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Archive for the ‘Wetter – oder was’ Category

Der sonnige Herbst empfängt uns nach interessantem Besuch des Museums für Naturkunde.

„Waiting for the bus“ – wir wählen Gelb. Die Kleinen und die ganz Großen wählen das Berliner E-Mobil – schon erlebenswert: die Großen sitzen, gut gefaltet, hinten.

Angesichts der Umstiegsnotwendigkeit Bus – Tram (S  Nordbahnhof, Baumarbeiten in der Strecke) kommen wir ÖPNVer ein ganzes Stück später ans Ziel als die E-Motorisierten.

Was haben wir wieder …

… mit dem Wetter Glück gehabt!

Mal so zwischendrin: Es bleibt nicht aus, dass ich bei meiner steten Fotografiererei (hier: über den Dächern von Berlin) auch zum Objekt werde.

Der Abreisetag – auch er lässt sich wieder spektakulär vor Sonnenaufgang an.

Wechsel von Rot auf Gelblich.

Wie immer scheint es, dass auch die Vogelwelt den Sonnenaufgang erwartet, bestaunt.

Die Nacht war kalt – Raureif auf den Dächern, Nebelkrähe.

Mit Sonnenaufgang (rechts, südlich vom Foto, hinter der Bebauung) …

… fliegen Tauben und Krähen noch Extrarunden, bevor sie zu ihren Frühstücksplätzen verschwinden.

Eine Nebelkrähe auf dem Raureifdach guckt, …

… ob sie bei erstem Frühstückszank als Schiedsrichter (oder Profiteur?) einschreiten soll.

Nach dem Frühstück ist es Zeit, uns von den Berlinerinnen zu verabschieden.

Die Zugreise startet … erstmal nicht … – Ohne Info am Bahnsteig Berlin Hbf steht die HH-gerichtete Menge … – Nach ca. 30 Minuten Anzeigenwechsel taucht „Ein Zug fährt durch“ auf. Auch DAS noch! Ein ICE! Lang! – – – Wieso wird der so langsam? – – – Wie sich – weiter ohne Info zunächst – herausstellt, ist dies ein spontan bereitgestellter Ersatzzug. Viele haben`s gemerkt und sind schon drin, bevor die entsprechende Ansage ertönt.

Dann geht es aber los. Alle haben einen Platz gefunden, …

… können durch Zwischenhalt auf der Umleitungsstrecke in freier Landschaft nicht aus der Ruhe gebracht werden.

Der Zwischenhalt erscheint wie für Klima- und Diversitätsforscher gemacht. Sukzession von Robinie, ein vieldiskutiertes Phänomen, auf das ich gegen Ende eines früheren Berichts kurz eingegangen bin.

Mit einer akzeptablen Verspätung von 30 Minuten – hallo Auto- und Flugzeug-Fans, seid ehrlich! – kommen wir in Hamburg, dann Wedel, an.

Nicht unerwähnt bleiben soll die Team-Leiterin im Behelfs-ICE. Die hielt uns durch muntere Sätze bis Sprüche gut bei Laune, wofür ich DB herzlich dankte.

Bleibt der Weihnachts- ff.-Wunsch: Leute, wo absehbar Umleitungsstrecken regelhaft erforderlich sind: Baut sie doch ENDLICH 2-gleisig aus ! ! !

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Hoch über den Dächern in Berlin – um Sonnenaufgang, Blick OstNordOst.

Immer wieder spannend – aber wo ist / kommt die Sonne?

Rüber auf die Dachterrasse – ah, die Jahreszeit! Blick OstSüdOst, die Sonne geht hinter der Bebauung auf.

Wieder auf der Nord-(Straßen-)seite – es wird heller.

Langsam erobert das Licht die Straßenschluchten.

Wir sind verabredet – per Ersatzbus (Baumarbeiten!) und Tram geht es Richtung Naturkundemuseum.

Der Umstieg gibt die Möglichkeit, die Gedenkstätte Bernauer Straße (Berliner Mauer) …

… aufzunehmen – noch menschenleer, so früh am Sonntagmorgen.

Es gibt in diesem, unserem Land so viel – auch berechtigtes – Gemecker. Bei ruhigem Nachdenken darf aber auch gern mal gelobt werden.

Kunst zum Klimawandel vor dem Museumsgebäude.

