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Archive for the ‘westlich HH’ Category

Nach dem Schlickwühlerlebnis am Schulauer Hafen radele ich nordwestwärts.

Blick über große Entfernung auf die Pappeln Fährmannssand – nach Sturmpause werden sie weiter entastet / ausgelichtet. Das Nilganspaar davor interessiert das nicht.

Richtung Vogelstation Wedeler Marsch bewegt sich eine Front Nonnengänse äsend voran.

Darüber eine Gruppe Stare.

Stare, nochmal im Detail.

Irgendwie haben die Stare Gefallen gefunden, sich über den Nonnengänsen aufzuhalten. Werden da Insekten aufgescheucht? Fressen Stare überhaupt beim Fliegen?

Inzwischen bin ich dicht rangekommen. Die Nonnengänse sichern zwar, zeigen aber keine Unruhe. – Radler werden normalerweise nicht als Gefahr wahrgenommen. Wer allerdings nahebei stoppt, bringt oft genug die gesamte Gänsemasse in die Luft.

Der letzte Pulk Nonnengänse reagiert auf mein Vorbeiradeln dann durch Abwenden und leichtes Landeinwärtsstreben.

Hetlinger / Holmer Marsch – zwei dicht besetzte Wiesen dienen Sturmmöwen gerade als Balzplatz.

Am Hang, Holm, Weg entlang der Geestkante – etliche Marschwiesen sind noch flächig überschwemmt.

Vorn schwimmen hier Lachmöwen.

Hinten, vor Galloways, umgeben Sturmmöwen ein Schwanenpaar.

Immer wieder beeindruckend, wie unterschiedlich sich Stunden und Tage zwischen Marsch und Geest präsentieren.

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Wedel, Strandstraße, Sonne – naja …
Gegenwind, wind chill, lässt es eisig erscheinen.

Rechts rum, Blick auf den Schulauer Hafen – bekannte Farben, alle Jahre wieder …

Früh im Jahr unseres Herzugs sah ich diese alte Bekannte aus dem Hamburger Hafenbetrieb hier, im neuen Zuhause.

Damals meinte man noch, der Schulauer Hafen werde 2017 in Betrieb gehen. – Mal sehen – 2024, ob und wann solch Start erwartet werden kann.

Gleichwohl scheint das Sedimentaufrührspezialschiff Akke seinen jährlichen Auftrag sicher zu haben.

Der aufgewühlte Hafenschlick soll während der Ebbephase mit dem ablaufenden Wasser in die Elbe ausgetragen werden.

Am Hafenausgang zur Elbe, bald Tideniedrigwasser – sieht so aus, als würden die Schlickwolken ins Hafeninnere getragen.

Längeres Betrachten bringt kein anderes Ergebnis. Der einblasende Wind mit kleinen Rippelwellen verstärkt das Empfinden.

Mal umgucken – der Anleger Willkommhöft wurde bereits entschlickt, mit einem kleineren Gerät, wie dem Link oben zu entnehmen ist.

Dort, unmittelbar am Fahrwasser, geht das Material direkt in den Elbstrom (und landet – aus den Augen aus dem / diesem Sinn – anderswo …).

Zurück zum Schulauer Hafen – die Akke wühlt weiter.

Das ändert am optischen Eindruck allerdings nichts.

Hoffen wir mal, dass unterhalb der Oberfläche, bodennah, eine Tiefenströmung das aufgewühlte Sediment aus dem Hafen austrägt.

Die Akke legt am Ufer an – vermutlich Pause über die startende Flutphase bis zur nächsten Ebbe.

Die Sturmmöwen haben auch Pause.

Richtung Hafenkopf prägt grautrübes, entmischtes Feinmaterial des Hafenschlicks mit reaktivierten Organikanteilen den Eindruck einer schlechten Wasserqualität.

Ob das Hotel am Hafen („soft opening seit dem 15.12.2023 …„) neues Leben auch auf der Wasserseite bringen wird?

Meine Radtour führt mich weiter Richtung Hetlingen – Holm, zurück nach Wedel.

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Im Beitrag vom 20. Februar habe ich die beiden Idenburg-Störche auf dem Nest vorgestellt und den Neubau eines Nests auf dem selben Dach verlinkt.

Vor 2 Tagen erspäht – neues Nest auf der Südwestseite des Dachs.

