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Archive for the ‘Wetter – oder was’ Category

Hafengeburtstag Hamburg 2025 – mancher macht sich verspätet auf den Weg, den Fontänen am Horizont entgegen.

Andere, hier: Autotransporter, gesellen sich im Rahmen ihrer Fahrtenroutine zwanglos dem Getümmel von Mensch und Gerät hinzu.

Ich ziehe es vor, entlang bunter (oder Gänse-kahlgefressener) Marschwiesen zu radeln.

Bunte Marschwiese mit Pferden, Idenburg.

Auch wir stürzen uns noch (zahlreich, familienbedingt, in 3 Generationen) in anderes Getümmel – im Wildpark Schwarze Berge, jenseits der Elbe. In randlich ruhigeren Gefilden bestaunen wir Saurier auf eiszeitlicher Moräne im frühlingsfrischen Buchenwald.

Je nach Lust und Laune folgt dazu ggf. ein eigener Beitrag.

Beim nachmittäglichen Sonntagsradeln geniessen wir die Kühle beschatteter Strecke, …

… stoppen am Rand zum Sonnenbraten – und werfen einen Blick nach links.

Dort liegt der „Pferdetümpel“, Ende März noch ordentlich voll.

Inzwischen sieht er anders aus – Flattern (links, mit Spiegelung) über schwindendem Wasser. Wer flattert?!

Da trinken nicht nur Schwalben im Überflug, sie sammeln auch eifrig den frei gefallenen, noch feuchten Lehm im Randbereich (2 sammeln noch, eine fliegt mit Nestmaterial weg).

So geht das ringsum.

Gut, wenn die Schwalben diese Gelegenheit nutzen. Mit der gegenwärtigen Wettervorhersage ist zu erwarten, dass der Tümpel absehbar ganz trockenfällt, der Lehm „als Backstein“ für Vogelbauzwecke (bis zur nächsten „Regenzeit“) nicht mehr zugänglich sein wird.

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Auf meiner Radrunde am 27. April deuten Anzeichen am Elbdeich auf eine Veranstaltung hin.

Wanderung „seewärts“ – da ist irgendetwas los.

Richtig, der Auflauf liegt nicht nur am Sonntagswetter! Das Kiebitzfest lockt – unter anderem mit dem Angebot, anspruchsvolle Optiken zu testen.

So knüllt sich Teilgeschehen hoch oben auf dem Deich.

Als sässen sie Probe, hat sich in der Distanz, auf dem westlichen Flachwassersee der Vogelstation Wedeler Marsch, ein grosser Schwarm Nonnengänse niedergelassen.

„Dicht dran“ wird auch mir etwas geboten, auf dem Deichrandgraben.

Da kam eine Gänsefamilie angeschwommen, im Gänsemarsch, saubere Linie. Als sie mich ruhig Stehenden entdecken, formen sie sofort eine Art Schutzknäuel.

Nach einem Moment der Orientierung wird der geordnete Rückzug begonnen – …

… nicht weit. Hinter zwei Binsenbüscheln verharren sie in Deckung.

Ich radele ruhig auf der abgewandten Deichrandstraßenseite weiter. Die Gänse setzen ihren vorherigen Weg fort – sicherlich bald zur Freude der Kiebitzfestbesucher.

Inzwischen hat – 27. April – Löwenzahn das Regiment auf Wiesen und Weiden übernommen.

Wiesenschaumkraut gesellt sich, zunehmend, dazu.

Angesichts genügend Zeit, zweige ich ein Stück ab und gucke nach den Schachblumenwiesen. – Das Schachblumenfest wird je nach Blüteentwicklung festgelegt und fand – bei kaltem, windig-nassem Wetter – am Vorwochenende statt (echt Pech gehabt!).

Mal nachsehen.

Zunächst muss ich mich „eingucken“ – hat geklappt.

Wer lange genug hinsieht, findet auch eine „gute Dichte“ von 4 Exemplaren / m² – bei gleichmäßiger Verteilung wäre das repräsentativ für ein super Jahr.

Ja, das Wochenende zuvor war richtig gewählt – auch wenn das aktuelle Wetter nicht mitspielte. – Der Höhepunkt der Blüte ist deutlich überschritten.

So hofft die Schachblumengemeinde, dass auch 2026 der Termin richtig gewählt wird und der Alte Petrus dann passenderes Wetter bereithält.