Kunstwerk, sinngemäß „Sag es mit Blumen“. – Die Bienen danken`s bereits am frühen, noch kühlen Morgen, die ersten Sonnenstrahlen auf den Blumen nutzend.

So ein Museum ist stets in Bewegung. Besuchende begehen aktuell eine Baustelle.

Klein und Groß sind von den Sammlungen …

… beeindruckt – hier z.B. von den Wasserfreunden Biber, Otter und mehr.

Nicht mehr wegzudenken aus den Museen ist die Sauriervorzeit, Beispiel Triceratops.

Längeres Verweilen vor T. rex …

… ist vorprogrammiert.

Hoppla, da läuft – nein, steht – im Scheinwerferstrahl des ansonsten dunkel gehaltenen Raums ein Küken! Es steht da, als wundere es sich, dass es als Nachfahr der Saurier gilt.

Mit Beispielen aus der Präparierwelt der historischen Naturkundemuseen geht`s im nächsten Beitrag weiter.

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Morgendlicher Start zum Bus, Wedel.

Blick in die Reepschlägerstraße.

Busshalt B 431, autofreie Sekunde – fast idyllisch.

S-Bahn gen Bahnhof Altona.

Angesichts seltener Tour immer wieder interessant – der Deckel über der A 7 nördlich des Elbtunnels wächst, langsam aber sicher (hoffen wir mal).

Bahnhof Altona – Taubengruß am Bahnsteig.

Im ICE gen Berlin, kurz vor HH Hbf – Radler vor der Binnenalster.

Der ICE rollt langsam auf den HH Hbf zu – Gastgeschenk für fotografierende Touristen.

Alsterfontäne vor Rathaus.

Scherzfoto als Extra – FontänenLaterne (LaternenFontäne ?).

Der ICE rauscht die Umleitungsstrecke gen Berlin entlang. „Wir erreichen in wenigen Minuten Salzwedel. – – – – Uuuups, wir stehen ja schon, sind 10 Minuten zu früh.“

Sooo kann einen eine Bahnfahrt also auch überraschen.

Gen Stendal zeigt sich …

… leichte Bewölkung.

UND … mein UmleitungsstreckenRoulette gelingt: Buhnen beim Queren der Elbe und Silhouette Tangermünde, halbwegs scharf erwischt.

Ankunft Berlin Hbf – schräg getürmte, bekannte Quadratschokolade im Gegenlicht.

Am TramHalt – kühle, harte Luft, kontinental.

In der Tram – Ginkgos vorm Invalidenpark, herbstgelb.

Bei allem Geschnodder muss es mal gesagt werden: Berlin ist (fast überall) sauberer als sein Ruf.

Das liegt nicht zuletzt am konsequenten Einsatz der Stadtreinigung insbesondere an TouristenHotSpots, wo nachtschwärmende Trunkenbolde jede Menge Flaschen zerdeppern.

Wir finden unser Verabredungsziel, dicht bei unserer Unterkunft.

Schön – alles so schön bunt hier (draussen) ! – mal wieder mit Berliner KnowHow übers Wasserfach zu schnacken, diesmal beim Mittagessen.

Der Schlüssel ist beim Berliner Familienzweig abgeholt, über den herbstlichen Innenhof …

– Himmelsblick, als hätten die Altvorderen den Klimawandel mit erforderlicher Innenhofkühlung vorhergesehen –

… geht es hoch hinauf.
Über den Dächern von Berlin …

… finde ich meinen Lieblingsplatz, besonnt.

Immer mal wenden, nur frontal ist selbst die nachmittägliche Herbstsonne nicht lange zu empfehlen.

Es scheint, der großen Fliege ist das egal.

Womit wir bei den Insekten wären. „50 Jahre Engerling“ hatten uns hierher gelockt.

Nahebei ging es dann von 20 bis 22.15 Uhr zur Sache. Ein breites Spektrum aus so langer Zeit, eine Vielzahl Weggefährten an diversen Instrumenten sowie 2 Sängerinnen als Gäste, die, jede für sich, hörenswert den Abend gestalteten.

Bei der Schlussverbeugung standen wohl 20-24 Akteure auf der Bühne. – Die Reise hat sich gelohnt!

Auch schön, dann nahebei zu wohnen und der Menge an nachtschwärmenden Touristen nur kurz zu begegnen. Das häufige Erklingen der Martinshörner bis nach Mitternacht hat „Stadt“ in die gewollte Touristenhochburg eingepreist. – Das ist anderswo, sei es Hamburg, München oder international, nicht anders.

