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Archive for the ‘Gewässerschutz’ Category

Der Winter wird wärmer – am Spätnachmittag „scheint die Sonne Regen“.

Zu Hause, morgens, Blick Ost – da hat es der „frühe Vogel“ …

… gut, sieht noch Morgenfarben, von der Morgensonne verursacht (Blick West).

Da zieht nicht nur was heran, sondern auch über uns weg – wohl der von der Abendsonne versprochene, für nachmittags angesagte Regen.

In der Marsch wird gearbeitet, Grabowsky kommt gut voran – hier immer an der Kante der Deichverteidigungsstraße längs.

Da kommt demnächst wieder der Spezialist mit der Spezialschaufel …

Sperrwerk Wedeler Au, scharfer Südwind in die Binnenelbe, Tidehochwasser – auch hier wird gearbeitet. Treibsel-Reetflächen werden konzentriert (später abgefahren). Die Grasnarbe soll den Deich schützen.

Gefiederpflege beim Kormoran – auch so eine wiederkehrende Tätigkeit.

Januargruß aus Wedel – Blick vom Elbdeich über Binnenelbe und Marsch auf den Geesthang.

Auf der Geest, im Hinterland Wedels braucht man bald nicht mehr Radzufahren – Baumschulkünstler verschmieren mit Erosionsmutterboden aus ihren Flächen Fahrbahnen, lassen auf Kreuzungen variable Erdkunstwerke entstehen.

Baumschul-Archäologie – durch spezielle Fahrkunst werden Eiszeitliche Straßenbaurelikte freigelegt.

Wo solcherlei bereits herausgefahren ist bis zu 20 (teils 30) cm Tiefe, wird gern Beton- und anderer Bauschutt in Brocken hineingelegt, bei Regen bald unsichtbar. Möge der Hl. Christopherus mit allen hier Verkehrenden sein!

Einblicke, Ausblicke – die Nähe des Hauses ist scheinbar. Hinter der Fassade erstreckt sich ein 60 (-100?) m langes Baugelände.

Wir sind gespannt auf neue Stadtgestaltung.

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Gestern, Sonntag Morgen an der Krückau, Elmshorn – AltWeiden, Wintersonne taut Raureif, dreidimensional.

Beeindruckend hat sich hier eine Gruppe Weiden zu Riesen entwickeln können.

In einer solchen, sich über Jahrzehnte entwickelnden Situation …

lässt sich allerhand Interessantes entdecken – hier symbolisch Moose und Flechten auf Bruch- oder Sturzholz.

Blick aus der Gruppe zurück zum Standort des Startfotos.

Bereits länger wird darüber gesprochen, hier weitere Auwaldbäume wie Erlen – insbesondere zum Uferschutz der Krückau – und Flatterulmen anzusiedeln.

Um die Bandbreite der Auwaldbedeutung darzustellen, hat der langjährig im Umfeld Aktive Gerd Janssen symbolisch „Forelle, Schwarzstorch, Flatterulme“ vor Jahren als Leittitel gewählt. Seine Auwaldbeispielflächen sowie das fachliche Umfeld sind in einer eigenen Arbeit 2023 (Download) erschienen.

Abgestimmt mit dem Wasserverband Krückau, der Stadt Elmshorn sowie der Kreisverwaltung soll nun ein Pflanzversuch beginnen. Die Anne-Frank-Gemeinschaftsschule, der NABU Elmshorn sowie weitere werden in Kooperation bis zum Ende der jetzigen Schnittzeit ufernahe Weiden je nach Dicke schneiden bzw. mit Motorsäge auf den Stock setzen. Anschliessend werden knapp 100 junge Erlen und Flatterulmen in ausgewiesene Areale gepflanzt und mit dem Weidenschnitt ringsum gekennzeichnet und (hoffentlich) geschützt.

Rechts und links vom Wanderweg werden aufgrund des randlichen Mähens mindestens ca. 1,5 m freigehalten.

