weit entfernten Horizont quert, optisch hinter einem Heu-transportierenden Trecker und den Fährmannssand-Pappeln, bereits die Hochhaus-Silhouette.

Fast geschafft – auf der Nachbarweide zur Vogelstation wundern sich Rinder über die Anwandernden.

Komische Neugierde – uaaah, neeee -, mit den Berlinerinnen wollen sie doch nichts zu tun haben, flüchten geradezu.

In wallgeschützten Zugängen gehen wir nach und nach die Beobachtungshütten an.

Diesmal sieht die Vogelausstattung ganz anders aus und verhält sich anders als beim vorigen Mal, s. Link vorn – hier: Kormoran, Gänse.

Ganz hinten, hinter einem sich trocknenden Kormoran, halten sich Säger und Enten auf (wie sich später bestätigt, noch raten wir ein Bisschen).

Im Lauf der Zeit kommt Bewegung auf, hier landet schonmal eine angeflogene Gans.

Wer Zeit mitgebracht hat, tut gut daran, auch Verpflegung dabei zu haben.

Wechsel zwischen Beobachtungshütten – ein Erlebnis für sich. Diesmal sind es diverse Schneckenformen, die die Forscherin beschäftigen.

Blessgänse vorn.

Stockenten und trocknende Kormorane.

Lange gerätselt, da der Kopf, abgewandt, kaum klar erkennbar war …

… doch, ein Höcker-, kein Singschwan.

Verhangene Morgensonne, weiterhin.

Der Höckerschwan meint, da wir ihn nun erkannt haben, könne er …

… abziehen.

Immer wieder ziehen kleinere Gruppen Nonnengänse über die Station – wir gehen ins Haupthaus.

Professionelle Optik kann hier intensiv genutzt werden – je nach Wunsch mit oder ohne fachliche Erläuterungen.

Und wieder Blessgänse.

Von hier, mit ausgezeichneter Vergrößerung, bestätigen sich die Säger,die wir am Anfang am Gewässerrand vermuteten. Auch ganz spezielle Enten, von Laien und Halblaien namentlich schnell wieder vergessen, erkennen wir nun.

Schnell verging die Zeit. Angesichts der doch langen Strecke biete ich an, den Pkw aus Hetlingen zu holen und den 3en (Vorteil: verkürzte Wanderung), rumgefahren nach Fährmanssand zu bringen.

Im Stechschritt gen Hetlingen, Heuhafen … – größere Schwärme Nonnengänse queren meinen Weg, von der Elbe her auf Hinterdeichwiesen.

Eine Rabenkrähe quert in umgekehrter Richtung, Radler und Wanderer auf dem Deich. Von Stade her naht Großes – folgt im nächsten Beitrag.

Fährmannssand – das E-Mobil ist übergeben, ich gucke mir noch einen anderen Flieger, ungefiedert, an, der von Finkenwerder gestartet ist.

Jetzt aber nach Hause, Mittagessen wartet.

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Erstaunlich, wie die Zeit vergeht. Da kann so ein Blog helfen, sich zu erinnern.

Nachdem im Februar 2017 erste Tests mit Kieszugaben in die ländliche Mühlenau vielversprechend verliefen, fand ein erster Bachaktionstag an der städtischen Mühlenau, Pinneberg, im Oktober statt.

Zwischenzeitig hatte im August ein Testschütten von Kies unter dem Stichwort „Denk mal“ stattgefunden. Und siehe da, es wurde auch gedacht / meditiert.

Hier war ich länger nicht gewesen (wohl seit Juni), so dass ich den zum Feiertag ausgerufenen Reformationstag nutzte, von der Mühlenstraße bachauf den aktuellen Stand zu erwandern – hier ein paar Eindrücke.

Mühlenstraße Pinneberg, unterquert von der Mühlenau, nicht weit von ihrer Mündung in die Pinnau.

Ein Fuß- / Radweg begleitet den Bach – schön zum Gucken, hilfreich beim Restaurieren, ungünstig bis schlecht angesichts mangelnden Platzes für den Lebensraum Bach.

Da hilft halt nur „instream-Restaurieren„.

Kiesschüttung mit Unterwasserlenker („Lenkbuhne“) engt den überbreiten Querschnitt ein und bildet für Niedrig- und Mittelwasserabfluss neue Lebensräume.

Nach mehrfachem Kiesschütten und -profilieren über die Jahre haben Umwelt-Aktive das Ufer inzwischen mit Schwarzerlen versehen. – Mögen sie von Vandalismus verschont bleiben!

Die herbstliche Wanderung zu „Halloween“ gestaltet sich ruhig.