Am Nordost-First – das alte Efeu-umrankte Nest.

Die Sonne kämpft gegen Hochnebel, weitgehend erfolglos den ganzen Tag über.

Leicht geschützt hinter Reet und Busch – da …

Dieser wirkt größer, …

… dieser etwas kleiner.

Vielleicht reine Einbildung, jedenfalls lese ich – ohne lange zu suchen – nichts von Dimorphismus Männchen / Weibchen bei Weissstörchen.

Sie fühlen sich offenbar nicht gestört – ich radele vorbei.

Hetlinger Marsch, dicht vor der Holmer Geest – trotz großer Entfernung sichert dieser Reiher, …

… wohl ein wilder, zieht ab.

Ein Stück entfernt steht ein weiterer. Nahebei landet der noch Fliegende.

Es wird Zeit aufs Rad zu steigen. – Die Sonne scheint …

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Wir befinden uns in der Zeit des winterlichen Busch- und Baumschneidens. Lange haben die Wetterbedingungen, Schnee, Starkregen, Sturm die Arbeiten verzögert. Eine Woche noch, dann ist Schluss für diese Saison. (Unser Gärtnerbetrieb war auch gerade hier, Abgesprochenes wurde für Pflanze, Mensch und Tier ausgezeichnet erledigt.)

Insbesondere das Brutgeschäft der Vögel darf nicht gestört werden. (Die sind ohnehin seit Jahren und angesichts der durchweg zu hohen Temperaturen dieses Jahr „zu früh“ dran.)

Sicherheit geht allerdings generell vor. Insofern kann (muss!) aus aktuellem Anlass wie Bruch und Sturz von Ästen, Kronen oder Kronenteilen im Rahmen der „Verkehrssicherungspflicht“ gehandelt werden.

Vielerorts werfen Sperrschilder ihre Zeichen voraus.

Der Lange Damm, beliebte Anfahrt zum Elbdeich, Teil meiner häufigsten Radelrunde, ist – vorangekündigt – zur Zeit gesperrt (7.30-16.30 Uhr).

Vor gut einer Woche sah ich an diesem alten Veteranen im Saatlandsdamm, Wedeler Marsch, …

… dass ein Teil der oberen Krone – zum Glück Weg-abgewandt – heruntergestürzt war.

Ganz schön hohl, das Teil!

Klarer Fall für den „Sicherheitsdienst“.

Vorgestern – der Stamm und Nebenstämme entastet, …

Brenn- und Schredderbares fein getrennt (ich hoffe doch auf Schreddern! und nicht, dass all dies auf – inzwischen allzu großen – Osterfeuern landet).

Vor allem hoffe ich, dass der bizarre Stamm stehen bleibt – auf Jahre hinaus überlebensfähig, vielfältiger Lebensraum für Moose, Flechten, Kleingetier und die Vogelwelt.

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Auf dem Elbdeich Hetlingen, Routine auf der Elbe – Hopperbagger Kaishuu zieht gen Hamburg, holt zur Zeit Baggergut aus der Elbfahrrinne zum Verklappen querab Helgoland.

Transparent erscheint wohl niemandem die Gesamtökonomie des Hamburger Hafens.

Blick gen Wedel – Sisyphus ist aktiv, die Reetmassen, am Deich als Treibselsaum liegend, werden abgefahren.

Da naht von Hetlingen neue Transport-Chance.

Gut organisiert läuft diese Routine, im Bild die noch abzuräumende Reststrecke. Alles andere ist bereits frei.

Elbdeich Fährmannssand – Strecke vom Treibselsaum geräumt.

Mal abwarten, ob weitere Sturmfluten folgen, wo derzeit noch stehende Restbestände altes Reet dann angespült werden.

Ergänzung heute, 21. Februar 2024 – Regen, der Fotograf pitschnass: Ich wollte doch noch zum Sperrwerk Wedeler Au, aus gutem Treibsel-Grund!

Der Niesel war schon ordentlich, im Lauf der Fahrt war das dann – es gibt dafür im Türkischen ein eigenes Wort, las ich mal – der Niesel, der einen völlig durchnässt (na, der regenfeste Teil meiner Klamotten hielt immerhin dicht).

! NaturHochflutSturmKunst ! – Das hat sich gelohnt.

