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Archive for the ‘Vögel’ Category

Wedel nennt sich „Stadt mit frischem Wind„, insofern sind wir allerhand gewöhnt. Eine Besonderheit ergibt sich durch die Lage unseres Blocks leicht quer zu den Hauptwindrichtungen aus West bzw. Ost. Stau und Windkanaleffekte bringen Spezialeffekte („Wie kommen Blätter in oberste Dachrinnen?“ – Turbulenz, Venturi und kleine Senkrechttornados = Nichts ist unmöglich, spannend also ringsum). Der Klimawandel tut das seine, obendrauf.

Eine Straßenlaterne unmittelbar vor dem Küchenfenster kommt im Tagesverlauf oft ins Blickfeld. Regelhaft wird sie von einer Ringeltaube besessen / besetzt.

Starkwind- bis Sturmlagen bringen dann besondere Ansichten, so jüngst, gegen Abend.

Wilder Abendhimmel – das ist aber auch wieder ein Stürmchen! Die Taube ist gelandet.

Sitzen fällt schwer … – so `ne Rüttelei heute!

Ob Flachmachen was bringt?

Es scheint fast, als ob die Taube mit der Lampe verschmilzt.

So geht die Versuchsanordnung mehrfach hin und her. Nichts hilft so wirklich.

Na gut, dann eben heute nicht!

In der Nähe brütet in einem „Efeubaum“, bereits früh in jedem Jahr, ein Taubenpaar. Das wird von einer dritten Taube regelhaft begleitet. Von solcher Dreisamkeit wird oft berichtet. Ob diese „Taube im Sturm“ eine von den dreien ist?

 

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Verabredung Sonnabend Morgen zum Vogelspaziergang – am (angesagt) bislang heissesten Apriltag – lockt der Fachaustausch in Morgenfrische, Vogelerlebnis im Dreieck Wedeler Au nahe Mündung in die Elbe / Schulauer Straße, Badebucht, Sport- und Freizeitpark.

Im Windschutz blüht Ahorn bereits voll.

Spitzahorn, Detail (lauter kleine Blumensträusse!).

Unfrisierte Kopfweiden schieben Blätter.

Frisierte brauchen noch Zeit.

Altweide, beblättert, blüht in hellem Gelbgrün.

Und wir bekommen allerhand zu hören, rätseln, fachsimpeln, ob da nun jemand im Original singt, ob es eine „nahe“ Art oder ein Gesangsübernehmer / Nachahmer ist. Teils reicht das Auge, teils hilft das Fernglas – manchen Sänger sehen wir nicht.

So nehmen wir mit Zilpzalp, Rotkehlchen, Blau-, Kohl- und Sumpfmeise, Grünfink, Ringeltaube, Heckenbraunelle, Singdrossel, Star, Zaunkönig, Dompfaff, Bachstelze und Mönchsgrasmücke eine Vielzahl Vogelarten wahr.

Bunt zeigt sich der Buntspecht, besonnt – aktiv am Boden, am Baum, wechselnd, einzeln und in Paaren. Regelhaft lacht ringsum der Grünspecht.

Ein Fasanenhahn, Grau- und Kanadagans, Eichelhäher, Stockente und -bastard, Dohle, Raben- und Saatkrähe ergänzen den Gesamteindruck. Lange vermissen wir Amsel und Buchfink, die dann doch noch zu hören, teils zu sehen sind.

Traubenkirsche, Prunus padus.

Eine beeindruckende Blütenpracht ringsum lässt ordentlich Früchte, Vogelfutter in Sommer, Herbst und Winter erwarten.

Wir schlendern Richtung Mündungsbereich Wedeler Au – Blick über Brombeere, an Holunder vorbei auf Marschwiese und Altweiden, Auwaldreste.

Frühere Obstnutzung zeigt sich teils in Streuobststandorten oder Einzelbäumen – hier: links Birne, rechts Schlehe.

Schlehenblüten im Detail.

Hummeln, Wildbienen (eine im blauen Luftraum des Schlehenfotos, zwischen den Ästen), Fliegen, Schmetterlinge sind unterwegs.

Ja, und der Löwenzahn – reicher Nektar- und Pollenspender, von vielen leider allzu gering geschätzt. – Wer hätte nicht schon „Pusteblumen“ gepustet, anderen damit eine Freude gemacht?

