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Archive for the ‘westlich HH’ Category

Radrunde gegen den Uhrzeigersinn – die Eichenallee Idenburg sieht schütter aus. Ojeeeh!

Blick rechts – da hinten, Bewegung am Rand einer Pferdeweide.

Wenn das nicht … – (der guckt mich an!) …

… der Hase ist.

Dem (richtiger wohl: einem von denen) begegne ich hier regelhaft. Nach Regen oder bei stärkerem Tau läuft sich die Nässe am Besten auf dem Zweistreifenweg ab. – Nebendran stehen auch gleich schmackhafte Spezialitäten, die „Hase“ dann, immer mal stoppend, nascht.

In Verlängerung des Hasenstandorts … – Flügeliges im Luftraum?

Zwar keine Flügel, aber doch im-Kreis-Bewegendes – bei Einsatz, zu anderer Zeit, an anderem Ort. – Die Saison ist gestartet, Schönwetter angesagt.

Die Wegränder sind gemäht. Jetzt sind die Wiesen dran – Heu-Saison!

Mehr dazu demnächst.

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Im Wedeler Autal grasen die Angus …

… in hohem Gras.

Ringsum wartet hoher Bewuchs auf sommerliche Heuernte, hier Holmer Marsch, vor der Geestkante – am Weg- / Bachrand leuchtet Mädesüß.

Aus einem Schwanenschwarm auf dem Stillgewässer an der Vogelstation Wedeler Marsch ist einer aufgeflogen. Die äsenden Graugänse interessiert das nicht.

Wohl ein Irrtum – jedenfalls dreht er bald um und kehrt zu den anderen zurück.

Jenseits des Deichs, über der Elbe querab Hetlingen, wird wieder ein Adler geärgert, hartnäckig verfolgt.

Das findet statt im Luftraum über dem nach Hamburg einlaufenden RoRo-Frachter Atlantic Sea, immerhin 298 x 38 m, bei 8 m Tiefgang.

Querab Giesensand ist die Weide ziemlich kahl. Gänsetrupps lagern zwischen einem Teil der Riesenherde.

Wieder zu Hause angekommen gucke ich noch ein Bisschen im Grün.

Da sind sie wieder, von vorn, …

… von hinten, …

… noch nass, …

…, auf Blüten, …

… und trocken.

Wenn das alles …

… Glückskäfer sind, …

… brauchen wir uns über die Zukunft keine Sorgen zu machen.

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Vor drei Wochen war`s, nach genossenem Geburtstagsessen guckten wir uns bekieste und zu bekiesende Krückaustrecken im Elmshorner Krückaupark an.

Wie gehabt (Blick bachauf), die nun stabilisierte und hydraulisch wie ökologisch angeregte Kurve …

… sieht prima aus.

Blick von bachauf abwärts, schräg ans andere Ufer – der Gleithang, Innenkurve, ist bewachsen. Davor ruht ein Stockentenerpel.

Verrohrter Bachzulauf am Bekiesungsstart der Aussenkurve.

Da kommt eine Stockente mit ihren Küken.

Sie hat allerhand zu tun, die Schar zusammenzuhalten.

Stetig verändert sich die Formation.

Auf unserer Seite ist`s auch nass.

Ja, intensiv begangen, von Hund und Mensch – heftiger Erosionsort.

Der ist dann demnächst dran.

Wird auch Zeit. Wir haben allerhand vor. – Kommt Zeit, kommt Kies.

Wer beobachtet hier wen? – Ein Rehbock, fühlt sich halbwegs sicher.

Passierende Hundeführer (? „führen“ sie ihren Hund?), meist ohne Leine, sprechen wir an. Ob Elmshorn seinen Krückaupark zu schätzen weiss?

Bildung ist immer gut.

Demnächst, bei / nach Aktion, mehr zu dieser Strecke.

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Was sich in der Überschrift als Sammelsurium darstellt, begegnet einem per Zufall, mehr oder weniger regelhaft.

Mal wieder am Schulauer Hafen, Tideniedrigwasser – Spuren im Sandstrandwatt.

Die Entwicklung auf der Innenkante der Südmole könnte man fast als Beitrag zur lokalen Anpassung an den Klimawandel ansehen …

Das Grün bewächst in Sukzession bei hohen Wasserständen auf der Spundwandkante abgelagerte, zunehmende Schlickmengen. – Mal abwarten, ob es das dauerhaft darf. Jedenfalls bietet sich dem Beobachter ein saisonal wechselndes Bild in ansonsten hart hingebauter Menschentechnik.

Ein RoRo-Schiff zieht vorbei.

