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Archive for the ‘An der Elbe’ Category

Gen Tideniedrigwasser am Schulauer Hafen.

An der Wasserkante auf dem Süßwasserwatt vor Wedels Sandstrand, Elbinsel Hanskalbsand im Hintergrund – gerade hat der Reiher einen langen Stock in die trüben Fluten gleiten lassen.

Wie irritiert guckt er sich um, die Möwe meint wohl auch, da wäre was gewesen …
Ich hatte das nun unsichtbare Teil im Anradeln zunächst für einen Aal oder ein Flussneunauge gehalten, mich gewundert, wie unbeweglich sich das Etwas verhielt.

Auf dem Slip des Schulauer Hafens – eine Silbermöwe und eine Rabenkrähe, die sich um einen Fisch bemühen.

Oben auf dem Slip, fast auf der Hafenpromenade liegt allerhand Treibsel vom Windgeschehen während der vorhergehenden, höher als normal aufgelaufenen Flut.

Die Silbermöwe ist im Aufarbeiten gut gerüstet, hat Kiemenbogen- / Kiemenstücke herauspräpariert.

Eine zweite Rabenkrähe interessiert sich für das Spektakel, beide Krähen halten allerdings Abstand, picken gelegentlich herum(f)liegende Stückchen auf. Die Möwe würde den Fisch gern im Stück verschlingen.

Lauthals beschwert sie sich – einerseits wohl, weil das Verschlingen nicht klappt, andererseits, weil ich mich „oben“ so unverschämt nähere.

Dicht vor mir lässt sich eine junge Lachmöwe kurz nieder.

Sie fliegt ab. Das Geschehen unten ist wohl nichts für sie.

Die Krähen pulen in der Sliprinne, untersuchen Feinheiten. Der Fisch bleibt für die Silbermöwe ein Ärgernis.

Nun ist die Ursache ersichtlich. Das ist kein so eben mal schluckbarer Weissfisch wie ein Rotauge. Hochrückig, ein junger Brassen, passt der halt nicht durch die Maße eines Silbermöwenschnabels.

Ich will nicht länger stören – die Silbermöwe kann unbehelligt ihre Feinpräparation, Stückchen für Stückchen, fortsetzen.

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Leuchtturm, beleuchtet – für mich geht`s geradeaus, dem Hamburger Yachthafen, Wedel, zu.

Schön sonnig, schön kalt – Raureif in jeder feuchten Schattenlage.

Mündung Binnenelbe / Wedeler Au – die Flut startet ins Binnenland.

Stockentenpaare sonnen sich im Windschatten.

Winterlich – aufgeräumter, bootsleerer Yachthafen.

Nochmal, Blick von der Südmole.

In der westlichen Hafenausfahrt jagt ein Kormoran im Randbereich des einschiessenden Flutstroms.

Ein weiterer Kormoran fliegt von einem Pfahl – möglichst weg!

Die Jagd lohnt offenbar, dieser Kormoran lässt sich nicht stören.

Die Elbe liegt glatt, scheinbar ruhig. Der Flutstrom hat solch eine Wucht, dass vor dem Hafen sich Höhe aufbaut, die das Hafenvolumen in schiessender Fahrt füllt.

Dass alles so sichtbar ist, liegt am Runterschneiden großer Japanknöterich“felder“. Möglicherweise ist das die Vorbereitung auf den Umzug der Baustelle von der östlichen Einfahrt zur westlichen.

Das reicht mir erstmal – Elbeaufenthalt in scharfem wind-chill-Wind. Ab nach Hause!

Später, auf der Geest, überfliegen mich Kraniche.

Kraniche über Wedel.

Sie ziehen über das Autal weiter.

Nun ist es an der Zeit für mich, sonnige saisonale Erlebnisse an unseren Bachoberläufen zu dokumentieren – demnächst also.

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Nach dem Sonnenuntergang des Sonnabend lockt blauer Himmel Sonntag morgens Richtung Schulauer Hafen.

