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Archive for the ‘Vögel’ Category

Wir sind natürlich weiterhin begeistert, solch aufmerksame, eigensinnige und konsequente Tiere zu sehen – wie hier am Strand von SPO.

Vorweg – in Erinnerung an unsere Kampfdackelzeit. Die Eigenschaften der Terrier (ob Tier, ob Mensch) sind wichtige Bestandteile auch im lebendigen Geschehen unserer Gesellschaft. Manchmal wünschte man sich mehr davon.

Nun aber zum eigentlichen Bericht. – Für Kleine bis Große ist in St. Peter-Ording und Umfeld interessant, tierische Angebote wahrzunehmen. Für zwei Einrichtungen, den Westküstenpark in SPO und das Multimar Wattforum in Tönning, werden im Folgenden ein paar subjektive Eindrücke gegeben.

2 Flieger – Den Westküstenpark in SPO nimmt man bereits bei Spazier- oder Einkaufsgängen wahr.

Häufig sichtbare, frei fliegende Störche und Reiher sind dem Angebot des Westküstenparks, Robbarium, geschuldet. Sowohl eigene Tiere als auch Gäste von ringsum segeln über SPO Dorf.

Weissstorch und Graureiher im Westküstenpark.

Wir sind immer wieder erstaunt, wie solch im Flugbild riesig wirkender Storch neben einer Silbermöwe ziemlich klein wirkt.

Das Gleiche gilt für Graureiher – hier im Vergleich zu „dicken“ Nilgänsen.

Immer wieder gern gesehen: der Schwarzstorch.

Der Schwarzstorch ist Symbol eines umfassenden Gewässerschutzes, vom nassen Medium bis ins Umfeld, Auen und Auwald.

Rauchschwalbe – ein leider selten werdender Besucher.

Bei den Vierbeinern beeindrucken uns immer wieder die unterschiedlichen Hornformen der Ziegen.

Alter Bock.

Mutter führt die Jüngsten aus.

Aquarien vermitteln Süß- und Salzwasser – Flussbarsch und Wollhandkrabbe.

Der Schnäpel, besonderer Wanderer zwischen den Welten – Symbol für bislang nicht ausreichende Gewässerrestaurierungen.

Die Seehunde – begeistert, dass die Fütterung (mit interessanten Informationen) begonnen hat.

Konzentration.

Seehund zum Anfassen, neu – die Kleinen erfreuen sich am geradezu flauschigen Fell des neuen Exponats. Das vorweg langjährig genutzte hatte teilflächig anstelle von Fell nur noch Lederhaut zu bieten.

Zum Abschied grüßen die Kormorane.

Mal sehen, wann wir das nächste Mal in SPO sind.

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Nun hat es also endlich geklappt. Vom erneuten Kälteeinbruch ging`s aufwärts  – 0 – 10 – 20 Grad. Das lassen wir uns gefallen. Und Pflanzen und Tiere ringsum gefällt das auch. Gestern war eine Elbe-Tour gegen den Uhrzeigersinn dran.

Überm Hauptdeich zur Elbe bei Hetlingen blauer Himmel.

Vorher hatte ich am Holmer Berg Jungschafe, ich schätze, Skudden, ansehen können.

Am Alten Heuhafen Hetlingen spiegeln sich trefflich die Weiden des winzigen Rest-Auwalds.

Kleines Rätsel mit Lösung: Diese scheinbar von Links nach Rechts fliegende Gans ist in Wahrheit ein entgegengesetzt fliegender Graureiher.

Blick übern Deich. Auf der Elbe nix los mit Schiffen. Nur der im Auftrag der Bundeswasserstaßenverwaltung rastlos Sedimente seewärts verklappende Hopperbagger HAM – was für ein zweifelhaftes „Vergnügen“.

Und es soll ja immer weiter gehen.

Ich wähle den bequemeren Weg hinterm Deich – Schafe und Nonnengänse vor typischem Marschgehölz.

Die Osterlämmer, schon schön plüschig, sind hofnah ins Grüne gelassen worden.

Schafe und Nonnengänse, noch einmal.

Der Knubbel da auf der Weide – ist das der Osterhase? Der putzt sich die Nase.

Zusätzlich zu diesem, sich mit einer Möwe neckenden, tauchen während eines Plauschs mit deichwandernden Freunden noch weitere drei auf. Schön, dass sie den Treibjagden entgangen sind.

