Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for the ‘westlich HH’ Category

Holmer Marsch, Geesthang im Rücken – gutes Radeln zwischen Fronten.

Bullenfluss Hetlingen – alte Bekannte, regelhaft beim Meditieren auf Brücken zu sehen.

Licht und Schatten – die Sonne kommt durch querab Klärwerk Hetlingen.

Am Elbdeich werde ich begrüßt – hier ist Schafland.

Fernblick gen Wedel auf Elbdeich Hetlingen.

Gänsemarsch – mal wieder, gen Giesensand.

Gänsemarsch auch auf der Deichkrone, gleichgerichtet.

Als hätte jemand auf Giesensand gerufen oder gepfiffen.

Wo Schubbern-geeignetes Gerät bereitsteht, kann man nicht vorbeigehen – hier Bestandteil des Planetenlehrpfads.

Glück im Unglück: Der viele Regen dieses Jahr lässt das Schafklo vor der Trift zum Hof Giesensand regelhaft freiregnen. Es bleibt bisher beradelbar.

Die Pforte Fährmannssand ist blockiert.

Wer strebend sich bemüht, kommt durch – die Schafe nehmen keine Notiz.

Deichkrone Fährmannssand – gleich 2 nutzbare Schubbergeräte, Bank und Treppengeländer – wenn das kein Service ist!

Nochmal Wetterzeiger, diesmal auf der Geest – der Pferdetümpel wird angesichts des regelhaften Niederschlags und wenig durchlässigen Bodens ringsum bislang in seiner Sohle gut nass erhalten.

Mal abwarten, was das heutige Regenband bringt. Das Schütten kürzlich resultierte in bis zu 1 m steilem Abflussanstieg. Inzwischen zeigen die Pegel, knapp 2 Tage später, bereits wieder das Erreichen des Mittelwasserabflusses.

Read Full Post »

Gestern gegen Spätnachmittag / Abend – Bewegung muss sein!

Nach nahezu ganztägigem Schütt (warum sollen wir nicht auch mal etwas abbekommen?) – immer wieder berichtet das Wetterradar von sich in fettem Grau neu bildenden, dann blau bis violett dargestellten Wolkentürmen –  wage ich ein kleines Rundradeln.

Sieh an, beim Aufbiegen aus unserer ruhigen Wohnlage in die etwa 200 m entfernte Straße – ein See auf der anderen Straßenseite mit Überlauf über die Mitte zu unserer Seite.

Wie gut, dass das nächste Auto erst nach meiner Passage eintraf!

Flerrentwiete – die Hainbuchen nass vom Stammablauf, der Fuß-/Radweg ist frei.

Wedeler Autal – Rückstau des Mühlenteichs bei starkem Zulauf Wedeler Au nässt die Auenwiesen.

Die Bäche ringsum sind von teils Niedrig-, teils Mittelwasserabfluss schlagartig um bis zu 1,20 m angestiegen, noch 0,5 m vom mittleren Hochwasser entfernt. Inzwischen sinkt der Abfluss, Rückgang der Pegelstände um 50 cm – wird sich fortsetzen.

Aus dem „Grünen B-Plan“ – von trocken auf nass – fliesst das Regenwasser gedrosselt ab.

Wie vorgesehen, stauen die Zwischenbereiche das Wasser gut ein, lassen einen hohen Anteil versickern – soweit nahe 100 % Luftfeuchtigkeit möglich, verdunsten.

Bei uns rund ums Haus sind Büsche und Bäume stark fruchtbehangen.

Jahreszeitengang, Wetter und Klima, haben die kleinen, grünen Früchte unserer Feuerdornbögen …

… schwellen lassen …

… und orange eingefärbt.

Dieser Buschbaum ist Grenzbestand Stadt Wedel / unser Grundstück. Die Vereinbarung ist, dass neue, lange Schüsse zu unserer Seite gezogen werden, blühen, fruchten, von der Vogelwelt genutzt werden können. Danach schneide ich sie – zur Freude unseres Gärtners – ab, so dass er die Hainbuchenhecke winterlich schneiden kann.

Eine späte Rose blüht – andernorts noch ein paar mehr.

Reicher Fruchtbesatz auch im „Wäldchen“.

Dort hat sich ein lange unbekanter Stängel zwischen den älteren Feldahornen hochgearbeitet, jeden Lichtfleck für Blühen und Fruchten nutzend – nun klar als Vogelbeere erkennbar.