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Starke Winde aus WestNordWest …

… wirken – hier z.B. am Entenflott auf Deichrandgraben, bis …

… alles zu einer dichten Decke zusammengeschoben ist.

Vielerorts ist das Bunt verschwunden, …

… liegt am Boden, hier: EschenGelb.

Ganze Baumpartien, hier: Lindenallee, stehen bereits kahl.

Es sind – bei Grau(en), gelegentlich Nieseln und gut Wind – nicht allzu viele Spaziergänger, Radler ff. unterwegs.

Da freut sich Viehzeuch über jede Abwechslung: Guxtu!

Nicht, dass nun alle Farben weg wären. Begünstigte Bereiche (AhornRotOrange) …

… erfreuen weiter (EschenGelb).

Auch das Deichvorland bietet interessante Entwicklung, hier: Blick auf das Lee eines kleinen Tideauwaldstücks.

Reet an der Wedeler Au bei Tidehochwasser – im vorigen Foto rötlich im Vordergrund.

Auch im bebauten Raum bietet sich in geschützten Bereichen, teils mit speziellen Baumarten, noch einiges.

Die Rinder – auch ein Hofhund war begeistert von mir – freuen sich sicher auf die nächste Begegnung.

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Deichschaf auf der Deichkrone, mittlerer Containerfrachter und Großsaug- und -klappbagger auf der Elbe bei Fährmannssand, Tnw.

Auf dem Süßwasserwatt sitzt bei Tideniedrigwasser ein größerer Schwarm Nonnengänse.

Querab Vogelstation – gerade hat sich ein großer Schwarm Nonnengänse einer bereits vorhandenen Gruppe zugesellt.

Mit Aufpassern zwischendrin und am Rand äsen die Tiere ruhig vor sich hin.

Die ganze Zeit über ertönt himmlisches Trompeten. Große Kranichgruppen bis zu 150 Individuen ziehen über die Landschaft gen Südwest.

Ahornpracht zwischen Hetlingen und Idenburg.

Stetes Trompeten, Fotostopp.

Ein 50er Trupp Kraniche zieht quer vor mir, tief und nah genug für ein erstes Foto.

Auf dem vorigen Foto bereits vermutbar, haben die Tiere ihre Richtung geändert, fliegen auf mich zu, orientieren und formieren sich über mir neu …

… und ziehen dann statt wie zuvor westwärts nun südsüdwestlich ab.

Eine ganze Reihe solcher 50er Trupps erscheint. – Mit den hochfliegenden um die 150er Schwärme habe ich wohl an die 1.000 Kraniche auf dieser Tour über mir erlebt.

Herbstfarben – Weissdorn, Eiche (es könnte auch eine urige Erle sein) und Esche.

Viele Eschen, ob noch grün oder bereits hellgelb, haben in den vergangenen Starkwinden bis Stürmen bereits ihre Blätterpracht abgeworfen – oder abgerissen bekommen.

Blick vom Radweg entlang B 431 – hinter Weide und abgeerntetem Maisfeld Herbst-Ensemble aus Pappel, Hain- und Buche, Eiche.

Dieser kleine Schlenker vor Radelende muss sein – Lindengelb in Spätnachmittagssonne, Mittelweg Wedel.

Der Anlass des Schlenkers, der Pferdetümpel – Kühle, Sonne, Wind lassen den vom Regen neulich gefüllten Grund langsam, aber sicher wieder trocknen.

 

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Die beiden Radeltests gestern ergaben sich aus einem besonderen Ereignis. Seit geraumer Zeit meinten der eine oder die andere, die nun 2stellig alte Hamburger Enkelin müsse Fahrradfahren lernen. Meine Ansage „Immer die Ruhe! Sie setzt sich eines Tages aufs Rad und fährt los.“ begegnete weitgehend Zweifeln.

Inzwischen ist es also geschehen, alle Beteiligten freuen sich. Mein Angebot, die Anfahrt zur Vogelstation Wedeler Marsch als übersichtliche, hindernisfreie Strecke zu nutzen, wurde allgemein akzeptiert.

Zuvor testete ich morgens, ob die Piste (als letzte ringsum) tatsächlich von Asphalt und nicht von Deichschaf-spezifischer Organik geprägt ist.