Aktuell, gestern, 5. Mai, blüht weiter der Weissdorn, …

… es zeigt sich gelegentlich ein Hase, der den taunassen Bauch auf trockener, ruhiger Wegstrecke warmläuft.

Auf den grün spriessenden Marschwiesen (Thw im Bullenfluss Idenburg) übernimmt Hahnenfussgelb die Farbgebung.

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Um nicht nur den Käfer des Monats, lebendig oder tot, zu präsentieren, …

kommt hier eine weitere, regelhafte Begegnung ins Bild, der Goldschmied.

Dann ist da noch die Sache mit Esche und Eiche – und wie es mit dem Jahr weitergeht.

Die Esche, die Esche, die guckt dumm aus der Wäsche.

Derweil blüht die Eiche – hier am alten Elbdeich Hetlingen, nebendran eine Pappel (wirkt aufgrund der Optik kleiner als sie ist) – munter drauflos.

Wir wissen es nicht …

Unabhängig davon läufts hier ganz gut. – Ich treffe den Wedeler Halbmarathon in Hetlingen.

Andern Tags, auf dem Elbdeich Fährmannssand – das Wasser der Elbe, hier Tideniedrigwasser minus 1 m, läuft ebenfalls, ab …

… und auf, hier kurz nach Tidehochwasser, bereits wieder ablaufend.

Da kommen mir gestern auch die Teilnehmenden des Halbmarathons wieder ins Blickfeld – das Schlimmste geschafft, nun bei starkem Rückenwind.

Die Windbesiegermedaille haben, unabhängig von der Platzierung, die meisten sicherlich erhalten.

Für mich gehts erstmal quer zum Wind, Stärke 5, weiter. Trauerweidenäste werden zwischen 45 Grad gen Ost und Waagerechte gehalten bzw. bewegt.

Die im vorigen Jahr frisierten Kopfweiden, nun mit Bubikopf, haben gut lachen.

Noch ein Blick in den Pferdetümpel, stark schwindend, hier mit Entenpaar …

Wir warten auf Regen. – Der aber îst in nennenwerter Menge nirgendwo in Sicht.

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Bunte Eindrücke …

… gleich hinter Hamburgs Landesgrenze – zwischen Garten- …

… und Haushalt.

An der Pinnau überrascht die Natur – Schlammfliege, …

… so früh!

Im Hintergrund der beiden Fotos präsentiert sich heutige Agrarlandschaft. Erster Siloschnitt 2025 bereits am 1. Mai eingefahren, Gewässerunterhaltung auch nach 25 Jahren EG-Wasserrahmenrichtlinie immer noch hart – hier Abbaggern einer Ufer-Sohleentwicklung. Erodierendes Steilufer und öder Sandkanal sind „die Ernte“.

Insekt (Schlammfliege, unscharf) und Technik – die glänzende Oberfläche scheint …

… ausgewählter Eiablageort zu sein. Hüpfend, tanzende Bewegungen vorweg erweckten jedenfalls den Eindruck.

Sowas hatten wir vor Jahren schonmal, mit der Großen Maifliege in DK. Allerdings glänzte das Autodach seinerzeit nicht.

Wieder in SH – Anradeln Holm-Hetlinger Marsch – Reiher voraus.

Der Reiher lässt mich recht dicht heranrollen, bevor er …

… auffliegt und – schonmal erlebt – nicht querab flüchtet, sondern geradezu gemütlich entgegen meiner Fahrtrichtung flach über der Wiese bachauf fliegt.

Ein weiterer Graureiher am Brunnenschutzgebiet kennt mich offenbar bereits, kümmert sich um Besseres.

Auf Idenburg weckt etwas die Aufmerksamkeit der Pferde – nebendran 3 Reiher und ein Storch.

Dann entscheiden die Pferde, berittene Kollegen jenseits des Zauns anzusteuern.

Ein Nachzügler.

Eine Menge Fohlen, frisch auf der Welt, bevölkern die Weiden ringsum.

Nebendran blüht`s – hier eine alte Rosskastanie.

Ein Stück weiter Richtung Alter Heuhafen Hetlingen eine Rote Kastanie, benachbart zu voll blühender Eiche.

Elbdeich Hetlingen, Blick zur Elbe – Sumpfdotterblume und Löwenzahn färben das Deichvorland gelb.

