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Archive for 10. Oktober 2025

Angesichts der gegenwärtigen Situation hinterm Elbdeich (wenig sonnige, eher feuchte Tage führten den bekannten unschönen Zustand herbei) überlegte ich andere Wege. Erstmal bis zum Ostende des Wedeler Autals, dann sehe ich weiter.

Am Ostende des Wedeler Autals: Ein Wegweiser! – Wenn auch nicht so, wie erwartet.

Ein dicker Mann auf E-Mobil prescht an mir vorbei. Aha, da hinten, vor der Sperrung kann wohl ein weiterer Weg nach links genommen werden. – – – Bevor ich ihm folge, dreht er vor der Sperrung mühsam sein schweres Rad um.

Ich folge dem Wegweiser!

Nach Queren der B 431 bewege ich mich der Sonne entgegen – netter kleiner Naturweg auf der Landesgrenze HH – SH.

In lichtem Grün geht das so eine Weile.

Die Morgensonne erfreut auch andere. Etliche Pferde (mehr) stehen per Breitseite zur Sonne, wärmen sich morgendlich auf.

Ende des Grenzwegs, auf dem Hochpunkt, Blick West – wahrlich kein Höhepunkt.

Da steht als Lebender Toter weiter das Kohlekraftwerk und soll NOCH eine Saison weiterlaufen – jahrelange Beschwerden der Nachbarschaft halfen so gut wie gar nichts, stattdessen stete Laufverlängerung. Die Beschwerdebearbeitung lief nach dem bekannten Beamtenwitz „Wenn ich nicht will, dass ich was tu, schieb` ich`s einem andern zu“.

Wenn schon Lebender Toter, dann ordentlich pflastern in der Nachbarschaft – und Lebensbäume aufstellen.

Fotostopp halbe Höhe – vom Hochpunkt auf Elbe-Niveau, 18 % Gefälle.

Gen Ost: Der Geesthang, eiszeitliche Schichttorte – Mensch hat Schichtwasseraustritte gepflastert, eine Rinne führt selbst nach den Trockenmonaten noch Quellwasser ab.

Da ist noch etwas – Mensch-Typisches! – zu sehen. In seinem Wahn, alles ordentlich zu machen, wird nicht nur das austretende Schichtenwasser gepflastert abgeleitet (das soll den Weg trocken halten). – Im Bläserwahn wird der Weg regelhaft „frei“ geblasen, was dem Glensandagemisch – hier wie anderswo! – überhaupt nicht gefällt. Sichtbares Ergebnis: Feinkorn entmischt und verblasen, Grobkorn steht raus, die Ebene wird eingetieft, durch Fahrverkehr bis zu Kuhlen.

Demnächst, bei Regen – oder nach Sturmfluten – werden die selbsterzeugten Lunken wieder voll Wasser stehen. – Toll !

Herbstbunt in charakteristischer Hangbebaumung.

Blick West – beliebt bei Klein und Groß, hier ist schon mindestens eine Kita am Werk.

Eigentlich wollte ich den Wittenbergener Leuchtturm im morgendlichen Sonnenschein präsentieren. – So kann man sich irren. Eine flächige Wolkenwand verhindert mein Vorhaben.

Blick Ost – quasi als Entschädigung, ca.1 m vor Tnw, …

… gibt es dafür (Leuchtturm Blankenese und Hafenkräne am Horizont) …

… dramatische Gegenlichtaufnahmen.

Auch ohne direkte Sonnenbestrahlung stellt sich der herbstliche Hangwald von seiner bunten Seite dar.

Durch den geht`s zurück.

Auf dem Hinweg nicht fotografiert: „Ordentlicher“ Spülsaum der jüngsten Sturmflut am Elbhang, Thw plus 2 m.

Statt der geteerten 18 %-Abfahrt des Hinwegs nehme ich nun die steile Treppenabfolge mit Fahrradschiebemöglichkeit.

Hier fluchten in der Vergangenheit gepäckbeladene Elbradwegtouris (nun tun sie es – trotz E-Bike – sicherlich auf der neueren Asphaltstrecke).

Im Anstieg – die Stürme haben die Eschen am Hang erheblich gezaust, gerupft.

Wieder obenauf – sieh an, mit Sonne!

Weiter geht`s, gen Westen.

Ob dieser Horizont erhalten bleibt – oder wächst die Baustelle am oberen Ende der Bahnhofstraße weiter in die Höhe?

Ahorn-Herbst: wechselbunt.

Entlang der Marschkante gen Norden geradelt – vor erneutem Anstieg auf die Geest, bald zu Hause, zeigt sich das aktuelle Wetter, die nächste Wolkenfront.

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