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Archive for the ‘westlich HH’ Category

Überraschung beim Eintauchen in die Marschebene – Überflug tausender Nonnengänse, Blick mit dem Zug.

Ringsum bleiben Wanderer, Jogger, Radler, Autofahrer stehen. Immer mehr Gänse kommen „von hinten“, bei lockerem Flug scheint kein Ende in Sicht.

Kleiner Ausschnitt – vorm Geesthang lassen sich nach und nach alle nieder.

Vorm Elbdeich Fährmannssand, Elbe, kurz nach Tidehochwasser – Ostwind und abfliessendes Wasser malen Strukturen.

Meine Tour verläuft aussendeichs – Limikolen wie Strandläufer finden Nahrung im Süßwasserwatt vor Stader Geest- und Windmühlenhorizont Niedersachsens.

Und wieder ein Nonnengansüberflug – an der Wasserkante hält sich eine dicht gedrängte Nonnengans“linie“.

Nochmal näher ran(gezoomt).

Vorm Elbdeich Kleinenten, Brandgans, Möwe, Limikolen, hinten die Nonnengänse.

Brandgänse und Kleinenten.

Ein mittlerer (< 300 m lang) Containerfrachter zieht seewärts, Dunst kommt auf. – Ich quere den Elbdeich.

Vor dem alten Elbdeich Hetlingen treffe ich einen Storch.

Der ist emsig bei der Sache – sucht, findet, schnappt, schluckt in rascher Folge.

Nicht weit entfernt, querab Idenburg ein zweiter Storch – nicht weniger erfolgreich bei der Morgenbeschäftigung.

Inzwischen wird gebrütet. Nach erfolgreicher Jagd steht der Partner neben dem – oft nicht sichtbaren – Brütenden auf dem Nest.

Am Bullenfluss zerflusen letzte 2024er Rohrkolben.

Zuhause bewundere ich heimische Frühblüher. Die haben wir auf möglichst dauerhaft unberührtem Boden jeweils in kleiner Zahl als Test angepflanzt.

Während ringsum Laub entfernt, Boden freigelegt, eifrig gehackt, ein- und ausgepflanzt wird, zeigt unser unberührtes Beispiel an, welcher Standort welcher Pflanze zusagt. So werden nach und nach Lücken geschlossen. Nichts ist zu tun, wo Natur auch im Stadtraum so walten kann.

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Pinnau, Pinneberger Straße – das ist gut 6 km weiter bachauf, auch dort gibts allerhand zu sehen. –  Darüber wird ein andermal zu berichten sein.

Blick bachauf am Zielort – Wasser möchte sich winden.

Was da so idyllisch daherzukommen scheint, ist in Wahrheit ein brutales Geschehen – im Jahr 2025 der EG-Wasserrahmenrichtlinie.

Blick bachab, ländlich / urban – Pinnebergs Hochblocks ganz liks am Horizont.

Die Gewässersohle zeigt, die Pinnau ist hier überbreit, hat derzeit keinerlei Struktur, ist von bewegten Erosionssand geprägt.

Das Gewässer liegt tief in der Landschaft, ist übersonnt und im Sommer überheizt. Harte Gewässerunterhaltung hat teils kräftig in die Ufer eingeschnitten – ein no-go seit Langem!

Wie weit das momentan für Verbesserungen vorgesehene Kiesmaterial reichen wird? – Dass auch diese unnatürlichen Spiegelungen im (derzeit schlaffen) Fliessgewässer turbulenziert werden können, nehmen wir für die erste Aktion noch nicht an.

Vorweg begeisterten uns jüngst bekieste Stellen. Die werden vorgestellt, wenn der erste Akt abgeschlossen sein wird.

Der Heimweg führt vorbei an Tangstedts Storchenpaar. Kaum sichtbar: der Kopf des bereits brütenden Partners.

Ein am Weg liegendes Steakhouse kommt mir zeitlich recht.

Da gönne ich mir mit Käse überbackene Broccoliröschen und Sauce Hollandaise.

Der Rellinger Frühling – trotz allerlei wüstem Verkehr aufgrund von BAB-Teilsperrungen und zugehörigen „Fluchtbewegungen“ komme ich gut nach Wedel.

Es ist doch immer schön, gegen den Strom zu schwimmen.

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Kühl und sonnig starten diese Tage.

Ich traue meinen Augen kaum – 31. März, da ist die 1. Schwalbe, die noch keinen Sommer macht.

