Harz 11, Sandtal und Kloster Drübeck.
5. Oktober 2012 von osmerus
Bevor wir am Westrand der Romanischen Straße das Kloster Drübeck besuchten, sind wir bergan ins Sandtal gewandert.

Bach im Sandtal, nanu – ist ja`n Steinbach!
Hier kann man sehen, was Hydraulik bedeutet.

Ok, im Hang Sand – das Tal ist also nicht verkehrt benamt.

Auch Schlamm gibt`s: Nutzbar als Wildschwein-Badewanne neben dem Weg.

Steile Wände im Sandtal.

Der Bach im Sandtal fließt in einer kleinen Buchenwald-Aue.

Socke quert trinkend den Sandtal-Bach.

Auf dem Rückweg in einer Pfütze sehen wir – nein, keinen Schnürsenkel, sondern ein Wasserkalb. Wer`s nicht kennt, muss mal Googeln.

Der standorttypische Bach! Erlenwurzeln und Steine minimieren Erosion, schaffen maximale Variabilität. Die Folge ist, wie wir fachchinesich sagen: hohe BioDiversität – Lebensraumvielfalt schafft Lebensvielfalt.
Schon am Parkplatz wirkt Kloster Drübeck besonders durch seine Einbindung ins Grün.

Obstgarten mit Schafen, Kloster Drübeck.

Kloster Drübeck beeindruckt durch eine reiche Vielfalt an Bäumen – und die beeindrucken durch ihr hohes Alter.

Hier eine alte Linde, Äste bis zum Boden – wo sieht man das sonst noch?!

Die Rinde der Linde, vielfältig.

Eine alte Kastanie.

Im inneren Bereich des Klosterkomplexes, Stein und Holz.

Alte Eibe, Farbstudie Rinde.

Efeu, uralt.
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Schöne Bilder! Natürlich habe ich das „Wasserkalb“ gesucht, auch Saiten- oder Fadenwurm genannt, wie ich bei Wikipedia gelernt habe… und bin bei einem Schweizer Forscher gelandet, denn, so heisst es weiter: „Die erste eindeutige Erwähnung fand ein Saitenwurm in der Historia Animalium (1551–1587) von Conrad Gesner. Er bezeichnete die Saitenwürmer nach ihrem volkstümlichen Namen in diesem Werk als Wasserkalb oder auf Latein als Vitulus aquaticus.“
Herzliche Grüsse
Heidi
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