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Archive for the ‘Wetter – oder was’ Category

Mich zieht`s zu einer Verabredung, durch die Oberalsterniederung (wo ist die Alster ? ! ?) in größere Höhen, Richtung Bredenbek.

Verabredet mit Kollegin und Kollegen von der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein – der Treff hat schon geklappt.

Zu verschiedenen Themen wollen wir uns austauschen, welche Methoden auch an Bächen in Stiftungsflächen angewendet werden können.

Immer wieder schön anzusehen: Die Sohlaufhöhung in der kanalisierten Bredenbek reaktiviert alte Mäander bei höheren Abflüssen.

Die beteiligten Verantwortlichen vor Ort werden entscheiden, inwieweit wir wann diese Unterstützung „nachlegen“, weiter erhöhen.

Auch die Kanalstrecke profitiert, vom Weitertransport eines Teils der zugegebenen Kiese durch verbesserte Lebensraumstruktur.

Forst und Förster sind begeistert, da das gesamte Umfeld stärkere Niederschläge besser und länger hält.

Im bebauten Raum wird die Zielsetzung zukunftsgewandt „Schwammstadt“ genannt. – Hier, wo es sinnvoll und möglich ist, heisst der Begriff dann wohl „Schwammlandschaft“ (?) – demnächst vielleicht zu sehen beim ExtremWetterKongress (EWK) und der Deutschen KlimaManagementTagung (KMT) (September 2024, HafenCityUniversität Hamburg) .

Genug gesehen und gefachsimpelt, wir fahren weiter zur Bredenbek in der Agrarlandschaft. Auch dort kann viel verbessert werden.

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Rundum zufrieden verlasse ich „den Chinesen“. – Blick zum Himmel: Die angesagte schwarze Wolkenfront zeigt sich.

Dann man los, Regenjacke und -hose befinden sich in der Packtasche.

Nicht weit bis Uetersen. Der ruppiger gewordene Wind kann mir angesichts seitlicher Waldpartien und anderen geeigneten Windschutzes nicht viel anhaben.

Zwischendrin werde ich erinnert … – Dabei weiss ich das, trinke schon lange keine Milch mehr (nur im Kaffee und per Essen über andere Produkte).

Radweg gedellt – rechts geht`s unter der B 431 durch, in die Marsch. Ich bleibe geradeaus auf Tour.

Und da ist sie schon erreicht, die Rosenstadt Uetersen.

Nach dem stressigen (Baustellen- und Aggro-Autofahrer-)Erlebnis auf der Hinfahrt wähle ich eine Nebenstrecke Richtung Klostergelände.

Uetersen, das „äusserste Ende“ – mancherorts …

… erscheint das tatsächlich so.

Da hilft nur, sich umgucken. Vieles – neben Neuerem – ist auch restauriert, umgenutzt.

Im Klosterbereich sind in beeindruckender Vielfalt eine Vielzahl imposanter Grüner Zeitzeugen zu finden.

Bäume und Gebäude sind sehenswert.

Uralt-Eibe, verjüngt.

Friedhof, Rosenpracht.

Kleines Wassererlebnis zum Schluss – Stockentenerpel mit Kreiswellen nach Wiederauftauchen.

Wer in der Gegend ist und Zeit hat, guckt sich das Gelände des Klosters in Ruhe an.

Raus geht`s auf ruhigem Pfad.

Jenseits des Endes – Blick vom Geestrand in die Marsch.

Die Straße hat mich wieder. – Ich habe die Straße für mich – Vollsperrung wegen Bauarbeiten, Fußgänger und Radfahrer kommen zurecht.

Vorbei am Hafen Uetersen, Sportboote.

Wieso die Schilder hier ringsum so dreckig sind?

An der Kreuzung, Feldmühle im Blick, rechts rum.

Queren der Tide-Pinnau, über Klappbrücke.

Blick bachauf.

Eins der wenigen EU-Wahlplakate – mal näher hinsehen.

