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Archive for the ‘An der Elbe’ Category

Und wieder Start zu einer Sonnenpartie.

Elbdeich Fährmanssand, nach Tideniedrigwasser startende Flutphase – allerhand neu abgerissenes Reet im Thw-plus-Treibselsaum.

Am bald gefluteten Süßwasserwattmäander sitzt etwas.

Ich tippe mal auf Nonnengänse – die Leervergrößerung macht nicht schlauer.

Der Bezug Nonnengänse ergibt sich, da fortwährend von der Elbe her kleinere Gruppen bis Hunderter-Schwärme Nonnengänse auf Wiesen binnendeichs wechseln. Ihre Zahl, so auch offizielle Zähler, liegt bei ca. 5.000 Stück im Daueraufenthalt ringsum – etwa ein Drittel der maximal 15.000 aus früheren Jahren (da kommt noch was …).

Im Wechsel Fährmannssand / Giesensand ist die Wirkung vom Deichpfleger Schaf am Grün zu erkennen. Vorn wächst Deichgras seit geraumer Zeit wieder, hinten wird intensiv beweidet.

Eichenallee Idenburg – wie sich herausstellt, sind dort Saatkrähen aktiv.

Sie müssen vorübergehend mir Vorbeiradelndem weichen.

Foto von anderem Ort: Es gibt anscheinend dieses Jahr „gute Eichelmast“.

Brunnenschutzgebiet voraus – 2 Ansichten.

In Herbstmorgensonne leuchtend der westliche, …

… nahezu vollständig kahl der östliche Baumbestand. Ob es das Alter der Pappeln oder Wind-/Kälteeinwirkung sein mag?

Holmer Marsch und Geesthang – wer sieht den Vogelzug?

Noch ein großer Schwarm Gänse, gerade umgruppierend – dem Geräusch nach handelt es sich um Graugänse.

Eine Weile ist der Himmel wechselnd voll von Schwärmen, groß bis kleiner.

Neben mir leuchtet Reet, durchschienen.

Auf mich wartet der Anstieg auf die Geesthöhe, dann weiter entlang der B 431 nach Hause.

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Elbdeich Fährmannssand, Deichschafe – es scheint, die höheren Tidewasserstände und Sturmwinde …

… haben bereits …

… allerhand Reet losgerissen. Haufenweise liegt es von der äusseren Deichverteidigungsstraße abgeräumt Elbe-seitig (mittig Artefakt: Doppelkopfschaf, nicht im Fotoverkoppeln korrigiert  🙂  ).

„Gut Wasser!“ – Die stürmischen Schauer haben auch das „Scheisshaus Deichverteidigungsstraße binnen“ gespült. Da liegen die vorher dicken Beläge als in den Straßenseitenraum verdünnte und inzwischen getrocknete Reste.

Die großen Flatschen sind immer noch nicht abgeräumter Aushub der Grabenunterhaltung. – Radeln und Wandern sind nun also erstmal wieder durchgängig möglich.

Nonnengänse, mal nicht hochgescheucht – ich stehe halbverdeckt von Stauden. Die aufmerksam gewordenen, zum Wegwandern gestarteten Tiere …

… beruhigen sich schnell wieder.

Idenburg, „gut Wasser“ – der übernormale Niederschlag im Oktober hat abflusslose Senken aufgefüllt.

Die Pegel der Bäche zeigen nach 3 Schüben über Mittelwasser, dann sinkend, jüngst noch „einen halben“. Nächste Woche dürfte sich die Situation bei Mittelwasser, ggf. noch etwas sinkend, darstellen.

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Westblick, vormittags, über die Wedeler Marsch – von fern rast ein Regenschauer auf der Geestkante heran.

Glück hat, wer rechtzeitig ein Dach über dem Kopf erreicht.

Nachmittags am Elbdeich Fährmannssand, harter Schatten.

Das lässt sich doch ganz anders an – Blick Richtung Geest am Horizont.

Je nach Ausrichtung befinden wir uns in einer Zeit mit gut Gegenwind und Gegenlicht.

