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Archive for the ‘westlich HH’ Category

Verabredung Sonnabend Morgen zum Vogelspaziergang – am (angesagt) bislang heissesten Apriltag – lockt der Fachaustausch in Morgenfrische, Vogelerlebnis im Dreieck Wedeler Au nahe Mündung in die Elbe / Schulauer Straße, Badebucht, Sport- und Freizeitpark.

Im Windschutz blüht Ahorn bereits voll.

Spitzahorn, Detail (lauter kleine Blumensträusse!).

Unfrisierte Kopfweiden schieben Blätter.

Frisierte brauchen noch Zeit.

Altweide, beblättert, blüht in hellem Gelbgrün.

Und wir bekommen allerhand zu hören, rätseln, fachsimpeln, ob da nun jemand im Original singt, ob es eine „nahe“ Art oder ein Gesangsübernehmer / Nachahmer ist. Teils reicht das Auge, teils hilft das Fernglas – manchen Sänger sehen wir nicht.

So nehmen wir mit Zilpzalp, Rotkehlchen, Blau-, Kohl- und Sumpfmeise, Grünfink, Ringeltaube, Heckenbraunelle, Singdrossel, Star, Zaunkönig, Dompfaff, Bachstelze und Mönchsgrasmücke eine Vielzahl Vogelarten wahr.

Bunt zeigt sich der Buntspecht, besonnt – aktiv am Boden, am Baum, wechselnd, einzeln und in Paaren. Regelhaft lacht ringsum der Grünspecht.

Ein Fasanenhahn, Grau- und Kanadagans, Eichelhäher, Stockente und -bastard, Dohle, Raben- und Saatkrähe ergänzen den Gesamteindruck. Lange vermissen wir Amsel und Buchfink, die dann doch noch zu hören, teils zu sehen sind.

Traubenkirsche, Prunus padus.

Eine beeindruckende Blütenpracht ringsum lässt ordentlich Früchte, Vogelfutter in Sommer, Herbst und Winter erwarten.

Wir schlendern Richtung Mündungsbereich Wedeler Au – Blick über Brombeere, an Holunder vorbei auf Marschwiese und Altweiden, Auwaldreste.

Frühere Obstnutzung zeigt sich teils in Streuobststandorten oder Einzelbäumen – hier: links Birne, rechts Schlehe.

Schlehenblüten im Detail.

Hummeln, Wildbienen (eine im blauen Luftraum des Schlehenfotos, zwischen den Ästen), Fliegen, Schmetterlinge sind unterwegs.

Ja, und der Löwenzahn – reicher Nektar- und Pollenspender, von vielen leider allzu gering geschätzt. – Wer hätte nicht schon „Pusteblumen“ gepustet, anderen damit eine Freude gemacht?

Sumpfdotterblumen im Baumschutz, spiegelnd auf einem deichnahen Angelteich.

Gleich nebendran, durch Damm getrennt – Tideniedrigwasser, Watt der Wedeler Au / Binnenelbe, Reetrestbestand vom Vorjahr, leuchtende Weiden.

Hinten arbeitete der Bagger, zog Reet und Oberboden ab. Mit Glück wird sich hier die Spezialität der Tideelbe, der Schierlingswasserfenchel, ansiedeln oder nach Pflanzversuch fortschreitende Neubesiedlung zeigen.

Querab, vom Yachthafen her schreien Sturm-, vermutlich auch Lachmöwen. Auf einer Straßenlampe sehen wir den vorher gehörten Hausrotschwanz.

Im Abgang – irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass die Traubenkirsche Hasser hat. Ein Altern des beeindruckenden Baums wird nicht zugelassen, Stoppelschnitt fällt vielerorts auf. Nach dem Motto „Vom Baum zum Busch, vom Busch zum „Gestrüpp““.

So verhunzt gibt die Situation dann Anlass, das „Gestrüpp“ zu beseitigen, richtig „Ordnung“ zu schaffen.

Ich verabschiede mich, radele über das Sturmflutsperrwerk zurück.

Davor, hier mit Graugans, und dahinter sehe ich je ein Kanadaganspaar.

Auf dem Sperrwerk – die Treibselsaison wird als beendet angesehen. Alles ist in Summe entfernt, die lange Liegezeit hat den Deichrasen vernichtet. Hier wird demnächst wohl neu eingesät.

Blick zur Elbe – die Tide hat gewechselt, Flutwasser läuft auf.

