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Archive for April 2024

Verabredung Sonnabend Morgen zum Vogelspaziergang – am (angesagt) bislang heissesten Apriltag – lockt der Fachaustausch in Morgenfrische, Vogelerlebnis im Dreieck Wedeler Au nahe Mündung in die Elbe / Schulauer Straße, Badebucht, Sport- und Freizeitpark.

Im Windschutz blüht Ahorn bereits voll.

Spitzahorn, Detail (lauter kleine Blumensträusse!).

Unfrisierte Kopfweiden schieben Blätter.

Frisierte brauchen noch Zeit.

Altweide, beblättert, blüht in hellem Gelbgrün.

Und wir bekommen allerhand zu hören, rätseln, fachsimpeln, ob da nun jemand im Original singt, ob es eine „nahe“ Art oder ein Gesangsübernehmer / Nachahmer ist. Teils reicht das Auge, teils hilft das Fernglas – manchen Sänger sehen wir nicht.

So nehmen wir mit Zilpzalp, Rotkehlchen, Blau-, Kohl- und Sumpfmeise, Grünfink, Ringeltaube, Heckenbraunelle, Singdrossel, Star, Zaunkönig, Dompfaff, Bachstelze und Mönchsgrasmücke eine Vielzahl Vogelarten wahr.

Bunt zeigt sich der Buntspecht, besonnt – aktiv am Boden, am Baum, wechselnd, einzeln und in Paaren. Regelhaft lacht ringsum der Grünspecht.

Ein Fasanenhahn, Grau- und Kanadagans, Eichelhäher, Stockente und -bastard, Dohle, Raben- und Saatkrähe ergänzen den Gesamteindruck. Lange vermissen wir Amsel und Buchfink, die dann doch noch zu hören, teils zu sehen sind.

Traubenkirsche, Prunus padus.

Eine beeindruckende Blütenpracht ringsum lässt ordentlich Früchte, Vogelfutter in Sommer, Herbst und Winter erwarten.

Wir schlendern Richtung Mündungsbereich Wedeler Au – Blick über Brombeere, an Holunder vorbei auf Marschwiese und Altweiden, Auwaldreste.

Frühere Obstnutzung zeigt sich teils in Streuobststandorten oder Einzelbäumen – hier: links Birne, rechts Schlehe.

Schlehenblüten im Detail.

Hummeln, Wildbienen (eine im blauen Luftraum des Schlehenfotos, zwischen den Ästen), Fliegen, Schmetterlinge sind unterwegs.

Ja, und der Löwenzahn – reicher Nektar- und Pollenspender, von vielen leider allzu gering geschätzt. – Wer hätte nicht schon „Pusteblumen“ gepustet, anderen damit eine Freude gemacht?

Sumpfdotterblumen im Baumschutz, spiegelnd auf einem deichnahen Angelteich.

Gleich nebendran, durch Damm getrennt – Tideniedrigwasser, Watt der Wedeler Au / Binnenelbe, Reetrestbestand vom Vorjahr, leuchtende Weiden.

Hinten arbeitete der Bagger, zog Reet und Oberboden ab. Mit Glück wird sich hier die Spezialität der Tideelbe, der Schierlingswasserfenchel, ansiedeln oder nach Pflanzversuch fortschreitende Neubesiedlung zeigen.

Querab, vom Yachthafen her schreien Sturm-, vermutlich auch Lachmöwen. Auf einer Straßenlampe sehen wir den vorher gehörten Hausrotschwanz.

Im Abgang – irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass die Traubenkirsche Hasser hat. Ein Altern des beeindruckenden Baums wird nicht zugelassen, Stoppelschnitt fällt vielerorts auf. Nach dem Motto „Vom Baum zum Busch, vom Busch zum „Gestrüpp““.

So verhunzt gibt die Situation dann Anlass, das „Gestrüpp“ zu beseitigen, richtig „Ordnung“ zu schaffen.

Ich verabschiede mich, radele über das Sturmflutsperrwerk zurück.

Davor, hier mit Graugans, und dahinter sehe ich je ein Kanadaganspaar.

Auf dem Sperrwerk – die Treibselsaison wird als beendet angesehen. Alles ist in Summe entfernt, die lange Liegezeit hat den Deichrasen vernichtet. Hier wird demnächst wohl neu eingesät.

Blick zur Elbe – die Tide hat gewechselt, Flutwasser läuft auf.

Kurz vor Fährmannssand – zwei Rabenkrähen, aktiv sammelnd. Richtig hingesehen: Eine sammelt – vielleicht informiert die andere, dass da noch mehr liegt (oder sagt „Übernimm dich nicht! Schon manche ist daran erstickt.“).

