So ein Himmel am 1. Juli!
Aber der schon tagelang andauernde starke Wind wirkt sich auf die lebensfeindliche Situation der Hamburger Elbe überhaupt nicht aus – kein Wunder, bei der gegebenen Übertiefe. Dabei haben wir nicht einmal besonders hohe Wassertemperaturen.

In Bunthaus, oberhalb Hamburgs in der "flachen" Elbe: akzeptable Sauerstoffwerte, deren Minima aber zeigen, dass beim derzeit sommerlich geringen Abfluss während der Flut schlechteres Wasser aus dem Hafenbereich aufwärts gedrückt wird.

Seemannshöft, am westlichen Ausgang des Hafens: Die Elbe-Strecke mit lebensfeindlichen Sauerstoffgehalten ist 10er Kilometer lang! Das ist daran zu erkennen, dass der Tidegang - Ebbe und Flut - fast keinen Einfluss auf die Sauerstoffwerte hat. Und der in den letzten Tagen stärker gewordene Sturm kann das Wiederabsinken der Sauerstoffgehalte hier in der nicht flussgerechten übertiefen Strecke nicht kompensieren. - Man wundert sich (oder auch nicht)!
Warten wir mal einen wärmeren Sommer und die Einweihung des Kohle-Großkraftwerks Moorburg ab. Aber dann ist den Fischen und ihren Nachfahren der zu geringe Sauerstoffgehalt der Elbe fast egal – sie enden trotz technischer Maßnahmen massenhaft im Rechen des Kühlwassereinsaugbauwerks.


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