Dann wollen wir die kommenden Tage mal geniessen – Vorsicht vor Sonnenbrand!

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Nein, nicht, was Sie denken! Nonnengans gibt es hier bei uns eigentlich nur im Plural – nicht in der Bratröhre.

Die Sonne lacht, die zu Hause gebliebenen Menschen schwärmen aus.

Wer schlau ist, meidet besondere Anziehungspunkte – aber was bleibt? Auch Strecken sind bevölkert, der Deich, die Deichwege, ortsnahe Wege in der Marsch.

Das Weisse da, zwischen Willow Henge und Hauptdeich, ist im wahrsten Sinn des Wortes Schnee von gestern.

Was ist nun mit der Nonnengans?

Wie gesagt, nur im Plural: Nonnengänse.
Wie Mücken scheinen sie den scheinbar einsamen Deichwanderer zu umschwärmen.

Maximal einen Monat noch wird das Spektakel zu sehen sein – dann erst wieder ab Oktober/November.

Aber es gibt auch Gans in kleinerer Anzahl.

Wir waren am Vormittag zum Himmelmoor bei Quickborn.

Hier bestimmen zur Zeit Graugans- und Kanadaganspaare das Bild.

Mehr zum Himmelmoor demnächst.

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So langsam soll es wohl losgehen. Der Wetterbericht hat die knapp-über-Null-Grad-Vorhersage für die erste Aprilwoche auf zwischen 5 bis 10 Grad geändert, auch die Vogelwelt singt früh Morgens munter drauflos. Viele Gartenvögel sind da, haben Neststandorte erkundet, Winterreisende sind teils noch nicht weg oder noch nicht alle durchgezogen. In den Bäumen um Häuser herum zwitschern noch Schwärme von Erlenzeisigen.

In der Marsch bewegen sich kleine Enten in Schwärmen. Brandgänse („Entenverwandte“), Kiebitze, Bachstelzen und zahlreiche kleine Starenschwärme sind neben Einzelüberwinterern neu aufgetaucht. Grau- und andere hier vor Ort brütende Gänse halten sich paarweise auf.

Die hier überwinternden, weit über 10.000 Nonnengänse fliegen oft auf, ohne dass jedes Mal eine Störung erkennbar wäre. Vielleicht trainieren sie – im April geht`s auf nach Nordosten.

Maulwurf und Schafe kommen in Sicht – es wird wohl Frühling. Die Nonnengänse bleiben noch ein Bisschen.

Um die ehemalige Kleientnahme nahe der Carl-Zeiss-Vogelstation kann man sie zur Zeit oft grasend beobachten.

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Nord-Süd führt mich mein Weg an den Rand des Klövensteen, teils auf der Landesgrenze Hamburg – Schleswig-Holstein.

Vorweg passiere ich eine beeindruckende Efeu-Kiefer am Ortsrand.

Der Randweg – glücklicher Weise ist er so aufgetaut, dass ich nicht reifentief durch Schlamm auf Eis fahre.

Blick in den vielfältigen Wald.

Totholz, stehend und liegend, ist wichtiger Bestandteil dieses Lebensraums.

Und was für eine Stimmung, stetig wechselnd. Kolkraben verständigen sich in variierender Stimmlage. Ein Schwarzspecht tockt, Grünspechte lachen.

Schubweise trompeten Kranich-, schnattern Gänseschwärme.

Schon am 15. Februar, vor dem Kälteeinbruch, hatte ich hier Kranich-Formationen auf dem Weg nach Nordosten fotografiert. – Die Kälte, Schnee und Eis hatten sie wieder zurückweichen lassen.

Buchfink, Meisen, Erlenzeisige erfüllen den Wald mit vielfältigem Gesang.

Dann plötzlich Stille … – bis die Vogelschar nach und nach wieder loslegt.

Alte Eiche.

Kontraste, rechts vom Weg der Reitweg.

Fast LandArt, Horizonte.

Buntes im Freien – Lärchen in der (Baum)Schule.

Nicht weit entfernt wird`s grün – Fichten, geschult.

Rückblick, bald biege ich Ost-West ab – eine alte, knorrige Eiche besticht mit ihrer Form.

Am Rand des Butterbargsmoor hat die Sonne die Gräben bereits aufgetaut.

Was gibt es da nördlich zu sehen?

Offenbar – unscharf – ein Kranichpaar, das seinen Brutort auswählen will.

Wo es schattig ist, liegt Eis wie unberührt.