Blick Richtung niedersächsischem Elbufer – das Süßwasserwatt liegt bei Ebbe weitgehend frei, spiegelnd.

Rechts Deichschafe als Lichtpunkte auf der Marsch – hinten zieht wieder was, rasend.

Auch da möchte man wieder nicht drunter sein.

Rückfahrt, kurz vor dem Geesthang.

Die Südkomponente des Herbstwinds lässt die Wolkenfront westlich gen Nord vorbeiziehen – Herbstfarben auf der Geest, von flacher Spätnachmittagssonne beschienen.

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Es ist ja nun nicht nur so, als ob es hier zur Zeit ständig regnet! Angesagt – oder überraschend – gibt es gelegentlich oder länger auch Gelegenheit für solch ein Foto.

Während die Bäche einen guten Schub, von Niedrigwasserabfluss auf Mittelwasser plus ca. 50 cm bekommen haben (inzwischen wieder absinkend), halten sich am Pferdetümpel offenbar Versickerung und Verdunstung man gerade im Gleichgewicht mit himmlischer Zufuhr.

Lindenallee (wohl eher -reihe, da rechts nichts Analoges steht) auf dem Geestrücken gen B 431.

Weitergeradelt – nun in der Marsch, Kopfweidenallee (vgl. auch Anmerkung zur Lindenallee zuvor).

Auf dem Deich begrüßt mich nach Starkregenschauer kurz ein Deichschaf, guckt dann wieder ins Lee.

Wenn bei Tidehochwasser der Wind etwas ruht oder die Elbe vor dem Deich eher Windruhe bietet, …

… sammeln sich Nonnengänse in wachsenden Scharen hier zur Zwischenrast.

Steter Zuflug …

… kennzeichnet das Geschehen, das …

… sich über die gesamte Strecke Fährmannssand bis Höhe Hetlingen (ca. 3 km) erstrecken kann.

Im Abradeln passiere ich die Reihe dicker Altpappeln, die mich so gut vor dem kurzen Schlagregen schützten.

Schön, wenn es solche Bäume gibt!

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Morgendlicher Start zum Bus, Wedel.

Blick in die Reepschlägerstraße.

Busshalt B 431, autofreie Sekunde – fast idyllisch.

S-Bahn gen Bahnhof Altona.

Angesichts seltener Tour immer wieder interessant – der Deckel über der A 7 nördlich des Elbtunnels wächst, langsam aber sicher (hoffen wir mal).

Bahnhof Altona – Taubengruß am Bahnsteig.

Im ICE gen Berlin, kurz vor HH Hbf – Radler vor der Binnenalster.

Der ICE rollt langsam auf den HH Hbf zu – Gastgeschenk für fotografierende Touristen.

Alsterfontäne vor Rathaus.

Scherzfoto als Extra – FontänenLaterne (LaternenFontäne ?).

Der ICE rauscht die Umleitungsstrecke gen Berlin entlang. „Wir erreichen in wenigen Minuten Salzwedel. – – – – Uuuups, wir stehen ja schon, sind 10 Minuten zu früh.“

Sooo kann einen eine Bahnfahrt also auch überraschen.

Gen Stendal zeigt sich …

… leichte Bewölkung.

UND … mein UmleitungsstreckenRoulette gelingt: Buhnen beim Queren der Elbe und Silhouette Tangermünde, halbwegs scharf erwischt.

Ankunft Berlin Hbf – schräg getürmte, bekannte Quadratschokolade im Gegenlicht.

Am TramHalt – kühle, harte Luft, kontinental.

In der Tram – Ginkgos vorm Invalidenpark, herbstgelb.

Bei allem Geschnodder muss es mal gesagt werden: Berlin ist (fast überall) sauberer als sein Ruf.

Das liegt nicht zuletzt am konsequenten Einsatz der Stadtreinigung insbesondere an TouristenHotSpots, wo nachtschwärmende Trunkenbolde jede Menge Flaschen zerdeppern.

Wir finden unser Verabredungsziel, dicht bei unserer Unterkunft.