Die größeren Lückenbereiche sowie der Ufersaum der Krückau werden Pflanzorte sein.

Teile des dichten Weidenbewuchses werden genutzt.

Punktuell werden solche, dem Uferschutz nicht dienende Weiden (Flachwurzler, die bei Unterspülen kippen und den Abfluss behindern) angesichts ihrer Dicke mit der Motorsäge gefällt. Erlenpflanzung am Ufer übernimmt die erwünschte Verbesserung für die Gewässerökologie.

So stellen sich die möglichen Pflanzflächen – insbesondere für die Flatterulme – zur Zeit dar.

Eine Besonderheit besteht in einer abwärts liegenden scharfen Rechtskurve.

Der Start der Kurve – ungeschützter Prallhang auf der anderen Seite.

Am Prallhang der anderen Seite ist seit Jahren verabredet, 5 Lenkbuhnen mit Kies anzulegen. Die dortige Überschwemmungswiese fordert in ihrer dafür nötigen randlichen Befahrbarkeit (und dem Warten darauf) die Geduld der Beteiligten heraus. Ein hilfsweise bachab der Kurve unternommener Versuch mit Treibselsammlern erbrachte zwar Verbesserungen, ist angesichts des Einstaus während der Flut – zu Zeiten von Sperrwerksschliessungen um Stunden verlängert – nur bedingt wirksam.

Durch Neigen der Weiden, „Landgewinn“ und Bewachsen mit weiteren Weiden besteht eine zu änderende Situation.

Die kleinen Weiden im vorstehenden Foto werden per Hand abgesägt. Etwa in Höhe der Weiden rechts im Bild werden Erlen zur Verbesserung des Uferschutzes gepflanzt. Die dienen dann je nach Abflussmenge und Strömungssituation „als Widerlager“ der am anderen Ufer anzulegenden Lenkbuhnen. So können die Einstauleistung der Wiese erhalten und der Abflussquerschnitt sichergestellt werden.

Die Krückaukurve (Pfeil), über die Überschwemmungsweise von der anderen Seite „An der Au“ gesehen.

Wir sind auf die kommenden Wochen (und folgende Jahre) gespannt.

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Hier folgen noch ein paar weitere Aspekte des Nebelradelns, vgl. voriger Beitrag.

Nebel am Elbdeich Fährmannssand – angesichts Temperaturen unwesentlich niedriger als der Gefrierpunkt verwundern Schafe am Elbdeich nicht.

Da stehen auch die 2020 beschriebenen und 2021 in deutscher Fachwelt veröffentlichen kaputtgeschnittenen „Kopf“Weidenreihen – wieder kaputtest, meine Güte.

Ein Stück weiter, Giesensand, wo große Mengen Deichschafe über Wochen grasten, sind ihre von Wetter und Wind zusammengetriebenen Fast-WegWaschFäkalien anzutreffen.

„Deine Spuren im …“, nein, nicht Sand.

Immerhin werden aufmerksame Radler zur Zeit nicht belästigt. – Gewässerschutz (?falsche Bestandsdichte auf gegebener Fläche?) sieht allerdings anders aus.

Ein Stück weiter geht ein Graureiher vom Graben hoch (Kreis), der …

… nicht wie üblich, mal eben über den Zaun hopst, sondern abfliegt.

Entweder ist das ein „Wilder“, oder der Standort erschien ohnehin nicht sonderlich ertragreich.

Auf dem Elbdeich, Blick Ost – kein Wedel, nur 2 Radler, dann das Nichts.

Blick Süd, hinter den Binsen und dem Reet auf dem Vorland – – – keine Elbe, kein Niedersachsen.

Am alten Elbdeich – wie klein, niedrig der ist!

Am Knick nach Norden – weit öffnet sich die Marschlandschaft.

Lang ist`s her – zweite Hälfte der 1970er mit etlichen Hoch-Sturmfluten, da hat so mancher, auch der Schreiberling hier, auf der anderen Seite bei „fast bordvoll diesseits“, Sandsäcke gegen Sickerwasser und Schlimmeres gepackt.