(Unten links musste jemand seinen Kriegs-Aufkleber loswerden.)
Aha, „machen lassen …“

Angesichts drängender Problematik Wasser, Boden, Luft, (nicht-)Erfüllen erforderlicher gesetzlicher Verpflichtungen, habe ich das „Machen“ virtuell ergänzt.

Klimawandel, Lebensraummängel bis zum schier unglaublichen Artenverlust ff. lassen ein (weiteres) Warten nicht zu, erfordern „Machen“. – Daran ändern auch anders erscheinende Parolen nichts.

Schon bin ich wieder auf Nebenstrecke abgebogen. Bei der Hinfahrt morgens, stand hier neben der Grundschule noch aufgeblasener Spielspaß. Das Wochenende ruft, alles wird eingepackt.

Heist, südwärts – das Wetter entwickelt sich.

„Grauer Esel“ liegt hinter mir …

… und schon hat mich die B 431 wieder – Holmauquerung voraus.

Die Bankettenaufbereiter hatte ich morgens von der Ferne gesehen, jetzt sind sie hier durch (Feierabend, Wochenende), haben neben dem Fahrweg Raum für abfliessendes Regenwasser geschaffen.

Holm, wieder Nebenstrecke – die Pferde sticht der Hafer bzw. stechen die Bremsen, manche haben Zebraüberhänge um – Ringeltaube quert.

Ringeltaube … ??? – Da ist sie doch, oben rechts!

Noch ein Viertelstündchen bis Wedel – am Sauerbecksweg flusen sie mächtig, die Pappeln.

So gut wie zu Hause angekommen.

Das Wetter war mir hold. Wie erahn- / erhoffbar für die Radtour hatte sich die fette nachmittägliche Wetterfront West-Ost im Süden gespalten, der schwächere Teil im Foto sichtbar. Das Regenzeug blieb in der Packtasche.

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Achtung, hier ist das Kind besser an die Hand zu nehmen.

Es soll doch nicht in den Hafen fallen, gar im Schlick stecken bleiben.

Gerade herrscht Tnw, Tideniedrigwasser. Der Tidehub beträgt etwa 2 m, da kommt also ordentlich was drauf – sobald die Tide kippt und die Flutphase beginnt.

Ohne das „ordentlich was drauf“ hätte sich der Hafen Elmshorn wohl auch nicht entwickeln können. Die Krückau ist nur ein kleiner Fluss, kaum dem Bach entwachsen.

Blick gen Westen, Krückau, Schlick – Sportboote liegen vor der Klappbrücke Deichstraße / Käpten-Jürs-Brücke.

Historische Hafensilhouette – 200 Jahre Peter Kölln.

Der Segler in der Flagge erinnert an die Walfangzeit, die auch für Elmshorn eine große Rolle spielte.

Schon bin ich am oberen Ende des Hafens angelangt. Hinter mir steht das Fischkunstwerk mit Erläuterung, vgl. Beitrag vom 7. Juni.

Auf dem Rückweg wird der Baustellen-eingepackte Ewer Gloria erkennbar, Baujahr 1898 (!). Mit dem kann man eine Seefahrt unternehmen.

Der Walfänger, auf der Klostersande.

Im Sonnenschein – Vorsicht! Schleichwerbung!

Wer kennt sie nicht, die Kölln-Flocken.

Letzte Blicke auf die Krückau – Fundstücke …

Wer sang noch das Lied „Ich hab` noch eine E-Gitarre in Elmshorn“? – Ach nee, das war „Koffer in Berlin“, pardon.

Ich befinde mich auf dem Rückweg.

Zwar Richtung Wedel – aber „Rück“?

Das mit Krückau und Hafen war nur Ausrede. Mein wahres Ziel ist nun erreicht, das Rad im Blick.

„Heute ein König“ …

… mit Ente, knusprig.

Das war gut und lecker! Das Schild zum Firmenverständnis gefällt mir auch.