Die beiden Ziegen Fährmannssand nehmen den frühen Besucher als willkommene Abwechslung, so früh am Tag – und bei nur einem Zuschauer.

Der Versuch der braunen, die schwarze zu Kopfstoßvorführungen zu animieren, geht ins Leere – nur nix übereilen!

Im Gelände der Vogelstation schützen Wälle die Vogelwelt vor Störung durch zwischen den verschiedenen Beobachtungsstationen wechselnden Besuchern.

Auch im unmittelbaren Wallbereich gibt es neben Blüten einiges saisonspezifisch zu sehen – hier eine den Platz wechselnde Schmetterlingsraupe.

Die wieder frisch freigemachten Kiesinseln bieten günstige Rastmöglichkeit.

Kiebitze, Kormoran, hinten Enten und ein leicht verdeckter Silberreiher.

Die Löffelente …

… ist bereits im Profil an der Schnabelform z.B. von Stockenten unterscheidbar.

Mehr Kormorane, Gänse und Silberreiher sind mit dem bloßen Auge / der Digicam ringsum erkennbar.

Die Vielzahl mit starker Optik ausgerüsteter Vogel-Fans bringt selbstverständlich ganz anderes an Fotos und einiges mehr an erkennbaren Vogelarten (z.T. in großer Anzahl) zustande. – Keine Phantasiezusammenstellung, sondern ein Zitat aus den Septemberbeobachtungen:  z.B. Alpenstrandläufer, Bachstelze, Bekassine, Eisvogel, Goldregenpfeifer, Großer Brachvogel, Grünschenkel, Kampfläufer, Kiebitz- und Goldregenpfeifer, Knäkente, Knutt, Pfuhlschnepfe, Schilf- und Teichrohrsänger, Spießente, Star und andere mehr sind zu bestaunen. – Wer sich vertiefen möchte, kann die allgemein zugängliche „große Optik“ im Hauptraum zur Beobachtung nutzen.

Im Vogelzug tauchen inzwischen Weißwangen-, Bläss-, Tundrasaatgänse und eine Rothalsgans auf.

Graugänse in größerer Schar.

Da ich einiges im Spektrum vermisse, gucke ich noch über den Elbdeich Fährmannssand, gerade liegt das Watt angesichts Ebbephase weitgehend frei. Hier stehen etliche Limicolen in einem Priel.

Ein Stück weiter sind neben Rindern im Vorland Nonnengänse zu erkennen – dahinter die Westspitze der Elbinsel Hanskalbsand.

So kann – angesichts „freier“ Anfahrstrecke das zweite Testradeln nachmittags starten.

Und es bestätigt sich – spezielle Trainingsbedingung Windstärke 4 mit Böen bis 5 – „Draufsetzen und Losfahren“ beherrscht die Enkelin vom Start bis zu Ziel.

Alle Radelnden fahren, der Situation entsprechend, halt in geeignetem kleinem Gang. – Den Rest bis zur Vogelstation gehen wir zu Fuß. Frischer Wegbelag ist teils noch nicht in geeigneter Kornmischung festgerüttelt bzw. -gewalzt (morgens war ich mehr schlecht als recht „durchgerubbelt“).

Wie üblich beeindruckt die Vogelwelt.

Blick zur Deichkrone – ich zeige ja nicht nur Sonnenfotos (insbesondere, wenn die garnicht da ist).

Es sind ringsum beeindruckend viele per Rad, per Auto (so weit es geht) und zu Fuß erschienen.

Doch, da ist die Sonne … – präsentiert zum Abschluss noch einen himmlischen Fisch.

Ich nehme das als Zeichen, beim Restaurieren von Bächen und kleinen Flüssen weiterzumachen – Ideen für 2026 sind in Realisierungsvorbereitungen, Treibselsammler (Methode „Hölzchen & Stöckchen“) sind parallel zu meinen beiden Radeleien von Wissenden angelegt, Restbekiesungen 2025 stehen an.

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Angesichts der gegenwärtigen Situation hinterm Elbdeich (wenig sonnige, eher feuchte Tage führten den bekannten unschönen Zustand herbei) überlegte ich andere Wege. Erstmal bis zum Ostende des Wedeler Autals, dann sehe ich weiter.

Am Ostende des Wedeler Autals: Ein Wegweiser! – Wenn auch nicht so, wie erwartet.