Das Gefühl für diesen Teil innerer Sicherheit ist nun (wen wundert`s), fast 50 Jahre später, aus jüngeren Generationen weitgehend verschwunden. Bei Gelegenheit wird sich das wieder ändern.

Nördlich Idenburg – ein Silberreiher fliegt ab.

Ich hatte weder Zeit noch Gelegenheit, die Digicam für die Vorgeschichte zurechtzurücken, ruhig zu halten: An einem Graben des nahen Brunnenschutzgebiets stand ein anderer Silberreiher, dieser flog hinzu. – Schon ging Boden-Luft-Kampf los, der allerdings ziemlich schnell endete.

Dies ist „der Sieger“. Offenbar hat er das Revier erstmal für sich reserviert.

Weiter, Richtung Geesthang – der beschriebene, öde Marschkanal Sauerbeck. Hinten wurde eine alte Esche gefällt. Das war auch bitter nötig.

Vielleicht ergibt sich hier im Lauf diesen Jahres Neues, Interessantes. – Dann berichte ich.

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Eigentlich ist alles recht einfach – man muss nur genau hinsehen.

Der Bach zeigt – beachte: die Größe der Kühe! – „Ich liege übertief, bin für diese Wasserführung viel zu breit, daher kraftlos, bemühe mich, durch Einengen einen Stromstrich zurückzugewinnen“ (Foto aus Madsen & Tent, 2000, S.18 – 25 Jahre, Jubiläumsjahr! -, die vermittelten Inhalte gelten weiter).

Das sieht doch sehr nach „Re-Mäandrieren“ aus.

Auch im Kanal windet sich Wasser, versucht seine Naturform zu finden.

Das Sortieren von Sohlmaterial funktioniert nur, wenn die Kraft dafür ausreicht. Das habe ich im kleinen Handbuch „Bessere Bäche – Praxistipps“ die „arbeitende Breite“ genannt – im Folgenden Fotos aus dem Umfeld S. 14 / 15, Bäche basteln – leicht gemacht.

So steht es im Heft, S. 15.

Wir übten an einem flächig sandbedeckten Teichauslauf und hatten Glück: Ein paar einengende Steine brachten Turbulenz und so kiesigen Grund zutage.

Fortgeführt bekommen wir hier eine Idee vom Mäanderbild für dieses spezielle Bächlein im Kanal (mindestens 2/3 der Sohlbreite müssen eingeengt werden).

…  … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … … Wir haben das Ergebnis des Experiments mit Schubkarren voller Kies und Feldsteine umgesetzt in die Realität – bis zur Mündung in den nächstgrößeren Bach.

Und das sieht – diesmal bachab betrachtet – so aus, funktioniert, hält sich selbst „sauber“ und ist schnell lebendig besiedelt.

Die „wahre Realität“ unserer Bäche und kleinen Flüsse ist allerdings sehr viel brutaler. Regelhaftes Ausbaggern hat – wie hier im Blog häufig beschrieben – zu überbreiten, tiefer als wasserrechtlich genehmigten Profilen geführt.

Ein reines Einengen wird eine Moränensteinsohle – wegen „mindestens einer“ noch übertieferen Baggerung in jüngerer Geschichte und damit noch dickerer Sandablagerung – wohl kaum erreichen können. (Das bedeutet, neben Strömungslenkung gehört auch die Rückgabe „der gestohlenen Steinfraktion“ zur Hilfe vor Ort.)

Am Beispiel der Panke, Berlin, zeige ich hier Fotos, wie der Bach seine eigenen Anstrengungen unternimmt.

Für Niedrig- und Mittelwasser strukturlos wird über die gesamte Breite Sand bewegt – …

… „Das Leichentuch für jeden Bach“.

Es zeigt sich die Tendenz Richtung vom Bach gewünschter Niedrigwasserbreite.

