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Archive for the ‘Gewässerschutz’ Category

Nach dem eindrucksvollen Erlebnis an der Pankemündung – neuer Organismenpass – sahen wir uns einige kleine Bäche an, die ich mit den beiden Überschriftsstichworten zusammenfassend darstelle. Die Ufergestalt von Parkbächen (oft genug in denkmalgeschützter Umgebung – doch hoffentlich nicht inkl. solcher Ufergestalt) habe ich im Beitrag vom 2. Januar bereits einführend zur Kenntnis genommen.

Alter Zeitzeuge, Bongossi – es gilt, diese lebensfeindliche Erfindung (kein zuHause, keine Gewässerquerung für kleine Organismen möglich, kein Entkommen für ins Gewässer gefallene Kleinorganismen möglich, ff.) zügig gegen vertretbare Alternativen auszutauschen (die Alternative „nur Rausnehmen“ wäre vielerorts sicherlich die beste).

Wo Bongossi entfernen und nichts weiter tun, freies Schütten von Naturstein in geeigneter Körnung wegen Tieflage und Steilheit der Böschung nicht sinnvoll sind, können raue Gabionen (hier: Steine geeigneter Körnung im Netz) eine Alternative sein. Uferschutz und Wasser-Landverbindung sind hinreichend realisiert.

Wo das Umfeld es zulässt, bietet sich Entnahme ungeeigneter Uferbefestigung an, zunächst ggf. in Teststrecken.

Hier zum Beispiel stehen Alt-Erlen, deren Wurzelwerk das Ufer durchgängig schützen würde – wären da nicht die Platten.

Erfahrungsgewinn böte ein Test im gekennzeichneten Bereich ausserhalb des Kurvenprallhangs (Strömungspfeil blau) – Platten entnehmen und eine neue Realität kennenlernen.

Wenn`s so gar nicht klappen würde (ich gehe von Gelingen aus!), wäre die Stein-im-Netz-Gabione immer noch einsetzbar.

Rasengitterstein, auch so ein Vergangenheits-Monster am Bach – in dieser speziellen Situation, kein natürlicher Uferhalt an beiden Ufern problemlos darstellbar, untergeordnetes Gewässer, ist angesichts der „unendlichen“, zu bearbeitenden Strecken das Stichwort „nicht prioritär“ passend.

Wir kommen zu Verbesserungen im Boden-Wasserhaushalt durch Rückhalt von Wasser. Wo das mit Material geschieht, wo „hart“ auf „weich“ stößt, findet Wasser mit der Zeit immer einen Weg – dran vorbei!

So geschehen hier. – Mein Vorschlag: Mal wieder ein Experiment! Dynamisches legen statt den Einstau neu im Hangboden zu befestigen (durch Verlängern, Anschütten, was auch immer).

So sähe das skizziert aus: Eine Geröll- / Kiesschüttung könnte das Ufer schützen, eine etwas eingeschnittene Rinne würde den gewünschten Abfluss ermöglichen.

Gleichzeitig könnte der raue Umlauf die Durchgängigkeit für Kleinorganismen gewährleisten.

Letzter Punkt dieses Beitrags: Entschlammen von Regenrückhaltebecken. Da gibt es – örtlich angepasst – eine Reihe von Varianten.

Hier wurde die Entscheidung (letztlich) für ein Angebot Entnahme durch Löffelbagger bei vorherigem Bau einer Arbeitstrasse (und nachheriger Entfernung derselben) gewählt.

Ich drücke die Daumen, dass das der günstigste (und nicht der billigste) Bieter war und das Vorhaben für alle Beteiligten „im Rahmen“ abgeschlossen wird.

Langjährig verhindert werden solche erforderlichen Entschlammungen vielerorts durch „bedrohliche Arten“.

Damit meine ich nicht bedrohte Arten, sondern solche, die aufgrund gesetzlicher Schutzbestimmungen (auf dem Papier zurecht als bedroht gekennzeichnet) durch starre Bürokratieanwendung, die örtliche Notwendigkeit und Vermehrungspotential der betreffenden Arten nicht hinreichend zur Kenntnis nehmen, erforderliches Handeln unterbinden. – „Bedrohlich“ ist also, genau genommen, nicht die biologische Art, sondern die bürokratische Weise.

Die Krebsschere, hier im Foto, wäre solch Beispiel. – Die Teichrose eignet sich gleichermaßen …, der Beispiele gibt es viele.

