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Archive for Mai 2024

So ein Kleingarten in ruhiger Lage am Rand der Großstadt Berlin, noch dazu bei gutem Wetter, hat doch was!

Da gibt es immer etwas zu sehen, z.B. an der blühenden Tamariske.

Die soll kurzgehalten werden. Gleichwohl ist sie bei Insekten aller Art als Nektar- und Pollenspender ultrabeliebt.

Und dann gibt es noch anderes … Zweifelhaftes? Was machen mit einem (auch im Plural) Kartoffelkäfer?

Die Raupe (wohl (Pfaffenhütchen-?) -gespinstmotte) lassen wir laufen.

Gehen wir doch zum Kinderfest!

Während sich die 3-fache Weiblichkeit dort vergnügt, gucke ich ums Eck, wandere an der nahen Panke entlang.

Erlenkulisse an der Querung Schönerlinder Weg.

Tief liegt sie unter mir, die Panke, Berlins drittlängster Fluss – sagen wir hier lieber „Bächlein“ dazu. Die Gewässersohle ist entwicklungsfähig.

So kann sie auch aussehen, wenn der Spiegel durch Rauigkeit gebrochen wird – vielfältige Turbulenz.

An der Böschung zwischen Bach und Rad- / Wanderweg dürfen die Gräser blühen.

Da sehe ich Blühendes mit Blickfang.

Zunächst 3 schicke rote (Bock- ?)Käfer.

Und dann kommt`s dicke – ein Rosenkäfer.

Gern nochmal von der Seite.

Charakteristische Bachpflanzen, Wasserstern und Merk – die Panke hat Entwicklungspotenzial.

So wartet sie, dass die Planungen Berlins in Sachen Wasserrahmenrichtlinie auch diese Strecke erreichen.

Nächste Berlinbesuche bringen dazu vielleicht schon Neues.

Ich kehre zum Kleingarten zurück, wir wollen zum Mittagessen. Auch die Kinderfestbesucherinnen sind eingetroffen, zufrieden nach allerlei Aktivitäten, Spielen, Basteln, Eule-Gesichtsschminken.

„Mit Eule“ setzt sich der Tag fort.

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Nach dem Mauerseglerbeitrag – selbstverständlich gibt es in Berlin mehr Vögel als die rasenden Luftikusse.

Ringeltaube und Amsel sind regelhaft zu sehen und zu …

(Nun, wo die dicke Taube weg ist) … hören. Der Amselhahn legt ordentlich los …

… und bekommt sogleich lautstark Antwort. Ich wechsle von der Straßen- zur Innenhofseite: Da sitzt der engagierte zweite Sänger.

Balzende Nebelkrähen haben den Hochsitz auf der Straßenseite übernommen.

Berlin besitzt eine Menge Wasserflächen, Flüsse und Seen. – Dieser Höckerschwan begegnet und auf einer Tretboottour auf der Spree (darüber gelegentlich mehr).

Ob dies derselbe ist? Jedenfalls fühlt er sich offenbar in seinem Revier gestört und zeigt uns das.

Wo Wasser ist, ist sicherlich auch (mindestens) ein Kormoran.

Die halten sich in sicherer Entfernung, …

… tauchen ab und – möglichst entfernter – wieder auf.

Blässhuhn vor Industriekulisse.

Wieder an Land erspähen wir ein Einzelküken, ganz konzentriert auf Insektenjagd.

Nahebei wacht die Mutter – sieht aus wie eine fremdländische Prachtente? Angesichts anderswo oft gesehener Männchen: vielleicht eine Mandarinente?

Zurück auf Dachhöhe – Ringeltaube vor Fernsehturm.

Kein Vogel, aber auch ein Flieger – zum Schluss.

 

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Ja, das heisst im Plural tatsächlich so, hab`s extra nachgeschlagen.

Ob mit oder ohne Spitze des Fernsehturms – ein Segler ist immer im Blick, und auch im Bild.

Gleich bei unserer Ankunft über den Dächern von Berlin fiel das typische „Schriii, Schriii“ auf – das sind doch Mauersegler!

