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Archive for the ‘Wetter – oder was’ Category

Hitze in Wien – die Stadt tut was. Die Sprühnebler mit ihrer kühlen Umgebung werden gern genutzt.

Wir unternehmen einen nachmittäglichen Spaziergang, das Rathaus ist nicht weit entfernt.

Rathaus, Blick auf die Nordwestecke – die Fahne steht stramm im Wind. Den Baum mit den auffälligen Samenständen …

… kennen wir nicht.

Wien baut für die Zukunft. Wenn schon, denn schon – ganze Straßenzüge sind gesperrt.

Alles ringsum sieht so schön weiss aus. Gleichwohl nagt auch hier der Zahn der Zeit, Unterhaltungsmittel sind hoffentlich hinreichend vorhanden.

Blick auf die Ostseite: Roncalli gastiert.

Blick zum Himmel – überwältigende Rathausfassade.

Roncalli im Großgrün! – Solch Rathausumfeld wünscht man sich für jede Stadt angesichts Natur- und Klimasituation.

Wir haben den Universitätsring gequert und befinden uns im Volksgarten. Die umfang- und sortenreiche Rosen-Teilfläche ist – neu? – mit persönlichen Schildern besonderer Anlässe gekennzeichnet. Wir nehmen an, dass dies Patenschaften für die jeweilige Pflanze kennzeichnet.

Hitze! – Kaum erkennbar geniessen eine Raben- und eine Nebelkrähe das Nass des Volksgartenbrunnens. – Alle Kastanien ringsum sind heftig Krankheit- bzw. Parasiten-befallen.

Hinter einem größeren Kastanienbestand glänzt ein goldener Adler – wohl auf der Hofburg.

Wir machen uns auf den Rückweg.

Vorbei am unbekannten Baum – entfernt erinnert uns der an einen, den wir in unserer Imkerzeit jung kauften. Der erreichte allerdings Blüh- und Samenreife nicht vor unserem Ortwechsel Nds – SH. – Der Name fällt uns nicht mehr ein. Für Hilfestellung sei hier im Voraus gedankt.

Für den nächsten Tag nehmen wir uns den Stephansdom als Ziel vor – mit allem, was wir am Wegesrand „so mitnehmen können“.

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Frühmorgens in Wien – auf zum Bäcker!

Das Apartment Josefstadt-Leben ist halt anders als im Hotel. Wir versorgen uns selbst, frischer als frisch. Unmittelbar nach unserer Ankunft tags zuvor konnten wir in der Nachbarschaft problemlos alles einkaufen, was für uns so dazugehört.

Votivkirche am Horizont, Kran – gebaut wird (fast) überall.

Zurück am Frühstückstisch.

Was ist das!?

Ah, der Kaffeefilter. – Gut zu wissen, wenn zur Apartment-Ausstattung keine („normale“, von uns bevorzugte) Kaffeemaschine gehört.

Und geeignete Becher für „historisches“ Kaffeefiltern haben wir auch dabei.

So ausgestattet, beginnt der Tag hervorragend.

Blick raus aufs Nachbarhaus gegenüber, …

… Kochstraße längs, auf die andere Seite der Alser Straße. Stukkateure haben hier gut zu tun.

Das Wetter ist wieder angekündigt wie zuvor – Hitzetag!

Wir sind früh dran, nutzen „unseren“ Bus und fahren zum Schloss Belvedere.

Wir sind drin, draussen – strammer Südwind lässt die Flagge strammstehen.

Front des Oberen Belvedere, von SüdOst.

Von drinnen ist das ganze auch sehenswert.

Blick Süd, über eine Skulptur auf das „Grosse Bassin“.

Blick aufs Untere Belvedere, am Horizont Bergiges.

Wir sind entgeistert! Sehen die Gartenanlagen auf Google Earth in ihrer Gestaltung illuster aus, bietet die Hitzeperiodenansicht bis hin zu offenbar im Teil-Gesamtbestand gestorben (das Braune da hinten, alles Buchsbaum?) für uns ein ödes Bild.

