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Archive for the ‘Wetter – oder was’ Category

Die Elbe im Rücken, Wedels Elbdeich mit Probemähen voraus.

Der Elbdeich hier sieht nur deshalb niedrjg aus, weil ich auf der Straße hoch stehe. Dieser Bereich ist ebenfalls Teil des Sturmflutschutzsystems. – Mal abwarten, ob gelegentlich Offizielles über die „grünen Flecken“ berichtet wird. Die finden sich dieses Jahr vielerorts am Deich. Die Vermutung scheint berechtigt, dass es sich um einen Unterhaltungstest handelt – wie z.B. entwickelt sich die Grasnarbe durch Mähen oder Beweiden, besser? Oder kann man – aus vielerlei Gründen – die Flächen längere Zeit rau stehen lassen? (Und was kostet welche Variante?)

Auf halber Höhe, binnendeichs: Zwischen Elmshorn und Hamburg – Wedels interessante Lage, mal auf Entfernungshinweisen verdeutlicht.

So gehe ich weiter. – Halbschattig wandern, das hat was!

(Hoffentlich!) Bald kann ich – hier und anderswo – auch wieder Radeln.

Eine Bank liegt gerade kurzzeitig fast unsichtbar im Schatten.

Von ihr aus blickt man in eine vielfältige Marschpartie – mal nicht alles plattgenutzt, sondern dreidimensional lebendig.

Heller Horizont.

Gleich neben der „Badebucht“ liegt Wedels Wohnmobilstellplatz, ca. 800 m von der S-Bahnstation entfernt.

Am Straßenrand – zweifelhafte Mode Blühwiese an noch zweifelhafterem Standort.

„HotSpot“ Feuerwehr.

Blick stadtwärts – über den oberen Teil der Tide-Aue der Wedeler Au.

Zwischen Marsch und Geest.

Obere Tide-Wedeler Au, Thw – attraktive Lage des Biergartens, Theaterschiff Batavia.

Tide-Wedeler Au, Blick Elbdeich.

Auf der Geest – Wein-seliges altes Bauernhaus.

Das wird wieder eine Farbenpracht im Herbst!

Gleich nebendran die Scheune, ebenfalls beweint.

Nur noch wenige hundert Meter, dann bin ich zuhause.

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Gestern liess ich mich an Wedels Elbdeich absetzen – mal nach dem Schulauer Hafen sehen. Der Rückweg würde meinen bisher arg begenzten Wanderradius verdoppeln.

Ein Einladungsschild überrascht mich am Wegesrand. – Ja, das Hafenfest, ganz aus den Augen verloren.

Das Umfeld gesperrt, die Vorberitungen voll ingang. Am Nachmittag soll`s losgehen.

Ostmole – Lange Bank, es ist noch früh.

Maritim – auf der Elbe zieht ein Schlepper für dicke Pötte Richtung Hamburger Hafen.

Kehrseite der Medaille: Kulturschande für HH und D, der Sauerstoffhaushalt der Tide-Elbe. Zur Zeit dümpelt das Wasser bei 22 Grad Celsius im Tidegang zwischen 2 und 4 mg Sauerstoff / l. Das entspricht nicht fachlichen und gesetzlichen Anforderungen und reicht für einen standorttypischen Fischbestand nicht zum Leben und nicht (doch!) zum Sterben. Während Meerforellenfänge in den 1990ern die Erfolge der Abwasserreinigungsleistungen dokumentierten, machten vermehrte Elbvertiefungen und seitliche Baggerungen seit der Jahrtausendwende  diesen Gewinn wieder zunichte.

Zwischen Flaggen und Crepes – ein Riesenrad, für Zwerge.

Essen und Trinken – ein breites Spektrum entwickelt sich vorm Hotel.

Blick seewärts: Großhopper Breydel, 127 x 28 m, baggert und verklappt, wenn ich die Daten richtig lese, bei Bokdorf im Ästuartrichter.

Wenn das mal angesichts derzeit geringen Elbeabflusses bei 186 m³/s ausreicht, es nicht allzu schnell per Flutgeschehen am Herkunftsort wiederzufinden. – Die Schifffahrtstrasse Elbe quert die tschechisch-deutsche Grenze man gerade mit 86 m³/s.

