Wo auch immer im herbstlichen Umfeld, am Bach, im Knick, im Wald, …
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Elbdeich Fährmanssand, nach Tideniedrigwasser startende Flutphase – allerhand neu abgerissenes Reet im Thw-plus-Treibselsaum.
Der Bezug Nonnengänse ergibt sich, da fortwährend von der Elbe her kleinere Gruppen bis Hunderter-Schwärme Nonnengänse auf Wiesen binnendeichs wechseln. Ihre Zahl, so auch offizielle Zähler, liegt bei ca. 5.000 Stück im Daueraufenthalt ringsum – etwa ein Drittel der maximal 15.000 aus früheren Jahren (da kommt noch was …).

Im Wechsel Fährmannssand / Giesensand ist die Wirkung vom Deichpfleger Schaf am Grün zu erkennen. Vorn wächst Deichgras seit geraumer Zeit wieder, hinten wird intensiv beweidet.

… nahezu vollständig kahl der östliche Baumbestand. Ob es das Alter der Pappeln oder Wind-/Kälteeinwirkung sein mag?
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Voriges Jahr hatten wir uns an der Gronau, einem Bach im Pinnau-Einzugsgebiet, eine extrem überbreite, strukturlose und von bewegtem Sand gekennzeichnete Strecke angesehen. Dort sollten „Hölzchen & Stöckchen“ als Treibselsammler den Querschnitt einengen, den Sand umlagern und die Sohlstruktur verbessern sowie antreibend gesammeltes Material als Speisekammer und weiteren Kleinlebensraum bieten.
Im Oktober 2025 war es soweit.

Geübte Bastler von Treibselsammlern am Werk.

Blick aufwärts, 2 Treibselsammler stehen bereits – gut erkennbar die dichte Einbindung, hoch ins Ufer, sowie ansonsten die Mittelwasserhöhenpositionierung, damit höhere Abflüsse freien Lauf haben.

Detail Durchstrom – „gut Herbstlaub“ treibt an, bachab zeigt sich wie im vorigen Foto die charakteristische Kleinturbulenz.
Die 3 Werke sehen sehr gut aus. Zur Gewässermitte kann ein bis zu doppelter Stöckchenabstand gewählt werden, dann bringt das jeweilige Experiment ein etwas anderes Ergebnis mit öfterem Treibgutwechsel.
Inzwischen sind drei aufeinander folgende Niederschlagsphasen mit Abflüssen etwa beim mittleren Hochwasser abgeflossen. Da lohnt sich eine Nachschau.

Blick auf die Gesamtsituation der 3 Treibselsammler – ein guter Start („mehr“, s. Überbreite vorn, geht immer).

Der Blattfall (und die gleichförmigen Abstände der Stöckchen) haben die Zwischenräume weitgehend zugesetzt, der Strömungsdruck wirkt auf das Sammlerende, verlagert den instabilen Sand.

Sandverlagerung verhilft zur gewünschten Kolkbildung. – Sieh an, da ist reichlich bislang vom Sand begrabener Kies vorhanden, jetzt wieder als Lebensraum nutzbar.

Der ufernahe, vorher bei Hochwässern aktivierbare Sand (ehemaliges „Sandstrahlgebläse“) liegt nun ruhig, dunkelt durch Sedimentation von Feinmaterial. Der vom Sammler aktuell aktivierte Sand lagert sich als halbstabiler Rücken bachab des Treibselsammlers, erhöht Strömungsvielfalt und Lebensraumangebot.

Nachdem im vorherigen Gesamtquerschnitt „das Leichentuch des Forellenbachs“ bei Beprobungen keinerlei Leben aufzeigte, sind wir gespannt, wie der neben den freigespülten Kiesen nun neu gewonnene Ruhebereich (reichlich) besiedelt sein wird.

