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Der Mai ist gut in der zweiten Hälfte angekommen und mir scheint, angesichts Regelhaftigkeit und Häufigkeit der Funde, dass dies das maikäferreichste Jahr unserer nun fast 10 Jahre Wedel darstellt.

„Plopp“, klingt es links vor mir auf dem Radweg entlang der B 431. – Mal absteigen. Gerade kam kein Auto vorbei, der Plopper müsste ziemlich heil sein.

Munter und unternehmungslustig wirkt er jedenfalls.

Startvorbereitungen.

Wie – und wohin ? ? ?

Jetzt aber!

Nee, doch nicht. – Mehrfach enden die Starts durch Runterfallen auf den Radweg, Anfliegen meiner Weste und / oder der Digicamhaltekordel.

Das wird mir zu blöd, der Verkehr ist auch angeschwollen. Ich packe den Käfer in eine Westentasche …

… und biege an bunter Maiwiese links ab in ruhigere Gefilde.

Einen bemoosten Baumstumpf habe ich im Sinn. Der Maikäfer scheint begeistert.

Keine Idee mehr, zu fliegen. Alles wird intensiv erkundet und der Maikäfer, …

… vermutlich vom Spezialgeruch angelockt, verschwindet – ratzfatz! – im Moder.

– Jeden Tag eine gute Tat! –

Dies ist sicherlich eine optimale Brut- und Entwicklungsstätte für Großkäfer. Möge sie noch lange erhalten bleiben!

Gegen Ende meiner Runde, kurz vor Aufstieg am Geesthang …

… läuft da etwas, Grauf auf Grau, auf dem Steinweg.

Dascha `n Ding! Eine Wanze, noch dazu eine Wasserwanze, ein Wasserskorpion! – knochentrocken, auf brüllendheissem Asphalt. – Die Beinzahl ist vollständig, durch Bewegung sieht es hier so aus, als fehlte eins.

Die Straße ist erfolgreich gequert.

Suchbild – noch ist das Tier sichtbar.

Und dann ist es verschwunden, scheint im Schatten erstmal zu rasten, da ich um das Grasbüschel herum keine Bewegung mehr wahrnehme.

Bevor ich den Wind nutzen kann, muss ich erstmal ein Stück hinterm alten Deich gegenan.

Hinterdeichbaustelle auch in Haseldorf – mal sehen, was hier und in Hetlingen im Vergleich rauskommen wird.

Hinterdeichbaustelle – verschiedene Ebenen, Lagen.

Nicht nur gegenan – auch gut auf heftige Turbulenzen achten!

Durch den alten Deich biege ich ab Richtung Elbdeich.

Entlang einer Kopfweidenallee …

… und dann über die Deichverteidigungsstraße (erscheint links so klein, liegt auch tief – bzw. ich bin schon „hoch“) rüber, den Elbdeich rauf.

Blick über den Haseldorfer Hafen Richtung Elbe, gen Süd – Haseldorfer Binnenelbe und Insel Drommel, keine Elbe in Sicht.

Im halben Tidegeschehen ruhen 6 Reiher und ein Nilganspaar.

Zurück auf der Deichverteidigungsstraße – fix treibt mich der Wind entlang der abgeschleusten Haseldorfer Binnenelbe voran. Links ist der Beobachtungsturm erkennbar.

Hier wartete ich Ende August vorigen Jahres auf eine Gruppe aus meiner Geburtsgegend, die den Nordseeküstenradweg erkundete.

Blick zurück – Dank dem Rückenwind! – In solch „Freigelände“ möchte man nicht gegenan.

Im Schatten der Erlenreihe fast nicht erkennbar, …

… hier schon, Deichschafe. – Diese müssen …

… wie diese ohne Schattenspender zurechtkommen.

Ich komme weiter schnell voran. An Hetlingen vorbei radele ich bereits vorbei an Hahnenfuß-gelben Weiden.

Schlussfoto: Bullenfluss Idenburg – auch hier kommt langsam Ampferrot durch. Den Horizont weissen Weißdorn und Mehlbeerbäume entlang der Straße hinterm alten Deich.

