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Archive for the ‘An der Elbe’ Category

Die gestern begonnene Berichterstattung über eine Bach-Rundtour muss angesichts des Geschehens am Sandstrand Wedel ein wenig pausieren.

Irgendwie zog mich irgendwas gestern Morgen Richtung Schulauer Hafen, Tide-Elbe.

Die Säulenpappeln, eigentlich von unten bis oben beastet, sind wieder einmal in deutsche Ordnung gebracht worden. Hierzulande muss ein Baum aus Telegrafenmast mit grünem Etwas obendran bestehen, Letzteres am liebsten rund. (Man hört und sieht in der Klimawandelwahrnehmung zunehmend etwas vom „Sonnenbrand der Bäume, Überhitze an den Stämmen“. – Na und, dann malen wir die Stämme halt weiss an. [Ganz so weit sind wir hier in Wedel, Stadt mit frischem Wind, noch nicht.])

Blick schräg rechts über den Sandstrand – irgendwas ist da los.

Eine Reihe Großvögel aktiv …

Bildausschnitt: 2 Seeadler werden heftig von Krähen angegangen. Zeitweise beteiligen sich auch Möwen.

So heftig die Angriffe auch sind, die Adler kehren immer wieder zurück. Die Attacken wiederholen sich.

Die Szenerie beeindruckt. Zeitweise trifft mich der ein oder andere Nieseltropfen.

Ein Adler ist dann über die Elbe Richtung Hanskalbsand abgezogen. Der andere bleibt standhaft.

Da muss doch irgendein lockendes Etwas vorhanden sein.

Beim ersten Ansehen dieses Fotos dachte ich, der Adler sei zerzaust, Federn stünden quer. Das Unscharfe obendran ist aber wohl eher eine attackierende Möwe.

Irgendwie scheint der Adler dann doch genervt zu sein.

Noch `ne Attacke, …

… da zieht auch der zweite Adler rüber auf die Insel.

Geschafft! – Krähe am Strand, am lockenden Etwas. – Geschafft?

Was in Groß begann, geht bald in Klein weiter. Neider sind überall.

Morgen dazu mehr.

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Radtour, gestern und heute – als eine Fahrt zusammengestellt.

Zwischen Brunnenschutzgebiet und Idenburg, Blick Nord.

Wenn der Spruch mit der Eiche und der Esche stimmt (Eichen blühen, Eschen haben kaum Ansätze), müsste es diesen Sommer nass werden. – Entweder glauben wir das nun nicht, oder finden es besser, als zu trocken (?).

Zwischen Idenburg und Hetlingen – es halten sich doch noch massig Nonnengänse in der Gegend auf.

Bullenfluss vor altem Deich Hetlingen, Tnw – ein Graureiher schreitet aufwärts.

Nebendran, ein Brandganspaar – ein Vogel sichert, der andere futtert Algen.

Brandganspaar – das Foto könnte fast das Alpenvorland mit Schneealpen darstellen (oder?).

Ich bin früh (gestern), die Stände des Schachblumenfests werden gerade aufgebaut.

Zugang zur Deichverteidigungsstraße entlang Elbdeich, Aschenbecher für Strandgänger – Deichschafe halten den Aufsteller für ein hervorragendes Schubber- / Körperpflegegerät.

Elbdeich Hetlingen – Tideniedrigwasser, starker Wind raut das Fahrwasser der Elbe auf.

Vogelstation Wedeler Marsch, Draufsicht vom Elbdeich aus.

Erste Gerätetester stehen gruppenweise an verschiedenen Stellen, hier auf der Deichkrone. Mit solchen Hochleistungs-Optiken sind auch kleine, entfernte Vögel gut zu verfolgen. Es wird eifrig gefachsimpelt.

Und wieder – ein Foto aus dem Alpenvorland, Vorlandsee und Schneealpen? – An der Vogelstation werden (heute Vormittag) hinter mir gerade die letzten Zelte verladen.

