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Archive for April 2024

Mal elektrisch unterwegs – Spiegel-Kilometerstand nach 4,5 Jahren zufriedenen Fahrens (und Rekuperierens!).

Gestern Abend jenseits der Landesgrenze, in HH – befahrbare Agrarflächen sind umgebrochen. Ein heller Mäusebussard fliegt doch lieber vor mir davon, statt sich „auf der Krume“ sitzend fotografieren zu lassen.

Monster-Theatervorstellung einer Abschlussklasse war Anlass des Grenzübertritts – super gelaufen, begeisterter Applaus! – Eine schicke Grünkulisse der Schule: Kastanie, belaubt, Eiche, noch kahl, andere voll in Blüte.

Heute im Wedeler Autal – späte Japanische Kirsche bietet Baldachin.

Windgeschützt – hier blüht Kastanie bereits.

Bei uns, eher „im Küstenwind“, hat sie man gerade die Blütenstände geschoben.

Meldung aus der Schweiz: Kirschlorbeer soll als unerwünschte Pflanze nicht mehr verkauft werden.

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So oft schreibe ich von Vögeln, Gänsen …

Fast glaube ich, nie zeigte ich …

… Gänseblümchen, hier teils Richtung Ende der Blüte gehend, sturmwindzerzaust.

Die blühen – wie anderswo – auf intensiv betrampelten (Pardon: begangenen) und intensiv und tief gemähten Flächen. „Natürlich“ auch auf den tief abgeweideten Äsungswiesen der Gänseschwärme ringsum in der Marsch – teils wie ein geschlossener Gänseblümchenrasen.

Ansonsten blüht gerade spätes Rosa, Japanische Kirsche. Hier …

… dort, mit Heimischer Traubenkirsche, die an vielen Standorten dieses Jahr fast schon „durch“ ist.

Prächtiger Löwenzahn (der in Teilen dieser Partie mit Stumpf und Stiel inkl. Erdboden inzwischen abgegraben ist).

Schade, eigentlich – die haben wohl noch nie Löwenzahnhonig gegessen.

Eine beeindruckende Japanische Kirsche kann auch unser Block vorzeigen (der von gestern, mit dem Wasser).

Lerchensporn ist inzwischen verblüht. – Dafür legt, benachbart, der Balkan-Storchenschnabel (Dank für die Richtigstellung!) los.

Schneeball …

… steht Insektenbesuch aufgeschlossen gegenüber. – Erstmal Pech gehabt: Zu stürmisch, zu kühl (um nicht „kalt“ zu schreiben).

Und die Bärlauch-Sterne …

Das Jahr schreitet voran, für Gesellige stehen Kiebitz- und Schachblumenfest vor der Tür.

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Nein – oder JA, ich weiss, der „Tag des Wassers“ 2024 ist liegt hinter uns. Nun ist, wie bekannt, für mich ja irgendwie jeden Tag …

In speziellen Fällen ruft es mich allerdings zu Situationen, Terminen, die erforderlich sind, denen ich aber Besuch an Bächen und kleinen Flüssen vorziehen würde.

Wasser kommt überall hin, wo es die Möglichkeit dazu findet. Ursache und Wirkung …

Dem sollte auf die Spur gekommen werden, die Wirkung forderte es.

Pünktlich, wie verabredet, klingelt der „andere“ Wasserfachmann an der Tür. Leckageortung ist sein Speciale.

So kam es zu einem Freilandexperiment – Schlauch angeschlossen und bewässert …

Und, sieh da …
Wasser! (Wo es nicht sein soll.)

Andere Stelle – auch da sollte es nicht in Tropfen hängen, gar massiv überfliessen.

Und noch wo – einmal ist etwas zu undicht, hier zu dicht. – Wasser sucht sich immer einen Weg.

Und so ist es dann (fast) innen, linienförmig, …

… und, flächig, eher aussen.

Leider findet sich dieses – mal einen starken Schlagregen angedacht – offensichtlich auf verschiedenen Wegen dann tatsächlich innen, allzu nass.

Schickes Experiment! Noch ein Bisschen forschen, dann wissen wir umfassend (jetzt auch schon einiges), was getan werden muss.

Wo wir nun einmal dabei waren, kamen – die lange Nässeperiode brachte es an den Tag – noch ein paar eher chronische Stellen zur Prüfung.

Die gute Nachricht: Prüfung der Fallrohre verlief ohne Negativ-Ergebnis.

Das ist doch schonmal was!

Die nächste Eigentümerversammlung wird durch Beschluss Abhilfe ermöglichen.

