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Archive for the ‘Gewässerschutz’ Category

Ende April 2025 – die Familie hat sich über mich lustig gemacht – mich, den ersten und oft genug häufigst zählenden Frühmaikäfer-Spezi …

Alle haben sie bereits Maikäfer gesehen (meine Hauptfundstätten beim Radeln, Steinberg, Sauerbecksweg blieben bisher noch leer)! – Nun aber kann ich meinen ersten 2025er melden.

Gestern: Beim Start des im vorigen Einschub geschilderten Radelns liegt zwischen unserem Eingang!! und dem Fahrradhäuschen mein erster Maikäfer 2025.

Nur je ein Deckflügel und Flügel, Brust und Kopf – ein Fraßopfer wohl der Fledermaus in der Nacht zuvor. So ein Maikäferhinterteil scheint lecker zu sein.

Meine Pinnebergtour an Mühlenau und Pinnau erbrachte, wie erwartet, weitere Funde. Die waren alle Verkehrsopfer.

An der Ampelkreuzung Appen-Etz.

Der seitlich Liegende im Detail.

Ein weiterer an der Strecke.

Und noch einer. – Wohl an die 10 habe ich auf der – langsamer als das Anradeln gestalteten – Rückfahrt gesehen.

Bei den Ampeltoten mag es mit an der dortigen Straßenbeleuchtung gelegen haben. Ansonsten ist hier halt mit alten Bäumen, viel langzeitig unberührtem Boden ein hervorragendes Groß-, also auch Maikäferrevier. Da sind dann „Begegnungen“ mit fahrenden Autos eine „rein statistische“ Angelegenheit.

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Verabredung zum Flussneunaugengucken führt mich gen Mühlenau und Pinnau – Anradeln durch Frühjahrsaspekt Heideweg, Pinneberg.

Die Tour entspricht der im Beitrag vom 23. April 2023.

Hier folgen erste, spezielle Eindrücke.

Mühlenau, Nacken des Schusses bachauf Bahnquerung Pinneberg – intensives Laichgeschehen, gerade keine Laicher vor Ort.

Laichgeschehen Pinnau, Brücke Hindenburgdamm gen Tnw, recht schlammig.

Mal näher hinsehen – es scheint, die moderne Kommunikation hat ihren Weg zu den Laichtieren gefunden. (Mit Watstiefeln wäre das Gerät leicht wiederzugewinnen.)

Auf dem Rückweg, Bahnquerung Mühlenau bachab des ersten Laichfotos – der oft genutzte Jagdstandplatz des Graureihers ist unbesetzt.

Blick bachauf – da, genau im Geschehen, im Nackenanstrom des Schusses gen Bahnquerung steht er, der Fischreiher, wie ich nun ihn anlassbezogen nenne.

Es folgt der zweite Einschub, bevor es mit Rostocker Geschehen weitergeht.

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Zum öffentlichen Teil der Jahresmitgliederversammlung hatte der Verein Salmoniden- und Gewässerschutz Mecklenburg-Vorpommern e.V. geladen. Neben meinem Vortrag über Instream-Restaurieren, große Lebensraumerfolge bereits mit geringem Aufwand erreichbar, standen aktuelle Ostseethemen im Gesamtspektrum menschlichen Umgangs mit dem Meer und absehbare Folgen des Klimawandels mit zugehörigen Handlungserfordernissen, sowie regionale, langjährige Fangauswertungen zu Salmonidengewässern Mecklenburg-Vorpommerns auf dem Programm.

Exkursionen an unterschiedliche Gewässer bei bestem Wetter bereicherten meinen Besuch – ganz herzlichen Dank für diese Erlebnisse! Der vorige Blogbeitrag gab bereits einen besonderen Eindruck.

Vorweg stand die Anreise bevor. – Die Einladung war von langer Hand vorbereitet. Der damalige Blick auf die Bahn liess mich HH – HRO eine schlanke Schnellzugverbindung erwarten. – Das kam anders. Zunächst änderte sich die Aussicht Richtung durchgängige RegionalExpress-Tour, nun ja. – – – Mit Fortschritt des Jahres wurde deutlicher, dass nicht nur „Bahn“ – es wird der eine RE gestückelt auf 3 Abschnitten werden …, sondern auch „Schule“ (= Bauarbeiten S-Bahn HH) ihren Einfluss geltend machen würde.

Von Wedel gings also mit Schienenersatzverkehr bis Klein Flottbek (das mit dem Deutschen Derby).

