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Archive for the ‘Gewässerschutz’ Category

Da ist sie also, unsere untere Rausche aus Kies, sohlanhebend den Wasserhaushalt des Waldes stützend.

Kies und Herbstlaub zeigen die Abflusshöhe des vorigen stärkeren Regens.

Auch der unterste Mäanderbogen der Bredenbek im Wald zeigt seit Anheben der Bachsohle ganzjährig Grün.

Benachbarte Tieflagen halten Wasser lange, länger als zuvor.

Blick bachauf, in die Kanalstrecke – nun angehoben, mit einer Vielzahl strukturierendem „Flussholz“ (wie ich jüngst von anderswo lernte, vgl. P.S. am Ende des vorigen Berichts).

Der unterste frühere Mäanderbogen im Wald umgreift unsere Rausche. Daher haben wir für den Fall neuen Fliessens das Agrarufer gegenüber seiner Mündung mit Kies geschützt (im Foto vorn).

Blick bachab – die Ufer teils baumgesäumt, die Agrarseite vor Zeiten bei Unterhaltungsarbeiten mit Großsteinen geschützt, bieten gute Voraussetzungen, Ökologie und Wasserhaushalt weiter zu verbessern.

Wir werden sehen … – später mal.

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Spuren des abgeflossenen Hochwassers zeigen, dass der Zugang zu den ehemaligen Mäandern der Bredenbek (rechter Arm) gut durchflossen wurde.

Die unmittelbar bachab der Holzabfuhrwegbrücke platzierte Rausche hält Wasser länger im Bereich oberhalb (Turbulenz vorn), die zweite Rausche lässt bei höheren Abflüssen die alten Mäanderschlingen bachab wieder durchströmen.

Diese Rausche hebt die Gewässersohle so an, dass – hier sichtbar – das frühere Bachbett zeitweise reaktiviert ist.

Links im Foto besteht die gesamte sichtbare Herbstlaubfläche aus zugegebenem Kies. Die Sandbank dahinter lagerte sich im Strömungs-Lee ab und engt das überbreite Kanalbett ein. Die Kiesmassen der Durchbruchstelle des Hochwassers entlasten einen neu entstandenen Prallhang. Sichtbar am bachab transportiertem Kies ist die nun entstehende Profilierung eines engeren Mittel- und Niedrigwasserprofils.

Das Aufhöhen der Sohle in Verbindung mit Einengen der gleichförmigen Überbreite der Kanalstrecke hält Wasser – wie beabsichtigt – im Umfeld länger, sowohl als sichtbare Stillgewässer als auch im Boden.

Unsicher ist, ob unmittelbar am Durchbruch der Rausche ein Forellen-Laichbett existiert.

Hier gelb umkreist – angesichts des gleichartigen Bewuchses wäre das in einer der vorherigen Regenperioden angelegt worden.

Wir setzen nicht unbedingt auf diese Annahme. Zwar konnten wir voriges Jahr auf den Neukiesen bachab einzelne Laichbetten ausmachen. Verglichen mit allen übrigen Strecken in anderen Bach-Einzugsgebieten, wo so gut wie alle Kiesbänke belegt sind, behalten wir das „örtliche Unikum“ erstmal nur im Sinn.

Jedenfalls scheint im Hamburger Abschnitt der Alster keine – oder zumindest keine vollständige – Durchgängigkeit für Wanderfische zu bestehen. Deren Aktivitäten zeichneten sich sonst auf unseren Kiesen ab.

Ein Stück bachab hat die Überbreite des Kanals bewegten Sand ruhiggestellt.

Dies entlastet erwartungsgemäß den weiteren Bachlauf. Alle Beteiligten sind begeistert.

Die Überbreite des kanalisierten Verlaufs bietet noch viele Gelegenheiten, im Strömungsgeschehen Erosionssand zu deponieren. Hinten ist der aktivierte Altmäander zu erahnen, mittig ist eine Tieflage gut vernässt.

Das gezielte Wiedervernässen des Bachumfelds führte zu – beabsichtigtem – Sturz von Flachwurzlern, meist Buche. Das bietet neue Struktur, neue Möglichkeiten.

Hier detaillierter, schärfer: Um den Eisvogel braucht sich niemand zu sorgen.

Blick bachab – der überbreite Kanal ist innerhalb weniger Jahre Dank des guten Angebots von Totholz im alten Baumbestand bereits vielerorts sehr gut strukturiert.

