Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for the ‘An der Elbe’ Category

Pardon, meine Eindrücke vom eisigen wind chill-Radeln gestern auf „normaler 17 km-Deich- und Geestrunde“ lassen mich die Moorbek-Erlebnisschilderung unterbrechen.

Queren der Binnenelbe beim Anradeln Elbdeich Fährmannssand, gen Tideniedrigwasser (angesichts Ost 4 und geringem Abfluss der Elbe resultiert ein Tnw-Minus von 1,5 m [Paradox?: Erhöhen des Tidehubs durch „Verlust“ des Ebbewasserstands]) – Richtung Sturmflutsperrwerk alles mit Eis zu.

Turbulent unterfliesst der Ebbstrom im Brückenbereich das Eis.

Elbdeich Fährmannssand – Hunde Führende sind gut verpackt, nehmen ihr Umfeld kaum wahr. „Selbstverständlich“ laufen Hunde „als Teil der Natur“ frei. Schutz der Tierwelt in harter Zeit, auch das Anleingebot am Deich interessieren nicht.

Süßwasserwatt und Fahrwasser jenseits der Buhne – gut eisverpackt.

Blick zur Lühemündung – abgesehen vom Deichvorland alles in Weiss.

Mit Rückenwind entlang des Deichs, dann nordwärts quer Richtung Hetlingen und nun, seit geraumer Zeit im wind chill-Gegenwind und wieder quer dazu Idenburg passierend – die junge Alleepflanzung hat Fraß- und Fegeschutz erhalten.

Zufluss zum Bullenfluss, Tnw – nun ganz Eis.

Die Eisdecke auf dem Bullenfluss hat sich geschlossen.

Ein Stück weiter, anderer Arm des Bullenfluss – die obere Eiskante zeigt, dass aktuell auch das Tidehochwasser erheblich tiefer als normal liegt (sonst – wie bekannt – obere Kante Graben).

Warum ist die Gewässerbreite nicht vereist?

Das liegt am zufliessenden Geestbach Sauerbeck, „winterwarm“, da grundwassergespeist.

Das seit Tagen bis zu je 1,5 m erniedrigte Tidegeschehen führt dazu, dass aktuell bei Flut fast kein Einstau erfolgt, Feinsedimente ausgeräumt werden – der Bach schneidet sich windend ein.

Was kürzlich bei Schneeschmelze noch dick über den Stein schiessend zu beobachten war, hat sich zu geringem Basisabfluss runterentwickelt.

Nach dieser Eis-Eskapade hier ringsum folgt die Fortsetzung des Moorbek-Erlebnisses – entlang des Waldrands, in einem nächsten Beitrag.

Read Full Post »

Beim Anradeln zum Elbdeich Fährmannssand sehe ich jenseits auf der Elbe einen großen Containerfrachter im Morgendunst.

Blick vom Elbdeich seewärts – da zieht die Taima Express, 366 x 48 m, genutzter Tiefgang 12,1 von möglichen 15,5 m, in den Horizont.

Kurz vor dem alten Elbdeich Hetlingen, der lange trocken gebliebene Marschgraben mit Schachtring – halb gefüllt, zu Eis erstarrt.

Zunehmend gefrieren auch die durchflossenen Tidegewässer, hier: Bullenfluss Idenburg.

Es herrscht Tideniedrigwasser. Die Eisschicht zeigt den hiesigen Tidehub.

Eis-Detail aus dem Flutbereich – Natur-Kunst, Kreise und Nadeln.

Richtung Elbe schliesst sich ein Marsch-Mäander an – weiss.

Eis auch am Sauerbeck – schwebender Indikator des Flutwasserstands.

Hier, „an unserem Kies„, muss ich immer zwanghaft anhalten.

Neuer Aspekt nach Absinken der Schneeschmelze, unklar bleibend – sind die neuen Strukturen nun teils von Großlaichern oder allein von der veränderten Hydraulik geschaffen?

Ein Stück geschoben – wo kürzlich …

… während der Schneeschmelze noch beide Wegdurchlässe massiv Wasser ableiteten, fliesst inzwischen (wohl) weniger als Mittelwasserabfluss.

Ortseingang Wedel – eine Krähe hat etwas zu knacken.

Mein Warten an der Fußgängerampel stört sie dann doch. Sie sucht einen anderen Präparierplatz.

