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Von den Treibselsammlern an der Regioklinikbrücke geht es bachab – Blick von der Kitabrücke auf bekieste frühere Erosionsstellen.

Vorbei am Buchenbogenkies (bunter Baum hinten im Bild, vgl. vorletzter Bericht) gehe ich um die auch rechtsufrig baumbestandene Kurve.

Hoppla, wer hat denn da mitten in der Innenkurve ein Loch im Baumbestand geschaffen?

Übergang Baumbestand = Uferschutz in ungeschützte Uferstrecke.

Hier bietet sich gelegentlich an, ein weiteres Kiesdepot, ggf. mit Unterwasserlenker anzulegen, um Strömungserosion vom Weg wegzulenken und weiteren bachtypischen Lebensraum anzubieten.

Die Rosengartenbrücke – begleitet von wechselseitigen Lenkbuhnen.

Blick bachab Rosengartenbrücke, Lenkbuhnendoppel.

Dasselbe nochmal – aus veränderter Perspektive.

Der Niedrigabflussaspekt wird durch das Herbstlaub verstärkt. Je nach Höhe des seit gestern durch fast Dauerniederschlag bewirkten Abflussanstiegs wird sich nach Abklingen ein interessanter, veränderter Bachanblick zeigen.

Mal sehen, ob ich dann zeitnah wieder hier vorbeikomme.

Durch herbstlichen Uferwald geht es vom Parkplatz Richtung Mühlenau.

Die Fuß-Radwegbrücke Richtung Regioklinik.

Blick bachauf – der extremen Überbreite hatten wir durch 8 lange Treibselsammler („Hölzchen & Stöckchen“) etwas Strömungsbewegung, Struktur gegeben.

Die oberen Treibselsammler stehen weiterhin gut.

Im unteren Drittel der Strecke (oberer Bildbereich) scheint einer „verloren gegangen“ zu sein.

Das werden wir gelegentlich prüfen, ggf. neue Stöckchen setzen.

Durch Sohlsortierung – es scheint, die Sammler dürften durchaus noch länger sein – baut sich über Flachwasser Ufer neu auf.

Die Tierwelt freut sich über den neuen Ruheraum – mit Speisekammer nebendran.

Die Sammler erfüllen ihren Zweck. – Ich gehe, vorbei an Sukzession, die ich in eigenem Beitrag erläutern werde, Richtung Kiesdepots und -lenker bachab.

Beitrag dazu folgt.

Das sonnige Berlin ist nicht vergessen, aber inzwischen fast eine Woche her. Unser Rollladenkasten beweist, es tropft.

Allerdings ist der Wind den SH-Wetterfrösche machten, hier im südlichen Schleswig-Holstein westlich Hamburg nicht überraschend für Herbst eingetreten, wir fanden das Geschehen inkl. erhöhter Flut „normal“. Und das angesagte Wasser von oben ist – wenn überhaupt – nur kurzzeitig, gering oder anderswo gefallen. Unsere Bäche fliessen weiter auf Niedrigwasser-Niveau.

Eine NABU Pinneberg-Anfrage zum gemeinsamen Bäumchenpflanzen liess mich unsere „Sukzessionsfläche“ räubern.

Da kamen ca. 15 Bäumchen von kniehoch aufwärts zustande – Hainbuche, Esche, Vogelbeere, Kirsche, Traubenkirsche sowie Pfaffenhut, passende Arten für den vorgesehenen Auenbereich abseits eines Bachs.

Nach dem Abliefern (da waren noch allerhand mehr Lieferungen angekommen) und kurzem Schnack nutze ich die Gelegenheit, nahe Kiese der städtischen Mühlenau zu besuchen. Vor Generellem und Schildern der Treibselsammlerstelle folgen hier Fotos zu einem ehemals besonders Erosion-geplagten Punkt, der entschärft und „ordentlich“ mit Bachstruktur ausgestattet wurde.

Hainbuchenmehrfachstamm, dahinter Erlen, herbstlich – ja, wir befinden uns in der Stadt Pinneberg (allerdings nicht in dem teils hässlich verbauten Teil).

Wanderweg entlang der städtischen Mühlenau – Buchenbogen nahe Rosengarten in Sicht.

