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Archive for the ‘Elbe-Einzugsgebiet’ Category

Morgens zeigte gut Wetter Interessantes an der PC-Zimmer(gerade als Gästezimmer in Betrieb)wand.

Draussen leuchtete der wertvolle Japanische Moosrasen prächtig in der Sonne.

[Der Gärtner hat beim ersten Laub-Masseeinsammeln den Mäher wieder nicht hoch gestellt! – Aber so ist`s auch schön.]

Nachmittags, nach Eis mit Schlagsahne und Eierlikör, sah`s draussen noch immer hervorragend aus – also rauf auf`s Rad.

Die Deichkrone Fährmannssand im Sinn – mal sehen, ob es einen Sonnenuntergang gibt. Oft genug wird die Sonne im November ja ganz versteckt oder es ziehen gegen Untergang Wolken Richtung Horizont …

In der Marsch angekommen – die Vorführ-Kopfweide.

Auf dem Langen Damm, weiter gen Elbdeich – Blick Südost.

Weil`s so November-schön ist, gleich nochmal, hochkant.

Blick SüdWest – die Silhouette des Hofs Fährmannssand.

Vorn, binnendeichs von der Binnenelbe, Nonnengänse.

Die vorderste Reihe probt Äsen im Gänsemarsch.

Überfahrt Binnenelbe.

Elbdeich Fährmannssand, Blick von der Treppe – da kommt was von NordNordWest.

Vor mir, auf der Deichkrone – Foto … und weg (Rückkehr zum Sonnenuntergang, als ich später den Rückweg antrete).

Aaaahh ! ! !

Blick SüdSüdOst – sieht alles so nass aus! Die vorigen Fluten nässten Vorländereien mit Plus-Höhen auf MThw von 0,5 bis 2 m.

Film, Funk und Fernsehen berichten von den „üblichen“ Autos auf flutgefährdeten Parkplätzen …

Blick Nord, über die teils noch sonnenbeschienene Marsch Richtung Geest. (Der kleine rote Punkt vorn ist ein Geschwister von unserem Spielmobil).

Der andere Aspekt – das von NordNordWest …

Blick seewärts – find` ich angenehmer, wird von dem aus NordNordWest heranrasenden Etwas aber bald verdrängt.

Blick Süd – Gänse vor sinkender Sonne.

Damit lasse ich es für heute mal gut sein, berichte demnächst über das Ende dieser Tour.

Ganz nebenbei: Einen sonnigen Vormittag hatten wir vorneweg, wie am Start angerissen. Darüber wird ebenfalls später zu berichten sein.

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Zweite Hälfte November – so kennen wir den Monat von früher …

Nächte kalt – andere Farben als Winter-Braun haben die Buchenhecken verlassen.

Novemberregen – in der Marsch stehen Mulden bordvoll.

Vorgestern im Wedeler Autal – eine kalte Morgensonne steht knapp über dem Horizont.

An exponierten Stellen zeigt sich Raureif.

Der hoffnungsfrohe Horizont trügt, zieht gerade zu.

Derweil gibt es Berufsgruppen, die sich gern die Kennzeichnung „Grüne“ verpassen, für die im Umgang mit Boden und Wasser offenbar weder Wetter noch Jahreszeiten existieren.

Wenn es nicht solch Schindluder wäre, könnte man dies fast „LandArt“ nennen.

Vielerorts wird dann gar öffentlicher Grund in Mitleidenschaft gezogen.

Und der Wind bläst, stürmt …

Blick West, dicke Tropfen am Rollladenkasten, Wechselspiel heute Morgen – die Wolken rasen in dicken „Flocken“ bis flächig aus Nord, von rechts nach links, Morgensonne beleuchtet das Nachbarhaus.

Hell beschienene Wolke leuchtet.

Blick Ost – ja, die noch tief (für uns hinterm Nachbarblock) stehende Sonne strahlt.

Wieder Blick West – sieh an, ein unvermeidbarer Regenbogen zeigt sich, ultrakurz.

Ich wage mich zwischen den „Flocken“ raus – radelnd, eine halbwegs windgeschützte Tour wählend.

