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Berlin, schneefrei (wen wundert`s?) – hüpfend geht`s ins Haus.

Im Hinterhof begrüßt uns ein Eichehäher – findet angesichts 3er Altbäume gut Nahrung.

Das Berliner Mehrjahresbäumchen macht sich weiter gut.

Wir sind wieder über den Dächern von Berlin untergebracht – früher Nachmittag.

Schnell dämmert es.

Und – zack – ist es stockdunkel!

Zeit für einen kleinen Rundgang.

Der Weihnachtsmarkt in der Kulturbrauerei ist bereits abgebaut. Letztes Werkeln an verbliebenen Restbuden findet im Dunkel statt.

Daaaaa – meine ich doch, aus einem Restaurant heraus schemenhaft den Weihnachtsmann zu erkennen.

Im Freien: Keine Spur!

Am Vormittag drauf, Heiligabend, wird erstmal die erste für Re“natur“ierung vorgesehene Pankestrecke ganz im Norden von Berlin abgewandert. – Darüber wird gesondert zu berichten sein.

Nachmittags überrascht uns ein Licht! – Fast Kunstwerk, unterm Oberlicht.

Da hat sich doch tatsächlich die Sonne pünktlich vor Sonnenuntergang in Berlin nicht lumpen lassen!

Blick gen Nord – alles über den Dächern flach angestrahlt!

Blick südwestwärts – sehr ordentlich!

Auch die beiden Nebelkrähen in den Spitzen der Innenhofaltbäume können`s kaum fassen.

Im Süden der Fernsehturm – schnell abklingende Farben.

Es dämmert.

Unten verbleibt uns Kunstlicht.

Wir wechseln runter ins Nachbarhaus. Da erwarten uns …

… lecker Bratäpfel!

Danach geht`s nochmal auf Tour – gucken, ob wir den Weihnachtsmann (nochmal ???) irgendwo sehen.

Wieder einmal schräg vorbei – an der Kulturbrauerei.

Zurück im Haus fotografiere ich symbolisch Lurchi-Muster.

In der Tat, es stellt sich heraus, dass das Lurchimuster Hilfsmittel beim Bemalen eines Lurchimodells sein kann – die geeignete Farbe hat der Weihnachtsmann auch mitgebracht. [Ich habe hilfsweise ein Kritzelheft mit allerhand Links verlinkt – finde das Modell nicht mehr im Angebot des LBV.] – Bemalte Modelle sind in diesem Leipzig-Beitrag zu sehen. Und siehe da, seinerzeit habe ich das Modell im „richtigen“ Shop gesucht und gefunden.

Wedel, B 431, Blick in die Reepschlägerstraße.

Am Schnellbushalt – Reepschlägerhaus gegenüber.

Verbesserungen im Nahverkehr lassen uns den Schnellbus Richtung S-Bahn Wedel nutzen.

Rote Ampel bringt Bus zum Stand, vibrrrrierend.

Stillstand – vibrrrrrierend gefällt mir besser.

Seit Altona im ICE – Vorbeifahrt Binnenalster, Tanne, Türme, Himmelblau im -Grau.

Detail Binnenalster – Rathaus, Tanne, leuchtend.

Einfahrt Hauptbahnhof HH – Memo.

Einfahrt HH-Hbf – das Blau geniessen (so lange es zu sehen ist). „Eigentlich“ ist durchgehend über Tage Grau angesagt.

Oberhafen, Ausfahrt HH-Hbf – Blick West, Richtung Zollkanal.

Vorbei Baustelle Hafencity Ost.

Östlich Norderelbbrücken – der Kurze Olaf, Baupause.

Blöder Weise wird es wohl (irgendwann, irgend-) -einen Investor geben. Geniessen wir also den freien Himmelsanblick, so lange Menschenwahn hier nicht umgesetzt, kein Beton-Glas-Spargel entstanden ist.