Wo solch Bank Spaziergänger zum Verweilen lockt, befindet sich in der Regel eine der extremsten Erosionsstellen im Bachufer, verursacht durch Mensch und Hund.

Solcherlei Störungen mit unerwünschten Folgewirkungen sind hier im Umfeld (und anderswo) oft Starter für Gewässerrestaurierungsansätze – in Kooperation mit Interessierten aus dem Umfeld oder / und städtischen Bauhöfen.

Eine Menge Kies schützt inzwischen punktuell das Ufer, gibt dem Bach durch Einengen und Unterwasserströmungslenker Struktur. – Das Herbstlaub beim derzeitigen Niedrigwasserabfluss bietet ein schönes Bild.

Nach möglichen, demnächst erwarteten Starkregen und dem Rückgang erhöhter Abflüsse wird ein interessantes neues Bild entstehen – mit einem tiefen Horizont weggespülter Blätter und den unberührten darüber.

„Den Spiegel brechen!“ – Fliessgewässer wollen Turbulenz! Baumspiegelung links als Stillgewässeranzeichen, nach rechts die durch einen großen Findling und den Kies hervorgerufene Turbulenz des lebendigen Bachs.

Wie ebenfalls auf dem Foto zu sehen, handelt es sich jeweils um punktuelle, im Querschnitt wechselnde Situationen. Das Sortieren durch die angestoßene Strömungsvielfalt erzeugt neben dauerhaft Bewegtem auch geschützte, ruhigere Bereiche – Vielfalt der Gewässersohle mit folgender Besiedlungsvielfalt hinsichtlich Arten und Individuenzahl.

Mein Weg führt mich zu weiteren bekiesten Stellen. Darüber und über ein ganzes Stück bachauf angelegte Treibselsammler folgt ein eigener Beitrag.

Auf dem Rückweg – der Buchenbogen (mit der Bank), jetzt bachauf betrachtet.

Buchenbogen mit beiden Strömungslenkern aus Herbstlaub-bedecktem Kies.

Herbstblick bachauf, auf die obere Lenkbuhne – und die nächste Fußgänger- / Radlerbrücke.

Entspannung nötig? – Ich empfehle einen Herbstspaziergang am Bach.

Wir warten auf mehr Wasser – und kommende Laichzeiten der Gewässerorganismen.

Der sonnige Herbst empfängt uns nach interessantem Besuch des Museums für Naturkunde.

„Waiting for the bus“ – wir wählen Gelb. Die Kleinen und die ganz Großen wählen das Berliner E-Mobil – schon erlebenswert: die Großen sitzen, gut gefaltet, hinten.

Angesichts der Umstiegsnotwendigkeit Bus – Tram (S  Nordbahnhof, Baumarbeiten in der Strecke) kommen wir ÖPNVer ein ganzes Stück später ans Ziel als die E-Motorisierten.

Was haben wir wieder …

… mit dem Wetter Glück gehabt!

Mal so zwischendrin: Es bleibt nicht aus, dass ich bei meiner steten Fotografiererei (hier: über den Dächern von Berlin) auch zum Objekt werde.

Der Abreisetag – auch er lässt sich wieder spektakulär vor Sonnenaufgang an.

Wechsel von Rot auf Gelblich.

Wie immer scheint es, dass auch die Vogelwelt den Sonnenaufgang erwartet, bestaunt.

Die Nacht war kalt – Raureif auf den Dächern, Nebelkrähe.

Mit Sonnenaufgang (rechts, südlich vom Foto, hinter der Bebauung) …

… fliegen Tauben und Krähen noch Extrarunden, bevor sie zu ihren Frühstücksplätzen verschwinden.

Eine Nebelkrähe auf dem Raureifdach guckt, …

… ob sie bei erstem Frühstückszank als Schiedsrichter (oder Profiteur?) einschreiten soll.

Nach dem Frühstück ist es Zeit, uns von den Berlinerinnen zu verabschieden.

Die Zugreise startet … erstmal nicht … – Ohne Info am Bahnsteig Berlin Hbf steht die HH-gerichtete Menge … – Nach ca. 30 Minuten Anzeigenwechsel taucht „Ein Zug fährt durch“ auf. Auch DAS noch! Ein ICE! Lang! – – – Wieso wird der so langsam? – – – Wie sich – weiter ohne Info zunächst – herausstellt, ist dies ein spontan bereitgestellter Ersatzzug. Viele haben`s gemerkt und sind schon drin, bevor die entsprechende Ansage ertönt.