Der Feiertag und das Nebelwetter lassen – soweit nicht „alle“ an Nord- und Ostsee ausgeflogen sind, zu Hause (? im Bett ?) verharren.

Blick bachauf in bereits langjährig entwickelter, vielfältiger Grünachse – viel wurde getan, viel (mehr) ist möglich.

Der Niedrigwasserabfluss zeigt – und das wird über den Klimawandel nicht besser -, dass unsere Vorstellungen offenbar (noch) zu kurz greifen.

Standorttypische Wirbellose haben sich, zahlreicher in Arten und Individuen, in den strukturierteren Strecken eingefunden, wie auch offizielle Studien zeigten. Auch die Fischwelt konnte in erstaunlicher Artenfülle nachgewiesen werden. Allerdings hält die zahlreiche Anwesenheit von Fischfreunden wie Graureiher, Kormoran und Fischotter die größeren Tiere so unter Druck (zu Deutsch: da sind nach 4 Niedrigwasserjahren fast keine!), dass man sich über die zahlreichen Jungfische wundern und freuen muss. Für den Eisvogel sind die willkommen, er „darf“ angesichts der hohen Jungfischzahlen gern zugreifen.

Mögen in Zukunft auch die ultraschmalen Streckenbereiche mindestens von einer Baumallee gesäumt sein.

In den strukturierten Flächen hat sich Wasserstern angesiedelt, kann sich besser halten, als in der zuvor bewegten Sandsohle.

Ich gehe zum E-Mobil zurück, geniesse den ruhigen Herbsttag.

Blick von der Brücke Mühlenstraße bachab – die Pinnau läuft in der Ebbe-Phase, der Einstau der Mühlenau fliesst zunehmend ab, auch hier flottieren Wasserpflanzen (da kommt man nicht ran, vielleicht reicht es zur Artbestimmung mal zu anderer Jahreszeit und Wasserführung).

Wenn man bedenkt, dass sich die offiziellen „Maßnahmen“ der Wasserrahmenrichtlinie in den meisten unserer Bundesländer kaum auf 20 % der Gewässerstrecken beziehen …

Müsste man nicht mindestens in den „vergessenen 80 % (?? !! ??)“ alles tun, zumindest „das gute ökologische Potenzial“ = „zu tun ist, was getan werden kann“ realisieren?

Wir bleiben dran.

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Mein Halloween-Foto entstand bereits morgens.

Spinnennetz mit Morgentau, Mühlenstraße Pinneberg – Blick auf die bei Tidehochwasser in Mündungsnähe durch die Tide-Pinnau eingestaute Mühlenau.

Und so sieht die – bei Tidehochwassereinstau noch fliessende – Mühlenau im Querformat und ohne Spinnennetz aus.

Das war ein ruhiger Morgen gestern, nördlicher Feiertag „Reformationstag“. Ich wanderte aus Jubiläumsanlass dort herum.

Mehr dazu demnächst.

„Halloween“ wurde dann abends von Interessierten begangen – ohne uns.

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Mal wieder stehe ich auf dem Elbdeich Hetlingen. Passend zur Tagesmeldung die beiden ersten Fotos.

Am Horizont, Höhe Stade, zieht COSCO Gemini, 399 x 59 m, Tiefgang 12,5 m, gen Nordsee.

An meinem Standort zieht ein kleinerer Containerfrachter, COSCO Indonesia, 334 x 43 m, Tiefgang 10,8 m, vorbei.

Die Sonne scheint, als wäre nichts geschehen. Unten glitzert die Tide-Elbe.

Alles Glitzer! Schöner Schein obenauf – drunter, aufwärts, abwärts, befindet sich ein zerstörter Lebensraum.

Bleibt eine neu geschaffene Abhängigkeit, vor der sogar der Genosse des Einfädlers, unser Bundespräsident, gewarnt hatte.

Wie sagte Hans Scheibner zu sowas „Das macht doch nix, das merkt doch keiner.“

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Wir hatten an einer übertiefen und -breiten sommertrockenen Bachstrecke punktuell Kiesdepots zum Schutz von Nutzland sowie als neues Lebensraumangebot jeglicher Organismen angelegt, die Sohle leicht erhöht.

Zwischen intensiver Agrarnutzung und Wald.

Erosionsschutz durch Kies-Depots zu Nutzland – Hochwässer werden zeigen, wo der Bach den Kies hinhaben möchte (Sohle und gegenüberliegendes Ufer punktuell leicht stabilisiert).

Wasserskorpion in Restwasser – je nach Intensität und Dauer der Sommertrockenheit erobern zeitweise nur anfliegende Insekten solche Strecken.