Nachfrage bei der NABU Vogelstation bringt Klarheit „… wir haben schon alle drei Schwalbenarten dieses Jahr an der Station gesehen. Rauch- und Ufer waren so ziemlich zeitig da wie in den letzten Jahren. Die Mehl war ca 15 Tage zu früh.“ – Dank dafür!

Reiherspuren am Zulaufrohr zum Bullenfluss Idenburg.

Von Idenburg her rumpelt Nonnengansmasse heran, …

… zieht mit lautem Gezeter wieder zum Ausgangspunkt zurück.

Bullenfluss am alten Elbdeich Hetlingen, die Ebbe bringt es an den Tag: Nutria …

… hat Spass am Schlickrutschen und …

… findet Weg und Gelegenheit, wieder in feste Gefilde zu kraxeln.

Graureiher und Entenpaar in der Hetlinger Binnenelbe.

Blick vom Elbdeich Hetlingen binnendeichs – ein schwarzes Schaf ist (nicht) immer dabei.

Ein Graureiher quert nahebei von der Elbe binnendeichs.

Wovon die ganze Zahl Fischfreunde so lebt?

Von Fisch (und anderem, was so kreucht und fleucht) natürlich. Zur Zeit …

… ist beispielsweise die Laichwanderung der Stichlinge imgange. Das müssen aberwitzige Zahlen sein!

Da Solcherlei nicht regelhaft in (m)einem Netz landet (und auch nicht regelhaft geteilt wird), haben Normalos von der Produktionskraft der Natur bei halbwegs intakten Lebensräumen kaum eine Vorstellung. (Vermutlich ist das auch gut so. – Wir strapazieren unsere Umwelt im Umfeld ohnehin allzustark.)

Wasser auf überheiztem Acker – muss sein in diesem trockenen Frühjahr, die Saat soll keimen.

Als hätte man mich gesehen, … – wurde der Sprühsegen flugs abgestellt.

Der Pferdetümpel, kürzlich noch beim einzigen Märzregen vorgestellt, schwindet derweil zügig vor sich hin.

Und nochmal Geflügeltes bei der Rückkehr: Wollschweber an Mahonie.

Diese Sorte Insekt kenne ich bisher nur aus den Puzzle-Blogs.

Keine Ahnung, ob ich nie ein Auge dafür hatte, oder sie nun aus östlicherem Elbegebiet hier „an der Küste“ landen.

Demnächst geht`s wieder an den Kies. Das Wasser will (neben Lebensraumstrukturverbesserung) in der Landschaft zurückgehalten sein.

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Das im vorigen Betrag geschilderte Bekiesen des linken Pinnauufers verlief „schlank“. Der 3-Achser Lkw (2 Anfahrten) konnte aufgrund günstiger Anfahrverhältnisse seine jeweils 15 t Fracht unmittelbar vom Anfahrweg in die zerstörten Uferpartien schütten.

Für den Nachmittag ist Anlieferung eines zwischengelagerten Sattels Kies (25 t) in 3 Fuhren per Trecker mit Mulde verabredet.

Bis dahin nutzen wir die Zeit, aus den Uferdepots Struktur auch in die Sohle zu bringen.

Sofort setzt turbulent die Lenkwirkung des Unterwasserkieses ein.

Das freut nicht nur den Mann am Gerät.

Die andere Uferseite freut sich schon auf den Trecker-Mulde-Kies.

Interessierter Besuch stellt sich ein.

Arbeit mit Schaufel an einer Schüttung bachauf.

Da kommt er ja …

Der erste Probeschütt ist drin – passt.

So fahren wir …

… Schütt …

… für Schütt …

… fort – und warten auf die nächste Fuhre.

Weiter aktiv! – Es bildet sich …

… aus den zunächst angelegten Unterwasserlenkern eine beide Ufer verbindende Rausche.

Der Abend naht – der Trecker auch.

Schütten im Abendlicht.

Umsetzen.

Rest dazu.

Die letzte Fuhre steht an.

Das Ergebnis sieht doch prima aus!

Ich verabschiede mich – der Kies wird weiter gekonnt in Form gebracht.

Der Heimweg, mit Zwischenstopps an roten Ampeln, bietet dann …

… noch einen schönen Tagesausklang.

Das alles geschah vor knapp 2 Wochen. Morgen kommt, so alles klappt, etwas bachauf Kieslieferung für ebenfalls verabredete Rauschengestaltung. – Wäre doch gelacht, wenn aus Einöde nicht ein lebendiger Bach entstehen könnte ! ? !