Sumpfdotterblumen im Baumschutz, spiegelnd auf einem deichnahen Angelteich.

Gleich nebendran, durch Damm getrennt – Tideniedrigwasser, Watt der Wedeler Au / Binnenelbe, Reetrestbestand vom Vorjahr, leuchtende Weiden.

Hinten arbeitete der Bagger, zog Reet und Oberboden ab. Mit Glück wird sich hier die Spezialität der Tideelbe, der Schierlingswasserfenchel, ansiedeln oder nach Pflanzversuch fortschreitende Neubesiedlung zeigen.

Querab, vom Yachthafen her schreien Sturm-, vermutlich auch Lachmöwen. Auf einer Straßenlampe sehen wir den vorher gehörten Hausrotschwanz.

Im Abgang – irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass die Traubenkirsche Hasser hat. Ein Altern des beeindruckenden Baums wird nicht zugelassen, Stoppelschnitt fällt vielerorts auf. Nach dem Motto „Vom Baum zum Busch, vom Busch zum „Gestrüpp““.

So verhunzt gibt die Situation dann Anlass, das „Gestrüpp“ zu beseitigen, richtig „Ordnung“ zu schaffen.

Ich verabschiede mich, radele über das Sturmflutsperrwerk zurück.

Davor, hier mit Graugans, und dahinter sehe ich je ein Kanadaganspaar.

Auf dem Sperrwerk – die Treibselsaison wird als beendet angesehen. Alles ist in Summe entfernt, die lange Liegezeit hat den Deichrasen vernichtet. Hier wird demnächst wohl neu eingesät.

Blick zur Elbe – die Tide hat gewechselt, Flutwasser läuft auf.

Kurz vor Fährmannssand – zwei Rabenkrähen, aktiv sammelnd. Richtig hingesehen: Eine sammelt – vielleicht informiert die andere, dass da noch mehr liegt (oder sagt „Übernimm dich nicht! Schon manche ist daran erstickt.“).

Radelnd im Abflug erwischt, leider unscharf. Da wurde ja erfolgreich eine große Menge Wolle (Schaf / Hund?) für die Nestausstattung eingesammelt!

Kopfweidenallee, kurz vor dem Geesthang – Mirabellen und Schlehen sind an diesem begünstigten Standort bereits voll begrünt, haben die Blüte schon hinter sich.

Zu Hause begrüßen mich auf Hortensie diesmal ein, …

… zwei Marienkäfer.

Das will an unserem Wind-umtobten Standort schon etwas heissen.

Demnächst wird dann auch – wie im Umfeld bereits seit etlichen Tagen – die Felsenbirne blühen.

Insgesamt haben wir 29, vielleicht 30 Vogelarten an diesem schönen Sonnenmorgen gehört oder auch gesehen. Wir freuen uns auf gelegentliche Wiederholung, dann andernorts.

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Irgendwie packte mich der klare Himmel Karfreitag Spätnachmittag. Ich musste nochmal an die Elbe radeln, Kurz-Tour.

Hinterm Elbdeich Fährmannssand angekommen.

Auf dem Elbdeich Fährmannssand – Tidehochwasser, großflächige Sonnenspiegelung, rechts scheinbar eine Insel.

Die Insel, bioaktiv, bewegt.

Wie auch immer … – eine Wolkenbank bedeckt die Sonne.

Ganz rechts – noch eine Insel!

Etliche Tausend Nonnengänse haben während des Tidewechsels, Stauwasser, keine Strömung, vorübergehend auf der Elbe Ruhe und Schutz gesucht.

Die große Insel, bioaktiv, bewegt, gleicht zeitweise einem Atoll.

Runter vom Deich (es wird ungemütlich), Blick zurück.

Die Abendsonne scheint flach über die Geest, hier mit Kirchturm am Markt, Wedel.

Wenig später zu Hause, Blick gen Westen.

Es geht ziemlich fix, Blick Südwest – ist da Saharastaub mit im Spiel?

Auch im Norden röten sich die Wolken, eher ungewöhnlich gefärbt.

Abendstimmung im Westen.

Fliegt da, leicht grau, „die“ Möwe nach Helgoland?

Rottönungen vom Feinsten – schwarzer Punkt: eine Krähe quert.

Immer wieder erstaunlich, wie schnell der Wechsel erfolgt. Das Rot klingt ab.