Flächiger „Flocken“, schon über mir – hinten dran … hängende Intensivdusche.

Die Zeitwahl war mir hold – erste Tropfen fielen, als ich am Fahrradhäuschen ankam. – Das klappte nicht bei allen so. Aber nasse Klamotten trocknen ja …

Die heutige Mittagsflut lag – wie angesagt – bei ganz knapp 2 m über normalem Tidehochwasser. Die Sturmflutsperrwerke der Nebenflüsse blieben 6 Stunden lang geschlossen. – Das ist schon was!

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Es stürmt, Kälteeinbrüche und Regen haben die meisten Farben aus der dritten Dimension in die Waagerechte gebracht.

Da setze ich meinen Moränenbäche-Ausflug (vgl. Berichte vom 18. und 19. November) mit buntem Bericht fort.

Rot, (Ahorn-)Gelb, (Efeu-)Grün – ich wechsle von Bilsbek-Nebenbächen zum Borsteler Wohld, an die (oder, wem`s gefällt, den) Bilsbek.

Nordwestrand Borsteler Wohld, das Auto geparkt – die Farben bleiben.

Ein schlanker Efeu-bewachsener Stamm prägt diesen Zugang zur Bilsbek-Aue.

Hier haben wir einen klitzekleinen Waldbach per Kiesschüttung durchgängig angeschlossen.

Die Bilsbek-Turbulenzen sind im Vorbericht beschrieben.

Am Rand des Buchen-Mischwalds gehe ich ein Stück bachauf, bis zur nächsten Überfahrt.

Blick bachab: Der Ufer- und Baumschutz wirkt gut, die Strukturgabe bewirkt lebhafte Turbulenz.

Blick bachauf – der strukturlose Bach, ein Spiegel.

Spiegelungen sind schon etwas Beeindruckendes! … (aaaber …).

Der feuchte, Eschen-geprägte Wegrand wurde durch Absägen der Kronen gesichert. Die verbliebenen Stämme können gefahrlos stehen bleiben.

Was so ein kleiner Pilz mit ulkigem Namen (das Falsche Weiße Eschenstängelbecherchen) mit den Eschen so anrichtet … – Hoffen wir, dass (erwartete) Berichte über Resistenzen häufiger werden!

 

Durch lichten, belichteten Herbstwald geht es weiter – zum (zur) Bek, Nebenbach der Mühlenau, ebenfalls Pinnau-Einzugsgebiet.

 

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Die Winter- und Sturm-Saison steht an.

Bislang stürmte es zwar auch gelegentlich, die erhöhten Flutwasserstände zählten mit 0,5 bis 1 m über MThw aber noch zur sommerlichen Bezeichnung „viel Wasser“. Überrascht müssen Parkende in Elbe-Nähe, die aktuelle Hinweise nicht mitbekommen, dann feststellen, dass ihr Fahrzeug zügig entfernt werden muss.

Hinführend zu Sandstrand und Hamburger Yachthafen, Wedel, folgen hier zunächst Fotos rückblickend auf einen MThw-plus 0,5 m-Nachmittag am 29. Oktober.

Am Hafen, hoher Teil der Ostmole, angekommen – oha!

Westmole, Blick zur Hafenausfahrt, Ostmole – Besucher dicht am Wasser. Möwen haben das Geschehen, insbesondere potentielle Fütterer, gut im Blick.

Das ist schonmal etwas Besonderes – oder sind die dort nicht wegen des Wassers, sondern vielleicht wegen eines passierenden Großschiffs hingepilgert (ich seh` nix)?

Blick Süd – Abendstimmung über Hanskalbsand.

Blick über die Westkante Sandstrand gen Süden – kleine Wellen …

… reichen bei dem Wasserstand aus, die Westmole zu benässen.

Wenn dann Wind und Wellen zusammenkommen, werden auch reichlich Treibsel und aufgewühlte Sedimente Richtung Hafenbecken transportiert.

Am Hafenkopf, so lange die Eisbude offen ist (inzwischen Saison-bedingt entfernt), erwarten auch Enten, dass etwas abgegeben wird. [Wie bekannt: Sollte besser nicht sein.]