Von dort normal weiter per S-Bahn zum Hamburger Hauptbahnhof – Start der 3fach RE-Fahrt.

Erste Etappe bis Lübeck.

Wir bewegen uns im „echten Norden“ West – Ost.

Von Lübeck durch den Westen Mecklenburg-Vorpommerns, entlang weitflächiger gelb-grüner Landschaft …

… nach Bad Kleinen.

Die dritte und letzte RE-Etappe führt dann schon nach Rostock. – „Schweriner See!“ schallt es durch den Wagen. – Prima zu sehen, das Nordende, nutzten wir doch kürzlich ein paar Tage im Umfeld des Südendes.

Rostock angekommen – alles prima, alles pünktlich! – Was will ich mehr?

Begrüßund durch eine Saatkrähe – möge die Saat auch 2025 gut aufgehen!

Mein Umfeld- und Sachkundiger Salmonidenkollege sammelt mich ein.

Auf gehts zur abwechslungsreichen Exkursion ins Umland.

Auch im Kleinen gibt es allerhand zu sehen und zu diskutieren – Start an einem jüngst in Mäanderbögen gelegtes, vorher kanalgerades Bächlein.

Dort erwartet uns unter anderem eine Bachstelze.

Die ist beschäftigt, stört sich (zunächst) nicht an uns. – Man muss – nicht nur wegen der „Baustellensituation Lehmige Moräne“ – schon sehr genau hinsehen.

Dann wird es ihr doch zuviel, … [kleine Sehhilfe: ganz links, ganz oben]

… ab auf die hohe Kante am Rand eines ländlichen Fahrwegs. Weg will sie aber nicht. Sie hat ja noch zu tun, offenbar unten am Wasser.

Schon erstaunlich, wo ich Bachstelzen ansonsten eher als weiter ausweichend kenne.

Soviel Ausdauer und Hartnäckigkeit soll belohnt werden. Wir wenden uns, den Bach entlang, anderen Stellen zu.

Davon folgt mehr im nächsten Beitrag.

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Eine Vortragseinladung führt mich an ganz besondere Stellen.

Herzlichen Dank für Einladung, Organisation, Unterbringung, Wissen-vermittelnde Exkursionsorte und fachlich-persönliche Gespräche mit vielfältiger Diskussion!

Das einzige, was fehlte, erkennbar an den freiliegenden Wurzeln der Erlen ist das Wasser. Die seit 2 Jahrzehnten häufig(er) auftretende Frühjahrstrockenheit ist schlimm genug. Wenn das dann noch weitergeht … – – – Mit, damit der Wasserhaushalt mindestens ausgeglichen ist, Stark- bis Stärkstregen …

Wer redet da (nicht) von Klimawandel ? ! ?

Dreidimensionaler Unterwasserlebensraum Erlenwurzel – nun „frei“.

Immerhin! – Die größenvariable Körnung der Gewässersohle des Moränenbachs – besser geht`s nicht.

Fachkundig wurde „der Kanal“ vor 2 Jahrzehnten zum Salmonidengewässer rück“gebaut“ – ein Anstoß zur Entwicklung. Die Natur durfte ihren weiteren Beitrag leisten – solch Möglichkeit nutzt sie meisterhaft.

Das StAUN (hier: Rostock), wie die Verwaltungseinheiten damals in der Abkürzung hiessen, brachte einen immer wieder zum StAUNen. Super Leistung, die Natur dankt, der nutzende Mensch auch!

Verwunschene EfeuWaldPartie auf dem benachbarten Moränenbereich.

Kleine Strömungsstudie.

Alles da.

Eine verwunschene Strecke, …

Sumpfdotterblumen, … der Name …, bloss nicht in unbekanntes Terrain begeben!

Auf festem Grund aber doch ein Bisschen näher ran.

Hier also ist er, schillernd-leuchtend!, der Schatz der Nibelungen, mit Biberästchen drapiert.

Nähere Untersuchung bringt dann glitzerndes Perlmutt von Muschelschalen zutage. – Weiter kann ich belegen, dass in mir bisher bekannten Gewässern keine Bachmuscheln (sondern – wenn überhaupt! – andere, eingetragene Arten, oft genug Teichmuscheln) existieren. Erstmals in meinem Leben sehe ich die Bachmuschel(schalen) in ihrem Lebensraum – wer auch immer hier seinen Restaurantplatz haben mag.

Wilde Wichte bewachen den (H)Ort.

Wo solch Wundersames zu finden ist? Man weiss es nicht! Schilder weisen in unterschiedliche Richtungen, als sollten Suchende verwirrt werden.