Hoffen wir, dass – im Neuen Jahr 2024 !! – öfter das Vernunftprinzip waltet! Hier wurde Wasservolumen und -fläche wieder hergestellt, die Krebsschere bleibt. Da ihr das Gewässer offenbar gefällt, wird sie in der Lage sein, innerhalb einer Reihe von Jahren wieder die Gesamtfläche zuzuwachsen, sterbend massenhaft Faulschlamm zu bilden, der dann wieder zu entfernen sein wird. (Falls nicht die alternative Entscheidung getroffen wird, einen Verlandungsprozess mitzuerleben.)

Bis dahin allerdings werden eine Vielzahl von Jahren mit angepasster Lebewelt im Stillgewässer und Umfeld zu beobachten sein. – Stockentenerpel leuchten in der Sonne.

 

Bleibt der Packereigraben – dessen kleinen Restaurierungsstart wollen wir, nachdem Trockenheit und etliche Hochwässer verstrichen sind, noch ansehen.

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Morgendlicher Südblick über die Dächer von Berlin – meine Verabredung scheint, falls das Wetter so bleibt, trocken zu verlaufen.

Der nördliche Blick gen Osten sieht ebenfalls vielversprechend aus, wenngleich die Sonne nicht sichtbar aufgehen wird.

Ich bin mit der Tram zur Bernauer Straße gefahren und gehe die Brunnenstraße gen Norden. Bauliche Besonderheit am Ziel: Das „Beamtentor“ und ein Hochhaus mit spitzigem Oval-Grundriss.

Schon sehenswert, das „Beamtentor“.

„Lernen macht Freude“ lese ich im ersten Ansatz, von anderem Blickwinkel kommt ein „n“ in Sicht. „Freunde“ – gleichermaßen begrüßenswert.

Ein wenig überschüssige Zeit nutzte ich, den benachbarten Humboldthain in seiner Höhen- und Hängesituation zu durchwandern.

Nahebei sind wir vor Jahren einmal in die Berliner Unterwelten eingestiegen.

Beide Welten, oben wie unten, sind einen Besuch wert.

Zeit, den Treffpunkt anzusteuern …

Teilaspekt des Beamtentors von der Rückseite.

Drinnen, Berlin in der Übersicht – bereitstehendes Desinfektionsmittel passt in die Jahreszeit, zur Erkältungswelle mit den HNO-Meldungen.

Blick nach oben, der Himmel gerastert – kann man hier, wie die alten Römer (waren die das?) durch Beobachten des Vogelflugs …

… – Arten, Anzahl, Richtung, Wechsel – die Zukunft vorhersagen? !

Ich jedenfalls beherrsche diese Kunst nicht. Da kommt auch schon mein Fachkollege, wir starten zur vor-Ort-Fachsimpelei.

Vögel, Tauben, massenhaft … – wir befinden uns an der Nordpanke, querab Müller- / Chausseestraße.

Hoch fliesst das Wasser der Panke Richtung Nordhafen ab. Die Turbulenz und in der Strecke Windungen erzeugenden Gabionen sind nur an fleckenhaftem Hellgrün, dem Wasserstern, zu erkennen.

In diesem Abflusszustand gibt es keinen Reiher, keine Füße-badenden Tauben hier zu sehen.

Wir gehen ein Stück bachauf zur Wehranlage, stören die Tauben …

Ja, das Wehr ist gelegt, die Südpanke ohne Zufluss – alles Wasser fliesst durch die Nordpanke ab.

Am Ziel, bachab, Blick bachauf – die Pankemündung Richtung Nordhafen, im Nordhafen-Vorbecken, ist nun mit einem neuen Bauwerk bestückt.

Ein Schlitzpass („vertical slot“) mit einer Vielzahl Becken mit Durchlässen ermöglicht Gewässerorganismen, auch schwachen Schwimmern und Krabblern unserer Tierwelt, die Passage.

Ein paar kleinere bauliche Ergänzungen stehen noch aus, dann wird sicherlich eine offizielle Einweihung erfolgen.

Neben der Passage schiesst Wasser frei zu Tal – Überschuss als Lockströmungsstärkung?

Auf einem Schlengel ruhen Blässhühner und Stockenten.

Wir wollen weiter, auch kleinere Berliner Gewässer haben etwas zu bieten.

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Durch die Bernauer Straße – Mauer-Erinnerungen – fahren wir Richtung Großer Tiergarten.

Bunter Blick am Rand.

Zwar sind wir angekommen, finden aber die Vorbereitungen der Jahreswechselsicherheit in Form eines durchgängigen Zauns vor, in weiterem Aufbau begriffen.