Hoch oben, zwischen den Feldahornkronenspitzen, trägt dieser Wunderbaum auch reichlich.

Die ringsum frei bzw. in buschigem Bestand wachsenden Vogelbeeren tragen ebenfalls reich. Baum und Blätter wirken allerdings für Mitte August doch sehr herbstlich – mit allerhand sommerlichem Blattfall kürzlich.

Der Pfaffenhut färbt sich – langsam, aber bestimmt.

Seitdem wir dem Gärtner das Kugelschneiden abgewöhnt haben, blüht und trägt der Hartriegel (Cornus mas) prächtig.

Inzwischen gehen die Früchte von Rot in Schwarz über, werden demnächst von Vögeln entdeckt und für gut befunden.

Das dauert bei den städtischen Mehlbeeren, – anscheinend leidende, massiv Blätter abwerfende Bäume – noch einige Zeit.

Unmittelbar vorm Haus verfärbt der Schneeball seine Früchte ebenfalls von Rot …

zu Schwarz. Rosinenartige Früchte locken demnächst interessierte Kleinvögel verschiedener Arten, die sich hier von nah aus dem Haus beobachten lassen.

Nun hoffen wir heute auf einen trockenen Tag, haben von etwas südlicheren Anrufern bereits wieder von Schütts jenseits der Elbe gehört.

Möge der Wetterbericht für das südliche SH recht haben – wir wollen, anradelnd, mal wieder anderswo essen, Neues testen.

Read Full Post »

Fährmanssand – große Rauchschwalbengruppen, …

… immer in Aktion.

Bereits vor einigen Wochen sammelten sich – früh zugbereite? – Schwalbengruppen, liessen sich aber nicht fotografieren. – Jungstare setzten sich da ins Bild.

Jungstare auf Lebend- und Totbaum.

Ein großer Schwarm Krähen und Dohlen hielt sich in der Marsch auf, …

… verschwand in alten Pappeln. – Äusserst geschwätzige Bäume, ohne Sichtbarkeit der Verursacher, liessen Spazierende stillstehen.

Da waren dann unterschiedliche Orchester am Werk – Krähen und Dohlen, in hellerer Tonlage und anderen Melodien die große Zahl der Stare.

Zurück in die Gegenwart – querab Giesensand sitzt eine Krähe, mustert die Marsch nach ertragreicher x-ter Heuernte.

Ein Greifvogel (Bussard) nutzt, gerupft aussend, Heuballen zum Ansitz auf Beute.

Immer wieder interessant das unterschiedliche Verhalten von Graureihern. – Dieser fliegt ab. Links unten im Bild Wellen, vom stürmischen westlichen Wind ist Entenflott (Wasserlinse) zu dichter Masse zusammengeschoben.

Im Weiterflug – unscharf. – Nur mal der Farbgegensätze wegen in den Blog gesetzt.

Anderes Beispiel, nahe Idenburg, für einen Reiher während des Versuchs, die als nötig empfundene …

… Fluchtdistanz wieder einzuhalten.

Da gibt es aber, wie bekannt, coolere Kandidaten.

Dieser zum Beispiel, zwischen Schafen, stört sich überhaupt nicht an mir.

Nochmal in groß, da er so „abgeschnitten“ aussieht. Er steht in einem nur flach in die Marsch eingeschnittenen Entwässerungsgraben.

Mal sehen, was die nächste Runde bringt. Zur Zeit heisst es, knappen Freiraum zwischen großflächig ziehenden Gewitterschauern zu entdecken. – Etliche Leserinnen und Leser weiter südlich werden „ihren Teil“, bis hin zu lokalen Überschwemmungen bereits kennengelernt haben.

Read Full Post »

Das Mittagessen habe ich an / in bewährter Lokalität eingenommen. Die Offenau-Überschwemmungswiese nahebei steht zur Zeit insgesamt als Rinderweide zur Verfügung.

Zurück beim Restkies.

Die Kooperationspartner sind aus der Mittagspause zurück – am freigehaltenen Eck des öffentlichen Parkplatzes. – Der ist völlig überfüllt, neu ankommende Interessierte kreisen: Angesichts des Sonnenwetters strömt alles ins Freibad nebendran (das Rad wäre wohl die erfrischendere Alternative fürs Hin und Her …)! – Knallheisse Pkw!