Kurz vor Fährmannssand – zwei Rabenkrähen, aktiv sammelnd. Richtig hingesehen: Eine sammelt – vielleicht informiert die andere, dass da noch mehr liegt (oder sagt „Übernimm dich nicht! Schon manche ist daran erstickt.“).

Radelnd im Abflug erwischt, leider unscharf. Da wurde ja erfolgreich eine große Menge Wolle (Schaf / Hund?) für die Nestausstattung eingesammelt!

Kopfweidenallee, kurz vor dem Geesthang – Mirabellen und Schlehen sind an diesem begünstigten Standort bereits voll begrünt, haben die Blüte schon hinter sich.

Zu Hause begrüßen mich auf Hortensie diesmal ein, …

… zwei Marienkäfer.

Das will an unserem Wind-umtobten Standort schon etwas heissen.

Demnächst wird dann auch – wie im Umfeld bereits seit etlichen Tagen – die Felsenbirne blühen.

Insgesamt haben wir 29, vielleicht 30 Vogelarten an diesem schönen Sonnenmorgen gehört oder auch gesehen. Wir freuen uns auf gelegentliche Wiederholung, dann andernorts.

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Das Gelb der Mahonie am Eingang ist teils von Hummelköniginnen gefleddert, teils in Entwicklung, viele Knospen warten noch ab – so lange Spreizung erinnere ich bisher nicht.

Auf der Geest, B 431 – Eichenblätter des Vorjahrs vielfach noch am Baum, braun; weisse Schlehenblüten – hellgrün blühen Ulmen.

Ausblick vom unteren Geesthang in die Marsch – Schlehe weiss, variierendes Grün. Regenschübe transportieren fortwährend Hangmaterial aus dem Straßenseitenraum, zwischenlagernd auf der Straße, in den zum Marschgraben konvertierenden Moränenbach.

Am Sauerbeck diverses Grün – Mädesüß spriesst, im Bach Blaualgen, Wasserstern, Merk.

Am Brunnenschutzgebiet, Tidehochwasser im Bullenfluss – Weissdorn-, Pappelgrün und Marschwiesengrün.

Zwischen Idenburg und Hetlingen – weisse Schlehenwand, gelbgrüne Ahornblüten.

Hinterm alten Elbdeich Hetlingen – dieses Jahr ist den Magnolien wohlgesonnen, keine Nachtfröste beeinträchtigen ihre Pracht.

Hier findet emnächst das Schachblumenfest statt. Die Pfeilschilder in Richtung der Wiesen sind bereits aufgebaut.

Vor Überfahrt Hetlinger Binnenelbe – gelbgrüne Trauerweide, sattgrüne Traubenkirsche.

Elbdeich Hetlingen – im Deichvorland erscheinen erste Blüten der Sumpfdotterblume.

Bis zum flächig fetten Gelb ist offenbar noch eine Weile hin.

Blick zur Elbe – Auwaldsukzession im Reet hat begonnen. Die jungen Bäume, in dieser Phase meist Weiden, legen frisches Grün an.

Igitt, der Stall scheint ungepflegt. Als wären sie zum Sauberregnen rausgelassen, finden sich nun Osterlämmer am Deich.

Die sind schon etwas größer, ein paar Wochen alt.

Zu Hause begrüßt mich ein Marienkäfer auf Hortensie.

Dann kann der Frühling ja weiter loslegen.

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Morgens am Markt – oh, diese Zeitumstellung, ultraflach scheint die Sonne.

Kurze Zeit später – bin schon wieder raus: Er hat überhaupt nicht gebohrt!

Die erste von 2 Jahresnachschauen 2024 beim Zahnarzt. So fix soll es gehen!

Vielversprechend erscheint das Wetter. Das soll sich bald ändern!

Ich nutze die Gelegenheit und radele meine Morgentour – früher als gewöhnlich – diesmal durchs Wedeler Autal (keine Fotos).

Dank „keine Fotos“ bin ich trocken zu Hause angekommen. Hier ziehen, auf wertvollem Japanischem Moosrasen, Gartenschnecken ihre Bahn.

Andere haben es schon hoch hinaus geschafft.

Die Antihack-Erziehung des Gärtners wirkt. Heimisches wie Scharbockskraut erobert den Raum unter Buschwerk.