Sperrwerk Wedeler Au – NaturHochflutSturmKunst.
Treibsel liegt ganz schön hoch – Hauptwindrichtung bei Hochfluten West / Nordwest.

Das NaturKunstWerk wird dann demnächst auch noch abgeräumt, damit die Grasnarbe darunter sich für ihre Deichschutzaufgabe wieder erholen kann.

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Bei meiner Tour unter wildem Himmel am Freitag, s. voriger Beitrag, begegneten mir auch etliche Vögel.

Kurz vor Fährmannssand pulte eine Gruppe Saatkrähen im Deichgrün.

Die flogen nach und nach auf, …

… landeten auf einer Marschwiese jenseits des Grabens am Deichfuß – die Fläche fürs Frühstück großräumig eingenommen von Nonnengänsen (in trockenen Partien eifrig aufgeworfen von den Grabowskis).

Saatkrähen sind so dicht am Deich das Jahr über eher selten anzutreffen, suchen ihr Futter anderswo.

Hier bewegen sich ansonsten regelhaft einige Rabenkrähen, einzelne Kolkraben.

Blick auf die Elbe vom Deich Fährmannssand – Tidehochwasser, die lange Buhne überstaut, wirkt wie ein Ruhepunkt. Ringsum vom Wind aufgerautes Wasser.

Anschwellendes Gezeter hinter mir.

Blick binnendeichs – die Nonnengansmassen starten in die Luft.

Der Nonnengansschwarm teilt sich auf.

Dickes Huhn in der Luft, links unten die Nonnengänse – wie einige Tage zuvor bin ich offenbar unterwegs in einer Zeit, in der Seeadler ihren Standort wechseln.

Der Seeadler quert die Pappeln am Langen Damm. Im Hintergrund zwei Silhouetten – ein weiterer Seeadler. „Der Dritte“ könnte auch ein Bussard sein.

Die Zuordnung der beiden hinteren Großvögel muss offen bleiben, sie verschwinden hinter den Pappeln und Weiden des Brunnenschutzgebiets.

„Mein“ Seeadler (direkt über der Reetspitze) nimmt den gewohnten Weg – Richtung Sperrwerk Wedeler Au, gen Elbinsel Hanskalbsand.

So verschwindet er in der Ferne.

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Was ist heutzutage schon „winterlich“? Wir bewegen uns tagsüber um 10 Grad C, leicht darunter – so ist das im Februar 2024, sssteifer bis stürmischer Wind regelhaft dabei.

Für meine Deichrunde Wedel – Holm – Hetlingen – Wedel stellt mir der Wetterbericht Zeit zur Verfügung. Ich wähle die Tour gegen den Uhrzeigersinn, wie anhand der Ortsfolge genannt. Bei westlicher Windansage ist das mit dem „Rückenwind hinter dem Deich“ nicht immer so vorfindbar – ich lebe mit der Tagessituation. (Bei Gegensturm wende ich ggf., Rückkehr wie Anfahrt …)

Was für ein Himmel, gestern Vormittag! Der Geesthang Holm liegt hinter mir. Ich blicke ostwärts von der Hetlinger über die Wedeler Marsch.

Ein Stück weiter …

Stark gezoomt, Wedel am Horizont – vor dem Lichtschein sind regelhaft kleine bis mittlere Gänseschwärme im Blick.

Himmel über der Hetlinger Marsch.

Da oben ist ordentlich Bewegung, drin und Himmel-längs. Schauerbänder ziehen lokal über Land.

Hetlinger Marsch, querab Idenburg – Blick Wedel.

Auf dem Hetlinger Elbdeich – Blick nach Niedersachsen. Dort, jenseits der Elbe, ziehen heftige Regenschwaden mit hoher Geschwindigkeit übers Land.

Wie gut, nicht dort zu radeln!

Hinterm Elbdeich weiter, Richtung Fährmannssand – die Niedersachsen-Schütts bleiben im Blick.

Fährmannssand in Sicht – weit östlich von Wedel queren die Schauer die Elbe.

Der Himmel über und, niedersächsisch, „neben“ mir – die Phase der Schauern scheint vorbei.

Das Ziel der Tour, Ausgangspunkt Wedel, naht – schicker Himmel über der Geest.

Nicht nur der Himmel war interessant. Mehr Eindrücke folgen demnächst.

