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Archive for the ‘westlich HH’ Category

Stint aus der Elbe – so viele Jahre ausgesetzt, es musste einfach nochmal sein!

Nonnengänse und Sturmmöwen in der Wedeler Marsch.

Es fällt schon auf – beide Arten so regelhaft zusammen. Insekten werden aufgescheucht, von den Sturmmöwen gleich dezimiert.

Weiss dominiert derzeit die Marsch (und die Geest).

Der Graureiher stört sich nicht an mir, gleich nebendran im Deichfussgraben.

Hetlinger Elbdeich – im Vorland streicht ein Graureiher über alte Reetbestände, sucht ein neues Fischrevier.

Alt-Weide am alten Heuhafen Hetlingen – immer nochmal bestaunen, bevor alle Auwaldreste runtergesägt sind …

Mit voller Power … – eggt im Märzen der Bauer, nachdem die Flächen wieder befahrbar werden.

Zunehmend wird diese Arbeit von Krähen und Sturmmöwen begleitet. – Wie beim Aufscheuchen durch äsende Nonnengansschwärme bringt das Eggen im Boden herangewachsene Insekten auf.

Die heimische Traubenkirsche legt mit Blättern und Blütenständen mächtig los. – Will die schon vor Anfang Mai blühen?

Pestwurzblüten an Tidegraben – die großen Blätter folgen später.

Das Scharbockskraut nimmt seine Flächen ein.

Als hätten wir zuviel Wasser – Sonntag im März …

Sogar die Straße wird beschüttet, Autos bekommen kostenlose Benässung.

Zurück daheim – der geschenkte Bärlauch hat sich verdoppelt. Wir warten auf die Blüten – später …

Voriges Jahr sah der dann so aus.

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Regelhaft hielten sich vier Brandgänse vor Monaten auf überschwemmten Wiesen vor dem alten Elbdeich Hetlingen auf. Seit etlichen Wochen habe ich sie dort nicht mehr gesehen. Vor einer Woche sah ich sechs Tiere querab Giesensand, hinter dem Elbe-Hauptdeich. Die fanden – wie zuvor nahe Hetlingens Bebauung – in den nun absinkenden Flachwasserseen offenbar allerhand Nahrung.

Dann, neu – drei Brandgänse weichen vor mir aus, verlassen ihren gedeckten Tisch.

Entfernt waren 2 weitere zu erkennen – nun also 5?

Zwischen Vogelstation Wedeler Marsch und Fährmannssand dann dies – da hat irgendwem offenbar die sechste Brandgans geschmeckt.

Am Tag danach waren auch die Flügel sauber abgeräumt.

Tags drauf, die Sonne lässt die Farben leuchten, treffe ich die drei wieder – fix weg aus der Nähe der Deichverteidigungsstraße!

Zügig schreiten sie landeinwärts.

Moooment …

Mal überlegen …

(Ich stehe mit Rad auf dem Elbdeich, nahebei.) – Den kennen wir doch, der tut nix.
Ich radele weiter, die Brandgänse erreichen ihr

Ich radele weiter, die Brandgänse erreichen ihr Speiseangebot.

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Lautes Kiewitt lässt mich beim Erreichen der Wedeler Marsch schräg nach oben blicken. Ein Kiebitzpaar attackiert eine Rabenkrähe – heftig, wechselnd, ausdauernd. So wirklich weg will die Krähe ja nicht …

Bis ich gestoppt und die Digicam eingestellt habe, ist es geschafft. Die Krähe wird von einem Partner noch ein Stück verfolgt.

Geschafft! Der eine Luftraum- und Revierverteidiger dreht ab über nasser Marschwiese.

Wo isser denn? – Oben links passieren zwei Graugänse die Szene.

Da isser ja – rechts.

Alles verlief so schnell, dass ich nicht sicher bin, ob der Partner irgendwo nahebei flach am Boden sitzt.

Das schwarzweisse Gekrussel weiter hinten, vor den Bäumen in der Marsch und auf dem Geesthang am Horizont, ist ein kleiner Schwarm Nonnengänse beim Frühstück.

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Regelhaft sehe ich den Sauerbek (der / die – wie`s beliebt – auch das Namensende findet sich unterschiedlich -bek, oder -beck) auf der Geest (ca. 3,5 km + 2,5 km Nebenbach = gut 6 km Bachlauf) und beim Wechsel in die Marsch (ca. 500 m), wo sich der Abfluss dem Bullenfluss zugesellt.