Read Full Post »

Wedeler Marsch, die Sonne lacht, es ist frostig – Tidegräben noch offen, Wiesenflachseen gefroren.

Nach Saatkrähen in den Vortagen suchen nun Rabenkrähen das Gelände ab. Hinten das …

… Gescheckte stellt sich als einzelne Nonnengans heraus. Es scheint, sie hat Probleme, Vogelgrippe, was auch immer. – „Ein Tierarzt der Natur“ wird sich ihrer annehmen.

Elbdeich Fährmannssand, Tnw, Eis auf dem Süßwasserwatt – das recht kleine Containerschiff SFL Hawaii, 270 x 42 m, von möglichem Tiefgang 14,6 lediglich 11,9 m genutzt (teilentladen in Rotterdam) zieht gen Hamburger Hafen.

Die Buhnen und -felder sammeln das im Raum Geesthacht von Eisbrechern ingang gesetzte Eis (das kommt – abnehmend – nicht alle Jahre vor) – nach mehreren Tiden / Tagen durch den Hamburger Hafen hierher gelangt.

Westblick in die Ferne – die lange Buhne leuchtet eisig im Morgenlicht.

Federreste bei Giesensand – mit Bezug auf die vorgenannte Nonnengans – das kürzlich hier gezeigte Graureihergerippe ist sauber abgeräumt.

In der gleichmäßig flach erscheinenden Marsch bilden sich zur Zeit durch Wasseransammlung, verstärkt sichtbar durch Frost, alte Strukturen aus. Teils haben diese Mäanderform – sei es nun, dass dort flach ex-Marschgewässer flossen oder solche Fliessrinnen bei Deichbrüchen entstanden. Es folgen ein paar aktuelle Beispiele.

Marschmäander querab Vogelstation.

Richtung Giesensand, weiteres Beispiel.

Blick Giesensand, links aufgescheuchter Möwenschwarm.

Ein letzter Marschmäander vor Giesensand, mit Schafen.

Schaf an gefrosteten Wiesenmulden – etwa mit Lamm in der Kälte?

Nähere Überprüfung des Originalfotos zeigt, es handelt sich um einen im Winterfell recht dick und groß erscheinenden, ruhenden (Oster?)Hasen!

Bullenfluss, Nebenarm Hetlingen, Süd – nicht stark durchflossene, durch Tide nur eingestaute und ablaufende Gräben sind bereits über den gesamten Tidenhub stark vereist.

Blick Nord.

Eine harte Zeit für wassergebundene Organismen hat angesichts der für über viele Tage anhaltend angesagten Minustemperaturen begonnen.

Auch auf im gestern vorgestellten durchflossenen Bereicht zeigt sich erstes Eis.

Der Flutwasserstand erreichte Weissdornäste – bei Ebbe hat sich der gefrorene Hochstand als kleine Flagge erhalten.

Anders stellen sich Flut- und Ebbestand an der anderen Brückenseite dar.

Schlussfoto vorm Geesthang Holm – freigetaute Straßen kondensieren im Lee, z.B. von Reetbeständen, Dunst als Raureif.

Der Radler behält die Entwicklung im Auge – Eisbildung will erkannt sein, mit Absteigen und Schieben verknüpft.

Read Full Post »

Meine erste volle Marschrunde 2026 – mal sehen, ob ich durchgängig Befahrbarkeit vorfinde. Nach den Stichstrecken vorweg in der Wedeler Marsch hole ich die Digicam erst im Bereich Hetlingen aus der Jackentasche – Endbereich meiner Deichverteidigungsstraßenstrecke.

Elbdeich Hetlingen (Turmfalke rüttelt, Mast der Elbestromleitung rechts, Kleinklima) – erstaunlich, wie innerhalb weniger Tage fast die gesamte Schneemasse verschwindet.

Blick Nord, Möwen, Stock- und andere Enten vorm Hof Giesensand.

Im vorigen Beitrag berichtete ich von apathischem Graureiher – dieser ist bereits von einem Interessenten ziemlich aufgefressen worden, Restmahlzeit vorhanden.

Auf der Deichkrone, Blick gen Niedersachsen – spiegelnd, diesig, allerhand Wasser in der Luft.

So richtig kommt die Sonne nicht raus.

Reet im Deichvorland, ein anderer Anblick als in den Vorjahren – Sturmfluten, Starkwinde, Schneemassen und im Tidegang bewegtes Eis haben große Flächen plattgemacht. Entstehende Treibselmassen am Deichfuß sind teils bereits abgeräumt.