Dann geht es aber los. Alle haben einen Platz gefunden, …

… können durch Zwischenhalt auf der Umleitungsstrecke in freier Landschaft nicht aus der Ruhe gebracht werden.

Der Zwischenhalt erscheint wie für Klima- und Diversitätsforscher gemacht. Sukzession von Robinie, ein vieldiskutiertes Phänomen, auf das ich gegen Ende eines früheren Berichts kurz eingegangen bin.

Mit einer akzeptablen Verspätung von 30 Minuten – hallo Auto- und Flugzeug-Fans, seid ehrlich! – kommen wir in Hamburg, dann Wedel, an.

Nicht unerwähnt bleiben soll die Team-Leiterin im Behelfs-ICE. Die hielt uns durch muntere Sätze bis Sprüche gut bei Laune, wofür ich DB herzlich dankte.

Bleibt der Weihnachts- ff.-Wunsch: Leute, wo absehbar Umleitungsstrecken regelhaft erforderlich sind: Baut sie doch ENDLICH 2-gleisig aus ! ! !

Tiersammlungen in naturhistorischen Museen, schon wegen der bunten Vielfalt ein Anziehungspunkt für Klein und Groß (Foto aus vorigem Beitrag).

Interessant, wie sich die naturhistorischen Museen gleichen – vom Sammeln, teils auch Präsentieren umfangreicher Artenmengen als „Schnapsleichen“ (hier kein Foto) in riesigen Sälen bis hin zu Zusammenstellungen in regionalem oder / und ökologischem Zusammenhang, teils mit gut dargestellter Aktionslebendigkeit.

Familiär.

Regional.

Aktionspräparat, fast lebendig!

Im Berliner Museum für Naturkunde (wie anderswo) öffnet man die bislang „versteckten“ Bereiche und Arbeitseinheiten für besseres Nachvollziehen „des Museumslebens“.

Die deutlichen Veränderungen der Präparationskunst „gestern und heute“ sind beeindruckend.

Schädelpräparate – ob klein oder groß – wollen fachgerecht entwickelt werden.

Zwei Seiten einer Medaille – Knochenskelett und (andere Seite) äusseres Erscheinungsbild.

Wie kommt man dahin – über modellhaftes Verstehen.

Auf dem Weg zum fertigen Präparat, Beispiel.

Blick ins Arbeitszimmer des historischen Präparators, mit …

… wechselnden historischen bis aktuellen Beispielen.

Auch die Altvorderen beherrschten ihr Metier – der alte Gorilla, hier seitlich von hinten, zeigt seine Nähte (man muss schon genau hinsehen).

Präparationskunst will / muss speziell auch an uraltem Material angewandt werden.

Das geht bis in riesige Dimensionen.

Auch die aktuelle Baustellensituation des Berliner Museums wird veranschaulicht – dicht gedrängt stehen die Präparate, hier Beispiel die Mannigfaltigkeit der Kolibris, in ihren Verstaukisten.

Nach etlichen Runden und Spezialnachschauen gehen wir 6 (50 % sichtbar) ins Freie.

Das Museum für Naturkunde, Berlin, ist immer (mal wieder) einen Besuch wert.

Hoch über den Dächern in Berlin – um Sonnenaufgang, Blick OstNordOst.

Immer wieder spannend – aber wo ist / kommt die Sonne?

Rüber auf die Dachterrasse – ah, die Jahreszeit! Blick OstSüdOst, die Sonne geht hinter der Bebauung auf.

Wieder auf der Nord-(Straßen-)seite – es wird heller.

Langsam erobert das Licht die Straßenschluchten.

Wir sind verabredet – per Ersatzbus (Baumarbeiten!) und Tram geht es Richtung Naturkundemuseum.

Der Umstieg gibt die Möglichkeit, die Gedenkstätte Bernauer Straße (Berliner Mauer) …

… aufzunehmen – noch menschenleer, so früh am Sonntagmorgen.

Es gibt in diesem, unserem Land so viel – auch berechtigtes – Gemecker. Bei ruhigem Nachdenken darf aber auch gern mal gelobt werden.