Neben Veilchen und Lerchensporn vermehrt sich Bärlauch kräftig. Diese Youngster wollen schon blühen.

Es gilt, das Hacken bei Null zu halten. So kommen wir zu einer geschlossenen Gründecke von Frühblühern.

Tagsüber regnet es reichlich.

Aus DK erreichen mich Fotos, die für den Start der Angelsaison nahelegen, mit Schwimmring loszugehen. – Bleibt die Hoffnung auf fallende Pegel, so dass dort vom Ufer aus der erhoffte Lachs erbeutet werden kann.

Abends, die Goldene Stunde erwischt (es waren wohl nur Minuten).

Unmittelbar über uns muss aber noch Schwarzes sein. Auf die Rollladenkästen klopft es, von ihnen tropft es.

So leicht gibt sich dieses Regentief nicht geschlagen …

Die Wolken ziehen aber doch in hohem Tempo ab.

Aus golden wird rötlich, vor Blau.

Und wieder mischt Schwarz mit.

Blau setzt sich letztlich durch.

Na also.

Die Pegel der Bäche ringsum zeigen bis Mitternacht noch einen Anstieg um mehrere Dezimeter – auf ca. 75 cm über mittlerem Abfluss.

Spezielles Losfahren, um laichende Flussneunaugen anzusehen – sie wurden (früh!) aus oberen Einzugsgebieten bereits von Osterspaziergängen gemeldet – erübrigt sich also erstmal.

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Magnolie, Sülldorf, HH – Ostern gut überstanden, wird wohl auch gut weiterblühen – kein Frost in Sicht.

Gemeinsame Kunstwerke – Berlin / Hamburg. Die sind inzwischen vom Ostermontagregen getilgt. Beschwerdeführer:innen (schreibe ich eigentlich nicht) können sich wieder einkriegen.

Mit dem Abwaschen der Osterhasen sind auch Osterfeuergestank und Saharastaub zu Boden geschlagen. – Aaaahh!

Die Birken kommen voran, hier im Norden. Die Eichen haben noch Pause, wirken insgeheim.

Unser Bärlauch schiesst seine Blütenstände hoch.

Frühe Ostern, früh vorgeholtes Grün mit Drum und Dran – Hummeln brummeln, kümmern sich um wenig, arbeiten, was das Zeug hält. Die Bienen dürften es – bei mäßiger Temperatur, kaum 10 Grad oder ein Bisschen drüber (angesagte Ausreisser sollen die Regel bestätigen) – schwerer haben.

Von Kiesen berichtet ein Restaurierungs-Kumpan, dass die Flussneunaugen bereits laichen – 2-3 Wochen eher, als bereits – vorgezogen – in den jünger vergangenen Jahren festgestellt.

Mal sehen, welche Überraschungen das Frühjahr noch bringt.

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Irgendwie packte mich der klare Himmel Karfreitag Spätnachmittag. Ich musste nochmal an die Elbe radeln, Kurz-Tour.

Hinterm Elbdeich Fährmannssand angekommen.

Auf dem Elbdeich Fährmannssand – Tidehochwasser, großflächige Sonnenspiegelung, rechts scheinbar eine Insel.

Die Insel, bioaktiv, bewegt.

Wie auch immer … – eine Wolkenbank bedeckt die Sonne.

Ganz rechts – noch eine Insel!

Etliche Tausend Nonnengänse haben während des Tidewechsels, Stauwasser, keine Strömung, vorübergehend auf der Elbe Ruhe und Schutz gesucht.

Die große Insel, bioaktiv, bewegt, gleicht zeitweise einem Atoll.

Runter vom Deich (es wird ungemütlich), Blick zurück.

Die Abendsonne scheint flach über die Geest, hier mit Kirchturm am Markt, Wedel.

Wenig später zu Hause, Blick gen Westen.

Es geht ziemlich fix, Blick Südwest – ist da Saharastaub mit im Spiel?

Auch im Norden röten sich die Wolken, eher ungewöhnlich gefärbt.

Abendstimmung im Westen.

Fliegt da, leicht grau, „die“ Möwe nach Helgoland?

Rottönungen vom Feinsten – schwarzer Punkt: eine Krähe quert.

Immer wieder erstaunlich, wie schnell der Wechsel erfolgt. Das Rot klingt ab.

Straßenlampen an.

Jetzt, wo ich Karfreitag Abend ins Netz stelle, hänge ich durch. – Von mir aus sollte die Mitteleuropäische Zeit allzeit walten!