Zwischen den Deichen – der gesamte West-Ost-Graben ist noch Schneewehe-gefüllt, vorn Kleinklima, Rand auftauend.

Ähnlich im Nord-Süd-Graben – Schneewehe-Rest von Ost, vorn am besonnten Ufer auftauend.

Vor dem alten Elbdeich Hetlingen – eine Überschwemmungswiese, von Tauwasser geflutet.

Der Tide-Bullenfluss Hetlingen, Nord – weiterhin völlig von Eis geschlossen.

Ebenso südlich der Brücke, Tideniedrigwasser – womöglich ein vollständiger Eisblock mit ein wenig Wasser drunter.

Gen Idenburg, freies Fahren – EisSchneeRand links und rechts.

In der Eichenallee – aufgetauter Boden ist nun recht weich! – Hinten bewegt sich etwas auf dem linken Fahrstreifen.

Über das „Etwas“ und die Rest-Route berichte ich demnächst.

Read Full Post »

In der Nacht auf gestern, Mittwoch, hatte es ordentlich auf den Schnee geregnet. Die Temperatur hält sich seitdem im Plus.  – Heftiges Tauen brachte „gut Abfluss“ in die Fliessgewässer (Link-Beispiel Pegel Mühlenau, Rellingen), der sich inzwischen steil Richtung Mittelabfluss zurückbewegt.

Morgenblick Ost – die gut 20 cm dicke Schneedecke vom Fahrradhäuschen ist fast weg. Das steile Nachbardach sieht verdächtig nach Lawinenabgang aus.

Da hält es mich gestern Nachmittag nicht, die berichtet freie Geesthangstraße zu testen, wie weit ich denn (vorausgesetzt der Weg bis dahin wäre radelfähig) in Richtung Elbe käme.

Die angekündigten Spatzen müssen ein wenig warten.

Es hat geklappt, ich bin „unten“. – In der Wedeler Marsch – Straße frei, die Gräben überstaut, die Wiesen überschwemmt.

Detailblick – Nebelkrähen und eine große Zahl Lachmöwen inspizieren den „neuen“ Lebensraum.

Fast scheint es, als gefiele der einen Lachmöwe nicht, beide Füße im Wassereis zu haben. – Aber das ist wohl nur meine Einbildung …

Kopfweiden in Nachmittagssonne.

Eine entgegenkommende Radlerin frage ich, ob ich den Elbdeich erreichen werde. Sie kann es nicht beantworten, kam aus einer Nebenstrecke (die, wie ich auf der Rückfahrt sehe, noch mit Schneematsch und Eis fast in voller Breite bedeckt ist).

Abzweigung Obstparadies / Blick Elbdeich Fährmannssand – das Dunkle im Gegenlicht auf der Straße sieht nicht nur verdächtig aus.

Gleiche Stelle, etwas weiter – Licht-Impressionen.

Am Elbdeich, Blick zurück – das verdächtige, kurze Straßenstück radelnd auf freier Spur bewältigt, Parkplatz Fährmannssand (bereits im Schatten des Elbdeichs) überschoben.

Da ist jemand auf dem Deich – was gibt es zu sehen?

Nicht zuletzt zum Schutz der nun weichen Deichoberfläche ist die Treppe geräumt – selten so sauber gesehen!

Auf der Deichkrone – gleissendes Licht, …

… am Elbe-seitigen Deichhang Schneereste und -reste von Skulpturen.

Blick Ost – Kleinklima der (verbotene) Rodelhang auf der Nordseite, Nachmittagssonne von Süd(west)en.

Die Nachmittagssonne, da …

… sinkt sie. Links die lange Buhne bei halber Ebbe-Tide.

Jetzt erkenne ich, warum die andere Person auf dem Deich (mit starkem Foto-Objektiv) gespannt in südöstliche Richtung blickt – die Norfolk Express.

Seewärts zieht kein Riese, aber doch ein Containerfrachter mit den Maßen 368 x 51 m, den Tiefgang von möglichen 16,2 nur zu 13 m nutzend (wie zu sehen: Da passt noch ordentlich was drauf).

Genug gesehen – ich mache mich auf den Rückweg, erstmal schiebend bis zur Straße.

