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Archive for Januar 2026

Unsere Gewässer sind vom Menschen seit Jahrhunderten ausgebaut worden, unter anderem zur Wasserkraftnutzung für Mühlenbetriebe. Verschärft und oft nahezu ausgedehnt bis in Quellbereiche wurden dann im 20. Jahrhundert in Hand- bis Maschinenarbeit ganze Einzugsgebiete für bessere Landnutzung kanalisiert und entwässert. Deren Unterhaltung dauert an. – Dadurch fortschreitende Erosion stört(e) Seitennutzungen, überentwässert durch Eintiefung.

Das Ergebnis – Schäden, Kosten und Langzeitverschlechterung von Lebensgemeinschaften sowie negative (Klein-)Klimaveränderungen – wird nicht länger hingenommen. Änderungen, mindestens Hilfsaktionen stehen an.

Oft genug steckt der Teufel nicht nur im Systemischen, sondern beginnt im Detail.

Bautechnische Überlegungen allein helfen nicht. Wo „Hart“ auf „Weich“ trifft, entscheidet das Gewässer selbst, ggf. gegen die Bautechnik. – Spezialproblem in Deutschland: Die meisten Fachbücher stell(t)en in Abbildungen zwischen Mäanderkurven die sohlstabilisierende Wirkung der Rauschen nicht dar. Erst langsam entwickelt sich flächenhaft das Bewusstsein für Rausche-Kolk-Abfolgen.

Darüber hinaus sind bei vielen Bautypen-Empfehlungen – früher oft genug Übersetzungen und Übertragungen aus dem Englischen – wichtige Begleitelemente nicht übernommen. „Riprap“ als Schutzelement im Übergang Hart auf Weich fehlt in den meisten Beschreibungen und Abbildungen – oder wird als ortsuntypische Versteinerung durchgeführt.

(„Riprap“ verstehe ich hier als Wirkung, nicht im Sinne des Erfinders als konservative Anwendung von Steinbruch oder ähnlichem. Gar grässliche Versteinerungen ganzer Gewässerstrecken sind vielerorts so entstanden. – Es gilt, einen standortgerechten Uferschutz mit Lebensraumwirkung zu finden, unter Einbeziehen des Wurzelwerks tief ins Wasser wurzelnder Bäume. In der Regel trifft das in unseren Breiten nur auf die Schwarzerle zu.)

Es bleibt viel zu tun – wir besuchen auf Nachfrage eine neue Gewässerstrecke (Fotos vom 22. Januar 2026).

Brückenblick bachab, mittlerer Abfluss – das Idyll trügt.

Harter Verbau trifft auf weiches Ufer, eine Kurve ist nah.

Hart trifft auf weich – erhebliche Erosion an beiden Ausbauenden ist die Folge.

Das wollen wir mit „dynamischem Uferschutz“, Zugabe von Kies im Schüttwinkel ändern.

In der Innenkurve, Aussenkurve (Prallhang) in Sicht.

Mit Verbesserungswillen, die Erosion im Prallhang zu verringern, wurde vor vielen Jahren eine Buhne als Strömungslenker gebaut.

Bei Abflüssen unter Mittelwasser lenkt sie – (in diesem Fall aufgrund ihrer Länge) leider über die Gewässermitte hinaus – Richtung Gleithang. Bereits ab mittlerem Abfluss wird die Buhne überflossen, wie im Foto zu sehen. So lenkt sie – falschrum gebaut – das Wasser verstärkt auf das Prallhangufer, verschärft die Erosionssituation.

Lang, wie die Kurve ist, folgt eine weitere, gleichartig gebaute Buhne – das Ufer ist nicht zu halten.

Wir verabreden mit allen zu Beteiligenden das Entfernen der Buhnen und deren Ersatz durch Lenkbuhnen aus Kies (Kiesdepot am Ufer und Unterwasserlenker gegen den Strom). Wie bekannt, wird so die Hauptströmung in Gewässermitte gehalten.