Während wir arbeiten, ziehen Kraniche heran …

… und weiter.

Punktuelles Anpassen der übertief eingeschnittenen, eintönigen Gewässersohle.

Rohrüberfahrt – gut geeignet für Kiestransport durch den Bach.

Jetzt brauchen wir nur noch Starkregen …

Nach Wetterbericht müssen wir an dieser Strecke so bald nicht nachsehen.

Aber wir haben ja bei geringerem Abfluss als Mittelwasser andernorts Treibselsammler angelegt. Da lohnt sich die Nachschau nach etwas Regen, bei ca. mittlerem Abfluss vermutlich.

Hainbuchen – der Herbst schreitet fort.

Einer der älteren Testsammler – gut zu erkennen, wie hier durch neue Stillwasserbereiche mit vorübergehender Laubablagerung Speisekammern für Gewässerorganismen entstanden sind.

Auch die neuen Treibselsammler sehen vielversprechend aus, sammeln, lenken.

Herbst-Aspekt, 5 von 8 Sammlern – gute Strömungsentwicklung zu mittiger Turbulenz und seitlicher Ruhe.

Detail – sammeln, lenken, Turbulenz erzeugen.

Auch die einige Jahre alten Kieslenkbuhnen erfüllen weiter ihren Zweck.

Turbulenz erkennbar bei mittlerem Abfluss. Das verstärkt sich bei höheren Abflüssen, konzentriert die Kraft durch Lenken und hält sie von genutzten Ufern fern.

Deutlich erkennbar: Neu geschaffene Tiefenvarianz im Querschnitt, zeitweiliges Aufhalten von Blättern, Turbulenz in der mittig gelenkten Strömung.

Wir sind gespannt, wie sich die Entwicklung nach den zu erwartenden Hochwässern zeigt – und wie wir die anstehenden Laichzeiten von Forellen und Neunaugen erleben werden.

Den Heidelibellen ist das egal. Sie nutzen, hier im Tandem rotes Männchen, graublaues Weibchen, die letzten Tage ihrer Flugsaison und legen ihre Eier, teils an feuchte Uferstellen, teils über freiem Wasser.

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Herbstgelb – auf der Geestkante ein Stück entlang B 431, in die Helgolandstraße abbiegen, runter in die Marsch.

Fährmannssand ist unser Treff. Wir wollen zusammen an und in der NABU Vogelstation Wedeler Marsch nachsehen (Achtung: In der Woche Öffnungszeiten beachten), was Stand- und Zugvögel gerade so treiben.

Im Morgenlicht sehen wir einige hundert Nonnengänse auf einer Weide querab Obst-Paradies.

Erstmal gucken wir von der Deichkrone Fährmannssand zur Wasser- und niedersächsischen Uferseite rüber.

Fährmannssand – Deichkronenblick auf Deichvorland, Süßwasserwatt und Elbe.

Blick übers Süßwasserwatt – Wasserschutzpolizei auf der Elbe, ein Priel liegt (noch) frei.

Von hier geht es nun rollernd, radelnd und wandernd (1 + 1 + 3) auf der Deichverteidigungsstraße weiter Richtung Ziel.

Eingang Vogelstation – Hunderte Nonnengänse überfliegen, von der Elbe den Deich überquerend, die Marsch über der Vogelstation.

Gleich vom ersten Beobachtungshaus aus sehen wir 2 plus 6 Silberreiher, dazwischen einen Graureiher.

Hier ist was los!

Auf einer der gerade wieder vom Aufwuchs befreiten Kiesinseln sitzen trocknende Kormorane, Sturmmöwen, Blessgänse und etliche Kiebitze.

Fischende Kormorane, Sturmmöwen warten auf ihre Chance, hinten Enten.

Jagd-Formation.

Die gut 20 anwesenden Silberreiher sind ganz aus dem Häuschen, folgen dem Jagen durch steten Platzwechsel – irgendwie, irgendwo muss für sie doch auch etwas abfallen bei solchem Treiben.

Aufgeregte Silberreiher, in der Luft eine Gruppe Kiebitze.

Silberreiher, einige Kiebitze, Kormorane.

Wir sind in eine andere Beobachtungshütte gewechselt – rechts an der Kiesinsel ein Kanadaganspaar.

Auch hier aufmerksame Silberreiher, Gänse, Enten.

Ordentlich was los, fortwährend – Kormorane, Silberreiher, Sturmmöwen.

Trocknen der Kormorane, Grau- und Silberreiher, Enten.

Wir rollern bzw. radeln zurück nach Fährmannssand.

Herbsthimmel, hoch über der Deichkrone – tolles Erlebnis!