Hier wird es – wenn auch linear – deutlicher.

Der „Wasserbaumeister Pflanze“ hilft nach – hier: Brunnenkresse.

Hier ist bereits „der Stromstrich“ erkennbar.

Nun kommen wir zum 3. „Über-“ – ÜBERsonnt: Bäche und kleine Flüssen benötigen für ihre Lebensgemeinschaften Halbschatten, der die – strukturreiche – Sohle von übermäßigem Pflanzenwuchs freihält. Die Sohle ist von Natur aus von Spezialisten (!), schwachlichtangepassten Alten, besiedelt. Standorttypische Wasserpflanzen wie Wasserstern, Merk und andere ergänzen – in begrenztem Umfang – das botanische Bild.

Hier – gucken Sie auf Google Earth nach: frei sichtbare Bäche, übersonnt – ist der Minimumfaktor Licht im Maximum. Nach den bekannten Naturgesetzen wachsen Sumpfpflanzen im Überlicht-Angebot. Nutzer im Umfeld und in der Folge der Gewässerunterhaltung geraten in – unnötigen, heftigen – Handlungszwang. „Der Bagger muss her!“ – das Teufelsrad dreht sich weiter.

Das Ziel: So, strukturiert, turbulent und licht beschattet, sollen unsere Bäche auf Moräne aussehen, um Lebensraumanforderungen standorttypischer Arten zu erfüllen.

Dass dies in Zeiten des Klimawandels um so konsequenteres Handeln bedeutet, versteht sich von selbst.

Für die Panke, Berlin, besteht – soweit der öffentliche Haushalt Geplantes zulässt – gute Aussicht auf eine positive Zukunft.

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Zum gestrigen Beitrag „Silbermöwe und Aal“ liefere ich hier die sonnig-stürmische Anfahrt und Hafeneindrücke rundrum nach – möge dies ein wenig Sonnenstimmung in die Winterzeit bringen.

Sonnig in die Marsch, Graben im Lee des stürmischen Winds – Spiegelung Kopfweide.

Nasse Marsch und Geesthang.

Reet, vergehend – Silberblick.

Langer Damm – vielarmige, alte Kopfweide.

Elbdeich Fährmannssand – Spülsaum und Restwasser im Vorland der plus-1-m-auf-Tidehochwasser Flut, Graugänse.

Spülsaum, teilüberschwemmtes Vorland, Graugänse, Saug- und Klappbagger.

Binnendeichs Robustrinder auf Marschwiese.

Schafe neben Erlenreihe in der Marsch – hinten Bebauung auf der Geest.

Zwei von mehreren Kormoranen, die von der Binnenelbe auf- und wegfliegen.

Sperrwerk Wedeler Au – Südsturm drückt rau gegen die Ebbe ins Mündungsgebiet.

Sehr speziell sortiertes Bruch-Reet am Sperrwerksdeich – liegt „normal“ halbkreisförmig auf gesamter Fläche.

Gesamtansicht binnendeichs – Nilganspaar auf der Binnenelbe.

Im Schulauer Hafen – hoch hat die Flut Reet auf der Ostmole hinterlassen.

Auf dem Geländer der Westmole bilden Lachmöwen eine Reihe, schliessen Lücken.

Südblick über die Westmole – Rippelsand vom Sandstrand, große Flut-Restpfütze, Möwenrast auf höherem Gelände.

Rippelsand vom Strand, Detail NaturKulturKunst.

Raues Wasser, langsam fällt der Sandstrand frei.

Blick über die niedrige Südmole – raues Wasser auf der Elbe, Hafenoberfläche ruhiger, im Lee.

Gezeiten, Wind und Bauwerke bestimmen unterschiedliches Wellengeschehen.

Noch wird die Südmole fast regelhaft überspült.

Blick Nord – die Flut-Restpfütze ist mit ablaufendem Wasser verschwunden. Ich radele zurück.

