
Osterbesuch bekommen aus West hier auch etliche hundert (tausend(e)) Nonnengänse in der Hetlinger Marsch.
Die eher geringen Zahlen hier in der Umgebung in den beiden Vorjahresrastzeiten hatten offenbar nicht zwingend mit der Vogelgrippe zu tun (trotz der vielen Opfer). Es scheint, dass es den Nonnengänsen anderswo, weiter West / Südwest schlicht besser gefallen hat. – Die müssten nun bald alle durch sein auf dem Flug zu den Brutgebieten.

Hoch stauen derzeit Tidehochwässer die Marschgräben und -gewässer ein. Wiesenschaumkraut bewirkt den weissen Eindruck, Löwenzahn und Hahnenfuß den gelben Anteil.

Die Bodenfeuchte bietet den wohl inzwischen vollzählig angekommenen Störche leichten Zugang zur Nahrung.

… laichbereiten Flussneunaugen – hier kräftig bei der Arbeit, die Kiesel passend für die Laichkuhlen zu platzieren.
Von den dortigen Kiesen wird noch so manches zu berichten sein.












Erstaunlich, dass noch immer so viele Gänse bei euch zu beobachten sind. Wobei Nonnengänse im Wendland ohnehin nie vorbeikommen. Die Durchzieher sind hier längst weg und die Dableiber haben sich schon ihre Brutplätze gesichert.
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Bis Ende April dauert der Wegzug hier „normal“. Wir wunderten uns vor Jahren, als wir im Mai auf der Halbinsel Eiderstedt noch reichlich Nonnengänse sahen – auf dem Durchzug, bestätigte man uns.
So wie dieses Jahr überrascht das Geschehen aber doch. Mal sehen, welche Überraschungen die Natur noch bereithält.
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