Kunst zum Klimawandel vor dem Museumsgebäude.

Kunstwerk, sinngemäß „Sag es mit Blumen“. – Die Bienen danken`s bereits am frühen, noch kühlen Morgen, die ersten Sonnenstrahlen auf den Blumen nutzend.

So ein Museum ist stets in Bewegung. Besuchende begehen aktuell eine Baustelle.

Klein und Groß sind von den Sammlungen …

… beeindruckt – hier z.B. von den Wasserfreunden Biber, Otter und mehr.

Nicht mehr wegzudenken aus den Museen ist die Sauriervorzeit, Beispiel Triceratops.

Längeres Verweilen vor T. rex …

… ist vorprogrammiert.

Hoppla, da läuft – nein, steht – im Scheinwerferstrahl des ansonsten dunkel gehaltenen Raums ein Küken! Es steht da, als wundere es sich, dass es als Nachfahr der Saurier gilt.

Mit Beispielen aus der Präparierwelt der historischen Naturkundemuseen geht`s im nächsten Beitrag weiter.

Morgendlicher Start zum Bus, Wedel.

Blick in die Reepschlägerstraße.

Busshalt B 431, autofreie Sekunde – fast idyllisch.

S-Bahn gen Bahnhof Altona.

Angesichts seltener Tour immer wieder interessant – der Deckel über der A 7 nördlich des Elbtunnels wächst, langsam aber sicher (hoffen wir mal).

Bahnhof Altona – Taubengruß am Bahnsteig.

Im ICE gen Berlin, kurz vor HH Hbf – Radler vor der Binnenalster.

Der ICE rollt langsam auf den HH Hbf zu – Gastgeschenk für fotografierende Touristen.

Alsterfontäne vor Rathaus.

Scherzfoto als Extra – FontänenLaterne (LaternenFontäne ?).

Der ICE rauscht die Umleitungsstrecke gen Berlin entlang. „Wir erreichen in wenigen Minuten Salzwedel. – – – – Uuuups, wir stehen ja schon, sind 10 Minuten zu früh.“

Sooo kann einen eine Bahnfahrt also auch überraschen.

Gen Stendal zeigt sich …

… leichte Bewölkung.

UND … mein UmleitungsstreckenRoulette gelingt: Buhnen beim Queren der Elbe und Silhouette Tangermünde, halbwegs scharf erwischt.

Ankunft Berlin Hbf – schräg getürmte, bekannte Quadratschokolade im Gegenlicht.

Am TramHalt – kühle, harte Luft, kontinental.

In der Tram – Ginkgos vorm Invalidenpark, herbstgelb.

Bei allem Geschnodder muss es mal gesagt werden: Berlin ist (fast überall) sauberer als sein Ruf.

Das liegt nicht zuletzt am konsequenten Einsatz der Stadtreinigung insbesondere an TouristenHotSpots, wo nachtschwärmende Trunkenbolde jede Menge Flaschen zerdeppern.

Wir finden unser Verabredungsziel, dicht bei unserer Unterkunft.

Schön – alles so schön bunt hier (draussen) ! – mal wieder mit Berliner KnowHow übers Wasserfach zu schnacken, diesmal beim Mittagessen.

Der Schlüssel ist beim Berliner Familienzweig abgeholt, über den herbstlichen Innenhof …

– Himmelsblick, als hätten die Altvorderen den Klimawandel mit erforderlicher Innenhofkühlung vorhergesehen –

… geht es hoch hinauf.
Über den Dächern von Berlin …

… finde ich meinen Lieblingsplatz, besonnt.

Immer mal wenden, nur frontal ist selbst die nachmittägliche Herbstsonne nicht lange zu empfehlen.

Es scheint, der großen Fliege ist das egal.

Womit wir bei den Insekten wären. „50 Jahre Engerling“ hatten uns hierher gelockt.

Nahebei ging es dann von 20 bis 22.15 Uhr zur Sache. Ein breites Spektrum aus so langer Zeit, eine Vielzahl Weggefährten an diversen Instrumenten sowie 2 Sängerinnen als Gäste, die, jede für sich, hörenswert den Abend gestalteten.

Bei der Schlussverbeugung standen wohl 20-24 Akteure auf der Bühne. – Die Reise hat sich gelohnt!