Blick bachab auf die „funktionierende“ Gronau – weniger als die halbe Breite, gehalten von hoffentlich weiter gefördertem Baumsaum, kennzeichnet den strukturreichen, lebendigen Bach.
Kleiner Einsatz, der sich lohnt – so machen wir weiter, mit Holz und Stein.
Mein Dank geht stellvertretend im Namen der standorttypischen Gewässerorganismen an die Aktiven vor Ort!
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Eine Anregung zu einer Sonnentour ans Wasser bringt uns auf die Piste.

Der Pegel zeigt – real und virtuell – mittleren Abfluss an.
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Der Übergang des Sauerbeck von der Moräne der Geest in die Marsch erschien verbesserbar. So wurden im Frühjahr dieses Jahres der Wasserabsturz an einem Rohr ausgeglichen und ein paar Rausche-Kolk-Abfolgen im bislang strukturlosen, hart unterhaltenen Marschgraben angelegt.
Je nach Wind und Wetter fliesst diese Strecke frei, wird teilweise bei Tidehochwasser eingestaut.
(Nicht ?) Überraschend wurden in der neu strukturierten Strecke zeitweise Wanderstichlinge in großer Zahl beobachtet.
Gegen Ende des Sommers führte die menschengemacht überstrapazierte Situation des Landschaftswasserhaushalts, speziell im oberen Grundwasserleiter, zum Trockenfallen des Bachs. Inzwischen lassen Niederschläge und verminderte Verdunstung den Sauerbeck wieder fliessen.

Ein ganzes Stück dieser Strecke wird auch im Tidegang inzwischen wieder vom Klarwasser des Geestbachs charakterisiert.

Wie bei Anlage der Rausche-Kolk-Abfolgen vermutet, zeigt die Beobachtung 2025, dass mindestens eine weitere Rausche angelegt werden kann, um vorhandenes Gefälle „in belebtere Strecke umzuwandeln“.
Das wäre in etwa bachauf Höhe des Grasbüschels vorn links.

Nach „der Trockenzeit“, in der wechselnde Tidewasserstände eine Menge Schlick in diese obere Grenzzone eintrugen, …

… spült das hydraulische Wechselspiel Rausche-Kolk die Feinmaterialien wieder aus. Vorübergehend bietet Rauigkeit Verweildauer für Herbstblätter – Speisekammer für z.B. Bachflohkrebse.

Der ausgeglichene Rohrabsturz stellt sich noch recht steil dar, was ebenfalls für Aufstocken der vorhandenen Rauschen sowie Neuanlage einer weiteren bachab spricht.
Mal sehen, was die Zukunft bringt.

Jedenfalls trägt das Fördern der Bach-Charakteristik zum Gedeihen von Bachpflanzen wie z.B. Wasserstern und Merk bei.
Schonende Gewässerunterhaltung mindestens in dieser verbesserten Strecke – gern auch im weiteren Marschgrabenverlauf – ist eine wesentliche Grundlage für künftige Eigenentwicklung.

Weiterfahrt, Sauerbeckweg quert „Am Hang“. – Das Norddeutsche Tiefland ist nicht überall flach.
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… allerhand Reet losgerissen. Haufenweise liegt es von der äusseren Deichverteidigungsstraße abgeräumt Elbe-seitig (mittig Artefakt: Doppelkopfschaf, nicht im Fotoverkoppeln korrigiert 🙂 ).

„Gut Wasser!“ – Die stürmischen Schauer haben auch das „Scheisshaus Deichverteidigungsstraße binnen“ gespült. Da liegen die vorher dicken Beläge als in den Straßenseitenraum verdünnte und inzwischen getrocknete Reste.
Die großen Flatschen sind immer noch nicht abgeräumter Aushub der Grabenunterhaltung. – Radeln und Wandern sind nun also erstmal wieder durchgängig möglich.