P.S.: Heidi postete „Dein neues Erkennungssignet ist prächtig. Ist das nur für Ostern oder für immer? Es gefällt mir sehr!“

Da gebe ich hier das – etwas bearbeitete – Original zum Besten.

Das neue Signet entstammt einem Foto aus dem Wildpark Eekholt. – Unten links ist die Hamburgerin, Beagle Polly, zu sehen samt einem leeren Guckloch. Sie wollte partout keine Biene sein.

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Querab vom Haus – Blütenwechsel, Japanrosa geht.

Österlicher Blütenblätterkranz.

Auf der Geest und anderswo blühen Scharbockskraut und Buschwindröschen.

Morgensonne über der Marsch, davor Saharastaub – mal was anderes …

Ungeachtet angesagter Regenfälle sinken die Grabenwasserstände in der Hetlinger Marsch – Schachtring als Teil der Orientierung.

Hetlinger Elbdeich – so langsam startet die Segelsaison.

Dasselbe Foto, anderer Ausschnitt – das frisch erschienene Grün unmittelbar vor dem Deichfuß wird demnächst durch Goldgelb verdeckt. Sumpfdotterblumen übernehmen vorübergehend das Geschehen.

Wedel, Elbe vor dem Schulauer Hafen, vor einigen Tagen (noch ohne Saharastaub) – auch die Lühe-Schulau-Fähre ist in die Saison gestartet.

Die ersten Ostereier sind gesucht und gefunden, „Berlin“ ist zufrieden.

Ostern „HH, Sülldorf“ folgt noch – wir sind gespannt.

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Wir hatten im September 2023 mit Seiteneinengungen und Lenkbuhnen versucht, in einer überbreiten Strecke der Krückau versandete Laichbetten mit neuer Turbulenz freizuspülen, weitere Laichangebote zu schaffen.

Nach dem erfreulichen Besuch der bekiesten Strecke im Krückaupark Elmshorn, s. voriger Beitrag, blieb hinreichend Zeit, in Bullenkuhlen bachab Kreuzrebenbach nachzusehen.

Angekommen im Ländlichen – das Jahr schreitet fort, erste Rinder werden auf bereits trockene Weiden höherer Lagen gelassen.

Blick vom Höheren ins Tiefere, trocknend nach teilweiser Überstauung während der Regen- und Hochwasserlagen.

Durch teils noch feuchte, quatschige Partien geht`s Richtung Krückau.

Bachab unserer Experimentierstrecke fliesst die Krückau gen Elmshorn.

Ertappt – Stelldichein, Kanadagans trifft Graugans.

An der Teststrecke vorbei bachauf – trübe mündet der Kreuzrebenbach, kaputt-unterhalten.

Von hier abwärts sehe ich die Strecke genauer an.

Von rechts mündet ein kanalartiges Etwas mit noch trüberem Eisenwasser – vermutlich im Einzugsgebiet zu tief eingeschnitten.

Die Krückau – ebenfalls kanalartig bis zur Rechtskurve, überbreit im Niedrig- und Mittelwasserprofil, ohne Baumsaum ungeschützte Ufer, überheizt.

Von rechts ist etwas eingeschwommen, beobachtet mich.

Detail – der eckige Kopf ist auch auf dem (unscharfen) Einschwimmfoto zu erkennen. Das dürfte ein Jung-Nutria sein, der sich da punktgenau im ufernahen Stromstrich hält.

An meinem Ufer der Rechtskurve ist eine Kanadagans gelandet, marschiert vor mir her.

Auf gleicher Höhe, rechtes Ufer, wandert das ungleiche Paar voran. Die Graugans ist wohl sowas wie eine Tante oder ein Onkel?

Die geschütteten Kiespunkte liegen gut. Das Wasser der Krückau ist klar.

Der als Lenkbuhne vorgesehene Kies, wie beabsichtigt, bewirkt gute Turbulenz.  Kurz vor Ende der Geraden ist mittig offenbar etwas Besonderes entstanden. – Weit voraus die 3 Gänse …

Wir werden, bestückt mit Gartenharke und Schaufel, demnächst den trocken liegenden Kies leicht schräg gegen die Strömung ausrichten und vom Mittelwasser überströmen lassen. – Dann darf sich das Gebilde Lenkbuhne nennen und wird optimal wirken.