Radelnd im Abflug erwischt, leider unscharf. Da wurde ja erfolgreich eine große Menge Wolle (Schaf / Hund?) für die Nestausstattung eingesammelt!

Kopfweidenallee, kurz vor dem Geesthang – Mirabellen und Schlehen sind an diesem begünstigten Standort bereits voll begrünt, haben die Blüte schon hinter sich.

Zu Hause begrüßen mich auf Hortensie diesmal ein, …

… zwei Marienkäfer.

Das will an unserem Wind-umtobten Standort schon etwas heissen.

Demnächst wird dann auch – wie im Umfeld bereits seit etlichen Tagen – die Felsenbirne blühen.

Insgesamt haben wir 29, vielleicht 30 Vogelarten an diesem schönen Sonnenmorgen gehört oder auch gesehen. Wir freuen uns auf gelegentliche Wiederholung, dann andernorts.

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Das Gelb der Mahonie am Eingang ist teils von Hummelköniginnen gefleddert, teils in Entwicklung, viele Knospen warten noch ab – so lange Spreizung erinnere ich bisher nicht.

Auf der Geest, B 431 – Eichenblätter des Vorjahrs vielfach noch am Baum, braun; weisse Schlehenblüten – hellgrün blühen Ulmen.

Ausblick vom unteren Geesthang in die Marsch – Schlehe weiss, variierendes Grün. Regenschübe transportieren fortwährend Hangmaterial aus dem Straßenseitenraum, zwischenlagernd auf der Straße, in den zum Marschgraben konvertierenden Moränenbach.

Am Sauerbeck diverses Grün – Mädesüß spriesst, im Bach Blaualgen, Wasserstern, Merk.

Am Brunnenschutzgebiet, Tidehochwasser im Bullenfluss – Weissdorn-, Pappelgrün und Marschwiesengrün.

Zwischen Idenburg und Hetlingen – weisse Schlehenwand, gelbgrüne Ahornblüten.

Hinterm alten Elbdeich Hetlingen – dieses Jahr ist den Magnolien wohlgesonnen, keine Nachtfröste beeinträchtigen ihre Pracht.

Hier findet emnächst das Schachblumenfest statt. Die Pfeilschilder in Richtung der Wiesen sind bereits aufgebaut.

Vor Überfahrt Hetlinger Binnenelbe – gelbgrüne Trauerweide, sattgrüne Traubenkirsche.

Elbdeich Hetlingen – im Deichvorland erscheinen erste Blüten der Sumpfdotterblume.

Bis zum flächig fetten Gelb ist offenbar noch eine Weile hin.

Blick zur Elbe – Auwaldsukzession im Reet hat begonnen. Die jungen Bäume, in dieser Phase meist Weiden, legen frisches Grün an.

Igitt, der Stall scheint ungepflegt. Als wären sie zum Sauberregnen rausgelassen, finden sich nun Osterlämmer am Deich.

Die sind schon etwas größer, ein paar Wochen alt.

Zu Hause begrüßt mich ein Marienkäfer auf Hortensie.

Dann kann der Frühling ja weiter loslegen.

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Morgens am Markt – oh, diese Zeitumstellung, ultraflach scheint die Sonne.

Kurze Zeit später – bin schon wieder raus: Er hat überhaupt nicht gebohrt!

Die erste von 2 Jahresnachschauen 2024 beim Zahnarzt. So fix soll es gehen!

Vielversprechend erscheint das Wetter. Das soll sich bald ändern!

Ich nutze die Gelegenheit und radele meine Morgentour – früher als gewöhnlich – diesmal durchs Wedeler Autal (keine Fotos).

Dank „keine Fotos“ bin ich trocken zu Hause angekommen. Hier ziehen, auf wertvollem Japanischem Moosrasen, Gartenschnecken ihre Bahn.

Andere haben es schon hoch hinaus geschafft.

Die Antihack-Erziehung des Gärtners wirkt. Heimisches wie Scharbockskraut erobert den Raum unter Buschwerk.

Neben Veilchen und Lerchensporn vermehrt sich Bärlauch kräftig. Diese Youngster wollen schon blühen.

Es gilt, das Hacken bei Null zu halten. So kommen wir zu einer geschlossenen Gründecke von Frühblühern.

Tagsüber regnet es reichlich.

Aus DK erreichen mich Fotos, die für den Start der Angelsaison nahelegen, mit Schwimmring loszugehen. – Bleibt die Hoffnung auf fallende Pegel, so dass dort vom Ufer aus der erhoffte Lachs erbeutet werden kann.

Abends, die Goldene Stunde erwischt (es waren wohl nur Minuten).

Unmittelbar über uns muss aber noch Schwarzes sein. Auf die Rollladenkästen klopft es, von ihnen tropft es.