Die Gesamtstrecke ist hunderte Meter lang. Wir empfehlen noch einiges mehr, über das zu gegebener Zeit berichtet wird.

„Einziges Problem“ für uns ist die Befahrbarkeit des Geländes. Wir benötigen hier besondere Verhältnisse für das Realisieren. So warten wir aufmerksam …

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Noch immer stehen wir unter dem Eindruck der jahrzehntelangen offiziellen Beschallung, Deutschland sei ein Wasserüberschussland. Zunehmend hören wir anderes, bis hin zu Handlungsanleitungen. Wasserrückhalt ist angesagt.

Der bebaute Raum, verstärkt in Städten, bemüht sich um Entsiegelung, Beispiellink Göttingen. Metropolen, Beispiellink Berlin, motivieren. Es gibt sogar Wettbewerbe, hier nur ein Beispiel.

Wie sieht aber die Realität Wasserrückhalt im ländlichen Raum aus?

Was mir so beim Radeln im Augenwinkel vorbeizieht, lässt mich stoppen – jüngst gelaufene Neu-Dränung.

Dicht an dicht leiten Dränrohre oberflächennahes Bodenwasser ab, teils parallel, …

… teils gebündelt.

Ist so etwas immer noch eine genehmigungsfreie / genehmigungsfähige Aktion? (Von Freisetzen aktivierter Bodeninhaltsstoffe wie Eisen, kurzwegiger Eintrag von Nährstoffen und Pestiziden in aufnehmende Gewässer einmal ganz zu schweigen.)

Solch Fläche ist wassermengenbezogen doch kaum anders zu sehen, als Flächenversiegelung im bebauten Raum.

Bezogen auf die Angabe, dass 50 % der Agrarflächen dräniert sind, kommt man in Richtung regionaler Wasserhaushalt, Versickerung / Abfluss, übernutztes Grundwasser (das „von oben“ nur noch begrenzt aufgestockt wird), Auswirkung auf lokales bis regionales Wetter und Klima ff. auf ganz merkwürdige Gedanken. – Geht hier alles mit rechten Dingen zu?

Besteht Hoffnung, wächst auch im Agrarischen ein kleines Pflänzlein? – Sehen kann ich davon (noch) nichts, eher Parallelen zum obigen, brandneuen Gegenteil.

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Gestern ging`s nordwärts, gen Naturpark Aukrug. Nördlich Bad Bramstedt wurde es, wie erwartet, noch etwas winterlicher, rauer als bei meinem Start am Elbenordufer, Wedel.

Ankunft auf dem Wanderparkplatz Segelfluggelände Aukrug – informative Tafeln.

Am Hangfuß zur Bünzau-Aue tritt Quellwasser zutage.

Extensive Weidehaltung mit Heckrindern unterstützt naturnahe Entwicklung im Auenraum.  Entlang des Hangs gegenüber fliesst die Bünzau – die wollen wir (auch) sehen.

Die Homepage des Naturparks erläutert interessant das Drum und Dran, von den Örtlichkeiten über Natur-, Agrar-, Ess- und Kulturangebote bis zu den handelnden Personen (besten Dank für die informative Führung!).

Erle am Autalrand, Hang und Hügelkette gegenüber sind von Buchen und Eichen samt Begleitung bewaldet.

Wir sehen uns den Tönsbek an – frühere Versuche zur Profilgestaltung.

Wie allüberall möchte auch dieser Bach seine Kraft zurück. Die Einengung zeigt, welch geringe Breite die Niedrig- und Mittelwasserführung benötigt, um turbulente Kraft zu zeigen.

Unmittelbar im Anschluss hält diese Kraft Kies frei.