Heute ist die Deichverteidigungsstraße leer. Gestern strömten mir Fußgänger, Skater, Radler und Rennradler … entgegen. Kinder mit Eltern oder Großeltern auf Rollern, Lauf- und kleinen Fahrrädern kamen von Fährmannssand, getrieben vom Rückenwind. – Oha, eigene Erfahrung noch erinnerbar: Zurück, gegen den Wind, wo bei den kühlen Temperaturen die Gesichter bereits auf dem Hinweg rot leuchten … (Geheimtipp, insbesondere bei Starkwind: Ein Auto in Hetlingen abstellen – dann ist „immer“ Rückenwind. – Bläst der Wind andersrum, wird die Tour selbstverständlich umgekehrt absolviert).

Elbdeich Fährmannssand – die Lühe-Schulau-Fähre, gen Niedersachsen.

So voll die Parkplätze gestern bereits waren, so leer sind sie heute. Alle scheinen gut hin und weggekommen zu sein.

Wie schon erwähnt, Tideniedrigwasser – kaum vorstellbar, dass die Fahrwassertonne so dicht vor dem Buhnenende seeschifftiefes Wasser signalisiert.

Kein Wunder, dass allüberall bis zur Mündung in die Nordsee vom jüngsten Baggereinschnitt steile Ufer einbrechen. Sie suchen ihr Gleichgewicht, bei dem sich Boden-bezogen der jeweilige Unterwasser-Böschungswinkel einstellt. Fragwürdig nur, wie die Verantwortlichen das hieraus resultierende, zusätzliche Baggern rechtfertigen.

Die Frage ist auch erlaubt, wann das Elbe-seitige Buhnenende so belastet ist, dass es seine Stabilität verliert (???).

Abfahrt Richtung Geesthang, letzter Blick vom Elbdeich – die Schneealpen haben sich als Riesenwolke herausgestellt.

Je nachdem wie und wo man den Horizont anpeilt, sieht es fast so aus, als regne es darunter – April-schräg.

Inzwischen ist der Nachmittag fast vorbei, kein Regen (Graupel, Schnee) hat uns getroffen – auch mal schön.

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Idenburg, Hetlinger Marsch, Blick Elbdeich – kleine Zeltstadt, Kiebitzfest (morgen) voraus. Stockentenpaar mittig, in der Luft Nonnengänse.

Es gibt also etwas zu sehen.

In windgeschützten Lagen beginnt der Weissdorn zu blühen.

Ein Idenburg-Storch sucht und findet.

Wer morgen hier im Umfeld seine Runden dreht, erlebt nicht nur das Kiebitzfest an der Vogelstation Wedeler Marsch, querab Elbdeich, sondern auch – in Hetlingen, vor dem alten Deich – das Schachblumenfest. Eine frühe Ansicht gab ich zum Stand der Blüte bereits im Bericht vom 12. April. Ich nehme an, die Kühle der Vortage hat die Blüte gebremst – es wird morgen allerhand Farben auf den speziellen Wiesen zu bestaunen geben.

Elbdeich Hetlingen – Vorland, dreidimensional, Gelb der Sumpfdotterblumen mehrt sich.

Auf der Deichverteidigungsstraße, querab Vogelstation Wedeler Marsch – es gibt auch (noch) Nonnengänse zu sehen.

Im Beitrag vom 18. April gab ich einen Eindruck eines überwältigenden Erlebnisses. Wohl mehr als 20.000 Nonnengänse schienen das Umfeld hier als Drehscheibe ihres Weiterflugs in die Brutgebiete zu nutzen.

Heute begegnete ich 4 Gruppen, zweimal ca. 1.000, einmal ca. 2.000 – nicht so flächenhaft geknüllt wie kürzlich, sondern entspannt verteilt in der Fläche äsend.