Die Fahrzeit – baustellenbedingte Umleitung (vorübergehend) aufgehoben – vergeht wie im Flug. …

Berlin Hauptbahnhof, weihnachtlich.

Na denn.

Licht im Dunkel – Weihnachtsgruß von der Kulturbrauerei, Berlin.

Erster Weihnachtstag, verspätet ertappt – Weihnachtsmann an der Feuerwache Oderberger Straße, Berlin.

Wie das so sein soll, brachte uns die Bahn pünktlich nach Berlin – und inzwischen wieder gut zurück, inkl. S-Bahn nach Wedel.

Mehr zu den erlebnisreichen, wenigen Tagen folgt demnächst.

 

Im Wedeler Autal, ein Nilganspaar – Hallo! Wer da?

Da ist noch ein Erpel. Offenbar ist ihm seine Frau (vorübergehend?) verlorengegangen.

Es wird ordentlich gezischt. – Seit einiger Zeit ist zu dem die Highlands begleitenden Nilganspaar ein zweites dazugekommen. Mal abwarten, ob das Weibchen wieder auftaucht.

Schlusslicht. – Immer wieder eine schöne Kulisse, beim Warten an der roten Ampel in Rellingen.

Schöne Festtage!

Geleistetes ansehen, Kommendes andenken – im neuen Jahr soll`s weitergehen.

Vorweihnachtlich am rauschenden Bach (vor nicht allzu langer Zeit rauschte es hier noch nicht wieder) – Hochwässer können frei abfliessen, Mittel- und Niedrigwasserbereich sind gestützt.

An einem der vielen Wildwechsel – allerhand Kies kann nachgelegt werden, um …

… gute Turbulenzen wieder im Bach wirken zu lassen.

Rauschend verlässt der Bach nun unsere Teststrecke.

Auf dem Rückweg, Einstieg ins Innere – begleitender Baumbestand ist wichtig für das Sommerkühle liebende Leben des Bachs.

Die Erlenwurzeln stabilisieren das Ufer und bieten reichlich dreidimensionalen Lebensraum.

Wenn es überall so aussähe … ! ! !

Wir arbeiten dran.

In Zeiten des Klimawandels und der Anpassung, möglichst Kompensation menschengemachter Überheizung, ist es sinnvoll und drängend, Strecken mit potentiell an geringe Sommertemperaturen angepassten Lebensgemeinschaften zu kühlen. Bäche und kleine Flüsse sind solche Lebensräume, deren „kaltstenotherme“ Organismen die Roten Listen füllen.

Wie wird gekühlt? Die Natur hat Abermillionen Jahre Erfahrung, Google Earth zeigt die Offenheit der meisten Agrarflächen – wir müssen halt die Bäume wieder in die Landschaft bringen.

Der Baum, die Bäume, der Auwald – jegliches bringt Entlastung vor Sommerüberwärmung. Von Laien bis Fachleuten helfen Menschen gern, wie aus dem Krückauumfeld bekannt ist.

So wurden jüngst die Grundlagen für ein Experiment gelegt. Mittelfristig gilt es, eine ca. 350 m lange, mit regelhaft geschnittenen Weiden, nun Weidengestrüpp, gewässerfreundlich umzugestalten. Benachbarte Strecken, ebenfalls je bei 300 m lang, artenreicher Richtung Auwald zu entwickeln.

Der Start der Weidengestrüppstrecke.

Am anderen Ende der Strecke, beginnend ab dieser Altweide soll die Aktion starten.

NABU Elmshorn, hier in Kooperation, oder primär an anderer Stelle, sowie eine Elmshorner Schule werden Erlen und Flatterulmen pflanzen. Dabei werden gewässernahe Weiden runtergeschnitten, die neuen Bäume, vom Weidenschnitt geschützt umgeben, gepflanzt.

Blick zurück – hier im Umfeld werden bis zu 3 Pflanzflächen angelegt.

Zum Start sind 5-6 Flächen vorgesehen, die je 5-6 Bäume erhalten.