Jaaa, da befindet sich mittig ein Huckel.

Experiment gelungen! Mindestens ein historischer Meerneunaugenlaichplatz ist wieder freigelegt. Während der Hochwasserphase haben den offenbar Meerforellen zu nutzen gewusst und aktiv gestaltet.

Da freuen sich nicht nur Neunaugen und Fische – auch die Bäche-Bastler.

Blick bachauf in die Gesamtstrecke – wir hoffen auf Akzeptanz weiterer Eigentümer und Flächennutzer angesichts möglicher Aufwertung im Krückau-Einzugsgebiet.

Tschüß, ihr Varianten-Zweier!

Tschüß, dritte(r) im Bunde!

Begeistert gehe ich auf trockenen Wegen, vorbei an noch unbelaubten Eichen an mit ihrem leuchtenden Gelbgrün voll begrünter, demnächst blühender Heimischer Traubenkirsche Richtung Auto.

Was für ein Spaziergang!

Schöne Ostertage allen Leserinnen und Lesern!

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Ende Oktober 2023 hatte erstes Testbekiesen im Krückaupark Elmshorn in Kooperation mit Fachverwaltung und Bauhof der Stadt begonnen (ein beispielhafter Link, Vertretung für 3 Beiträge hier im Blog). Ziel war insbesondere der Schutz des Krückau-nahen Wanderwegs an Gefahrstellen sowie Hilfe beim Erhalt von uferschützenden Großbäumen.

Am 1. Februar 2024 hat der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt dazu einen Bericht erhalten und stimmte weiteren Krückauverbesserungen der Kooperation zu.

Nachdem die wochenlangen Hochwasserlagen inzwischen abgeklungen sind, der Abfluss wieder Mittelwasser erreicht, wurde eine Ebbephase nahe Tnw – der Krückaupark liegt im oberen Tidegebiet – für eine (lange gewünschte …) Nachschau genutzt.

Angang von der bachab / „seewärts“ liegenden Strecke – aaah, sehr guter Termin, Tideniedrigwasser, wir sehen erstmals wieder freie Ufer.

„Die große Schütte“ – erstaunlich, wie sie die Hochwässer gemeistert hat.

Speziell hier werden wir Kies (vor dem Stack) ergänzen, damit der im Schüttwinkel liegt.

Blick aufwärts in die Kurve, den Prallhang – gut erkennbar, dass …

… die meisten punktuellen Kiesgaben ausgezeichnet positioniert und hinreichend mit Kies ausgestattet sind.

Blick bachab durch die Kurve auf die Große Schütte – mit unserem Ersteinsatz konnte hier bereits viel erreicht werden.

Wir sehen naheliegende Schwachstellen für neue Taten an – Voraussetzung immer, ökologische Verbesserung zu erzielen, ohne Flurschaden zu verursachen.

Heftige, punktuell sich negativ entwickelnde „Hunde-Erosion“.

Wenn sich so etwas, wie hier, ungeschützt am Prallhangstart befindet, …

… entwickelt sich erheblicher Bodenabtrag, Uferverlust, Baumgefährdung – Abhilfe ist leicht möglich.

Hauptproblem – wie fast überall, mal Bäche auf Google Earth ansehen – ist die massive Übersonnung mit Überheizen der Bachlebensgemeinschaften sowie der durch das Fehlen uferschützender Bäume verursachte „wilde“ [nicht: „naturnahe“!] Uferangriff.

Der nächste Einsatz – wie bewährt, in geeigneten Ferien im 2. Halbjahr 2024 vorgesehen – ist besprochen.

Auf dem Rückweg werden „Kleinigkeiten“, wie ggf. verbessernde Ergänzugskiese, zur Kenntnis genommen.

Kritische Strecken und Einzelpunkte sind reichlich vorhanden.

Zu beachtende Besonderheiten, wie freizuhaltende Zuleitungen, sind wichtige Randbedingungen.

Wie andernorts, sind Kurzbeprobungen zur Besiedlung der neuen Lebensräume vorgesehen.

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Frühlingszeichen – die „Nordwanderung der Sonne“ schreitet voran, Sonnenaufgang zwischen den Nachbarblöcken.

Eine Weile rubbelt sie an der Nordwand des Blocks hoch, …

… verschafft uns frühe Glücksgefühle. – Querlüften nach dem Frühstück.