Totholz, Äste, Laub – Strukturieren „by nature“.

Allerhand Holz hier …

Und noch so ein Verhau.

Hochwasserdynamik nagt(e) – legte Moränensteine / -kiesel frei.

Übersicht bachab – vernässter, nun stets grüner Altarm links, Kanalstrecke still bis rauschend.

Moränenkies, reaktiviert „by nature“.

Zunehmend bilden sich Punkte bis Teilstrecken, in denen auch im Kanal Mittel- und Niedrigwasserbett angepasst strukturiert sind.

Ein weiterer, jetzt feuchter, immergrüner Altarm.

Die Baumwurzeln der charakteristischen Gewässerbegleiterin Erle bieten wesentliche Grundlage für die naturnahe Weiterentwicklung.

Wir sind am Ende der Kanalstrecke im Wald angekommen. Im Übergang zur Agrarlandschaft liegt unsere weitere, die Sohle stark anhebende Rausche.

Von dort geht es demnächst weiter, bachab – auf zu neuen Ideen, Taten.

P.S.: Aus Tschechien erhielt ich zu diesem und dem vorhergehenden Beitrag folgenden Text (Auszug) „Zur Totholzfrage: „Je mehr, desto besser!“
Bei uns kam es schon zu einem Fortschritt in der Terminologie – statt „Totholz“ sagen wir jetzt „Flussholz“. So wie das Holz im Fluss auch lebendig sein kann….die Baumwurzeln, Weidenholz usw.
Ich wünsche Ihnen auch schöne Weihnachten a alles nur gute im neuen Jahr.“ – Besten Dank dafür!

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Wir befinden uns im oberen Alster-Einzugsgebiet. Im Übergang vom Wald zur Agrarlandschaft liegt eine ca. 300 m lange begradigte, kanalartige Bachstrecke. Diese entwässert das Gelände unnötig. Durch Laufverkürzung erhöhtes Gefälle trägt Bodenmassen aus dem Wald aus und belastet so Bach und Umfeld. Die früher im Wald aktiven Mäander liegen „hoch und trocken“.

Als wir beabsichtigten, das System am Landschaftsübergang durch Höherlegen der Sohle zu entlasten, regte der Förster einen Versuch an, auch die ehemaligen Mäander mindestens zeitweise zu reaktivieren.

Darüber wurde bereits mehrfach hier im Blog berichtet, die aktuelle Situation wird im nächsten Beitrag vorgestellt.

Bachauf unserer Aktivitäten liegt der mäandrierende Bachlauf – noch in seinen natürlichen Windungen, bereits bei online-Orientierung auf Google Maps und Google Earth erkennbar.

Hier zeige ich den untersten aktiven Mäanderbogen vor Übergang in die Kanalstrecke.

Das ist mal etwas Besonderes – Alt-Mäander im Buchenwald.

Bei Restaurierungsdiskussionen wird oft gefragt: Und wie ist das mit Totholz? – Wie viel Totholz ist naturnah?

Hier kann man`s erahnen!

Und hieraus ergibt sich vielleicht nachvollziehbar mein Konzentrieren auf Kies-Erst- oder / und -Ergänzungsausstattung des Strukturgerüsts eines lebendigen Bachs.

Es macht für mich keinen Sinn, in ausgeräumter Landschaft mit – vergänglichem – Holz zu arbeiten, so lange „der Baum, die Allee, der baumgesäumte Randstreifen, der Auwald“ nicht lokal akzeptiert sind. Alle vergänglichen Einbauten ohne Akzeptanz und zielgerichtete Entwicklung des Ursprungs bleiben Makulatur, Abgreifen von Stichworten aus den heutzutage so beliebten „Tool-Boxen“.

Hoch oben stehe ich über dem Bach, Blick vom Prallhang bachauf. Der mäandrierende Bachlauf ist zu erkennen, erahnen.

Grundsätzlich soll nicht ausserhalb von Wegen herumgelaufen, gestört werden.

Daher hier eine gelbe Hilfestellung.

Bei Niederschlägen auf lehmig-steinige Moräne wird der unscheinbare Bach (sommertrocken!) zum reissenden Fluss, Prall- und Gleithänge, die Sohle befinden sich in steter Veränderung.

So zeigt angesichts aktiven Fliessgeschehens neuer Anriss am Prallhang die steinreiche Moräne.