Wir – 4 Menschen, fast 4 Meinungen – sinnieren, ob das wohl ein verzweifeltes, kleines Bachforellenpärchen laichend verursacht hat. Vom Aussehen sieht es eher wie ein Bachneunaugenlaichbett aus – aber die „sind noch nicht dran!“. – – – So mag also angesichts der Schneeschmelze neulich rein die Hydraulik Ursache unseres „Hell“sehens sein.

Da stehen auch noch Reste anderer historischer Profilfindungsversuche.

Aufwand und Resultat – regelhaft erforderliches Nachfüttern der Halterungen mit Buschwerk oder Stämmen erforderlich – zeigen wie überall, dass die Realität anders endet, als angedacht.

Günstig für den Tönsbek sind die Zäunung und der uferstrukturierende Baumbestand.

Wo der noch nicht besteht, wird Sukzession, ggf. Pflanzung, helfen.

Die Bünzau, ein Blick genügt, wir wenden uns mit Grausen – die „übliche“, durch Ausbau und Folgeerosion entstandene überbreite, übertief ins Gelände eingeschnittene Situation.

Hier tut Hilfe not – möge die Zeit für das Handeln Offizieller günstig sein!

Wir wenden uns wieder dem Tönsbek zu – schön zu sehen: Notsituation und Beispiel „kleine Hilfe“ vorn.

Gelegentlich auch sichtbar das Entwicklungspotenzial durch kleine Hilfe: winterliche Berle („Aufrechter Merk“), vom lichten Auwald unterstützt.

Wir verabreden einen Kiesversuch mit einem spendierten Lkw (12-15 t Kies). Schulklassen können z.B. per Eimerkette von Schüttorten nahebei das Material punktuell platzieren. Alles Weitere wird sich aus Beobachtung und Fortführwillen ergeben.

Wie überall bleibt mehr zu tun.

Kurzer Stopp auf der Rückfahrt, fast vor Pkw-Wechsel: eine kleine Gruppe zwischenrastender Kraniche, von uns wegwandernd, kurz auffliegend.

Keine Gefahr! Schon wieder gelandet, sich rückversichernd.

Besinnlicher Rote-Ampel-Kurzstopp – Rellinger Horizont.

 

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Kurzstopp – die gesamte Kiesmenge ist dort vor längerer Zeit wieder flächig umgewühlt.

Ein genauerer Blick auf den Anstrom zeigt, dass jüngst auch Spätlaicher hier aktiv waren – oder sind, die Laichkuhle ist (noch) klein.

Weiter geht`s.

In einer 2017 erstbekiesten Teilstrecke der Mühlenau ist zunächst keine guterhaltene und belaichte Rausche zu erkennen.

Einzelne, in den genutzten Raum erodierende Prallhänge können gelegentlich Kiesdepots zum Beschäftigen der Hydraulik erhalten.

Und es gibt sie doch – auch hier! Belaichte Rausche im Blick.

Auch an dieser zeigt sich neben allgemeinem Umwühlen vor geraumer Zeit – vorn – eine jüngst belaichte Kuhle.

Super Sache das! – Und so setzt es sich fort, Rausche für Rausche.

Umkehr am Ende der Wiesenstrecke – SchneeEisFlachsee auf dem Hochpunkt.

Beim Auto angekommen blicke ich auf den inzwischen wenig attraktiv scheinenden Startbereich zurück. Auch hier können linksseitig neue Kiesdepots Wunder bewirken.

Wieder ein Kurzstopp – im leichten Staubereich bachauf einer kleinen Brücke ruht eine Gruppe Stockenten.

Über die turbulente Strecke bachab erhielt ich begeisterte Schilderungen. – Die glaube ich, unbesehen.

Letzter Anlaufpunkt – wieder ein Eissee hochobenauf, diesmal in tiefer Fahrspur.

Meine Güte, so einen fischigen Krafteinsatz wie an vielen Rauschen dieses Jahr, Umwälzen gesamter Kiesflächen, sieht man nicht allzu oft.

An geeigneten Laichplätzen scheint also noch immer Mangel zu herrschen.