Wer möchte, bestellt nicht nach Karte, sondern sucht sich sein Frisch-Mahl selbst zusammen. Das wird dann zubereitet an den Tisch gebracht.

Jetzt kann ich wohlgemut die Rückreise antreten.

Dazu demnächst mehr.

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Auf geht`s, nach Elmshorn – Freitag Morgen, Autopulks auf der B 431

Vorbei an intensiv genutztem Acker- und Baumschulland.

Nördlich Holm – die Bankette des Radwegs ist in Arbeit.

Blick bachauf beim Queren der Holmau.

Ein interessanter Geländepunkt – die Holmau fliesst von hier, östlich startend im Tävsmoor, Haselauer Moor (der „Hochpunkt“), auf mich zu, durch die Marsch gen Westen zur Elbe. Richtung Osten startet die Appener Au und fliesst über die Tide-Pinnau zur Elbe.

Blick bachab – Holmau, mit Pegel (und einer (!) Erle).

Hauptstraßen-parallele Nebenwege, so vorhanden, bevorzuge ich – bin von der B 431 abgebogen.

Heutige Realität – vielen alten Eichen geht`s schlecht.

Was will mir das Straßenschild sagen?

Holznutzung statt Knickpflege – kein alter „Überhälter“ blieb. Man wird sich wundern, wie bei Licht- und Nährstoffüberschuss (neue) Vegetation den Raum einnehmen wird. – Beschwere sich bitte niemand über die „überhandnehmende Brombeere“ – hausgemacht.

Sehr schöne Erfindung: „Radfahrer frei“.

Rosarium Uetersen, immer einen Besuch wert – hier blüht es gerade mächtig, in allen Farben.

Das Rosarium-Bächlein, weitestgehend struktur- bis leblos, geniesst leider keinerlei Priorität.

Symbolfoto, es wird gebaut – von hier ab wird die Intensität stärker bis zu heftig gestückter Sperre. Mein Wechsel dort auf die Fahrbahn wird von hektischen Autofahrern überhaupt nicht verstanden, gar für gut befunden …

Irgendwann ist der Radweg (die Radspur) wieder befahrbar – in Uetersen, der Rosenstadt.

Gen Elmshorn – geradeaus.

Ausgang Groß Nordende.

Da bietet sich die Erklärung des Namens Uetersen an. Die Orte auf meiner Strecke liegen wie die Straße auf der Geest(kante, gleich im Übergang zur Marsch). Da war Uetersen, mit Binnendünen entlang der Elbe, vor Zeiten „das äusserste Ende“. Groß und Klein Nordende sind dann halt der nördliche Teil des Endes …

Blick in die Marsch – ohne vorgelagerten Elbdeich war es hier früher quitschnass, wurde mühsam entwässert, Nutzland halbwegs trocken gehalten. Heutzutage wird intensiv gearbeitet – bis hin zum Mais (mit der bekannten „Fruchtfolge“ Gülle – Mais – Gülle …).

Radeln im Baumschutz, z.B. entlang des Liether Walds. – Keine Sorge, die Optik täuscht, der Fahr- und Lichtraum sind komfortabel ausgeschnitten.

Elmshorn – – – PENG, Kontrast! So sollten Straßen in Zeiten des Klimawandels (und auch generell des Stadtbilds wegen) nicht aussehen.

Ich komme der Krückau und Elmshorns Hafen näher. – Das alte Wirtschaftszentrum liegt vor mir.

200 Jahre Familiengeschichte, das will etwas heissen!

Demnächst mehr zur Krückau, zum Hafen Elmshorn und der Traditionsfirma.

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Die Sonne lacht. Ich stehe am „Südufer“, Krückau, Hafen Elmshorn – Schlick, fette Blau-, Grünalgen. Was ist mit dem Wasser (es fliesst von rechts nach links)?