Fast wie im Mittelgebirge, hier im Norddeutschen Tiefland – solche Besonderheit habe ich bis 2019 Studenten der TU Hamburg-Harburg im Niedersächsischen auf Exkursionen nähergebracht (Landschaft- und Bach-Situation Lüneburger Heide / Harburger Berge – internationale Überraschung, Begeisterung!).

Heutzutage, mit dem Biber auf dem Vormarsch, möchte man gern solch „Biberdamm-Analogon“ möglichst überall einbauen …

Der Bach ist noch vorübergehend eingestaut angesichts vorheriger hoher Zuflüsse (und Bremswirkung bachab).

Blattstudium auf Holz und nebendran – Hain- und -Buchenwald mit Eiche und Ahorn.

Noch ein Prallhang, mit frischem Anriss – Naturkies im Gleithang und der Gewässersohle (im Foto wegen Spiegelung nicht erkennbar).

Detail – mehrere alte Eisvogelröhren. – Keine unnötige Sorge! Mehr als ausreichend stehen dem findigen Tier ringsum Alternativen zur Verfügung.

Die Brücke des Holzabfuhrwegs – Bremse für Hochwasserabfluss, noch etwas einstauend.

Unmittelbar vor der Brücke mündet ein Waldgraben, dessen Tiefe und Steilheit wir mit Kies entschärft haben. Vorher belasteten angesichts Gefälle und Länge erhebliche Mengen Erosionssand die Bredenbek.

Demnächst geht`s weiter – mit Eindrücken entlang der 300 m Kanalstrecke.

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Bei all dem Wasser, welches durch Schneeschmelze und folgenden ergiebigen Regen abfloss, wollte ich mal wieder durch die Oberalsterniederung zum steinigen Moränenbach im FFH-Forst Endern fahren.

So etwas wie den kann man sich kaum vorstellen, wenn man den in nassen Zeiten hohen, flächigen Wasserrückhalt der Niederung kennt – die Bredenbek als gefällereicher Bach im obersten Alster-Einzugsgebiet.

Allerdings ist das Wissen um norddeutsche Moränenbäche durch Projekte wie Forelle 2010 und Lebendige Alster doch erheblich angestiegen.

Beim Queren der BAB 23, Anfahrt: Hoch hinaus! Mögen alle Wünsche für 2024 in Erfüllung gehen!

Die Oberalster, SE – gefällearme Niederung entlastet Hamburg (zunächst) bei stärkeren Niederschlägen.

Das Feuchtgebiet ist ganzjährig – vor allem aber zu Zeiten des Vogelzugs – von großer ökologischer Bedeutung. Ein Gänseschwarm zieht vorüber.

Bachauf der Alsterbrücke – weisse Punkte auf überschwemmter Fläche.

Höckerschwäne – vermutlich ein Schwanenpaar mit Jungtier.

Und weiter geht`s, zur Bredenbek.

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Östlicher Wind lässt mich die Hetlingen-Runde im Uhrzeigersinn fahren – Kopfweide an vollem Marschgraben, unmittelbar nach Geesthang-Runterflitzen.

Hinterm Elbdeich gen Nordwesten, querab NABU-Vogelstation – Deichgraben, voller Alt-Mäander, Seenplatte auf Marschwiesen.

Querab Giesensand – Deichgraben, Seenplatte, dahinter ein Bullenflussarm. Weisser Punkt, hinten links: ein Silberreiher – rechts: weiss nicht, vielleicht ebenfalls.

Noch so ein ehemaliger Alt-Mäander, nun wassergefüllte „Delle“ in Marschwiese.

Alles ist „gut voll“.

Marsch Hetlingen, Blick Giesensand – quitschnass.

Seenplatte, vor dem Altdeich Hetlingen.

Gut zu erkennen: Steuerbares Wasser-Niveau im Graben vorn, tiefer – daneben abgetrennte Mulden in Hochfüllung.

Hetlingen Richtung Idenburg, vor Altdeich – (vorübergehend, saisonal) Seenland.

Querab Idenburg – eine Gruppe Nonnengänse landet bei einem kleinen, äsenden Schwarm.

Querab Idenburg – Halb-Ebbe im Bullenfluss, nebendran, hoch eingestaut flächig Wasser.

Die Schafe wundern sich – oder auch nicht, kennen sowas, je nach Alter.

Über oben kurz erwähnte Silberreiher wird mehr zu berichten sein.