Gefunden, wir sind drin – Zugänge etlicher Wege sind offen.

Spielplätze ansehen und testen war der Wunsch der jüngsten Generation – noch recht früh am Morgen haben wir gute Gelegenheit dazu.

Wasserspiele sind winterbedingt gesichert, abgebaut, verschlossen – der Bagger hinten verwaist.

Stillgewässer bieten interessante Spiegelungen.

Eine Mandarinente.

Viel Wasser in der Luft, zugiger Wind, kühl im Schatten – gut, entsprechend angezogen zu sein!

Alle Angebote im Hinblick auf Balance und Bewegung werden, Spielplatz für Spielplatz, dankbar angenommen.

Lee an Stillgewässer mit Pegel – Wind hat Entenflott zu durchgehendem Teppich zusammengeschoben.

Blick in den Bereich Luv / Lee, Windkunst aus grüner Oberflächenbiologie.

Lichtspiel mit Clematis.

In den Waldpartien sind Amseln und Eichelhäher gleichermaßen mit dem reichen Futterangebot beschäftigt.

Typisch „Tiergarten“ – Einzelbuchen und -eichen bieten mit ihren Früchten reichlich winterliche Nahrung.

Was mit dem Kleiber fehlschlug, klappt mit dem Specht – da sitzt er (der ansonsten eifrig die Äste und Baumstämme umrundend aktiv ist).

Die Goldelse! – Wir haben die Bundesstraße 2 / 5 betreten – besser bekannt als „Straße des 17. Juni“.

Die ist bereits für die Vorbereitungen zur Silvesterfeier für Durchgangsverkehr gesperrt.

Lampen, achsial Richtung Goldelse.

Blick Richtung Brandenburger Tor – wir vermuten mal, dass die roten Teile Stromversorgungen für noch einzurichtende Verkaufsstände sind.

Wie es sich für einen großflächigen Park gehört, durchziehen ihn auch Fliessgewässer. Aber wie sehen die aus! ?

Schon aus Gründen der Repräsentanz überbreit – „schöner“ Spiegel! Rohre unter Wegen zeigen im kleinen Durchmesser die für Entwässerung notwendige Breite.

Im Foto verdeutlicht ruhig liegendes Laub unmittelbar vor dem Rohr, wie winzig für Niedrig- und Mittelwasserabflüsse ein lebendiger Bachquerschnitt hier eigentlich strukturiert werden könnte / müsste. Die Bongossiwand, beidseitig, Zielvorstellung von Ufersicherung aus dem vergangenen Jahrhundert, ist mit ihrem Verhindern des Wasser-Landwechsels kleinerer Organismen weiteres Zeichen früherer, lebensfeindlicher Bauwut.

Ich glaube nicht, dass der Hinweis auf Denkmalschutz in historischen Parkanlagen Anlass sein kann, ökologisches Wissen Richtung Verbesserungen, z. B. instream-Restaurieren, mit einem Denk- und Handlungsverbot zu belegen.

Zu Verbesserungen an Berliner Gewässern gibt es mehr zu berichten, demnächst.

Weiter geht`s, durch eine der vielen Alleen.

Und wieder ein Spielplatz mit Bewegungsangebot, hervorragend!

Nahebei haben Nebelkrähen eine Werkbank gefunden, auf der sie Früchte des Waldes für den Nahrungsgenuss zubereiten können.

Da ist – in Anspielung an frühere Zeiten – auch ein Wildschwein, gezäunt gehaltenes Jagdziel, symbolisch hingestellt.

Damit alles mit rechten Dingen zugeht, wird der Tierpark mit berittener Polizei überwacht. – „Moin.“

Wir sind am Ende unserer Wanderung, haben ein Fahrzeug abonniert.

Eine praktische Angelegenheit! In der Metropole (fast) überall schnell verfügbar, gefunden, zum Mittagstisch (Inder) gefahren und abgestellt.

Das war wieder – wie bei vielen anderen Angeboten – eine gute Wahl.

Wie angekündigt, folgt mehr Berlin, z.B. in Sachen Gewässerverbesserung.

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Prost Neujahr!

[Aus gegebenem Anlass unterbreche ich die Berichterstattung Berlin.]

Für uns müsste kein „Wie vermeidet man den Kater danach?!“-Tipp zum Jahreswechsel im Internet oder sonstwo stehen. Wasser und Frischluft helfen nach Alkoholgenuss – auch generell – bestens.