Straßenlampen an.

Jetzt, wo ich Karfreitag Abend ins Netz stelle, hänge ich durch. – Von mir aus sollte die Mitteleuropäische Zeit allzeit walten!

P.S.: Heidi postete „Dein neues Erkennungssignet ist prächtig. Ist das nur für Ostern oder für immer? Es gefällt mir sehr!“

Da gebe ich hier das – etwas bearbeitete – Original zum Besten.

Das neue Signet entstammt einem Foto aus dem Wildpark Eekholt. – Unten links ist die Hamburgerin, Beagle Polly, zu sehen samt einem leeren Guckloch. Sie wollte partout keine Biene sein.

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Wir hatten im September 2023 mit Seiteneinengungen und Lenkbuhnen versucht, in einer überbreiten Strecke der Krückau versandete Laichbetten mit neuer Turbulenz freizuspülen, weitere Laichangebote zu schaffen.

Nach dem erfreulichen Besuch der bekiesten Strecke im Krückaupark Elmshorn, s. voriger Beitrag, blieb hinreichend Zeit, in Bullenkuhlen bachab Kreuzrebenbach nachzusehen.

Angekommen im Ländlichen – das Jahr schreitet fort, erste Rinder werden auf bereits trockene Weiden höherer Lagen gelassen.

Blick vom Höheren ins Tiefere, trocknend nach teilweiser Überstauung während der Regen- und Hochwasserlagen.

Durch teils noch feuchte, quatschige Partien geht`s Richtung Krückau.

Bachab unserer Experimentierstrecke fliesst die Krückau gen Elmshorn.

Ertappt – Stelldichein, Kanadagans trifft Graugans.

An der Teststrecke vorbei bachauf – trübe mündet der Kreuzrebenbach, kaputt-unterhalten.

Von hier abwärts sehe ich die Strecke genauer an.

Von rechts mündet ein kanalartiges Etwas mit noch trüberem Eisenwasser – vermutlich im Einzugsgebiet zu tief eingeschnitten.

Die Krückau – ebenfalls kanalartig bis zur Rechtskurve, überbreit im Niedrig- und Mittelwasserprofil, ohne Baumsaum ungeschützte Ufer, überheizt.

Von rechts ist etwas eingeschwommen, beobachtet mich.

Detail – der eckige Kopf ist auch auf dem (unscharfen) Einschwimmfoto zu erkennen. Das dürfte ein Jung-Nutria sein, der sich da punktgenau im ufernahen Stromstrich hält.

An meinem Ufer der Rechtskurve ist eine Kanadagans gelandet, marschiert vor mir her.

Auf gleicher Höhe, rechtes Ufer, wandert das ungleiche Paar voran. Die Graugans ist wohl sowas wie eine Tante oder ein Onkel?

Die geschütteten Kiespunkte liegen gut. Das Wasser der Krückau ist klar.

Der als Lenkbuhne vorgesehene Kies, wie beabsichtigt, bewirkt gute Turbulenz.  Kurz vor Ende der Geraden ist mittig offenbar etwas Besonderes entstanden. – Weit voraus die 3 Gänse …

Wir werden, bestückt mit Gartenharke und Schaufel, demnächst den trocken liegenden Kies leicht schräg gegen die Strömung ausrichten und vom Mittelwasser überströmen lassen. – Dann darf sich das Gebilde Lenkbuhne nennen und wird optimal wirken.

Jaaa, da befindet sich mittig ein Huckel.

Experiment gelungen! Mindestens ein historischer Meerneunaugenlaichplatz ist wieder freigelegt. Während der Hochwasserphase haben den offenbar Meerforellen zu nutzen gewusst und aktiv gestaltet.

Da freuen sich nicht nur Neunaugen und Fische – auch die Bäche-Bastler.

Blick bachauf in die Gesamtstrecke – wir hoffen auf Akzeptanz weiterer Eigentümer und Flächennutzer angesichts möglicher Aufwertung im Krückau-Einzugsgebiet.

Tschüß, ihr Varianten-Zweier!

Tschüß, dritte(r) im Bunde!

Begeistert gehe ich auf trockenen Wegen, vorbei an noch unbelaubten Eichen an mit ihrem leuchtenden Gelbgrün voll begrünter, demnächst blühender Heimischer Traubenkirsche Richtung Auto.

Was für ein Spaziergang!