Nun sind wir zugegebenermaßen keine Anhänger solch ultragestalteter Gärten. Wenn denn die Historien-, gar Denkmalschutzansicht gebietet, Historisches nicht gegenwärtiger Klimaentwicklung anzupassen, sind wir als Betrachter „aussenvor“.

„Da unten“ gehen wir nicht hin. – Wir gucken noch ein wenig beim Oberen Belvedere rum – Botanischer Garten gleich nebendran.

Wunderbar! – Endlich wird der so wichtigen abbauenden Lebensgemeinschaft der Ruhm gezollt, der ihr ansonsten durch Nichterwähnen (nicht Kennen?) zukommt!

Die ausführliche, weiter gehende Information begeistert uns.

Verwöhnt durch Hamburgs Wallanlagen sowie den Loki Schmidt Garten (nicht mehr ganz so Neuer Botanischer Garten, die Pflanzen sind inzwischen sehr ansehnlich gewachsen) verlassen wir den Wiener Garten bald.

Pause, 2. Frühstück, beim Oberen Belvedere, im Schatten.

Da laufen sie ja … ! ! ! – Doch, auch wenn ich möglichst keine Personen abbilde, da sind sie. Busladung auf Busladung wird ausgeladen.

Wir gehen.

Gefunden! – Wir hatten nicht bedacht, dass unser Bus Einbahnstraßen befährt. Das hat zur Folge, dass die Haltestelle in Gegenrichtung nicht dort ist, wo man aussteigt. – – – Na ja, in Zeiten des Internet und mit ein Bisschen Wahrscheinlichkeitsbetrachtung sind Lösungen findbar.

„Fromme Helene“, Josefstädter Straße, Lange Gasse – die Empfehlung hat sich gelohnt. Wir bekommen erfrischende Getränke und gutes Essen.

Mittagspause.

Am Nachmittag werden wir das nahe Rathaus und sein Umfeld zu Fuss erkunden.

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Im ICE gen Wien – bayerische Landschaft, Subventions-gesteuert, sieht aus wie anderswo. Großflächig Agrar, Mais, Solar, keine kleinräumigen Vernetzungen für Pflanze und Tier.

Wald steht gelegentlich auf Höhen, im Foto auch Ausnahme Bach-Grün „im Tiefen“.

Zweifellos bietet Bahnfahren streckenabhängig eine eigene Landschaft …

Ab Regensburg begleitet uns die Donau, der ICE saust vorbei – an bekannten Namen wie Vilshofen, Passau, Wels, Linz. Die „blaue Donau“ ist meist klar. Einmal scheint irgendetwas ??? örtlicher Starkregen ??? (?? Bauaktivität ??) erheblichen Bodeneintrag bewirkt zu haben. Über Kilometer stellt sich der Fluss ockergraubraun dar.

St. Pölten.

Die Stadtnamen werden uns allen nach unserer Rückkehr im Zusammenhang mit dem Wetterumschwung von Trockenheit und Hitze auf von SüdWest gen NordNordOst um die Alpen herumkommendes Regentief mit mehrtägigen Starkniederschlägen und extremen Überschwemmungen per Film, Funk und Fernsehen lange begleiten.

Wien – angekommen. Der Hauptbahnhof ist man gerade 10 Jahre alt. Der Markuslöwe dokumentiert frühere Machtansprüche bis nach Venedig.

Gleich vor dem Bahnhof, wie praktisch: Buslinie 13A wird uns bis in die Nähe unseres Apartments bringen und – wir haben ein 7-Tageticket – regelhaft nützen.

Am Halt Pilgramstraße können wir einen ersten Blick auf den Wienfluss (!! Oha !!) erhaschen.

Den sehen wir uns an. – Der bekommt einen eigenen Beitrag (wird beim massiven Regenabfluss über Ländergrenzen allgemein bekannt werden – Webcam, zeigte ihn kurz vorm Überschwappen, nun wieder „normal(er)“).

Unser vorüber gehendes Zuhause in der Kochgasse, Blick Süd: Die beiden Türme der Piaristenkirche, ca. 500 m entfernt.