Aus dem oberen, frisch belaichten ufernahen Bereich zieht ein großer Fisch ruhig mit Welle ab.

Nicht jedes Jahr ist es zufälliger Beobachtung gegönnt, eins der beschäftigten Tiere halbwegs zu fotografieren – hier, dieselbe Stelle, im Januar 2021.

Jetzt stehen erstmal Besichtigungen und Besprechungen vor Ort mit 3 neuen Interessenten an. Mit Befahrbarkeit und Zeit-Budget von Mit-Aktiven wird auch die „Routine“ 2026 anlaufen.

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Morgenblick heute – ja, der Winter hat uns wieder.

Darauf soll es im Lauf des Tages noch weiterschneien, wenngleich es wohl insgesamt weniger bleibt, als es ostsüdöstlich von hier im Niedersächsischen bereits aussieht.

Diesen fast ins Schwarz-Weiss abgleitenden Aspekt ersetze ich im Folgenden durch die Fortsetzung meiner Moorbekwanderung – jetzt nach Wiesenstrecke entlang des Waldrands.

Die Moorbek ist rechtwinklig abgebogen. – Hinter dem vorn aufgeworfenen Meerforellenlaichbett geht sie auf raue Talfahrt.

Hier wurden vor nicht allzu langer Zeit zwei Staue zu Rauer Rampe umgebaut. Durchgängigkeit für aquatische Wanderer ist somit erreicht.

Die zwanghafte Tieflage ergibt sich aus einer fern startenden Flächenentwässerung. Deren Einlaufrohr liegt – leider! – sehr tief.

Durch die heftige Störung des Bodenwasserhaushalts wird hier erheblich Eisen eingetragen, das durch die neuen Rauigkeiten bachab nun schnell ausgeflockt niedergeschlagen wird (das Rostrote links – rechts fliesst ebenfalls glasklares Wasser, dort über algenbewachsenen, im Foto fast schwarz erscheinenden Kies).

Eine grundlegende Verbesserung – generelles Öffnen der Rohrleitung, Anlegen eines naturnahen Verlaufs und ggf. einer Eisenockerausflock-Flachwasserzone – ist nicht in Sicht, sodass das Ökosystem bachab erstmal weiter mit dieser speziellen Belastung fertigwerden muss.

Das seinerzeit zum störungsfreien Ableiten von Hochwässern angelegte ultrabreite und -tiefgelegte Profil wird seit Jahren mit dem NABU Norderstedt schrittweise verbessert, im Sohlbereich Richtung Niedrigwasserquerschnitt eingeengt..

Dass steiniges Material hier nicht falsch gewählt wurde, zeigen Uferanschnitte der lehmig-steinigen Moräne.

Wie bekannt, wird der Anstrom der entstehenden Rauschen, hier erahnbar, …

… von Kieslaichern begeistert genutzt. Hier ein Beispiel (Fotos vom 23. Januar) für erneutes, spätes Laichen.

Man soll also „kleines“, schrittweises Vorgehen nicht unterschätzen! Die Summe – und ggf. jährliches Optimieren – macht`s.

Häufig genug erreichen „große“ Maßnahmen die ökologische Wirkung unseres zielgerichteten Handelns nicht.

Ankunft am von Norden zufliessenden Waldbach, Mündungsbereich.

Blick aufwärts – dessen Sohle haben wir zum Wasserhalt im Wald mit Kies hochgelegt.

Nur zeitweise fliesst der Bach. Umso wichtiger für Wald und Grundwasser ist das Halten von „Hochwässern“ – wie Regen plus Schneeschmelze kürzlich.

Bei diesen „Fluten“ sind immerhin etliche Kiesanteile aus dem Waldbereich auf die auch an der Mündung eingebrachten Kiese transportiert worden.

Mündungsblick bachauf – Rest-Eis zeigt, dass hier vor nicht allzu langer Zeit noch Wasser floss.

