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Archive for the ‘Gewässerschutz’ Category

Wedel Aktuell vorweg.

Neujahr 2026: Bei Orkan und Dauerregen haben wir erst am Spätnachmittag einen Spaziergang unternommen.

Die Elbe stieg sowohl beim Tidehoch- als auch beim -niedrigwasser auf 1,60 m über normal. Der Orkan hat sich hier über Nacht zu starkem Wind gemäßigt.

Blick Nord, Jan 02: Überraschung, Weiss im Dunkel.

Im Westen ebenso.

Nach dem Frühstück sieht`s im Norden nun so aus.

Und imWesten so.

Zurück nach Berlin „zwischen den Jahren“, zu den Stillgewässern im Schlosspark Buch.

Von der zum Umlaufgraben veränderten Panke erreichen wir sogleich die Schlossparkteiche, zugefroren.

Andere Brückenseitensicht.

Solch Eis will ja getestet sein … – Kaum Freiwasser darunter – wer einbricht, steckt tief im Schlamm mit jüngster Herbstlaubauflage.

Im Morgensonnenschein – auch ohne beeindruckend, die Rindenstruktur bzw. Stammansicht der Hainbuchen, jede ein Unikat.

An anderer Stelle zeigt sich das Wasser eisfrei, nahezu kreisrund.

Falsche Tierliebe hat hier durch Füttern zu einer unmäßigen Ansammlung von Wasservögeln geführt.

Bei denen handelt es sich fast ausnahmslos um Stockenten – kein Beitrag zum Artenreichtum im Park.

Nun kann man – abgelesen von dem Eisdicketestfoto – schliessen, dass angesichts „tot“ der Masseneintrag von Futter und Kot zumindest dem Gewässer nicht schadet. – Angesichts des Pankedurchlaufs, quasi als Klospülung, wird die Belastung aber weitergetragen.

Wie allzu bekannt aus Hamburger Parkteichen sorgen die Vogelmassen zwischen Frühjahr und Herbst auch auf den Grünflächen statt für Grün für Flächenfraß und -bekotung. Plattgewatschelt sieht das flächenhaft auch nicht prickelnd aus. Info kann helfen.

Tschüß, Schlosspark!

„La Vita“ – wir freuen uns über diese Entdeckung.

4 unterschiedliche Essen schmecken uns, …

… der nachweihnachtliche Besuch erlaubt auch ein Eis.

Der Abgang scheint kompliziert, ist aber vom Herkommen bereits trainiert.

Pankebrücke jenseits S-Bahn Buch, mit Einkaufsbereich.

Blick Panke-abwärts – jetzt nehmen wir es wahr, der Bauzaun für die Arbeiten am Gewässer steht bereits.

Gen Auto – was bringen die Gestirne im Neuen Jahr? Die Apothekennutzung hält sich hoffentlich in Grenzen.

Wieder in der City, Danziger Straße – immer noch derselbe Mond.

Über den Dächern von Berlin – abendlich.

Noch ist die Sonne da, …

… wie die strahlende Dachkuppel bezeugt.

Eine Ringeltaube als Sonnenanbeter(in?).

Überall sind Hochpunkte …

… von solch Vögeln besetzt, hier 3 Nebelkrähen.

Der Abreisetag steht bevor.

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Bevor der Panke-Beitrag vom Besuch am 28. Dezember 2025 startet, wünsche ich allen Leserinnen und Lesern meines Blogs alles Gute für 2026! Möge dieses Jahr trotz aller Un-Ereignisse in guter Gesundheit verlaufen und mit erfreulichen Erlebnissen aufwarten – 2 Fotos als Zugabe!

Blick aus dem Schlafzimmerfenster Wedel, gestern Morgen, Silvester 2025,  – eins der Eichhörnchen, …

… angesichts Sturms und zeitweisen Regens mit Wärmedecke und Regenschutz den Rücken bedeckend, widmet sich seiner Morgennuss.

