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Archive for the ‘An der Elbe’ Category

Vom 25. bis 27. September 2024 fanden der ExtremWetterKongress und die KlimaManagementTagung in der HafenCity Universität, Hamburg, statt. Wer im Wetter- und Klimageschehen Deutschlands einen Namen hat, war vertreten – stattliche 700 Teilnehmende meldeten sich an. Inzwischen finden sich hier Eindrücke des dicht gepackten Programms bis hin zu vollständigen Mitschnitten.

Als Gast durfte ich 2 Poster über Verbesserungen an Bächen und kleinen Flüssen einbringen. Immerhin sind die und ihre Lebensräume nicht nur Wetter-, sondern in ihrer Lebensfähigkeit insbesonder Klimawandel-abhängig. – So ging`s also los.

Mit wasserfest verpackten Postern werde ich per E-Mobil zur S-Bahn gebracht.

Es ist alles ringsum ordentlich nass von der Nacht – Sonne beim Start in Wedel.

Reger Verkehr – Werbung ist das halbe Leben.

Die Poster, wetterfest.

Schön, dass die S-Bahn oben fährt. Da gibt`s immer etwas zu sehen – wie hier an der Tunneldeckenbaustelle der BAB 7 nördlich des Elbtunnels.

Fix geht es nach Umsteigen am Jungfernstieg mit der U 4 in die HafenCity. Hier pfeift ein ordentlicher Westwind über den Ausstieg ins Licht.

Kaum dass die Banner zu halten sind – im Foyer der HCU ist allerhand los.

Zu regem Besucherverkehr tragen auch Schulklassen bei, die gerade ihre Bildungseinheit Wetter Wasser Waterkant absolvieren.

Das Veranstaltungsteam arbeitet engagiert, freundlich und informiert. Schnell finde ich den Standort meiner Poster.

Poster 1: Aktuelle, übermäßige Entwässerung der Landschaft kann an Bächen und kleinen Flüssen deutlich positiv beeinflusst werden und bei der Anpassung an den Klimawandel helfen.

Poster 2: Bachlebensgemeinschaften benötigen sommerkühle Lebensräume. Darauf gilt es, klares Entwicklungshandeln in die tägliche Praxis „überall“ anzuwenden.

Zu jedem Poster gibt es einen Erläuterungstext, der an der Rezeption mitgenommen werden kann. Der jeweilige Text ist im Link der beiden vorstehenden Abbildungsunterschriften verknüpft.

Dann kann ich erstmal wieder gehen – Blick über die Baakenhafen Brücke auf einen HafenCity Aussichtspunkt.

Ab in die Öffis, Haltestelle HafenCity Universität – mit eigenwilliger Ausstattung ? – Wem `s gefällt …

Tags drauf werde ich zur Posterpräsentation wieder erscheinen.

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Dass ich hier, rings um die „Stadt mit frischem Wind“ und wechselnden Situationen zurechtkomme, ist hinreichend bekannt. Gelegentlich stellt sich schonmal eine Rundtour als zu lang für die Phase zwischen Schauern heraus. Auch ich werde mal klitschnass – mindestens das äussere „Zeug“.

Nun treten kalte Nächte auf, stürmische Schauer peitschen – dann auch wieder nicht. Die Natur reagiert darauf.

Morgens früh, kalt – Gänseschwärme, schnackend, ziehen südwestwärts.

Im Sonnenschein, Hetlinger Marsch – kurze Zweisamkeit in der bunten Herde.

Rabenvögel, hier gestört, …

… setzen sich bald wieder. Als Gesundheitspolizei …

… passen sie aufmerksam auf, was in Zeiten der Blauzungenkrankheit geschieht – das rechte Schaf liegt auffällig platt.

Diesmal „war da nichts“. Vor ein paar Wochen allerdings zeigten Rupf- und Zupfreste mehrfach, dass da ein Kadaver zunächst von der interessierten Vogelwelt bearbeitet, dann entfernt wurde.

Rauf auf die Deichkrone Fährmannssand – eisige Zeichen am Himmel.