Schön – alles so schön bunt hier (draussen) ! – mal wieder mit Berliner KnowHow übers Wasserfach zu schnacken, diesmal beim Mittagessen.

Der Schlüssel ist beim Berliner Familienzweig abgeholt, über den herbstlichen Innenhof …

– Himmelsblick, als hätten die Altvorderen den Klimawandel mit erforderlicher Innenhofkühlung vorhergesehen –

… geht es hoch hinauf.
Über den Dächern von Berlin …

… finde ich meinen Lieblingsplatz, besonnt.

Immer mal wenden, nur frontal ist selbst die nachmittägliche Herbstsonne nicht lange zu empfehlen.

Es scheint, der großen Fliege ist das egal.

Womit wir bei den Insekten wären. „50 Jahre Engerling“ hatten uns hierher gelockt.

Nahebei ging es dann von 20 bis 22.15 Uhr zur Sache. Ein breites Spektrum aus so langer Zeit, eine Vielzahl Weggefährten an diversen Instrumenten sowie 2 Sängerinnen als Gäste, die, jede für sich, hörenswert den Abend gestalteten.

Bei der Schlussverbeugung standen wohl 20-24 Akteure auf der Bühne. – Die Reise hat sich gelohnt!

Auch schön, dann nahebei zu wohnen und der Menge an nachtschwärmenden Touristen nur kurz zu begegnen. Das häufige Erklingen der Martinshörner bis nach Mitternacht hat „Stadt“ in die gewollte Touristenhochburg eingepreist. – Das ist anderswo, sei es Hamburg, München oder international, nicht anders.

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Starke Winde aus WestNordWest …

… wirken – hier z.B. am Entenflott auf Deichrandgraben, bis …

… alles zu einer dichten Decke zusammengeschoben ist.

Vielerorts ist das Bunt verschwunden, …

… liegt am Boden, hier: EschenGelb.

Ganze Baumpartien, hier: Lindenallee, stehen bereits kahl.

Es sind – bei Grau(en), gelegentlich Nieseln und gut Wind – nicht allzu viele Spaziergänger, Radler ff. unterwegs.

Da freut sich Viehzeuch über jede Abwechslung: Guxtu!

Nicht, dass nun alle Farben weg wären. Begünstigte Bereiche (AhornRotOrange) …

… erfreuen weiter (EschenGelb).

Auch das Deichvorland bietet interessante Entwicklung, hier: Blick auf das Lee eines kleinen Tideauwaldstücks.

Reet an der Wedeler Au bei Tidehochwasser – im vorigen Foto rötlich im Vordergrund.

Auch im bebauten Raum bietet sich in geschützten Bereichen, teils mit speziellen Baumarten, noch einiges.

Die Rinder – auch ein Hofhund war begeistert von mir – freuen sich sicher auf die nächste Begegnung.

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Deichschaf auf der Deichkrone, mittlerer Containerfrachter und Großsaug- und -klappbagger auf der Elbe bei Fährmannssand, Tnw.

Auf dem Süßwasserwatt sitzt bei Tideniedrigwasser ein größerer Schwarm Nonnengänse.

Querab Vogelstation – gerade hat sich ein großer Schwarm Nonnengänse einer bereits vorhandenen Gruppe zugesellt.

Mit Aufpassern zwischendrin und am Rand äsen die Tiere ruhig vor sich hin.

Die ganze Zeit über ertönt himmlisches Trompeten. Große Kranichgruppen bis zu 150 Individuen ziehen über die Landschaft gen Südwest.

Ahornpracht zwischen Hetlingen und Idenburg.

Stetes Trompeten, Fotostopp.

Ein 50er Trupp Kraniche zieht quer vor mir, tief und nah genug für ein erstes Foto.

Auf dem vorigen Foto bereits vermutbar, haben die Tiere ihre Richtung geändert, fliegen auf mich zu, orientieren und formieren sich über mir neu …

… und ziehen dann statt wie zuvor westwärts nun südsüdwestlich ab.