Sein Kielwasser sortiert die Sedimente am Sandstrand um. Die Spuren sind verschwunden.

Treppe am Elbdeich Fährmannssand – bitte nicht stören!

Vom Schafe-Idyll …

… zur Schubberbank.

Geschubbert wird überall – Vorsicht an den Toren, bitte Haken einrasten lassen, richtig schliessen!

An der Vogelstation Wedeler Marsch sehe ich Graugänse, auf dem Wasser eine größere Gruppe Höckerschwäne.

… und vor dem Elbdeich Hetlingen zieht ein weiteres RoRo-Schiff Hamburg-wärts.

Anschliessend, im Pferdeland, begegnet mir …

… ein großer Brummer, eine Pferdebremse.

Wie gut, dass die mich nicht für ein Pferd gehalten hat.

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Nach dem Adlererlebnis vertrete ich mir zu Hause ein wenig die Beine. Dieses Jahr scheinen mehr Marienkäfer (immer noch wenig) herumzukrabbeln als zuvor.

Mir fallen vor allem etliche Puppen auf.

Während sich das Aussehen der erwachsenen Exemplare bisher farblich nahe dem Siebenpunkt bewegte, scheint der fortwährende Sturmwind nun Fremdlinge herangeblasen zu haben.

Da ist zunächst …

… diese Variante.

Besonders fiel mir …

… dieser auf. Der sieht aus, wie frisch aus dem Plastikladen, mit Spritzpistole lackiert.

Der Spätnachmittag lockte mich Richtung Schulauer Hafen, weiter in kleiner Runde über das Sturmflutsperrwerk Wedeler Au zurück nach Hause.

Sandberge am Ostufer des Schulauer Hafens. Da wird eine riesige Treppensituation geschaffen, steinig, steinig …

Es naht die Lühe-Schulau-Fähre auf vorletzter Tagestour.

Am Spülsaum des Sandstrandwatts scheint eine Schwarzkopfmöwe Nahrung zu suchen.

Drei Sturmmöwen sind ebenfalls mit von der Partie.

Von Hamburg erscheint ein Containerfrachter. – Den kann ich dichter wohl bei meiner Weiterfahrt anderswo sehen.

Selbes Foto, Süd-Aspekt: Ein Segler vor Hanskalbsand, klitzeklein ein Seekajak, ganz rechts mit im Bild.

Kurz vor Erreichen des Sperrwerks Wedeler Au – Nilgänse.

Blick vom Sperrwerk auf die Mündung Wedeler Au / Binnenelbe in die Tide-Elbe – auflaufende Flut und Wind verändern ständig den Oberflächeneindruck.

Und da …

… zieht der HAPAG-LLOYD Containerfrachter …

… seewärts – seit er aus HHs Bebauung raus ist, via Schweröl rauchend, für in der Fahne Befindliche heftig stinkend.

Radler-Aufstieg voraus – Rand der Marsch, Geesthang-Aspekt „Natur“.

Geesthang / -rand, Aspekt „Mensch“. – Musste sein …

Mir „altem THWist“, der bei den Sturmflut-Abfolgen der 1970er (inkl. Deichbruch Haseldorfer Marsch, nicht weit von hier) Sandsäcke platzierte ff. und nun hier menschlichen Bauwahn betrachtet, saust es im Kopf.

Wie kann Politik – und das in dieser, unserer realen Klimawandel- und Biodiversitätsdefizit-Zeit – B-Pläne ermöglichen, die solches Bauen zulassen?

Dem Architekten ist das nur recht, dem Flächenverkäufer ohnehin. Wer dann dort wohnt, beginnend im Erdgeschoss, wird sich zu gegebener Zeit wundern. – Sollte er / sie nicht. – Die Daten, Fluthöhenentwicklung, Höhenlage des Fußbodens usw., sind bekannt.

Wer ruft gerade wieder nach Elementarversicherung ? ! ? – Alle, die es wissen konnten, wissen sollten, was wo kommen wird.

Derweil wird eine interessante Doppelveranstaltung in Hamburg organisiert, deren Programm in einer Woche online geht. Hier schonmal die Links: ExtremWetterKongress und Deutsche KlimaManagementTagung .

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Das Jahr schreitet voran, die Wiesen sind hoch bewachsen. Fast verschwindet eine Kinderstube Kälber hinter dem blühenden Gras.

Blick in die Morgensonne, wolkig-windiges Geschehen.

Nebendran, über der Elbe.

Blick mit der Sonne, unten, klitzeklein Deichschafe auf Hinterdeichwiesen.

Weissstorch, kreisend vor Holmer Geest – das scheint der einfüssige zu sein, den ich regelhaft im Bereich Idenburg treffe.