„Holmer Sandberge um 11 !“ war morgens nach spätem Aufwachen mit unserem Hamburger Ableger abgemacht.

Wir wundern uns über den leeren Parkplatz – um so besser!

Vorsicht vor dem Hund! – Spannende Spuren führen zu spontanen Seitenwechseln! – Wir wissen Bescheid, alle sind für sich selbst verantwortlich (Mal merken: helle Flexi-Leine).

Weitgehend freie Wege – das Wasser am Horizont begeistert, nach Jahren der Trockenheit …

Das ist ein Feuerlöschteich, dessen wichtige ökologische Funktion unter anderem von Brutinseln für Vögel, auch Schutz für anderes Getier geprägt ist.

In den Vorjahren hatte der Teich einen so minimalen Wasserstand, dass „Inseln“ ganzjährig nicht existierten. Alles wurde freiweg menschlich begangen – von freilaufenden Hunden einmal ganz zu schweigen.

Auf entkusselter Fläche, Sand der früheren hiesigen Dünenlandschaft – Aufmerksamkeit! Irgendwas ist immer. (Auf freier Fläche ist die blaue Laufleine die richtige Wahl.)

Entfernungen …

Die Holmer Sandberge liegen auf Moränen früherer Eiszeiten auf – windgetriebener Erosions-Sand, jahrhundertelang zu Dünen aufgetürmt, wandernd. Dies ist durch Kiefernbepflanzung gestoppt worden – vor nicht allzulanger Zeit in Teilen der Wahrnehmbarkeit und ökologischen Bedeutung wegen durch Teilöffnung aber wieder geschaffen worden. „Wandern“ geht in genutzer Umgebungslandschaft für den Sand hier allerdings nicht.

Entfernungen bei Spurenverfolgen intensiv arbeitend zurücklegen … – Riesenpranke rechts.

Am Rande: Neujahrsritt auf interessanten Reitwegen.

Moos, Heide, -verjüngung – auf entkusselter Fläche.

Distanz, Höhen- und Vegetationsvarianz.

Der Beagle, wartend.

Vor lauter Erzählen, Gucken, Gehen sind nicht nur Meter zurückgelegt, sondern auch Stunden vergangen.

Wir treten den Rückweg an.

Wieder auf dem Hauptweg – Stumpf einer gefällten Kiefer, die Zeit …

Am Feuerlöschteich – ein langer, dicker Ast im Wasser, rechts, weckte des Beagles Interesse. – Zu weit, heute nicht …! Schwimmtief entfernt wären Bauch und mehr nass geworden … (Achtung: helle Flexi-Leine).

Gleichwohl bleibt ein Uferrand immer ein faszinierendes Forschungsfeld (die helle Leine, waagerecht vom Hund rechts aus dem Foto, hier unsichtbar).

Weit nach Mittag kommen wir zu Hause an. Das Mittagessen (lecker Ente mit Rosenkohl), Kaffee und Eis mit Sahne und Eierlikör sowie das Abendessen rücken am 1. Tag des Jahres 2024 dicht zusammen.

[Es folgen im weiteren Blog-Geschehen die ausstehenden Berlin-Berichte.]

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Weihnachtsgruß 2023 aus Berlin-Mitte, Osteingang Kulturbrauerei.

Wir sind per Bahn am 2. Weihnachtstag gut nach Berlin gekommen, haben die Tage bis heute interessant verbracht. Darüber wird zu berichten sein. – Auch die heutige Rückfahrt nutzte DB, einen zügigen und pünktlichen Eindruck zu hinterlassen. Möge das in Zukunft möglichst immer so sein – dem vorigen und dem heutigen Verkehrsminister zum Trotz.

Vorweg unternahm ich am Vormittag des 1. Weihnachtstages den Versuch, meine drei Tage zuvor durch allzu starken Nordweststurm verhinderte Hetlingenrunde vollständig zu radeln. Dazu folgen hier ein paar Eindrücke.

Erster Weihnachtstag 2023 – sonnig, stürmisch, aber nicht mit so bissigem „wind chill“ wie die Tage vorher. Mal sehen, wie weit ich mit dem Rad komme.

In der Marsch – Sturm rüttelt das Reet. Hier brach ich kürzlich die Runde ab.

Vielerorts gleicht die Marsch einer Seenplatte, die Weiden flächig wasserbedeckt.

Wasserzeichen – querab Idenburg.

Nonnengänse querab Giesensand, zwischen Wasser und Hof.