Wir haben erstmal gerätselt, ob dieses Auffallen mit fehlender Erinnerung, anderen Reisezeiten oder was immer zu tun haben könnte. Es bleibt ein Rätsel. Check des Blocks zeigt aber ebenfalls, dass da noch keine Rede von den rasenden kleinen Himmelsbewohnern war …

Angesichts unseres Wartens in Wedel, dass die 10 am Haus angebrachten Seglerkästen für die Brut auserwählt werden (bis dahin werden sie zum Erweitern unserer Spatzenkolonie genutzt, auch der Sperber freut sich selbstverständlich über diese Situation), stellte bei diesem Besuch Seglerbeobachtung in Berlin ein besonderes Highlight dar.

Ein Segler …

… kommt selten …

… allein.

Hier sind sie …

… mal zu Zweien, …

… hier schon zu Dreien.

Vier auf einem Foto …

und fünf ...

… und fünf …

… ebenfalls.

Das war nun eher Spielerei beim Einfügen „beliebiger“ Fotos, insbesondere weil sie zum Sichtbarmachen der kleinen Flitzer starke Ausschnittvergrößerungen darstellen.

Der schnelle Seglerflug (man spricht von locker haltbaren 200 km / Stunde) bedeutet für Beobachtende, konkret für uns, dass im Sichtfeld von „kein Segler“ angesichts des rasenden Geschehens in der dritten Dimension blitzeschnell Gruppen von 5 – und nochmal 5 dazu … – nein, da sind ja noch 10-12 (!) … sich wohl bis zu 25-30 dieser Vögel im Gesichtsfeld befanden.

Wahnsinn!

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Das musste ja sein – Ferien in Hamburg, Schienenersatzverkehr! – Ich will nicht meckern: Schnelle Busfolge brachte Reisende von Wedel nach Blankenese, von dort zu gewünschten Zielen.

Angekommen, S-Bahnhaltestelle Stadthausbrücke, Westausgang – Blick auf den Kleinen Michel und den Michel.

Welcher ist nun welcher? Wer ist überhaupt „Der Kleine“, vorn oder hinten? – Notfalls verrät das Netz mehr.

Gut ausgeschildert – Veranstaltungsort auch gefunden.

Es folgte eine ausgezeichnete Veranstaltung an hervorragend gewähltem Ort, von Örtlichkeit, Räumlichkeit, Ausstattung und bis – nicht zuletzt – Verpflegung. – Besten Dank nochmals an alle Beteiligten!

Die Mittagspause liess Zeit, die Grüne Schute des Projekts Lebendige Alster anzusehen – im Privatissimum. Der Hintergrundbau dürfte bekannt sein.

(Das Parkhaus brauchen wir nicht, wir nutzen die Öffis.) Hamburg führte Berlin. – Überträgt man das mal auf Personen in der Politik, wünschte man sich solch kompetente Führung auch anderswo.

So viel für heute. Bei Gelegenheit folgt Weiteres.

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Dauerthemen Gewässerschutz, Anpassung an den Klimawandel – Gesetze haben wir auf Grundlage besten Wissens aus Naturwissenschaft und Technik, erfüllen nur leider nicht unsere Aufgaben … . – Es soll ja auch Mitlebewesen geben, die aufgrund der „Nicht-Existenz“ des (menschengemachten) Klimawandels so Sachen wie Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel für völlig unnötig halten. – Na, viel Spaß denn!

Das Projekt Lebendige Alster hat zu seiner Fachtagung 2024 ein interessantes Programm aufgestellt.

Querab zum Alstersystem, an der städtischen Pinnau in Pinneberg sah ich gegen Ende 2019 ein passendes Werbeplakat.

Direkt über einem unserer Kieskegel überraschte mich die passende Botschaft.

Besten Dank, international Aktive, dass ich das nutzen und so wiedergeben darf.

Mein Bezug zum Alster-Einzugsgebiet ist vom Salmonidenfreund sowie Beiträgen über die quellnahen Alster-Nebenbäche Rönne und Bredenbek hier im Blog hinreichend bekannt.