Angesichts unserer Aktivitäten parke ich privilegiert – schattig auf dem Schulgelände (Sommerferien).

Auf dem Weg zur Krückau – harte Schatten!

Wir hatten vormittags eine günstige Zeit erwischt – die Krückau fliesst nun nicht mehr, staut ein. Die Flutphase hat begonnen.

Die letzte Fuhre …

… wird genau so gezielt platziert wie jegliches zuvor.

Offen zugänglicher Bereich fürs Schlussschütten – hier werden wir beim nächsten Mal weitermachen, vielleicht noch in den Herbstferien 2024.

Angelegte Depots warten auf Handarbeit zum Formen der Unterwasserlenker, z.B. auf Schulklassen oder andere Interessierte.

Zum Abschied ein Blick auf die angefütterte Enten-Überpopulation.

Erfreuter bin ich über diese Teichhuhnfamilie.

Abfahrt – super Arbeit, Platz sauber hinterlassen.

Mein Dank – auch der im Namen der Gewässerorganismen, gilt allen Beteiligten aus Stadt und Kreis sowie dem Gewässerpflegeverband Krückau!

Read Full Post »

Nach Ablaufen der Frühjahrshochwässer hatten wir das Werk aus Oktober / November 2023 angesehen und für die Sommerschulferien 2024 Ergänzungen sowie die Fortsetzung in der Strecke vereinbart.

Es ist so weit, Dienstag, 3. August 2024: Drei Sättel Kies (75 t) liegen bereit, es kann losgehen.

Die Arbeiten sind wie verabredet bei meiner Ankunft bereits begonnen. Kleine Pause für den Trecker mit Schaufel am Kanuanleger der Elsa-Brändström-Schule.

Der bekommt per Lkw Kies auf ein Zwischenlager und …

… platziert ihn zielgerichtet, hier zum Umfeldschutz einer Oberflächenwassereinleitung.

Im Fortgang der Arbeiten, ggf. beim nächsten Einsatz, wird mit zusätzlichem Kies punktueller Uferschutz mit ergänzendem Unterwasserlenker hergestellt.

Hier kann Vergleichbares unmittelbar vom Lkw her erledigt werden – Konzentration.

Die Fachleute vom Bauhof der Stadt Elmshorn meistern ihre Geräte, punktgenaues Arbeiten.

In der scharfen Erlenkurve wird inzwischen gesetzter Altkies um neuen ergänzt, …

… Material für den Unterwasserlenker platziert.

Arbeiten in Sichtentfernung.

Wir bewegen uns aufwärts, zum oberen Startpunkt des heutigen Einsatzes.

Zeichen der Zeit, Aspekte öffentlicher Parks – liegengelassener E-Roller, angefütterte Enten (daran wird angesichts Bevölkerungswechsels stetig gearbeitet).

Infozettelbeispiel aus Hamburg.

Stockenten auf der Krückau halten Abstand – offenbar Teil der „wilden“ Population.

Elmshorn kann sich zu seinem vielfältigen, dreidimensionalen grünen Krückauumfeld, dem Krückaupark, gratulieren!

Wir sind am großen Erosionsloch angekommen – hier im Foto optisch gnädig verdeckt von Brennesseln. Erstmal den Greifer seitwärts ruhigstellen.

Dann kann geschüttet werden. – Und noch ein Lkw, noch einer …

Von der Anfahrseite her scheint da ein niedlicher Dreieckkieshaufen längs zu liegen.

Real sind bereits mehrere Lkw geschüttet. – Weide und (rechts, nicht erkennbar) steiles Abrissufer sind noch nicht hinreichend bedient.

Der Trecker räumt zwischenzeitig – für weiteres Schütten – den Weg frei.

Öffentlichkeitsarbeit ist wichtig, auch hier: Stadt Elmshorn in Aktion.

Besten Dank für schicke Fotos und Pressemitteilung! 🙂

Und schon wird ergänzend geschüttet.

Der Punkt ist für diesmal erledigt, der Trecker schiebt den Weg frei.

Allerhand los hier – Aufmerksamkeit wird groß geschrieben.

Neuer Kies für das Zwischenlager, …

… per Trecker und Schaufel wird die Erosion um die Oberflächenwassereinleitung am Kanueinsetzplatz bereinigt.

Auch in der scharfen Kurve ist noch Kies zu ergänzen.