Gen Schulauer Hafen, Höhe Badebucht – „heiss“ und Weiss, Raureif in allen Schattenlagen.

Hotel am Hafenkopf. Ich werde angeflogen.

Die Möwen haben offenbar nichts Besseres zu tun, meinen zudem, ich wäre ein Fütterer.

Da das nicht so ist, …

… wuseln sie nur eine Weile um mich rum …

… und reihen sich nach und nach – Platzwechsel inklusive – auf dem Hafengeländer auf.

Am Sandstrand ähnliches Verhalten.

Auch dieser Strandwanderer ist kein Fütterer.

Auf dem Süßwasserwatt vor dem Sandstrand haben sich Priele ausgebildet.

Tideniedrigwasser – in der Südwestecke des Hafens ist Schlick freigefallen.

Der Flutstrom startet, drängt trübes Elbewasser ins Hafenbecken.

Winterlich diesig stellen sich die Hamburger Hafenkräne am Horizont dar.

In breiten Wellenreihen drängt die auflaufende Flut über das Watt.

Möwen und Krähen sehen zu, ob Interessantes für sie unterwegs ist.

Letzter Blick gen West Richtung Lühemündung – rechter Hand die Baustelle am Hamburger Yachthafen, Wedel.

Da radele ich hin.

Nahe der roten Fahrwassertonne paddeln Seekajak-Spezis.

Auf dem Weg zum Hamburger Yachthafen, vorbei am Wasser- und Schifffahrtsamt Elbe – Nordsee, Bauhof Wedel.

Raureif noch immer in Schattenpartien.

Demnächst mehr, westlich von hier.

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Freitag Abend, Blick aus einem Westfenster – Abendstimmung unter Apfelbaumastbögen.

Der folgende Morgen zeigte die Landschaft lange mindestens punktuell bereift (s. voriger Beitrag), der Tag durchgehend sonnig. – Eine abendliche Radtour zum Elbdeich bot sich an.

Anradeln auf der Geest – Glitzern bei tiefstehender Sonne zwischen Nadelbaum und Birke.

Glitzern im Detail.

In der Marsch, Steinweg – tiefstehende Sonne leuchtet flach über die Marsch den Geesthang an.

Nordende Langer Damm, Blick Elbdeich Fährmannssand – Abendschein auf dem Hechtgraben.

Kopfweiden Langer Damm.

Sonnenuntergangswanderer und Vogel (da habe ich doch wohl keinen Seeadler erwischt?!) auf dem Elbdeich bzw. über der Elbe.

Pappeln langer Damm.

Blick Ost im Deichschatten – „Mäander“ Deichverteidigungsstraße, Köpfe von Willow Henge restbeleuchtet.

Himmelsblick vom Deichschatten aus.

Auf der Deichkrone, Blick Nord – weit in die Marsch reichender Schatten, Willow Henge-Köpf und Pappelallee angestrahlt.

Blick Süd, Niedersachsen – die Elbe gerade in der Ebbephase, bei etwa 0,5 m nach Thw.

Schnell sinkt die Sonne – es fühlt sich zunehmend kühler an.

Den Sonnenuntergang habe ich nicht abgewartet, befinde mich bereits wieder am Nordende Langer Damm.

Bäume.

Der eingestaute Marschgraben.

Blick quer durchs Brunnenschutzgebiet.

NordOstEnde des Brunnenschutzgebiets – die Pflanzenwelt wird angesichts sehr tief stehender Sonne wieder erkennbar.

Blick vom Steindamm, am Fuß des Geesthangs, durch einen alten Obstgarten.

Zuhause, Blick West – längst ist die Sonne hinter Häusern verschwunden.

Nochmal, andere Perspektive – rechts verspricht Hartriegel mit zahlreichen Blütenknospen reiche gelbe Pracht in wenigen Wochen.