Auch schön, dann nahebei zu wohnen und der Menge an nachtschwärmenden Touristen nur kurz zu begegnen. Das häufige Erklingen der Martinshörner bis nach Mitternacht hat „Stadt“ in die gewollte Touristenhochburg eingepreist. – Das ist anderswo, sei es Hamburg, München oder international, nicht anders.

Starke Winde aus WestNordWest …

… wirken – hier z.B. am Entenflott auf Deichrandgraben, bis …

… alles zu einer dichten Decke zusammengeschoben ist.

Vielerorts ist das Bunt verschwunden, …

… liegt am Boden, hier: EschenGelb.

Ganze Baumpartien, hier: Lindenallee, stehen bereits kahl.

Es sind – bei Grau(en), gelegentlich Nieseln und gut Wind – nicht allzu viele Spaziergänger, Radler ff. unterwegs.

Da freut sich Viehzeuch über jede Abwechslung: Guxtu!

Nicht, dass nun alle Farben weg wären. Begünstigte Bereiche (AhornRotOrange) …

… erfreuen weiter (EschenGelb).

Auch das Deichvorland bietet interessante Entwicklung, hier: Blick auf das Lee eines kleinen Tideauwaldstücks.

Reet an der Wedeler Au bei Tidehochwasser – im vorigen Foto rötlich im Vordergrund.

Auch im bebauten Raum bietet sich in geschützten Bereichen, teils mit speziellen Baumarten, noch einiges.

Die Rinder – auch ein Hofhund war begeistert von mir – freuen sich sicher auf die nächste Begegnung.

Deichschaf auf der Deichkrone, mittlerer Containerfrachter und Großsaug- und -klappbagger auf der Elbe bei Fährmannssand, Tnw.

Auf dem Süßwasserwatt sitzt bei Tideniedrigwasser ein größerer Schwarm Nonnengänse.

Querab Vogelstation – gerade hat sich ein großer Schwarm Nonnengänse einer bereits vorhandenen Gruppe zugesellt.

Mit Aufpassern zwischendrin und am Rand äsen die Tiere ruhig vor sich hin.

Die ganze Zeit über ertönt himmlisches Trompeten. Große Kranichgruppen bis zu 150 Individuen ziehen über die Landschaft gen Südwest.

Ahornpracht zwischen Hetlingen und Idenburg.

Stetes Trompeten, Fotostopp.

Ein 50er Trupp Kraniche zieht quer vor mir, tief und nah genug für ein erstes Foto.

Auf dem vorigen Foto bereits vermutbar, haben die Tiere ihre Richtung geändert, fliegen auf mich zu, orientieren und formieren sich über mir neu …

… und ziehen dann statt wie zuvor westwärts nun südsüdwestlich ab.

Eine ganze Reihe solcher 50er Trupps erscheint. – Mit den hochfliegenden um die 150er Schwärme habe ich wohl an die 1.000 Kraniche auf dieser Tour über mir erlebt.

Herbstfarben – Weissdorn, Eiche (es könnte auch eine urige Erle sein) und Esche.

Viele Eschen, ob noch grün oder bereits hellgelb, haben in den vergangenen Starkwinden bis Stürmen bereits ihre Blätterpracht abgeworfen – oder abgerissen bekommen.

Blick vom Radweg entlang B 431 – hinter Weide und abgeerntetem Maisfeld Herbst-Ensemble aus Pappel, Hain- und Buche, Eiche.

Dieser kleine Schlenker vor Radelende muss sein – Lindengelb in Spätnachmittagssonne, Mittelweg Wedel.

Der Anlass des Schlenkers, der Pferdetümpel – Kühle, Sonne, Wind lassen den vom Regen neulich gefüllten Grund langsam, aber sicher wieder trocknen.

 

Die beiden Radeltests gestern ergaben sich aus einem besonderen Ereignis. Seit geraumer Zeit meinten der eine oder die andere, die nun 2stellig alte Hamburger Enkelin müsse Fahrradfahren lernen. Meine Ansage „Immer die Ruhe! Sie setzt sich eines Tages aufs Rad und fährt los.“ begegnete weitgehend Zweifeln.