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Oft wurde ich vor Jahren gelobt, auch den Binnenländlern und Gebirgsbewohnern eine Vielzahl von Schiffen nahezubringen.

Das Komische: Meine Radelzeiten haben sich nicht wesentlich verändert – wo sind die Schiffe ???

Gestern war – gemessen an jüngeren Jahren – ein Ausnahmetag. Ich habe mal wieder Schiffe auf der Elbe gesehen – nicht nur die Armada von Hopperbaggern, die ihre schmutzige Fracht im Ästuar, in der Elbmündung oder bei Helgoland verklappen.

Anradeln in der Marsch, Blick Elbdeich – Großes am Horizont.

Ein Stück weiter, Idenburg – Nonnengänse vor, so vermute ich, Containerfrachter Tolten, 300 x 46 m (noch fährt er mit Schweröl, raucht und stinkt ordentlich). Glücklich ist, wer sich nicht in der Abgasfahne befindet.

Im Hamburger Hafen sah ich beim Prüfen der Schiffsnamen und Daten (marinetraffic.com) Cosco Shipping Universe liegen, die mit 399.9 x 58.77 m eher meinem Empfinden draussen entsprach – wer weiss …

Weiter Richtung Hetlingen, noch`n Großer.

Blick vom Elbdeich Hetlingen – da zieht Kuala Lumpur, 336 x 43 m Richtung HH Hafen.

Aus Hamburg kommt ein altes Segelschiff, als Mietsegler nutzbar.

Deichschafe und Lämmer, im Vorland nimmt Sumpfdotterblume, blühend, zunehmend Fläche ein.

Elbdeich Hetlingen, Blick über Auwaldsukzession – ein Segler …

… kommt selten allein – Elbdeich Fährmannssand.

Zum Schluss kommt von Hamburg her der selbstentladende Massengutfrachter Sider Atlantik – mit 157 x 25 m ein eher kleines Schiff.

Auch im Schiffswesen gibt es also Überraschungen – man sieht mal welche.

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Das gestrige Radeln brachte allerlei mehr Farben, Begegnungen, als im vorigen Beitrag mit Nonnengänsen und Schachblumen bereits berichtet wurde.

Elbdeich Fährmannssand – im Schlickfang Wedel baggert, bunt, die Vox Ariane. Verklappt wird das Material derzeit querab Cuxhaven.

Das breite gelbe Band nahe der Elbe, auf dem Deichvorland, kann ich nicht sicher ansprechen. Es ergeben sich im weiteren Verlauf mindestens 3 Möglichkeiten.

Süßwasserwatt, raues Wasser, Möwen – Sumpfdotterblume schafft hier fettes Gelb.

Zwischen Fährmannssand und der Vogelstation Wedeler Marsch (Jubiläum), Gratulation zum 40.! – Rostrot, ich vermute Brandgans schmeckt(e) jemandem.

Richtung Hetlingens altem Heuhafen – Knallgelb, auswachsendes Scharbockskraut.

Elbdeich Hetlingen – ebenfalls Sumpfdotterblume, sich vergrößernde Blühfläche und -aktivität.

Nebendran Frühlingsgrün – nach und nach übernehmen Auwaldbäume die sich entwickelnde Vorlandfläche.

Binnendeichs – Grün, welche Farbvarianz, je nach Arten und Alter!

Und wieder Gelb – Löwenzahn mit Ahorn, zunehmend abfallende Blüten.

Rostbraun, vorher bereits tragisch erwähnt – ein Brandganspaar nutzt gute Futterstelle, (immer noch Überschwemmungswiese).

Mehr Bewegung – ein Weissstorch fliegt an.

Während die Brandgänse munter weiterfuttern, orientiert sich der Storch und geht dann zielgerichtet, suchend und findend, los.

Noch`n Gelb! Hahnenfuß nimmt Flächen farblich neu in Beschlag.

Erinnerung an die Windsituation – kleiner Bullenfluss, Luv.

Blick ins Lee der Überfahrt – die Oberfläche ruht.

Spuren – wer solch Steilhang hochwill, ist gut beraten, Steigeisen, lange Krallen wie ein Nutria zu besitzen.

Querab Idenburg – Grau vor Grau, über Grün fliegt ein Reiher an.

Fast ein Suchbild – Überflug Idenburg (das Gehöft mit dem Storchennest).

Höhenflug absolviert – Reiher im Sinkflug.

Kurz vor der Landung.

Und jenseits des Elbdeichs … Wanderndes Orange! – Die Vox Ariane zieht, vollbeladen, Richtung Elbmündung, Cuxhaven. Dann muss sie nach Verklappen schnell zurück, um vor der verklappten Ladung wieder am Baggerort einzutreffen. (Circulus viciosus? … nicht witziosus! Das Bruttosozialprodukt verlangt nach mehr.)