Der wird, so lange es möglich ist, vom Lkw gegreifert. Der Rest …

… wird an geeigneter Stelle ins Ufer geschüttet, z.B. hier am Ende der scharfen Kurve, in Lücken links und rechts der letzten Alt-Erle vor längerer kanalartig gerader Strecke.

Zwei Drittel des Materials sind „drin“. – Mittagspause.

Demnächst geht`s weiter.

Read Full Post »

Nach kleinem Begrüßungstrunk haben wir vorgezogen, das Mittagessen drin zu geniessen.

Nach dem Bestellen müssen wir nicht lage warten, lernen neues Personal kennen – hier noch mit einer Suppe. Ein lebendiger Mensch übernimmt die unmittelbare Bedienung, die Maschine erleichtert den Transport.

Bunter Salat vornweg, sehr schön.

Während alle anderen ihr Essen aus der Mittagskarte wählen, empfinde ich es als Muss, örtlich passend, Scholle Finkenwerder Art zu bestellen.

Man sieht den Fachmann – ich kann`s noch. Ein Viertel Scholle ist genossen, entspricht bei dieser Saison-Version wohl einem der anderswo angebotenen kleinen Filets.

Also, noch 3 kleine Filets freipräparieren (und geniessen!) … – Da will ich in der Beschreibung nicht so knapp bleiben. Wir befinden uns bei „Bundts„, einem historischen Hotel und Gartenrestaurant – können den Besuch nur empfehlen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. – Hier weiss man, was gut ist und geht angesichts steter Veränderung, wie das erste Foto zeigt, mit der Zeit.

Für die Nachfahren – ein Foto der Hauptskeletts, die „Tote-Tiere-Sammlung“ hat immer Interesse an neuem.

Unaufdringlich steht das neue Personal stets zur Verfügung.

Das war ein Genuss! – Nun draussen, Blick zum Himmel. Da oben grummelt`s verdächtig!

Lange war unser Treffen angedacht, in stetem Kontakt wurde angesichts wechselnder Wetterberichte überlegt, ob wir verschieben müssen.

Wir trauten uns in der Annahme, in beiden Abfahrrichtungen ungeschoren nach Hause radeln zu können.

Wieder mal ein Erlebnis – wir also Richtung Fähranleger Rüschpark, Finkenwerder.

Hinterm alten Deich Neuenfelde zurück.

Rüber beim Schottenhus, vgl. voriger Beitrag.

Durch die Obstplantagen, entlang der baumfreien Strecke Neßdeich erreichen wir die Landebahn Airbus.

Da ist gerade schwer was los – aber nicht mit Flugzeugen. Eine Karawane Pkw zieht als rush hour-Quell gen Süd-Tor.

Gut, wieder raus aus dem Verkehrsgewühl, durch Wohngebiet und den Rüschpark erreichen wir die Elbe. – Die Fähre ist schon in Sicht.

Schonmal ein Dach über dem Kopf! – Blick zum Hamburger Hafen, da rauscht gerade mächtig Gewitterwasser runter.

Ausgestiegen, gen West über den Elberadweg – Licht und Schatten zeigen: Wir radeln „on the bright side of life“.

Die Sonne strahlt Blankeneses Prunkhang an.

Blick West – bei Wedel sieht es nicht vertrauenerweckend aus.

Gegenüber, in Buxtehude, geht gerade ein lokaler Gewitterschauer runter. – Wer die Realität nicht abkann, fährt an solch Tag am besten mit Scheuklappen.

Tragische aktuelle Information: Just an dieser Stelle ist jüngst ein kleines Mädchen ertrunken (Vorsicht, Bundeswasserstraße, unkalkulierbare Strudel auch durch Ebbe und Flut!). Nicht nur Bundeswasserstraßen, auch die „Kochtöpfe“ Baggerseen mit ihren steilen Ufern bergen größte Gefahr – auch hier verzeichnet Hamburg gerade einen weiteren Badetoten der ohnehin besorgniserregenden „Badesaison 2024“.

Scharfe Böen holen die Hamburgflagge aus vorher schlappem Dasein.

Grenze HH-SH überradelt – im Westen, hinter dem KoKW, dräut es auch.

Schaffen wir den Rest trocken?

Wir trennen uns – kurzfristig. Radelnd, gleich scharf rechts rum mit Teilschieben am Steilhang, ist eine Variante.

Ich selbst komme mit den steilen Stufen gut zurecht, die Elbewanderradler bisher verärgerten – Bruch des Elberadwegs, offenbar in kaum einem Führer erwähnt.