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Eine gemeinsame Begehung mit Zuständigen hatte für eine extrem überbreite und übertiefe Pinnaustrecke, …

… mit erheblicher Uferzerstörund und Sanderosion …

… ergeben, dass bachab dieser Kurve die Situation entschärft und der Gewässerlebensraum verbessert werden soll.

Alle erforderlichen Zustimmungen wurden eingeholt – Start.

Durch idyllisch wirkendes Gelände fahre ich an.

In der Ferne – da wurden bereits erste Schüttungen vorgenommen, auf der Kante liegender Kies wird in die Pinnau geschaufelt.

Auf meinem Weg dorthin, „bewaffnet“ mit der bewährten Harke, sehe ich in einer Gefällestrecke (Mittelwasserabfluss) die natürliche Geröllsohle des Bachs auf Moräne.

Ein Stück weiter prägt massenhaft erodierter Sand das Gewässerbett.

Das gilt es, durch Stabilisieren der Ufer und Dynamisieren der Gewässersohle zu verbessern.

Die erste Schüttstelle – erstaunlich, wo so ein 3-Achser Lkw sein Gut längs unterbringt.

Die zweite Stelle ähnelt der ersten – 15 t Kies, fast „wie weg“.

Wir blicken jenseits der Teststrecke bachab – Baum vor „Kanal“ mit Kurve.

Blick über die untere Schüttung – es gilt, beiden Form zu geben.

Von gegenüber wird für den Spätnachmittag Traktor mit Mulde erwartet. Dort wird jeweils eine vergleichbare Menge Kies geschüttet werden.

Im flachen Wasser wate ich aufwärts – schon ein extremer Anblick, solch überbreite, übertiefe Strecke mit meist strukturlosem Grund.

Die (derzeit) obere Schüttung wird sichtbar.

Wir machen uns ans Werk – mit Schaufel und Harke, während wir auf die Traktor-Mulden-Lieferung(en) warten.

Das weitere Geschehen dieses Spätnachmittags folgt demnächst hier im Blog.

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Angesichts des trockensten März aller (Aufzeichnungs)Zeiten sind wir entwöhnt – es regnet! Wie angesagt! Die Statistik wird das aber wohl nicht wesentlich ändern.

Der Zeitumstellung (wohl?) geschuldet mutterseelenallein unterwegs – durch die frühen Japanischen Kirschen.

Gleich am Rand der Wohnbebauung, noch kein B-Plan in Sicht (! früherer Zukunftswahn scheiterte …) – …

… ein weiteres Beispiel BaumSchulKunst: giftig-Gelb.

Der Pferdetümpel ist mein Ziel – langsam, aber sicher sinkender Wasserspiegel, aktuell regnerisch bewegt.

Schlussfoto: Wind- und Wetterzeiger Pferd – alle Hintern gegenan.

Das reicht denn auch. Regenjacke, Regenhut und Hosen hängen zum Trocknen.

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„Grün ist Leben!“ – auch im Pinneberger Baumschulland. Der frisch gekrümelte Acker im Hintergrund wird ebenfalls demnächst ergrünen.

Mal abwarten, ob der für morgen angesagte Regen fürs Keimen ausreicht.

Warum aber sehen wir ringsum so viele Flächen in giftig-Gelb?

Pestizideinsatz mit Totalherbizid ist weder Boden- noch Wasser-schützend – zwingend erforderlich ist er, wie die Praxis hinreichend zeigt, ohnehin nicht.

Zum Glück hat der Frühling mehr zu bieten.

Was für ein Wetter!

Es empfiehlt sich, eine Kopfbedeckung dabei zu haben (und früh genug zu nutzen).

Lerchengesang erfüllt mancherorts die Luft.

Bei Tideniedrigwasser leuchten an besonnten Stellen auf Schlick Grün- und / oder Blaualgen, …

… an Schwachlichtstellen goldbraun Kieselalgenmatten.

Dichte Polster Scharbockskraut finden sich an kleinklimatisch bevorzugten Stellen, auch …

… Buschwindröschen zeigen sich bereits.

Von Westen anradelnd blicke ich auf Schlehen- und Mirabellenblüte …

… am Steinweg, …

… hier, betrachtet von Ost, mit Kopfweidenreihe vorndran.

Auf der Geest blühen frühe Japanische Kirschen als Großbäume, …

… in unserer Nachbarschaft in der kleinen Version als Allee.

Hier und da zeigen Magnolien ihren reichen Blütenansatz. Es beginnt wieder das Spielchen – wird es zu gegebener Zeit Nachtfrost geben?

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Stockente über Sandflachwasser – helle Flecken.