Sturm auf Flachsee über Marschwiese – Vorsicht Stacheldraht.

Hier muss ich eine Weile ungeschützt frontal gegen den Wind fahren. Im zweiten Gang lässt sich das so gerade vertreten, vor allem, da die heftigen Sturmböen meines vorigen Tests fehlen.

Rechter Hand pirscht ein Silberreiher.

Die in trockenen Zeiten immer mal von mir gezeigten, hoch im Graben aufragenden Schachtringe sind nun fast vollständig im Wasser versunken. Auch dieser Graben hat Umgebungs-Niveau erreicht.

Blick nach Luv – da schwimmt Buntes auf dem Wiesensee vor Hetlingens altem Deich.

Brandgänse.

Der Elbdeich bildet den Horizont – auch hier binnendeichs eine Seenplatte.

Blick vom Elbdeich auf das Elbe-Deichvorland – im gleissenden Licht erscheint das Reet silbern, vorn am Deich der Spülsaum der vorigen Hochflut.

Nochmal der Spülsaum in Totale, Richtung Wedel.

Hoch steht das Wasser auf der Binsen- und Reet-bedeckten Vorlandfläche.

Weiter geht`s – Regen und Sturm haben aus der SH-Besonderheit Elbe-Radweg eine Hydraulik-Hydrodynamik-Studie werden lassen.

Egal, wie es aussieht, es bleibt Schafscheisse. (Anderswo hält man Deichschafe gezäunt. Früher holte man nachts die Schafe rein, um den Dung zu nutzen. Heute, in der ohnehin Stickstoffüberfrachteten Welt … – wohl scheiss-egal?)

Querab Giesensand halten sich Schwärme von Wacholderdrosseln auf, geniessen vermutlich unter anderem die zahllosen Weissdornfrüchte.

Kaum sind die Temperaturen etwas höher, sind die Schafherden wieder unterwegs.

Blick vom Elbdeich Fährmannssand – rau peitscht der Wind die Elbe. Den konnte ich vom Hetlinger Deichabschnitt an trefflich als Beschleunigungshilfe nutzen.

Sturmgebeugtes Reet in der Vormittagssonne (Wind mal wieder quer zur Fahrtrichtung – macht nix, Reet schützt), Langer Damm.

Hinter dem Reet – Nonnengänse.

Gleich nochmal, dieselbe Gruppe – halbwegs verdeckt stören Passierende die Vögel nicht.

Im Gegenlicht, nun Silber-Reet – Möwe oben drüber, Saatlandsdamm.

Kurz vor Erklimmen des Geesthangs störe ich noch eine Krähe beim Badegenuss auf – Pardon!

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Wir sind wieder in der Gegenwart – nach dem Weisse Weihnacht-Traum des gestrigen Beitrags.

Wie zeigt sich Wedels Schulauer Hafen – nachdem die Sturmflut 3,20 m über mittleres Tidehochwasser gestiegen war? Wo ist der Laubflutsaum (Bericht vom 21. Dezember) abgeblieben?

Deichkuppe am Schulauer Hafen, Wedel – die Baustelle des Hotels am Hafen sieht sehr geordnet aus. Es geht auf den Rest.

Werden wir 2024 die Eröffnung des Hotels erleben (es wird berichtet, dass am 14. Dezember „heimlich“ eröffnet wurde – na ja …) ?

Rauf auf die Westmole – …

Die gesamte Hafenfläche vor dem Deich hatte unter Wasser gestanden. Der altbekannte Treibselsaum aus dem Bereich des Sandstrands findet sich nun im Lee der Pappelreihe, direkt auf der Westmole wieder.

Der Rasen zum Sandstrand zeigt, dass hier etwas lag … – abgeräumt.

Vereinzelte Besucher auf hoch gelegenem Spielplatz.

Der Sandstrand wandert, mit Wind und Wasser – nicht nur in die Elbe, auch über die Westmole Richtung Hafenbecken.

Momentan hat sich fast so etwas wie eine dünne Schicht Schlickwatt auf der Westmole ausgebreitet.

Da kann man Studien durchführen, z.B. zur Entwicklung von Prielen Richtung nächste Entwässerungsstufe.

Vereinzelt auch frühe Besucher auf dem Sandstrand.

Ruhe, kleine Wellen auf dem Sandstrand – zur Zeit entwickelt sich wohl wieder eine höhere Flut – aber vermutlich weit entfernt von der 3,20er plus.

Blick über den Hafenausgang Richtung Hamburg – trübe Aussichten. Nix wie weg hier.