Der Blick vom Hafenkopf gen Süden, auf Abendsonne-beschienene Wolken, schliesst den Rückblick auf Oktober ab.

Zurück zum Aktuellen.

Der Wedeler Sandstrand, aktuell: Das jüngste oberhalb Mthw abgelagerte Sandpaket ist gut platziert.

Gleichwohl ist es in der Winter- / Sturmflutsaison den Wasser- und Windkräften ausgesetzt. Ein Priel hat sich neu ausgebildet, trägt Sand rinnenartig ab.

Wellen- und – egal bei welchem Wasserstand – Windkraft beginnen, den Sandstrand in Teilen auch Richtung Hafenbecken abzutransportieren.

Am Westrand, etwas windgeschützt, stabilisiert natürliche Pflanzensukzession die neuen hochgelegten Sedimente – mal sehen, ob das sein darf (!?).

Weiter zum Hamburger Yachthafen, Wedel, aktuell.

Da liegt also der Sedimentaufrührbagger Akke aussen vor, es sind noch nicht alle Hindernisse innerhalb des Hafenbeckens saisonbedingt abgebaut.

Ganze Großpartieen sind zum Schlick-Eggen (noch) nicht erreichbar.

Aber mal ehrlich: Falls ich das bezahlen / über die Kostenausgabe entscheiden sollte – das Schlick-Eggen würde ich wohl nicht am Ende einer Segler-Saison, vor der Winter- / Sturmflutzeit, sondern im Frühjahr unmittelbar vor der nächsten Segler-Saison, 2024, durchführen lassen.

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Der Wetterbericht hatte für den Vormittag flächig Nebel angesagt, wenig Wind. Am Nachmittag sollte es reichlich regnen.

Das will ich mir ansehen, fahre durch den hochliegenden Sturmflutschutz an die Ostmole des Schulauer Hafens. – Die Elbe sehe ich!

Blick über Ost- und Westmole – die Elbinsel Hanskalbsand mit ihrem Auwald ist noch kaum zu erahnen.

Vorbei am Slip, Hafenkopf – Treibsel zeigt, dass die vorige Flut ein wenig (ca. 40 cm) über mittlerem Thw lag.

Ostmole, Blick Richtung Hafenausfahrt – Möwen sitzen „wie auf der Stange“, schön im picksicheren Abstand.

Weiter Richtung Mündung Wedeler Au – eine Krähe ruht binnendeichs, aufgebäumt.

Mündung (der winzigen) Wedeler Au in die Tide-Elbe – Sonnenlöcher, der Nebel lichtet sich.

Vor dem Yachthafen – Elbe wie ein Spiegel, woher kommen die Wellen?

Blick seewärts, ein Binnenschiff zog vorbei – Leuchttürme am niedersächsischen Ufer.

Zwei Baggerschiffe begegnen sich – Akke aus dem Yachthafen (hat die VOR der Winterruhe schon geeggt – dann, 2mal Kosten?, vor der Seglersaison 2024 nochmal ???), Saug- und Klappbagger Medway, von Baggerort nahe Elphi gen südlich Helgoland … Verklappen …

Die Akke hat gedreht.

Die Bänke stehen weiter auf der Mole (für gut-Wetter im Sinn haben!), Sonne und Hanskalbsand erscheinen. Die Akke bleibt.

Komische Sache, das.

Demnächst folgen Sandstrand Wedel und Hamburger Yachthafen ergänzend mit ein paar Bildern.

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Holz, gewässernah – wenn schon Kopfweide als Kulturdenkmal und Ökobeitrag, dann bitte auch fachgerecht köpfen (bzw. zur Kopf-Entwicklung beschneiden). – Bruch! Hier wartet ein Haufen Arbeit ringsum.