Elbdeich Fährmannssand – die Ebbephase ist vorbei. Langsam, aber stetig schiebt sich Flutwasser auf das Süßwasserwatt.

Allen Leserinnen und Lesern wünsche ich einen schönen Sonntag, Kiebitz- und Schachblumenfest im Sinn.

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Oft wurde ich vor Jahren gelobt, auch den Binnenländlern und Gebirgsbewohnern eine Vielzahl von Schiffen nahezubringen.

Das Komische: Meine Radelzeiten haben sich nicht wesentlich verändert – wo sind die Schiffe ???

Gestern war – gemessen an jüngeren Jahren – ein Ausnahmetag. Ich habe mal wieder Schiffe auf der Elbe gesehen – nicht nur die Armada von Hopperbaggern, die ihre schmutzige Fracht im Ästuar, in der Elbmündung oder bei Helgoland verklappen.

Anradeln in der Marsch, Blick Elbdeich – Großes am Horizont.

Ein Stück weiter, Idenburg – Nonnengänse vor, so vermute ich, Containerfrachter Tolten, 300 x 46 m (noch fährt er mit Schweröl, raucht und stinkt ordentlich). Glücklich ist, wer sich nicht in der Abgasfahne befindet.

Im Hamburger Hafen sah ich beim Prüfen der Schiffsnamen und Daten (marinetraffic.com) Cosco Shipping Universe liegen, die mit 399.9 x 58.77 m eher meinem Empfinden draussen entsprach – wer weiss …

Weiter Richtung Hetlingen, noch`n Großer.

Blick vom Elbdeich Hetlingen – da zieht Kuala Lumpur, 336 x 43 m Richtung HH Hafen.

Aus Hamburg kommt ein altes Segelschiff, als Mietsegler nutzbar.

Deichschafe und Lämmer, im Vorland nimmt Sumpfdotterblume, blühend, zunehmend Fläche ein.

Elbdeich Hetlingen, Blick über Auwaldsukzession – ein Segler …

… kommt selten allein – Elbdeich Fährmannssand.

Zum Schluss kommt von Hamburg her der selbstentladende Massengutfrachter Sider Atlantik – mit 157 x 25 m ein eher kleines Schiff.

Auch im Schiffswesen gibt es also Überraschungen – man sieht mal welche.

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Das gestrige Radeln brachte allerlei mehr Farben, Begegnungen, als im vorigen Beitrag mit Nonnengänsen und Schachblumen bereits berichtet wurde.

Elbdeich Fährmannssand – im Schlickfang Wedel baggert, bunt, die Vox Ariane. Verklappt wird das Material derzeit querab Cuxhaven.

Das breite gelbe Band nahe der Elbe, auf dem Deichvorland, kann ich nicht sicher ansprechen. Es ergeben sich im weiteren Verlauf mindestens 3 Möglichkeiten.

Süßwasserwatt, raues Wasser, Möwen – Sumpfdotterblume schafft hier fettes Gelb.

Zwischen Fährmannssand und der Vogelstation Wedeler Marsch (Jubiläum), Gratulation zum 40.! – Rostrot, ich vermute Brandgans schmeckt(e) jemandem.

Richtung Hetlingens altem Heuhafen – Knallgelb, auswachsendes Scharbockskraut.

Elbdeich Hetlingen – ebenfalls Sumpfdotterblume, sich vergrößernde Blühfläche und -aktivität.

Nebendran Frühlingsgrün – nach und nach übernehmen Auwaldbäume die sich entwickelnde Vorlandfläche.

Binnendeichs – Grün, welche Farbvarianz, je nach Arten und Alter!

Und wieder Gelb – Löwenzahn mit Ahorn, zunehmend abfallende Blüten.

Rostbraun, vorher bereits tragisch erwähnt – ein Brandganspaar nutzt gute Futterstelle, (immer noch Überschwemmungswiese).

Mehr Bewegung – ein Weissstorch fliegt an.