Wien, Hitze-angepasst – Tanzen und Sitzen im kühlend-erfrischenden Sprünebel.

Wir unternehmen noch eine abendliche Fahrt zum Prater und zurück – mit der Tram 1.

Spiegelung der tiefstehenden Sonne am Donaukanal, Schwedenplatz.

Dramatisch!

Wir sind am Endpunkt Prater gleich sitzengeblieben und zurückgefahren, Ausstieg Schottentor – die Votivkirche ist bei anbrechender Dunkelheit bereits beleuchtet.

Wir sind – mit allem drumrum – wirklich gut untergebracht, lassen den Abend nahebei ausklingen.

Zitate bilden!

Unsere Empfehlung, mal was anderes – Essen und Trinken sehr empfehlenswert.

Demnächst geht`s, gut erholt von der Reise, weiter mit Wiener Eindrücken.

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Am Südende der Burgstraße sehen wir die Sebalduskirche.

Heilige hatten es früher nicht leicht, …

… heute stehen auch ihre Abbilder in Bedrängnis (Beispiel, an anderem Ort in Nürnberg).

Vor der Handelskammer passiert eine Altstadtrundfahrt den Kaufmannszug.

Kaufmannszug über Eck, Gesamteindruck.

Nahebei am Hauptmarkt leuchtet der Schöne Brunnen in der Mittagssonne.

Die Frauenkirche – wir nehmen uns Zeit.

Das Männleinlaufen steht an.

Ergänzend hier ein umfassender Link zur Frauenkirche.

Die Sonne … – wir sehen zu, uns im Schatten aufzuhalten.

High Noon, es ist soweit – oben hämmtert`s, das Glockenspiel funktioniert prächtig. Unten marschieren „die Männlein“.

Wir kommen wieder an „unserer Heiligen“ vorbei, Hotel-nah.

Den Nachmittag nutzen wir, die südliche Stadtmauer, hier das Frauentor, kennenzulernen. Dahinter, innen, befindet sich der Handwerkerhof, ein mittelalterliches Handwerkerdorf. Allerhand Verköstigung unserer Zeit ist dort ebenfalls zu finden.

Aus dem Germanischen Nationalmuseum hatte ich bereits das Wal-„Schäufele“ vorgezogen. Hier präsentiert sich, als Teil einer alten Apothekeneinrichtung, das Einhorn!

Netterweise ist die Erklärung – dem Pferdekopf wurde ein Narwalzahn aufgepfropft – gleich mit dazugeschrieben.

Dafür, dass das Museum den komisch anmutenden Namen hat, bietet es eine Vielfalt Wissenswertes aus aller Welt, aus vielerlei Lebenssituation.

So auch ein Zitat von George Orwell – in zugehörigen Zusammenhang gesetzt.

Abends, wir wollen nochmal die Henkerquerungen nutzen, wird es in der Schmalheit des Umfelds angesichts einer Führung dann doch noch ein wenig drängelig.

Blick mit der Abendsonne auf die Museumsbrücke.

Nahe dem Schleifersteg zeigt eine scheinbar helfende Hand Unsinniges. – Wasservögel, gar sich übermäßig vermehrende und Plätze besetzende Kanadagänse zu füttern ist nun wahrlich keine gute Idee, keine Wohltat.

Abendhimmel gen West – die Sonne wird von Häusern verdeckt.

Dann kommen wir doch noch in den Genuss des Sonnenuntergangs.

Letzter Blick auf „unsere Heilige“.

Der Zwischenstopp in Nürnberg hat sich gelohnt!

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Da sind wir also, auf der Panoramaplattform der Kaiserburg Nürnberg. Es ist noch halbwegs überschaubar – früh wie wir sind, sind erst erste, wenige Busse angekommen.

Alle passen ohne Gedränge in die erste Reihe – Blick über die Altstadt.

Da geht`s rein.

Bunte Gemäuer, …

… begrünte Aussenwände beeindrucken. (Die immerhin vorhandenen, mehrere Dutzend Besucher knüllen sich um ihre Führer, lauschen deren Ausführungen.)