So leicht gibt sich dieses Regentief nicht geschlagen …

Die Wolken ziehen aber doch in hohem Tempo ab.

Aus golden wird rötlich, vor Blau.

Und wieder mischt Schwarz mit.

Blau setzt sich letztlich durch.

Na also.

Die Pegel der Bäche ringsum zeigen bis Mitternacht noch einen Anstieg um mehrere Dezimeter – auf ca. 75 cm über mittlerem Abfluss.

Spezielles Losfahren, um laichende Flussneunaugen anzusehen – sie wurden (früh!) aus oberen Einzugsgebieten bereits von Osterspaziergängen gemeldet – erübrigt sich also erstmal.

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10 Jahre her, Start der Alternativen Hafenrundfahrt als Betriebsausflug Umwelt Bezirksamt Wandsbek (verlinkt, Klick aufs Foto).

Die Alternative Hafenrundfahrt zeigt mehr und anderes, als die offiziellen Angebote.

Wer gerade in Hamburg ist und morgen, 4. April, noch Zeit hat, findet Kontakte hier, bei Rettet die Elbe.

Wer die Gelegenheit später nutzen möchte, findet die Termine 2024 ebenfalls im vorstehenden Link.

Auf gutes Gelingen!

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Magnolie, Sülldorf, HH – Ostern gut überstanden, wird wohl auch gut weiterblühen – kein Frost in Sicht.

Gemeinsame Kunstwerke – Berlin / Hamburg. Die sind inzwischen vom Ostermontagregen getilgt. Beschwerdeführer:innen (schreibe ich eigentlich nicht) können sich wieder einkriegen.

Mit dem Abwaschen der Osterhasen sind auch Osterfeuergestank und Saharastaub zu Boden geschlagen. – Aaaahh!

Die Birken kommen voran, hier im Norden. Die Eichen haben noch Pause, wirken insgeheim.

Unser Bärlauch schiesst seine Blütenstände hoch.

Frühe Ostern, früh vorgeholtes Grün mit Drum und Dran – Hummeln brummeln, kümmern sich um wenig, arbeiten, was das Zeug hält. Die Bienen dürften es – bei mäßiger Temperatur, kaum 10 Grad oder ein Bisschen drüber (angesagte Ausreisser sollen die Regel bestätigen) – schwerer haben.

Von Kiesen berichtet ein Restaurierungs-Kumpan, dass die Flussneunaugen bereits laichen – 2-3 Wochen eher, als bereits – vorgezogen – in den jünger vergangenen Jahren festgestellt.

Mal sehen, welche Überraschungen das Frühjahr noch bringt.

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Irgendwie packte mich der klare Himmel Karfreitag Spätnachmittag. Ich musste nochmal an die Elbe radeln, Kurz-Tour.

Hinterm Elbdeich Fährmannssand angekommen.

Auf dem Elbdeich Fährmannssand – Tidehochwasser, großflächige Sonnenspiegelung, rechts scheinbar eine Insel.

Die Insel, bioaktiv, bewegt.

Wie auch immer … – eine Wolkenbank bedeckt die Sonne.

Ganz rechts – noch eine Insel!

Etliche Tausend Nonnengänse haben während des Tidewechsels, Stauwasser, keine Strömung, vorübergehend auf der Elbe Ruhe und Schutz gesucht.

Die große Insel, bioaktiv, bewegt, gleicht zeitweise einem Atoll.

Runter vom Deich (es wird ungemütlich), Blick zurück.

Die Abendsonne scheint flach über die Geest, hier mit Kirchturm am Markt, Wedel.

Wenig später zu Hause, Blick gen Westen.

Es geht ziemlich fix, Blick Südwest – ist da Saharastaub mit im Spiel?

Auch im Norden röten sich die Wolken, eher ungewöhnlich gefärbt.

Abendstimmung im Westen.

Fliegt da, leicht grau, „die“ Möwe nach Helgoland?

Rottönungen vom Feinsten – schwarzer Punkt: eine Krähe quert.

Immer wieder erstaunlich, wie schnell der Wechsel erfolgt. Das Rot klingt ab.

Straßenlampen an.

Jetzt, wo ich Karfreitag Abend ins Netz stelle, hänge ich durch. – Von mir aus sollte die Mitteleuropäische Zeit allzeit walten!

P.S.: Heidi postete „Dein neues Erkennungssignet ist prächtig. Ist das nur für Ostern oder für immer? Es gefällt mir sehr!“

Da gebe ich hier das – etwas bearbeitete – Original zum Besten.

Das neue Signet entstammt einem Foto aus dem Wildpark Eekholt. – Unten links ist die Hamburgerin, Beagle Polly, zu sehen samt einem leeren Guckloch. Sie wollte partout keine Biene sein.

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