Rundumblick auf der Höhe – „das Wetter“ ist verdammt nah (und schnell)!

Nur noch Süd-Nord, ein kleines Reststück – mit Theaterdonner von schräg links.

Geschafft, im Fahrradhäuschen!

Glück muss der Mensch haben! [Nur kein Neid, liebe Leserinnen und Leser – bei solch Risikoradeln bekommen auch wir unseren Teil gelegentlich ab.]

Read Full Post »

Tide-Elbe, immer wieder neu – der Tidehub von 3,60 m lässt einen manchmal ordentlich kraxeln. Zum Glück ist gerade Halbzeit der Ebbe, die Steilheit könnte also noch extremer sein (bei Tidehochwasser geht es dann fast waagerecht).

Der Zustand der Elbe – haben wir ihr alle geistig den Rücken zugewandt? – ist gegenwärtig verheerend.

Wiederholte Elbevertiefungen, zuletzt auch maßgebliche Verbreiterungen der Fahrrinne, haben bekannte Gefahren zur Realität werden lassen. Seit der Jahrtausendwende, dieses Jahr verschärft, sind die Gewinne der Abwassertechnik, konsequenter Kläranlagenbau ff. dem Logistikwahn zum Opfer gefallen. Wohl die Hälfte der Milliarden Euro, die in Gewässerverbesserung flossen, sind in ihrer Positivwirkung, die sich in den 1990ern deutlich abzeichnete, dahin.

Und – nützt es was, das zu wissen?

Lernen aus Naturbeobachtung – Kleinklima – am Nordhang des Südufers, mindestens zeitweise schattig im Tagesgang, sind Algen in der Lage, die Wasserbausteine zu besiedeln, zumindest einen kleinen Beitrag für Umfeld- und Umweltverbesserung zu bewirken.

Symbolfoto Baum, Pappel neben dem Seglerhafen Rüschkanal – es schnackt und schnattert und singt darin, dass es eine Pracht ist. Große Starenschwärme sammeln sich seit einiger Zeit, verblüffen mit ihrer Flugkunst-Choreographie.

Blick über die Ausfahrt des Rüschkanals gen Ever Arm, es geht Richtung Tideniedrigwasser – rechts der Elbhang am Nordufer, Blankenese am Horizont.

Die Fähre ist nach Teufelsbrück unterwegs. – Hätten wir geahnt, dass das rote Ding ein Aussichtsturm und kein Sturmflutfluchtturm sein soll, wären wir wohl hochgeklettert …

Manchmal ist man später schlauer (für diesmal zu spät).

Wir radeln am Seglerhafen entlang (kein Foto von den Booten). Massen Restbeton zeugen von der Vergangenheit dieses Gebiets – U-Boot-Bunker.

Entlang der Hauptstraße Finkenwerder – man glaubt`s nicht: Dies ist noch immer eine der Haupt-rush hour-Routen im südlichen Hamburg. – Zur Zeit, wie zu sehen, rusht es gerade nicht.

Durch ein beschauliches Wohngebiet radelnd – Zone 30, wie sich das gehört – queren wir das Finkenwerder Fleet, …

… erfreuen uns am lichten Knick-Schatten entlang eines Kleingartengeländes …

… und radeln weiter, hitzig-sonnig, Richtung Neßdeich.

Im Slalom – Lärmschutz !! – nähern wir uns …

… der Hauptstraße gen Westen – Bushalt, Zaun, Aufsichtsturm in Sicht.

Sonnig-hitzig geht es hier weiter. – Wieso steht auf dem Lärmschutzdamm nix Grünes!? – Oder soll das – mit Lücken – ein Deichersatz sein?

Rabenkrähen, hoch auf Masten hecheln – fast wie wir hier unten.

Erinnernd an die Justizvollzugsanstalt Hahnöversand – Zaun und Turm …

… aber – Flugzeuge !! – es ist „nur“ das Airbus-Gelände.

Gen Neuenfelde, Ziel in Sicht – jetzt heisst es, richtig abzubiegen.

Aber wie das oft so ist – alle Wege führen nach Neuenfelde.

Schnell mal links rüber geguckt – Winzblick erfasst die seit der verheerenden Sturmflut 1962 abgeschleuste Alte Süderelbe.

Hoppelig geht es durch Obstplantagen weiter.