Ein dicker Mann auf E-Mobil prescht an mir vorbei. Aha, da hinten, vor der Sperrung kann wohl ein weiterer Weg nach links genommen werden. – – – Bevor ich ihm folge, dreht er vor der Sperrung mühsam sein schweres Rad um.

Ich folge dem Wegweiser!

Nach Queren der B 431 bewege ich mich der Sonne entgegen – netter kleiner Naturweg auf der Landesgrenze HH – SH.

In lichtem Grün geht das so eine Weile.

Die Morgensonne erfreut auch andere. Etliche Pferde (mehr) stehen per Breitseite zur Sonne, wärmen sich morgendlich auf.

Ende des Grenzwegs, auf dem Hochpunkt, Blick West – wahrlich kein Höhepunkt.

Da steht als Lebender Toter weiter das Kohlekraftwerk und soll NOCH eine Saison weiterlaufen – jahrelange Beschwerden der Nachbarschaft halfen so gut wie gar nichts, stattdessen stete Laufverlängerung. Die Beschwerdebearbeitung lief nach dem bekannten Beamtenwitz „Wenn ich nicht will, dass ich was tu, schieb` ich`s einem andern zu“.

Wenn schon Lebender Toter, dann ordentlich pflastern in der Nachbarschaft – und Lebensbäume aufstellen.

Fotostopp halbe Höhe – vom Hochpunkt auf Elbe-Niveau, 18 % Gefälle.

Gen Ost: Der Geesthang, eiszeitliche Schichttorte – Mensch hat Schichtwasseraustritte gepflastert, eine Rinne führt selbst nach den Trockenmonaten noch Quellwasser ab.

Da ist noch etwas – Mensch-Typisches! – zu sehen. In seinem Wahn, alles ordentlich zu machen, wird nicht nur das austretende Schichtenwasser gepflastert abgeleitet (das soll den Weg trocken halten). – Im Bläserwahn wird der Weg regelhaft „frei“ geblasen, was dem Glensandagemisch – hier wie anderswo! – überhaupt nicht gefällt. Sichtbares Ergebnis: Feinkorn entmischt und verblasen, Grobkorn steht raus, die Ebene wird eingetieft, durch Fahrverkehr bis zu Kuhlen.

Demnächst, bei Regen – oder nach Sturmfluten – werden die selbsterzeugten Lunken wieder voll Wasser stehen. – Toll !

Herbstbunt in charakteristischer Hangbebaumung.

Blick West – beliebt bei Klein und Groß, hier ist schon mindestens eine Kita am Werk.

Eigentlich wollte ich den Wittenbergener Leuchtturm im morgendlichen Sonnenschein präsentieren. – So kann man sich irren. Eine flächige Wolkenwand verhindert mein Vorhaben.

Blick Ost – quasi als Entschädigung, ca.1 m vor Tnw, …

… gibt es dafür (Leuchtturm Blankenese und Hafenkräne am Horizont) …

… dramatische Gegenlichtaufnahmen.

Auch ohne direkte Sonnenbestrahlung stellt sich der herbstliche Hangwald von seiner bunten Seite dar.

Durch den geht`s zurück.

Auf dem Hinweg nicht fotografiert: „Ordentlicher“ Spülsaum der jüngsten Sturmflut am Elbhang, Thw plus 2 m.

Statt der geteerten 18 %-Abfahrt des Hinwegs nehme ich nun die steile Treppenabfolge mit Fahrradschiebemöglichkeit.

Hier fluchten in der Vergangenheit gepäckbeladene Elbradwegtouris (nun tun sie es – trotz E-Bike – sicherlich auf der neueren Asphaltstrecke).

Im Anstieg – die Stürme haben die Eschen am Hang erheblich gezaust, gerupft.

Wieder obenauf – sieh an, mit Sonne!

Weiter geht`s, gen Westen.

Ob dieser Horizont erhalten bleibt – oder wächst die Baustelle am oberen Ende der Bahnhofstraße weiter in die Höhe?

Ahorn-Herbst: wechselbunt.

Entlang der Marschkante gen Norden geradelt – vor erneutem Anstieg auf die Geest, bald zu Hause, zeigt sich das aktuelle Wetter, die nächste Wolkenfront.

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Blick aus dem Fenster – der Japanahorn, rot (Unschärfe am frühen, noch feuchten Morgen).