Was wohl künftig hinter der Abzäunung neben der Feuerwache geschieht?

Gut Geld wird die bisherigen Pflanzen- / Bodensortierarbeit bereits gekostet haben.

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Die kürzlich in der Panke, Berlin, gesehene Buschweide führt zu diesem Beitrag – Ansichten von Pinnau und Krückau ergänzen.

Pinnau – die Buschweide wächst zunehmend den Hochwasserabflussquerschnitt zu.

Krückau – von beiden Ufern senken sich Buschweiden zunehmend in den Hochwasserabflussquerschnitt – vorn erhebliche Ufererosion Richtung Wanderweg.

Zwei weitere Themen, „dunkle Gesamtbeschattung“ und Erosions-Gefahr an den Ufern wegen nur flacher Wurzelausprägung im nassen Boden. Einzig die Erle ist in unserern Breiten als Uferschutz geeignet, da sie ihre Wurzeln bis unter Wasserhorizonte wachsen lässt. Andere Tiefwurzler, wie z.B. Eichen, stoppen im Wasserhorizont, bilden flache Wurzelteller – kein Erosionsschutz an Gewässern, Sturmwind-gefährdet.

Die Panke-Berlin-Variante definiert bereits den gesamten Abflussquerschnitt mit ihren mehrjährigen Ästen, staut ein. Der Bachquerschnitt ist inzwischen überbreit.

Aufwärts zeigt sich eine angemessenere Bachbreite (die Panke ist bei Mittel- und Niedrigwasser ein Winz-Gewässer).

Hier wieder Überbreite – der Bach wirkt als Sandfang. Die Sohle ist lebensfeindlich, macht die positive Wirkung des lichten Erlenschattens zunichte.

Der Sandeinstau hat mögliche, reiche Erlenwurzelverstecke zugelegt.

Gegen die Negativaspekte bestehen Handlungsmöglichkeiten aus Holz oder Kies – sowohl für den Einstau als auch für die Sohlstruktur. Die werde ich mit den Verantwortlichen besprechen.

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Schnee und Eis – ich gehe lieber zu Fuß.

Schnee und Eis, Mais.

Immerhin!

Autos bleiben stehen.

Per E-Mobil über die Landesgrenze … – ähnlich.

Draussen MiniSchneeKerl auf der Wärmepumpe – drinnen gemütliche Wärme, Kaffee und Kuchen.

Auf der Rückfahrt, Saisonlicht – schwindend.

Tags drauf – kalt pfeifender Wind, viele Flächen frei, Hindernis bei Wanderung.

Mir sind die Wege ringsum nicht geheuer – erstmal vorm Radeln das Umfeld erkunden.

Hauptstrecken sind frei.

Nebendran – groß, langsam schwindend.

Klein – kleiner …

Kühlflächen mit wind chill – weiter weiss gedeckt.

Richtung Marsch – wie gut, dass das Rad stillsteht.

Öffnung zur Marsch – Wind, eisig.

Die Krähe fühlt sich nicht behelligt, schont ihre Kräfte.

Während auf der Geest und anderswo in Windschattenpfützen bereits Amseln baden, bleiben Marschpfützen noch fest.

Auf der Geest – abbiegen, zu Hause.

Für die Nacht wurde eine Schnee-, dann Regenfront mit heftig ansteigender Temperatur gemeldet.

Heute also, wieder auf dem Rad. Nix Weisses mehr ringsum.

Hetlingens „Indikator SchachtRingGraben“ füllt sich. (Pegel zeigen, die Bäche laufen bei mittlerem Hochwasser. – Die Nacht hat „was gebracht“.)

Am Hetlinger Elbdeich – weisse Restskulptur.

Querab Giesensand – Marschgräben voll, Saatkrähen erkunden die Fläche.

Drei Grauganspaare haben sich gefunden.

Rippelmarken am Himmel – Strandurlaub anfragen, buchen!

Bei fast 10 Grad – erste Rinder draussen.