Nonnengänse, mal nicht hochgescheucht – ich stehe halbverdeckt von Stauden. Die aufmerksam gewordenen, zum Wegwandern gestarteten Tiere …
Die Pegel der Bäche zeigen nach 3 Schüben über Mittelwasser, dann sinkend, jüngst noch „einen halben“. Nächste Woche dürfte sich die Situation bei Mittelwasser, ggf. noch etwas sinkend, darstellen.
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Die Fahrtrichtung bestimmt HonigleergutAbgabewille. Ein letzter Halloween-Kürbis wartet dort auf Kundschaft – er darf auch gern zu kulinarischer Köstlichkeit genutzt werden.

Verkauf und Historie parallel an Gärtnereibetrieb – Tannenbäume, Ginkgoreihe in Gelb, FarbDiversität früher nicht verkaufter, nun Altbäume.

Ich radele am früheren Krabatenmoor vorbei. Hier soll – wie beim Himmelmoor, Quickborn – ein 6 m hohes Hochmoor quantitativ für Heizmittelverbrauch bis auf die lehmige Moräne weggewirtschaftet worden sein.

Andere Straßenseite – leicht eingestaut fliesst der gewesene Regen durch hiesige Besonderheit: (2) Mäanderbögen, die im Abflusswechsel das Jahr über Bachdynamik ablesen lassen.

Was für eine Hoch!Fläche! Der jüngste, reichliche Niederschlag staut sich auf lehmiger Moräne ein, gibt eine Vorstellung, wie hier einmal ein Hochmoor entstehen konnte.

Die Fläche scheint für intensive Gartenbauaktivität geeignet. Ich interpretiere das dichte, satte, kurze Grün als künftigen Rollrasen. – Stare und eine große Schar Wacholderdrosseln …

Fast zu Hause – gelegentlich schuf die kämpfende Sonne brilliante Ansichten und wärmte. Ansonsten beherrschte wind-chill-kühle, harte Luft das Geschehen.
Wie üblich im Norden (und anderswo): Es gibt kein schlechtes Wetter …
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Westblick, vormittags, über die Wedeler Marsch – von fern rast ein Regenschauer auf der Geestkante heran.
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Es ist ja nun nicht nur so, als ob es hier zur Zeit ständig regnet! Angesagt – oder überraschend – gibt es gelegentlich oder länger auch Gelegenheit für solch ein Foto.

Während die Bäche einen guten Schub, von Niedrigwasserabfluss auf Mittelwasser plus ca. 50 cm bekommen haben (inzwischen wieder absinkend), halten sich am Pferdetümpel offenbar Versickerung und Verdunstung man gerade im Gleichgewicht mit himmlischer Zufuhr.

Im Abradeln passiere ich die Reihe dicker Altpappeln, die mich so gut vor dem kurzen Schlagregen schützten.
Schön, wenn es solche Bäume gibt!
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Vorigen Freitag lag der gestufte Abfluss gen Wedeler Au aus den B-Plan mit „Regenwasserweg“ noch trocken.
Seitdem befinden wir uns in einer durchgängigen Regenphase mit Sturmwinden, in denen ich meine Radeltouren wieder speziell je nach Regenradar einschiebe – gut beschüttet werden inklusive.
Am Sonntag, vorgestern, allerdings, war keinerlei Regenpause in Sicht – guter Grund, mal wieder (wasserdicht verhüllt) einen Spaziergang entlang Wedels „Regenwasserweg“ zu unternehmen.

Nochmals nord- und ostwärts gewechselt, betrete ich den Regenwasserweg, ebenfalls gut Wasser haltend. 🙂 Wasserdichtes Schuhwerk ist empfehlenswert.

Ein weiterer der zahlreichen Zuläufe von Privat. Mancherorts scheint`s, Laub wird über die Regenrinnen entsorgt.

Und, vgl. erstes Foto, der gedrosselte Abfluss gen Wedeler Au fliesst inzwischen munter den hier gestuften Graben entlang.
Gut, dass es ihn gibt!
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