Nahebei, etwas weiter südwestlich …

… finden sich die Restflächen.

Seien wir gespannt, ob das wie vorgesehen, innerhalb der jetzigen Baumschnittphase, bis März gelingt.

Eine besondere Begegnung beim Rückradeln gen Geesthang habe ich im vorigen Bericht unterschlagen.

Da war doch was, im Augenwinkel … – Stoppen, ansehen …

Die bekannte große Wucherung an einer der Alt-Pappeln in inzwischen etwas gefledderter Reihe.

Frische Pilze, im Dezember.

Ich denke zurück, finde den Beitrag vom Beginn diesen Jahres.

Abgeerntet – mindestens ein Glückspilz kam zur rechten Zeit vorbei. Solch Ernte misst sich wohl in Kilogramm (vgl. Einzelgrößen im Januarbeitrag).

Die Oberflächenstruktur der Wucherung hat sich interessant verändert.

Teils erscheinen Betrachtern Bohrlöcher, von wem auch immer. Stellenweise erinnern die Formen an Seepocken und anderes.

Ein Gesamt-Kunstwerk der Natur!

Sturmwind, Stärke 5 und Böen, Regen, Regen droht – nix wie raus, das Radeln könnte „zwischendrin“ klappen.

Auf dem Weg Richtung Hafen, jenseits des Geesthangs, in der Marsch – hell und dunkel, Reet und hochstehende Tide-Wedeler Au.

Rasender Wechsel am Himmel, Sonne und Wolken.

Blick von der Schulauer Straße Richtung Elbdeich – hoch fährt Containerfrachter Santos Express seewärts, 269 x 48 m, Tiefgang 12,5 m.

Ostmole Schulauer Hafen – Baufläche 2025 für das Hafenmeisterhaus.

Der böige Südwest 5 bläst quer zur Ebbströmung Wasser auf Watt und Sandstrand.

Wer Wind liebt, hat hier seinen Spaß.

Am Horizont Containerkräne – vor dem Elbhang Rissen (links, nicht sichtbar) baggert Vox Ariane die Seeschifffahrrinne, verklappt, noch im Elbe-Aestuar, bei St. Margarethen.

Hoho! – Ich radele weiter, Richtung Fährmannssand.

Hoch oben auf dem Elbdeich, Sperrwerk Wedeler Au – gezoomt: Da also, Hof Fährmannssand, steht der Geldtopf!

Niedersachsen entschädigt seine Agrarier bei Gänsefraß – wird hier, in SH, gerade aus der Cloud über den Regenbogen virtuell geliefert?

Oder ist die Ansicht reine Optik – bei solch einem Himmelsgeschehen querab von mir?

Starker Abfluss, vorn, aus der Binnenelbe Richtung Elbe – von dort, gegenan, drückt der Südwest Wellen in den Mündungstrichter.

Sonnenfleck, scharfer Windstau.

Deichschaf – Sonnenfleck produziert Schlagschatten.

Sonnenloch im Gegenlicht – hell scheinen Schafrücken und am Yachthafen wintergelagerte Segelboote.

Gen Geesthang, Blick zurück Richtung Deich – hat es mich doch erwischt! – Es fallen aber, peitschend, nur nieselige Tropfen.

Auf überstauten Marschwiesen sitzen, fein sortiert, …

… Nonnengänse und Sturmmöwen.

Wieder zu Hause – kein Grund zum Meckern, was für eine Tour!

Kurze Zeit später schüttet es wie aus Eimern.    🙂

Im Grau dieser Vorweihnachtszeit kann Bewegung in frischer Luft nicht schaden. – Ja, wen haben wir denn da?

Wer beobachtet wen? – Nach dem Fotografieren gehen wir. Die winzige Maus saust ebenfalls los.

Die saisonalen Aspekte sind angesichts restaurierter Bachstrecken sehenswert, immer wieder überraschend, beeindruckend.