Ein häufiger werdender Anblick bei stehengebliebenem Reet des Vorjahrs. „Normal“ (was ist heutzutage schon normal?) mähen Eis (???) und Winterstürme das Reet ab – „freie Sicht auf Sumpfdotterblumen!“.

Nonnengansüberflug querab der Vogelstation Wedeler Marsch.

Falls der dort abgestellte Pkw die Gänse von der Wiese fernhalten sollte – das klappt offenbar nicht.

Abschied von der Elbe mit Segler und Leuchtturm – vorn rechts Sturmmöwen.

Auf der Geest sind bereits Flieder und Goldregen …

… voll ingang.

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Nicht nur am Brunnenschutzgebiet in der Marsch steht nun die Knoblauchrauke in grossen Beständen.

Pusteblumen allerorten – hier am Elbdeich Hetlingen.

Da kommt Weiss vom Horizont her die Elbe herauf.

Das stellt sich später vom Elbdeich Fährmannssand her als Norwegian Star heraus, 295 x 32 m, Tiefgang 8,6 m – Maibesuch Hamburgs für eins der vielen „Traumschiffe“.

Im grellen Gegenlicht anfangs kaum erkannt, fliegt eine Sturmmöwe vor mir von der Deichverteidigungsstraße auf.

So langsam – habe ich den subjektiven Eindruck, die Zeit sagt das eigentlich auch – kommen die letzten Nonnengansschwärme gen NordOst durch – hier auf dem Flachsee neben der Vogelstation Wedeler Marsch kurzzeitig rastend.

Was da vom Langen Damm über Löwenzahn hinweg erblickt wird, könnte vom Eindruck her fast für Wiesenschaumkraut durchgehen.

Der nähere Blick auf Ähnliches, im Städtischen, …

… klärt die Angelegenheit: Gänseblümchen in Massen.

Für den Marscheindruck wird das verständlich, es handelt sich um stark von Gänsemassen überweidete Flächen.

So ein Bisschen Weiss fehlt noch vom frühen Mai-Eindruck.

Zum Beispiel eine prächtige Traubenkirsche, Prunus padus, aus dem Wedeler Autal.

Der wollige Schneeball am Haus …

… hat diesen prächtigen Eindruck frischer Pollen angesichts der Hitzetage, „ausgebacken“ vor der Hauswand, leider schnell verloren.

Dafür hält sich der Bärlauch im Kleinklima seines Schattenplatzes.

Offenbar gefällt`s – auch seine Kinder legen sich ins Zeug.

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Am Bach. – Ein Graureiher quert, fliegt bachaufwärts, landet jenseits der Brücke.

Er forscht …

… und pirscht …

… und fängt und schluckt.

Es wird weiter geforscht.

Abflug bei Störung.

Ein Stück entfernt geht die Nahrungssuche weiter.

Erfolgreich, wie es scheint. Ein Happen wird mundgerecht platziert.

Das geschieht mit dem „Schluckziel: Kopf voran“, damit abgespreizte Kiemendeckel oder, soweit vorhanden, Stacheln oder Stachelflossen nicht womöglich noch ein Entkommen sichern. – Derzeit ist der Speiseplan saisonal erweitert um Wanderstichlinge sowie Flussneunaugen – frisch vom Kies, aus der Laichkuhle erbeutet oder, absterbend, bachab trudelnd eingesammelt.

Immer diese Störungen!

Also auf, …

… zu nicht allzu weit …

… entferntem Ziel.

Ich ziehe mich in andere Gefilde zurück.

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Da ist er also, der Wonnemonat Mai – und schon sind etliche Maikäfer zu sehen, dieser leider nicht mehr lebendig.

Aber dieser!

Vor dem Geesthang Holm, Blick Wedel – Nebelgewaber, Tau und Baumkronentropfen bringen eingefangenes Wasser zu Boden.

Es ist noch ruhig, das äsende Reh …

… lässt sich von langsamem Vorbeiradeln (und nicht so offensichtlich Hinstarren) nicht stören.

Am Bullenfluss – Überflug Nonnengänse kündigt sich an.

Da staunen die frisch …

… ins satte Frühlingsgras rausgelassenen Rinder.

Idenburg – hier hatten Brandgänse voriges Jahr auf einem der Storchenhorste gebrütet.

Ist dies die Hälfte der Gösseln, die Pferden und Reitern zwischen den Beinen rumwuselten, nachdem sie den Dachrutsch und den Bodenaufprall erfolgreich gemeistert hatten? – Jedenfalls lassen die mich sehr dicht ranradeln, bevor sie kurz auffliegen.