Wenn denn alle immer mal „eine Nuss“ finden, kann das Leben so schlimm nicht sein. – Zurück zum Berlinbesuch.

Von geeigneter Parkgelegenheit kommen wir südlich Schlosspark Buch an den Stadtbach Panke, Berlin, heran – Canyon-artig ausgestaltet, ein öder Lebensraum.

Steiltreppe, Pflasterungen, tiefe Einleitung – hier soll demnächst die Gewässerverbesserung Panke weitergehen.

[Da die Arbeiten durch Senatsverwaltung ablaufen, funktionieren die Links leider nur so lange, bis durch Verwaltungsumgruppierung, mindestens Umbenennung die Linkadresse neu kompliziert wird. – Eigentlich eine ultrablöde Einrichtung des Internet.]

Wie fast überall zu beobachten, versucht auch die Panke, sich selbst zu helfen – wichtige Erkenntnis: das Anzeigen der benötigten geringen Schmalheit bei Niedrigwasserabflüssen. So gewinnt sie hier ein kleines Stück Kraft, Turbulenz und somit Rausche-Funktionen.

Lange raue Rampe – mal abwarten, ob Mensch in Sachen Lebensraumverbesserung an örtlicher Anschauung lernt.

Sonnig gehen wir zum Schlosspark.

Der startet an diesem Eingang mit einer beeindruckenden AltEiche.

AltErlen und mehr – eine vielfältige Baumkulisse empfängt uns Besuchende.

Schatten, Spiegelung, Faschinenreste – auch solch vergehendes Altholz kann gleichzeitig Kultur“Denk-Mal!“ und Lebensraum darstellen.

Monotone Überbreite – das bekannte Bild aus Ausbau und Unterhaltung.

Bewegter Feinsand – leider ist die Panke als Sandgewässer charakterisiert. Daraus resultiert beim Betrachter der – falsche! – Eindruck, hier sei ja alles in Ordnung.

„Saurierzähne“ nenne ich gern diese menschgemachten Hinterlassenschaften. – So dicht am Weg wäre hier punktuelle Kiesschüttung, z.B. alle 5 m, eine leichte Übung Richtung lebendiger Bach.

Der Besuchsfamilie wird im Park allerei geboten – …

… bis hin zu Rehen (hier eins von mehreren), die sich angesichts unseres ruhigen Verhaltens nicht stören lassen.

Wir queren die Panke, leider auch aufgrund von Wasserentnahme für die Schlossparkteiche hier ein trauriges Rinnsal, …

… Richtung Park-innere Stillgewässer (die Wasserzufuhr liesse sich mit Begrenzen auf Zeiten höherer Abflüsse zugunsten des Bachs ändern).

Demnächst geht es mit Eindrücken zu den Stillgewässern weiter.

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Tags drauf, Sonnabend, 27. Dezember 2025. – Die Überschrift ist absurd? – Keineswegs, läuft doch der Weihnachtsmarkt vor dem Schloss Charlottenburg bis 28. Dezember (mag sein, dass der Link bald nicht mehr existiert)!

Aber vor der abendlichen Dunkelheit mit Besuch dort, startet der Tag morgens – kein Sonnenaufgang in Sicht, Blitzeis eroberte die Stadt angesichts niedriger Temperaturen und sehr feuchter Luft. – Man hätte es ahnen können – alle sind überrascht! Funk und Fernsehen überschlagen sich mit Warnmeldungen.

Der Fernsehturm bleibt weg. Hochnebel sinkt und lässt auch die nahe Kirchturmspitze verschwinden.

Wir wechseln innerhalb des Gebäudekomplexes zu den Berlinerinnen. – Kleinklima im Innenhof, sehr schön.

Am Mittag, die Fuß- und Radweg- sowie die Straßenlage sind halbwegs normalisiert, findet ein Zwischen-den-Jahren-Treff mit Gewässer-Enthusiasten nahebei statt. Schön,dass das wieder geklappt hat. Der Austausch über das vergehende Jahr bringt allerlei Spontanes für 2026. – Wie wir uns kennen, wird das meiste davon klappen – Daumendrücken!