Der Schulauer Hafen. Blick vom Hotel gen Elbe.

Die nächsten Tage wird es  laut Programm vor Schiff(ch)en und Enten hier nur so wimmeln.

Und reichlich Platz für Essen und Trinken ist auch vorhanden.

2 Enten – auflaufend Wasser, es werden noch Stufen versinken – sind schon da.

Weiter geht`s gen Westen – Sandstrandblick gen Hanskalbsand.

Das Westende des Sandstrands, nahe Thw.

Und hier habe ich auch das Westende des Hafenfests erreicht.

Nach allem Trubel und Schwoof wartet für Nachtschwärmer die Aftershow-Party im benachbarten Schuppen 1.

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Spazierengehen statt Radeln – meine tägliche Grundstrecke hat sich von 17 km auf 1/10 verringert, wächst aber täglich. Keine Frage, auch das nahe Umfeld hat etwas zu bieten.

Start, Spatzen auf dem Dach.

Die Hitzetage haben wir erfolgreich mit Schatten bewältigt. Auf schattigen Wegen brauche ich „Hut“ nicht.

Mal schmaler, …

… mal breiter geht`s …

… durch bebauten Raum. – Hier Hitzefänger!

Wandbegrünung hat immer Platz, belebt den Beton.

Vorbei an bald zu realisierendem B-Plan.

Der letzte Rest Grün wird der Zufahrt geopfert.

Vorab wurde das Grün minimiert, tot“gepflegt“.

Die Folge, schnell wachsende Lichtfreunde, hier Brombeere, bieten mit Wortbegleitung „Gestrüpp“ den gewünschten Anlass zur Beseitigung.

Am Haus des unmittelbaren Nachbarn steht jüngst übrigens ein Verkaufsschild.

Blumen zeigen Zeitverlauf und Kleinklima. Diese Spiräe (?) ist so ziemlich die letzte Blühende.

Andere, frühere Standorte wurden nach Johanni bereits beschnitten.

Kleinklima auch beim Johanniskraut.

Viele Standorte weisen bereits das Samen- / Fruchtstadium auf.

Felsenbirnen tragen reich, beginnen an Hitzetagen, Früchte abzuwerfen.

Die und Lonicera sind gegenwärtig Studienobjekt vieler Vogelarten.

Gleich daheim (gute ÖPNV-Anbindung!) …

Ums Eck reifen die Äpfel.

Drunter blühen auf „wilder Fläche“ Witwenblume und Lichtnelke. Demnächst startet Habichtskraut mit Schwerpunkt „Orange vor Gelb“.

Vorm Eingang Mauerseglerkästen, oben (wie vor den anderen auch).

Unten reift die Mahonie.

Oben mal genauer hinsehen.

Zu Hause – auch der Spatz fühlt sich wohl.

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Beim Anblick meiner Fotos mit unmittelbar vor dem Rad vorbeizischenden Schwalben höre ich oft Sicherheitskommentare.

Die Schwalben sind aber unschuldig.

Die Zeitenwende ergab sich für mich im Wald an der Moorbek – hier, im Abgang, bereits eingeläutet.

Ob es nun ein Troll war (Link zu einem, der sie sicht- und erlebbar macht), …

Egal!

Jedenfalls bin ich nun, gut verschraubt an der linken Schulter, ggf. mit Sonnenhut, erstmal zu Fuß unterwegs.

Den weiten Horizont, hier mit Brief- / Stadttauben, geniesse ich – nun sicherheitshalber – besser stehend.

Wie bei den Tauben statt Marsch- und Wassergeflügel öffnet sich der Blick botanisch für andere, näher liegende Details.

Vor uns liegen Hitzetage.

Da sind alle gut bedient, die ihren Schattenplatz finden.

Vielleicht kommt ja auch die Erleuchtung, selbst zu Umfeldverbesserungen beizutragen, daran mitzuwirken.

Es gilt, Vogeltränken /-bäder gefüllt zu halten – und auch selbst genug zu trinken.

Für Umwelt (Reisen, anstehende Exkursionen und Vorträge) und eigene Gesundheit ist alles veranlasst. – Der Sommer läuft weiter.

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Blick zurück.