Eine ganze Reihe solcher 50er Trupps erscheint. – Mit den hochfliegenden um die 150er Schwärme habe ich wohl an die 1.000 Kraniche auf dieser Tour über mir erlebt.

Herbstfarben – Weissdorn, Eiche (es könnte auch eine urige Erle sein) und Esche.

Viele Eschen, ob noch grün oder bereits hellgelb, haben in den vergangenen Starkwinden bis Stürmen bereits ihre Blätterpracht abgeworfen – oder abgerissen bekommen.

Blick vom Radweg entlang B 431 – hinter Weide und abgeerntetem Maisfeld Herbst-Ensemble aus Pappel, Hain- und Buche, Eiche.

Dieser kleine Schlenker vor Radelende muss sein – Lindengelb in Spätnachmittagssonne, Mittelweg Wedel.

Der Anlass des Schlenkers, der Pferdetümpel – Kühle, Sonne, Wind lassen den vom Regen neulich gefüllten Grund langsam, aber sicher wieder trocknen.

 

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Die beiden Radeltests gestern ergaben sich aus einem besonderen Ereignis. Seit geraumer Zeit meinten der eine oder die andere, die nun 2stellig alte Hamburger Enkelin müsse Fahrradfahren lernen. Meine Ansage „Immer die Ruhe! Sie setzt sich eines Tages aufs Rad und fährt los.“ begegnete weitgehend Zweifeln.

Inzwischen ist es also geschehen, alle Beteiligten freuen sich. Mein Angebot, die Anfahrt zur Vogelstation Wedeler Marsch als übersichtliche, hindernisfreie Strecke zu nutzen, wurde allgemein akzeptiert.

Zuvor testete ich morgens, ob die Piste (als letzte ringsum) tatsächlich von Asphalt und nicht von Deichschaf-spezifischer Organik geprägt ist.

Die beiden Ziegen Fährmannssand nehmen den frühen Besucher als willkommene Abwechslung, so früh am Tag – und bei nur einem Zuschauer.

Der Versuch der braunen, die schwarze zu Kopfstoßvorführungen zu animieren, geht ins Leere – nur nix übereilen!

Im Gelände der Vogelstation schützen Wälle die Vogelwelt vor Störung durch zwischen den verschiedenen Beobachtungsstationen wechselnden Besuchern.

Auch im unmittelbaren Wallbereich gibt es neben Blüten einiges saisonspezifisch zu sehen – hier eine den Platz wechselnde Schmetterlingsraupe.

Die wieder frisch freigemachten Kiesinseln bieten günstige Rastmöglichkeit.

Kiebitze, Kormoran, hinten Enten und ein leicht verdeckter Silberreiher.

Die Löffelente …

… ist bereits im Profil an der Schnabelform z.B. von Stockenten unterscheidbar.

Mehr Kormorane, Gänse und Silberreiher sind mit dem bloßen Auge / der Digicam ringsum erkennbar.

Die Vielzahl mit starker Optik ausgerüsteter Vogel-Fans bringt selbstverständlich ganz anderes an Fotos und einiges mehr an erkennbaren Vogelarten (z.T. in großer Anzahl) zustande. – Keine Phantasiezusammenstellung, sondern ein Zitat aus den Septemberbeobachtungen:  z.B. Alpenstrandläufer, Bachstelze, Bekassine, Eisvogel, Goldregenpfeifer, Großer Brachvogel, Grünschenkel, Kampfläufer, Kiebitz- und Goldregenpfeifer, Knäkente, Knutt, Pfuhlschnepfe, Schilf- und Teichrohrsänger, Spießente, Star und andere mehr sind zu bestaunen. – Wer sich vertiefen möchte, kann die allgemein zugängliche „große Optik“ im Hauptraum zur Beobachtung nutzen.

Im Vogelzug tauchen inzwischen Weißwangen-, Bläss-, Tundrasaatgänse und eine Rothalsgans auf.

Graugänse in größerer Schar.