Unter anderem kann man Mäander-Studien durchführen …

Bevor ich morgens startete, hatte ich mich über Pegelstände informiert – ob mein Radeln Richtung Elmshorn einen Besuch des Hafens einschliessen sollte.

Es sollte: Wie zu sehen, seh`n wir fast kein Wasser. Wir befinden uns im Tidebereich bei Ebbe, Zeit nahe dem Tiefststand.

Da gibt es mal anderes zu erleben. – Und so geht es weiter.

Überraschung, der seltene Zwergschwarzstorch! – Nein, ein Austernfischer, …

… der offenbar Grund hat, im flachen Wasser sehr aktiv zu sein.

Nach Stochern folgt Gucken (und wohl Durchatmen – kann nicht erkennen, ob auch Schlucken stattfindet).

Aber wenn da nichts wäre, würde er sicher nicht so systematisch Bohren, Rütteln und Schütteln, bevor er wieder ganz erscheint.

Jedenfalls geht er Schritt für Schritt voran, seitwärts hin und her – macht er den Eindruck, er weiss, was er da tut.

Nicht weit davon ostwärts ist der Hafen (Bericht dazu folgt) schon zu Ende. Der Bach fliesst zu.

Krückau, innerstädtisch.

Ein Kunstwerk symbolisiert Bach und Übergang ins Tidegeschehen, mit den zugehörigen Fischgruppen.

Am Brückengeländer gibts eine knappe Texterläuterung. – Der gelbe Strich? Ist von mir, wat mutt, dat mutt – „Gold“ als Vorsilbe vor den Fischnamen Brassen ist fehl am Platz. – Die „Scholle“ ist wohl auch eher als „Flunder !!“ zu lesen.

Angesichts dieser Lage, flach über dem Tidebereich, Thema Hochwasser von oben, Sturmflut von unten, kann sich Elmshorn aussuchen, von wo es überschwemmt werden möchte. Das Sturmflutsperrwerk in der Krückaumündung hilft nur begrenzt, Selbstschutz muss geleistet werden. – Dazu gibt es im Netz allerhand nachzulesen, nicht zuletzt die TU Harburg hat dazu gearbeitet. Die Verwaltung und die Stadtwerke Elmshorn sind fachlich versiert und wissen um ihre Verantwortung sowie um die Handlungsschritte mit allen Beteiligten „im Ernstfall“.

Möge dann alles klappen!

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Bunte Pferdeherde mit Fohlen, Gestüt Idenburg – immer ein Aufheller.

Der jeweils auf dem Nest stehende Storch sah nach den Schauern der vergangenen Tage nicht sehr begeistert aus, …

… obwohl die doch den Oberboden feucht und damit Würmer als Jungtierfutter präsent halten.

Blühende Gräser am Elbdeich Hetlingen – bald wird die Heumahd beginnen.

Blick vom Elbdeich Hetlingen binnenwärts, das Wetter – stürmisch und kühl. Schafskälte angesichts der Nächte unter 10 Grad?

Oder will der Juni mal versuchen, nicht schon wieder einen Hitzemonat plus zu produzieren?

Der Marienkäfer vor dem Elbdeich macht mir Hoffnung.

Mögen die in den nächsten Tagen angedachten Radtouren wieder glimpflich – zwischen den Schauern – stattfinden.

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Es hat seit Ende Mai fast in täglichen Schüben geregnet, die Pegel der Fliessgewässer zeigen Anstiege, Abfall – seit einigen Tagen normalisieren sich die Abflüsse hier im Norden Richtung Mittelwasser.

Da guckte ich zwischendrin mal, was „mein Indikator“ Pferdetümpel auf der Wedeler Geest zeigt. – Ich lasse ein Fohlen sprechen, das halbwegs zufällig unmittelbar vor Ort war.

Huch, wo ist denn das Wasser geblieben?!

Komm(t) doch mal her!

Bis hier oben stand es neulich noch.

Ich glaub`, ich werd` verrückt!