Zaubernuss übt bereits, erste gelbe Zipfel zeigen sich.

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Temperaturen um den Gefrierpunkt am Morgen, ein heftiger Wind mit wind chill fordert Radlers Vorsicht beim Runtersausen in die Marsch.

Alles Schattige weist (noch) ordentlich Raureif auf.

Im Halbschatten des Reet liegt der Raureif nur noch halbstark.

Überstaute Marschwiesen sind überfroren.

Und Wiesen im Schatten zeigen raue Muster.

Am Elbdeich Fährmannssand kann Kleinklima studiert werden.

Sündwind raut die Elbe auf.

So auch vor der Mündung Wedeler Au am Sperrwerk. Die glatte Fläche vorn täuscht – zusammengepresst rast das Elbwasser in frischem Flutstrom Richtung Deichdurchlass.

Der Flutstrom schiesst in die Binnenelbe – dahinter Deichschafe und ein Trupp Nonnengänse.

Blick auf Wedel, ein weiterer Trupp Nonnengänse, quer in der Marsch.

Nochmal, aus anderem Blickwinkel – vorn rechts steht wie ein Aufpasser eine Graugans auf dem Sommerdeich.

Genug eisigen Wind im Gesicht gehabt – ich radele nach Hause.

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Sonntagmorgen in Leipzig – in der Nacht hat es stark geregnet.

Auf zum Hauptbahnhof, vorbei an verwaisten Glühweinständen.

Auch im weihnachtlichen Hauptbahnhof Leipzig …

… – alles so schön bunt hier! – …

… glitzert es ruhig vor sich hin.

Das soll meiner sein, prima.

Pünktlich rollt der Zug ein.

Tschüß, Leipzig! – Bis zum nächsten Jahr.

Die Rückfahrt beginnt gen Norden, Berlin.

Berlin – kaum erreicht, …

… schon verlassen!

Nun guckt sogar die Sonne durch – ein „Sonn“tag eben.

In zügiger Fahrt sausen wir durch Energielandschaften.

Westwärts, Richtung Havel, Elbe, Stendal.

Brücke Hämerten – wir queren die Elbe, Buhnen nahebei in Sicht.

Hinten am Horizont ist Tangermünde erkennbar.

Stendal – noch scheint alles in Ordnung (?).

Es geht nicht weiter.

Nach geraumer Zeit erfahren wir – es liegt mal nicht an der Bahn – , dass voraus jemand auf einem Bahnübergang einen Crash provoziert hat.

Die Strecke nach Hamburg ist vollständig gesperrt. – Das bleibt wohl auch erstmal so.

Dann die halbwegs erlösende Nachricht: Wir ändern die Fahrtrichtung, fahren gen Süden Richtung Wolfsburg, dann über Lehrte und Celle nordwärts gen Hamburg.

Sieh an, so lerne ich im Durchrauschen Lehrte noch 2024 kennen.

Die ungewöhnliche Fahrt läuft dann ganz gewöhnlich weiter. – Schon sind wir an den Harburger Elbbrücken.

Hamburger Umfeld mit sinkender Sonne.

Blick West an den Norderelbbrücken – am Horizont ElPhi und HafenCity, vorn die flutsicheren Aufhöhungen für neuen Wohnungsbau um den Moldauhafen.

Einfahrt Hamburg, östlicher Rand HafenCity, U-Bahnhaltepunkt Elbbrücken.

Mit dem angesagten ICE-Ziel HH-Altona wurde es dann zeitbedingt nichts. Ab Hbf fahre ich mit der S-Bahn, hier BAB-Tunneldeckelbaustelle, nach Wedel.

Die nächste Ostreise ist gebucht. Im neuen Jahr, 2025, wird sicherlich auch Leipzig wieder locken.

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Morgendlicher Ost-Blick vor Sonnenaufgang – immerhin, Sonne absehbar (?).