Der Nachmittag wird wie üblich mit je einem köstlichen Bratapfel gekrönt.

Und abends geht es mit aufgetautem Leihwagen (Foto: Frontscheibe) gen Schloss Charlottenburg.

Der Parkplatz ist – bei ständigem Wechsel – proppevoll – – – die Ladesäulen nicht! So laden wir also.

Es scheint, die Anfahrt hat sich gelohnt.

Eine Lichterstadt mit Lichtermeer erwartet uns. – Das Foto täuscht, die Menschenfülle ist lückenhaft, sehr gut erträglich.

Das Schloss …

… bietet ebenfalls Buntes, …

… wechselnd angestrahlt.

Inmitten der saisonalen Angebote stolpern wir fast über diese Riesenauswahl an QuietscheEnten.

Sehr speziell! Wurde flugs im Original an entsprechende Adresse weitergeleitet.

Unter Lichterkugeln in Bäumen …

… und rot und grün angestrahlten Bäumen, …

… wahren Lichtkaskaden …

… essen wir – muss sein – Crêpes und nehmen im Umfeld dieses Riesenelchs in Erinnerung eines schönen Urlaubs in Dörrenbach ein Glas Edelkastanienhonig mit.

Fast überrascht, wie lange …

… wir hier herumgeschlendert sind, verlassen wir den Weihnachtsmarkt.

Durch die noch weihnachtlich beleuchtete Stadt geht`s zurück.

Und – sieh an! – der Fernsehturm ist wieder da! – Gute Nacht.

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Bei den Hamburgern hatten wir gut gefeiert, nun warteten die Berlinerinnen.

Früh am 2. Weihnachtstag …

… gehen wir zur Bushaltestelle.

Immerhin ist die Sonne schon aufgegangen, eine Elster quert.

Auch im Bus lässt es sich winterlich-weihnachtlich an.

S-Bahn Wedel – sonniger morgendlicher Wasserdampf.

Bf. Altona – Warten auf den ICE.

Und Warten … – auf was für beknackte Ideen man da so kommt.

Es stellt sich heraus, dass es „unseren, bereitzustellenden ICE“ nicht gibt. Glücklicherweise wird ein anderer aufgetrieben.

Und schon sind wir – mit Startschwierigkeiten und Verzögerung – unterwegs, vorbei an der Alstertanne und dem Hamburger Rathaus.

Den Elbeblick bei Stendal mit Fernblick auf Tangermünde kann ich diesmal nicht bieten – zu schnell rast der ICE (kammernichmeckern!). Als Ersatz spiegelt hier ein zugefrorener Baggersee westlich der Elbe, Stendal.

Berlin Hbf – der Weihnachtsmann – – – in die verkehrte Richtung! Nach Potsdam?

Der Bericht über Berlin spricht von unglaublicher Dreckluft – Konzentration unter Wolken-, Dies-, Sonstwas-Decke.

Als wir über den Dächern von Berlin gelandet sind, ist der Dies dick runtergekommen – den Fernsehturm sehen wir erstmal nicht mehr.

Die Unseren glauben uns das mit dem Weihnachtsmann nicht – hier wäre er jedenfalls noch nicht gewesen!

So machen wir uns im Dunkeln zusammen auf den Weg, …

… ob wir denn (Kulturbrauerei, Innenhof) irgendwo …

… ein Zeichen …

… von ihm (Ausgang Kulturbrauerei) …

… sehen (Aussenfassade, Eingang Kulturbrauerei).

Nicht wirklich!

Aber, es stellt sich nach Rückkehr heraus, dass er nun doch schon da war. So endet der Tag mit Allerlei sehr gelungen.         🙂

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Nein, es geht nicht um das nachmittägliche Eis, das wir uns selbstverständlich auch zu Weihnachten gönnen.

Ich bin unterwegs an einem kleinen Bach auf Moräne, in winterlichem Buchenmischwald.