Möwen und ein Starenschwarm bieten ihre Kunststücke auf Entfernung.

Vor dem Geesthang Wedel – Flaches ist wassergefüllt, Möwenmengen.

Näheres Hinsehen zeigt neben einem Stockentenerpel Lach-, vor allem Sturmmöwen.

Nachmittags zu Hause – ein Sonnenblick!

Vorm Küchenfenster – Hagebutten, besonnt.

Der Balkon wird beschienen. Die Tage werden länger.

Ab morgen kommen wir wieder in winterlichere Temperatursituation – wenn man in Zeiten des Klimawandels von sowas sprechen kann. („Die Winter sind auch nicht mehr, was sie mal waren!“)            🙂

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Auf dem Rückweg von Heidmühlen fahren wir einen Nebenbach im Pinnau-Einzugsgebiet an.

Blau, weiss, grau, schwarz – was für ein Wintergeschehen am Himmel!

Ankunft, Schnee, gelocht – von den Bäumen tropft reichlich Tauwasser.

Erlenwurzeln, Mangroven-ähnlich – Hinweis der Natur auf langzeitige Entwässerung und erhebliches Absinken anmooriger Böden im Gewässerumfeld.

Schuss und Spiegel.

Blick durch den Spiegel des anderen Uferbereichs – ein Meerforellenlaichbett.

Durch Baumbestand geschützter Uferbereich, Bruchbaum bietet Bogendurchgang.

Die Erlenwurzeln sichern gutes Niedrig- und Mittelwasserprofil. Bachtypische Turbulenz bleibt garantiert.

Eine unnatürlich monotone, überbreite Strecke – die Sohle sandbedeckt, lebensfeindlich.

Hier bietet sich die Möglichkeit, mit Holz oder „Stein“ den Lebensraum wieder entstehen zu lassen – durch Strömungslenker aus Kiesen oder / und mit Treibselsammlern.

Wir werden das klären.

Turbulente Breite auch in diesem Übergang mit Wiesenbereich – ein beispielhaft lebendiger Bach auf weiten Strecken.

Inzwischen geht die kurze Schneeperiode ihrem Ende entgegen. – Mögen wir alle dem angesagten Glatteis heil entkommen.

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(Keine Sorge, liebe Leserinnen und Leser meines Blogs, die „Spezialitäten“ zur Panke, Berlin, kommen auch noch dran.)

Ein Neujahrsgruß mit (unter anderem) einem Drohnenfoto einer Fließgewässerrenaturierung liess mich zum Telefon greifen – ja, ein Spontanbesuch sei möglich.

Tags drauf – uuups, doch Schnee!

Die Vorhersage versprach mehr.

Auf der Autobahn – voller Einsatz. – Die stauende Schlange hinter den Streufahrzeugen war von sichtlich Gestörten gekennzeichnet.

Dementsprechend berichten die Nachrichten von einer Vielzahl Unfälle.

BAB-Abfahrt, wir haben eine intensive Beschneiung gequert.

Bundesstraße …

Und schon sind wir – pünktlich, wie verabredet – am Ziel.

Neuschnee.

Bunte Tier- und Gestaltenwelt – nein, im Garten ist niemand.

Ankunft am Erlen-Bach.

Blick bachauf in die remäandrierte Strecke – soweit möglich bei Nutzen alter Mäanderverläufe.

Blick auf wichtige Details: Sehr schön, über „reines“ Baggern hinausgehend – vorübergehende Stacksicherung, Einbauten, Turbulenz, Initial-Pflanzung.

Immer mal genauer hinsehen.

Alt- und Zukunftsholz, Vortices.

Wohl dem, der Fläche hat! Vorausschauender Landkauf mit nachfolgendem Flächentausch ermöglicht solche Auenentwicklung.

Den – leider in so gut wie allen Bundesländern allzu wenigen – Akteuren der guten Leistung gilt meine Hochachtung!