Sonnenaufgang ist bei uns nun gegen 9 Uhr – vorher guckt die Sonne, so sie denn scheint, nicht über das Nachbardach.

Spitzer Schnabel in einem Feldahorn – nein, keine Amsel, keine Wacholderdrossel. Im Abfliegen zeigt sich die Elster.

Nach dem Frühstück –  gen Westen sieht es angenehm aus (von hier aus, Haus-geschützt).

Wenn man mal von den Temperaturen knapp über Null und Windstärke 5 (wind chill !) absieht.

Noch ein Bisschen am PC wirken – vielleicht wird`s draussen wärmer.

Schon bin ich in der Marsch unterwegs. Schneidender Wind steht mir nun Richtung Elbdeich entgegen. Krusseliges auf dem Brunnenschutzgebietsgraben.

Ja, nebendran, mit beginnender Ebbe, zeigen sich Eisflecken.

Um Idenburg sind alle abflusslosen Mulden gefüllt.

Nässe, Pferde – hinter dem Elbdeich am Horizont links ein Teil der „Harburger Berge“, Windräder in Niedersachsen.

Eine kleine Gruppe Nonnengänse vor dem alten Elbdeich Hetlingen, aufmerksam.

Auf der anderen Wegseite eine kleine Gruppe Graugänse.

Ein Sonnenblinzeln! – Blick Richtung Elbdeich.

Blick über die Elbe – fast scheint es, die Boote führen ein Rennen.

Dieser Lichthorizont täuscht. Links ausserhalb des Fotos beherrscht Schwarz den himmlischen Horizont, auf Niedersachsen fallen stürmisch ziehende Schauer.

Blick Richtung Wedel – wenn nicht die Windrichtung in Kombination mit der -stärke schon überzeugt hätte, direkt zu wenden: Die Schafmassen auf der Deichverteidigungsstraße und keine Regensäuberung machen mir die Wahl leicht.

Also denselben Weg zurück – Neues für den Elberadweg, sehr schön, Sitzgelegenheiten und ein Regenunterschlupf. Möge das Ensemble von Vandalismus verschont bleiben.

Zeichen der Zeit – Nässe, Glätte, Unaufmerksamkeit. Da hat, offenbar als Geisterfahrer wirkend, ein Lkw die Bankette unmittelbar neben der Straße für Fußgänger und Radfahrer lebensgefährlich als Absturzkante gestaltet. – Das Schild „war schon so verbeult“, muss wohl.

Die bunte Herde wünscht sich freie Fahrt in den Stall, wartet am Tor.

Bei der Anfahrt begegnete mir bereits ein Treckergespann, das hoffnungsfrohe Tiere aus dem Sturmwind ins Trockene transportierte.

Oh, Genuss! Sonne und Blau grüßen – jagendes Schwarz auch.

Mit Sonnenschein wirkt die Nonnengansversammlung gleich viel freundlicher.

Schlagschatten in der nun fast entblätterten AlteEichenAllee Idenburg.

Die Ebbe bringt es an den Tag, wachsendes Eis. Offenbar treffen die schwimmenden Krussel und frei fallende Stängel mit kritischen Bedingungen zusammen – das Eis wächst.

So fahre ich schön vorsichtig, der scharfe Wind weht hier unmittelbar auf die feuchte Straße.

Oben auf der Geest, mal wieder zu lange mit Fotografieren beschäftigt, erreichen mich Wolken mit Wasserdrang.

Alles nochmal gut gegangen! Nur ein paar Nieselspritzer erwischten mich auf der letzten Wegstrecke.

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Auflaufende und Querwellen auf dem Watt vor dem Sandstrand Wedel – weiter geht`s zum Hamburger Yachthafen.

Novembersonne – Grün mit Walunterkiefer am Yachthafen.

Bunt sah es hier vorgestern noch aus.

Der z.Z. funktionslose alte Kran und der Aushelfer Telekran „haben Ruh`“.