Dieser kleine Bach fällt häufig sommerlich trocken, gehört zu den Zehntausenden km (allein im flächenkleinen SH, in größeren Organisationseinheiten entsprechend mehr), die in unseren Bundesländern in Sachen Lebensraumverbesserung so gut wie unbeachtet bleiben – 80 % unserer Fliessstrecken (!).

Bei vielen Bäche, die in Teilen ihres Laufs imposante V-Täler schnitten, sind Letztere durch Nutzungsüberlegungen der Vergangenheit (häufig genug leider bleibend) in Teiche eingestaut worden. So ergeht es auch dem Sauerbek – heutzutage zunächst privat genutzter Karpfenteich, zum krönenden Abschluss am Geesthang Angelpuff.

Der „Karpfenteich“ wird gern von Wasservögeln aufgesucht, hier Grau- und Kanadagänse.

Auf dem Wasser sind sie geschützt. Die Kanadagänse ruhen, (mindestens) ein Grauganspaar brütet wohl im Gelände ringsum, vielleicht auch Stockenten. – Gelegentlich sieht sich ein Kormoran nach Nahrung um.

Kormoran, wegstrebend – schickes Strömungsmuster.

Interessant anzusehen ist das Ausweichverhalten dieses Vogels auf dem zu schmalem Teich aufgestauten Bachtal. Er braucht zum Abflug ja allerhand wassernahe Meter, bis er abheben kann (und dort dann noch eine Schneise, in der Luft weiterzukommen). Im Foto schwimmt er gerade quer im oberen Teichbereich – keine Chance für Startanlauf. Am Ende angekommen, suchte er Rettung im Wegtauchen. – In Längsrichtung klappt der Abflug, man gerade über den Staudamm …

Vom Geesthang in die Marsch – aus dem professionell genutzten Teich stürzt der Sauerbek in eine kurze Fliessstrecke, quert einen landwirtschaftlichen Weg.

Jenseits des Rohrdurchlasses ist hier gut zu erkennen, wie Kies- und Geröll-reich die hiesige Moräne ist – Super-Bachgrund.

Rechtwinklig abgeknickt fliesst der Bach zwischen Weide und Eichen mit gutem Gefälle.

Nachdem die Regen der vergangenen Wochen abgeflossen sind, führt er zur Zeit wohl sein „Mittelwasser“.

Durch ein letztes Rohr geht`s ab in die Marsch.

Ganz schön schetterig (oder wie das im Volksmund heisst) …

Oder, fachlich ausgedrückt, mit Abriss: Die Durchgängigkeit des Gewässers ist zerstört.

Aber das ist sie durch die Teichnutzung ein wenig oberhalb ohnehin …

In der Hetlinger Marsch, Blick auf den Holmer Geesthang.

Der weitere Verlauf ist öde unterhalten, größere Steinfraktionen sind über die Zeit ausgebaggert, das Ufer oft beidseitig kahlgeräumt.

Immerhin zeigen noch feinere Kiesfraktionen, hier flächig (!), um welchen Gewässertyp es sich handelt.

Sogar der Bach-charakteristische Wasserstern ist gut vertreten. – Daneben allerdings, den aus fehlendem Halbschatten resultierenden Lichtüberschuss nutzend, dicke Blaualgenmatten.

Igittigitt – so reagiert dann halt die geschundene Natur …

Da fliesst er hin, Tideniedrigwasser, dem Bullenfluss entgegen. Den trifft er vor den Pappeln des Brunnenschutzgebiets.

Unmittelbar vor dem Zusammenfluss – Blick bachauf, Gefälle ist immer noch vorhanden.

Aber – oweh, oweh – spätestens hier hat harte Gewässerunterhaltung mit selbstproduziertem, bewegtem Erosionssand dem Lebensraum den Garaus gemacht.

Die Elbvertiefungen leisten ihren Beitrag – Absinken des Tnw, leichtes Steigen des Thw verschärfen die Tideströmung. Kein Halten der Ufer, Bäume nicht toleriert, scharfe Strömungsspuren weisen auf schneidendes Ultra-Geschehen im Tidegang hin.

So kann`s gehen, wenn der Mensch denkt … – im Kleinen wie im Großen.

Ganz gebe ich die Hoffnung ja nicht auf.

Im System der hiesigen Binnenelbe kommen und gehen mit der Tide sicherlich eine Menge Tiere verschiedener Arten. Wieso sollten da nicht – Neunaugen, Forellen, Kieslaicher aus der Karpfenfamilie – Interessenten an der verbliebenen winzigen Geeststrecke existieren?

Wenig ist besser als garnix.