Vereist sind auch noch die Blänken des Butterbargsmoor.

Etwas höher, besonnt, legt Moos gut los.

Das gilt auch für solch Baumstandort.

KleinKlima – gut gezeigt auf dieser (Bruch-)Straße.

Bei solch Bruch fällt mir immer wieder ein und auf, wie stark wir bei Investitionen und wie schwach in sinnvoller Unterhaltung sind.

Auch der Maulwurf ist hier auf der Geest (wieder) erwacht. – Vor einem Monat waren viele Flächen in der Marsch bereits eine wahre Hügellandschaft, inzwischen meist geeggt.

Vorfrühling Baumschule – nasses Land wartet auf Bestellung, hoffentlich nach Abtrocknung. Junge Laubbäume haben ihren Maßstab für die nächsten Jahre erhalten – es soll geradewegs aufwärts gehen.

Vorfrühlingsfarben Baumschule – rot wohl ein Cornus, nehme ich an.

Wedel – nicht mehr weit zu radeln.

Zu Hause wartet die Wacholderdrossel, begeistert über den gespendeten Apfel.

 

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Wir sind gespannt, wie sich das erst relativ spät auf der Elbe entstandene Eis jetzt bei Temperaturen über Null Grad verhält. Erstmal ist es noch da, liegend, treibend, dicht gepackt.

Beim Anradeln Richtung Elbe – dick Eis auf den Marschgräben.

Aufgescheuchte Nonnengänse über dem Hauptdeich.

Packeis an den Buhnen.

Irgendwie sieht die Farbzusammensetzung ulkig aus. Die Luft wirkt frühlingshaft.

Packeis im Watt vor der Mündung der Wedeler Au.

Der Hamburger Yachthafen ist glatt und dick zu.

Da hatten sich wohl 2 aufs Ansegeln – zu früh – gefreut.

Elbe mit Treibeisfläche vor dem Yachthafen.

Am Packeis des Wedeler Sandstrands vorbei knirscht Hamburg Süds Containerfrachter Cap San Raphael Richtung Nordsee.

Treibeis vor dem Schulauer Hafen.

Im Schulauer Hafen liegt das Eis gepackt – Packeis in guter Lagerungsdichte. Davon werden wir wohl noch eine Weile etwas haben.

 

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Jetzt will die „Eiszeit“ erstmal verdaut sein.

Elbe vor Sandstrand Wedel – Eisschollen so weit das Auge reicht.

Die „verlorenen 2 m“ am Tidehoch- und -niedrigwasser sind (fast) vergessen.

MOL Empire pflügt sich gegen mit der Flut auflaufendes Treibeis weit hörbar Richtung Nordsee.

Die Wacholderdrossel geniesst den Apfel – besonders, weil er nicht mehr gefroren ist.

Wasserturm der Fa. Möller, Wedel im Abendlicht.

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Es gab und gibt selbstverständlich auch gutes Wetter, Sonnenschein – manchmal muss man halt nur die richtigen Zwischenräume abpassen. Die nächsten Tage ist – zumindest nachts – winterliche Kälte und tags Sonne angesagt. Und das sieht dann so aus, wie auch im Januar zu sehen war.

In der Sonne: Nonnengänse, Deichwanderer in Schleswig-Holstein, Leuchtfeuer in Niedersachsen.

Regelmäßige Leserinnen und Leser meines Blog kennen ja den Begriff der „dichten Packung“ …

Da sind gut gerüstete Fotografen meist nicht fern.

Der Sandstrand neben dem Schulauer Hafen, Elbe, Wedel.

Derselbe Sandstrand zwischen Ebbe und Flut – steile Böschungsneigung. Wo bleibt „unser“ Sand, wird oft gefragt.

Dann gibt es an die Politik Wedels Verlautbarungen mit dem Inhalt, das wisse man nicht.

Erstaunlich, wo wir doch der homo sapiens sind, oder?!

Sand, das Internet ist voll davon – „Sandhaufen“ z.B. mit dem Hinweis zur „Paradoxie des Haufens„.

„Sand-Physik“ ist auch interessant, hier Seite 3 (gern auch mal nach vorn oder hinten klicken in dem Link).

Dass sich Sand über Wasser anders verhält als unter Wasser, schliesst der Laie unschwer aus Abbildung 6 auf Seite 301 (keine Angst, der Link beginnt kurz davor) dieser Veröffentlichung. – Unter Wasser wird`s extrem flach geböscht.