Am Ufersaum von Bächen stehen von Natur aus vor allem Schwarzerlen mit anderen Vertretern der Weichholzaue. Schön, wenn sich wieder Auwälder entwickeln dürften! – Die übliche Praxis ist – wenn denn Naturnähe überhaupt toleriert wird [mal auf Google Earth gucken, bitte nicht erschrecken!!! Entbaumte Landschaft ist die Regel.] – solch Erlen regelhaft „auf den Stock zu setzen“. So finden sich unterschiedlich alte und niedrige bis hohe Stümpfe, die meist wieder austreiben, gelegentlich aber absterben und den Spezialorganismen des biologischen Abbaus Nahrung bieten. Pilze als wesentlich Teilnehmer des Geschehens zeigen sich regelhaft.

Pilze als Nutzer eines Erlenstumpfs, wesentlicher Teil der Umwandlerkette.

Schicke Kulisse am Steilhang.

Auch diese Pilze, flächig am Boden, sind Anzeiger für noch vorhandenes, verwertbares Holz im Ufersaum.

So viel zu den gestern auf Tour entdeckten Pilzen auf Holz.

Über die bei uns im Bad gesprossenen hatte ich berichtet.

Nach der Ernte hatten wir die offene Schnittstelle wieder zugeklebt und für einen zweiten Ansatz die andere Längsseite angeschnitten (und immer schön feucht gehalten, sonst wird das nix!).

Inzwischen ist Tag 11 dieses Versuchs gekommen (Ansatz 1 hatten wir nach 10 Tagen geerntet). Wir versuchen nun, die Pilze noch ein paar Tage bis zur Ernte zu halten.

Besuch am kommenden Wochenende hätte unsere Bad-Eskapaden gern gesehen. – Das schaffen wir wohl nicht.

Die Austernseitlinge müssen wohl vorher geerntet werden.

Da freuen wir uns schon drauf!

Um nun dem Besuch (und uns) eine Freude zu bereiten, starten wir einen dritten Versuch, haben eine Querseite aufgeschnitten.

Auch die zweite Querseite kam gleich mit dran, damit hoffentlich in Summe nochmal eine Mahlzeit draus wird.

Der kommende Besuch erlebt, falls im dritten Ansatz noch etwas wächst, die Wachstumstage 5-7 – zu erwarten sind dann immerhin kleine Stummel, die sich erkennbar Richtung Pilz entwickeln.

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Auf früher Runde zu mehreren Bächen.

Herde im Dunst – ich bin froh, im Sichtschatten eines Wäldchens zu entschwinden.

Von links, Rohrüberfahrt – Kolk, Rausche, Anstaukolk durch Astwerk, Schaum drauf.

Der Kies der Rohrkolk-Rausche ist unberührt.

Da, im Anstaukolk unter Schaum – heller Kies.

Im Moment bleibt offen, ob Ursache für den hellen Kies Laichaktivität von Wanderfischen oder Hydraulik-Wirkung bei den vorigen Regenspitzen zuzuschreiben ist.

Als ich gehe, merke ich, dass mir jemand interessiert folgt – unterm E-Zaun durch, geschafft, kein Treffen, keine diesbezüglichen Turbulenzen.

Etwas später, schon fast am Auto, Blick zurück. – Geballte Zusammenkunft – die Herde findet`s schade, dass ich schon gehe.

Nächster Bach – herbstlicher Buchenmischwald, nebendran längs ein punktuell „angestoßener“ Moränenbach.

Angeregte Turbulenzen im Anstrom einer Überfahrt.

Anderes Beispiel, Abstrom einer anderen Überfahrt.

Nächster Bach – andere Turbulenzen, biologisch angeregt.

Detail – Laichbett unter Herbsthimmel.

Noch detaillierter – man meint, einzelne Laich-Hümpel der Forellen erkennen zu können.

Auch hier, bachab der Überfahrt ein vielfältiges Muster für induzierte Turbulenz-Varianz.

Letzter Stopp, letztes Turbulenz-Beispiel – ich muss nach Hause.

Von dieser Vormittags-Tour ist noch einiges zu berichten. Bald folgt mehr davon.