Das Wetterradar sieht vielversprechend aus, der Wind rät für die Hetlingen-Tour zu Rundradeln gegen den Uhrzeigersinn.

Als ich in der Holmer Marsch ankomme, öffnet sich der Himmel stärker, als nach Wetterradar angenommen.

Macht nix! Im Gegenteil!        🙂

Blick von Idenburg gen Hetlingen – inmitten Eichen-, Eschen-, Pappel- und Ahorngrün steht singulär schon etwas Knallrotes.

Der Weg nimmt eine Biegung, das Rote stellt sich als 2 Farbtupfer heraus.

Unterm toten Eschenbogen: zwei rote Spitzahorne, einer etwas gelblicher (sieht hier orange aus).

„Der rechte“.

Gibt`s auch noch – voll belaubte Esche! Die ist bereits dabei, von Grün auf Gelb zu wechseln.

Elbdeich Hetlingen – das Reet schreitet farblich auch voran.

Elbdeich Fährmannssand, Blau-Gelb – die Lühe-Schulau-Fähre in der letzten Woche des gültigen Fahrplans. – Ob die dieses Jahr im Winter ganz „dicht“ macht?

Im Anstieg am Wedeler Geesthang – HainbuchenSamenstandGelb vor Weinrot.

Dichter ran ans Rot – Weinrot vor Lindengelb.

Die kommenden Tage, Wochen sollen nicht so ruppig-stürmisch sein wie jüngst. Es soll so gut wie kein Regen fallen.

Das mag ja ein farbenfroher Herbst werden!

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Vorgestern, am 4. Oktober, habe ich von einem Besuch des Historischen Jahrmarkts im Freilichtmuseum am Kiekeberg berichtet. Heute folgen ein paar allgemeine Eindrücke.

Nochmal Containerhafeneindrücke nach Durchfahren des Elbtunnels.

Im Waltershofer Hafen liegt die Ever Area, 399 x 61 m, Tiefgang zur Zeit des Fotos 11,1 von 17 m (das Beladen steht also noch aus).

Kurz vor den Harburger Bergen ist die Anbindung an die neue BAB A 26 in der Endphase, die Brücke ist hergestellt.

Die an der B 73 lebenden Menschen werden sich nach Fertigstellung des westlichen Teils der A 26 freuen. Ob das ganze noch in die heutige Zeit passt, insbesondere angesichts guten Anschlusses der seeseitigen niedersächsischen Elbestädte an den ÖPNV, darf infrage gestellt werden.

Im Freilichtmuseum – „Nach Hause telefonieren!“ – von einer alten, gelben Telefonzelle aus? (Auf die hier nur bruchstückhaft sichtbare Baumkulisse komme ich später textlich zurück.)

Alte Tankstelle der frühen Bundesrepublik – aufgrund einer davor stehenden kleinen Konzertorgel bereits vorgestern gezeigt.

Hier, in der „Königsberger Straße“, stehen Häuser der Zeit nach dem 2. Weltkrieg, z.B. ein Flüchtlingshaus mit Einliegerwohnung – Überraschung!, uns ex-Tostedtern als Haus und von Verwandten der ehemaligen Besitzer bekannt.

Auch die Wohnzimmereinrichtung …

… kommt der ältesten besichtigenden Generation sehr bekannt vor, der zweiten kaum noch. Der jüngsten kommt dieser Anblick sehr merkwürdig vor.

Auch Ladengeschäfte aus der frühen Bundesrepublik sind zu besichtigen. Hier präsentiere ich eine „Hasenschiffschaukel“ als Beispiel aus einer großen Spielzeugausstellung – quer über etliche Jahrzehnte.

Wesentlich geprägt ist das Freilichtmuseum Kiekeberg von älteren Dorfgebäuden aus näherer und fernerer Umgebung – hier mit Flecht- und Lehmwänden, Reetdach.

Es gibt auch dauerhaftes Leben im Museum – hier als Beispiel eine regionale Schweinerasse.

Diese Tiere haben auch ein wenig Platz zum Wühlen. Nach den jüngsten Regen dürfte die Kuhle, als Suhle inzwischen „gut nass“, nutzbar sein.

Wasserversorgung, sehr speziell.

Eine prächtige Alteiche.