Mal sehen, vielleicht sind ja mehr als ich an einem Experiment auch hier interessiert.

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Von der Deichverteidigungsstraße hinterm Elbdeich, Hetlinger Marsch – Himmelsblick.

Kiebitze, Wolken, Sonne.

Ausschnitt.

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Vom hohen Elbufer Wedel sause ich in die Marsch, auf der Deichverteidigungsstraße gen Nordwesten.

Je nach kleinklimatischer Situation kennzeichnet Weiss der Schlehen, Mirabellen, wilden Pflaumen das Bild.

Sperrwerk Wedeler Au – die durch Hochfluten und Hauptwinddruck abgelagerten Reettreibsel hoch auf dem Deich liegen weiter. Man wartet offenbar auf das Ende der saisonalen Sturmsaison?

Die Ebbephase läuft – das Wasser aus der Binnenelbe rauscht Richtung Elbstrom, Fahrwasser.

Blick zum niedersächsischen Ufer.

Weiter auf der Deichverteidigungsstraße – ein Graureiher im Marschgraben sichert, …

… bleibt aber vor Ort. Radler sind erfahrungsgemäß nicht gefährlich.

Blick vom Hetlinger Elbdeich – verbliebenes, noch stehendes Reet lässt weiter Reste seiner Samenstände silbern im Gegenlicht leuchten. Das wird bald vorüber sein, die Wachstumssaison startet.

Flachsee vor dem alten Elbdeich Hetlingen – Verdunstung und Versickerung helfen zurück auf dem Weg zur Wiese.

Weissdorn ringsum hat noch einige Früchte zu bieten.

Luxus in nassem Umfeld, Wärme von unten bei kaltem Stark-Ostwind – die Galloways Idenburg wiederkäuen auf Stroh-„Warft“.

Und dann …

Idenburg, Blick Wedel – Lärm, hinter den Bäumen …

… brausen sie heran – Tausende Nonnengänse.

Und wieder sausen sie auf mich zu. – „same procedure“ …

Doch nicht. Wer immer sie aufgeschreckt hat, ob der ssssteife Ost sie stärker schreckt – sie bleiben niedrig, drehen ab.

Schnell landen sie, woher sie gekommen sind.

Am Brunnenschutzgebiet nahe der Holmer Geest (rechts rum, dahin geht meine Tour) legen die Pappeln los, zeigen Kleinklima durch unterschiedlich schnell startenden Austrieb.

Vor dem Geesthang stoppe ich, berichte demnächst Details vom Sauerbek – kleiner Geestbach auf Moräne, der zum Marschgraben wechselt.

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Acht Jahre wohnen wir nun hier, in Wedel, SH.

Immer zur Stintsaison, Frühjahr, guckte ich nach Angeboten lokaler und regionaler Restaurants. – (So gut wie) NICHTS.

Nun muss man sich darüber nicht wundern angesichts der regelhaft weiter hingerichteten Elbe.  Die Stiftung Lebensraum Elbe hat eine Untersuchung im Netz stehen, die den Niedergang dieses nach Abwasserreinigungserfolgen seit den 1970ern wieder zum Massenfisch entwickelten Klein-Salmoniden beschreibt. Über die Meerforelle habe ich anhand von Fangstatistiken Ähnliches auf Salmonidenfreund (Fangstatistiken Seeve von den 1960ern bis 2003, Daten bis 2018 gleichartig fortsetzend).

Die Zwischenlösung „Kleinfischgenuss der vergangenen Jahre“ war Umsteigen auf Sardelle bei(m) Griechen – meist als „Sardine“ angeboten, teils handelt es sich tatsächlich um die Sardine. Auch lecker, besonderer Geschmack – aber halt kein Fisch aus der Gruppe der Salmoniden.

Nun staunte ich kürzlich nicht schlecht, als ich in Wedels oberer Bahnhofstraße eine Tafel mit Stint als Mahlzeit sah. Gleichzeitig starteten Film, Funk und Fernsehen mit regionalen Berichten, dass Elbfischer wieder mehr als 500 kg / Tag (!) fangen. Erste echte Stint-Saison seit Jahren, also.

Heute also Testessen – Flüssiges kommt zügig.

Gleich gibt`s Fisch.

Normalportion im Überblick.

Nochmal näher ran – los geht`s.

Die kleinen (4) esse ich in eins weg. Hier das Rückgrat (die „Mittelgräte“) eines größeren Exemplars – sauber heraustrennbar.

Ein Portrait.