Rotdorn am Brunnenschutzgebiet, Bullenfluss nahe Tidehochwasser – ich starte wie bei meiner Deichrunde gegen den Uhrzeigersinn.

Im frisch frei gemachten Luftraum hinterm alten Hetlinger Deich tut sich was.

Rot tritt, hier bereits weit fortgeschritten, mit Ampfer in den Farbenwettlauf der Marschwiesen ein.

Auf dieser geschützeren Route – statt voll gegen NordWest 4 frei hinterm Deich – komme ich planmäßig ans Ziel.

Da ist es schon – links die reiche Altbebaumung des Haseldorfer Schlosses.

Da müssen wir auch mal wieder im Park wandeln … (gut, wenn man immer noch etwas vorhat).

Fast am Ziel, Elbmarschenhaus mit Nebengebäuden – zahlreich (kleiner Ausschnitt) haben sich Motorisierte eingefunden.

Hier ist was los. Der Abschied der vorigen Leiterin bringt zahlreiche Kooperationspartner und andere im Aussengelände zusammen.

Nach Begrüßungsrunde sehe ich mir das Aussengelände an.

Die Insektenhotels sind diesmal mein Schwerpunkt.

Während ich das Ein und Aus ganz unterschiedlicher Bienen, Wespen und anderer beobachte …

… spielt sich neben mir ein Drama ab (das ganz normale Leben halt). – Nein, doch nicht! Das Netz ist so Sturmwind-lädiert, dass es das Gewicht des Käfers nicht hält. Ein Bisschen Zappeln noch, da fällt er ins Gras, putzt sich und zieht seiner Wege.

Erläuterung örtlicher Lebensrealität – Sturmflutgeschehen in Relation zur Wohn- und Lebensslage. Ohne Deich und Deicherhalt … Man muss halt immer was tun.

Die offizielle Verabschiedung hat begonnen. Es wird ein informatives und munteres Erinnern – alle gehen mit.

Nebendran, im Röhricht- und Teichrose-umkränzten Tümpel …

… scheinen sich die Grünfrösche dem anzuschliessen, begeistertes Quaken ringsum.

Mich ruft die Rücktour – jetzt am Deich längs, mit gut Rückenwind.

Das Gelb des Löwenzahns wechselte auf Weiss – die Pusteblumen dürften gestern quantitativ vom Regen vor Ort bereinigt worden sein. Wer nicht bereits geflogen ist, tut das wohl nicht mehr. – Im Hintergrund, mehr in der dritten Dimension …

… setzt Hahnenfuss das Frühlingsgelb fort.

Starke Bestände leuchten.

Der Wiesenfuchsschwanz übernimmt vielerorts den Grasanteil.

Da muss man sich schon bemühen, das Fingerkraut im Planum zu entdecken.

So finde ich das schon nett anzusehen, …

… mit Tieren, gern Pferden, drauf aber noch netter.

Eine bunte Herde Rindvieh mit Schwänen und Nonnengänsen nebendran ist selbstverständlich auch nicht übel! – Die Wiese sollte halt nicht so überweidet sein („Die Gänse sind schuld!“).

Inzwischen haben Doldenblüher in Weiss noch höhere Ebenen erreicht.

Örtlich übernehmen sie das Bild.

Wie bereits gezeigt, bieten Silograsflächen bereits seit Anfang Mai ein anderes Bild. Mal abwarten, wie der auf der Winternässe aufbauende Erstschnitt seine Fortsetzung findet. – Ob der gestrige Regen für einen ertragreichen Zweitschnitt sorgen kann?

Bunte Herde auf Marschwiese, Hof Fährmannssand – jenseits des Elbdeichs zieht ein Containerfrachter seewärts.

Die Sache mit dem Rauch soll ja gelegentlich (?) geregelt sein. – Es gibt Situationen, da treibt scharfer Wind ihn in schmaler Zone auf Deichwanderer zu. Wer da mal drin gestanden hat oder gestreift wurde, weiss, dass solch Luftbelastung nicht nur grundsätzlich sondern zügig dem Machbaren zugeführt werden muss.

Der HalunderJet, in voller Fahrt gen Helgoland.