Tags drauf – sitzt da ein dickes, braunes Schaf auf Marschwiese querab Fährmannssand?

Oha, das braune Schaf ist gefiedert – und geniesst sein Mittagessen.

Was guckst Du ! ? !

Was für ein Brocken, die Flügel breit, schützend über sein Mahl gebreitet.

Dann will ich auch nicht länger stören. – Nicht weit entfernt 2 Rinder (von gut 80 mit Kälbern), 2 Silberreiher, 2 Schwäne, wohl schlafend.

Leider – warum auch immer – habe ich eine Fotoreihe verhauen. Die zeigte, völlig unscharf, was Silberreiher beim Anblick von (in weiter Entfernung) Auftauchenden so tun. Der dichtere fliegt auf, wendet und landet etwas entfernt vom zunächst ferneren. Der fühlt sich dann auch gestört, fliegt ein Stück und landet wieder, nahebei.

Falls nur ein einzelner Silberreiher anwesend ist, landet der meist nicht nahebei, sondern fliegt weit ab.

Nächstes Mal bemühe ich mich, solch Abfolge sehenswert zu gestalten.

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Auf Deichrunde, Teilstück Hetlingen gen Fährmannssand – Tour gegen den Uhrzeigersinn richtig gewählt (schräg Rückenwind hier hinterm Deich). Westwind 5 peitscht das lange Gras.

Jagende Wolken, davon etliche linienhaft reichlich dunkel, ziehen über die Landschaft.

Über dem Deich, der Elbe – zwei Vögel in zwei Ebenen, Rauchschwalbe und Seeadler.

Zwischen den Wolkenwürsten ergibt sich immer mal eine andere Situation, sonniger, nicht so rüttelnd.

So segelt denn dieser Adler, …

… ausdauernd, …

… lange zu beobachten, entfernt.

An der Zaunpforte Fährmannssand angekommen, werden neu eintreffende Radler unruhig. Da fliegt etwas Dickes, nicht weit / hoch über uns heran.

… gegen den Wind, flach über den Deichkrone – ein zweiter Adler.

Der ist – geht halt zügig, aber nicht soooo schnell voran – lange zu beobachten.

Zeitweise glaubten wir fast, wie hätten einen Fischreiher fehlgedeutet.

Aber die Silhouette ist doch eindeutig.

Nun aber weiter!

Oben auf der Geest, Helgolandstraße – zwischen den Fronten.

Schnell bin ich zu Hause. Als ich das Rad angeschlossen, das Haus betreten habe, prasselt es draussen los – ein kleiner Schauer nur … Aber mächtig.

Glück gehabt, in jeder Hinsicht!

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Die Kollegin und die Kollegen der Stiftung Naturschutz SH übernehmen die weitere Ortsfindung.

Eine abwechslungsreiche Fahrt, hier in lichtem Schatten, führt uns von Moränenhöhen in die flache Oberalsterniederung.

Wir sind uns einig, dass in anmoorigen Bereichen …

… bis hin zu ehemaligen Hochmoorflächen sehr viel mehr für Wasserrückhalt getan werden kann und muss.

Die Profile besuchter Moorgräben sind geradezu erschreckend breit und tief.

Ringsum sehen wir allerleit Getier, wie z.B. die Gebänderte Prachtlibelle.

Überrascht hat uns eine junge Kreuzotter, die sich auf dem Weg wärmte. Schnell …

… war sie im Gras nebenan verschwunden, sobald sie uns bemerkte.

Die Überraschung ergab sich nicht nur durch das Treffen, sondern auch durch die rotbraune Farbe des Tiers.

Allerdings sind wir alle wohl keine Reptilien-Spezis, sonst hätten wir um die hohe Farbvarianz gewusst (und dass die Kreuzotter Reptil des Jahres 2024 ist).

Nach Erreichen unserer Fahrzeuge, geht es …

… an einen kleinen Bach, der Richtung Alte Alster fliesst.

Solch übersteiles Ufer und tiefliegendes Bett haben wir lange nicht gesehen. Immerhin zeigt die steinige Sohle, dass wir uns wieder auf Moräne bewegen.

Der Bach hat im Pech wohl Glück gehabt: Das die Straße querende Zulaufrohr hat so einen tiefen Absturz, dass das Gewässerprofil gut in Rausche-Kolk-Folge angehoben werden kann.

Beim Begehen des weiteren Verlaufs interessiert sich eine Rinderherde für uns (hier nur ein Teil davon) und verabschiedet uns.