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Der Bullenfluss ist ein Marschgraben, der zwischen heutigem und altem Elbdeich in Hetlinger und Haseldorfer Marsch über zwei Arme in die Hetlinger Binnenelbe mündet.

Zwischendrin nimmt er den kleinen Moränenbach Sauerbeck (in unterschiedlicher Schreibweise) auf.

Als spät Zugezogener vermute ich, dass der Name Bullenfluss etwas mit den Geschehnissen auf dem früheren Ochsenweg von Jütland bis zur Elbe zu tun hat. Die nicht weit entfernte Gemeinde Bullenkuhlen allerdings liefert für ihren Namen weitere Erklärungen.

Im Bereich Idenburg ist nicht nur ringsum landschaftlich und hinsichtlich saisonalem Wechsel der Vogelbesiedlung allerhand zu sehen. Auch der Bullenfluss stellt sich unterschiedlich dar.

Im Januar 2022 habe ich bei Ebbe, Tideniedrigwasser, dieses Foto aufgenommen.

Beeindruckt war ich bei näherem Hinsehen, dass auch solch gerade gebaggerter AbflussNutzgraben im Niedrigwasserbereich Windungen bis Mäander andeutet.

Bei Tidehochwasser stellt sich der Graben aktuell so dar.

Hier zeigt sich der Vorteil des Marschbauern. – Es steht durch die Tide, so sie denn Süßwasser liefert wie in dieser Elbestrecke, auch in Trockenjahren reichlich Wasser zum Pflanzenwachstum zur Verfügung. Nicht zuletzt dies begründete in der Vergangenheit den Unterschied „reiche Marschbauern – arme Geest-Bauern“.

Aufwärts, Richtung altem Deich Hetlingen – Tidehochwasser. Linksseitig zeigt entwässertes Sediment, dass im vorigen Herbst die Gewässerunterhaltung per Bagger stattfand.

Tideniedrigwasser – es stellt sich die Frage, wieso maschinelle Gewässerunterhaltung durch Strukturnivellierung solch überbreites Profil herstellt.

Südwärts, die aktuelle Folgesituation zum Startfoto – Tideniedrigwasser, Sohlstruktur zerstört, im Zweifel Entnahme der gesamten Lebensgemeinschaft.

(Wie „Da ist / da war ja gar keine.“ …? – Kein Wunder ! ?)

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Auf den Elbdeich zuradelnd sehe ich querab Langer Damm vom Fährmannssand her Tausende Nonnengänse aufsteigen. Die Digicam bleibt drin – wer weiss, hat der Bauer die Vögel wieder aufgescheucht …, ich will nicht anhalten.

Da fliegt, breit im Blick, von der Elbe her ein Seeadler heran. – Der ist also diesmal die Ursache des Schreckens.

(Ich bekomme die Digicam nicht schnell genug aus der Jacke und den Adler scharf gestellt.)

Massen Nonnengänse in der Luft – nichts Ungewöhnliches.

Der Adler hatte von mir weg gedreht, direkt auf den Schwarm zu.

Ausschnitt aus dem vorherigen Foto – die Ursache des Gänseverhaltens rechts oben.

Die Nonnengänse stieben auseinander, wenden.

Wohl ein Drittel überfliegt mich.

Wie so oft, nach Erkennen, dass wohl doch keine Gefahr bestand, landet ca. ein anderes Drittel wieder am Herkunftsort, beginnt eifrig zu fressen.

Weiter geht`s Richtung Hetlingen.

Ogottogott – die Schafe sind los! (Wie des öfteren erwähnt, nicht gezäunt wie in Niedersachsen am Deich)

Schon beginnt der Scheiss angesichts der großen Menge Lämmerschwänze.

An der Vogelstation kreist ein Schwarm Sturmmöwen – ein Besuch lohnt, auf den Inseln sitzen jede Menge Gänse und kleine Vögel (ich radele diesmal weiter).

Querab Giesensand – eine kleine Gruppe Schafe.

Sind die weissen Köpfe geschoren / handelt es sich – farblich betrachtet um eine hier neue Rasse? Sind die Weissköpfe vielleicht einem Schwarzkopfbock (links) zugesellt?

Oder haben die sich im Stall so eingesaut, dass der heutige, spezielle Eindruck entsteht? – Vielleicht gibt es über die Zeit eine Lösung des Rätsels.

Elbdeich Hetlingen – mit Weitblick ist es heute nicht weit her.