Bunt am Bullenfluss, vor Brücke – Technik und Sukzession im Ländlichen.

Nebendran – wo sich keine Wachstumsgrundlage für Höheres findet, profitieren immerhin Flechten.

Das war ja allerhand gestern!

Die Sonne scheint – wird Zeit, dass ich mich auf den Sattel schwinge (für Neugierige: Die anderen 50 % Tent Wedel schwimmen).

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Sssssteifer Wind, Südwest 4-5 angesagt – mal wieder die 17 km-Normalrunde, testen im Uhrzeigersinn (für Nichteingeweihte: möglichst viel Rückenwind, ggf. schräg, im ungeschützten Bereich hinterm Elbdeich).

Ein Stück gegenan – Langer Damm gen Fährmannssand, ruppige Wellen auf dem „Hechtgraben„.

Ein Stück weiter, andere Straßenseite – äsende Nonnengänse, die Front wendet sich ab.

Die Gänse wandern weg – ruhig, aber zügig.

Andere Gruppe, ein Stück weiter, verharrt – die kennen mich wohl …

Auf dem Elbdeich Fährmannssand, Blick gen Niedersachsen – ablaufend Wasser, Süßwasserwatt fast frei, kabbelige Elbeoberfläche angesichts drückenden Winds von gegenüber.

Über den gelben Fleck im Deichvorland schreibe ich ein andermal.

Kurz vor dem alten Heuhafen Hetlingen – Rabenvogel, Schafe, diverses Grün.

Das Grün kommt dann auch im Bericht über das Gelbe intensiver.

Alter Deich Hetlingen, Deichkrone – nochmal Schafe, diesmal wie zum Lüften, beblasen von Südwest 4-5.

Ein Hinweis – querab alter Elbdeich Hetlingen!

Abgebogen, noch`n Hinweis – ich bin ja kein Auto, radele also weiter.

Oha – das Rad lasse ich nun stehen, gehe zu Fuß.

Lärm – Blick hoch, ohne Nonnengänse geht es (noch) nicht, wohl Tausende in breitflächigem Anflug.

Die Auflösung, worum es geht.

Nicht mehr weit. – Der Wind! Packt das Schild, als sollte ich umkehren.

Am Horizont sehe ich die Lenkung auf das Ziel, Schachblumenwiesen. – Erstmal gibt es nur ein Weiter, kein Zurück.

Direkt am Wegesrand, noch vor dem eigentlichen Ziel.

Bitte der Lenkung folgen, nichts (zer)stören.

Noch 9 Tage bis zum Schachblumenfest – es blüht schon ganz ordentlich, Hauptfarbe Rot, daneben auch Weiss.

Immer wieder ein Erlebnis.

Dem Wind frei ausgesetzte Exemplare zeigen im Winkel die Windstärke an (allerdings habe ich keine Übersetzungstabelle).

Der andauernde Starkwind hat viele Blüten ganz schön gefleddert (kein Foto). Bleibt die Hoffnung für Sonntag in einer Woche, dass die angesagten tieferen Temperaturen weiteres Wachstum und Aufblühen ein wenig hinauszögern.

Persönlicher Einsatz inklusive quantitaver Erfassung ermöglichen dieses Erlebnis.

Auf dem Rückweg, Lärm von hinten – wo ich eben noch war, saust eine aufgebrachte Tausender-Schar Nonnengänse. Wie bekannt: Nach Zurückdrehen erfolgt meist Zurückkehren (bis fast) an den Herkunftsort.

Lange wird dieses Spektakel hier nicht mehr zu hören und zu sehen sein. Die Nonnengänse befinden sich kurz vor Abflug in die nordischen Brutgebiete.

Ja, das war man gut, dass ich das Rad stehen liess!

Wie oben angesagt, folgt demnächst ein wenig über Farben ringsum.

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Kormoran vor Saharastaubsonne – wieder werden alle Flächen rötlich bekörnt.

Die Information über einen Erosionsschaden brachte uns ans Wasser.

Da befinden sich in kanalartiger, baumloser, unstrukturiert überbreiter Strecke der Pinnau ausgerechnet im Prallhang zwei Rohreinläufe.

An sowas Hartem prallt`s natürlich besonders gut …

Streckenhaft, bachauf wie hier bachab, wird Ufer unterhöhlt, abgerissen.

Anderswo muss diese erhöhte Bodenfracht ausgebaggert und entsorgt werden.

