Das war gestern Vormittag – demnächst mehr.
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Schier unglaublich, solch dichte Matte – sich zunehmend flächig ausbreitend – besteht aus winzigen einzelligen Algen, die sich zu unendlichem „Gewebe“ zusammenkleben.
Lange hat es gedauert, bis z.B. Küsteningenieurwesen Derartiges als stabilisierenden Faktor erkannt und in Formelgleichungen und Prognosemodelle integriert hat.
Das erste Kieselalgenfoto stammt vom Bullenfluss Idenburg, dieses vom Bullenflussarm Hetlingen.

Die dieses Jahr (hier) nicht so zahlreichen Nonnengänse sammeln sich zu Schwärmen in die Tausender (dunkle Linie) – im Hintergrund Giesensand und der Elbdeich Hetlingen.
Noch haben sie etliche Wochen zu trainieren. Richtung Ende April sind sie dann aus dem hiesigen Landschaftsbild verschwunden.

Lautes Trompeten empfängt mich auf dem Elbdeich Hetlingen. Hoch oben, in der Ferne zieht ein Kranichtrupp …

Bunte Anwesenheit, steter Wechsel ist auch an der Vogelstation Wedeler Marsch zu beobachten – im Hintergrund Idenburg.
Im Foto tummeln sich diverse Entensorten, Brandgänse, Kiebitze an und auf dem schwindenden Marschwiesensee. Von links überfliegt ein Rabenvogel.
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Es war mal wieder an der Zeit, restaurierte Strecken anzusehen. Da zeigte sich nebenbei allerhand Gefiedertes und Bepelztes.

Städtische Mühlenau, Pinneberg – die bekiesten Strecken scheinen einem Gänsesägermann zu gefallen. Für mich gilt das weniger – er schwimmt fix weg.
Ich wundere mich: Werden die Säger zahmer? Vom Tidebereich der Wedeler Au, „im Freien“, kenne ich Säger entweder entfernt / sich entferndend schwimmend oder aber schnell auf- und wegfliegend.
Das ist ein gutes Zeichen. Offenbar wird in den besuchten Strecken nicht gefüttert (man kennt die hotspots) und die Vögel konzentrieren sich auf natürlich-Gesünderes.
Kein gutes Zeichen ist das Vermögen von uns Menschen, städtischer Natur ihren Raum zu geben. Wie meist ist selbst beim gerühmten B-Plan Mühlenauquartier nur ein schmaler Streifen abgefallen. – Wenn man allerdings den vorherigen Zustand kennt – Altlast und Industriealtstandort bis ans Ufer – sieht diese Alternative dann doch nicht ganz so drastisch, sondern ziemlich gut aus.
Die hatten sich kreisend und laut trompetend lange über mir aufgehalten. Sie korrespondierten mit einer anderen, für mich nicht erkennbaren, ebenfalls lauten Gruppe. Der im Foto gezeigte kleine Schwarm zog dann doch allein weiter.

Auf der Rückfahrt stoppe ich noch, wieder in Pinneberg, und besuche eine weitere städtische Strecke. Auch hier ein Stockentenpaar.

Das andere Ufer erscheint ihnen besonders interessant. Nett anzusehen im Foto sind die Strömungsbilder bachab des Findlings und vorn die Ablöseturbulenzen der Lenkbuhne.

Auf dem Rückweg zum Auto – die Stockenten wissen, wo es was gibt und wo`s sich gut leben lässt (der Erpel oben rechts, die Ente weiter rechts, ausserhalb des Fotoausschnitts).
Weiteres Bekiesen 2025 steht demnächst an. Ich werde berichten.
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Ein kleiner Damm ist Richtung eines ufernahen Stamms entstanden. Ständiger Wechsel, Dynamik folgt hier Besuchsaktivitäten.
Treibsel und „kleiner Wasserbau“ verändern die Situation, stetig.
Nach Mittag ist der Nebel verschwunden, die Sonne setzt sich durch.
Hoch aufschiessender „kleiner“ Besuch wünscht eine Wanderung in den Holmer Sandbergen. Ein guter Vorschlag! Seit Anfang 2024 waren wir nicht in diesem einladenden, besonderen Gelände.

Heide, Borstgräser und die Wunderpflanze Moos – unterschätzt in seiner Bedeutung des Wasserhalts allüberall (ausser „in Sachen Moor“, da wachsen glücklicherweise die Erkenntnisse in die Breite).
Dynamik der ehemaligen Dünen ist im Umfeld von Wegen, Straßen, Nutzland nicht vertretbar, so dass die einst zum Festlegen der Dünenwanderung vorgenommene Aufforstung ringsum erhalten bleibt.