Wasserspielplatz! Kurz vor Hochradeln auf den Deich.

Blick von der Deichkrone, neuer Spülsaum – der Sportplatz vor dem Deich ist zum Wassersportplatz geworden.

… ? … vielleicht Wasserball? …

Da wünsche ich weiter schöne Weihnachtstage!

Wir verbrachten einen lustigen Weihnachtsabend, sind auch heute gut drauf. – Mal sehen, wie`s weitergeht.

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Wie ansonsten Farben habe ich dieses Jahr auch „Weisse Weihnacht“ gesammelt, am 2. Dezember 2023, hier in Wedel.

Da der frühe Schnee Ende November / Anfang Dezember das Radeln vorübergehend stoppte, waren über mehrere Tage Spaziergänge bis Wanderungen angesagt – hier also Eindrücke aus dem Wedeler Autal.

Morgens guckte der Marini erstaunt.

Der Blick aus dem Küchenfenster bot dasselbe Bild.

Gitterblick gen Ost, zu unseren Ausgängen, Fahrradhäuschen …

Fix ein wenig gefegt, bevor mehr Trittspuren dem Winterdienst die Arbeit erschweren.

Nach dem Frühstück, Start zur Wanderung, ist auch der Nordausgang frei.

Schön wohnen wir.

Prioritätsstraßen sind befahrbar.

Nebendran bleibt`s weiss. Wehe denen, die in den Tagen drauf nicht auf die festgefahrenen Eispisten achteten. – Ein gelber Punkt – Daumen drücken für den Postboten!

Im Wedeler Autal angekommen.

Feucht- bis Nassflächen, gerahmt von Altweiden, Röhricht, am Wegrand Weissdorn, fruchtbehangen.

Richtung S-Bahntrasse abgebogen – Auwaldrest mit Altweiden.

Ich quere die Wedeler Au, je nach Abfluss wechselnd hier bis weiter bachauf Stauwurzel des Mühlenteichs.

Leichter Anstieg – Bäume zeigen Feuchteverhältnisse, Erlen feuchter, Eichen trockener.

Frohe Weihnachten! – Ein ähnliches Foto habe ich im Verwandtenkreis als diesjährige Weihnachtskarte vermailt.

Nach Queren der Autalstraße geht es ostwärts weiter. Winterfreuden, alt und jung – man muss den Schlitten nutzen, sobald Schnee liegt. Wer weiss, wie lange?

Blick durch reichen Weissdornfruchtbehang Richtung Wedeler Au.

Pferde sind begeistert! Das rechte forscht. Das linke steht gerade nach ausgiebigem Wälzen auf.

Weiter durch weisse Allee …

Gedreht am Wasserspielplatz der Wedeler Au, zurück über die Fußgänger- / Radfahrerbrücke.

Enten ruhen auf der Au, querab vom Sandfang.

Winterliche Vitamine im nahen Quellbach („sommerkühl“,“winterwarm“) – der Aufrechte Merk / die Berle grünt, wo sie kann, ganzjährig.

Fast ein Torbogen – „by nature“.

Durchblick „von der hohen Kante“ – unter langen Ästen der Alteichen auf Autalwiesen und bachbegleitender Baumsaum.

Winterfarben im Auwaldrest.

Hochlandrinder, 2 von (zu) vielen – leider halten Halter an den wenigsten Stellen eine Boden-, für die Tiere Gesundheit-schonende Viehdichte ein. (Die zugehörige Optik folgt später – knietief im Schlamm …, der Kreis-Veterinär …)

Wintersonne über der Autalstraße.

Wirbel-Eindruck Schnee …

Wirbel-Eindruck Schnee 2 – es geht auf den Rest.

Misteln am Ausgang (meinem, es gibt noch mehr).

Im Anstieg auf unsere Geesthöhe entdecke ich … – ja, am 2. Dezember … Ist das nun ein Hirsch des Nikolaus, oder des Weihnachtsmanns?

Egal, mit dem zweiten Hirsch und dem Geschenkeschlitten dahinter erfreut das Gespann jedenfalls Vorüberkommende im Hellen wie im Dunkeln.

Zu Hause zeigen sich Winterfarben im Kleinklima der Hecke – Flechten auf Feldahornast, Herbstlaub.

Der Schneehut der Mahonie an unserem Eingang hat noch etliche Tage überdauert.