Die Schneereststrecke vor der Gabelung – auf freier Spur (auch im letzten Stück als Geisterradler) nutzbar.

Blick Süd – tiefstehende Sonne jenseits des Brunnenschutzgebiets.

Blick von halbe Geesthanghöhe – da ist … die MSC Grace, mit 366 x 51 m fast in denselben Maßen wie das vorige Schiff.

Warum im vesselfinder.de nur der genutzte Tiefgang von 10,7 m angegeben ist (das Schiff ist so gut wie leer) und nicht ergänzend das nutzbare Potenzial ???

Noch ist es nicht ganz soweit, sieht aber fast wie Sonnenuntergang aus.

Bei anders gewähltem letzten Wegstück schiebe ich dann wieder ein paar Zehner Meter, komme gut zuhause an.

Radeln ist doch etwas anderes als Spazierengehen! Das Umfeld will aber auch in nächster Zeit vorab gut engeschätzt werden.

Read Full Post »

Nicht unser Rotes, im Vorbeiradeln – Raureif-Start.

Morgend- und winterlich – Kopfweide an Marschgraben, langer Schatten.

Elbdeich Fährmanssand – krasses Licht, „langer Schatten“ kann ich auch.

Elbdeich Fährmannssand – Ost 4, Tnw minus bis zu 1 m, dito. bei Thw.

Bildausschnitt rechts – an der Wasserlinie sitzen eine Menge Limikolen (Annahme aus Entfernung und Größe / Kleinheit).

Weiter links – leider das Foto verhunzet! – spritzt die Elbe regelhaft auf. Ich verstieg mich schon auf jagenden Seehund. Dann war klar, dass dort im Flachwasser des Süßwasserwatts Gänse badeten ? – – – balzten ???

Neu zugeflogenes Volk – entlang dem Hinterdeichgraben fliegen nach und nach einzelne Graureiher auf, scheu.

Dieser zieht vor dem Reet, links, in sicheres Gefilde der Schafweide.

Noch was Scheues – was ich vor Giesensand von fern für Graugänse hielt, stellt sich als großer Schwarm Enten heraus.

Sie reissen auch etliche Stockenten mit auf, haben in der Masse aber braune Köpfe und weisse Spiegel im Flügel – ich vermute Pfeifenten.

Während die Enten noch kreisen, kommen zwei Höckerschwäne mit charakteristischem Fluggeräusch zurück – hatten einen dritten wohl zum Zug gebracht. …

Am alten Heuhafen Hetlingen blickt ein Paar unentwegt zum Himmel. Das mache ich auch – lohnt sich: Ein Seeadler kommt Richtung Haselau vorbei.

Währenddessen ist eine Weile Kranichtrompeten von sehr fern zu hören. Entdecken kann ich die – Höhe / Entfernung ??? – aber nicht.

Bullenfluss, Tnw, am alten Hetlinger Elbdeich – ich stelle mir das hier so besonders gebotene Watt als Satellitenaufnahme eines Hochgebirges vor.

AltEichenAllee Idenburg – immer ein Genuss!

Licht und Schatten – SonnenReet nördlich Idenburg.

„Ost 4“ – Wind-gebeugt.

Ja, die Nacht war kalt – Thw- bis Tnw-Eiskunst auf Marschgraben am Brunnenschutzgebiet.

Zuhause – Waldmeister guckt schonmal, Falllaub-gewärmt.

Kleinklima – Storchschnabel vor Feldahorn.

Und nachmittags geht`s über die Landesgrenze – Feiern in Sülldorf, lässt sich eisig an.

Privates Gartenleuchten.

Öffentliches Leuchten in der Ferne.

Nach nachmittäglichem und abendlichem Schlemmen und mehr sind wir zurück am Spielmobil – die Luft war wohl doch feuchter als angenommen, Raureif.

Resumé: Das Auto parkt nahe dem öffenlichen Leuchten. – Alles im grünen Bereich, ein Bisschen Blau gehört dazu.

Eine weitere eisige Nacht steht bevor. – Inzwischen wissen wir, die lag hier ringsum so bei minus 6 Grad C.

Die Gartenvögel besuchen unser Vogelbad mit Unverständnis: Ein Eisklotz!

Read Full Post »

Rot-Blau beginnt der Morgen, …

… so, wie es die Radiomoderatoren zwei Tage zuvor beschrieben.