Während die Brandgänse munter weiterfuttern, orientiert sich der Storch und geht dann zielgerichtet, suchend und findend, los.

Noch`n Gelb! Hahnenfuß nimmt Flächen farblich neu in Beschlag.

Erinnerung an die Windsituation – kleiner Bullenfluss, Luv.

Blick ins Lee der Überfahrt – die Oberfläche ruht.

Spuren – wer solch Steilhang hochwill, ist gut beraten, Steigeisen, lange Krallen wie ein Nutria zu besitzen.

Querab Idenburg – Grau vor Grau, über Grün fliegt ein Reiher an.

Fast ein Suchbild – Überflug Idenburg (das Gehöft mit dem Storchennest).

Höhenflug absolviert – Reiher im Sinkflug.

Kurz vor der Landung.

Und jenseits des Elbdeichs … Wanderndes Orange! – Die Vox Ariane zieht, vollbeladen, Richtung Elbmündung, Cuxhaven. Dann muss sie nach Verklappen schnell zurück, um vor der verklappten Ladung wieder am Baggerort einzutreffen. (Circulus viciosus? … nicht witziosus! Das Bruttosozialprodukt verlangt nach mehr.)

Bunt am Bullenfluss, vor Brücke – Technik und Sukzession im Ländlichen.

Nebendran – wo sich keine Wachstumsgrundlage für Höheres findet, profitieren immerhin Flechten.

Das war ja allerhand gestern!

Die Sonne scheint – wird Zeit, dass ich mich auf den Sattel schwinge (für Neugierige: Die anderen 50 % Tent Wedel schwimmen).

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Sssssteifer Wind, Südwest 4-5 angesagt – mal wieder die 17 km-Normalrunde, testen im Uhrzeigersinn (für Nichteingeweihte: möglichst viel Rückenwind, ggf. schräg, im ungeschützten Bereich hinterm Elbdeich).

Ein Stück gegenan – Langer Damm gen Fährmannssand, ruppige Wellen auf dem „Hechtgraben„.

Ein Stück weiter, andere Straßenseite – äsende Nonnengänse, die Front wendet sich ab.

Die Gänse wandern weg – ruhig, aber zügig.

Andere Gruppe, ein Stück weiter, verharrt – die kennen mich wohl …

Auf dem Elbdeich Fährmannssand, Blick gen Niedersachsen – ablaufend Wasser, Süßwasserwatt fast frei, kabbelige Elbeoberfläche angesichts drückenden Winds von gegenüber.

Über den gelben Fleck im Deichvorland schreibe ich ein andermal.

Kurz vor dem alten Heuhafen Hetlingen – Rabenvogel, Schafe, diverses Grün.

Das Grün kommt dann auch im Bericht über das Gelbe intensiver.

Alter Deich Hetlingen, Deichkrone – nochmal Schafe, diesmal wie zum Lüften, beblasen von Südwest 4-5.

Ein Hinweis – querab alter Elbdeich Hetlingen!

Abgebogen, noch`n Hinweis – ich bin ja kein Auto, radele also weiter.

Oha – das Rad lasse ich nun stehen, gehe zu Fuß.

Lärm – Blick hoch, ohne Nonnengänse geht es (noch) nicht, wohl Tausende in breitflächigem Anflug.

Die Auflösung, worum es geht.

Nicht mehr weit. – Der Wind! Packt das Schild, als sollte ich umkehren.

Am Horizont sehe ich die Lenkung auf das Ziel, Schachblumenwiesen. – Erstmal gibt es nur ein Weiter, kein Zurück.

Direkt am Wegesrand, noch vor dem eigentlichen Ziel.

Bitte der Lenkung folgen, nichts (zer)stören.

Noch 9 Tage bis zum Schachblumenfest – es blüht schon ganz ordentlich, Hauptfarbe Rot, daneben auch Weiss.