Unsere 3 Fußgänger, von denen eine sich in eine Radlerin verwandeln wird, 2 mit der Rollerin per Pkw nach Hause fahren werden, „nahen“ – noch fern, am Horizont.

 

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Das Morgenlicht taucht in Berlins Straßenschluchten.

Unten leuchtet es herbstlich, noch beblättert.

Morgenlicht auf nördlicher Nebelkrähe …

… und auf südlicher.

Alles will aufgeräumt sein. Spannungsfoto nach dem Abwasch.

Noch ein Bisschen Berliner Oberflächenspannung in – vergänglicher – Kugelpackung.

Am Boden – 2 Fahrräder, in Gegenrichtung und unterschiedlicher Qualität.

Die Tram bringt uns zum Hauptbahnhof, der ICE ist pünktlich.

Landschaft huscht unter hohem Himmel vorüber.

Schon Ludwigslust … – vorbei.

Im ICE – Herbstbunt-Genuss.

Pünktlich in Altona, jetzt in der S-Bahn weiter gen Westen – historischer Holzbau auf dem S-Bahnhof Othmarschen.

Überraschung, wir steigen eine Station „zu früh“ aus – Hamburg-Rissen.

Hier hatten wir – statt Angang oder Anfahrt in Wedel – aus Baustellengründen unser feuerrotes E-SpielMobil geparkt.

Wusch … sind wir zu Hause.

Die nächste Berlinfahrt ist bereits gebucht.

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Über die Panke steht seit einigen Jahren einiges hier im Blog, hier mein erster innerstädtischer Eindruck aus 2011. Was für ein ökologisches Potenzial – wie im Hamburgischen sollte sich aus solch Stadtgewässer im Sinn der EG-Wasserrahmenrichtlinie etwas machen lassen.

Der Berliner Senat ging an ein umfassendes Werk, planerische Arbeiten in Richtung Planfeststellung. Aufgrund der streckenhaften bis punktuellen Verschiedenheit der historisch gewachsenen Stadtlandschaft ergaben sich im formalen Verfahren Hinweise bis Stopper, die dann im Jahr 2019 im Planfeststellungsbeschluss gewürdigt wurden. Inzwischen sind erste Arbeiten im Gang bzw. in Vorbereitung.

Aber soviel nur am Rande – wir fuhren nach Norden, zum Kleingarten angucken und wanderten ein wenig im Umfeld.

Herbstmorgen in Berlin, Farben, Geometrie.

Herbstlich im Innenhof, rechts: Fahrstuhl.

Zufälliges Rot, auf der Fahrt gen Norden.

Hier haben wir uns umgesehen – ein schönes Fleckchen Erde!

Wein in Berlin, Herbstfarben.

Hoch über uns … Kranichzug.

Wir lernen: Eiben sind Nadelgehölze. – Diese muss gem. Kleingartenrahmensetzung also wohl weg. – Schade drum.

Nach interessanten Gesprächen gucken wir uns noch ein Bisschen im Umfeld um.

Die Panke ist nah, gleich queren wir.

Die Panke, kanalartig, befestigt, im NW- / MW-Profil überbreit.

Nord-Süd verläuft ein Fuß-Radweg, hochattraktiv von den Zielen her – und das bei „leistbaren“ Entfernungen.

Blick Süd, Richtung Berlin Mitte.

Blick Nord, standorttypischer, selbstentwickelter Erlensaum entlang des – kanalartig ausgebauten – Bachs.

Infotafel – Was für ein spannendes, abwechslungsreiches Umfeld!

Wir wandern nordwärts, ein steiler Hang am gegenüberliegenden Bachufer.

Richtung unseres Wendeziels, einer Brücke, wird das gegenüberliegende Gelände flacher.

Brückenumfeld, hölzerne Rauigkeit – nein, hier wurde noch nicht restauriert.

Und noch sowas – nein, ein Biberdamm ist das auch nicht. – Immerhin wächst hier der Aufrechte Merk / die Berle.

Die Gewässersohle weist recht wenig Kies auf. Das liesse sich ändern.

Immerhin kommt neben Merk mindestens auch Wasserstern vor – gute Aussichten.

Genug gesehen, wir wandern zurück.

Links rum verlassen wir den FußRadWeg Richtung E-Auto.

Stadteinwärts, es dräut über uns.

Mit Störtebeker und Elefanten lassen wir die Tour ausklingen.

Nicht ohne vor dem Verzehr „Ente 2mal“ zu bestaunen – hinten mindestens vegetarisch, künstlerisch erzeugt, vorn in Fleisch, kochkünstlerisch zubereitet.

Wir freuen uns auf den nächsten Besuch im nördlichen Berlin.

 

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