Wir haben uns auch verabschiedet, das nächste Treffen ist im Sinn. – Ich beschliesse meinen Ausflug an der Tide-Pinnau. Turbulenzen auf bewährtem Kies am Hindenburgdamm, Pinneberg (Tideniedrigwasser) begeistern mich immer wieder.

(Das gilt auch für Essen und Trinken im Restaurant nebendran.)

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Und weiter geht`s, wir wollen uns die im Vorjahr strukturierte, häufig sommertrockene Bachstrecke ansehen (vgl. Beiträge vom 19. Juli und vom 20. Dezember 2023).

Die Bredenbek fliesst über eine unbeschattete Strecke zu, die wegen Lichtüberschuss völlig mit Sumpfpflanzen zugewachsen ist.

Lichtüberschuss ist eine Hauptursache des Dilemmas unserer Fliessgewässer: Untypische Pflanzen produzieren eine riesige Menge Biomasse, der Querschnitt wächst zu. Die Natur hat in Jahrmillionen für diese organischen Massen kein Regulativ erfunden (brauchte sie auch nicht, hat ja den standorttypischen Baumsaum als Schutz für an Schwachlicht angepasste Bachpflanzen und auf Sommerkühle angewiesene Bachtiere entwickelt!).

Wasser kann nicht abfliessen. – – – Die Gewässerunterhaltung muss den Abfluss sichern – und setzt in den meisten Strecken überkommene, harte Gewässerunterhaltung ein.

Abhilfe ist möglich.

An bunter Blühwiese entlang (Agrarförderung) sind wir bachab an der neu strukturierten Strecke angekommen.

Uferbewuchs seitlich weggedrückt, kommt die Startrausche in Sicht. Rechts ist ein Drän erkennbar, den sie sichert.

Der unstrukturierte Bereich – wie bekannt, überbreit im Niedrig- und Mittelwasserprofil, durch Erosionssand lebensfeindlich.

So sieht ein strukturierter Bachlauf aus, Rausche-Kolk-Abfolgen.

Diese Kolk-Rausche-Abfolge setzt sich (hinter mir) bachauf 200 m fort.

Die Strecke ist insofern vorbildlich (und selten), weil hier der charakteristische Baumsaum erhalten blieb. Die auf sommerkühles Wasser angewiesene Lebensgemeinschaft profitiert.

Wir beabsichtigen, die Gesamtstrecke Forst Endern bis Sandfänge vor Mündung in die Rönne (nahe deren Mündung in die Alster) Schritt für Schritt in der bewährten Weise zu beleben.

Nahebei wurde ein benachbartes, von einzelnen Erlen begleitetes Schlehengebüsch vollständig abgeholzt. (Mindstens) Der Halbschatten für den Bach muss wieder wachsen. – Die ringsum uferbegleitende Staudenflur steht vor ihrer Entwicklung zum sommerlichen Schmetterlingsmagnet.

Beim Weggehen begeistern wir uns an der Agrarfläche mit Blühwiese.

Wir fahren nach diesen Restaurierungsbeispielen zu Flächen der Naturschutzstiftung, um dort mögliche Verbesserungsansätze zu diskutieren.

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Mich zieht`s zu einer Verabredung, durch die Oberalsterniederung (wo ist die Alster ? ! ?) in größere Höhen, Richtung Bredenbek.

Verabredet mit Kollegin und Kollegen von der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein – der Treff hat schon geklappt.

Zu verschiedenen Themen wollen wir uns austauschen, welche Methoden auch an Bächen in Stiftungsflächen angewendet werden können.

Immer wieder schön anzusehen: Die Sohlaufhöhung in der kanalisierten Bredenbek reaktiviert alte Mäander bei höheren Abflüssen.

Die beteiligten Verantwortlichen vor Ort werden entscheiden, inwieweit wir wann diese Unterstützung „nachlegen“, weiter erhöhen.

Auch die Kanalstrecke profitiert, vom Weitertransport eines Teils der zugegebenen Kiese durch verbesserte Lebensraumstruktur.

Forst und Förster sind begeistert, da das gesamte Umfeld stärkere Niederschläge besser und länger hält.

Im bebauten Raum wird die Zielsetzung zukunftsgewandt „Schwammstadt“ genannt. – Hier, wo es sinnvoll und möglich ist, heisst der Begriff dann wohl „Schwammlandschaft“ (?) – demnächst vielleicht zu sehen beim ExtremWetterKongress (EWK) und der Deutschen KlimaManagementTagung (KMT) (September 2024, HafenCityUniversität Hamburg) .

Genug gesehen und gefachsimpelt, wir fahren weiter zur Bredenbek in der Agrarlandschaft. Auch dort kann viel verbessert werden.

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