Nun also, 24. Dezember „Frohe Weihnachten allen ringsum und anderswo!“

Möge das derzeit vielerorts laufende Hochwassergeschehen keine allzu schlimmen Folgen zeigen. Wir müssen aber auch dranbleiben, unseren Umgang mit den Extremen lokal, regional und überregional besser anzupassen.

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Wie bekannt: In Wedel, Stadt mit frischem Wind, findet man für eine Radel-Tour auch bei „schlechtem Wetter“ schonmal Zeit und Raum.

Das Sturmtief Zoltan wütet um uns. Mal sehen, wie weit ich angesichts Sturm und verbreitetem Regen komme. Es soll erstmal trocken bleiben.

Regenrückhalt in der Stadt – auch kleine Beiträge sind willkommen.

Auf dem Radweg parallel zur B 431.

Blick Richtung Morgensonne – sehenswert.

Die Wolken jagen … – auf geht`s.

Auf der Höhe, Blick Richtung Geestkante – Größenorientierung: Hinten steht ein Schimmel.

Neuer Rückblick, auf der Höhe.

Nun wird es aber Zeit – noch sind welche da.

(Wir brauchen keinen, haben ein kleines, bewährtes Dauer-Exemplar.)

Maisacker in Waldpartie – was für eine Unsitte! Dennoch im Morgenlicht interessant anzusehen.

Abgebogen am Sauerbeck – die steile Bachschlucht ist halbvoll. Da muss es in der Nacht gegossen haben.

In der Holmer Marsch, den Geesthang direkt hinter mir – der Sauerbeck ist in seine Tide-Strecke eingetreten, füllt den Graben. Am Horizont schliesst er sich dem Bullenfluss an.

Bisher bin ich im Windschutz von Hecken, Knicks, Bäumen gefahren, merkte von „Wetter“ nichts Unangenehmes.

Hier am Rand der Marsch hat mich der Sturmwind voll zu fassen. Weder will ich Kraftsport machen, noch habe ich vor, mich von Sturmböen seitwärts irgendwohin verfrachten zu lassen. Umdrehen heisst das Zauberwort!

Nochmal ein Blick ins entferntere Geschehen …

Das Wettergeschehen zwischen Sonne und …
Vom Nordwesten, Niedersachsen ist schon ganz zu, rasen Wolken flächig heran.

Neben mir schiesst der Sauerbeck, verbesserbar, in sein Marsch-Dasein.

Noch ein Rundblick – richtige Entscheidung: Ich erklimmen im kleinen Gang den Geesthang, windgestützt.

Dieselbe Strecke zurückgeradelt, wie zuvor: windgeschützt.

Bevor ich in Wedel nach Hause abbiege, nehme ich kurz die Gegenrichtung, „Lüttdahl“ runter zur Marsch. Krähen spielen im Wind, hier querab mit Luv und Lee.

Dieses kleine Kerbtal der Geest, im Übergang zur Marsch, ist im Lee richtig idyllisch.

Gut zurückgekehrt, die Flut wegen Nichterreichen der Elbe statt im Original per Webcam angesehen. Sie überschritt das Tidehochwasser am späten Vormittag gestern um immerhin 3,2 m. Das ist schon was!

(Nach Murphy`s Law oder dem bekannten „Irgendwas ist immer.“ wird aus Hamburgs Hafencity gemeldet, dass wieder einmal Fluttore zu Tiefgaragen nicht geschlossen wurden / werden konnten. – Tja, wer exponiert wohnen will, …)

Die Folgeflut gegen Mitternacht mit etwa 1 m über mittlerem Tidehochwasser stimmt dann schon ruhiger.

Gleichwohl wird es heute fast ganztags regnen. – Ist denn bald Weihnachten?

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Regenlücke am Nachmittag – ich radele Richtung Elbe, zum Schulauer Hafen.

… vorbei am Feuerwehrtannenbaum, mit Halbmond drüber.

Ganz schön dunkel am Schulauer Hafen, regenbedingt ganztags, jetzt mit untergehender Sonne hinter Wolkenbank – Lichterkette, Fährhaus, vorn Warndalben vor Unterwasser-Statikvorschüttung.

Der offene Himmel mit Halbmond hilft da auch nicht viel.

Thw-plus-Spuren auf der Westmole – die Sturmflutsaison läuft, wenn auch noch auf niedrigem Niveau.

Blick über den Sandstrand, windig-frisch.

Die höheren Flutwasserstände nagen sichtlich am Sandstrand. Die Prielausbildung geht zügig voran.