Der Zahn der Zeit lässt sich nicht verleugnen. Vergehende Aussenstrukturen, -figuren werden ständig restauriert. – Wie zu sehen, kann man nicht überall gleichzeitig aktiv sein.

Drinnen – Blick über die Stadt.

Steil – da haben wir gerade unseren Aufstieg zu fassen.

Baukunst, nicht zuletzt kirchliche – sehenswert. Historie in Anschauung, Wort und Bild wird reichlich geboten.

Nicht so präsent im Wissensschatz, obwohl irgendwo abgespeichert: Kaisertum bestand im Herumreisen. Nürnberg kam mit der Zeit eine besondere Rolle zu.

Blick von Innen aufs äussere Burg-Innere.

Der Museumsbesuch lohnt sich. Ich belasse es bei diesem Symbolfoto – aufwändige Blech-Mode, vergangen.

Viel gesehen – harte Schatten gen Ausgang.

Das ist aber auch ein Wetter – Klima-beeinflusst!

Gestein, vergänglich.

Lesenswert – Info zum Sandsteinfelsen Nürnberg.

Nach dem Lesen nochmal angucken – Sandstein, Natur- und Mensch wirken.

Sinwellturm, Panoramaplattform und Turm der Burgkapelle.

Wir wenden gen Süden – Dachdetailkunst, hoch droben an Steilhanghäusern der Altstadt.

Die Altstadt ist nun unser Ziel – abwärts geht`s.

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Wir gehen vom Hotel durch die Untere Wörthstraße Richtung Hallertor – schmale Gasse, beeindruckendes Fachwerk.

Schickes Fachwerk auch am Weinstadel, links der Wasserturm – wir haben Henkersteg und -brücke gequert.

Rush hour – ordentlich was los am Hallertor.

Der Kettensteg – leider gerade baulich unkenntlich verkleidet.

Wo wir einmal in der Ecke sind, wollen wir wissen, wie sich die Pegnitz ausserhalb der Stadtmauern darstellt. – Grün!

Sehr schön – sowas kann sich sehen lassen!

Wir kehren um, zurück zum Grünen Turm und dem Hallertürlein – wieder rein in die Altstadt.

Es geht langsam bergan. – Das Fachwerk der Weissgerbergasse, …

… auch die Gebäude generell lohnen mehr als einen Blick aufs Detail – hier Grün und Rot, Alt und Neu.

Getürmte Dach-Silhouette.

Vergolden ist auch erlaubt.

Wer auf sich hält, war hier.

Weiter hoch, das Ziel im Blick – links Anbau am Sebalder Pfarrhof, nicht sichtbar rechts von uns die Sebalduskirche.

Wir nähern uns dem Tiergärtnertor, als ein abendliches Zentrum des Tourismus beschrieben. Die Schilder lassen das Treiben erahnen.

Fachwerk, Wehrgang, Hinweis auf Albrecht Dürer.

Und da isser ja, der Hase! – Vorndran sitzt ein kleiner, knuddeliger – zum Rubbeln, bringt Glück. Ganz goldig sieht der kleine schon aus.

Hoch, Richtung Burg – es heisst weiter klettern.

In ruhigem Angang (bei der damaligen Hitze!) haben wir die Höhe erklommen, pausieren erstmal im Burggarten.

Immer wieder (hoffentlich allen Verantwortlichen allüberall) bekannt: Wer nicht unterhält, zerfällt – jedenfalls das zu betreuende Werk.

Weit gucken wir ins Land.

Und weiter geht`s – Feinheiten dieser Burg, diverse Baustile, die erforderliche Baustelle gleich nebendran.

Der Fünfeckturm mit Burggraben – Höhen und Tiefen.

Wir haben die Burg von NordOst umrundet, gelangen auf die Panoramaplattform am Sinwellturm.

Demnächst folgt die Beschreibung der Kaiserburg, innerhalb der Mauern.