Genug gesehen – nach kleiner Wanderung durch den Buchenmischwald erreiche ich die Eichenallee, wo das Auto steht.

Wie, um Gottes Willen!, man einen kurzen landwirtschaftlichen Weg SO mit großen, tiefen Schlaglöchern ausstatten kann (das geht, teils über die gesamte Wegbreite), ist mir unerklärlich.

Noch ist Zeit bis Mittag. – Ich lege ein paar Stopps an der Mühlenau ein. Bericht folgt.

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Pardon, meine Eindrücke vom eisigen wind chill-Radeln gestern auf „normaler 17 km-Deich- und Geestrunde“ lassen mich die Moorbek-Erlebnisschilderung unterbrechen.

Queren der Binnenelbe beim Anradeln Elbdeich Fährmannssand, gen Tideniedrigwasser (angesichts Ost 4 und geringem Abfluss der Elbe resultiert ein Tnw-Minus von 1,5 m [Paradox?: Erhöhen des Tidehubs durch „Verlust“ des Ebbewasserstands]) – Richtung Sturmflutsperrwerk alles mit Eis zu.

Turbulent unterfliesst der Ebbstrom im Brückenbereich das Eis.

Elbdeich Fährmannssand – Hunde Führende sind gut verpackt, nehmen ihr Umfeld kaum wahr. „Selbstverständlich“ laufen Hunde „als Teil der Natur“ frei. Schutz der Tierwelt in harter Zeit, auch das Anleingebot am Deich interessieren nicht.

Süßwasserwatt und Fahrwasser jenseits der Buhne – gut eisverpackt.

Blick zur Lühemündung – abgesehen vom Deichvorland alles in Weiss.

Mit Rückenwind entlang des Deichs, dann nordwärts quer Richtung Hetlingen und nun, seit geraumer Zeit im wind chill-Gegenwind und wieder quer dazu Idenburg passierend – die junge Alleepflanzung hat Fraß- und Fegeschutz erhalten.

Zufluss zum Bullenfluss, Tnw – nun ganz Eis.

Die Eisdecke auf dem Bullenfluss hat sich geschlossen.

Ein Stück weiter, anderer Arm des Bullenfluss – die obere Eiskante zeigt, dass aktuell auch das Tidehochwasser erheblich tiefer als normal liegt (sonst – wie bekannt – obere Kante Graben).

Warum ist die Gewässerbreite nicht vereist?

Das liegt am zufliessenden Geestbach Sauerbeck, „winterwarm“, da grundwassergespeist.

Das seit Tagen bis zu je 1,5 m erniedrigte Tidegeschehen führt dazu, dass aktuell bei Flut fast kein Einstau erfolgt, Feinsedimente ausgeräumt werden – der Bach schneidet sich windend ein.

Was kürzlich bei Schneeschmelze noch dick über den Stein schiessend zu beobachten war, hat sich zu geringem Basisabfluss runterentwickelt.

Nach dieser Eis-Eskapade hier ringsum folgt die Fortsetzung des Moorbek-Erlebnisses – entlang des Waldrands, in einem nächsten Beitrag.

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Die von uns vor Jahren bekieste Wiesenstrecke weist inzwischen einen gedeihenden Baumsaum auf.

Das Auto ist am Waldrand (Ost) geparkt, damit ich nach den beiden Teilstrecken (Wiese und Waldrand (Süd)) fix weiterfahren kann.

Innenblick, bachab – Windungen, Baumsaum.

Die Rauigkeit am Rohr, gern von Kieslaichern genutzter Laichplatz.

Etwas weiter bachab, Rückblick aufwärts.

Ost 4 pfeift eiskalt, über dicken Raureif wandere ich bachab.

Die Sonne … kalt.

Reserve-Kiesdepot – jederzeit für kleine Ergänzungen gut.