Kommt Zeit, kommt …

Wäre doch komisch, vgl. Beiträge „Gewässerschutz“ hier im Blog, wenn es nicht einfache Hilfe mit hohem ökologischem Begleitwert gäbe.

Hier, wo entlang des Bachs so nötige, sich kostenlos selbst ansiedelnde Begleitbäume fehlen, stehen in der Fläche Reihen des Kulturzeigers Kopfweide. – Nix dagegen, aber …, s. vor.

Nach dem Kormoran noch so ein Fleischesser.

Bis zu 5 Störche sehen wir gleichzeitig suchen und finden. Offenbar lohnt es sich.

Das Nest ist doch besetzt! (Sah bei der Anfahrt leer aus.) – Tief duckt sich der brütende Storch ins Geäst angesichts Wind und Wetter.

Sobald es mehr zur Pinnau und ihrem Umfeld zu berichten gibt, erscheint sie wieder hier im Blog.

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Wedel nennt sich „Stadt mit frischem Wind„, insofern sind wir allerhand gewöhnt. Eine Besonderheit ergibt sich durch die Lage unseres Blocks leicht quer zu den Hauptwindrichtungen aus West bzw. Ost. Stau und Windkanaleffekte bringen Spezialeffekte („Wie kommen Blätter in oberste Dachrinnen?“ – Turbulenz, Venturi und kleine Senkrechttornados = Nichts ist unmöglich, spannend also ringsum). Der Klimawandel tut das seine, obendrauf.

Eine Straßenlaterne unmittelbar vor dem Küchenfenster kommt im Tagesverlauf oft ins Blickfeld. Regelhaft wird sie von einer Ringeltaube besessen / besetzt.

Starkwind- bis Sturmlagen bringen dann besondere Ansichten, so jüngst, gegen Abend.

Wilder Abendhimmel – das ist aber auch wieder ein Stürmchen! Die Taube ist gelandet.

Sitzen fällt schwer … – so `ne Rüttelei heute!

Ob Flachmachen was bringt?

Es scheint fast, als ob die Taube mit der Lampe verschmilzt.

So geht die Versuchsanordnung mehrfach hin und her. Nichts hilft so wirklich.

Na gut, dann eben heute nicht!

In der Nähe brütet in einem „Efeubaum“, bereits früh in jedem Jahr, ein Taubenpaar. Das wird von einer dritten Taube regelhaft begleitet. Von solcher Dreisamkeit wird oft berichtet. Ob diese „Taube im Sturm“ eine von den dreien ist?

 

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Noch nicht Mitte April und die Natur legt los …
Wir befinden uns aufgrund pfiffigen Rosenschnitts wieder auf dem Weg Richtung Dornröschenschloss.

Wetter gut, Wasserstände sollten geeignet sein – also los, mal gucken, ob auch ich die dieses Jahr bereits früh laichenden Flussneunaugen zu Gesicht bekomme.

Erster Stopp bei der Bäche-Tour: Bek, Ellerbek.

Blick von der Brücke, na also. (Bitte nicht von den Schattenflecken täuschen lassen!)

Mindestens drei schicke Laichkuhlen, wenn sich auch gerade keine Laicher darauf befinden.

Ein Stück bachauf – auch der vor Jahren als „Notkies“ für laichwillige Meerforellen eingebrachte Unterwasserkiesberg wurde von den Flussneunaugen genutzt.

Der gesamte durch die Raue Rampe bachab transportierte Kies sieht flächenhaft bearbeitet aus.

Und im Anstrom der Rauen Rampe ist verbliebener Kies ebenfalls belaicht.

Gut entwickeltes Moos auf Altholz dokumentiert die Situation „gut feucht“ in den vergangenen Wochen.

Und weiter geht die Fahrt, bachauf.

Dort steht eine Gruppe Radfahrer an meinem Zielpunkt, einer Überfahrt.

„Moin, gibt`s was zu sehen?“ – „Nö, was denn?“

Bachab, auf von Hochwässern und laichenden Meerforellen unter der Überfahrt durchtransportiertem Kies sehe / erkenne ich zunächst nichts.

Aber, sieh da, bachauf – wie üblich im Anstrom ist wer aktiv (gewesen?).

Publikumsschatten – man schart sich um mich. Wir sehen was!

5-10 laichende Flussneunaugen befinden sich in steter Bewegung – so „live“ besser auszumachen als statisch im Foto.

Oberflächenspiegelung und leichte Eisentrübe erschweren es der Digicam (ohne Polfilter).

Alle Beobachter „… Jetzt sehe ich sie auch!“ sind beeindruckt.

Die Radler verabschieden sich, wollen weiter bachab und dann, die Pinnau aufwärts, wieder zurück.