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Als alles zum Dezemberstart mit Schnee bedeckt war, wählten auch ansonsten notorische Radler wie ich Spaziergänge für Aussenaufenthalte. Das Wedeler Autal ist eine gute Wahl, hier nur wenige ausgewählte Eindrücke.

Bei Queren des Wedeler Autals zeigen Bäume Höhen- und Feuchteverhältnisse, hier: Eichen und Erlen. – Der Schnee bedeckt Futter, die Gänse suchen sich andere Gefilde.

Erlengruppe am Wassererlebnisbereich.

Nicht alles ruht im Winter, unterirdische Erdarbeiter hinterlassen einen Eindruck ihrer Aktivitäten.

Es finden sich auch andere interessante Strecken im Stadtbereich – dort allerdings ist angesichts sehr unterschiedlicher Wahrnehmung der Räumpflicht Vorsicht angesagt.

Nun blieb dem Schnee nichts anderes übrig, als zu verdunsten, zu schmelzen, zu versickern oder abzufliessen. Immerhin liegen wir inzwischen (vorübergehend) bei 9 Grad Celsius.

Alle Unebenheiten füllten sich bei der Schneeschmelze – Wiese neben einem Bach, Kiese dort gut belaicht.

Die Maulwürfe laufen zur Höchstform auf.

Spuren unter Erlen: unzählige Samen (nicht diese, sondern alle) ringsum.

Während und nach der Schneeschmelze, die sich in merklichen Pegelanstiegen aller Fliessgewässer zeigte, fiel reichlich Regen, der sich mit steilerem Verlauf draufsetzte.

Da wollte ich – zwischen zwei Schauern – doch mal wieder „on top of the“ Geest, Wedel, nach dem Wasser sehen.

Anradeln – „on top“ ist diese Pferdewiese zu einer Seenlandschaft geworden. „Normal“ steht hier kein Wasser.

Hier auch nicht! – Uuuups, unergründliche Tiefen? Zum Glück kenne ich die Strecke, rolle nicht in die Pedale tretend durch. – Ich sah später in der Stadt, dass der Gully-Räumer hochaktiv herumeilt.

Linker Hand, wo sich ein kleiner Flachsee lange im Jahr hält, ist die Wasserfläche vervielfacht.

Leider sind die Fotos von Gänsegruppen ringsum nicht scharf geworden – heute traf ich neben den üblichen Graugänsen Nonnen-, Nil- und Blässgänse an.

Wie erwartet: der Pferdetümpel hat Maximalgröße erreicht.

Gleiches gilt für sein Geschwister auf derselben Weide. Hier ist die Fläche üblicherweise trocken – kleines, eher unauffälliges Flachwasser bildet sich erst nach stärkeren Regenfällen

Und dann gibt es hier auf lehmiger Moräne selbstverständlich noch anders Aussehendes, als Ackerland genutzten Boden.

Hier ein häufiger Spezialfall, charakteristisch im Baumschulkreis Pinneberg. Wir befinden uns weiter „on top“, Blicken zur Geestkante vor / über der Elbmarsch.

Das Foto entstand nach der Schneeschmelze, bevor der Regen kam.

Mal sehen, ob ich Gelegenheit habe, die nach dem Regen gesamtgefüllte Senke zu fotografieren.

P.S., 12. Dezember 2023: Inzwischen fliesst das Wasser ab. In den meisten unserer Bäche hier im südlichen Schleswig-Holstein wurde – wie zuvor im Jahr – kaum das mittlere Hochwasser erreicht. Spannend vor Ort zu sehen, Panik ist aber nirgends angesagt (es sei denn, man hätte wichtige Gullies nicht gereinigt, Pumpen z.B. an Straßenunterführungen nicht gewartet.).

Morgen wird nochmals „gut Regen“ folgen. Danach scheint erstmal Pause angesagt.

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Temperatur knapp über Null, Schnee schwindet – vorsichtig teste ich die Radelmöglichkeit.

An der B 431 – der Radweg ist frei, die Sicht … nicht.

Immerhin ist nun längere, halbwegs sichere Strecke befahrbar. Schön vorsichtig: wind chill bei SüdOst vier kann quer drüber abfliessende Tauschleier zu Glatteis verwandeln!

Nebenstraßen und kleineres guckt man am Besten nur schräg von der Seite, auf Distanz an.

Vielleicht schaffen die nächsten Tage Temperaturen, bei denen auch Nebenwege nutzbar werden.

Nun aber zurück in die „aktive Schneezeit“, als noch Zuwächse zu erleben waren – auf in den Grünen B-Plan, mit Regenwasserweg, zu Fuß.