Vor 10 Tagen – Morgenkühle und stets stürmisch-scharfer Wind bestimmen bei Sonne das Wetter.

Bei der Wahl meinen Radtouren habe ich Glück, meist die richtige Variante mit Rückenwind auf der freien Hinterdeichstrecke zu erwischen.

Sturmwind und Morgenfrische halten die meisten Organismen im Windschatten, bodennah.

So kommt es zu bemerkenswerten Schwalbenbegegnungen – „bei Vollgas.“

Der Radler scheucht sich auf der Strasse wärmende Insekten auf, radnah zischen unmittelbar vor mir querend Rauchschwalben vorbei. „Stets und ständig“, im gleichen, wiederkehrenden Bogen – wohl an die 20mal. Scheint eine lohnende Taktik zu sein.

Da kommt, hefig gegen den Wind anpustend, ein Radler von vorn. – Die betroffene Schwalbe passt sich an.

Sie rast links an mir und dem Entgegenkommenden vorbei, saust dann im Tiefflug auf mich zu – als wäre dies ein Angriff.

Ende der freien Strecke und der ganz besonderen Beobachtung.

Was Schwalben Besonderes abverlangt, interessiert die bunte Rinderherde …

… und Deichschafe wenig. Das Gras wächst geduldig dem Gefressenwerden entgegen.

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In den vergangenen Wochen startete die Heusaison.

Allüberall wurde Gras gemäht.

Auch am Elbdeich ist inzwischen großflächig gemäht.

Eifrig wurde das Schnittgut gewendet und geschwadet.

Sonne und stürmische Winde (wild bewegtes Gras vorn !) beschleunigten das Geschehen.

Schnell folgten die Arbeitsschritte aufeinander.

Und schon ist alles verpackt.

Die Vogelwelt, hier Bussard auf Ansitz, …

… Sturmmöwe im Kontrollflug, begleitet alle Arbeitsschritte aufmerksam.

Anderswo wird in Silofolie verpackt …

… und für die Winterlagerung zusammen-, ggf. abgefahren.

Wie geht es weiter? – Mein Feuchteanzeiger, der Pferdetümpel, hatte gelegentlich noch von Regenfällen profitiert. – Vorbei.

So günstig, wie diese Ernte verlief und der weitere Wetterverlauf angesagt ist, dürfen wir gespannt sein, ob für den nächsten Schnitt – auch das Beweiden – reichlich Gras nachwächst.

Wie bekannt, beunruhigt das Marschbauern weniger als die auf der Geest, da die Flut verlässlich zweimal am Tag Wasser auflaufen lässt.

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„Same procedure …“ – wie in jedem Jahr wird die Edmund Siemers-Stiftung auch diesen Herbst wieder Kies zur Lebensraumverbesserung der Moorbek, Hauptquellbach der Mühlenau, Pinnau-EZG, zur Verfügung stellen. Es engagiert sich weiter die NABU Ortsgruppe Norderstedt in Absprache mit dem Wasserverband Mühlenau bei Zustimmung der Kreisbehörden sowie der Forstverwaltung. – Es galt, die aktuelle Situation als Grundlage diesjähriger Aktivität zu bewerten.

Nach Anmarsch durch den Wald – Durchblick. Hamburgs Speckgürtel, Pferdeland.

Reiterfurt.

Kolk – Rausche: Es gilt, die geschaffenen punktuellen Struktuverbesserungen ggf. weiter zu stützen, ggf. zu vermehren.

Auch ein kleiner, aktuell sommertrockener Waldbach hatte in seinem Mündungsbereich durch Sohlerhöhung bessere Wasserhaltefunktion bekommen.

Er liegt im Randbereich einer Naturwaldparzelle und wird wie sie der Selbstentwicklung überlassen.

Dieses Jahr sollen die Kiesgaben als ufernahe Depots einige ältere sowie jüngere Rauschen unterstützen.

Die Hälfte des Materials, Depots „an allen 4 Ecken“, wird wohl der Extrem-Erosionsort „Reiterfurt“ schlucken.

Abgang durch den Wald – man gerade eine tiefe Pfütze zeugt noch von der jüngsten Niederschlagsperiode.