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Bei der Wahl des Hotels hatte ich eine nahe Lage an der Pegnitz im Bereich der Nürnberger Altstadt bevorzugt.

Gelungene Wahl – ich nutze die Situation für einen frühen Rundgang, Blick Karlsbrücke bachab Richtung Henkersteg.

Blick bachauf Richtung Sonnenaufgang – Flieger fliegen schon längst.

Ich bin aber doch so früh, dass ich am Schleifersteg, Spitze Liebesinsel, eine Ente zu heftiger Wellenbildung auf der Flucht Richtung Blesshuhn und im Geäst kletterndem Kind veranlasse. – Pardon!

Blick Ost – Fleisch- und Museumsbrücke.

Erinnerung an die historischen Pegnitz-Fischer.

Blick mit der Sonne auf die Museumsbrücke.

Weiter westlich – Henkerbrücke mit Wasserturm rechts (Baum-verdeckt), Henkerhaus links.

Die (angesichts der Vielzahl unvollständige, frühe) Brückenrunde gibt Anregungen für den Tag.

Später, Angang Richtung Markt, Burg – Blick auf die Museumsbrücke.

Wasser und Licht bewirken ein bewegtes Gefunkel unter dem Brückenbogen. (Mal sehen, wie das Video geworden ist – wird hier nicht erscheinen.)

Die Natur … – lässt sich durch Menschenwerk nicht dauerhaft beeindrucken. Brennnessel und Erle zeigen, dass überall Gelegenheiten genutzt werden können.

Herbstliches Spinnennetz am Henkersteg.

Rückweg von der Vormittagstour, südöstlich Hauptmarkt – Narrenschiff, Symbol für unsere bedrohte Welt.

Das Ochsenportal an der Fleischbrücke.

„Zwischen den Fleischbänken“ wird die Historie erläutert.

Ergänzend illustriert eine Abbildung der Fleischbrücke früheres Geschehen.

Das muss man sich vorstellen – hier waren fürs Schlachten und weitere Fleischverarbeitung Flächen an der Pegnitz zugeteilt. Abfälle, Blut, Abwässer landeten im Fluss. Ob das gestunken hat?!

Womit wir auch bei den Fischern wären. – So denn der Sauerstoffgehalt der Pegnitz (wieder) hinreichend angestiegen war, werden wohl mindestens zahlreiche fette Aale als Profiteure verwertbarer organischer Massen herangewachsen sein. Günter Grass hat in der Blechtrommel ja anschaulich beschrieben, welch „zuHause“ (und gleichzeitig Fangmöglichkeit) Tierschädel für Aale bieten.

Zum Abschluss dieses Beitrags: Abendblick Richtung Henkersteg.

Über das Wetter in Nürnberg wollen wir uns nicht beklagen. Bei Hitze muss man halt Schatten bevorzugen und „halblang machen“.

Eindrücke der Altstadt und vom Besuch der Burg folgen demnächst.

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Nürnberg, Abendlicht auf „Schöner Brunnen„, dahinter die Frauenkirche.

Wir suchen einen geeigneten Platz zum Abendessen.

Wie es der Zufall will, läuft der uns quasi über den Weg – gleich hinter unserer Fotoposition hier am Hauptmarkt.

Befreundete Südlichter hatten uns im Norden empfohlen, Rotbier (Foto im vorigen Beitrag), Schäufele und Fränkischen Karpfen zu probieren.

Bunter Salat – der gehört zur vegetarischen Hälfte des Abends, mit Spinatspätzle.

Für mich also ist das „Schäufele“ ein Muss.

Das Schäufele, metzgerlich-biologisch präpariert – mit Blaukraut (und dem bekannten Rotbier).

In der Präsentation: Man erkennt die Namensentstehung – kleine Schaufel.

Beide Gerichte schmeckten ausgezeichnet – für Nachahmer: viel Erfolg beim Finden eines gleichartigen Restaurants!

Schöner Brunnen, Frauenkirche, danach – ein kleiner Bummel Richtung Hotel …

… tut nicht nur dem Schäufele, sondern auch den beiden Geniessern gut – Biergarten mit Lichtern im Baum.