Immer wieder ein Erlebnis.

Dem Wind frei ausgesetzte Exemplare zeigen im Winkel die Windstärke an (allerdings habe ich keine Übersetzungstabelle).

Der andauernde Starkwind hat viele Blüten ganz schön gefleddert (kein Foto). Bleibt die Hoffnung für Sonntag in einer Woche, dass die angesagten tieferen Temperaturen weiteres Wachstum und Aufblühen ein wenig hinauszögern.

Persönlicher Einsatz inklusive quantitaver Erfassung ermöglichen dieses Erlebnis.

Auf dem Rückweg, Lärm von hinten – wo ich eben noch war, saust eine aufgebrachte Tausender-Schar Nonnengänse. Wie bekannt: Nach Zurückdrehen erfolgt meist Zurückkehren (bis fast) an den Herkunftsort.

Lange wird dieses Spektakel hier nicht mehr zu hören und zu sehen sein. Die Nonnengänse befinden sich kurz vor Abflug in die nordischen Brutgebiete.

Ja, das war man gut, dass ich das Rad stehen liess!

Wie oben angesagt, folgt demnächst ein wenig über Farben ringsum.

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Verabredung Sonnabend Morgen zum Vogelspaziergang – am (angesagt) bislang heissesten Apriltag – lockt der Fachaustausch in Morgenfrische, Vogelerlebnis im Dreieck Wedeler Au nahe Mündung in die Elbe / Schulauer Straße, Badebucht, Sport- und Freizeitpark.

Im Windschutz blüht Ahorn bereits voll.

Spitzahorn, Detail (lauter kleine Blumensträusse!).

Unfrisierte Kopfweiden schieben Blätter.

Frisierte brauchen noch Zeit.

Altweide, beblättert, blüht in hellem Gelbgrün.

Und wir bekommen allerhand zu hören, rätseln, fachsimpeln, ob da nun jemand im Original singt, ob es eine „nahe“ Art oder ein Gesangsübernehmer / Nachahmer ist. Teils reicht das Auge, teils hilft das Fernglas – manchen Sänger sehen wir nicht.

So nehmen wir mit Zilpzalp, Rotkehlchen, Blau-, Kohl- und Sumpfmeise, Grünfink, Ringeltaube, Heckenbraunelle, Singdrossel, Star, Zaunkönig, Dompfaff, Bachstelze und Mönchsgrasmücke eine Vielzahl Vogelarten wahr.

Bunt zeigt sich der Buntspecht, besonnt – aktiv am Boden, am Baum, wechselnd, einzeln und in Paaren. Regelhaft lacht ringsum der Grünspecht.

Ein Fasanenhahn, Grau- und Kanadagans, Eichelhäher, Stockente und -bastard, Dohle, Raben- und Saatkrähe ergänzen den Gesamteindruck. Lange vermissen wir Amsel und Buchfink, die dann doch noch zu hören, teils zu sehen sind.

Traubenkirsche, Prunus padus.

Eine beeindruckende Blütenpracht ringsum lässt ordentlich Früchte, Vogelfutter in Sommer, Herbst und Winter erwarten.

Wir schlendern Richtung Mündungsbereich Wedeler Au – Blick über Brombeere, an Holunder vorbei auf Marschwiese und Altweiden, Auwaldreste.

Frühere Obstnutzung zeigt sich teils in Streuobststandorten oder Einzelbäumen – hier: links Birne, rechts Schlehe.

Schlehenblüten im Detail.

Hummeln, Wildbienen (eine im blauen Luftraum des Schlehenfotos, zwischen den Ästen), Fliegen, Schmetterlinge sind unterwegs.

Ja, und der Löwenzahn – reicher Nektar- und Pollenspender, von vielen leider allzu gering geschätzt. – Wer hätte nicht schon „Pusteblumen“ gepustet, anderen damit eine Freude gemacht?