Aus der Nähe – Lämmerschwänze, diesmal ohne Beine, aber mit Pollen – im Ostwind wehend.

Kurz vor Wedel, nochmal Lämmerschwänze – diesmal Hasel.

Und nochwas, Besonderes, ist auf dem Foto erkennbar. Offensichtlich ist Straßenüberwachung unfähig zur Grabenunterhaltung. Der Straßengraben läuft fast über, staut nachbarlich ein. Die Pferdewiese ist großflächig zu einem Flachsee geworden.

Wieder und wieder …, seit Wochen … – mehrfach erschien die Straßenunterhaltung mit mehreren Personen, jeweils über mehrere Stunden.

Und pumpte! Mit recht kleiner Pumpe … – wieder erscheinend … – über Wochen …

Es regnet immer mal, heftig …

Da ist eine Überfahrt „bachab“. Man könnte auf die Idee kommen, das Rohr zu reinigen …

Oder, falls es zerdrückt / zerbrochen wäre, die Überfahrt aufzubaggern, das Rohr erneuern?

Vielleicht durchschaue ich auch bloß die Zusammenhänge nicht.

Ob ich die Lösung noch erlebe?

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Raureif vorbei – es wird berichtet, ein Schneegebiet habe vorletzte Nacht Schleswig-Holstein von Südwest überquert. Im Norden scheint das Spuren hinterlassen zu haben, wie ganztags im Radio zu hören war. Hier im Süden ist davon bereits morgens nichts zu spüren. Das nachfolgende Regenband allerdings lässt die Fliessgewässer immerhin wieder Richtung mittleres Hochwasser ansteigen. Die Pegelstände fallen inzwischen – nach weiterem Regendurchgang vorige Nacht.

Da bietet sich – bei steifem Ostwind – Wandern in ruhigeren Bereichen an, z.B. im Forst Klövensteen, gleich hinter Hamburgs Landesgrenze.

Wir wählen die Wald-Bach-Runde entlang der Wedeler Au.

Wedeler Au, querab Hanna Reemtsma Haus – voll, wie erwartet.

Blick bachauf – wie fast vermutet, ist der Wanderweg für Normalschuhwerk doch eingestaut, teils quer überflossen. Test-Anmarsch beendet – kehrt.

Die Alternative: Wald-Teich-Runde …

Sieh an, der „Große Fischteich“, bordvoll, alle Uferstrukturen überstaut – jahrelang nicht so gesehen.

In den Trockenjahren seit 2018 war der Wasserstand so weit gefallen, dass größeres Fischleben kaum noch möglich schien.

Ein Bisschen Farbe – Buchen- / Hainbuchenlaub, wassergesättigtes Moosgrün, Entenflott, Trauerweide(nrinde) in beginnender Frühlingsfärbung gegenüber.

Andere Richtung, das Gleiche nochmal – mit zwei Trauerweiden.

Das bei Amphibien- und Fischjugend beliebte Flachwasser hat sich weit ausgedehnt. Die als Balancier-Übung seit Jahren gern genutzte Sturz-Eiche vergeht zusehends.

Splitterbruch-Tanne.

Schütteln die Baumkronen Wasser ab? – Nein, es beginnt, windgepeitscht, in ruhigen Bereichen „Blasen zu regnen“.

Neuer Aspekt – Aqua-Bank.

Der Blick „übern See“ zeigt in der Ferne einige wenige, weitere Unentwegte.

Sturzkiefer (? -buche ?).

Die Bruch- und Sturzbäume liegen als besondere Strukturgeber bereits seit Jahren. Die anhaltenden Starkwinde bis Stürme seit Herbst konnten dem hiesigen Baumbestand offensichtlich nichts anhaben.

Wir queren auf dem Rückweg ein Verbindungsgewässer „Rüdigerau“ (??) zwischen dem Großen Fischteich und oberhalb liegenden Teichen – Entenflott-grün.

Abwärts, ohne Bedeckung, Moor-schwarz.

Angesichts der Nässe ringsum wählen wir nicht den kürzesten Weg zum Auto – könnte schlammig-wässrig werden – sondern gehen über Hauptweg und Straße zum Parkplatz zurück.

Es bleibt zu warm, „gut“ nass – für Freiluftaufenthalte die Gelegenheit, immer mal woanders hin … zu radeln, zu fahren, zu wandern.

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