„Wieviel Holz braucht ein Bach?“ fragt mich oft ein Ingenieur bei Gewässerveranstaltungen. – In den USA spricht man hier von lwd = large woody debris. – – – „And when I say „large“, I mean large.“ sagt ein anderer Ingenieur, aus den USA. Dort fliegt man bei Restaurierungen teils Baumstämme mit Helikopter ein.

Diese Stämme sind einfach so in den Bach reingefallen. Mögen sie dort verbleiben!

Da voraus – Eis? – …

Tatsächlich – SchaumEis, aus Zeiten höherer Wasserführung.

Das liegt da eingestaut …

… von noch mehr Holz!

Historie – links ein durch Eintiefung des Bachs inzwischen abgeschnittener HalbMäander.

In der folgenden, ausgebauten Strecke wie üblich: Überbreite, Übertiefe, saisonal Eiskunst.

Hochliegende, abgeschnittene alte Zuläufe, vereist.

Und weiter geht es, mit örtlich stets eigener …

Eiskunst.

Detail.

Und zum Schluss – Eiskunst auf eingebrachtem Kies, der bachab etliche Forellenlaichbetten zu bieten hat.

Na denn: Weiterhin Schöne Weihnachten!

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Nicht unser Rotes, im Vorbeiradeln – Raureif-Start.

Morgend- und winterlich – Kopfweide an Marschgraben, langer Schatten.

Elbdeich Fährmanssand – krasses Licht, „langer Schatten“ kann ich auch.

Elbdeich Fährmannssand – Ost 4, Tnw minus bis zu 1 m, dito. bei Thw.

Bildausschnitt rechts – an der Wasserlinie sitzen eine Menge Limikolen (Annahme aus Entfernung und Größe / Kleinheit).

Weiter links – leider das Foto verhunzet! – spritzt die Elbe regelhaft auf. Ich verstieg mich schon auf jagenden Seehund. Dann war klar, dass dort im Flachwasser des Süßwasserwatts Gänse badeten ? – – – balzten ???

Neu zugeflogenes Volk – entlang dem Hinterdeichgraben fliegen nach und nach einzelne Graureiher auf, scheu.

Dieser zieht vor dem Reet, links, in sicheres Gefilde der Schafweide.

Noch was Scheues – was ich vor Giesensand von fern für Graugänse hielt, stellt sich als großer Schwarm Enten heraus.

Sie reissen auch etliche Stockenten mit auf, haben in der Masse aber braune Köpfe und weisse Spiegel im Flügel – ich vermute Pfeifenten.

Während die Enten noch kreisen, kommen zwei Höckerschwäne mit charakteristischem Fluggeräusch zurück – hatten einen dritten wohl zum Zug gebracht. …

Am alten Heuhafen Hetlingen blickt ein Paar unentwegt zum Himmel. Das mache ich auch – lohnt sich: Ein Seeadler kommt Richtung Haselau vorbei.

Währenddessen ist eine Weile Kranichtrompeten von sehr fern zu hören. Entdecken kann ich die – Höhe / Entfernung ??? – aber nicht.

Bullenfluss, Tnw, am alten Hetlinger Elbdeich – ich stelle mir das hier so besonders gebotene Watt als Satellitenaufnahme eines Hochgebirges vor.

AltEichenAllee Idenburg – immer ein Genuss!

Licht und Schatten – SonnenReet nördlich Idenburg.

„Ost 4“ – Wind-gebeugt.

Ja, die Nacht war kalt – Thw- bis Tnw-Eiskunst auf Marschgraben am Brunnenschutzgebiet.

Zuhause – Waldmeister guckt schonmal, Falllaub-gewärmt.

Kleinklima – Storchschnabel vor Feldahorn.

Und nachmittags geht`s über die Landesgrenze – Feiern in Sülldorf, lässt sich eisig an.

Privates Gartenleuchten.

Öffentliches Leuchten in der Ferne.