Wer etwas von der Baggerei ringsum kennt, vielleicht hier im Blog schon die Saugbagger- und Verklappschiffe gesehen hat – und dann noch Ebbe und Flut einbezieht -, wundert sich nicht, dass der Sand „oben“ verschwindet. Fast beim Zugucken …

Bei steifer Brise verlassen wir die Marsch, das Theaterschiff „Batavia“ passierend.

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Noch immer prägen die Wasser des Tiefs Burglind unsere Gegend, die Pegel zeigen inzwischen fallende Tendenz. Wie aus der Statistik zu erfahren war, waren die vergangenen vier Monate von zu viel Nässe charakterisiert. So ist denn – zu schwere Geräte hin, Dränagen her – manch Boden „satt“.

Radeln an der Geestkante – „hoch“ liegende Flächen entwässern hangab – und füllen jede Mulde. Gut, dass es die Mulden gibt, sonst wäre es weiter abwärts noch nasser.

Die Wedeler Marsch, direkt vor dem Geesthang – die Nonnengänse drängen sich, Wasserflächen auf den Wiesen.

Dichte Packung in der Übersicht – wenn ich im vorigen Foto 1.500 Nonnengänse schätze, komme ich auf gut über 10.000 entlang der Geestkante.

Von 8.000 hatte ich vorigen Monat von Zählern erzählen hören. Es können nun also die in 2016 abgeschätzten 14.000 Nonnengänse als Wintergäste hier in der Wedeler Marsch und Umfeld wieder locker erreicht sein (das zusammengesetzte Bild zeigt etwa ein Drittel der Feder-bestückten Fläche).

Irgendwie funktioniert die Grabensteuerung nicht. So läuft das Wasser halt von der höher stehenden Wasserfläche über die Straße. Autofahrer hinter mir folgen nicht, obwohl ich mit dem Rad vorgemacht habe, dass das Wasser kaum 5 cm hoch die Straße quert.

Abendstimmung am Langen Damm, Blick Richtung Elbe-Hauptdeich.

Nach wie vor sind die Pegelstände der Flüsse in der Geest hoch. Der folgende Beitrag betrifft die Mühlenau, Pinneberg, an der 2017 an etlichen Stellen Lebensraumverbesserungen für Wirbellose und Kieslaicher erfolgten.

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Sie fragen, was für eine Weihnachtssonne?

Schuhwerk auch der angereisten Gäste war gemäß Wettervorhersage „windig und nass“ eingerichtet.

Das war auch gut so. Ich achtete daneben aber auch auf die Vorhersage-Ergänzung „Zwischendurch klart es etwas auf“.

Wer die Küste kennt und „die Stadt mit frischem Wind“ weiss, dass das „zwischendurch“ unterschiedliche Erscheinungsformen hat, z.B. in seiner jeweiligen Kürze.

Nachdem schon am Vormittag Kurzradeln fast trocken möglich war (Glück gehabt, die Spielplatzbesucher sind anschliessend gut eingeregnet), bin ich nachmittags nochmal an die Elbe geradelt.

Langer Damm – die Kreuzung an dieser Abzweigung war von etlichen Fotografen belegt.

Langer Damm, kurz vor der Querung der Binnenelbe. Die Waagerechte im Hintergrund ist der Elbe-Hauptdeich.

Abendstimmung, Tausende Nonnengänse grasen mit Schafen querab Langer Damm (sagt man „äsen“?).

Erst beim Ansehen der Fotos bemerkte ich, wie flächig die gefiederte Aktivität verteilt war.

Kurz vor dem Hauptdeich.

Die Elbe – auflaufend Wasser genau zwischen Tideniedrig- und -hochwasser.

Hier kann man lange stehen – könnte …

Es macht schon Sinn, auch mal „daneben“ zu gucken. Eine Wolkenfront mit heftigen Schauern rast heran.

Da sehe ich zu, Richtung Geest zu kommen, mindestens einen Windschatten zu erwischen, wenn`s ernst wird.

Vom letzten Sonnenlicht werden die Nonnengänse beschienen (Die Sonne ist dann nicht weg, aber wegen des flacheren Winkels hinter dem Deich verschwunden).

Auf dem Saatlandsdamm haben mich – der schöne Eindruck täuscht ein wenig – die Wolkenfronten eingeholt. Die schöne Stimmung bleibt aber erhalten – bis zu Hause erwischt mich nur erstes Nieseln.

 

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