Vor der Haustür – rechts rum schon ein wenig begangen.

Ich gehe links rum, nach Norden raus.

Der Winterdienst wird noch erscheinen, die Flächen sind gut begehbar.

Schön ruhig wohnen wir, die Spielzeile nebendran ist verwaist, nur kurze Besuche finden statt.

Auf dem Regenwasserweg – Muster, Schnee und Pflaster.

Tags drauf, ausgemustert.

In diesem B-Plan, auch in jüngeren, hat das Halten von Niederschlägen auf Grundstücken und die – möglichst durchgehend – offene Ableitung Priorität. Ein paar Beispiele folgen.

Beispiel offene Ableitung.

Beispiel offene Ableitung, hier mit kleinem, lange feucht bleibendem Entwicklungsraum.

Tags zuvor, mit weniger Schnee, noch klarer erkennbar.

Auf dem Weg zum Regenrückhaltebecken mit gedrosseltem Abfluss.

Es gibt auch gefasste Zuleitungen, im Hang mündend.

Dafür noch ein Beispiel.

Nach der Idee und der Umsetzung in die Praxis folgen Gegenwart und Zukunft mit – möglichst minimierter, schonender – Unterhaltung.

Hieran gilt es konsequent zu arbeiten, zu lernen – weisen wir uns hierzulande an allzu vielen Beispielen doch als „große Investoren“ aus, die beim Betrieb dann versagen.

Für den Bereich Wasser, Gewässer betrifft dies die leider immer wieder anzutreffende harte Unterhaltung.

Da werden dann beide Uferseiten gleichzeitig gemäht, Sohlräumung erfolgt – auch bei vorhandenem, großem Abflussprofil. – Leben bleibt da keins, niemand kann überwintern.

Sohlvertiefung führt zu Abriss an der Pflasterung.

Bodenverletzung setzt unnötig Erosionsmaterial frei.

Zulauf zum Regenrückhaltebecken, schneeärmeres Stadium, kanalartig durchgemäht. –

– bis zum Auslauf.

[Mehr Schnee] – Auslauf Regenrückhaltebecken – Reinigungsfunktion konterkariert durch durchgängiges Kanal-artiges Baggern.

Alles ist verbesserbar – wir bleiben im Gespräch.

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Am 27. September hatten wir noch Laichbetten der Forellen angesehen.

Rund um Wedels Markt mit Roland beherrschten die B 431-Baustellen an Straßenschächten das Geschehen.

Mit dem frühen Schnee und (etwas) Frost wurden dann die Sperrungen aufgehoben, musste die erforderliche Abschluss-Phase auf passenderes Wetter verschoben werden.

Stürmisch, der Marini steht gen Nord und dreht, was das Zeug hält.

Wir haben Besuch. Gast-Beagle Polly fordert unsere Führung.

So ein Beagle hat gern alles im Blick …
(Nein, nix zu essen auf dem Tisch!)

Wo raufspringen erlaubt ist und wo nicht, ist selbstverständlich bekannt. – Ertappt – ein Wort, schon ist das Untier wieder in erlaubtem Bereich.

Am besten drehen wir eine Runde – im Weiss, hier: mit gelbem und blauem Tupfer.

Eine Runde im Schnee fordert die Sinne. Auch wir bringen Farbe ins Bild.

Kilometer wollen zurückgelegt werden.

Wir meiden „Prioritätswege“ – allzu üppig wird wieder gesalzen.

Da scheinen auch etliche Geräte nicht angemessen für den Einsatz gewartet zu sein.

Die Nebenwege sind weitgehend ungeräumt, gut für uns. Strecken mit Autoverkehr weisen teils durchweg eine Schnee-Eisdecke auf, lebensgefährlich. – Ob da die Versicherung für Stürze einspringt?

Hier war wohl der Hl. St. Martin am Werk – gerecht zweigeteilt ist die Decke schon …

Gruß aus der Höhe – na denn!

Den ganzen Tag – mit Unterbrechungen – Schnee, da kommt schon was zusammen.

Blick nach Westen vor dem Rollladenrunterlassen.

Das war ja mal interessant mit so frühem Schnee. Wohl denen, die gut zu Fuß oder per Fahrzeug ihre Ziele erreichen konnten.