Nach nachmittäglichem und abendlichem Schlemmen und mehr sind wir zurück am Spielmobil – die Luft war wohl doch feuchter als angenommen, Raureif.

Resumé: Das Auto parkt nahe dem öffenlichen Leuchten. – Alles im grünen Bereich, ein Bisschen Blau gehört dazu.

Eine weitere eisige Nacht steht bevor. – Inzwischen wissen wir, die lag hier ringsum so bei minus 6 Grad C.

Die Gartenvögel besuchen unser Vogelbad mit Unverständnis: Ein Eisklotz!

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Ssssteifer Ostwind pfeift über Geest und Marsch. Zum Wind querliegende Gräben zeigen nur wenig Reaktion.

Erle an Wiesengraben Idenburg – Marschgraben diesseits, im Lee des Baums.

Geringer Abfluss der Elbe und der Ostwind lassen Tidehoch- und Tideniedrigwasser zur Zeit bis zu 1 m niedriger ausfallen als im Mittel. Es läuft – insbesondere nach der vorigen Elbevertiefung und -verbreiterung halt noch „besser“ ab als jemals zuvor (nach Westwindlagen über der Nordsee und anschliessendem starkem NW-Wind entsprechend auch „besser“ aufwärts).

Gestern Nachmittag kommt dann immerhin die Sonne raus.

Mit blauem Himmel und einem „kleinen Licht“ verabschiedet sie sich.

Nun denn, so wünsche ich schöne Festtage!

Das Fachliche dazu findet sich z.B. auf meiner Homepage, http://www.salmonidenfreund.de .

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Vorgestern, Samstag, war`s …

Ausfahrt Wedel, B 431 gen Holm – weit gucken kann ich ja nicht.

Schon Holmer Marsch, Sauerbeck aus der Nähe – mögliche Verlängerung der Rausche-Kolk-Abfolge weiter im Sinn, …

… unter anderem mit Uferschutz auf Seite des landwirtschaftlichen Wegs.

Fernblick – ich seh` nix.

Es stellt sich auf der 17 km-Runde heraus, dass fast soviel Luftfeuchte auf der Brille kondensiert, wie kürzlich bei der Nieselfahrt drannieselte. Insgesamt 3 Stopps an geeigneter Stelle, um volle Sicht durch Brilleputzen wiederherzustellen (ungefährliche Strecken, wie z.B. hinterm Elbdeich im halben Blindflug geradelt), sind erforderlich.

Der Niesel war nutzerfreundlicher, da bildeten sich mit der Zeit Tropfen auf der Brille, die abflossen … – Was fürs Gucken günstig war, galt für die Hose nicht, die wurde damals doch ziemlich nass.

Fast wie Fahrrinnen- oder Wanderwegpricken im Watt – die Stock-gestützten Jungbäume der Alleeerneuerung gen Idenburg.

AltEichenAllee und Efeu-bekränztes Stallgebäude Idenburg – ob der Storch das Nest droben schon wieder im 2., gar 1. Monat des kommenden Jahres beziehen wird?

Gen Elbdeich Hetlingen – Trauerweide an Binnenelbe.

Es entsteht – Deichverteidigungsstraße in einem Rutsch, mit Brilleputzen am Beginn und am Ende – eine Fotolücke.

Fährmannssand, Willow Henge, Ost.

Willow Henge, West.

Mit frisch geputzter Brille bringe ich die Reststrecke in der Marsch, den Anstieg auf die Geest sowie die restlichen paarhundert Meter nach Hause gut zu Ende.

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Den Schwarzwasserablauf des Himmelmoors habe ich gequert (vgl. voriger Beitrag), fahre aufwärts parallel zum Moor.

Bilsbekbrücke – da flattert ein Flatterband …

… geradso, wie es flattern kann. – Gut verpackt (und am vorigen Punkt Wald-geschützt) hatte ich den frischen Wind vorher gar nicht gespürt.