Sumpfdotterblumen im Baumschutz, spiegelnd auf einem deichnahen Angelteich.

Gleich nebendran, durch Damm getrennt – Tideniedrigwasser, Watt der Wedeler Au / Binnenelbe, Reetrestbestand vom Vorjahr, leuchtende Weiden.

Hinten arbeitete der Bagger, zog Reet und Oberboden ab. Mit Glück wird sich hier die Spezialität der Tideelbe, der Schierlingswasserfenchel, ansiedeln oder nach Pflanzversuch fortschreitende Neubesiedlung zeigen.

Querab, vom Yachthafen her schreien Sturm-, vermutlich auch Lachmöwen. Auf einer Straßenlampe sehen wir den vorher gehörten Hausrotschwanz.

Im Abgang – irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass die Traubenkirsche Hasser hat. Ein Altern des beeindruckenden Baums wird nicht zugelassen, Stoppelschnitt fällt vielerorts auf. Nach dem Motto „Vom Baum zum Busch, vom Busch zum „Gestrüpp““.

So verhunzt gibt die Situation dann Anlass, das „Gestrüpp“ zu beseitigen, richtig „Ordnung“ zu schaffen.

Ich verabschiede mich, radele über das Sturmflutsperrwerk zurück.

Davor, hier mit Graugans, und dahinter sehe ich je ein Kanadaganspaar.

Auf dem Sperrwerk – die Treibselsaison wird als beendet angesehen. Alles ist in Summe entfernt, die lange Liegezeit hat den Deichrasen vernichtet. Hier wird demnächst wohl neu eingesät.

Blick zur Elbe – die Tide hat gewechselt, Flutwasser läuft auf.

Kurz vor Fährmannssand – zwei Rabenkrähen, aktiv sammelnd. Richtig hingesehen: Eine sammelt – vielleicht informiert die andere, dass da noch mehr liegt (oder sagt „Übernimm dich nicht! Schon manche ist daran erstickt.“).

Radelnd im Abflug erwischt, leider unscharf. Da wurde ja erfolgreich eine große Menge Wolle (Schaf / Hund?) für die Nestausstattung eingesammelt!

Kopfweidenallee, kurz vor dem Geesthang – Mirabellen und Schlehen sind an diesem begünstigten Standort bereits voll begrünt, haben die Blüte schon hinter sich.

Zu Hause begrüßen mich auf Hortensie diesmal ein, …

… zwei Marienkäfer.

Das will an unserem Wind-umtobten Standort schon etwas heissen.

Demnächst wird dann auch – wie im Umfeld bereits seit etlichen Tagen – die Felsenbirne blühen.

Insgesamt haben wir 29, vielleicht 30 Vogelarten an diesem schönen Sonnenmorgen gehört oder auch gesehen. Wir freuen uns auf gelegentliche Wiederholung, dann andernorts.

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Das Gelb der Mahonie am Eingang ist teils von Hummelköniginnen gefleddert, teils in Entwicklung, viele Knospen warten noch ab – so lange Spreizung erinnere ich bisher nicht.

Auf der Geest, B 431 – Eichenblätter des Vorjahrs vielfach noch am Baum, braun; weisse Schlehenblüten – hellgrün blühen Ulmen.

Ausblick vom unteren Geesthang in die Marsch – Schlehe weiss, variierendes Grün. Regenschübe transportieren fortwährend Hangmaterial aus dem Straßenseitenraum, zwischenlagernd auf der Straße, in den zum Marschgraben konvertierenden Moränenbach.

Am Sauerbeck diverses Grün – Mädesüß spriesst, im Bach Blaualgen, Wasserstern, Merk.

Am Brunnenschutzgebiet, Tidehochwasser im Bullenfluss – Weissdorn-, Pappelgrün und Marschwiesengrün.

Zwischen Idenburg und Hetlingen – weisse Schlehenwand, gelbgrüne Ahornblüten.