Da die Lichterei in Bäumen recht dezent vorgenommen ist, hier noch ein Beispiel.

Nach Blick Pegnitz-aufwärts auf die Henkerbrücke (Henkersteg rechts im Dunkel nicht erkennbar) erreichen wir unser Hotel.

Der Vollständigkeit halber: Vom Schäufele begegneten uns auf der Nürnberg-Wien-Würzburg-Reise weitere Beispiele, die ich hier vorhole.

Das ist doch … ! ! !
Der Schulterknochen eines Wals, bemalt – begegnet uns tags drauf im Germanischen Nationalmuseum, Zeugnis vergangener Walfangzeit.

Mal ums Eck geguckt – na gut, so ein richtiges Schäufele zeigt sich nicht. – Wäre als Mahlzeit wohl etwas groß gewesen.

Mehr aus Verlegenheit kam dann auf der Rückreise in Würzburg noch ein Schäufele auf den Tisch – zu beachten: Flaschenbier! Wir befinden uns in einer Weingaststätte.

Da kann ich gleich erläutern, dass ich unterwegs keinen Wein trinke (daher gelegentlich Bier vom Fass in meinen Beiträgen zu finden). Dafür trinke ich zuhause kein Bier (mehr).

Das Würzburger Schäufele, teilpräpariert – mit Krautsalat.

Dieses Gericht war ebenfalls eine Köstlichkeit. Der Säger allerdings hat den Erkenntnisgewinn versägt: kein Schäufele erkennbar! – Wie gut, dass das in Nürnberg auch als Präsentation so prächtig gelungen war.

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Wir wandern einen Bus Richtung S Wedel nahe unserem Zuhause an. Das Wetter hat sich einen fetten Schauer dafür ausgesucht.

Ankunft S-Bahnhof Wedel – die Sonne lacht! – Na denn!

Immer wieder interessant, das Queren der BAB 7 nördlich des Elbtunnels – Deckelbauarbeiten voll ingang.

Spannendes wartet in Altona auf uns, jegliche Info (???) ging dazu an uns vorbei. Die Ferngleise sind wegen Bauarbeiten gesperrt.

Spät folgende Mail-Benachrichtigung sagt, unser Zug fällt aus, wir sind frei in jeglicher Entscheidung.

Also los, auf zum HHHauptbahnhof per S-Bahn.

Immerhin funktioniert die S-Bahn.

HHHauptbahnhof: Da stehen Züge für uns …

Da steht aber auch, dass „unser Zug“ doch fährt, nur halt von hier.

So trauen wir uns nicht zu „jeglicher Entscheidung“. – – – Siehe da, „unser Zug“ erscheint. Da wir Plätze gebucht haben, interessiert uns die HHHauptbahnhof-Hektik wenig.

Jetzt aber – im ICE, auf gen Süden, Nürnberg ist unser Etappenziel. Am Horizont der rechten Bildhälfte: Hafencity im Bau, Kurzer Olaf im Baustopp.

Nicht nur die Tide-Elbe in Hamburg, auch den Elbefluss – war es nun Wittenberg? – mit den Buhnen bekomme ich aufs Foto.

Richtung Leipzig zeigt sich bodennah eine dicke Grauschicht. Drüber bilden sich, teils mit gewitteranmutenden Türmen, die unterschiedlichsten Wolken.

Deutsche Landschaft, großräumig Agrar-dominiert. Durch fehlende Begleitvorschriften zum Subventions-Geldsegen spottet die Situation von Boden, Wasser und Luft jeder Beschreibung.

Gegenwärtig hoffen einige auf die (gar nicht so) neue 30 % Naturklausel im Europarecht. – Und was ist mit dem spätestens seit 1977 geltenden Verschlechterungsverbot für Gewässer im deutschen Recht? – Was mit der Wasserrahmenrichtlinie, seit 2000 für ALLE Gewässer einen guten Zustand fordernd?