Blick über die Tide-Elbe – Leuchtfeuer, Segler, vorn ein paar Nonnengänse, auch Graugänse.

Die Nonnengänse sind hier noch nicht zahlreicher geworden, nächtlicher Überflug von Großschwärmen haben wir nicht ge-, im Zweifel überhört.

Graugansschwärme aber ziehen häufig hoch über uns hin, kleinere bis in die Hunderte.

Sonntag Morgen nach kalter Nacht, gesiebter Blick – bunt.

 

(Gesiebter Blick -) Feldahorn wird scheckig, Gelb nimmt zu.

Kälte, Sturmwind und Regen sorgen allerdings dafür, dass frische gelbe Pracht schon zu Boden geht.

Rasende Wetter am Nachmittag – vor allem eine vorn ziehende, längliche leicht blauviolette (??) Wolke erscheint uns bedrohlich.

Seitwärts entwickelt sich ein Regenbogen. Der zugehörige Schauer galt uns nicht.

Zu Hause – diese Formation und folgend stört uns nicht. Wir haben das Dach über dem Kopf.

Wie sich das gehört, schauert es ordentlich, noch mehrmals.

Das Wetter soll trockener werden. Der heutige Montag hat das bereits eingelöst.

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Ergänzend zum vorigen Beitrag über eine sonnig-herbstliche Runde auf der Geest und in der Marsch gebe ich hier ein paar Eindrücke im Bereich des Elbdeichs.

Elbdeich Hetlingen – die Sonne steht noch hoch am frühen Nachmittag, nur die Deichflanke liegt im Schatten.

Blick von der Deichkrone „binnen“ – bunte Rinderherde in der Marsch, angeschienener Wolkenberg (Achtung: schwarze Basis, teils grau-klackerige Seite).

„Buten“ – Deichschafe, Deichvorland mit Reet, Schilf und Binsen, Süßwasserwatt.

Weiter geht`s – Schattenspiel, es ist reichlich Gras für die Schafe vorhanden.

On top – guxtu!

Gen Fährmannssand, Blick Nord – Schafe in der Marsch, vor Geest und Wolkenberg.

Fährmannssand – Pappelreihe und Kopfweiden im Wind.

Der Kopfweidenschnitt hat begonnen.

Willow Henge steht schon kahl.

Blick vom Elbdeich Fährmannssand gen Niedersachsen – Sonne Wolken Spiegelung.

Pappeln, Willow Henge kahl, Schatten.

Heute sieht das Wetterradar sehr wolkenfleckig aus, die Temperatur nur langsam steigend, herbstlich-kühl.

Von der Nordsee her stürmt`s.

Mal sehen, ob ich mich aufs Rad traue.

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Am Zugang zum Yachthafengelände samt zugehöriger Gewerke – AhornRot, die Eschen zeigen leichte Verfärbung ins Gelbliche.

AhornGelb.

Der junge Ahorn kann gelber … – mal abwarten, welche Veränderungen folgen.

Schwer was los! Den Sachstand Richtung Segelsaisonende wollte ich sehen.

Gekonntes Platzieren auf Überwinterungsböcke – der große Telekran arbeitet professionell.

Dies Geschehen ist 2024 neu – der alte Kran funktioniert zwar, die Kranbrücke ist aber defekt, nicht nutzbar.

Vorbei geht`s bei halber Ebbephase an der Mündung Wedeler Au (das „viele Wasser“ ist Flutwasser der Elbe).

Vorn – hurra, freigeschnitten! Freie Sicht auf die Bundeswasserstrasse.

An den Bänken sind immerhin Sichtfenster frei. – Es naht Massengutfrachter GCL Luxembourg, 230 x 32 m, Tiefgang 8,6 m. Teils sichtbar vorn: Erneuerung der beiden Hafeneinfahrten wegen „Abgangs“.

Bin nicht ganz sicher, es könnte sich um den Kohlelieferanten des Kohlekraftwerks Wedel handeln. Leider ist das Hamburger KoKW weiter Luftverschmutzer für Wedel (bei östlichen Winden, in der kühlen Jahreszeit nicht selten), da sich in der Umstellung auf Künftiges Verzögerungen eingestellt haben.