Es gilt, wie allüberall, unsere übernutzte Landschaft mit allem Drum und Dran wieder in einen robusteren, ausgeglicheneren Zustand zu versetzen. Wasser – insbesondere unser Umgang damit – spielt dabei eine herausragende Rolle.

Die Beispiele Bredenbek „vorher“ und „nachher“ werden präsentiert.

Nach der Veranstaltung finden sich veröffentlichungsfähige Versionen der Vorträge auf der Homepage des Alster-Projekts.

 

 

 

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Im Beitrag vom 28. April 2024 hatte ich unter anderem Funde im Spülsaum des Wedeler Sandstrands präsentiert und mich über die Zusammensetzung gewundert. Ein größeres, braun-rötliches Bruchstück erinnerte mich entfernt an eine Seepocke.

Das mysteriöse Fundstück.

Inzwischen ist dieser Fund, zusammen mit den anderen, in der Tote-Tiere-Sammlung unseres Hamburger Familienzweigs untergekommen.

Von innen zeigt das Teil diese interessante Struktur. – Wer baut sowas ?!?

Und, wie sich das in heutiger Zeit so gehört, wurden diverse Apps bemüht. Das Rätsel musste geknackt werden!

Sieh da, mindestens aus belgischen und niederländischen Meeres- bzw. Brackwassergebieten ist das Tier so um die Jahrtausendwende bekannt. Wenn ich das alles richtig gelesen habe, stammt es aus pazifischen Küstengewässern Süd- und Zentralamerikas und wurde vom „alten Darwin“ 1854 als Megabalanus coccopoma beschrieben. Ob „mein“ Bruchstück nun von einer nördlicheren Art stammt, sei dahingestellt.

Nun also auch in deutschen Gewässern … – Gleich westlich neben dem Sandstrand Wedel liegt der Bauhof Wedel des Wasser- und Schiffahrtsamt Hamburg. Von dort werden nicht nur Schifffahrtszeichen wie Fahrwassertonnen in Teilen der Elbe ausgelegt. Sie werden auch vom Bewuchs gereinigt, sobald das erforderlich ist.

So ist das Seepockenbruchstück vielleicht auf recht kurzem Weg im Spülsaum des Sandstrands Wedel gelandet.

 

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Eine Radtour an die städtische Mühlenau, Pinneberg, brachte Sichtungen diversen Geflügels.

Unter mir, Fuss-/Radbrücke Christiansenweg, wird ein Stockentenerpel krass Sonnen-bestrahlt. Die Organismen in der Mühlenau sehnen sich nach Halbschatten!

Bahnunterführung – Pegel zeigen, dass der Abfluss der Mühlenau stark gesunken ist (von MW Richtung MNW).

Erst bei der Fotodurchsicht fällt mir auf, dass – Suchbild?! – da Lebendiges drauf ist. Ein Graureiher weiss sicherlich, warum er dort steht. Seien es nach dem Laichen absterbende Flussneunaugen, die vorbeidriften oder aufstiegswillige Fische …

Länger fesselt mich das Umfeld einer Kiesgabe, die ich als „workout“ in Erinnerung habe.

Die im März 2021 ergänzte Kiesmenge und gegebene Form bildet mit seitlich entwickelten Teichrosen einen interessanten Anstrom-Effekt in ansonsten monotoner Bachstruktur. Forellen (Spätherbst / Winter) und Flussneunaugen (April) laichen dort seitdem regelhaft. – Im Foto flattert eine Prachtlibelle Calopteryx (hier offenbar C. splendens) über frischen Laichkuhlen aus dem Vormonat.

Die Prachtlibellenmännchen stecken ihre Reviere ab.

Hier ruht ein Männchen der für sommerkühle Bachpartien charakteristischen C. virgo.

Zurück nach Wedel.

Am Friedhof begegnet mir eine Gruppe Graugänse mit 3 …

… noch ein Nachzügler! … 4 Gösseln.

Abgebogen, letzte Kurve …

Die Baumrosen rings ums Haus beeindrucken mich immer wieder – „Geflügeltes“: eine Hummel, mittendrin.