Manchmal bleiben Rippengräten am Rückgrat – die müssen aber nicht gepult werden, sind essbar.

Es geht auf den Rest. – Nebendran: Die Sonne lacht.

Fertig – so gut wie keine Abfall.

Das waren wohl 10 große Stinte neben den kleinen – ich bin satt. – Lecker Sache, das!

Es wird auch als Portion „Stint satt“ angeboten. Für mich, jedenfalls heute, muss das nicht sein.

Hier geschah`s. – Die Adresse merk` ich mir.

Es ist noch früh. Zum Abradeln geht`s hinterm Elbdeich längs – die bekannte Tour.

Es gibt weiteres zu berichten, demnächst.

[Ganz nebenbei poppt gerade diese Meldung auf „Glückwunsch zum Jahrestag mit WordPress.com!
Du hast dich vor 15 Jahren auf WordPress.com registriert.
Danke für dein Vertrauen. Weiter viel Erfolg beim Bloggen!“

– Wie die Zeit vergeht!]

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Nach kleiner Runde gestern entlang der Wedeler Au, Rissen, verabschieden sich die Hamburger „Alten“ mit Hund. Wir wollen angesichts des Sonnenscheins noch den Großen Fischteich umrunden, den wir in der Regenperiode gut gefüllt, mit starkem Abfluss erlebt hatten – vgl. Beitrag vom 10 Februar 2024. Die Hamburger Juniorin schliesst sich uns an.

Weiterhin fast bordvoll – bei Sonne sieht der Große Fischteich aber doch gleich ganz anders aus.

Spiegelung – links der Hauptablauf, bedeckt mit Entenflott.

Schwarzwasser, glasklar, Kiefern, gespiegelt – nur noch wenig Wasser fliesst ab, entsprechend den seit einiger Zeit beendeten Regenmassen.

Richtung Flachwasserbereich – Spiegelung Trauerweiden, Entenflott.

Bemooste Buchen vor dem Flachwasserbereich.

Der Forst Klövensteen ist aufgrund seiner Historie, der wechselnden Boden-Charakteristik immer einen Besuch wert. Düne (meist mit Zeigerbaum Kiefer) auf Moräne (Buchenmischwald) und eingestreuten bzw. örtlich umgebenden Mooren (randlich Eiche, in nicht dauerhaft eingestauten (An-)Moorbereichen Birke) – alle Baumarten in der Regel mit zugehöriger Begleitflora von Klein bis Groß.

Sturzbäume, bizarr – teils abgestorben, teils weiterlebend.

Vergängliche, wechselnde Struktur, aussen wie innen – Langzeitstudie alte Sturzeiche möglich.

Die WasserBank – Dank Absinken des Wasserspiegels etwas freier, nun Flachwasser unmittelbar davor.

Sturzbuche – Pilzentwicklung 1.

Sturzbuche – Pilzentwicklung 2.

Noch `ne Bank.

Andere Ansicht, mit bemooster Buche.

Und nochmal, wieder anders – durch übermäßigen Besuch am Ufer freigelegte Wurzelstrukturen, Blick O –> W über`n Teich.

Zurück zum Auto, zunächst die Jüngste nach Hause bringen. – Die Nebenwege sind zwar inzwischen weitgehend abgetrocknet. Wir wählen dennoch wieder den kuppierten Rückweg über Moräne.

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Freitag, 1. März 2024 – das Rad ist frühjahrsinspiziert, eine Morgenrunde fühlte sich durchaus anders an als zuvor. Da radelte ich nachmittags nochmal los, Nord-Süd, Richtung Elbdeich.

Wedeler Marsch, Steindamm, Blick durchs Brunnenschutzgebiet – die Sonne steht schon tief.

Langer Damm, Blick über Fährmannssand – die Sonne steht bereits weiter westlich, als ich erwartete.

Elbdeich Fährmannssand, Blick Niedersachsen.

Hinter mir, binnendeichs, zetert es laut. Ein Nilganserpel muss sich beschweren. Ob das an den wandernden Schattenstreifen Willow Henge liegt?

Neben mir auf der Deichkrone – Platz an der Sonne.

Fernblick Stade – Hopperbagger Kaishuu naht mit hoher Geschwindigkeit.

Eigentlich hatte ich mich nicht länger aufhalten wollen. Aber so ein Nahender … – ein paar Minuten gönne ich mir.

Das hat sich gelohnt, lautes Gekläff auf dem Wasser – von rechts nahen, als schwarze Linie, leicht auf und ab bewegt, Tausende Nonnengänse, die ihr Nachtquartier suchen.