Platzsparend aufgereiht stehen ringsum Motor- …

… und Segelyachten (hier das Westende der Parkgelegenheiten).

Auch der große Parkplatz entlang der östlichen Anfahrt sowie die großen Hallen sind mit Booten und Yachten gefüllt. Andere Eigner haben ihre Boote abtransportiert und an geeigneten Winterlagern anderswo untergebracht.

Vereinzelt liegen noch Boote auf dem Wasser, vielleicht Kurzzeitgäste zur Weiterfahrt, ansonsten letzte Slip-Kandidaten.

Westlich rausgeradelt – Mündung Wedeler Au, raues Wasser.

Panoramablick.

Stark gezoomt – von meinem Standort her flüchtet ein Kormoran raus bis an die Elbwasserkante, quert – und … fliegt in den Mündungstrichter, an mir vorbei nach Norden.

Den habe ich zwar noch „erwischt“, lasse das Foto aber weg wegen des unscharfen Vogels vor verrissenem Hintergrund.

Zurück geht`s am Gegenlicht spiegelnden Yachthafen.

Das war eine sonnige Tour, die Realität vergessend. Rechts im Bild (wegziehend) ist das Ringsum zu ahnen.

Von solch Dunkelgrau mit Schwarz, rasant jagend, ist der gesamte Himmel charakterisiert.

Als ich das Rand zu Hause unterstelle, startet der nächste Schauer.

Inzwischen bewegen sich die Bachpegel bei mittleren Hochwasserständen – gut für Wanderorganismen, „immer eine Handbreit (jetzt viel mehr!) Wasser unter dem Kiel“.

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Hoffend, eine hinreichende Lücke zwischen den jagenden Schauerwolken erwischt zu haben, radele ich südwärts – Geesthang runter, dem Schulauer Hafen entgegen.

Queren der Wedeler Au am Theaterschiff Batavia – die Flaggen stehen stramm im stürmischen Wind.

Am Schulauer Hafen wird weiter gebaut. Durch eins der neuen Fluttore am fertiggestellten Hochwasserschutz gelange ich auf die obere Ebene. Die lange (hinter mir noch sehr viel längere)Bank ist durch ein neues, noch gelbes Teil ergänzt.

Hier versammeln sich insbesondere gegen Abend alle Fans des Sonnenuntergangs.

Zwei Boote liegen am Anleger, dicht am Hafenausgang zur Elbe – tief, die Ebbe läuft noch.

Treibgut ist auf dem Slip des Hafenkopfs angespült. Die vorige Flut hat fast die Höhe der Hafenpromenade erreicht.

Saisonbedingt ist das untere Fluttor längst dauerhaft geschlossen.

Der Hafen liegt ruhig im Lee. Eine Gruppe Stockenten und einige Möwen ruhen hier.

Westmole – das Treibgut ist offenbar mit Sturmwellen vom Sandstrand her „über Land“ ins Hafenbecken transportiert worden.

Der Sandstrand, noch ca. 1 m Ebbephase bis Tnw – eine Krähe fliegt auf.

Angesichts der westlichen Sturmwindlage wird das Tideniedrigwasser nicht erreicht werden. Die Tidehochwässer steigen regelhaft ein Stück über normal, dann werden die Sturmflutsperrwerke der Nebenbäche geschlossen (z.Z. 3 Stunden in der Flutspitze, steigend).

So ein freier werdendes Süßwasserwatt vor Sandstrand, ist für die Vogelwelt ein interessanter Erkundungsort.

Neben Sturm- und Lachmöwen sind vor allem Rabenkrähen unterwegs – hinten wohl eine junge Silbermöwe.

Könnte sein …

Eine junge Lachmöwe.

Vorn, an der Hafenkante zur Elbe, wo das noch überspülte Watt an die Tiefe der Seewasserstraße grenzt, „steht“ eine gewundene leichte Schaumlinie.