Schöne Ostertage allen Leserinnen und Lesern!

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Und weiter geht`s, den Osterauwanderweg entlang. Für WasserCampAktive der Zukunft fotografiere ich den Stand der Kieslenker und Treibselsammler – ggf. zu ergänzen, zu reparieren, mindestens hinsichtlich der Besiedlung zu beproben. [Davon gibt`s ausnahmsweise keine Fotos hier im Blog – die Jahre zuvor berichteten von aktuellen Wechseln.]

Sturzbäume mit zwei Stockenten-Erpeln.

Uuups, ein komischer Kerl vor mir – beim Vorbeigehen am Medizinalgarten.

Gleich nebendran, jetzt gut zu erkennen, unser Dank Treibselsammler „gewonnenes Ufer“ – eigenständiges Einengen des Bachs, Rückgewinnen der Turbulenz.

Feuchte, Zeugin jüngerer Vergangenheit – wir erinnern uns, eine Aue ist potentieller Überschwemmungsbereich.

Ost-Ende des Osterauwanderwegs – eine Stockente hält sich in der Beprobungsstrecke am anderen Ufer auf.

Eine der nachbarlich durch Kieslenker gesicherten AltErlen, Scharbockskraut blüht.

Der Erpel, von der Sonne beschienen.

Umweltbildungsstätte – Dank unserer unter anderem von Flussneunaugen genutzten Kiese praxisnah.

Nahe des Wolfgeheges, verabredter Treffpunkt – das sind aber Kapitale!

Ihr Futter wird gern von Kolkraben aufgenommen. Schon geht die spielerische Kabbelei los. Wem gehört das Stück – am Boden wie in der Luft wird eifrig darum gerungen (kein Foto).

Zu viert geht`s weiter. – Wenn das kein Sonnenbrand auf der Platte wird!

Scharbockskraut an, Merk in kleinem Nebenbach.

Sind die dick und rund …
Abgefüttert geniessen die Otter ihre Mittagsruhe. Schön sind die Krallen zu sehen, deren Abdruck vom wilden Exemplar im vorigen Beitrag präsentiert wurde.

Beagle-Hündin Polly verhält sich, aufmerksam, vorbildlich (bei besonderen Situationen zugehörige Lautäusserungen inklusive).

2 Störche, 2 Eimer, ein Kolkrabe …

Der Kolkrabe, wir wundern uns, wurde vom Storch in die Schranken verwiesen – findet sein Teil in (anderem) Eimer und im Gras.

Sonnenbeschienen fliegen Bienen.

Mit Häuschen – eine Skuddenherde (Ausschnitt).

Zwillinge.

So winzig die Lämmer auch scheinen, sind sie doch am Ringsum intensiv forschend, probierend, aktiv.

Noch`n Storch, auf Nestangebot.

Segelwetter, Spielzeit für Kolkraben auch hoch oben.

Waschbär Oskar sagt Tschüß – in Wahrheit nicht uns, sondern einer davonziehenden Kitagruppe. Fast sieht es aus, als kenne man sich.

Noch eine letzte Balancierübung, …

… schon geht es ab, Richtung Wedel bzw. Sülldorf.

Zwei Frauen mit Hündin vorweg, zwei Männer hinterher.

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Seit Beginn der Schnitt- und Fällverbote ist bald ein Monat vergangen. Gleichwohl sind mancherorts noch Großgeräte mit Gondel hoch in alten Bäumen zugange – die Sturm- und Regenwochen hatten Start und Fortführung schon arg behindert.

Langsam ist´s nun aber auch mal gut! Wenn jetzt laufende Arbeiten mit Verkehrssicherungspflicht begründet werden, fragt sich der Praktiker, wieso nicht anders priorisiert wurde.

Anlass dieses Beitrags ist allerdings ein anderer. Als mannschaftsstarke Großeinsätze mit schwerem Gerät starteten, packte mich irgendwie die Panik. Wir haben hier illustre Baumgestalten, die ich fix nochmal fotografierte – sicher ist sicher.

Mitte Februar 2024 – die Pappelumrahmung des Brunnenschutzgebiets querab Sauerbeck / Bullenfluss hat als Silhouette etliche Sturmlücken aufzuweisen. Die Sturzbäume sind inzwischen mindestens verkehrssicher weggepackt (bis in nutzungsgerechte Stücke zerteilt abgefahren).