Die Betrachtung der „30 % Natur“ kann man, gemessen an geltendem Gewässerschutzrecht fast als Verschlechterung ansehen (gemessen am Realzustand selbstverständlich nicht). Wir haben unsere Aufgaben nicht erledigt, erledigen wir sie nun? – „Schädliche Subventionen“ – wann kommt die nächste, im Sand verlaufende, Aktion, fehlgeleitete Geldmassen für Sinnvolles freizumachen?

Mais, großflächig.

Staubsturm, großflächig – die fast zwangsläufige Folge unseres Fehlverhaltens. (Das Stichwort „Luft“ hatte ich nicht zufällig mit Wasser und Boden genannt.)

Selten! Aber es gibt – mindestens in Ansätzen – auch gute Beispiele: Baum-gesäumtes Fliessgewässer, Erosionsstopper Knick / Feldgehölz im Übergang vom hängigen Acker zum Tauauen-Grünland.

Auch schön, kurzer Halt in Leipzig.

Für nächsten September, 2025, habe ich (mal wieder) eine Vortragseinladung hierher. – Mögen wir uns dann alle gesund und munter wiedersehen!

Die Fahrt geht weiter, das Wolkenspiel am Himmel ebenso.

Ohne weitere Probleme bringt uns DB nach Nürnberg – erster Eindruck: Burg, Kirchen, Brunnen.

Auf dem Weg zum Hotel landen wir vor dem Weissen Turm, bestaunen das „Ehekarussell“.

Einer der vielen Teilausschnitte – was man sich so ausdenkt, um einen U-Bahn-Entlüftungsschacht zu kaschieren

Später – Blick von der Fleischbrücke westwärts.

Wenige Schritte weiter ist dann tatsächlich noch der Sonnenuntergang zu bestaunen.

Der Tag klingt aus bei regionalem Essen und Trinken – Rotbier. Über das Essen wird gesondert berichtet.

Fortsetzung folgt.

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Wie die Zeit verfliegt …

Vom heissen Hochsommer in den bodenkühlen Herbst …

Den Übergang haben wir auf einer Tour Nürnberg (1   2/2 Tage), Wien (4   2/2 Tage) und Würzburg (1   2/2 Tage) verbracht, Wetterwechsel inklusive. Darüber wird zu berichten sein.

Heute mussten die Stadt-abgelaufenen Füße und Beine erstmal wieder rund gemacht werden – Radeln gegen den Uhrzeigersinn. Der scharfe, böige Nordwest gibt die Richtung vor. Einstellige Nachttemperatur hat entsprechend andere Kleidung als zuvor zur Folge – inkl. Schal.

Orange auf der Wedeler Geest. – Sowas hatten wir …

… in etwas anderer Ausprägung und Zusammensetzung bereits in Würzburg gesehen.

Auch während der Zugfahrten huschte das eine und andere (teil)abgeerntete Kürbisfeld vorbei – auf der Rückfahrt bereits mit zerkleinerten Ernteresten gegrubbert.

Die(se) Pappeln in der Marsch, auf der Geest z.B. Mehlbeeren – früh kahl.

Anderes Grün hält noch durch.

Jenseits des Elbdeichs zieht ein großer Autoliner seewärts. Es werden also noch Autos ver- und gekauft.

Blick Hetlingen Richtung Elbdeich (hinter den Baumgruppen) – da fehlt was in der Gesamt-Optik!

Gerade las ich, dass das hinter den Bäumen verborgene Klärwerk des AZV den Neubau seiner Mechanik nach 10 Jahren Bau abgeschlossen hat. – Die Kräne sind weg!

Munteres Rabenspiel über einer Baumgruppe zwischen Vogelstation Wedeler Marsch und Fährmannssand.

Auch dazu gibt es gelegentlich einen kleinen Beitrag.

Kurz vor Rückkehr nach Wedel, Steinweg, südlich des Geesthangs – der scharfe Nordwest hat das vorher die Gesamtgrabenfläche bedeckende Entenflott zusammengeschoben. Kleine Rippelwellen hindern (vorübergehend) das Wiederausbreiten.

Soviel für heute. Die Reiseberichte folgen.

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