Auf Idenburg sind die Störche mit ihrem alten Efeu-Nest beschäftigt.

Auf Pferdehöfen, Gestüten entdecken frische Fohlen auf langen Beinen die Welt. – Was macht Mutter da unten mit ihrem Mund?

„Normale Brandgänse“ querab Giesensand – schon auf große Entfernung machen sie sich sichernd lang, bleiben allerdings sitzen.

Die Jahreszeit, gefördert von Nebelfeuchte, lässt Insekten- und Wurminteressenten wie hier Dohlen intensiv Flächen abpatrouillieren. Futter winkt.

Dann kann der Mai ja starten bzw. so weitermachen (auch gern mal mit ein Bisschen Regen nach dem wärmsten und trockensten April aller Zeiten).

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Der Ankunfts- und Exkursionstag endet …

… beschaulich.

Hier lässt sich`s wohl sein.

Die Arbeit ruft, Richtung Warnemünde …

… geht die Fahrt zum Vortragsort.

Der öffentliche Teil der jährlichen Mitgliederversammlung des Salmoniden und Gewässerschutzvereins MV e.V. bringt neben Mitgliedern ein breites, interessantes Spektrum an Teilnehmenden zusammen.

Entsprechend verliefen die Diskussionen und Nachgespräche zu den Vorträgen.

Als Dank für mein Instream-Restaurieren, Herausforderung im Klimawandel, steht verpackt …

… platt – aber kein Plattfisch – eine Meerforelle bereit.

Dank für den Dank! Der Fisch muss nun noch aus – aktuell – westlichem Umfeld Berlin hier landen.

Die dann präsentierte Dramatik Klimawandel im Gesamtspektrum der Ostseegefährdung war in der komprimiert angebotenen Breite sicherlich nicht bekannt.

Meeresspiegelanstieg hier vs. Landmassenanstieg / -absinken dort, Nährstoffsituation und Spezialitäten Sauerstoff, Bedrängen der Lebensgemeinschaften von oben durch Wärme, von unten durch zunehmenden Sauerstoffmangel bei Schwinden der Zwischenfluchträume, Schifffahrt, Plastik, Munition, Fischerei – der Mensch mutet seiner Umwelt alles zu. Geltende Abkommen, bis zu 50 Jahre alt, werden nicht ernstlich umgesetzt. – Die Stichworte Klima- und Umweltschutz werden nahezu weltweit in neuen Regierungsbildungen lobbyistisch reduziert bis als no-go bekämpft. Was für eine Logik ! ? !

Die Überleitung Richtung Mitgliederversammlung brachte der Fachvortrag zu langjährigen Fangststatistiken Meerforelle in MVs Salmonidengewässern.

Die Bahn wartet (nicht) – ich muss los.

Gen Rostock Hbf.

Bei der Ankunft hatte ich ihn noch garnicht gewürdigt. – Nun ja.

Im RE, von sogenannten Fans mit eigenen Zeichen beschmiert.

Die erste von drei Etappen RE ist gestartet – vorbei am sehenswerten, restaurierten Technikdenkmal Wasserturm.

Kurz vor Bad Kleinen, Umstieg auf 2. RE-Etappe – ordentlich was los am Nordende des Schweriner Sees.

Segelwettbewerb ist angesagt.

Aus MV-Rapslandschaft geht es westwärts, in – etwas – kleinräumigere SH-Rapslandschaft.

Alle Umstiege haben geklappt, der S-Bahn SchienenersatzverkehrBus bringt mich wohlbehalten nach Wedel.

Hier gilt es, zu Bildungs- und Demonstrationszwecken, …

… aus dem schillernden Nebel-Hort (Beitrag vom 27. April) mitgebrachte Einzelstücke …

… zu reinigen und …

… schonmal im Interessiertenkreis virtuell sowie im Familienkreis und Umfeld handgreiflich vorzustellen.

Nein, die Bachmuschel kennt bislang niemand real, nur aus Buch und Internet.

Ob die jemals wieder flächig in SH-, Nds- und HH-Gewässer zurückkehren kann?

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Wie aus dem Bachstelzebeitrag abzuleiten, hatten wir, ergänzt um den Förster des Stadtforst Rostock, Lern- und Diskussionsbedarf rund um einen kleinen Bach, den Radelbach.