In solch bebaggerter Landschaft bleibt allerhand in Bewegung. Veränderung ist vorprogrammiert.

AltErle, Fluss und Aue – Überschwemmungsgebiet.

Gefiederte Interessenten hinterlassen Spuren.

Noch ein Stückchen weiter.

An einer Überfahrt, Blick bachauf mit TotEiche, kehren wir um.

Rückweg entlang des Talrands.

Winterlich – wo Erlen sind, sind Schwärme des Erlenzeisigs nicht fern („Zwitscher, zwitscher ! ! !“).

Initialpflanzungen – mit dem Frühjahr werden „auf der Baustelle“, freiem Rohboden, massenhaft Samen keimen.

Weil`s so schön ist, …

…, hier, noch ein paar …

… Vortex-Studien.

 

Herzlichen Dank für diese schicke (fast Neujahrs-) Führung!

 

Zeit und Wetter passen – wir gucken noch in einen Wohnort-näheren Bach. Beitrag folgt.

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Nördlich Brücke 2 – AltErlenPartie entlang ca 700 m Bachstrecke bis BRB.

Bei Gesprächen über die vorgesehene Wanderung zu den neuen Pankebrücken war ich auf die nördlich gelegene Strecke besonders hingewiesen worden. Ob die Partie mit den alten Erlen Richtung Naturnähe zeige, als Hinweis auf mögliche weitere Entwicklung des Bachs.

Ca. 1/3 meiner verbliebenen Wanderstrecke Richtung Landesgrenze Berlin-Brandenburg ist von Erlen begleitet.

Die Erlenreihe steht durchweg am rechten Bachufer (hier, bachauf, links gesehen). Bin gespannt, ob für die Entstehung alte Eigentums- oder / und Nutzungsformen eine Rolle spielten.

Im Übergang von der überlichteten, mit Sumpfpflanzen zugewachsenen Bachstrecke staut eine alte Buschweide den Abfluss.

Diese Spezialität wird einen eigenen Beitrag erhalten.

 

Ich verlasse den Trampelpfad in der Wiese, gehe zu einer alten Überfahrt.

Überbreit, spiegelnd eingestaut stellt sich der Bach als Stillgewässer dar.

Die Sohle ist sandbedeckt, vermutlich dick gelagert, da die Strecke bis zur Buschweide derzeit wie ein Sandfang wirkt.

Der Blick bachauf zeigt das Ende der Erlenstrecke.

Bachfern folge ich dem Trampelpfad Richtung Landesgrenze.

In der Ferne erkenne ich eine Pankebrücke, wohl die Bahnhofstraße, nahe S-Bahnhof Röntgental.

Der Trampelpfad trifft den Berlin-Usedom-Radfernweg – Umkehr.

Für einen schnellen Rückweg ziehe ich den Radweg vor.

Meine Strecke beginnt mit einem leichten Mäander.

Ein Lichtblick – möge der ein Zeichen für eine das Bachleben fördernde, kommende Restaurierung sein!

Die Erlenstrecke von fern – in der Tat ein wichtiger Zukunftsaspekt.

Über die Ilse-Krause-Straße kommend habe ich die nördliche neue Brücke genutzt, südwärts geht`s weiter.

Schön, die bisherige Situation gesehen zu haben – bin gespannt auf die Umlegung des Bachs (noch links), dann mäandrierend in den Wiesen (rechts).

Bei der Passage des Wäldchens fällt der Wurzelteller eines Sturzbaums ins Auge – nebendran ein Wildwechsel.

Schnell naht das Ziel, Familie in Sicht.

 

Pölnitzweg – das Berliner E-Mobil ist nah.

 

Angesichts des geringen Verkehrs am Vormittag des Heiligabend hat uns die Innenstadt schnell wieder.

Der weitere Verlauf des Tages und des Berlinaufenthalts ist bekannt.

Es folgen bei Gelegenheit die Spezialthemen, die sich beim Pankewandern aufdrängten.

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