Und wo bleibt der Nebel der Überschrift? – Das ist ein Missverständnis – wir besuchten das besondere Moränenfliessgewässer Mecklenburg-Vorpommerns, die Nebel.

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Ende März hatte ich vom Start der Lebensraumverbesserung in einer durch harte Gewässerunterhaltung wüsten Strecke berichtet. Zwischenzeitig setzte sich punktuelles Bekiesen fort, gelegentlich fanden sich Ergebnisse wie Sichten laichwilliger Neunaugen bereits hier im Blog.

Was noch ausstand, war das Befreien einiger Uferhangpartien von Schüttkies, das Angleichen der Depots ans Ufer, um Erosionsansätze zu mindern, sowie das Anlegen von Unterwasserkiesflächen bis hin zum Gestalten von Rauschen quer über den Gesamtquerschnitt. – Das ist seit gestern abgeschlossen.

Bei meinem Eintreffen ist die Arbeit an ersten Punkten des rechten Ufers bereits erledigt.

So starte ich am linken Ufer, Blick bachauf zur Straßenbrücke.

Dort befindet sich ein Pinnaupegel. Wie üblich – ohne Ausgleich über die Zeit – zeigt sich als Zeuge der Vergangenheit ein Strömungsabriss am bachabseitigen Brückenende.

Fix geht das Harken von der Hand.

Im Schüttwinkel bleibt Kies uferschützend liegen – den Interessen der Pinnau bei wechselnden Abflüssen zur Verfügung gestellt.

Rechtsseitig letzte Arbeit am Ende dieser Bekiesung, Seitenwechsel.

Das Abschlussresultat ist eine schöne Rausche geworden.

Blick bachab – Bahn frei für kommende Besiedlung des neuen Lebensraums, Besuch laichwilliger Organimen, die – wie bekannt – bereits weiter bachab aktiv sind.

Ein kleiner Filmclip mit aktuell laichenden Flussneunaugen findet sich hier.

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Ostern, am Sperrwerk Wedeler Au – da ist wohl die kanadische Tante zu Besuch bei Graugänsens?

Osterbesuch bekommen aus West hier auch etliche hundert (tausend(e)) Nonnengänse in der Hetlinger Marsch.

Mitten im Getümmel, was für ein Erlebnis nahe Idenburg!

So viele Nonnengänse auf einmal habe ich in den vergangenen 10 Jahren noch nicht gesehen.

Die eher geringen Zahlen hier in der Umgebung in den beiden Vorjahresrastzeiten hatten offenbar nicht zwingend mit der Vogelgrippe zu tun (trotz der vielen Opfer). Es scheint, dass es den Nonnengänsen anderswo, weiter West / Südwest schlicht besser gefallen hat. – Die müssten nun bald alle durch sein auf dem Flug zu den Brutgebieten.

Hoch stauen derzeit Tidehochwässer die Marschgräben und -gewässer ein. Wiesenschaumkraut bewirkt den weissen Eindruck, Löwenzahn und Hahnenfuß den gelben Anteil.

Die Bodenfeuchte bietet den wohl inzwischen vollzählig angekommenen Störche leichten Zugang zur Nahrung.

Stetes Schnappen und Schlucken belegt den Sucherfolg.

Am Übergang des Sauerbeck von der Geest in die Marsch gibts ebenfalls Wanderer zu sehen, …

… Krebs und Fisch.

Die Wollhandkrabbe betätigt sich …

… als unermüdlicher Kletterer.

Andere verhalten sich – fast unsichtbar – eher bodenständig.

Und dann sind da noch die Scharen Wanderstichlinge.

(Noch) nicht hier, aber anderswo – wie berichtet – eingetroffen sind die …

… laichbereiten Flussneunaugen – hier kräftig bei der Arbeit, die Kiesel passend für die Laichkuhlen zu platzieren.

Von den dortigen Kiesen wird noch so manches zu berichten sein.

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Ostersonntag in der Marsch – Nonnengansschwarm vor Grau im Grünen.

Das Schachblumenfest ist am Vortag ziemlich ins Wasser gefallen. Der Veranstaltungsplatz ist geräumt.

Nass ging es auch zu beim Osterfeuer. – Die Nachwirkungen dauern an.

Schwelbrand „at its best“ – muss das sein?

Die Landschaft im Lee ist flächenhaft grau. Zum Glück treibt der Wind Feinstaub und Gestank Richtung Verursachergemeinde.