Bachauf bis zur Erle, vielleicht ein Stück weiter …

… hatten wir vor Zeiten mehrere Rauschen angelegt. – Jetzt wirken …

… örtliche Kräfte – Fisch und Gewässerhydraulik. Überall …

… werden unsere Angebote ausgiebig genutzt. Der Abfluss von bachauf bleibt gewährleistet (sonst würden wir etwas regulieren).

Bachab der Brücke steht ein jährlich beschnippseltes Bäumchen – ob diese Aktion beendet werden kann, das Bäumchen zum Baum wird?

Direkt daneben wurde …

… ebenfalls gelaicht.

Bachab haben wir an mehreren Stellen, wo der Prallhang des Bachs näher zur Straße einschneidet, „Spielkies“ als Erosionsbremse gelegt – wirkt offenbar.

Zurück zum Auto (Strecke bachab als 2026er-Fortsetzung im Sinn).

Die nächste Situation, weiter bachauf im Pinnau-Einzugsgebiet, stellt sich anders dar. – Angang über Maisacker, …

… wo ziehende Kraniche Zwischenstopp aufgrund guten Nahrungsangebots machten.

Ein Grünstreifen schützt den Bach. An solch freien Stellen, wie erkennbar, ist Kieszugabe, soweit es in den Jahresablauf des örtlichen Betriebs passt, bei guter Anfahrt jederzeit möglich.

Auch am anderen Ufer …

… sind reichlich solche Stellen erkennbar, die auch aufgrund Baumverlust Nutzlandgefährdung durch Erosion und schädlichen Feinstoffeintrag in den Bach hervorrufen.

Hier wurden bereits nach Bereinigung von Abwasserstörungen in den 1980ern – ja, es gibt Leben VOR der Wasserrahmenrichtlinie! – erste Laichbetten aus Kies und Geröll angelegt.

Diese befinden sich nach Jahrzehnten der guten Besiedlung und Laichernutzung sowie Verschlechterung des Gewässerprofils in Auflösung …

… und / oder werden von bewegtem Sand zugespült und überdeckt („das Leichentuch des Forellenbachs“).

Dagegen lässt sich etwas tun – wie bekannt.

Wenn, wie hier auf Moräne, gute Anfahrmöglichkeit besteht – potentielle Einbringorte habe ich bereits beispielhaft gezeigt -, umso besser.

Ich versuche mein Glück, treffe den örtlichen Landwirt zu Hause an und erläutere Situation und mögliche Kooperation. Er zeigt sich hoch interessiert und erklärt sich bereit, bei Stellung des Kiesmaterials die Arbeiten unter Anleitung durchzuführen. – Besser geht es nicht, gute Beziehung zur Verbesserungssituation. Das neue Jahr kann kommen!

Im Weiterfahren, anderes Bach-System, zieht da einer … – den kenne ich doch!

Abgebogen auf den Hof eines langjährigen, fachkundigen Kooperationspartners – ja, auch hier ringsum soll es weitergehen. Gleich nach Neujahr kann ein Sattel Kies zur „Bedienung geeigneter Gelegenheit“ auf dem Hof abgeladen werden.

Der Weihnachtsmann schreitet munter voran – bei sssssteifem Winterwind (Klimawandel-Dezembertemperaturen vor Absinken noch bei fast 10 Grad C).

Vorletzter Brückenstopp – bachauf, wo Kies geschüttet wurde, ist fast alles …

… „weggearbeitet“. Gleichwohl sind im Anstrom der Reste mindestens 4 Laichbetten zählbar.

1

Bachab liegt inzwischen ein Großteil des Kieses, aufgelöst in mehrere Partien – belaicht in mindestens 3 Portionen.

Hier und im Umfeld besteht offensichtlich erheblicher Bedarf. Wir werden diesen Bereich 2026 ebenfalls weiter beschicken.

Letzter Brückenstopp – nun also auch hier!

Während ringsum bereits eifrig gelaicht wurde, schien es, als würde dieser Punkt gemieden.