Da ist der Frachter, unmittelbar voraus – neue Kohle holen.

Bei mittlerer Ebbe bewegt sich ein großer Drehstrudel vor der Yachthafenausfahrt, bis zur roten Tonne, …

… sich stetig ändernd.

Vor mir – Brombeer-Bunt …

… und Flechten-Gelb.

Gegen Mittag geben die Wolken die Sonne frei.

Glitzern – Wellen des Wasserschutzpolizeiboots rollen gen Ufer.

Dahinter baut sich eine Kreuzsse auf.

Die Wellen sind am Ufer ausgelaufen, das Kabbelwasser draussen bleibt. – Vielleicht handelt es sich mindestens zum Teil um Ebbe-Geschehen während des Wasserstandsinkens im grossen Yachthafen.

Dort wird weiter eifrig verladen, Hochdruck-gereinigt und winterfest gelagert – oder abgefahren.

Die Standflächen füllen sich. Auch Verkaufsangebote können hier gefunden werden.

Zurück – Blick von der Deichstraße auf die Schulauer Straße – beeindruckend artenreicher Baumbestand mit Esskastanie, Bergahorn, Kastanie, Esche, Eiche Hainbuche, Buche und mehr.

Nachmittags scheint es fast, als seien die Ausläufer von „Kirk“ bereits eingetroffen (sind erst für morgen angesagt). Extrem feuchte Luft mit ziehendem Wind gibt einen „sehr fremden“ Eindruck. Auf kühlen Flächen schlägt sich das Wasser nieder, ein seltenes Ereignis, das manchen fremd, bis völlig unverständlich ist.

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Zwar habe ich dieses Jahr Stint essen können – und es ist ja zur Zeit keine Stint-Saison.

Gleichwohl geht es dem kleinen Salmoniden-Schwarmfisch in seinen Lebensräumen, speziell auch der Elbe, schlecht.

So gönne ich mir gestern Spätnachmittag nach einer Exkursion an 3 Restaurierungsstellen (wird zu berichten sein) nicht nur Rotbier, …

… sondern auch lecker Sardellen – quasi als Stint-Gedächtnisessen.

Da es anschliessend noch hell ist, radele ich der späten Sonne entgegen.

Es geht gen Elbdeich, …

Bald bin ich da, auf der Deichverteidigungsstraße.

Noch vorbei an Spiegelungen auf einem Deich-nahen Angelteich, …

… dann ist freie Sicht, z.B. gen NordNordWest, wo imposante Wolkenberge angeleuchtet werden.

Die ultrahohe Schafdichte bis zum Sturmflutsperrwerk Wedeler Au (und deren Ausfälle auf der Deichverteidigungsstraße bis dahin) scheinen auf Pausen von Herdentransporten Richtung Schlachtung hinzuweisen.

Ich mag mich irren … (Aber, wie bereits beschrieben: Wer mit 300 Mutterschafen ins Frühjahr startet, hat im Herbst 300-600 Tiere mehr. Die entsprechende Zahl geht „in den Transport“. Kleines EinmalEins)

Da mir das Foto am Sperrwerk Wedeler Au völlig misslungen ist, möge diese Hundeführerin auf der Deichkrone die Elbe-nahe Stimmung repräsentieren.

Pappelreihe Fährmannssand im Abendschein.

Bunte Rinderherde vor dem Geesthang.

Blick gen Westen – nicht mehr lang bis zum Sonnenuntergang.

Vom Geesthang aus …

… und oben auf der Geest, von der Helgolandstraße.

Heute haben uns die Vorläufer des angekündigten ex-Hurrikans „Kirk“ erste Regentropfen beschert. – Das wird wohl noch mehr werden, inkl. zugehörigem Sturm am Donnerstag.

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Morgensonne in der Marsch bei Hetlingen – Spitzahorn startet Herbstfärbung, Eschen (später Gelb) ringsum noch nicht ganz.

Elbdeich Hetlingen – über der Elbe noch Dies, ein knapp 300 m langer Containerfrachter zieht gen Hamburger Hafen.