Für eine knappe halbe Stunde verschwindet die Sonne noch hinter der Dachecke, bis sie dann für uns ein zweites Mal aufgeht – kurzer Sonnenblick durch West-Ost-rasende Wolken.

Westblick – die Lage checken, ich werde in Schenefeld erwartet.

Im Norden ein wenig gräulich – rechts über der Hainbuchenhecke ist schwach das rosa der Japanischen Kirschen zu erahnen.

Kurz vor 9 Uhr, es geht los. – Ich hoffe, bei wechselnd dunkler Begleitung oben, neben oder vor Schauern in Schenefeld anzukommen.

Durch das Wedeler Autal, entlang der S-Bahn, von Rissen nach Sülldorf – und weiter im Ländlichen Hamburgs nach Schenefeld, SH.

Schenefeld – kein Grund zur Klage, sieht gut aus.

HSV-Hoffende (das wird doch nix!) allüberall …

Unser Arbeitsgebäude, Jahresunterlagen unserer Wohngemeinschaft warten auf Prüfung. – Zu beachten: Die Markise am Haus.

Verbildet, wie ich durch das Kieseinbringen in Bäche bin, hätte ich fast Markise … mit ie geschrieben.

Noch ein wenig Zeit – unter der Markise steht eine Bank.

Die 10 Minuten gönn` ich mir – Blick auf Rathaus mit Bürgerbüro.

Die Unterlagen liegen bereit, der Kollege ist eingetroffen. Wir besprechen die von der Verwaltung vorbereitete Tagesordnung der anstehenden Eigentümerversammlung, Abschluss des Jahres 2023, vorweg.

Die Prüfung verläuft angesichts guter Aktenführung zügig. Fragen können geklärt werden, Aussenstände und andere Besonderheiten werden erläutert.

Abschluss in vorgesehener Zeitspanne, Dank und Abschied – Rückradeln nach Wedel.

[Ach ja, wir saßen unterm Dach, mit großen Fenstern – zwischendrin regnete ein Schauer, ordentlich! – Macht ja nix, so wie wir da arbeiteten.]

Wedel! – Schon ist die Strecke – gegen den Wind, fast in gleicher Zeit wie morgens früh, durchradelt.

Das Wetter will aber weiter aufmerksam beobachtet sein!

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Die „normale“ Radrunde, Hinterm-Deich-Tour oder rund-in-der-Marsch oder Elbe und Hafen, schminke ich mir ab – stürmischer Wind, noch stürmischere Böen … Ostwärts gen Forst Klövensteen wird genug Windschutz, Rauigkeit der Landschaft verfügbar sein.

Die Sonne trügt. Temperatur und Wind lassen die gefütterten Fausthandschuhe wieder interessant werden.

Aktiv nach der Nässe – Folientunnel fertig …

Ob die frühen Ostern nicht doch deutlich vor der Spargel-Ernte liegen?

Blüten, Wolken – weiss.

Vorbei an Butter- und Butterbargsmoor, großem Maisacker auf Hochfläche überschreite ich die Landesgrenze, wechsle von West-Ost gen Süd, dann West.

Hinter der Landesgrenze SH-HH – das Schnaakenmoor.

Schwarzwasser rechts in der Waldpartie.

Das Wetter … es dunkelt, stürmische Böen – Hagel zieht über Land und Wasser.

Hier sind ausser mir tatsächlich ein paar mehr Menschen, auch eine Gruppe. Wir lernen, es geht noch dunkler, hagelnd …

Und schon ist der Spuk vorbeigejagt – Blick in kleine, teils überstaute Heidepartie.

Wieder Süd – vorbei am Hirschrudel des Wildparks Klövensteen.

Entlang Wespenstieg – die Sonne lacht, Eisenocker und Scharbockskraut leuchten / glänzen um die Wette.

Am Himmel jagt es weiter. Unten befinde ich mich in gutem Windschutz, habe die Landesgrenze durchradelt, befinde mich wieder in SH.

Hoch oben fing ein Blinken meinen Blick – vermutlich vorösterlicher Flugverkehr.

Entlang Graben mit Amphibienschutz – unmittelbar nebendran Organo-Abfall. Darf der das / wer darf das – vielleicht hier, hinter der Grenze, in SH?

Das Wetter bleibt spannend, die Wolken weiss, grau, schwarz. Weit muss ich nicht mehr, …

… nur noch hier drunter durch.

Das ist ja nochmal gutgegangen!

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