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Ein vollständig zerstörter Uferbereich und eine Bach-Wüstenei führten im Herbst 2021 zu einer Anfrage, dort Lebensraumverbesserung zu starten. Bei einer Ortsbesichtigung war den Beteiligten schnell klar, wie mit Kies eine erste Grundlage zu erreichen sei. Wie so oft ging es um Strukturverbesserung im Bach, aufgrund starker Mensch&Hund-Belastung der Fläche bis hin zu Baumverlusten aber auch um erforderliche Flächenstabilisierung und wirksames Langzeitstützen vorhandener Alt-Erlen.

Trotz guter Befahrbarkeit des schwierigen Geländes verzögerten praxisferne, bürokratische Hürden die Angelegenheit, bis auf lange Sicht keine Befahrbarkeit mehr bestand. Damit war der Vermehrungszeitraum Herbst 2021 bis Frühsommer 2022 für jegliche Aktivität von Kieslaichern verspielt.

So etwas nenne ich: Den fachlichen und gesetzlichen Auftrag zur Verbesserung von Lebensräumen gehörig vergeigt! – Glücklicherweise ist dies ein Ausnahmefall, der sich hoffentlich nicht wiederholen möge.

Weit später 2022 wurde dann wie angedacht saniert. Eine erste Kontrolle fand nach der Forellenlaichzeit 2022/23 am 2. Februar 2023 statt.

Gut sehen Fläche und Bach aus, Anfang Februar 2023.

Auch die Altbäume erscheinen langzeitig gesichert. Schöne Turbulenzen, Kolk-Rausche, haben sich ausgebildet.

Wir waren allerdings überrascht, dass hier keinerlei Anzeichen irgendwelcher Laichaktivitäten von Forellen festzustellen waren.

Den leichten Ockerbelag der Steine sahen und sehen wir nicht als Ursache an.

Irgendwann später muss dann aber doch etwas stattgefunden haben, 2 Fotos, März 2023.

Die obere Rausche erscheint gut bewegt.

Auch Rausche 2 ist belaicht.

So können wir bei weiterem Interesse des Umfelds angesichts fehlender Laichplätze ergänzende Hilfestellung im Sinn behalten.

Anfang November 2023 – ausgezeichnet strukturbildend wirken die Wurzeln der Alt-Erlen.

Im Anstrom, von der Alt-Erle gestützt, liegt eine der Rauschen.

Auch klitzekleine Struktur ist willkommen: Unter das gekennzeichnete Stöckchen mit Blatt huschte eine einsömmrige Bachforelle, weg vom offenen Kiesstandort.

Die hohe Verlustrate an hier offenbar früher nur einreihig vorhanden gewesenen Erlen prägt noch immer den Bach – Überbreite, Verlust an Kraft und Turbulenz.

Ein zerstörter Lebensraum ist die Folge – wie bekannt: Abhilfe ist nötig, fast allüberall.

So sähe – auch anderswo – eine Mindestausstattung aus.

Auch im Detail – mein damaliger Neujahrswunsch „Gute Turbulenzen!“ bestätigt sich.

Nun bleiben wir gespannt, ob Laichaktivitäten „hier oben“ wieder so spät stattfinden, wie voriges Mal (welches dort aufgrund des Kiesangebots in zerstörter Landschaft nach langer Zeit „das erste“ Mal war).

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Lange habe ich gezögert, murrte über die Qualität der Fotos. Da die aber nicht Gerät und Fotograf, sondern dem damals aktuellen Wetter mit „allerhand Wasser in der Luft“ geschuldet war, soll nun der Dokumentation wegen doch dieser Beitrag hier folgen.

Am 6. Oktober 2023 wurde ein Sattel Kies ergänzt. – Wer die Historie seit 2021 ansehen möchte, findet die Beiträge vom 28. Februar 2022 (auch 26.02.) und vom 30. März 2022 über die Kalender-Suchfunktion. – Der Beitrag vom 27. Februar 2022 beschreibt die bei einer Kurzbeprobung der Bredenbek gefundenen Lebewesen.

Anfahrt 6. Oktober 2023 über den Haupt-Holzabfuhrweg – es war nass, die Luft ist noch „voll Wasser“, schwierige Licht- und Sichtverhältnisse. – Dem Wald werden gezielt Nadelhölzer entnommen, um naturnahen Mischwald zu entwickeln.