Und beim nochmaligen Gucken bachab sehe ich es nun: Auch das hier von Meerforellen im Winter angelegte Laichbett – Kuhle und Hügel – ist von Flussneunaugen belaicht worden.

Nachmittags erhalte ich von einem Bach-Enthusiasten und Mit-Restaurierer kleine Filme – ja, da wuselt es ordentlich, wie vor Ort gesehen!

Zur Pinnau will ich auch, den bekannten Ort, Hindenburgdamm (Foto im Beitrag vom 23. April 2023), ansehen. Zeitlich passt – Tideniedrigwasser.

Nein, auch wenn ich „nur Wolken“ sehe, ich gucke nicht nach oben.

Zu Hause sagt die Prüfung des Pegels, dass die Pinnau zu Tideniedrigwasser eine Höhe etwas höher als Tidehochwasser hat. Man unterschätzt doch, was starker Westwind plus nächtlicher Regen so bewirken.

Nix zu sehen, also.

Da behelfe ich mir mit den kleinen Knubbels an der Senkrechten.

Da findet Schneckenrennen statt.

Gezoomt – interessanter Weise …

… bevorzugt die Digicam beim Scharfstellen die hintere Schnecke. – Ob sie noch eine Chance hat?

Nein, das Rennen ist wohl zugunsten der Gelben bereits entschieden.

Bachab belohnen Spiegelung und Frühlingsgrün der Uferbäume die Anfahrt.

Interessierte haben sich bereits angemeldet – mal sehen, wie lange die Laichsaison dauert. Vielleicht gibt uns die Tide inkl. Wetterentwicklung ja auch an diesem an sich vielversprechenden Beobachtungsort noch eine Chance.

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Inzwischen wurden laichende Flussneunaugen (früh!) auf Kiesbetten in der Pinnau und im Einzugsgebiet der Mühlenau gesichtet. Die Regenphase seit 1. April macht das Beobachten, gar Fotografieren, allerdings wegen weiter hoher Abflüsse schwierig.

Da wollte ich nachsehen, ob unser Versuch 2023 in Bullenkuhlen Sichtbares an der Krückau bereithält.

Der Weg entsteht beim Fahren … – Wenn ich unterwegs bin, kann ich auch das Mühlenwehr Barmstedt ansehen. – Oha!

Leider ist besteht hier nach wie vor – bis auf die Fischtreppe, Stand voriges Jahrtausend, für gute Springer und Schwimmer – keine Durchgängigkeit für Wanderorganismen. Das gesamte obere Einzugsgebiet bleibt weitgehend abgeschnitten.

Der Pegel Luswinkel bestätigt den hohen Abfluss. – Gibt`s was zu sehen?

Geparkt im Ländlichen, Birke und Eiche angeleuchtet von der Morgensonne.

Immerhin, der Weg ist abgetrocknet.

Aaaaber, die Nacht … – Wo ich Ende März noch von versickern- / verdunstenden Flachseen hoch auf Moräne berichtete, sind wieder welche.

Hangparallel geht`s Richtung Krückau – wetter- und nutzungsbedingt hat der Weg gelitten.

Voll blüht in geschützter Lage eine große Heimische Traubenkirsche.

Tjaaaa – was ist hier Krückau, was Überschwemmungsaue?

Bordvoll fliesst die Krückau. – Hier, bachab Barmstedt, kann man nicht sicher sein, ob das den Regen oder vielleicht regelnd abgelassenen Mühlenteich als Ursache hat.

Egal – ssssteifer Wind steht auch noch gegenan.

Da geht`s hin, wo oberhalb der Kurve das Bekiesen startete.

Gute Turbulenz auf der beim vorigen Besuch freigefallenen Lenkbuhne.

Lenkbuhnenkies – klares Wasser, diesmal ca. 50 cm überstaut.

Bewegung unten auf dem Kies ist allerdings nicht auszumachen – zumindest also keine aktuelle Laichaktivität erkennbar.

Blick über die Strecke – vorn wohl Bodenaushub eines Nutria-(evt. Bisam-)baus.

Der oberste Kies wirkt gut als Strömungslenker, schützt die bachab heranwachsenden Erlen.

Es gilt, die Entwicklung weiter zu beobachten.

Über terrassierte Moräne geht es zurück – Flachseen in unterschiedlichen Höhenlagen passierend.

Alles so schön grün ringsum – ein Grund, das Auto in einer anderen Farbe zu wählen (in der „unberührten Natur“ auch bei komplizierteren Touren leichter auffindbar).

Gelb grüßt zur Abfahrt die sonnenbeschienene Wiese.

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