Diese Masse bewegt sich, weiter dauerlaut, Elbe-aufwärts.

Dann scheinen sie ihren Frieden mit dem Gelände gemacht zu haben, sind weder hör- noch per Sicht wahrnehmbar.

So ein paar Minuten machen dann doch allerhand aus.

Die Kaishuu naht – rechts.

Himmel, hoch, rot bis blau.

Und schon ist die Kaishuu vorbei.

Hopperbagger Kaishuu – ohne direkt in die Sonne zu halten, zeigt die Digicam das beginnende Dämmern. – Ich begebe mich auf den Rückweg.

Langer Damm – scheinbarer Sonnenuntergang über der Deichkrone.

Nord-Ende Langer Damm, Blick zurück.

Scheinbarer Sonnenuntergang auf der Deichkrone, neben Gehöft Fährmannssand.

Blick durch das Brunnenschutzgebiet – scheinbar Feuer im Wald.

Aufnahme vom oberen Drittel des Geesthangs, Blick über das Brunnenschutzgebiet – Rot weicht zunehmend Blau.

Fast zu Hause – Violett, Blau, schnelles Dunkeln.

Und es soll warm bleiben … – um die 5 Grad höher als normal – das neue Normal, jedenfalls für die Übergangszeiten?

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Die Räder zur Frühjahrs-Inspektion gebracht – da wird gewandert.

Vorbei an der bekannten KopfWeideSpiegelung. Schön, dass deren Pflege jetzt wechselnd an jeder zweiten geschieht. So sind demnächst reichlich Nektar und Pollen in der Landschaft ringsum für Insekten vorhanden.

Saatlandsdamm, gutes Beispiel – StammErhalt einer uralten Weide, deren Krone gebrochen war.

So ist die Verkehrssicherungspflicht erfüllt, die ökologischen Funktionen dieses noch lange lebensfähigen Baums bleiben erhalten (bzw. „wachsen sich wieder hin“).

Blick Richtung Elbe, auf einen man gerade 0,5 ha großen Rest früher großflächiger Fluss-begleitender Tide-Auwälder.

Diese sind in ihrer Bedeutung ringsum weiter unberücksichtigt bis nicht erkannt. Offenland-Landschafts“pflege“ beachtet die in wenigen Schnippseln verbliebenen Ökosysteme nicht,  sorgt nicht für ihre Vergrößerung, sondern bedrängt sie.

Blick von der unteren Geestkante in die Marsch – Versteinerung, Bebauung des Übergangs zwischen den beiden großen Lebensraumtypen hindert Organismenpassage, überheizt mangels Großbäumen den Geesthang, zweifellos eine wertvolle Immobilie.

Vorbei am Bürgerpark – beeindruckende, alte Trauerbuche.

Historisches – Erinnerung an die großen „Ochsen“märkte der Vergangenheit.

Von Jütland bis an die Elbe wurde Weidevieh zum Markt getrieben, verkauft, verschifft – Kuhjungs, „Cowboys“, gab es also auch hier.

Zu Hause und ringsum blüht weiter der Hartriegel, wie die Weide ebenfalls frühblühende, reichhaltige Nektar- und Pollenquelle.

Himmelsblick – jeder Eingang besitzt seit 2 Jahren je 2 Mauerseglerkästen.

Deren Name ist den geselligen Spatzen egal. Sie fliegen sie zielsicher an, brüten erfolgreich.

Und los … – die Arbeit ruft.

Wir sind gespannt, ob sich bei uns wiederholt, was Mauersegler-Spezis berichten. Hat sich der später hier eintreffende Mauersegler solch besetzten Kasten auserkoren, schmeisst er die Insassen und deren Nest raus. – Voriges Jahr hat sowas hier an den 8 (+ 2 an der Nordfront) Nistkästen noch nicht stattgefunden.

Die „jungen Wilden“ der Mauersegler gucken sich vor Südwanderung im Herbst durch waghalsiges Fliegen entlang unserer Fronten das Haus gleichwohl intensiv an …

Ein ausdauernder, melodiöser, lauter Sänger sitzt auf dem Nordfirst. Bitte genau hinsehen, das Rotkehlchen ist umringt von einer großen Zuhörerschar!

Zwischendrin tanzt die Zuhörerschar …

Pause – das Publikum zerstreut sich.

Der Begriff „Gnitten“ kommt mir in den Sinn. Ob das nun wirklich diese sind?

Inzwischen ist die Rad-lose Zeit vorbei. Demnächst folgen wieder Beiträge über Radtourerlebnisse.

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