Sein Kielwasser brandet auf das Süßwasserwatt.

Deutlich wird die Geschwindigkeit gedrosselt, aber nicht wegen der aufgebrachten Gänse, …

… sondern wegen des Umfelds. Am Anleger Lühe – je nach Tidewasserstand auch oben, bei den Verkaufsbuden – sind sonst erhebliche Schäden zu erwarten. [Gebranntes Kind …]

Bereits am Horizont, Höhe Stade, zieht der vorher gesehene Containerfrachter seines Weges.

Die Ruhephase der Fahrt ist vorbei, Vollgas ist angesagt.

Auf dem Süßwasserwatt sitzendes Geflügel interessiert sich so lange nicht dafür, wie die Brandung weit entfernt, im unmittelbarer Fahrwassernähe abgearbeitet wird.

Deichkronenidyll – wo eine Bank steht, sind Interessenten nicht fern, Guckende, ggf. Schubbernde.

Gelegentlich gibt der Himmel über der Elbe Zeichen, …

… möge daran herumdeuten, wer mag.

Heute Morgen führt mich die Radtour zum Elbmarschenhaus – die bisherige Leiterin in den Ruhe(?)stand verabschieden.

NordWest Stärke 4 lässt mich für den Hinweg auf die Deichtrasse verzichten, muss mich in der Hoffnung auf vielfältigen Windschutz auf der Alternativstrecke sputen.

Dass mir da, jedenfalls auf dem Hinweg, etwas nicht gefallen wird, weiss ich von früheren „Übungen“.

Schilder lügen nicht – vorn für den Radweg, hinten (eher übertrieben) für die Straße Hetlingen-Haseldorf.

Mal abgesehen von „Biodiversität im ländlichen Raum“ …

Aus je einem Hubbel, verursacht durch Baumwurzelwachstum, entstanden hier durch „Reparatur“ jeweils 2 Störstellen: Fräsen und Splitt reinpacken ist halt nur so lange „schön“, wie kein Bläser oder Feger kommt, der Splitt verschwindet und vorn ein „Absturz“ sowie dahinter ein Prallwerk entsteht. (Das muss übrigens nicht so sein, wie die Strecke Wedel-Appen-Etz beweist.)

Während ich auf der Reststrecke so vor mich hin hubbele, sehe ich zappelnde Beine auf dem Radweg.

Stopp! Die Zeit nehm` ich mir!

Mein hilfsweise angebotener Zeigefinger (links, damit ich mit rechts fotografieren kann) wird dankend angenommen.

Fast bilde ich mir ein, der Maikäfer blickt mich zutraulich an …

Flügel richten – und Abflug! – – – Eine harte NordwestBö wirft den Käfer wieder auf den Radweg! – Es scheint, die Flügeldecken sind als Prallschutz gedacht. Jedenfalls macht der Käfer weiter einen munteren Eindruck.

„Same procedure …“ – beim zweiten Mal klappt`s, der Maikäfer fliegt ab und erreicht schützendes Großgrün.

Vielleicht folgt zum Drum und Dran der Rentenverabschiedung noch ein weiterer Beitrag – mal sehen.

Auf dem Rückweg geniesse ich den NordWest 4 ! – auf der Deichverteidigungsstraße. Abgesehen von unkalkulierbaren Turbulenzen von links, rechts, auch von vorn, geht es mit Rückenwind gut voran.

Nun habe ich auch Zeit – bin gespannt, ob die Sichtung eines „Flying V“, das mir als „Lying V“ zu Anfang auf dem Radweg entlang der B 431 aufgefallen war, mit erhaltenem Objekt belohnt wird.

Ja, es liegt noch da – mal gucken.

Perversion des Biologen? Ich drehe das tote Tierchen um und stütze es mit einem Stöckchen.

Ist das eine Zwergfledermaus, ein Jungtier? Schade drum!

Der Sandfang im Nebenschluss zur Wedeler Au, farblich geprägt durch eisenhaltiges Sickerwasser aus dem Hang. Da saust doch etwas … ?

Rauchschwalben trinken und baden – jede Chance wird dankbar genutzt!