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Vor einer Woche …

Noch nicht der ssssteife Ostwind wie in den vergangenen Tagen – Nordwest lässt mich die Hetlingen-ElbdeichRoute gegen den Uhrzeigersinn fahren. Doldenblüher haben ihnen passende Stellen bis Flächen übernommen.

Blick vom Elbdeich Richtung Wedel – vereinzelt sind Nonnengansschwärme noch auf der Durchreise, …

… veranstalten das übliche Spektakel.

ALLE hoch! – Radau, Radau!

Sie ziehen …

… über den Elbdeich.

Und kehren nicht zurück.

Unser kurzer Bremen-Stadturlaub, vgl. Berichte, brachte andere Erlebnisse als Radeln in der hiesigen Marsch.

Das waren dann wohl die letzten Nonnengänse, die ich in diesem Frühjahr zu sehen bekam.

Seeadlersichtung gestern scheint das zu bestätigen – von Haseldorf her quert er bereits beim alten Hetlinger Heuhafen die Tideelbe.

Als ob er keine großen Funde auf diesseitigen Marschflächen (mehr) erwarte …

Hier bleibt die Vielzahl örtlich beschäftigter Vogelarten, darunter eine große Schar Graugänse, die uns Jahr für Jahr zuzunehmen scheint.

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Die Regenphase ist vorbei, es wird trockener – Beispiel Marschgraben mit Schachtring.

Der Pferdetümpel auf Wedels Geest schwindet zusehends.

Rindvieh – hier die Highlands im Wedeler Autal – zeigen Verstand: frühmorgens in die Fläche, ordentlich fressen.

Und, spätestens ab Mittag, …

… liegen alle 16 im Schatten.

Seit einigen Tagen sind auch die Angus ins Autal zurückgekehrt. – Auch die wissen, wie`s geht.

Pech hat in diesen Zeiten, wer keine Hütte, keinen Knick oder wenigstens Baum auf dem Gelände oder in unmittelbarer Nachbarschaft hat.

Das geht z.B. den Deichschafen so.

Denen bleibt dann im Tagesgang nichts weiter, als jappend in der Hitze herumzuliegen – und auf den Abend zu hoffen.

Wir auf der Geest geniessen Büsche, Bäume, sogar Baumrosen.

Dreidimensionales Grün, blühend – Spiräe, Rotdorn, Flieder, Mehlbeere, im Tagesgang Schatten spendend. Mal ganz abgesehen von unserer Dornröschenschloss-Rose vorndran – die schiebt gerade unzählige Blütenknospen.

Während der Rotdorn auf die Hochblüte zugeht, ist der Flieder inzwischen weiter.

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Am Abreisetag – bestes Wetter, eiskalt in der Höhe.

Bevor wir uns von den – auch im Hotelzimmer existenten – Bremer Stadtmusikanten verabschieden, …

… nutzen wir die verbliebene Zeit für eine kleine Wanderung entlang des Bürgerparks. – Aaaahh, angenehm!

Zurück – empfängt uns die bebaute Stadt, die in Zeiten des Klimawandels noch viel tun kann.

Wie allüberall!

Stadt muss generell Natur viel stärker in Planen und Handeln einbeziehen.

Texte, auch positive Beispiele dazu, gibt es genügend.

Abreisezeit – das aus frühem beruflichem Vorleben „Ut mine Stromtid“ bei häufigerer Nutzung bestens bekannte Gleis 10.

Blick NordWest – gen HH.

Na denn, HB, Tschüß bis zum nächsten Mal!

Fix geht es durch Niedersachsen.

In sausender Fahrt durch die frühere Heimat.

Erinnerungen an meinen letzten (?) Besuch dort – mit bunter Begleitung.

Wir queren Hamburg-Wilhelmsburg, bunte Umweltbehörde …

Vorbei an der neu gestalteten S-Bahnstation Veddel, Norderelbe.

Brooktorhafen, ganz hinten lugt die Elphi.

Deichtorhallen, St. Katharinen.

Gut ging`s weiter nach HH-Altona. Die S-Bahn bringt uns über die Landesgrenze.

Schleswig-Holstein hat uns wieder – demnächst mehr von hier, von der Geest und aus der Marsch.

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