Tau auf Reet glitzert silbern im Morgenlicht.

Auf der Geest, Wedel – Kirschrot in der Helgolandstraße.

Bei Wind und Wetter, ggf. einstellige Temperaturen, fallen die Kirschblätter leider allzu schnell ab. Das intesive Rot im Straßenbild ist nur von kurzer Dauer.

Zu Hause – auch eine der hier stehenden China-Ahornvarianten verfärbt sich.

Gegen das Intensivrot der – sich nach und nach öffnenden – Pfaffenhutsamenstände kommt so schnell nichts anderes an.

Abendsonne, kurz vor Untergang – Licht kommt von NordOst in unser Nordfenster, Spiegelung aus der Nachbarschaft.

Andere Perspektive, Tages- und Jahresgang – lichte Wohnung, immer wieder begeisternd.

Tags darauf, Tour andersrum – wieder an der Elbe, Elbdeich Fährmannssand – im Dies erscheint ein Containerfrachter, seewärts.

Elbdeich Hetlingen – das Reet liegt, abge“tau“t, in der Morgensonne. Der Frachter stellt sich als ein Großer heraus, knapp 400 m.

Beim Nachmittagsradeln auf der Geest, im NordOsten Wedels – schnell das Kirschrot fotografiert!

Die Nacht zuvor hat bereits Lücken ins Blattwerk produziert, ein Blätterhaufen auf dem Fußweg …

Nun sollen demnächst Sturm und Herbstregenschauer folgen, wie der Wetterbericht ansagt.

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Wie die Zeit verfliegt …

Vom heissen Hochsommer in den bodenkühlen Herbst …

Den Übergang haben wir auf einer Tour Nürnberg (1   2/2 Tage), Wien (4   2/2 Tage) und Würzburg (1   2/2 Tage) verbracht, Wetterwechsel inklusive. Darüber wird zu berichten sein.

Heute mussten die Stadt-abgelaufenen Füße und Beine erstmal wieder rund gemacht werden – Radeln gegen den Uhrzeigersinn. Der scharfe, böige Nordwest gibt die Richtung vor. Einstellige Nachttemperatur hat entsprechend andere Kleidung als zuvor zur Folge – inkl. Schal.

Orange auf der Wedeler Geest. – Sowas hatten wir …

… in etwas anderer Ausprägung und Zusammensetzung bereits in Würzburg gesehen.

Auch während der Zugfahrten huschte das eine und andere (teil)abgeerntete Kürbisfeld vorbei – auf der Rückfahrt bereits mit zerkleinerten Ernteresten gegrubbert.

Die(se) Pappeln in der Marsch, auf der Geest z.B. Mehlbeeren – früh kahl.

Anderes Grün hält noch durch.

Jenseits des Elbdeichs zieht ein großer Autoliner seewärts. Es werden also noch Autos ver- und gekauft.

Blick Hetlingen Richtung Elbdeich (hinter den Baumgruppen) – da fehlt was in der Gesamt-Optik!

Gerade las ich, dass das hinter den Bäumen verborgene Klärwerk des AZV den Neubau seiner Mechanik nach 10 Jahren Bau abgeschlossen hat. – Die Kräne sind weg!

Munteres Rabenspiel über einer Baumgruppe zwischen Vogelstation Wedeler Marsch und Fährmannssand.

Auch dazu gibt es gelegentlich einen kleinen Beitrag.

Kurz vor Rückkehr nach Wedel, Steinweg, südlich des Geesthangs – der scharfe Nordwest hat das vorher die Gesamtgrabenfläche bedeckende Entenflott zusammengeschoben. Kleine Rippelwellen hindern (vorübergehend) das Wiederausbreiten.

Soviel für heute. Die Reiseberichte folgen.

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Elbdeich Fährmannssand – Deichpflege kommt hier von Frühjahr bis Herbst vierbeinig daher.

Bitte schonmal hinten das Rot fixieren – es geht auch berädert, ergänzend.