Das erinnert mich an den Pferdetümpel, kürzlich berichtet.

Auf dem nun trockenen Überlaufbereich – gesichert mit Netzgabionen, steingefüllt – ACHTUNG, Suchbild, sitzt irgendwer, gerade herangeflattert.

2 Distelfinken, auch Stieglitz genannt, haben sich wie fürs Foto platziert.

Kaum fotografiert, sind sie auch schon wieder weg. Habe ich sie beim Trinkwunsch gestört?

Blick seitwärts, in die hier strukturlose, bei Niedrigwasserabfluss fast stehende Wedeler Au. Igittigit! – Igittigit?

Es kommt mal wieder auf den Blickwinkel an. Einerseits ist da eisenhaltiges Sickerwasser aus den Auenflächen, die das Gewässer eklig aussehen lassen. Andererseits zeigt die dünne Schichtdicke vorn, das das Wasser „eigentlich“ klar ist.

Ein wenig zum nahe gelegenen Wassererlebnisbereich folgt demnächst.

Spiräen-Weiss, nun ja. – Aber es ist nicht mal Mitte Mai und der Rotdorn steht schon in voller Blüte!

Etwas früher als im Vorjahr war familiär in den Wildpark Schwarze Berge eingeladen. Anfahrt, Inhalte und Rückfahrt gleichen sich auch dieses Jahr – eine Besondernheit, neu, ist allerdings zu berichten.

Im frühlingsfrischen Buchenwald treffen wir auf Riesen der Vorzeit.

Grosses schwebt auch über uns.

Kinder und Erwachsene – sind die so nett wie sie aussehen?

Und nochmal – mit diesen jedenfalls ist wohl nicht zu spassen.

Ärgern sollte man auch diesen Spiesseträger nicht.

Einige sind miteinander beschäftigt. Wir passieren unbehelligt.

Auch im Nadelforst schwebt es über uns.

Und es folgt, was folgen muss – Reminiszenz an Jurassic Parc.

Auf einer besonnten Lichtung schlüpfen Jungtiere.

Die kleinen Menschen ringsum sind unschlagbar! Die kennen offenbar jedes dieser Uraltlebewesen.

Ein Riesenschwanz verschwindet links aus dem Foto. – Der folgende Rote sieht aber auch richtig giftig aus!

Ist der laaaang, Manns – und so viele Zacken! Wir mussten erstmal genau hinsehen.

Dieser präsentiert sich in der Abwehr übersichtlicher.

Nun kann man darüber räsonnieren, dass Teile des Tals der Hirsche zweckentfremdet, Areale des südwestlichen Parkrands erheblich aufgelichtet sind. – Dem Wald hilft das in Teilen sicher nicht. Andererseits zeigt sich auch im Wildpark Eekholt eine stets steigende Naturflächennutzung – wohl des Überlebens wegen. – – – Schade, eigentlich!

Wir kommen wieder in altbekannte Teile des Parks – auch hier sonnen sich UraltErdenBewohner.

Als besonders empfinden wir die Altersstaffelung und den Artenreichtum der Bäume im Park – einschliesslich früherer Nutzungsformen, wie immer sie heissen.

Trotz vollen Wildparks und gleichermaßen gefüllten Parkplatzes finden wir unser Spielmobil. – Nein, nicht wegen der netten Spiegelung oder (schon der) Farbe. – Eine Fledermaus kennzeichnet unseren Abbiegepunkt vom Hauptweg.

Wir unterqueren die Elbe und landen zufrieden in Wedel, SH.

Hafengeburtstag Hamburg 2025 – mancher macht sich verspätet auf den Weg, den Fontänen am Horizont entgegen.

Andere, hier: Autotransporter, gesellen sich im Rahmen ihrer Fahrtenroutine zwanglos dem Getümmel von Mensch und Gerät hinzu.

Ich ziehe es vor, entlang bunter (oder Gänse-kahlgefressener) Marschwiesen zu radeln.

Bunte Marschwiese mit Pferden, Idenburg.