Neue, bisher nicht sooo wahrgenommene Stelle – Donnerwetter!

Auch nicht schlecht.

Wir freuen uns über die Ergebnisse.

Immer wieder …

… beeindruckt …

… tierische Landschaftsgestaltung.

Auch hier.

Und an der im vorigen Beitrag beschriebenen Baustelle Bachdurchgängigkeit …

… ist auch schon gelaicht worden.

Wir wechseln den Kreis.

Das waren wohl Bachforellen, …

… dies die größeren Verwandten.

Ein Turbulenzversuch mit Großsteinen in versandeter Kiessituation wirkt ebenfalls Wunder (vorn, mittig am Uferrand)!

Wir lernen an jedem Aktionsort. – So soll das weitergehen.

Schleswig-Holstein hat, wie hier im Blog immer mal wieder erläutert, frühzeitig die Durchwanderbarkeit seiner Fliessgewässer verbessert. Gestartet in den 1980ern, wurde nach Inkrafttreten der Wasserrahmenrichtlinie seit 2000 intensiv umgestaltet – sehr oft als kurze, raue Rampen.  Dass da nach Menge und / oder Priorität örtlich verbliebene Sperren in Angriff genommen werden (müssen), versteht sich von selbst. [Ein im wahrsten Sinn des Wortes „großes Hindernis“ stellt sich in Wedel an der B 431, wo in enger Ortslage das Mühlenwehr unmittelbar bachauf der Bundesstraße die kleine Wedeler Au zum Mühlenteich aufstaut, bevor sie ins Tidegeschehen stürzt. – „Kiel“ verweigert sich trotz Hamburger Anstrengungen dem Abarbeiten dieses Themas.]

Die Rauen Rampen waren ein erster Kompromiss. Sie wurden inzwischen teils zu flacheren, längeren Einheiten verbessert.

Nach wir vor existieren einzelne extreme Fehlfunktionen in Kombination mit Mühlenwehrabrissen (z.B. Pieningmühle and der Krückau in Elmshorn und Wulfsmühle an der Pinnau – deutsche Wasserbehörden und Politik im Gegensatz zu anderswo tun sich mit alten Staurechten schwer), erhebliche Störfaktoren im Lebenskreislauf der dortigen Gewässer.

Die ergänzende Lebensraumverbesserung in Form von Laichkies muss dabei immer mit- (oder nach-, viele Beispiele hier im Blog) -erledigt werden.

Meine Wanderung des vorigen Beitrags setzt sich hier fort.

Gleich oberhalb dieser Brücke bestand in der Vergangenheit ein nur für gute Springer überwindbarer Wehrabsturz.

Erleichterungen sind ab 2018 durch hohe Kiesgaben, die die Moorbek selbst abtransportieren und an geigneter Stelle platzieren konnte, erfolgt. Schnell zeigten Wirbellose und Fische den durch den Kies erfolgten Gewinn.

Und so sieht das nun aus, nach Ersatz der Absturzschwellen durch eine Raue Rampe.

Wasserverband, Wasserbehörde und ausführender Unternehmer haben hervorragende Arbeit geleistet – super!

Das starke Gefälle erklärt sich durch eine bachab mündende, tiefliegende Rohrleitung.

Die Örtlichkeit bleibt also im Sinn, falls die Verrohrung (Oberflächenwasserzufuhr über lange Strecke, daher die Tieflage) eines Tages durch oberflächiges, offenes Ableiten mit Regenwasserspeicherung und -reinigung in der Fläche erfolgen würde.

Wie nicht anders zu erwarten, liegt die Baustrecke nun kahl. Hier wird sich standorttypische Vegetation nach und nach wieder einfinden.

Wie die bachab und (nun verstärkt, auch durch die intensiven Regen des Herbsts) bachauf anzutreffenden Laichflächen anzeigen, schreitet das Gewässersystem in seiner Gesundung weiter voran.