Nahebei sind die Kopfweiden fachgerecht zurückgeschnitten. – Ein Schwanenpaar quert – direkt hinter der unteren Leitung.

Was da sonst in Flächen, entlang Wegen runtergesägt, verschwunden ist, dokumentiere ich nicht.

Hier folgen alte Kopfweiden-Individuen entlang Langer Damm.

(Der Erlkönig, der in hiesiger Realität eine Weide war, ist vor Jahren angesichts Alter und Sturmgeschehen gestürzt und abgeräumt.)

Kopfweiden Langer Damm – den vorbildlichen Schnitt, der von „alles muss runter“ auf Wechsel geändert wurde, hatte ich andernorts bereits lobend erwähnt.

Alte Kopfweide – inzwischen wurde in Lücken neu nachgesetzt. Die alten werden Jahr für Jahr fleckenweise Papier immer ähnlicher.

Ein paar dreiarmige Veteranen habe ich – mal mit, mal ohne Schatten – im Bild festgehalten.

Kann sein, dass der eine oder andere Baum wegen Dreidimensionalität schonmal mehrfach auftaucht.

Jeder Baum ein Individuum.

Voilà …

Man wundert sich, wer da noch so steht …

Als Großgerät nahebei abgezogen war, freute es mich sehr, dass meine Fotos „nur so“ entstanden waren. Alle diese Altbäume stehen noch.

Fast ein Wunder angesichts der „Massenproduktion“ von Schnitt in diesem Jahr.

Aus unserer niedersächsischen Zeit erinnern wir plötzlichen, brutalen Umbruch der Sägepraxis. Es stellte sich heraus, dass der gekoppelt war an die Freigabe „freie Eigennutzung des Holzes“. – SO kann  man Landschaft mit einem Federstrich verhunzen!

Heute hören wir viel von Hackschnitzeln … – Sollen „öko“ sein. Das kann auch nur Rechnern einfallen, die den Dreisatz nicht beherrschen.

Für Folgejahre bleiben weitere Recken, die zu gegebener Zeit erinnernd ins Netz gestellt werden.

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Scharbockskraut blüht an geschützten Stellen inzwischen voll.

An besonders geschützten Stellen blühen auch bereits Buschwindröschen – diese klemmten bei eisigem Wind vorgestern allerdings alle Blüten zu.

Idenburg – was macht der Schwan auf der Wiese ? !

Hier ahnt man es besser, es handelt sich wohl um das am nahen Brunnenschutzgebiet jährlich brütende Paar. Sie bewegen sich in einer noch mit etwas Wasser gefüllten Grüppe …

… und schnabulieren die Algenwatten und was so an Kleingetier daran lebt.

Idenburg – beide Störche auf dem „historischen“ Efeu-Nest. Das neu installierte an der anderen Firstseite wird offenbar nicht beachtet, jedenfalls noch nicht ausgebaut.

Giesensand – weit entfernt von der Deichverteidigungsstraße sitzen rechts vorn 2 Nonnen-, links vorn 2 Kanadagänse, hinter ihnen Nutria, der kleine braune Fleck.

Nochmal Nutria in der Ferne – diesmal hinter die Nonnengänse während des Fressens gewechselt.

Querab Vogelstation Wedeler Marsch – frisches Grün bedeckt die am alten Marschmäander frei gefallenen Flächen.

Auf dem Elbdeich Fährmannssand West – kleiner Containerfrachter mit Ladungslücke passiert Leuchtfeuer auf der niedersächsischen Seite.

Hier überrollten mich, s. voriger Bericht, gestern die Nonnengansmassen.

Beim Queren der Binnenelbe – Thw, hoch.

Detail – meine Güte das Wasser drückt ja immer noch ins Land!

Hoch reitet das Theaterschiff Batavia auf der Flut.

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Angesichts ruhigen Wetters bin ich auf Elbdeichrunde entgegen den Uhrzeigersinn, radele bei diesiger Sicht auf den Elbdeich Hetlingen.

Ein Autofrachter, Hoegh Jacksonville, zieht gen Hamburger Hafen, vorbei an nicht nachgeforschtem Spezialschiff – davor, über der Elbe, Möwen.

Auf dem Elbdeich Fährmannssand – hinter mir Getöse aus der Ferne, der gesamte Horizont wird von Richtung Elbe fliehenden Nonnengansmassen überspannt.