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Kurz und knapp – mein Nikolausgeschenk 2023: Nachdem meine Anwendungsprogramme vor einer Woche nicht mehr einsatzfähig waren, eigene und Freundeskreiskenntnisse nicht ausreichten (der PC sagte „Wo ist das Problem? … allerdings ist da eins …“), kam heute der Nikolaus in Form eines PC- / Netzspezis.

Alles schien richtig, aber …

Dann wurde der Fehler doch recht schnell erkannt – hier bin ich wieder!        🙂

In der vergangenen Woche hat sich ja allerhand getan – alle betreffend, der Schnee.

Nun befindet der sich auf dem Rückzug – mal sehen, was bleibt.

In aller Kürze hier Neues von den Bächen.

Das war wohl neulich so um Vollmond, …

… als ich ein Leuchtenfoto eines Bachs erhielt.

Wie fast zu erkennen: Da lag noch kein Schnee.

Flugs verabredet, tags vor Ort.

Feine Sache, das! – Laichkuhle, kleiner Kiesberg mit Eiern drin – zugehörig: „schicke Turbulenz“.

Auf kurzer Strecke 3 recht neue Kiesbänke (hier die 3.), alle belaicht.

Und so sieht es – wie in den Vorjahren – ringsum so ziemlich durchweg aus.

Solch ein Jahresrückblick – was wollen wir mehr!? (Weitermachen, natürlich!)

Dann kam der Schnee … – überraschend früh, am 28. November 2023.

Über dies und das wird weiter zu berichten sein. – Ich arbeite mich durch die entstandenen Rückstände voran.

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Inzwischen ist Schleswig-Holsteins Landschaft weiss. Fast trat ein, was ein NDR-Moderator gestern sinngemäß erzählte. „Treffen sich zwei Schneeflocken und fragen einander, wie`s geht und wohin der Weg führt. Die eine „Ich schwebe nach Alaska, da soll man ewig leben können.“ – Die andere „Und ich wähle Schleswig-Holstein – da kann ich ordentlich Chaos herbeiführen.“ “

Ganz so ist es ja nicht und Beiträge demnächst werden die winterliche Realität, die erstmal immerhin noch bis Mittwoch nächster Woche anhalten soll, beschreiben.

Zurück also, in den Borsteler Wohld.

Die bekiesten Strecken des Waldbachs stimmen hoffnungsfroh – zurück geht`s auf dem Holzabfuhrweg durch herbstlichen Buchenmischwald.

Ich wundere mich immer über SH, das waldärmste Bundesland Deutschlands. Niemand scheint auf die Idee zu kommen, Wald als Ausgleich für Fehlendes anzulegen.

Ohne Worte.

Hier ist ganz schön was los. Wie lebendig Totholz ist, ist inzwischen wohl allgemein bekannt.

Nicht mehr weit zum Auto – Eiche, Hainbuche und Reste der Vor-Generation Wald, die Kiefer, finden sich neben mancherlei anderen Arten.

Bevor ich ins Auto steige, zweige ich noch schnell an den oberen Bachlauf ab. Die Rauschen, hier ein Beispiel, liegen hervorragend, haben sich als Lebensraumvervielfältigung bewährt.

Ich befinde mich am tiefliegenden Rand eines Maisackers. Bis fast ans Bachufer muss offenbar Deutschland seine Agrarflächen nutzen – alles durch fehldefinierte, schädliche Subvention verursacht, angesichts des waltenden Lobbyismus offenbar nicht korrigierbar. – – – Warum ist die Wasserfläche so rubbelig?

Das teste ich gleich mal mit dem Haselstecken.

Leichtes Antippen erzeugt Wellen, schnell allerdings bricht die dünne Eisdecke punktuell.

Durch gutes Beispiel abfahrend – ich wünsche mir mehr Dreidimensionalität in deutscher Landschaft, zwingend Büsche und Bäume als Randelemente in ausgeräumter Agrarsteppe.

Sieh da, eine sonntägliche Radlerin dreht ihre Runde – fährt nicht wie ich im Uhrzeigersinn, sondern andersrum. Wir werden uns im nächsten Ort wieder begegnen.

Das war er dann, der Herbst 2023 – späte Farben an Eiche, Ahorn, Hainbuche (? Weide ? – mir fällt am Foto auf, dass ich nicht drauf geachtet habe, von wem das Gelbgrün stammt.). – Na denn, nächstes Mal …

Und nun folgt der neue saisonale Aspekt, winterlich (mit Anzeichen saisonaler Aktivität) – im nächsten Beitrag.

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