Eins habe ich vergessen zu Fotografieren! Die Gebäude an der Königsberger Straße stehen an einem Hang der Harburger Berge (vgl. Foto gelbe Telefonzelle) vor einer beeindruckenden Mischwaldkulisse, bei unserem Besuch von der Morgensonne beeindruckend angestrahlt – pardon!

Kunstfertiger Holz- und Ziegelbau.

Astern als eine Beispielauswahl herbstlichen Blühens. Wir gehen.

Auf dem Parkplatz überrascht uns ein historischer Wagen mit Stern.

Fast noch überraschender: Eine Isetta, den Älteren bekannt, nun mit E-Motor!

Was haben wir bei unserem Besuch für ein hervorragendes Herbstwetter erwischt!

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Angesichts der Kombination Sturm und Regen, die uns im Wechsel von Freitag auf Sonn(!)abend erreichte, ersetzt ein morgendlicher Spaziergang das Radeln.

Der Storchschnabel liegt breit und platt – muss sich erstmal wieder berappeln.

Zum bisherigen Mehlbeerblattfall sind allerhand abgerissene Feldahornblätter hinzugekommen.

Wasserschwer gebeugt zeigen sich allerorten die Fruchtäste des Feuerdorns.

(Nicht nur) Lindenlaub ist windgesichtet – hier vor einer Hainbuchenhecke.

Erstmals seit Monaten – Wasser im Graben zwischen Baumschulland und Bebauung.

Nass geht`s in den „Regenwasserweg„.

Der Verlauf ist dieses Jahr (einmal) rau gemäht, damit nicht Rasen entsteht, sondern eine Vielzahl Gräser und Stauden mit tiefgehenden Wurzeln Versickern von Niederschlägen verbessern [neben der vielfältigen Bedeutung für die Insekten- und Vogelwelt].

Einzelne Einleitungen von privatem Zulaufgelände bringen offenbar Reinigungsmittel aus versiegeltem Raum – ärgerlich.

Andere Privatflächen in der Umgebung halten in eigenen Gräben und / oder Mulden Regenwasser zurück.

Die rau gemähten Flächen bewähren sich.

Zu- und Abläufe wollen auf sperrige Schwemmsel kontrolliert sein.

Strecke gen Regenrückhaltebecken – Ahorngelb am Horizont.

Das Rückhaltebecken, flach eingestaut.

Auch hier ist ein Zulauf von Privatgelände auffällig.

Manche „Sauber“menschen können ihre Ferkeleien offenbar nicht lassen.

Die Felsenbirnen zeigen sich herbstbunt – leider werden sie wie üblich ihre Pracht schnell abwerfen.

Amerikanische Eiche, Zwischeneindruck in Gelb-Orange.

Stärkerer Regen setzt ein – Kreise.

Nebendran, an ruhigerem Ort – Blasen.

Heute, am „Sonn(!)“tag soll es noch einmal ordentlich regnen. – Es ist halt Herbst.

Die Pegel der Bäche zeigen steilen Anstieg – aber weit von mittleren Hochwasserwerten entfernt -, der bereits wieder sinkt.

Der Sturm auf der Nordsee beeindruckt. Aufgrund der Windrichtung sieht die Tidehochwasserlage hier im oberen Elbe-Aestuar bisher nicht besonders aus. Die Sturmflutsperrwerke der Nebenflüsse sind allerdings situationsbezogen für 5 bis 5,5 Stunden geschlossen gewesen, wurden gerade wieder (6.30 Uhr) geöffnet.

 

P.S.: Gestern Nachmittag und heute Morgen bin ich zum Frontentest spontan mit dem Rad aufgebrochen.

Bis zum Elbdeich Fährmannssand habe ich es gestern geschafft, liebäugelte noch mir der Hetlingenrunde. Da schoss von Westen ein dunkler Wolkenbus heran. – Umdrehen! Mit dem Wind – Wellen auf dem Hechtgraben Langer Damm -, sauste ich – rechtzeitig ankommend – nach Hause.

Heute Morgen – ganz spontan, „1 Stunde zu früh“ – zeigt mir der Pferdetümpel als Wendepunkt meiner Kurztour, dass immerhin die ausgetrocknete Schlammkuhle vom Erstregen gefüllt ist. Mit Wasser bis zum Grün sieht es hier nun nicht mehr ganz so erbärmlich aus.

Hat geklappt – bin auch diesmal vor der Regenfront zurückgekehrt.

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