Im Westen leuchten noch letzte Weihnachtslichter in Rot und Gelb.

Symbolbild aus dem Wartezimmer – der Jahresendbesuch beim Hausarzt lässt mich beruhigt aufs Rad steigen.

Schon in der Holmer Marsch – der Himmel bizarr.

Nutria im Bullenfluss, anderer Nebenlauf als die Spuren im gestrigen Beitrag – heute dominieren …

beim Klettern bzw. Gehen in der Schräge Krallen.

Querab Idenburg sitzen hunderte Möwen auf einer quitschnassen Marschwiese.

Elbdeich Hetlingen, Blick Elbinsel Hanskalbsand, Ufer Niedersachsen – Halbtide, auflaufend.

Der alte, abgeschnittene Marschmäander querab Vogelstation hat seine volle Füllung durch Niederschläge noch nicht erreicht.

Eine kleine Schar Nonnengänse quert mich, zieht weiter, über das Watt Fährmannssand.

Dort sind sich die Tiere sichtlich nicht einig, lösen ihre Formation und gruppieren neu. Die neue Führung lässt die Gruppe über mich zurück ziehen, dann quert die Gruppe die Elbe gen WestNordWest. Sieht aus, als stünde eine längere Etappe bevor.    ????

Himmlische Wabenstruktur über der Elbe.

Gleich neben der Deichverteidigungsstraße liegt etwas Bekanntes – der Schultergürtel der verspeisten Nonnengans.

Der war in den vergangenen Tagen nicht sichtbar gewesen, wurde wohl von Säugern und Vögeln hin und her verschleppt. Der abgenagte Körper mit Kopf und einem Bein wurde wohl inzwischen vollständig genutzt, bleibt verschwunden.

Ein Kolkrabe auf der inneren Marschwiese wirkt, als inspiziere er, ob der Maulwurf eine saubere Linie beim Hügelwerfen erzielt hat.

Vielleicht gehört auch zur Linie der rechte Winkel zu den Maulwurfshaufen vorn? – Ich störe, der Kolkrabe fliegt ab.

Elbdeich Fährmannssand – Halbtide, auflaufend, die Vordeichrinderherde wärmt die Köpfe angesichts des kühlen Winds.

Blick über das hier bereits überstaute Süßwasserwatt – der Südwestwind wirkt.

Jetzt verstehe ich auch die Reaktion der Nonnengansgruppe – ihr vorgesehener Aufenthaltsort, trocken und mit freier Sicht = Schutz, ist früher als erwartet von Wasser bedeckt.

Read Full Post »

Wedeler Marsch, Steinweg – die umschichtige Pflege der Kopfweiden bewährt sich.

Statt jährlich alle Bäume „zu putzen“, bleibt seit einigen Jahren abwechselnd jede zweite ungeschoren. So profitieren Insekten von frühen Nektar- und Pollenspenden, Vögel finden reichhaltige Brutplatzangebote.

So sieht der korrekte, astweise Schnitt aus, ein Charakterkopf entwickelt sich.

AltWeiden entwickeln beeindruckende Höhlen und Kleinraumstrukturen, nutzbar von unterschiedlicher Tierwelt.

Leider sind anderswo immer noch ungeeignete Sägeschnitte bis tief ins Holz festzustellen – Vernichten der Kleinlebensräume, chronisch bis hin zum Verlust des Gesamtbaums.

Eine überständige Kopfweide, auf Dauer zunehmend Gefahr von Astbruch mit Verletzen des Kopfs.

Kopfweiden als Relikt nutzungsbedingten Umgangs sind das eine. Alte, naturbelassene Weiden, einzeln oder z.B. im Auwaldbestand, dagegen stark beeindruckend, leider immer weniger werdend.

Irgendwie scheint mensch mit Altbäumen, gar unberührtem Wald / Auwald so sein Problem zu haben.

Auf dem Elbdeich Hetlingen angekommen – alte Hofeichen Giesensand links, nach rechts AltEichen und artenreiche Buschallee enlang der Viehtrift.

Blick Südost gen Elbinsel Hanskalbsand – kaum erkennbar, …

… dass da ein großer Saug- / Klappbagger seewärts zieht.

Blick Süd, hinter entstehendem kleinem TideAuwald kommt ein Küstenmotorschiff elbeaufwärts.

Das ist 1,2 km von mir entfernt, verglichen mit ca. 3 km Entfernung zum Baggerschiff.