Material und Gerät, geübte Kooperationspartner stehen bachnah bereit.

Nachfüllbar – der ehemals tiefe, steilufrige Waldgraben zur Bredenbek.

Nachgefüllt.

Auch die über die Zeit vom Bach, von Mensch und Tier „tiefer gelegten“ Depots seitlich der Brücke werden ergänzt.

Wie beabsichtigt und in ersten Schritten begonnen geht es darum, die tief eingeschnittene Kanalstrecke durch Kiesrauschen so in der Sohle aufzuerhöhen, dass die höher im Gelände liegenden Alt-Mäander bei höheren Abflüssen häufiger aktiviert werden.

Das zeigt, in Kopplung mit der 300 m am Waldübergang in die Agrarlandschaft liegenden hohen Rausche, bereits die gewünschten Folgen im Wald. Wasser steht länger und höher für Bach, Boden und Lebewelt zur Verfügung, standorttypische Feuchtpflanzen haben sich wieder angesiedelt, andere weiter als bisher ausgebreitet.

[Dazu muss ich im Frühjahr 2024 unbedingt einmal extra Fotos aufnehmen und einen eigenen Bericht schreiben.]

Wie das Mäander-Stützen geht, wissen wir inzwischen …

Schnell ist die Arbeit getan, sind die Anfahrspuren glattgezogen.

Abfahrt. – Lange, oft angesprochen, diesmal endlich realisiert – eine Einladung in eine nahegelegene Gaststätte lässt uns über Mittag noch fachsimpeln.

Auf dem Weg (Glück gehabt!) – es hat inzwischen zu Schütten begonnen. In der Oberalsterniederung verschwinden die Konturen.

Wie schön, mal wieder Budweiser – schmeckt bei jedem Wetter, das Essen hier ebenso.

 

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Kein Schreibfehler …

Wir sieben den Regen, Frontalansicht. (Im Gegensatz zu manch Presse, wo der Überschriften-Regisseur den Inhalt nicht zur Kenntnis nimmt, sehe ich doch zu, dass beides miteinander in Verbindung steht.)

Regen, gesiebt – seitlicher Aspekt.

So gesichert, kann kein Luftplankton in die Wohnung (hier: die Küche) gelangen. Allerdings ist jegliches Luftplankton bei dem ordentlich liefernden Tief mit Sturmgebraus (auf See möchte man mit kleinem Schiff zur Zeit wohl eher nicht sein) ohnehin in alle Winde verweht, quantitativ niedergeschlagen.

„Gut Regen“ liess die Pegel der Fliessgewässer um 25-50 cm ansteigen – kein Hochwasser, aber zufriedenstellende saisonale Verhältnisse für die Gewässerlebewelt.

Da müssen wir heute wieder gut auf das Wetterradar achten, um die trockeneren Zwischenräume für Aussenaktivitäten zu erwischen.

Derweil denken wir an Jahreszeit- und Wettererlebnisse der vergangenen Tage.

So gucken wir derzeit (Foto vom 11.11.) nach Norden raus.

Hainbuchen- und Feldahornfarben prägen das Bild.

Andere, insbesondere höhere Bäume haben ihr Laub bereits fast ganz abgeworfen. – Anfahrt Pferdetümpel, Rückblick Mittelweg.

(Vorsicht bei nassen, dicken Laublagen auf Nebenwegen – nicht radelnd in die Kurve legen, sonst liegt man selbst darin.)

Der Pferdetümpel vorgestern – „gut Wasser“.

Auch da war der Himmel zu Sonnenuntergangszeit nicht ganz ohne …

Himmel, Land und Wasser – Spiegelung des Geschehens.

Auf dem Rückweg vorgestern – starke Wolkenvariation mit Lichtloch.

Die herunterhängenden Zipfel an den schwärzeren Wolken …

… luden, wie nicht unüblich bei solcher offensichtlichen Optik, diverse Sprühtropfen auf mir ab.

Wenn`s weiter nichts ist . . .

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