Neben Turbulenzspiegelungen, rechts – ich vermute: Körbchenmuschel.

Besucher am Wassererlebnisbereich, Niedrigwasserabfluss der Wedeler Au.

Die beiden Erosionsminderer.

Der Abriss mit massiver Bodenzufuhr in den Bach ist beruhigt.

Rechts baut sich eine kleine Untiefe auf, links ist erkennbar, dass der Kies durchströmt wird.

Klarwassergestrudel – der Buschweidenast, oben im Luftraum, zeigt Eisenbelag.

Klarwassergestrudel, Detail – die Rauigkeiten helfen mit ihren Turbulenzen, die Eisenbelastung schneller aus dem fliessenden Wasser an festen Oberflächen niederzuschlagen.

Durchströmter Kies – was in der Beobachtung durch ständigen Lichtwechsel auffällt, ist gar nicht so einfach im Foto zu fixieren.

Veränderungen durch höhere Abflüsse – da können wir wohl lange drauf warten. Der März im hiesigen Umfeld jedenfalls ist inzwischen als trockenster seit Beginn der Wetteraufzeichnungen charakterisiert.

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Der westliche Flachsee an der Vogelstation Wedeler Marsch ist seit geraumer Zeit beliebter Aufenthalt für Brandgänse.

Eine Weile können wir – inklusive regelhaftem Tohuwabohu – Nonnengansschwärme noch beobachten.

Eine Vielzahl Entenarten bevölkert ebenfalls die Gewässer ringsum.

Neben den zahlreichen Sturmmöwen kennzeichnen auch Lachmöwen das Umfeld.

Radeln hinterm Deich – Radler, Deichwanderer und etwas Großes im Umfeld des Hofs Fährmannssand.

Blick von der Deichkrone – da naht die EVERGREEN ALP, 400 x 62 m, vom möglichen Tiefgang 17 m 12,3 nutzend.

Fast scheint es, als besinne sich Hafen Hamburg auf Kooperation. Riesen laden künftig in Wilhelmshafen um und die Elbestrecke wird von kleineren Transportern beliefert (?).

Spiegelung bei Tidehochwasser – so zieht das Riesenschiff seewärts.

Umdenken im deutschen Hafenwesen? Wir sind gespannt.

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Während des Bekiesens des Sauerbeck im Geest-Marsch-Übergang war „die Ebbe“ günstig. Alle Arbeiten konnten bei guter Sicht auf Ufer- und Gewässersohlensituation erfolgen – vgl. gestriger Beitrag.

Gestern komme ich bei Tidehochwasser vorbei – hätte geplant sein können, war aber purer Zufall.

Blick Richtung Mündung in den Bullenfluss – geringer Abfluss, Rohrauslauf nun ohne Abriss, turbulent auf Kies, Einstau bei Tidehochwasser.

Die tief angelegte Berme bachauf saugt am Rand Feuchtigkeit, wird bei nicht so trockenem Wetter neuen Lebensraum für Organismen des Gewässerumfelds bieten.

Kleine Uferschutz- und Lebensraumstudie – die Natur erledigt das mit Baumwurzeln, guter Halt, massenhaft dreidimensionale, kleine Lebensräume.

Der Mensch erledigt das angesichts des steilen Ufers neben der Straße technisch – mit gestackt gehaltenem Eichengeflecht.

Die Zeit wird zeigen, ob sich in der Böschung geeignete Büsche und Bäume ansiedeln, die den Uferschutz übernehmen. Dann könnten Stackpfähle und Eichengeflecht ersatzlos „kompostieren“.

So ist das Rohr durchgängig.

Wechsel ans linke Bachufer – zu erwartende Setzungen und Verlagerungen der Kiesel werden, so nötig, kompensiert werden.

Die Rauschen …

… stehen prima – rauschen nun wegen Fluteinstau selbstverständlich nicht. Kurze Zeit nach Ebbe-Eintritt wird das aber wieder losgehen.

Meinen Weg setze ich gen Süden entlang des nicht veränderten Marschkanals fort.

Angesichts des derzeit geringen Bachabflusses aus der Geest treffe ich erstes, trübes Flutwasser der Elbe im unteren Drittel der Gesamtstrecke.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei Tideniedrigwasser fliesst auch hier das – vorübergehend eingestaute – klare Bachwasser bis zur Mündung in den Bullenfluss. Hohe Abflüsse von der Geest prägen die gesamte Strecke mit ihrem Klarwasser.

Das wird ein spannendes Geschehen, Neues bei jeder Tour hier entlang.

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