Vom Hamburger Hafen naht ein Containerfrachter, vorn Treibsel, vor allem Röhrichtschnippsel.

… in rascher Fahrt mit ablaufendem Wasser.

Der Pegel Schulau zeigt später, dass etwa zur Zeit der Aufnahme die Ebbe auf 1,1 m höherem Stand als normal in die Flutphase übergeht.

Der dunkle Nachmittag – ich passe nicht auf – hat die beeindruckend in die Hafeneinfahrt drückenden Wellen des Frachters so unscharf werden lassen, dass ich auf die Fotos hier verzichte(n muss).

Vorbei, schnell geht die Fahrt seewärts voran.

Die letzten Wellen klingen auf dem Sandstrand aus.

Nebendran, im eigentlich Trockenen, zeigt der Treibselsaum den Höchststand der letzten Hochflut.

Orkan, wohl noch nicht ganz sicher, ist für kommende Nacht angesagt. Lose Teile sind hoffentlich gesichert, die Flutschützer aktiviert.

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Im Sommer hatten wir die Bredenbek (SE, Alster-Einzugsgebiet) in einem Teil der Agrarlandschaft mit Kiesbänken und Uferschutz strukturiert. Kurz danach hatten Regenfälle den sommertrockenen Bach gefüllt, durchflossen. Die neuen Strukturen sorgten für guten Wasserhalt in der Landschaft.

Wir wollten nachsehen, wie die Strecke nach Schneeschmelze und mehreren Regenperioden mit Abflüssen bis nahe mittlerem Hochwasser aussieht – gingen von unten bachauf.

Ein Stück bachauf, in der Strecke mit Uferbewuchs liegen unsere Kiese. Überrascht sehen wir vor uns so etwas wei einen Einstau.

Ah, das ist das freigelassene Dränrohr, das Treibsel eingesammelt hat.

Der Blick bachab zeigt, dass die vorher mit Sumpfpflanzen undurchdringlich bewachsene Strecke begehbar ist.

Wir gehen den seit geraumen Jahren entstandenen Mäanderbogen entlang, blicken bachauf.

Hocherosiv an ungeschütztem Ufer zeigt eine Rohreinleitung die Bachdynamik am Nachbargrundstück. Ins Ufer gelegte Großsteine befördern die Erosion weiter.

Mal sehen, ob auch hier Interesse an Kies-Unterstützung erwünscht ist – 2024 ist nah …

Wir gehen bachauf. Diese massiven, bewegten Sandfrachten wollen wir mit Uferschutz und Kolk-Rausche-Abfolgen künftig auch bachab mindern.

Weiter Blick zu unseren Autos – ein Silberreiher hatte uns überflogen, war auf der Agrarfläche dicht am Bach gelandet. – Erstaunlich: Selbst bei an die 200 m Entfernung beginnt er bereits, größere Distanz durch zügiges Schreiten zu erreichen.

Wir konzentrieren uns auf die baumbestandene Bachstrecke vor uns – die erste Rausche.

Beispiel Rausche – Kolk, gut vom regelhaft auf den Stock gesetzten Baumbestand gehalten.

Ein weiteres Beispiel – immer wieder schön zu sehen, wie sich die Turbulenzen entwickeln.

Häufig werden Rauschen als willkommene Verbesserung zum Queren genutzt – Wildwechsel.

Noch ein Wildwechsel.

Die beiden Beispiele stammen von eher schwach bekiesten Punkten. Wie bei anderen, die sich z.B. über die Zeit setzen, ist es angebracht, gelegentlich nachzukiesen.

Eine weitere, gering bekieste Rausche – bislang sehen wir nirgendwo Anzeichen der Forellen-Laichsaison.

Das hatte ich in den vorigen Beiträgen zum steinigen Moränenbach bereits diskutiert.

Die Straße kommt in Sicht. Leider wurde ein baumbestandenes Schlehengebüsch linkerhand beseitigt (mal sehen, ob es nachwächst) – für den Bach katastrophal.

Der Lichtüberschuss führte zum Durchwachsen von Sumpfpflanzen.

So sehen auch die Rauschen nicht allzu begeisternd aus.

Der Brückendurchlass – Schluss für heute.

 

Nahe der Autos am Knick sehen wir eindrucksvolle Pilze – gute Möglichkeit zum Test einer neuen App.

Die erzählt uns, dass es sich um einen Trichterling handelt, Mitglied einer artenreichen Gattung. Da wir zwar begeisterte Betrachter, aber keine Kenner sind, bleibt das Ensemble ungeschoren.

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