Na, noch eine Weile … – die Saison ist noch nicht vorbei.

Das Rumlaufen und -gucken im Winterlichen macht hungrig. Einmal im Quartal nutze ich solch Angebot – Salat statt Sauerkraut.

Die Adresse ist bekannt und beliebt. – Wie zu sehen, kann Haxe auch ausgezeichnet im Steakhaus genossen werden.

Die beiden „Reststücke“ (doch, ich habe im Restaurant bereits allerhand mehr vom Knochen präpariert und gegessen) ergänzten unsere beiden vorigen Abendsalate vorzüglich.

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Eiersuchen ? ! ?

Die Zeit vor und um Weihnachten / den Jahreswechsel eignet sich gut, vergangene Taten anzusehen und Künftiges zu überlegen. So fahre ich mehrere Bäche an – die Gelegenheit ist günstig, geringerer Abfluss als Mittelwasser, gute Sicht.

Nordrand Borsteler Wohld – auf Moräne fliesst die Bilsbek am Rand der gleichnamigen Niederung.

Zum Missverständnis dieses Bachs angesichts wechselnder Wasserfärbung (Schwarzwasser – Whisky – Gin) habe ich hier im Blog richtigstellend berichtet.

Unsere eingebrachten Kiesmengen sind von Laichfischen in Kombination mit höheren Abflüssen quantitativ in eine große Laichrausche umgewandelt – beeindruckend!

Da kann beidseitig nach Schlupf der Jungfische neu nachgelegt werden.

Blick durchs „Fenster“, inmitten der Turbulenzen.

Brücke 2 – zwischen den Welten, Anmoor und Moräne.

Blick bachauf – auch hier ist noch (wieder / weiter) eine Menge möglich.

Laichbett im Anstrom der Brücke.

Laichbetten im Abstrom – Konzentration geringer Abflüsse durch Seitenschutz.

Blick hinein ins Geschehen.

Nebendran – schicker Wald, lebendiges Totholz!

Kleiner Nebenbach im Wald, farblos, glasklar – übermäßige Erosion gestoppt.

Laichbettrausche hinter Rohrdurchlass – heller Punkt hinten drauf ???

Die Rausche ist zu einem ordenlichen Laichhügel aufgeworfen.

Oha, der helle Punkt des anderen Fotos! Der Zweck des Lebens ist erfüllt, eine Rückkehr ins Meer und erneutes Laichen hier nicht mehr möglich.

Da hat offenbar ein Otter seine Chance wahrgenommen, eine Forelle gefangen und verputzt. Entweder gestört – oder pappsatt? – ist der Kopf noch übriggeblieben. Der wird bei Gelegenheit aufgezehrt, ggf. von Fuchs oder Vögeln.

Wir werden den Rohreinstau durch den hohen Laichhügel weiter beobachten.

Falls der nicht bei höheren Abflüssen ein Stück abgetragen wird, werden wir – nach Schlupf der Jungfische – Richtung Mai eine Mittelrinne zur Entlastung des Rohrdurchlaufs anlegen.

In der folgenden S-Kurve befinden sich weitere 2 Laichbetten.

Leider hat sich eine prädestinierte Vorführstelle für Moränenverständnis – unterschiedliche Steingrößen aus lehmiger Moräne durch Wasserkraft freigelegt -, regelhafter Exkursionsort, durch Schaufeln oder Tiefenerosion (???) eingetieft. –

Im winterlichen Wald liegt eine Menge Schlagholz zum Abholen bereit.

Nebendran befindet sich eine weitere Rohrdurchfahrt mit erheblicher Erosion in überbreitem Canyon, die auf Kiesgaben wartet.

Weiter geht`s, Richtung Bachoberlauf, gleich neben dem Himmelmoor – Farbgeber für den eben Whisky-Farben gesehenen Hauptbach.

Den Schwarzwasserablauf des Himmelmoors lasse ich links liegen.

Über Erlebnisse dieser Tour berichte ich weiter, demnächst.

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