Ein Stück bachab haben wir mit dem NABU Norderstedt Treibselsammler getestet. Die sind, um Wirkung zu zeigen, noch ein ganzes Stück zur Bachmitte verlängerbar.

Am Ende der Wiesenstrecke guckt die Wintersonne über die Baumwipfel.

Sie beleuchtet ein baumfreies, zunehmend stundenweise intensiv besonntes Teilstück.

Der Profiteur Wasserpest ist sofort zur Stelle – Winteransicht.

Die Wasserpest wächst ab Frühjahr in übersonnten Bereichen schnell den gesamten Bachquerschnitt zu, sammelt Sand, der Wasserspiegel steigt. Benachbarte Nutzungen rufen nach „dem Bagger“. Dieser ökologische wie ökonomische Teufelskreis muss heute der Vergangenheit angehören!

Am Ende der Wiesenstrecke – die Moorbek biegt rechtwinklig um – befindet sich Erwartetes.

Detail – hier laichten noch vor kurzem mehrfach Meerforellen.

Die sind mit sinkender Wasserführung bereits zu großem Teil wieder Richtung Nordsee unterwegs.

Die anschliessende Waldpartie folgt hier demnächst.

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Eine kleine Rundfahrt brachte mich zu Ende 2026 nicht mehr „geschafften“ Kiesen. Teils hatte ich aus der Sommeransicht angesichts scheinbar nachteiliger Entwicklungen für die winterliche Laichperiode wenig erwartet. So standen diese Strecken sekundär, „in Reserve“.

Die junge Sonne will ich mir vom Baumpark Pinneberg aus ansehen – der Schlenker hat sich gelohnt.

Andere Stelle, nahebei, An der Raa.

Die Nacht war kalt, weit unter Null. Es weht ein scharfer Ostwind. So wundert mich nicht, eine Menge Eis zu sehen, z.B. in Waldgräben auf dem Weg zum und vom jeweiligen Bach.

Im Buchenwald – Wasser zu Eis, langsames Versickern, Luft.

Fast wie eine Symmetrie-Übung.

Ein Überlaufschacht von Waldgräben zur Mühlenau.

Hoch eingestaute Waldgrabenpartie, gut für das Wasserhalten, die Grundwasserneubildung.

Am Bach – bei Turbulenzen und speziellen Randbedingungen kann`s schonmal schäumen, nun gefroren.

Und auch im turbulenten Fliessen bilden sich ganz spezielle Eisformen.

Hier das Beispiel Perlenkette.

Aufgeplustert sitzt eine Rabenkrähe auf der Baumspitze. – Schnell wieder ins Auto, raus aus dem Wind.

An meinen Stopps sehe ich allerhand Interessantes, das folgt demnächst.

Der Vormittag ist wie verflogen. – Erstmal was Warmes essen …

Nein, das ist kein Breichen.

Unterlage etwas hervorgezogen – Rotbarschfilet mit Rosa-Pfeffer-Sahnesauce, auf Blattspinat.

Bis zum nächsten Mal!

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Beim Anradeln zum Elbdeich Fährmannssand sehe ich jenseits auf der Elbe einen großen Containerfrachter im Morgendunst.

Blick vom Elbdeich seewärts – da zieht die Taima Express, 366 x 48 m, genutzter Tiefgang 12,1 von möglichen 15,5 m, in den Horizont.

Kurz vor dem alten Elbdeich Hetlingen, der lange trocken gebliebene Marschgraben mit Schachtring – halb gefüllt, zu Eis erstarrt.

Zunehmend gefrieren auch die durchflossenen Tidegewässer, hier: Bullenfluss Idenburg.

Es herrscht Tideniedrigwasser. Die Eisschicht zeigt den hiesigen Tidehub.

Eis-Detail aus dem Flutbereich – Natur-Kunst, Kreise und Nadeln.

Richtung Elbe schliesst sich ein Marsch-Mäander an – weiss.

Eis auch am Sauerbeck – schwebender Indikator des Flutwasserstands.

