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Archive for 26. Februar 2026

Das ist ja immer so eine Sache mit dem Grün – welche wie der bayerische „Kini“ scheinen ja übermäßig allergisch zu sein.

Im Normalleben richtet man sich nach der Schnittzeit – und „pflegt“.

(Wer hat eigentlich „gepflegt“, als der Mensch diese Aufgabe noch nicht für sich entdeckt hat?)

Man kann Grün auch einfach wachsen lassen – lassen wir mal reale Fälle von Verkehrssicherungspflicht aussen vor. – Dann bekommt so mancher Baum eine Wertigkeit, die sich dem tagesüblichen Denken entzieht. Vielleicht mal innehalten?

Einmal ganz abgesehen davon, welch zunehmende Fülle von Pflanzen und Tieren ein älter werdender Baum beherbergt.

Aber eigentlich bin ich auf Radelrunde …

AltEichenAllee Idenburg – da hinten …

… liegt nicht nur Astschnitt, es entstand ein Loch im Kronendach.

Mal genauer hinsehen. Die Fällung erfolgte aus gutem Grund, …

Der Stamm ist von oben bis ganz unten mit einem Hohlraum durchzogen.

Auf die Schnelle überschlagen, dürfte die Allee wohl gut 100 Jahre alt sein – werde gelegentlich im Gestüt mal nachfragen.

Nahebei stand noch so ein Kandidat.

Ein Stück weiter, die Baumkulisse ist von Eichen in gemischten Bestand übergegangen, liegt eine Esche, noch recht jung, aber – wie ich gelegentlich zeige – seit langem todkrank.

In so manchem Wald habe ich Eschenbestände unterschiedlichen Alters gesehen, die fast quantitativ gestürzt, da inzwischen wurzellos waren.

So radele ich mit meiner Erklärung des Geschehens weiter, wie kürzlich gezeigt, am randvollen Pferdetümpel vorbei, bereits zurück in Wedel. – Da aaa …

… waagerecht … – liegt was!

Ein nennenswerter Anteil straßenbegleitender Eichen wurde gefällt – alle kerngesund!

Hier hatte ich vor Jahren bei der Stadtverwaltung nachgefragt, wie die Eigentumsverhältnisse liegen, da AltEichen mit dem Pflug bis an den Stamm bedrängt wurden, der halbe Wurzelteller jeweils zerstört war. (Man konnte, wollte, durfte … mir damals nicht antworten.)

Quer zur Straße steht der Rest einer jüngeren Baumreihe – nebendran, professionell ein Bagger mit Haltegriff, auf der anderen Seite der Profi mit der Motorsäge. (Alles Buschwerk, vorn Hasel, ist dem „pflegenden“ Zugriff nach der 08/15- Methode „Kugelform = Hausmeisters Liebling“ zum Opfer gefallen. Wächst nach …)

Halten, …

… Führen, …

… sauber ablegen.

Wenn ich mal einen professionellen Anbieter suchen muss, weiss ich, wo ich mich erkundige.

Noch steht die Restreihe, die auf Länge gesehen fast mal wie ein Knick aussah, aber zur Hälfte bereits anderen Interessen gewichen ist.

Zu Hause angekommen, informiere ich den städtischen Baumschützer per Mail mit 2 Beispielfotos. Sieh an, der legt das Geschehen sofort lahm bis zum Prüfergebnis. Es sieht so aus, als gehörte mindestens ein Teil der straßenbegleitenden Bäume der Stadt Wedel.

Bei den senkrecht dazu stehenden, jüngeren Bäumen kann das auch so sein, denn hier verlief ein alter Weg.

Wir werden sehen. – Leider wird – so der Sachverhalt sich entsprechend darstellt – bei Baumfrevel nicht der reale Sachverhalt in Strafe umgewandelt. Oben stehender Link gibt eine Ahnung, in welche Richtung solch Summe geht / gehen müsste.

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