Auf dem alten Deich Neuenfelde – Blick über tief unten in der Marsch liegende Obstplantagen, am Horizont Blankenese am gegenüberliegenden Elbhang.

Andersrum geguckt, auch über Obstplantagen – dem Hamburger Hafen entgeht man hier nicht.

Ein Schild, neben dem Foto – sagt „Dat Schottenhus“.  – Verwirrung – – – sind hier in der Gegend nicht nur irgendwann Holländer angesiedelt worden, auch Schotten?

Das muss die Hitze sein! – – – Vorn im Bild sichtbar ist die Erklärung. Einschubhalterungen für Sturmflutschutz. „Schotten“, das sind hier unter Dach auf der Deichkrone gelagerte haltbare Bretter, die die Einstauhöhe der Sturmflut-Elbe bei Bedarf aufstocken (möge das Vergangenheit sein, der Hauptdeich im Norden immer halten).

Blick gen Süden – Reetdachhausfronten, zur Straße ausgerichtet.

Wir sind runter vom alten Deich Neuenfelde – noch ein kleines Stück radeln …

… und wir sind am Ziel.

Die Räder, verdoppelt, sind hinter Blumen gut geparkt.

Draussen oder drinnen ???

Nebendran, auf dem Minigolfplatz übt bereits eine Familie.

Wir bleiben erstmal draussen, beschattet – Zischschsch.

Danach geht`s rein.

HF 31, Schiffsmodell der Finkenwerder Fischkutter – hier gibt`s ein wenig zum Nachlesen.

Gegessen wird im nächsten Bericht.

Read Full Post »

Lange nicht gesehen, etliche Anlässe haben wir nicht in Treffen realisieren können – jetzt aber, gestern, klappte es!

Wir sind verabredet südlich der Elbe, Hamburg-Neuenfelde.

Zum Queren nutzen wir diesmal nicht die Lühe-Schulau-Fähre, sondern den HVV (Hamburger Verkehrsverbund). Also erstmal diesseits gen Osten, zum geeigneten Fähranleger radeln.

Grenzwertig, an der Grenze SH-HH – Gewerbegebiet Wedel, von Kenntnis Klimawandel nichts zu sehen, kommt hoffentlich während der Entwicklung.

Vor dem Elbhang, gerade die Grenze überradelnd – „Bäume wachsen lassen“ hiesse (heisst ???) hier lokal passendes Motto.

Schnell sind wir am Leuchtturm Wittenbergen angekommen.

Wir blicken über die Elbe – ganz links (Rest des) Flachwassergebiet(s) Mühlenberger Loch, Rest-Optik der Sietas-Werft an der Estemündung, fast das Gesamtbild prägend Elbinsel Schweine- / Hanskalbsand.

Sandstrand Wittenbergen, Fahrwassertonne, Buhne, Elbinsel Hanskalbsand.

Elbstrand Blankenese – Blick über das Mühlenberger Loch auf die Estemündung. Von links naht ein Binnenschiff, passiert gleich Wrackrest, dann Buhne.

Das Binnenschiff ist vorbei. Ultraturbulenz, Wellen, Sog zeigen den Grund für Badevorbot! [Auch, wenn der vornehme Hamburger es nicht so nennt …] – Da kann der Sandstrand noch so locken.

Leider wird die Thematik Schwimmen – allüberall in Natur- und Technik-Gewässern – nicht ernst genug genommen.

Im Weiterradeln – Silhouette Efeubaum, Biergarten.

Elbhang Blankenese, Hamburg-einwärts – Schiff in Sicht, offenbar gross!

Blick „nach drüben“ – kein Mühlenberger Loch mehr! Umweltsünde ersten Ranges, wie die Elbvertiefungen nicht hinreichend kompensiert.

Containerfrachter, Airbusgelände – was ist hier „Green“?

Detail-Ansicht Luftfahrt.

Gesamtansicht Schiff – Evergreen, Ever Arm, 400 x 62, TG 11, m.

Im Detail – Sichtbeziehung ist dem Hamburger alles!

Der Schnack sagt, um das Mittelmeer zu sehen, würden Hamburger nicht nur (Bäume absägen,) die Harburger Berge, sondern auch die Alpen abtragen.

Anleger Teufelsbrück – Hoppla, ein Löwe, wir waren schnell!

Sollte das die Fähre „rüber“ sein, eine früher als wir anpeilten?!