Nichts gegen den Osterfeuerbrauch – aber wieso muss solch Haufen ultrahoch, -volumig getrimmt werden? „Bürgerfreundlich“ frischen Gartenschnitt willkommen heissen ist dem Verbrennungsprozess eher nicht dienlich. Im Sinn gesunden Grüns in der Gemeinde wäre ein Großteil des Säge- und Schnittguts besser als Mulch genutzt, noch besser sicherlich als lebendige Biomasse garnicht erst dem Schnittwahn anheimgefallen.

Professionelle Organisation, der Aufräumprozess läuft.

Am Versorgungswagen scheint mir in der 2. Textzeile links ein S zu fehlen.

Vorbei! – So können die riesigen zwischenrastenden Nonnengansschwärme aufatmen.

Pflanze, Mensch und Tier gehen in ihren normalen Wochenablauf.

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Kürzlich sah ich beim Radeln in der Marsch 9 Graureiher auf einer Wiese stehen.

Gleich nebendran befanden sich weitere 3 – neben 2 Gänsen.

Irgendwie beschlich mich das Gefühl, dass die Graureiher recht zufrieden wirkten, hatten wohl schon gefrühstückt. – Ob das nächste Foto eine der Ursachen symbolisiert?

Der Sauerbeck, Marsch-Geest geblickt – die mit Kies im Kolk-Rausche-Prinzip überbrückte Strecke bachab ehemaligem Rohrabsturz zeigt Wirkung.

Die derzeit massenhaft aus dem Elbe-Ästuar einwandernden Stichlinge …

… halten sich nun längere Zeit hier auf.

Das bleibt nicht unbemerkt und wird neben dem Eisvogel auch Graureiher anlocken. – Die auf der Wiese versammelten mögen vom dortigen, gerade umgestalteten Marschgrabensystem mit verbesserter Verbindung zum Bullenfluss profitieren.

Weiter auf der Geest, gen ländliche Pinnau.

Hier wirkten Aktive während unserer Vorbeck-Auszeit – besten Dank auch!

Direkt vom 3-Achser, …

… wie auch vom behängerten Lastzug wurden Kiesdepots geschüttet, …

… die mit Radlader vorprofiliert und per Schaufel und Harke …

… zu gut wirksamen Lenkern geformt wurden.

Die neuen Strukturen sind nicht nur für die Vogelwelt …

sondern – Aufhellung in Kieselalgenzotten – …

… zur Zeit auch z.B. für laichende Flussneunaugen attraktiv – Ansatz einer Laichkuhle.

Leider sind die meisten Strecken unserer Bäche und kleinen Flüsse aufgrund des fehlenden natürlichen Baumsaums übersonnt und sommerlich überheizt.

Gerade bilden sich mit hoher Geschwindigkeit Algenmassen in Lagen und aufschwimmenden Formationen, …

… deren große Biomasse entweder direkt auf dem Kies, oder abgerissen von flutenden Formationen als absterbende, dicke Zotten die Kiesbanklebensräume durch Sauerstoffzehrung gefährden.

Das Thema Gewässerrandstreifen, verschärft bei kombinierter Betrachtung mit erforderlichem Busch- und Baumbewuchs, ist und bleibt „brennendes“ Thema in unserem derzeit ungenügenden Gewässerschutz.

Und dann fällt noch ein Silberreiher auf – die Art, die immer so empfindlich gegenüber Menschen ist und große Sicherheitsabstände hält.

Dieses Exemplar verhält sich anders. Fortlaufend kreist es über mir, möchte offenbar (wieder?) an die mich interessierende Örtlichkeit heran.

Wird das – bei anlockendem Nahrungsangebot der Natur – eine Entwicklung zur Zahmheit, mindestens Gewöhnung, wie sie beim Graureiher zu beobachten war und ist?

Diesmal wird das noch nichts. Nach langem Umkreisen zieht der Silberreiher schliesslich ab.

Heran zieht das (Abend des 16. April 2025), was uns in den vergangenen Tagen ordentlich feuchte Böden und Gewässerabflüsse gut über Mittelwasser produzierte.

Wie schön, dass uns der Regen beehrt – auch wenn vielerorts Ostern dadurch anders ausfiel als erhofft.

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Gut überstaut, der Sandfangbereich im östlichen Wedeler Autal.

Blick Ost Richtung Wassererlebnisbereich.

An der „Lenkbuhne Buschweide“ ist eine Kopfweide angetrieben.

Diese Kopfweide lag (abgesägt durch Vandalismus?) zunächst an ihrem Standort Wiese Wassererlebnisbereich. Dann war sie dort ins Gewässer verbracht, lag wochenlang bei niedrigem Abfluss fest. Das leichte Hochwasser hat sie nun herverfrachtet.