Anradeln Idenburg von Westen, Licht – alte HofEichen, rechts vom Weg Windflüchter.

Vor dem Holmer Geesthang – Licht am Horizont, AltEiche auf Geestsporn in der Marsch.

Auf der Geesthöhe, Blick Wedel – die Sonne kämpft.

Zu Hause angekommen – die Sonne wird es den ganzen Tag nicht so richtig schaffen.

Angesichts niederschlagsfreien Wetters radelt es sich gut – zwischen durch Windstille und böig bis stürmisch charakterisierten Tagen.

Read Full Post »

Radeln bei Tidehochwasser – Bullenfluss und Nebengewässer sind hoch mit trübem Wasser der Tide-Elbe eingestaut.

Restbaum und neue der Allee gen Idenburg – Wind bewegt Reet.

Fotografieren, wo sie schonmal so nah stehen – Blässgänse.

Graugänse vergnügen sich auf den regenvollen Weiden, Idenburg.

Holla, mit mächtigem Rauschen haben sich von der Weide dicht neben mir an die tausend Nonnengänse panisch erhoben, …

… überfliegen mich.

Merkwürdige Sache das – bin ich doch von Stauden und Büschen recht gut abgegrenzt.

Nach einer Weile überfliegt mich eine große, schwarze Silhouette … – ich war also nicht die Ursache der Panik.

Elbe-seitig vom Hetlinger Elbdeich fliegt noch so eine Silhouette im böigen Wind auf und ab, sichtbar / unsichtbar – noch ein Seeadler!

Der macht sich im böigen Wind …

… einen Jux, …

… präsentiert sich nochmal in Vollansicht und …

… zieht dann ab.

Es sind wohl Silberreiher neu angekommen. Scheu verzieht sich dieser.

Ein zweiter Silberreiher zieht quer gegenan.

Beide fliegen vor bzw. hinter den Triftbäumen Giesensand hin und her.

Diese Nervosität macht auch zwei auf der Weide verbliebene Graureiher verrückt. Schimpfend überfliegen sie die Bäume, suchen Ruhe dahinter.

Na also – es gibt also auch Altbekannte. Dieser Silberreiher kennt schon die Ungefährlichkeit des Radlers.

Die Fotos stammen von gestern, da war wohl „Adlertag“. Querab vom Langen Damm sehe ich in der Entfernung östlich einen weiteren Seeadler.

Das heutige Nebelradeln folgt demnächst.

Read Full Post »

In Fortsetzung des Beitrags von gestern …

Den schwarzen Klumpen in einer Giesensand-Eiche halte ich für einen Kolkraben – Bussarde sitzen eher nicht so dick herum.

Größenvergleich nebendran (Büschen stark gezoomt), eine Rabenkrähe.

Zwei der anwesenden Schafe stellen sich so demonstrativ auf, dass ich sie als Modell akzeptiere.

Ein Stück weiter, querab Vogelstation Wedeler Marsch, hält eine Rabenkrähe von der Deichkrone Ausschau.

Eine weitere flüchtet sich vor mir ebenfalls auf die Deichkrone – unten am Deichfuß muss etwas Interessantes sein.

Oha, da hat jemand / wurde jemandem der Wintermantel ausgezogen.

Eine super Wärmeisolierung!

Die zugehörigen Flügel samt Schultergürtel.

Und da Restrupf und der Großteil des Gerippes.

Da hat sich jemand – Gerippe vom Kopf bis zu einem Fuß fast vollständig – schon vor Weihnachten eine (Nonnen)Gans schmecken lassen!

Krähen und andere Interessierte sorgen für ordnungsgemäße Nutzung der Reste.

Im Weiterradeln erschrickt sich auf dem Gelände Fährmannssand ein kleiner Schwarm Nonnengänse, fliegt auf.

Und kommt aus 0,5-3 m Höhe gleich wieder runter. – Ein Radler ist ungefährlich!

Sofort gehen einige Rabauken – oben links ist so einer – zu Anfeindungen des Nachbarn über. Den Rest kümmert`s nicht, es ist nach Beruhigung wieder Äsen angesagt.

Weitere kleine Gruppen Gänse halten sich in der Ebbephase Elbe auf dem Süßwasserwatt auf.

Unbeeindruckt grasen auch die Deichschafe – ich radele nach Hause.

Read Full Post »

Older Posts »