Der ehemals kanalisierte Radelbach ist – auf recht großer Tieflage – zurück in Mäanderschlingen gebaggert worden.

Blick bachauf – wie sich zeigt, stammt das derzeit meiste Wasser aus dem Zulauf einer Kläranlage, recht gleichmäßiger Abfluss von dort also auch bei Trockenheit garantiert.

Beispielhafter Mäanderbogen – es gibt viel zu entdecken, zu besprechen.

Besonders beeindruckend finde ich die Kies-, Stein- bis Findling-reiche Moräne.

Hier ist – als dunkle Linie der Tieflagen – der Stromstrich, wechselnd zwischen den Prallhängen zu erkennen.

Die Diskrepanz – wenn denn überhaupt erkannt – zwischen ÜBERtiefe und -breite …

… nochmal durch Pfeile – ohne weitere Erläuterung – verdeutlicht. (Die für Turbulenz erforderliche „arbeitende Breite“ im Niedrigwasserabfluss ist kleiner! als der kleine blaue Pfeil – mehr Rauigkeit, „Rückgabe der gestohlenen Steinfraktion“ tut not.)

Alles, was da weggebaggert wurde aus dem Querschnitt ist – auch im NW- / MW-Querschnitt – dem Bach „zum Basteln“, für die Eigendynamik, verloren!

Viehzeuch ringsum, hier: Rotwild, interessiert das wenig. Das will nur kreuzen, vielleicht vorher etwas trinken.

Und immer wieder: steinreiche Moräne – Rest „geklaut“.

Nur selten ist in der Strecke angesichts – guten Willens – gebaggerter Überbreite bachtypische Turbulenz erkennbar.

Solche Wahrnehmung gilt es zu nutzen, „das Bauwerk“ Richtung Entwicklungsziel Bach zu verändern / die Baumaßnahme ökologisch wirksam nachzujustieren.

Wer Augen hat zu sehen, erkennt, …

… dass Hilfe leicht möglich ist.

Und fast wie bestellt sind erste erforderliche Einheiten bereits vor Ort.

Fehlt noch die Beschattung der kahlen Baustelle! – Bachauf sind geeignete Samenspenderbäume nicht in Sicht. Hier, am unteren Ende, aber sieht es gut aus – geeignete Erlenbestockung linksseitig benachbart.

Wir gehen davon aus, dass im Kleinklima des Erlenbestands mindestens fleckenweise dichter JungErlenAufwuchs wachsen wird. Der kann dann an oberen, teils durch Sonne verbackenen Backsteinlehmstellen für Anpflanzungen genutzt werden.

Na denn! Wäre doch gelacht, wenn aus diesem kleinen Fliessgewässer kein lebendiger Bach mit charakteristischem Inventar entwickelbar wäre. Viel Erfolg!

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Ende April 2025 – die Familie hat sich über mich lustig gemacht – mich, den ersten und oft genug häufigst zählenden Frühmaikäfer-Spezi …

Alle haben sie bereits Maikäfer gesehen (meine Hauptfundstätten beim Radeln, Steinberg, Sauerbecksweg blieben bisher noch leer)! – Nun aber kann ich meinen ersten 2025er melden.

Gestern: Beim Start des im vorigen Einschub geschilderten Radelns liegt zwischen unserem Eingang!! und dem Fahrradhäuschen mein erster Maikäfer 2025.

Nur je ein Deckflügel und Flügel, Brust und Kopf – ein Fraßopfer wohl der Fledermaus in der Nacht zuvor. So ein Maikäferhinterteil scheint lecker zu sein.

Meine Pinnebergtour an Mühlenau und Pinnau erbrachte, wie erwartet, weitere Funde. Die waren alle Verkehrsopfer.

An der Ampelkreuzung Appen-Etz.

Der seitlich Liegende im Detail.

Ein weiterer an der Strecke.

Und noch einer. – Wohl an die 10 habe ich auf der – langsamer als das Anradeln gestalteten – Rückfahrt gesehen.

Bei den Ampeltoten mag es mit an der dortigen Straßenbeleuchtung gelegen haben. Ansonsten ist hier halt mit alten Bäumen, viel langzeitig unberührtem Boden ein hervorragendes Groß-, also auch Maikäferrevier. Da sind dann „Begegnungen“ mit fahrenden Autos eine „rein statistische“ Angelegenheit.

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