Hier, „an unserem Kies„, muss ich immer zwanghaft anhalten.

Neuer Aspekt nach Absinken der Schneeschmelze, unklar bleibend – sind die neuen Strukturen nun teils von Großlaichern oder allein von der veränderten Hydraulik geschaffen?

Ein Stück geschoben – wo kürzlich …

… während der Schneeschmelze noch beide Wegdurchlässe massiv Wasser ableiteten, fliesst inzwischen (wohl) weniger als Mittelwasserabfluss.

Ortseingang Wedel – eine Krähe hat etwas zu knacken.

Mein Warten an der Fußgängerampel stört sie dann doch. Sie sucht einen anderen Präparierplatz.

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Wedeler Marsch, die Sonne lacht, es ist frostig – Tidegräben noch offen, Wiesenflachseen gefroren.

Nach Saatkrähen in den Vortagen suchen nun Rabenkrähen das Gelände ab. Hinten das …

… Gescheckte stellt sich als einzelne Nonnengans heraus. Es scheint, sie hat Probleme, Vogelgrippe, was auch immer. – „Ein Tierarzt der Natur“ wird sich ihrer annehmen.

Elbdeich Fährmannssand, Tnw, Eis auf dem Süßwasserwatt – das recht kleine Containerschiff SFL Hawaii, 270 x 42 m, von möglichem Tiefgang 14,6 lediglich 11,9 m genutzt (teilentladen in Rotterdam) zieht gen Hamburger Hafen.

Die Buhnen und -felder sammeln das im Raum Geesthacht von Eisbrechern ingang gesetzte Eis (das kommt – abnehmend – nicht alle Jahre vor) – nach mehreren Tiden / Tagen durch den Hamburger Hafen hierher gelangt.

Westblick in die Ferne – die lange Buhne leuchtet eisig im Morgenlicht.

Federreste bei Giesensand – mit Bezug auf die vorgenannte Nonnengans – das kürzlich hier gezeigte Graureihergerippe ist sauber abgeräumt.

In der gleichmäßig flach erscheinenden Marsch bilden sich zur Zeit durch Wasseransammlung, verstärkt sichtbar durch Frost, alte Strukturen aus. Teils haben diese Mäanderform – sei es nun, dass dort flach ex-Marschgewässer flossen oder solche Fliessrinnen bei Deichbrüchen entstanden. Es folgen ein paar aktuelle Beispiele.

Marschmäander querab Vogelstation.

Richtung Giesensand, weiteres Beispiel.

Blick Giesensand, links aufgescheuchter Möwenschwarm.

Ein letzter Marschmäander vor Giesensand, mit Schafen.

Schaf an gefrosteten Wiesenmulden – etwa mit Lamm in der Kälte?

Nähere Überprüfung des Originalfotos zeigt, es handelt sich um einen im Winterfell recht dick und groß erscheinenden, ruhenden (Oster?)Hasen!

Bullenfluss, Nebenarm Hetlingen, Süd – nicht stark durchflossene, durch Tide nur eingestaute und ablaufende Gräben sind bereits über den gesamten Tidenhub stark vereist.

Blick Nord.

Eine harte Zeit für wassergebundene Organismen hat angesichts der für über viele Tage anhaltend angesagten Minustemperaturen begonnen.

Auch auf im gestern vorgestellten durchflossenen Bereicht zeigt sich erstes Eis.

Der Flutwasserstand erreichte Weissdornäste – bei Ebbe hat sich der gefrorene Hochstand als kleine Flagge erhalten.

Anders stellen sich Flut- und Ebbestand an der anderen Brückenseite dar.

Schlussfoto vorm Geesthang Holm – freigetaute Straßen kondensieren im Lee, z.B. von Reetbeständen, Dunst als Raureif.

Der Radler behält die Entwicklung im Auge – Eisbildung will erkannt sein, mit Absteigen und Schieben verknüpft.

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