Da ich einiges im Spektrum vermisse, gucke ich noch über den Elbdeich Fährmannssand, gerade liegt das Watt angesichts Ebbephase weitgehend frei. Hier stehen etliche Limicolen in einem Priel.

Ein Stück weiter sind neben Rindern im Vorland Nonnengänse zu erkennen – dahinter die Westspitze der Elbinsel Hanskalbsand.

So kann – angesichts „freier“ Anfahrstrecke das zweite Testradeln nachmittags starten.

Und es bestätigt sich – spezielle Trainingsbedingung Windstärke 4 mit Böen bis 5 – „Draufsetzen und Losfahren“ beherrscht die Enkelin vom Start bis zu Ziel.

Alle Radelnden fahren, der Situation entsprechend, halt in geeignetem kleinem Gang. – Den Rest bis zur Vogelstation gehen wir zu Fuß. Frischer Wegbelag ist teils noch nicht in geeigneter Kornmischung festgerüttelt bzw. -gewalzt (morgens war ich mehr schlecht als recht „durchgerubbelt“).

Wie üblich beeindruckt die Vogelwelt.

Blick zur Deichkrone – ich zeige ja nicht nur Sonnenfotos (insbesondere, wenn die garnicht da ist).

Es sind ringsum beeindruckend viele per Rad, per Auto (so weit es geht) und zu Fuß erschienen.

Doch, da ist die Sonne … – präsentiert zum Abschluss noch einen himmlischen Fisch.

Ich nehme das als Zeichen, beim Restaurieren von Bächen und kleinen Flüssen weiterzumachen – Ideen für 2026 sind in Realisierungsvorbereitungen, Treibselsammler (Methode „Hölzchen & Stöckchen“) sind parallel zu meinen beiden Radeleien von Wissenden angelegt, Restbekiesungen 2025 stehen an.

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Angesichts der gegenwärtigen Situation hinterm Elbdeich (wenig sonnige, eher feuchte Tage führten den bekannten unschönen Zustand herbei) überlegte ich andere Wege. Erstmal bis zum Ostende des Wedeler Autals, dann sehe ich weiter.

Am Ostende des Wedeler Autals: Ein Wegweiser! – Wenn auch nicht so, wie erwartet.

Ein dicker Mann auf E-Mobil prescht an mir vorbei. Aha, da hinten, vor der Sperrung kann wohl ein weiterer Weg nach links genommen werden. – – – Bevor ich ihm folge, dreht er vor der Sperrung mühsam sein schweres Rad um.

Ich folge dem Wegweiser!

Nach Queren der B 431 bewege ich mich der Sonne entgegen – netter kleiner Naturweg auf der Landesgrenze HH – SH.

In lichtem Grün geht das so eine Weile.

Die Morgensonne erfreut auch andere. Etliche Pferde (mehr) stehen per Breitseite zur Sonne, wärmen sich morgendlich auf.

Ende des Grenzwegs, auf dem Hochpunkt, Blick West – wahrlich kein Höhepunkt.

Da steht als Lebender Toter weiter das Kohlekraftwerk und soll NOCH eine Saison weiterlaufen – jahrelange Beschwerden der Nachbarschaft halfen so gut wie gar nichts, stattdessen stete Laufverlängerung. Die Beschwerdebearbeitung lief nach dem bekannten Beamtenwitz „Wenn ich nicht will, dass ich was tu, schieb` ich`s einem andern zu“.

Wenn schon Lebender Toter, dann ordentlich pflastern in der Nachbarschaft – und Lebensbäume aufstellen.

Fotostopp halbe Höhe – vom Hochpunkt auf Elbe-Niveau, 18 % Gefälle.

Gen Ost: Der Geesthang, eiszeitliche Schichttorte – Mensch hat Schichtwasseraustritte gepflastert, eine Rinne führt selbst nach den Trockenmonaten noch Quellwasser ab.