Na ja, immerhin kann man sich noch drin spiegeln.

Die stark wachsende Vegetation nimmt in kleinen Einzugsgebieten fast den gesamten Niederschlag auf – sei es, dass die Dreidimensionalität Teile zeitweise hält, etliche Anteile verdunsten können, selbst nutzt oder / und dem Boden zuführt.

Vorige Nacht zog ein Tief durch, das vorerst, so die Wettervorhersage, die letzten größeren Regenmengen lieferte.

Heute Morgen – Blätter vor den Fenstern zeigen Spuren des Geschehens.

Holmer Marsch – der Nachtregen zog ab, die Wiesen sind nass.

Hetlinger Marsch – Wiesen nass, Straße besonnt, trocken, warm. – – Da hinten …

… kommt doch wer! (stark gezoomt) – Ich radele gegen den Wind, verlangsame meine Fahrt.

Der Hase läuft sich offenbar trocken, kommt immer näher, verharrt, frisst etwas.

Dann hat er doch gemerkt, dass die Lage brenzlig wird, …

… dreht um. – Nix wie weg ! ! !

Weiter entfernt, rechts ist wohl kein rechtes Reinkommen, wechselt er die Seite. Schnell ist er links in der Wiese verschwunden.

Schickes Wetter! – Meine Tour geht weiter.

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Rückblick, nun knapp 2 Wochen her – Treffen mit alten und neuen Bekannten in Hamburg, Austausch über praxisbezogenen Fliessgewässerschutz.

Ausstieg Hamburg, S-Bahnstation Stadthausbrücke.

Gut gelenkt, horizontal, vertikal – nach oben.

Vorbei an (! Vorsicht, Schleich- !) Werbung.

Was für eine Aussicht! – Blick über den Kleinen Michel und den Michel gen Elbe, Hafen Hamburg.

„Auf der Alster unterwegs“ – Tipps der Hamburger Umweltbehörde für richtiges Verhalten am und auf dem Wasser.

Mittagspause, „Hamburg führt Berlin“ – interessante Unterbrechung des Vortragstages, draussen lernen.

Die Grüne Schute bietet in Grundlagen und Realität einen hervorragenden Bildungsort, wie die Uferbereiche der Alster aussehen könnten – und sollten.

Rückweg zur Veranstaltung, Blick auf die Heiligengeistbrücke.

Vorbei an Hamburger Fassaden – Historie gestern und heute.

Durchblick – auf den Altbauturm Ecke Stadthausbrücke / Neuer Wall.

Die Veranstaltung bot ein ausgezeichnetes Spektrum aktueller gewässerökologischer Entwicklung. 12 Jahre Entwicklung und Erfahrungen, Umweltbildung, „Citizen Science“ – die Rolle von Bürgerinnen und Bürgern im Gewässerschutz, das Barbenprojekt an der Aller, technische Möglichkeiten, Unterwasserwelt und Uferbereich ökologisch aufzuwerten, die Bedeutung, den Landschaftswasserhaushalt in Zeiten des Klimawandels zu stützen – Beispiel Wiederherstellen charakteristischer Hydraulik, fast überall mögliche und erforderliche Sohlanhebung realisieren, Wieder-Anlegen der in der Natur regelhaft und zahlreich vorkommenden Kolk-Rauschen-Abfolge – und damit nicht zuletzt Ermöglichen und Stärken der Eigendynamik unserer Fliessgewässer.

Und es geht weiter – die neuen Projekte „Lebendige Außenalster“ (das ist mit Binnenalster der historische Mühlenteich vor der Mündung in die Elbe, heutiges Wassersportrevier für Groß und Klein) sowie „Hamburg, Deine Flussnatur“ wurden vorgestellt.

Die Vorträge stehen inzwischen im Netz und bieten vielfältige Informationsmöglichkeit.

Feierabend – Schluss mit S-Bahn in Blankenese. – Der Bus, Schienenersatzverkehr, bringt mich „zügig“ (oder sagt man hier „bussig“?) nach Wedel.

