Spätestens ab Frühling wollen alle raus in die Natur – am Besten „die unberührte Natur“. Diese Bezeichnung findet sich irritierender Weise auch in manch einem Fernsehbeitrag über was und wo auch immer.
Dieser Drang zur Natur zeigt leider Begleiterscheinungen. Mancher Mensch möchte der Natur etwas geben – oft genug etwas, das da nicht hingehört, im Zweifelsfall stört und schadet.

Standortuntypischer Rhododendron, eine Gabe aus dem Garten, Vertikutier-Abfall, links im Original sichtbar, rechts verschämt mit Nadelzweigen bedeckt.
Foto von heute Morgen, Material entweder per Auto angefahren, oder aus der Nachbarschaft, gern mit Schubkarre – die „Wege“ sind vielerorts nachvollziehbar.
Zweifellos kann man sich darüber unterhalten, ob ein Rasen vertikutiert werden muss oder nicht. Wer das aber unbedingt durchführen möchte, hätte z.B. durch Mulchen von Sträuchern und Bäumen, durch Kompostieren oder Nutzen der Grünen Tonne (meist braun) bessere Alternativen. „Besser“ ist nicht der richtige Ausdruck – das illegale Ablagern von Abfällen ist KEINE Alternative.
Kürzlich – zum Glück in unserem Umfeld heute selten geworden – sahen wir beim Radeln einen Kühlschrank und eine Waschmaschine an vergleichbarem Ort. Meldung bei Zuständigen half, diese Gerätschaften schnell in richtige Bahnen zu lenken – herzlichen Dank!




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