Das Räderwerk mit Gerät (oder umgekehrt) hat bereits eine Streifenspur neben der Deichverteidigungsstraße hinterlassen.

Da wirkt es aktuell.

Über die nicht zufriedenstellende Deichpflege durch hiesige „freie“, weitgehend ungesteuerte bis überhöhte Flächenbesetzung durch Schafherden hatte ich berichtet. „Wandernde“ Zäunung wie in Niedersachsen (Beispiel-Link), gleich gegenüber am anderen Ufer der Tide-Elbe üblich, führt zu einheitlichem Abgrasen, zur gewünschten Bodenbefestigung.

Die großflächige Schafhaltung hier mit täglich mehrfacher Herdenwanderung im Gänsemarsch ruft durch „wilde Wechsel“ Überlastung des Bodens, „Spurrillen“ hervor, die dem Deichschutz zuwiderlaufen.

Für gleichmäßigere Zustände sorgt kurz vor der Sturmflutsaison das die Beweidung ergänzende Flächenmähen.

Weiter westlich – Besonderheit Schachtelhalmstreifen entlang Deichgraben. Kommt auch noch dran.

Tags drauf: Schnell ist das Mähgut beim gegenwärtigen Wetter trocken.

Mal sehen, ob es heute bereits in Ballen liegt, evt. schon abgefahren ist.

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Nach kühler Nacht, sonnig ringsum – Elbdeich Fährmannssand, etwa Tideniedrigwasser, das Süßwasserwatt liegt frei.

Richtung Hetlingen, hinterm Deich – es herbstet sichtlich. Hartriegel färbt Blätter an ersten Ästen rot.

Elbdeich Hetlingen, Blick gen Hamburg – Gänse rasten auf dem Süßwasserwatt.

Da naht Großes vom Hamburger Hafen her.

Es wirken die Verdrängungskräfte, Vasco da Gama, 399 x 54 m, Tiefgang 12,9 m verdrängt im Schifffahrtskanal Wasser, saugt vom Watt, drückt aufs Watt, wiederholt. – Die Gänse flüchten. – Nun gut zu sehen, da sitzen noch eine Menge kleine Vögel, Limikolen (auch die setzen sich in Gang / Flug).

Das Schiff zieht weiter, das Watt hier nun „vogelfrei“.

Die Vögel sammeln sich Hamburg-näher erneut auf dem Watt, landen dicht gedrängt.

Wochenend` und Sonnenschein – anderer Schiffsaspekt, direkt vor mir: Treffen sich zwei Segler – …

… nochmal gutgegangen.

Der weisse ist ein Katamaran – leider verpasste ich bei Wendung, seinen interessanten Querschnitt zu fotografieren.

Weiter geht`s – Achtung! Vorsicht vor Tunnelblick!

Hoffentlich ohne den berichte ich demnächst von Reihern und Schwänen.

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Weiter stehe ich auf dem Haseldorfer Elbdeich, querab Binnenelbe mit Vogelturm. – Da naht wieder eine Radlergruppe …

„Meine Radler“ treffen ein – ich winke sie auf den Deich, sie winken mich runter.

Angesichts der erheblichen Zeitverzögerung (die Etappe Hamburg – Elmshorn war angesichts Vorhersagen gedreht worden, das Wetter hatte es sich dann aber doch genau anders überlegt! Hart gegen den Wind anradeln …) steht der Entschluss, jetzt „Strecke zu machen“. Die Gruppe ist an den Hamburger Landungsbrücken nachmittags verabredet, handelt noch eine kleine Fristverlängerung aus.

So erläutere ich meine Vogelturm- und Deich- / Schiffe / Schafe und mehr-Erlebnisse. Die stehen, s. beide vorlaufende Beiträge, für alle im Netz zur Verfügung.    🙂

Wir starten ostwärts, entlang der Haseldorfer Binnenelbe, gucken Hetlinger Schanze kurz übern Deich – damit die Binnenländler endlich die Elbe sehen! …

… und werfen auf dem Elbdeich Hetlingen einen Blick auf Süßwasserwatt und Deichvorland, gen Wedel.