Da ist noch etwas – Mensch-Typisches! – zu sehen. In seinem Wahn, alles ordentlich zu machen, wird nicht nur das austretende Schichtenwasser gepflastert abgeleitet (das soll den Weg trocken halten). – Im Bläserwahn wird der Weg regelhaft „frei“ geblasen, was dem Glensandagemisch – hier wie anderswo! – überhaupt nicht gefällt. Sichtbares Ergebnis: Feinkorn entmischt und verblasen, Grobkorn steht raus, die Ebene wird eingetieft, durch Fahrverkehr bis zu Kuhlen.

Demnächst, bei Regen – oder nach Sturmfluten – werden die selbsterzeugten Lunken wieder voll Wasser stehen. – Toll !

Herbstbunt in charakteristischer Hangbebaumung.

Blick West – beliebt bei Klein und Groß, hier ist schon mindestens eine Kita am Werk.

Eigentlich wollte ich den Wittenbergener Leuchtturm im morgendlichen Sonnenschein präsentieren. – So kann man sich irren. Eine flächige Wolkenwand verhindert mein Vorhaben.

Blick Ost – quasi als Entschädigung, ca.1 m vor Tnw, …

… gibt es dafür (Leuchtturm Blankenese und Hafenkräne am Horizont) …

… dramatische Gegenlichtaufnahmen.

Auch ohne direkte Sonnenbestrahlung stellt sich der herbstliche Hangwald von seiner bunten Seite dar.

Durch den geht`s zurück.

Auf dem Hinweg nicht fotografiert: „Ordentlicher“ Spülsaum der jüngsten Sturmflut am Elbhang, Thw plus 2 m.

Statt der geteerten 18 %-Abfahrt des Hinwegs nehme ich nun die steile Treppenabfolge mit Fahrradschiebemöglichkeit.

Hier fluchten in der Vergangenheit gepäckbeladene Elbradwegtouris (nun tun sie es – trotz E-Bike – sicherlich auf der neueren Asphaltstrecke).

Im Anstieg – die Stürme haben die Eschen am Hang erheblich gezaust, gerupft.

Wieder obenauf – sieh an, mit Sonne!

Weiter geht`s, gen Westen.

Ob dieser Horizont erhalten bleibt – oder wächst die Baustelle am oberen Ende der Bahnhofstraße weiter in die Höhe?

Ahorn-Herbst: wechselbunt.

Entlang der Marschkante gen Norden geradelt – vor erneutem Anstieg auf die Geest, bald zu Hause, zeigt sich das aktuelle Wetter, die nächste Wolkenfront.

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Blick aus dem Fenster – der Japanahorn, rot (Unschärfe am frühen, noch feuchten Morgen).

Das Wetterradar sieht vielversprechend aus, der Wind rät für die Hetlingen-Tour zu Rundradeln gegen den Uhrzeigersinn.

Als ich in der Holmer Marsch ankomme, öffnet sich der Himmel stärker, als nach Wetterradar angenommen.

Macht nix! Im Gegenteil!        🙂

Blick von Idenburg gen Hetlingen – inmitten Eichen-, Eschen-, Pappel- und Ahorngrün steht singulär schon etwas Knallrotes.

Der Weg nimmt eine Biegung, das Rote stellt sich als 2 Farbtupfer heraus.

Unterm toten Eschenbogen: zwei rote Spitzahorne, einer etwas gelblicher (sieht hier orange aus).

„Der rechte“.

Gibt`s auch noch – voll belaubte Esche! Die ist bereits dabei, von Grün auf Gelb zu wechseln.

Elbdeich Hetlingen – das Reet schreitet farblich auch voran.

Elbdeich Fährmannssand, Blau-Gelb – die Lühe-Schulau-Fähre in der letzten Woche des gültigen Fahrplans. – Ob die dieses Jahr im Winter ganz „dicht“ macht?

Im Anstieg am Wedeler Geesthang – HainbuchenSamenstandGelb vor Weinrot.

Dichter ran ans Rot – Weinrot vor Lindengelb.

Die kommenden Tage, Wochen sollen nicht so ruppig-stürmisch sein wie jüngst. Es soll so gut wie kein Regen fallen.

Das mag ja ein farbenfroher Herbst werden!

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