Am Horizont, hinter der Baustelle an einer der beiden Yachthafenausfahrten, naht ein kleiner Containerfrachter von See.

Mal sehen, ob der Yachthafen Hamburg schon alle Boote und Schiffe winterfest an Land untergebracht hat.

Mehr dazu demnächst.

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Sperrungen wegen Bauarbeiten ! ? – Es heisst doch, der Bau krankt zur Zeit ! ?

Nun hat es auch mich auf meiner „normalen“ Deichradelrunde erwischt – egal, ob im oder gegen den Uhrzeigersinn. Die Ursache: ein weniger als 300 m langes Teilstück eines Marschwegs war vor Jahren bei Straßendeckenerneuerung ausgelassen worden – warum auch immer.

Macht nix, fahre ich halt für einen Monat etwas „um“.

[Es ist allerdings zu erwarten, dass die bisherige Schlaglochpiste anschliessend zur Fußgänger- und Radfahrer-Gefährdungsstrecke wird. Regelhaft angebrachte Tempo 30-Beschilderung interessiert seit Jahren wohl 50 % der Autofahrer nicht. – Aber wir wollen ja nicht belehren, nur beraten. Man fragt sich als Steuerzahler der klammen Städte, wieso Einnahmequellen – noch dazu bei rechtswidrigen Verhaltensweisen – nicht konsequent genutzt werden.]

Auf der Deichverteidigungsstraße – der kleine Umweg entlang der Badebucht liegt hinter mir, das Sperrwerk Wedeler Au vor mir (- am Horizont der Telekran am Wedeler Yachthafen, ich berichtete). – Diese an sich für Autos gesperrte Strecke ist nun die Umleitung zu in der Marsch liegenden Betrieben.
Über mir der uns derzeit hartnäckig im starken Hoch bedeckende Hochnebel !

Sperrwerk Wedeler Au, Blick Nord – bei fast Tidehochwasser schiesst die Elbe weiter heftig in die Marschgewässer.

Blick Richtung Süd, Niedersachsen – die Küste kaum zu erkennen, dahinter das Nichts.

Blick auf die Pappeln Langer Damm, Fährmannssand – diese meine Zu- oder Abfahrt ist vorübergehend gesperrt. – Am linken Bildrand steht der Tieflader mit dem Asphaltierungsgerät, wartet auf seinen Einsatz.

Ich stehe auf dem Elbdeich Hetlingen, habe 2 Partien „Deichschaf-Klo“ im Bericht weggelassen. So lange es nicht ordentlich regnet und / oder den Schweinkram austrocknet, werde ich künftig die Elbdeichrunde meiden. – Ulkiges Licht auf der Flut-Elbe, die Sonne guckt kurz durch den Hochnebel, ein Schaf vorn verschwindet fast im Gegenlicht.

Gen Hetlingen, westlich Giesensand – wie vorher, nicht gezeigt querab der Vogelstation Wedeler Marsch, äsen hier Nonnengänse.

Das findet in der neuen 2024er-Konfiguration in bis zu 500 Individuen-Gruppen statt – dahinter eine zweite solche Gruppe.

Weiter Richtung Idenburg – Graugänse weichen gehend aus.

Saatkrähen am Wegrand voraus, ca. 10-15 Stück.

Wie üblich fliegen sie frühzeitig nach und nach ab.

Ich amüsiere mich während der Anfahrt! – Eine forschte so intensiv, dass ich schon fast „dran“ bin. Auch sie fliegt ab – wie es scheint, kopflos.

Nochmal Nonnengänse, diesmal mit einigen Graugänsen, wie üblich mindestens am Rand – meist sind diese beiden Arten in getrennten Gruppen zu sehen.

Schlussfoto – Eichenallee Idenburg, jahreszeitlich gilbend – fast geeignet für ein Weihnachtsfoto.

Oder soll es in diesem Klimawandel-Jahreswechsel etwa ausnahmsweise einmal wieder Schnee geben?

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