Hinterm alten Elbdeich Hetlingen – dieses Jahr ist den Magnolien wohlgesonnen, keine Nachtfröste beeinträchtigen ihre Pracht.

Hier findet emnächst das Schachblumenfest statt. Die Pfeilschilder in Richtung der Wiesen sind bereits aufgebaut.

Vor Überfahrt Hetlinger Binnenelbe – gelbgrüne Trauerweide, sattgrüne Traubenkirsche.

Elbdeich Hetlingen – im Deichvorland erscheinen erste Blüten der Sumpfdotterblume.

Bis zum flächig fetten Gelb ist offenbar noch eine Weile hin.

Blick zur Elbe – Auwaldsukzession im Reet hat begonnen. Die jungen Bäume, in dieser Phase meist Weiden, legen frisches Grün an.

Igitt, der Stall scheint ungepflegt. Als wären sie zum Sauberregnen rausgelassen, finden sich nun Osterlämmer am Deich.

Die sind schon etwas größer, ein paar Wochen alt.

Zu Hause begrüßt mich ein Marienkäfer auf Hortensie.

Dann kann der Frühling ja weiter loslegen.

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10 Jahre her, Start der Alternativen Hafenrundfahrt als Betriebsausflug Umwelt Bezirksamt Wandsbek (verlinkt, Klick aufs Foto).

Die Alternative Hafenrundfahrt zeigt mehr und anderes, als die offiziellen Angebote.

Wer gerade in Hamburg ist und morgen, 4. April, noch Zeit hat, findet Kontakte hier, bei Rettet die Elbe.

Wer die Gelegenheit später nutzen möchte, findet die Termine 2024 ebenfalls im vorstehenden Link.

Auf gutes Gelingen!

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Irgendwie packte mich der klare Himmel Karfreitag Spätnachmittag. Ich musste nochmal an die Elbe radeln, Kurz-Tour.

Hinterm Elbdeich Fährmannssand angekommen.

Auf dem Elbdeich Fährmannssand – Tidehochwasser, großflächige Sonnenspiegelung, rechts scheinbar eine Insel.

Die Insel, bioaktiv, bewegt.

Wie auch immer … – eine Wolkenbank bedeckt die Sonne.

Ganz rechts – noch eine Insel!

Etliche Tausend Nonnengänse haben während des Tidewechsels, Stauwasser, keine Strömung, vorübergehend auf der Elbe Ruhe und Schutz gesucht.

Die große Insel, bioaktiv, bewegt, gleicht zeitweise einem Atoll.

Runter vom Deich (es wird ungemütlich), Blick zurück.

Die Abendsonne scheint flach über die Geest, hier mit Kirchturm am Markt, Wedel.

Wenig später zu Hause, Blick gen Westen.

Es geht ziemlich fix, Blick Südwest – ist da Saharastaub mit im Spiel?

Auch im Norden röten sich die Wolken, eher ungewöhnlich gefärbt.

Abendstimmung im Westen.

Fliegt da, leicht grau, „die“ Möwe nach Helgoland?

Rottönungen vom Feinsten – schwarzer Punkt: eine Krähe quert.

Immer wieder erstaunlich, wie schnell der Wechsel erfolgt. Das Rot klingt ab.

Straßenlampen an.

Jetzt, wo ich Karfreitag Abend ins Netz stelle, hänge ich durch. – Von mir aus sollte die Mitteleuropäische Zeit allzeit walten!

P.S.: Heidi postete „Dein neues Erkennungssignet ist prächtig. Ist das nur für Ostern oder für immer? Es gefällt mir sehr!“

Da gebe ich hier das – etwas bearbeitete – Original zum Besten.

Das neue Signet entstammt einem Foto aus dem Wildpark Eekholt. – Unten links ist die Hamburgerin, Beagle Polly, zu sehen samt einem leeren Guckloch. Sie wollte partout keine Biene sein.

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