Inzwischen ist es also geschehen, alle Beteiligten freuen sich. Mein Angebot, die Anfahrt zur Vogelstation Wedeler Marsch als übersichtliche, hindernisfreie Strecke zu nutzen, wurde allgemein akzeptiert.

Zuvor testete ich morgens, ob die Piste (als letzte ringsum) tatsächlich von Asphalt und nicht von Deichschaf-spezifischer Organik geprägt ist.

Die beiden Ziegen Fährmannssand nehmen den frühen Besucher als willkommene Abwechslung, so früh am Tag – und bei nur einem Zuschauer.

Der Versuch der braunen, die schwarze zu Kopfstoßvorführungen zu animieren, geht ins Leere – nur nix übereilen!

Im Gelände der Vogelstation schützen Wälle die Vogelwelt vor Störung durch zwischen den verschiedenen Beobachtungsstationen wechselnden Besuchern.

Auch im unmittelbaren Wallbereich gibt es neben Blüten einiges saisonspezifisch zu sehen – hier eine den Platz wechselnde Schmetterlingsraupe.

Die wieder frisch freigemachten Kiesinseln bieten günstige Rastmöglichkeit.

Kiebitze, Kormoran, hinten Enten und ein leicht verdeckter Silberreiher.

Die Löffelente …

… ist bereits im Profil an der Schnabelform z.B. von Stockenten unterscheidbar.

Mehr Kormorane, Gänse und Silberreiher sind mit dem bloßen Auge / der Digicam ringsum erkennbar.

Die Vielzahl mit starker Optik ausgerüsteter Vogel-Fans bringt selbstverständlich ganz anderes an Fotos und einiges mehr an erkennbaren Vogelarten (z.T. in großer Anzahl) zustande. – Keine Phantasiezusammenstellung, sondern ein Zitat aus den Septemberbeobachtungen:  z.B. Alpenstrandläufer, Bachstelze, Bekassine, Eisvogel, Goldregenpfeifer, Großer Brachvogel, Grünschenkel, Kampfläufer, Kiebitz- und Goldregenpfeifer, Knäkente, Knutt, Pfuhlschnepfe, Schilf- und Teichrohrsänger, Spießente, Star und andere mehr sind zu bestaunen. – Wer sich vertiefen möchte, kann die allgemein zugängliche „große Optik“ im Hauptraum zur Beobachtung nutzen.

Im Vogelzug tauchen inzwischen Weißwangen-, Bläss-, Tundrasaatgänse und eine Rothalsgans auf.

Graugänse in größerer Schar.

Da ich einiges im Spektrum vermisse, gucke ich noch über den Elbdeich Fährmannssand, gerade liegt das Watt angesichts Ebbephase weitgehend frei. Hier stehen etliche Limicolen in einem Priel.

Ein Stück weiter sind neben Rindern im Vorland Nonnengänse zu erkennen – dahinter die Westspitze der Elbinsel Hanskalbsand.

So kann – angesichts „freier“ Anfahrstrecke das zweite Testradeln nachmittags starten.

Und es bestätigt sich – spezielle Trainingsbedingung Windstärke 4 mit Böen bis 5 – „Draufsetzen und Losfahren“ beherrscht die Enkelin vom Start bis zu Ziel.

Alle Radelnden fahren, der Situation entsprechend, halt in geeignetem kleinem Gang. – Den Rest bis zur Vogelstation gehen wir zu Fuß. Frischer Wegbelag ist teils noch nicht in geeigneter Kornmischung festgerüttelt bzw. -gewalzt (morgens war ich mehr schlecht als recht „durchgerubbelt“).

Wie üblich beeindruckt die Vogelwelt.

Blick zur Deichkrone – ich zeige ja nicht nur Sonnenfotos (insbesondere, wenn die garnicht da ist).

Es sind ringsum beeindruckend viele per Rad, per Auto (so weit es geht) und zu Fuß erschienen.

Doch, da ist die Sonne … – präsentiert zum Abschluss noch einen himmlischen Fisch.

Ich nehme das als Zeichen, beim Restaurieren von Bächen und kleinen Flüssen weiterzumachen – Ideen für 2026 sind in Realisierungsvorbereitungen, Treibselsammler (Methode „Hölzchen & Stöckchen“) sind parallel zu meinen beiden Radeleien von Wissenden angelegt, Restbekiesungen 2025 stehen an.