Bizarre Kiefern bleiben teils bei den „zurück-zur-Düne“-Arbeiten erhalten und prägen das Landschaftsbild.

Im Kessel der Bäume liegt ein Feuerlöschteich – über seinem schattig-kühlen Wasser kondensiert die hohe Feuchtigkeit der sonnendurchwärmten Luft. Nebel hat sich gebildet, hält sich länger.

Ein Grauganspaar – so lange der Wasserstand hoch bleibt, brüten verschiedene Vogelarten auf 2 kleinen Inseln. Die verbinden sich in Trockenjahren allerdings fast vollständig mit dem Ufer, Rummel vertreibt die Vögel (mit Glück erst nach erfolgter Brut).

… Elbstones. Wurde selbstverständlich gepostet. – Wer weiss, von wo die nächste Meldung erfolgen wird.
Während der gesamten Wanderung wunderten wir uns. Ausser 2 Paaren und 3 Einzelpersonen – mit und ohne Hund – war dies ein wahres Naturerlebnis.
Glück gehabt! – Der Parkplatz hat sich inzwischen unglaublich gefüllt. Geradezu Horden kommen uns entgegen.
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Wedel und Umrum – Spiegelung, Vogelpaare und -schwarm, Echo, Molch, Wiese schleppen, Weidenkätzchen.

Querab Obstparadies bewegt sich die dichte Front äsender Nonnengänse – wohl so an die 2000 in diesem Schwarm.

Wie üblich begleiten aufmerksame Möwen die Bewegung am Boden – ihre Flugakrobatik zeigt, dass immer mal ein aufgescheuchtes Insekt zu erbeuten ist.

Wie neulich am Elbdeich Hetlingen höre ich die Nonnengänse doppelt – von links als Echo aus der Bebaumung des Brunnenschutzgebiets.

Was ich im Anradeln für einen Tauwurm gehalten hatte, stellt sich als Molch heraus – mit noch weitem, gefährlichem Weg zum Brutgewässer.

Nun, nicht weit vom Grabenwasser entfernt, kann er (links unten) auch vor Sonne geschützt sein Ziel schneller erreichen.
Ein Foto des Walzens befindet sich bereits seit 8. März im Blog.

Da lohnt ein genauerer Blick (die Digicam macht nicht so ganz mit) – eine Hummelkönigin, beeindruckend in ihrer Größe, sammelt eifrig Nektar und Pollen.
Ringsum tummeln sich an die 10 dieser auffällig großen und bunten Exemplare, die „Hosen“ reich gefüllt mit Pollen. Auch Fliegen und Bienen nehmen am Festmahl teil.

Zu Hause, mit speziellem Kleinklima der Nordseite des Hauses, lässt sich inzwischen der Bärenklau blicken. Auch von Amseln in Vorjahren ausgepulte und von mir anderswo eingesteckte Jungknollen legen los.
So ein Frühling … – weckt allerhand Erwartungen.
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Es ist die MAERSK Herrera, 353 x 54 m, vom möglichen Tiefgang von 16,4 m lediglich 12,9 aktuell nutzend.
Der scheidende Hamburger Umweltsenator (Koalition nach aktueller Wahl gerade in Verhandlung) spricht von ökologisch und ökonomisch gescheiterter Elbvertiefung.

Ein Vogelkieker mit „großer Optik“ informiert mich, dass auf der ruhigen Wasseroberfläche Pfeif-, Krick- und Brandenten (die ich in der Regel hier im Blog Brandgänse nenne) zu beobachten sind.
Angesichts gleichsinniger Bewegung, Wasser und Schiff, sowie Windstille – hinzu kommt das Flachwasser der breiten Wattfläche auf dieser Uferseite – stellen sich die Wellen recht unscheinbar dar.

Im Uferbereich – ich radele die ganze Zeit, passiere unterschiedliche Vegetationsstrukturen – führen Engstellen zu Wasserstau mit folgender heftiger Turbulenz in den Durchflussbereichen.