Die Bäche haben angesichts des Boden- und Bewuchswasserbedarfs so gut wie nichts abbekommen, laufen weiter bei Niedrgwassarabfluss.

P.S.: In eigener Sache – kann sein, dass meine Beiträge in nächster Zeit vorübergehend lückenhafter und spärlicher werden. Nicht wundern also.

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Die Esche, unabhängig vom Alter, individuenbezogen unterschiedlich – sie hat es nicht leicht. Noch kämpft dieser Baum, schwach.

Ein scheinbar kleiner Wicht, das Falsche Weisse Stängelbecherchen (was für ein Name!) macht sich über sie her.

Aktuell von gestern – kahl, aber mit Leben!

Das flattert so hin und her, gleichwohl …

… bleibt eine Vielzahl Stare im Baum, guter Ausguck, viel Palaver – bis ich rankomme.

Alle raus!

Unsichtbar, aber unüberhörbar mehren sich Stare und Schwalben hoch in alten Pappeln und / oder flach in Weidengebüschen / Röhrichten und haben allerhand zu erzählen.

Gegen Ende der Tour, vor dem Geesthang Wedel – das ist doch kein welkes Blatt? – Stopp und gucken.

Ein toter Falter, …

… den ich bislang wegen der Ausbuchtung im oberen Flügel für einen „C-Falter“ hielt.

Das war so „mein Merkposten“ – Umgedreht und dazugelernt. Auch ich erkenne, wo ich`s nun gelesen habe, „das namengebende C“, hier, auf der unscheinbareren Seite.

Man muss schon sehr genau hinsehen. – Dann aber springt es geradezu ins Auge! Oder?

P.S.: Das weisse C ist wirklich klein. Auf so eine Schmetterlingsbezeichnung muss man erstmal kommen!

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Abbiegen vom Radweg der B 431 in den Sauerbecksweg, vorbei an bunter Wiese – links vorn Pappelflusen.

Marsch, Blick unmittelbar vor dem Geesthang westwärts.

Wer sitzt / geht da auf der Mähwiese neben dem Sauerbeck?

Ein Graureiher, 2 Störche.

Der Graureiher, bachnah – abgefüttert? Mädesüß blüht.

Bachfern steht ein weiterer Graureiher, ruhend – sieht auch nach abgeschlossenem Frühstück aus.

ACHTUNG!

Abflug – „bachnah“ war doch zu dicht am Weg mit Radler.

Schnell ist die Sicherheitsdistanz hergestellt.

Die beiden Störche …

… suchen noch eifrig, …

… finden regelhaft.

Leider vergaß ich auf dem Hof Idenburg zu fragen, ob die Störche gebrütet haben, oder aufgrund später Paarbildung dieses Jahr aussetzen. – (Antwort) Kommt noch …

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Wieder einmal sause ich entlang des Sauerbeck den Geesthang runter. – Stop, war da nicht was?

Blick zurück.

Geesthang, Sauerbeck (vorn Rohr) – unglaublich, …

Da sitzt er auf dem Tor. – Wir kennen uns (nehme ich an).

Der Reiher zieht doch den Abflug vor.

Aber, wie auch andersrum bekannt, bleibt er parallel zum Bach, seinem offenbar attraktiven Fangplatz.

Gezoomt: Weiter westlich werden die Wiesen bereits gemäht.

„Mein Reiher“ …

… steuert den Weg an.

Das Weitere kennen wir doch!

Diesmal, zugewachsen, etwas schwieriger – gelingt aber doch! Der Reiher ist „unsichtbar“, „im“ Bach verschwunden.

Tags drauf sieht das Umfeld anders aus.

Auch die bachparallele Wiese ist gemäht, …

… bis an die ultimative Bachkante (gerade Thw).

Ohne Schattenspender wird das Wasser nun überlichtet, überwärmt.

Nicht weit entfernt ein toter Brassen, lebendig wohl gut 40 cm lang – was auch immer den umgebracht hat.

Umgedreht (puh, die noch feuchte Unterseite stinkt heftig) – Reiher und Otter haben diesem jedenfalls nichts getan, so heil die Reste daliegen.

Feinpräpariertes Gerippe – da hat die Gesundheitspolizei, vermutlich aus Käfern, Fliegen ganze Arbeit geleistet.

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