Na, dann man ran – an Gewässerschutz und Klimaschutz, Anpassung an den Klimawandel!

Es gibt viel zu tun – der gegenwärtig herumschwappende Populismus von Realitätsleugnern macht das Handeln nicht leichter. – Ab Besten: bei Wahlen konsequent sein, „zahlreich hingehen!“ – und ansonsten: Auf Handeln konzentrieren.

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Morgensonne am Abreisetag – wir haben Berlin mit allem Drum und Dran wieder einmal genossen.

Hauptbahnhof Berlin, EU-Wahlplakat – man los, wer noch nicht gewählt hat, spätestens kommenden Sonntag.

Kaum hat der ICE den Hauptbahnhof Berlin verlassen – Tropfen, Flussmäanderbildung.

Sonnig (so gut wie pünktlich) kommen wir in Wedel an.

So schön der Eindruck des quantitativ mit Teichrosen bedeckten Mühlenteichs (seit Jahren!) aussieht – er ist ein Beispiel für unser Unvermögen, mit Normalität umzugehen. Dazu gehört die regelmäßige, sach- und fachgerechte Unterhaltung.

Statt angemessen zu handeln – es handelt sich schliesslich nicht um neuartige Erscheinungen – verbringen wir allzuviel Zeit mit Geschwätz.

Werden wir (wieder) Gegenwarts- und Zukunft-fähig – lokal, regional und international!

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Wir wollen Bötchen fahren auf der Spree. Dazu bewegen wir uns mit dem Berliner Elektromobil Richtung Südost, Ziel Treptower Park / Plänterwald.

Vorbei an einem Wahrzeichen Berlins, der Oberbaumbrücke.

Gefunden – an der Abteibrücke leihen wir uns ein Tretboot.

Früh am Sonntag haben wir freie Wahl.

Und schon geht`s los – mit ordentlich Kielwasser.

Blick West – die Großstadt scheint fern. – Allerlei verwegene bis verfallen(d)e Wasserfahrzeuge säumen unseren Weg.

Blick Ost – ein (noch) einsamer Kajütkreuzer fährt vor Industriekulisse.

Sonntagserwachen, nach und nach – jeder mögliche wassergebundene Freizeit- / Sportspaß taucht auf.

Ausflugsdampfer, vorbei – das Kielwasser verursacht für uns erstaunlich geringe Auswirkungen.

Wellen, gelegentliche kleinere Wackeleien setzen sich bis in ufernahe Teichrosenbestände fort.

Eine Walfluke begleitet uns geraume Zeit.

Stetig erhöht sich die Breite des Bootsspektrums. Ruderer, von (optisch) Eigenbau, wechselnden Besetzungsmöglichkeiten, bis hochprofessionelle Ruder“maschinen“ unterschiedlicher Dimension (auch 8er mit Steuermann) füllen die Spreeoberfläche.

Unsere Zeit geht dem Ende zu. – Beim Umrunden der Insel scheint die Walfluke zu winken …

Vorbei am letzten Seezeichen – und angelegt.

Nach der Bootstour – Berliner Getränke.

In grünem Ambiente – hier: Feldahorn-Individuen – präsentiert sich ein Biergarten.

Von höherer Warte …

… und in den Luftraum besehen.

Leere Muschelschalen in großer Anzahl in einem Zulauf beim nachherigen Schlendern entlang der Spree zeigen Speisespezialisten an – aus dem Krebs-, Vogel- oder Säugerumfeld.

Da sind gar keine Vogelfotos im Beitrag? – Die finden sich alle im Beitrag vom 30. Mai.

Das Berliner mini-E-Mobil finden wir – zum Glück auf weiterhin schattigem Parkplatz.

Zurück im Zentrum – die Großstadt hat uns wieder.

Unser „Berlin im Mai“ geht auf`s Ende zu.

Die nächste Reise ist geplant.

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