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Archive for August 2019

Neben den im vorigen Beitrag gezeigten Streifenwanzen war im Ohlau-Umfeld noch allerhand Insektenleben zu beobachten. (Erstmals seit Jahren habe ich mich wieder mit Insektengift imprägniert – Bremsen drohten allzusehr, wenn auch glücklicher Weise nicht in Massen.)

Gleich zu Beginn saß da ein Admiral-Veteran auf Kies. Vielleicht war es aber auch ein jüngeres Exemplar, das stürmische Gewitter-Kurzschauer überstanden hatte.

Dost und Kohldistel prägten blühend die 3. Dimension.

Admiral und Distelfalter auf Dost.

Mal näher ran.

Die Distelfalter dominierten zahlenmäßig, während andere Arten eher in Einzahl vorkamen.

Zum großen 2019er-Zug der Distelfalter gibt es einen schönen Bericht beim NABU Pinneberg.

Dies ist wohl, sich sonnend, eine weibliche Libellula depressa – Korrekturen sind willkommen.

Calopteryx splendens-Männchen, die Wärmeres liebende Art der C.-Gattung.

Mit Beachten der fachlichen Grundlagen von Bächen und kleinen Flüssen und der Notwendigkeit, notwendige Anpassungen an den Klimawandel endlich vorzunehmen, wird die Sommerkühle-liebende Art C. virgo hier und anderswo wieder öfter zu finden sein.

Kohlweissling auf Dost.

 

Ochsenauge und Fliegen.

Es folgt demnächst ein Bisschen zur Situation von Ohlau und Bramau aus gewässerökologischer Sicht.

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Es musst mal wieder sein – ein gemütlicher Spaziergang an der Ohlau (zur Tarnung eine Angel dabei). Es folgen ein paar Foto-Eindrücke, hier und in folgenden Beiträgen.

Schwarz-rot gestreift, Streifenwanze auf reifenden Samen eines großen Doldenblüters, vielleicht Wiesen-Kerbel.

Wanzen in diversen Stadien, mehr als das Herz begehrt.

Aber die Ohlau und ihr Umfeld halten mehr Natur als Verwanztes bereit.

Dazu demnächst mehr.

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Im Juni hatte ich über die Anreise zur internationalen und interdisziplinären Konferenz „LuWQ 2019, Land Use and Water Quality – Agriculture and the Environment“ sowie ein wenig über das Umfeld von Aarhus, DK, berichtet (die Beiträge sind leicht zu finden über den Kalender in der rechten Spalte).

Nun haben die Organisatoren das Gesamtprogramm mit zur Veröffentlichung frei gegebenen Vorträgen und Postern ins Netz gestellt – bequem sind alle interessierenden Beiträge anklickbar (meiner auf S. 25 sowie als Einzeldatei im Salmonidenfreund, Downloads).

Möge es nützen.

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Was rumpelt und pumpelt da im Buschwerk und in den Bäumen? Ah, zwei junge Eichhörnchen jagen sich. Als sie nach schnellen Baumwechseln – rauf und runter, ringsum einen der Feldahornbäume – innehalten, bleibt eins neugierig in einer Astgabel sitzen.

Hallo, wer bist du denn? – Das geht so eine ganze Weile.

Unsere Feldahorn-Bäume sind ganzjährig interessant. Blühen im Frühjahr, kleine „Nasen“, teils bis in den Winter – Insekten und Vögel finden ihre Nahrung.

In kalten Wintern sitzen die Feldahorne voll mit Erlenzeisigen – was für ein Gezwitscher!

Im Winter und Frühjahr scheinen auch die Flechten und Moose auf der Rinde für Vögel Nahrung bereitzuhalten. Insbesondere Blaumeisen, neben Zaunkönig und Kleiber, suchen diese Stellen immer wieder auf.

Jede Menge Wildlinge des Feldahorns finden sich im Umfeld. Soweit sie nicht vertrocknen oder anderweitig auskonkurriert werden, verschenken wir sie 20 cm bis kniehoch an Verwandtschaft und Bekanntschaft.

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