Auch wir stürzen uns noch (zahlreich, familienbedingt, in 3 Generationen) in anderes Getümmel – im Wildpark Schwarze Berge, jenseits der Elbe. In randlich ruhigeren Gefilden bestaunen wir Saurier auf eiszeitlicher Moräne im frühlingsfrischen Buchenwald.

Je nach Lust und Laune folgt dazu ggf. ein eigener Beitrag.

Beim nachmittäglichen Sonntagsradeln geniessen wir die Kühle beschatteter Strecke, …

… stoppen am Rand zum Sonnenbraten – und werfen einen Blick nach links.

Dort liegt der „Pferdetümpel“, Ende März noch ordentlich voll.

Inzwischen sieht er anders aus – Flattern (links, mit Spiegelung) über schwindendem Wasser. Wer flattert?!

Da trinken nicht nur Schwalben im Überflug, sie sammeln auch eifrig den frei gefallenen, noch feuchten Lehm im Randbereich (2 sammeln noch, eine fliegt mit Nestmaterial weg).

So geht das ringsum.

Gut, wenn die Schwalben diese Gelegenheit nutzen. Mit der gegenwärtigen Wettervorhersage ist zu erwarten, dass der Tümpel absehbar ganz trockenfällt, der Lehm „als Backstein“ für Vogelbauzwecke (bis zur nächsten „Regenzeit“) nicht mehr zugänglich sein wird.

Auf meiner Radrunde am 27. April deuten Anzeichen am Elbdeich auf eine Veranstaltung hin.

Wanderung „seewärts“ – da ist irgendetwas los.

Richtig, der Auflauf liegt nicht nur am Sonntagswetter! Das Kiebitzfest lockt – unter anderem mit dem Angebot, anspruchsvolle Optiken zu testen.

So knüllt sich Teilgeschehen hoch oben auf dem Deich.

Als sässen sie Probe, hat sich in der Distanz, auf dem westlichen Flachwassersee der Vogelstation Wedeler Marsch, ein grosser Schwarm Nonnengänse niedergelassen.

„Dicht dran“ wird auch mir etwas geboten, auf dem Deichrandgraben.

Da kam eine Gänsefamilie angeschwommen, im Gänsemarsch, saubere Linie. Als sie mich ruhig Stehenden entdecken, formen sie sofort eine Art Schutzknäuel.

Nach einem Moment der Orientierung wird der geordnete Rückzug begonnen – …

… nicht weit. Hinter zwei Binsenbüscheln verharren sie in Deckung.

Ich radele ruhig auf der abgewandten Deichrandstraßenseite weiter. Die Gänse setzen ihren vorherigen Weg fort – sicherlich bald zur Freude der Kiebitzfestbesucher.

Inzwischen hat – 27. April – Löwenzahn das Regiment auf Wiesen und Weiden übernommen.

Wiesenschaumkraut gesellt sich, zunehmend, dazu.

Angesichts genügend Zeit, zweige ich ein Stück ab und gucke nach den Schachblumenwiesen. – Das Schachblumenfest wird je nach Blüteentwicklung festgelegt und fand – bei kaltem, windig-nassem Wetter – am Vorwochenende statt (echt Pech gehabt!).

Mal nachsehen.

Zunächst muss ich mich „eingucken“ – hat geklappt.

Wer lange genug hinsieht, findet auch eine „gute Dichte“ von 4 Exemplaren / m² – bei gleichmäßiger Verteilung wäre das repräsentativ für ein super Jahr.

Ja, das Wochenende zuvor war richtig gewählt – auch wenn das aktuelle Wetter nicht mitspielte. – Der Höhepunkt der Blüte ist deutlich überschritten.

So hofft die Schachblumengemeinde, dass auch 2026 der Termin richtig gewählt wird und der Alte Petrus dann passenderes Wetter bereithält.

Aktuell, gestern, 5. Mai, blüht weiter der Weissdorn, …

… es zeigt sich gelegentlich ein Hase, der den taunassen Bauch auf trockener, ruhiger Wegstrecke warmläuft.

Auf den grün spriessenden Marschwiesen (Thw im Bullenfluss Idenburg) übernimmt Hahnenfussgelb die Farbgebung.