Vorab
Allen Beteiligten ist klar: Keine „Lebendige Alster“ ohne „Lebendige Elbe“ (schließlich leben unsere Gewässersysteme nicht zuletzt von freier Durchwanderbarkeit für die Gewässerorganismen) – und der Elbe geht es zur Zeit gar nicht gut. Wenn da nicht mal wieder „Männer baggern„.

Die im westlichen Hafenbereich liegende Messstation Seemannshöft zeigt trotz mäßiger Wassertemperatur bei knapp unter 20 Grad Celsius erschreckend niedrige Sauerstoffgehalte! Bei 1,5 bis 2,5 mg Sauerstoff pro Liter Elbewasser geht selbst robusten Fischen die Puste aus. Zehner Kilometer des Flusses sind betroffen. Die stark gezackte Kurve zeigt den Tidegang (Ebbe und Flut). Die braune Linie zeigt, dass im Sedimenthaushalt irgend etwas stattfindet.
Lebendige Alster – die Umweltverbände Aktion Fischotterschutz, BUND Hamburg und NABU Hamburg haben ein neues Kooperationsprojekt gestartet. Mit von der Partie sind das für die Alster zuständige Bezirksamt Wandsbek und die BSU, die die Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie in Hamburg steuert.
Der Arbeitstag beginnt vielversprechend.

Wandsbek-Markt - die nachgepflanzten Bäume müssen noch Jahre wachsen, um ihre Leistung zur Anpassung an den Klimawandel voll zu leisten.

Poppenbüttel - vorbei am Antje-Brunnen geht es durch schattige Alleen Richtung Alster - Treffpunkt für den "Symbolischen Stein-Schmiss".

Lebendige Alster - realisierbar unter anderem durch Verbesserung der Strömungsvielfalt und Gewässerstruktur.

War so schön - nochmal von hier schmeissen! (Wann hat man als Erwachsener schon die Gelegenheit, das Kind wieder rauszulassen?!)

Auf dem Rückweg - vorbei an der Großbaustelle Hafencity in den niedersächsischen Teil der Metropolregion Hamburg.
[Bei der Organisation der Veranstaltung wurde ich gefragt, ob ich mein copyright für den „Symbolischen Stein-Schmiss“ für diese Veranstaltung abtrete. – Klar doch, der Insider weiss ja, wo das Original steht. 🙂 ]
Nochmal die Anmerkung vom Start wiederholt (man kann es gar nicht oft genug sagen!): Allen Beteiligten ist klar: Keine „Lebendige Alster“ ohne „Lebendige Elbe“ (schließlich leben unsere Gewässersysteme nicht zuletzt von freier Durchwanderbarkeit für die Gewässerorganismen) – und der Elbe geht es zur Zeit gar nicht gut. Wenn da nicht mal wieder „Männer baggern„.

Die im westlichen Hafenbereich liegende Messstation Seemannshöft zeigt trotz mäßiger Wassertemperatur bei knapp unter 20 Grad Celsius erschreckend niedrige Sauerstoffgehalte! Bei 1,5 bis 2,5 mg Sauerstoff pro Liter Elbewasser geht selbst robusten Fischen die Puste aus. Zehner Kilometer des Flusses sind betroffen. Die stark gezackte Kurve zeigt den Tidegang (Ebbe und Flut). Die braune Linie zeigt, dass im Sedimenthaushalt irgend etwas stattfindet.


















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