Mehr dazu demnächst.

Read Full Post »

Der Elbdeich bildet meinen Horizont beim Radeln auf der Deichverteidigungsstraße. – Gestern guckt da wer rüber, großer Schnabel.

Mal gucken, wer da guckt.

Sommerlicher Elbdeichhorizont Fährmannssand – rauf!

Auf der Deichkrone, Blick Stade / Auwaldreste Heuhafen Hetlingen, Haseldorfer Binnenelbe. – In ein paar Dutzend Meter Entfernung sitzt da wer.

Das Zoomen bringt nicht viel. Kleines Fernglas zeigt einen Seeadler mit ausgebreiteten Flügeln, der sich das Ringsum ansieht.

Ob der nun auf Beute sitzt oder entspannt – das weiss nur der Vogel.

Vorbeikommende, die kurz verharren, dann den Deich Elbe-seitig runterradeln, nehmen ihn nicht wahr. Auf kleinen Hinweis beim Rundum-Fotografieren reagieren sie überrascht und erfreut.

Nahe Idenburg ist für grünenden Horizont gesorgt. Die Jungbäume (Eiche, Amerikanische Eiche, Ahorn, Weissdorn), die nach und nach kranke Eschen ersetzen, sind gut angewachsen.

Horizont oben, auf der Holmer Geest – Alteichen bieten nicht mehr das Bild, das wir gewohnt waren. Krankheit liess sie durchsichtig werden.

Weiter entlang der B 431 Richtung Wedel – Baumallee, Mais.

Der Mais …

… mit seinem hohen Einsatz an Stickstoffdünger, -verlusten in die Luft und ins Grundwasser, ist beteiligt an den Ursachen für das Kränkeln vieler Bäume, ganzer Wälder.

Weiter geht`s – – – diverses Grün heutiger Zeit, Umgang mit Wasser.

„Grün ist Leben“ – Werbespruch nicht zuletzt zu Intensivkulturen Mais bis Baumschule / Gärtnerei. – Ein Verständnis für „Wasser ist Leben“ wird allzuoft bei deren Praktiken, z.B. ungesteuerter Wassereinsatz über Tag, auch bei Mittagssonne, vermisst.

Letzter Horizont für heute, Beispiel Boden- / Flächennutzung. – Zeitlich zu verstehen, im Baumschulkreis Pinneberg, oft zu sehen. „Horizont B-Plan, Bebauung“ ? ? ?.

Der Zeithorizont – Die „Fruchtfolge“ verläuft oft genug so: Auf Obstwiese / Baumschule folgt Mais, parallel B-Planung – anschliessend, wenn alles klappt, Bebauung.

Möge letztere mindestens lange vorhandenes Wissen über den Umgang mit Boden, Wasser, Luft in Planung und Umsetzung berücksichtigen.

Read Full Post »

Radweg Wedel – Holm, entlang B 431, „Grün ist Leben“ steht da, ganz unterschiedliches Grün ringsum.

Randgraben Brunnenschutzgebiet in der Marsch – eine Höckerschwanfamilie begrüßt mich.

Da ich offenbar nicht störe, widmen sich alle der Körperpflege.

Am Bullenfluss, nahe altem Elbdeich Hetlingen, sind die Jungrinder diesmal neugieriger als gewöhnlich.

Beispiel Bullenfluss, Tideniedrigwasser – auch der kleinste Marschgraben zeigt sein Bestreben zu mäandrieren.

20 Jahre Technik, ZIM America – Containerfrachter 300 x 40, TG 10,8 m.

Querab Giesensand zeigen mir ein Silber- und …

… ein Graureiher ihre Rücken.

Elbdeich Fährmannssand, Tideniedrigwasser – die Rinderherde zieht mit steigender Sonne ins Watt, Kühlen im „Seewind“.

Aus Hamburg naht Historisches, Kohlerauch hustend – der Dampf„(maschine)Eisbrecher Stettin, 52 x 13, TG 6 m.

Wenn ich den Fahrplan richtig lese, ist das gut 90jährige Schiff gerade auf Tour gen Rendsburg.

Ein Graureiher beobachtet das abfliessende Wasser der Binnenelbe genau, weiss, warum er hier steht – Hintergrund: Elbdeich mit Sperrwerk Wedeler Au.

Demnächst folgen ein paar sommerliche Horizonte.

Read Full Post »

« Newer Posts - Older Posts »