Vorbei an Hamburger Yachthafen und Schulauer Hafen stoppen wir kurz am Willkommhöft, Wedel.

Der hier unterbrochene Elberadweg ist und bleibt ein Graus! Wer ungünstiges Kartenmaterial besitzt und nicht gut mit Internetangeboten hantiert, flucht zu recht. – – – Aber (auch) wir meistern die Herausforderung, fahren dann VORSICHTIG !!! den neu geschaffenen, asphaltierten Steilhangabstieg beim Kohlekraftwerk runter.

Wie das immer so ist, kommt von vorn ein Rase-Radler entgegen, meint auf seiner Fahrspur bei Unübersichtlichkeit Spaziergänger mit Kinderwagen umrasen zu können. – Aber da kommen wir !

… nochmal gutgegangen! – – – Meine Güte, leider gehört solch Schwachsinnsfahren, inkl. fehlender Lernfähigkeit der Verursacher heute zum Tagesgeschehen. – – – Kann man froh sein, dass es sich (hier!) nicht um Autos handelt.

Wir passieren den Leuchtturm Wittenbergen.

Die Erläuterung der speziellen Elbe-Situation, breites Fahrwasser bis an den Elbhang, Gefahr für Leib und Leben – nicht empfohlen, aber auch nicht verboten – Badender, sommerliche Sauerstoffsituation des Lebensraums (nahe NULL auf mehreren (10er) km Strecke !), erzeugt bei den Zuhörenden Stirnrunzeln.

Als sollte die Situation verdeutlicht werden, zieht ein Containerfrachter am Blankeneser Strand vorbei, seewärts.

Sonnenglitzern! – Blick über Blankeneses Sandstrand über Fahrwasser, Mühlenberger Loch auf die Estemündung – mit Resten der Werft-Pleite-Historie als Blickfang.

Werften in kleinen Nebengewässern – eine Geschichte für sich. Jüngst war – wie so oft zu Lasten der Allgemeinheit – über die „Rettung“ der Großwerft im oberen Kleinstbereich der Tide-Ems zu sehen, hören und zu lesen.

Da brauchen wir erstmal eine kurze Pause, gönnen sie uns auf dem Anleger Blankenese. – Stichworte zum Foto: Tidehub, Wind in den Weiden, Hangbebauung.

Blick seewärts – der Containerfrachter (ver)schwindet. – Dunkles (?!?) naht.

Kabbelwasser! – Die Pause haben wir uns verdient. Wir sitzen in der ersten Reihe!

Die „Piraten“ sollen man nicht meinen, dass ihre Oberflächenquirlerei bei 15-20 m Wassertiefe einen Einfluss zur Sauerstoffversorgung des Patienten Elbe hätte.

Historisches naht vor Hafenkränen.

Ein Kormoran, vor Airbus Industries, hat es eilig, an uns vorbeizukommen.

Im Detail – Flugzeug-Silhouetten.

Mit Motorkraft zieht HF 231 …

… seewärts, wird bald drehen und an den Ausgangspunkt ihres Törns zurückkehren.

Genug gesehen, pausiert, …

… wir gehen an Land.

Was für ein Luxus, frei fahren! – Die Gäste können sich kaum vorstellen, wie voll es hier an Wochenenden, speziell bei gutem Wetter ist.

Schon kommt der Anleger Teufelsbrück in Sicht (nicht lange her, dass wir hier querten).

Wir verabschieden uns – gute Wünsche für die weiteren Etappen auf dem Nordseeküsteradweg inklusive!

Mir steht als „Berg-Etappe“ nun das Bezwingen des Elbhangs bis Klein Flottbek bevor.

Das ist gelungen, S-Bahn ist unterquert, die Signale stehen auf „Go“.

Weiter radele ich zum Hamburger Familienableger. Dort in Sülldorf wartet schon der Berliner Ableger ff. – Kaffee und Kuchen und mehr. Ein schöner Abschluss meiner Eskapade – zwei gewittrige Schauer mit Unterstellen gehörten auf den Rest dazu. Entsprechende Zusatzausrüstung in der Satteltasche wurde nur kurz benötigt.

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