„Draussen“ liegen offenbar punktuell besondere Bedinungen vor – es gischtet heftig, nicht nur sicht-, sondern auch deutlich hörbar.
Über mir fliegt gelegentlich etwas, Mix aus der Vogelwelt. Da kommt noch anderes hinzu.
Meine Tour geht weiter.
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Vorm Haus blüht prächtig Hartriegel Cornus mas. Nur wer die Pflanze in Ruhe lässt, wird diese Pracht geniessen können – meist greift „Pflege“ unnötig ein mit der Folge kümmerlichen Blühens (man kann es auch ganz auf Null bringen).
Morgens gehts Richtung Pinnau, Verbesserungsideen gemeinsam entwickeln – Gewässerbeitrag findet sich gelegentlich auch hier.
Gerade berichtete der Wetterbericht, dass die Luft erheblich gefüllt ist, wobei zur Zeit hier ringsum die Erlenpollen vorherrschen sollen – sicherlich regional auch kleinräumig andersrum.

Im Umfeld der letzten Besuchsstrecke an der Pinnau befinden sich merkwürdige Markierungen auf der Wiese gegenüber.
Gelegentlich fliegt eine Kleinmöwe drüber – das Bild bleibt.

Und dann doch – die unbeweglichen „Markierungen“ stellen sich ebenfalls als – abfliegende – Kleinmöwen heraus. Der vorher unauffällige Schwan scheint irritiert.

Auch querab Giesensand, am eingestauten Marschgraben, hält sich ein großer Schwarm auf (hier nur der östliche Zipfel im Foto).

Erstaunlich wie lange sich – angesichts nicht vieler Hochfluten und nicht so extremer Windlagen (doch nicht erstaunlich?) – sich der Silberglanz des VorjahrsReet hält.
Der für 2 Tage kommender Woche angesagte Regen wird schon wieder zurückgenommen – da kann das Vorjahrsreet noch ein Weilchen länger beeindrucken.

Zwischendrin wird immer mal überprüft, ob ich mich weiter friedlich verhalte – und sonst nichts Verdächtiges auftaucht.
Gelegentlich sticht der Reiher zu – das kommt so plötzlich, dass die Fotos nichts geworden sind. Mindestens zum Teil war die Futtersuche wohl erfolgreich.
Ein erlebnisreicher Tag geht zu Ende. Manches dazu folgt, sobald es angemessen erscheint.
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Noch begeistern sich Schwärme von Erlenzeisigen ringsum am reichen Nahrungsangebot – Schwarzerlensamen.

In der Marsch, hier Hetlingen, sieht es so aus, als bereiteten sich die Nonnengänse auf die Fernreise vor.

An der Vogelstation haben Nonnengansmassen den vorher gezeigten Standort von Brandgänsen – vorübergehend – besetzt.

Auf dem Weg zur B 431 – Fliegerkreuz hinter Nadel- und Laubbäumen, frei wachsend und als Kopfbaum gestutzt.
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Gestern radele ich die beschriebene „Tour Lerche“, wundere mich schon, dass da niemand querab Vogelstation luftig zwitschert.

Da sitzt die Lerche auf einem Zaunpfahl (ist wohl tatsächlich zur Zeit der einzige Sänger ihrer Art) …
Langsam zurückgehen hinter Deckung, …

… und sieht zu, dass er davonkommt. – So flach über dem Boden und segelnd, platt fast wie eine Flunder, habe ich noch nie einen Reiher gesehen.
Das flache Segeln, er stoppt nicht, sieht auf langer Strecke super aus!
Auf der ganzen Tour habe ich hier und da Gruppen von Nonnengänsen, teils wohl Schwarmtraining für den NordOstAbflug, angetroffen – berichte angesichts Fotos der vergangenen Tage diesmal nicht darüber.
Ganz schön was los, gerade.
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Das Storchennest Idenburg habe ich bisher leer vorgefunden. – Kürzlich gratulierte ich einem kollegialen Bachbastler in Tangstedt (PI), dass der dortige Storch bereits das Nest (eins von zweien) besetzt hat – und erfuhr, dass er bereits einen Konkurrenten abgefertigt hat. Der kann ja das andere dort wählen.
Ich nehme an, es gilt die alte Erfahrung: Kommt Zeit, kommen Lerchen (und andere).
Während ich die Treppe auf die Deichkrone hochgehe, tönt es laut hinter mir, ein starkes Rauschen setzt ein.
So sieht es jedenfalls aus und würde dem üblicherweise frühen Erscheinen dort entsprechen.
Nachtrag 4. März: Ein Storch bleibt selten allein.
[Gerade erfahre ich von wordpress, dass heute mein 16. Osmerus-Jahrestag ist – wie die Zeit vergeht!]
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