Trotz dieses neuen Zustands wirkt die Lenkbuhne weiter, entlastet den Erosionshang von übermäßigem Druck.

Der mittlere Kies an weiterer Erosionsstelle ist überstaut.

Blick bachauf Richtung Wassererlebnisbereich – …

… überstaut.

Dann ist ja im dynamischen Geschehen alles in Ordnung.

Im Einstau blühen erste Sumpfdotterblumen.

Frühling im Wegradeln – Späte Japanische Kirsche überm Weg.

Früh im Jahr, die kleine Angusherde auf der Weide – kontrastiert schön mit blühender Traubenkirsche.

Der Besitzer hofft wohl auf Nichtwiederauftreten von Nachtfrösten.

Hoffen wir mit ihm.

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Was ist das?

Das ist der Anblick eines versuchten Einblicks, vorgestern, 17. April 2025.  – Deutet sich hier schon etwas an?

Der Tidewasserstand ist – bei ablaufendem Wasser, Ebbephase – noch zu hoch, der Gewässergrund kaum zu erkennen.

Dieser Zustand – Tideniedrigwasser tags zuvor, frei fliessende Pinnau – zeigt, dass bereits etwas auf den Kies geschieht – 2 Laichkuhlen der Flussneunaugen (16. April 2025)!

Ich stehe auf der Brücke Hindenburgdamm, blicke auf die Pinnau in der Stadt Pinneberg.

Nach kleiner Mittagspause ist das Wasser hinreichend gefallen.

Nahe Tideniedrigwasser, erste Turbulenzen – Flussneunaugenlaichkuhlen sind deutlich wahrnehmbar. – Nach 2 am Vortag zähle ich nun 4 (im Foto die nordwestlichste Kuhle).

Laicher habe ich bislang keine sehen können, verlinke daher Tiere an dieser Position vom April 2023. [Nicht jedes Jahr gelingt solch Foto. 2024 war – aus welchen Gründen auch immer – dieser Laichplatz auch bei Tnw dauerüberstaut, verschlammt, nicht genutzt.]

Weiter flussauf, im oberen Einzugsgebiet der Pinnau – mit wachem Auge sind Ansätze der kreisförmigen Ränder um kommende Laichkuhlen im Anstrom dieses Meerforellenlaichbetts aus November 2024 erkennbar.

Und – Ruhe wird belohnt – da treibt sich eine kleine Zahl Flussneunaugen herum, eins im Bild – wer sieht`s? (Unteres Drittel, Mitte des Fotos)

Immer wieder kehren die Tiere, 2 gelegentlich laichend umwunden, auf die Laichplätze zurück.

Auf der Rückfahrt stoppe ich kurz an der Mühlenau, wieder im Städtischen, Pinneberg.

Die großen Kiesdepots nahe Rosengarten, unter einem Buchenbogen, sehen vielversprechend aus.

Noch vielversprechender, wenn im Detail dieser Anstrom zwischen Kiesdepot und einem Findling anvisiert wird.

Tatsächlich, (mindestens) 2 laichende Flussneunaugen sind erahnbar.

Hier beide, hintereinander – stetiges Gewusel, Ändern der Position.

Und wer`s bislang nicht gesehen, nicht geglaubt hat – zwar sind „die 9 Augen“ im Foto nicht zählbar, aber „als Beweisstück“ zählt es schon.

Glück gehabt!

Inzwischen hat es vorösterlich geregnet – und regnet noch.

Niedergeschlagen – Lämmerschwänzchen Hainbuche.

Vorbei, niedergeschlagen – Ahornblüte.

Vorösterlicher Regen, der etwas bringt! Prima, Beregnung bestellter Acker- und Gartenflächen braucht erstmal nicht wieder aufgenommen zu werden.

Spezielle Aspekte – wie so oft liegt der Tiefpunkt nicht am geplanten Abfluss.

Ortskenner (tiefer Schlaglöcher) wissen, hier kommt man unbeschadet durch – anderswo nicht.

Der Abfluss der Bäche und der Tideniedrigwasserstand weiter bachab Richtung Elbe sind gestiegen. Ob weiteres Sichten laichender Flussneunaugen möglich sein wird, bleibt aktueller Situation der nächsten Tage überlassen.

Wir freuen uns übers spriessende Frühlingsgrün. Der Bärlauch legt sich mächtig ins Zeug – Richtung Blüte.

Viel Spaß an den Ostertagen!

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