Elbeseits naht ein MAERSK-Großcontainerfrachter, seewärts.

Binnendeichs scheuchen die Nonnengansmassen Tausende bei Fährmannssand äsende Nonnengänse auf.

Die rasen Richtung Elbdeich.

… drehen NordWest, auf Elbeverlauf.

Weiter weg von mir …

… lassen sie sich bei Tidehochwasser, kein Wind, Oberfläche wie Öl, als langgezogene Linie nieder.

Aus Richtung Hamburg / Mündung Wedeler Au kommen nun die „Ur-Massen“ zurück.

… holen den Containerfrachter ein, …

… passieren ihn und …

… lassen sich nahe „meinem“ Ufer …

… querab Lühemündung nieder.

Kein Wind, bei Tidehochwasser keiner Strömung – die Masse verdichtet sich.

Der Containerfrachter naht, passiert.

Vorbei – Lühemündung wieder frei in Sicht.

Wenig später, Blick Richtung Stade, passiert der Großfrachter auch den Fährmannssandschwarm.

Das Vorher und Nachher dieses Erlebnisses folgt in einem weiteren Beitrag.

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„Die zahlreichen Hitzerekorde zeigten einen „Planeten am Rande des Abgrunds“, warnte UN-Generalsekretär Guterres. Die Erde sende einen Hilferuf.“ vermeldet heute NDR Info Nachrichten unter der Überschrift „WMO: Heissestes Jahrzehnt seit Beginn der Aufzeichnungen“.

Derzeit liegen wir in Deutschland durchweg bei um die 5 Grad höher als üblich. Das entspricht den Modellen seit langem für die Übergangszeit Winter – Sommer. Wer allerdings draussen unterwegs ist, bei pfeifendem Ostwind, empfindet es angesichts wind chill nicht so …

Egal – heute entfällt die Radeltour, das feuerrote Elektromobil war dran.

Wie inzwischen 70 % der Störche in SH ist auch das Paar in Tangstedt, PI, zurück.

„Boahhh, Du hättest mal Bescheid geben sollen, wie lausig das hier noch ist!“

Die heutige Runde gilt allerdings primär den Bächen – wieder zurückgekehrt zu mittleren Abflüssen. Die meisten Laichplätze sehen gut aus – mögen sich die Eier in großer Zahl zu Jungfischen entwickeln!

Noch was mit Eiern? – Das ist doch …

… der Osterhase! – Dank Wind von vorn und leisem E-Mobil kommen wir ihm ganz schön nah. Von der anderen Seite taucht ein gelber Radler auf.

Der Hase hat uns dann doch bald bemerkt, nahm sicherheitshalber, quer durch den Knick, reissaus.

Hasen in dieser Zeit, es gibt kein Entkommen! Hier vor der Rellinger Kirche – Vorsicht, Schleichwerbung!

(Im Gebäude rechts werde ich im April anlässlich der Mitgliederversammlung 2024 der NABU-Ortsgruppe Pinneberg ein Bisschen über die vergangenen 8 Jahre Bäche SH [verlinkt: Beitrag Forellenbach im NABU SH-Heft 26. Jg., Heft 2/2021] und Zukunftsideen erzählen.)

Mal sehen, welche Fotos von heute ich für nächste Beiträge noch kleinmache.

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Sonnabendstimmung mit Vogel, zwitschernd auf dem Dach. Das Sonntagswetter wird sonnig.

Querab zu uns, in der Spielplätzemeile, blüht bereits die frühe Japanische Kirsche.

Tidehochwasser (und mehr) am Sauerbeck – Scharbockskrautblüten werden mehr.

Spiegelung.

Andere Stelle mit Spiegelung – das Blattgrün des Mädesüß legt ordentlich los.

Außenbereich vor dem Hetlinger Elbdeich, noch braun – die hier zuerst erscheinenden fettgelben Sumpfdotterblumen sind noch nicht dran, haben ein paar Wochen mehr.

Weit entfernt, zwischen Klärwerk Hetlingen und Giesensand – ob der, die, das (Großnager) – hier mit Lachmöwen – sich für Blüten interessiert?

Lange in praller Sonne beobachtet, jede Menge Fotos – hier mit Sturmmöwen.

Auf den gezeigten und all den nicht gezeigten Fotos ist weder der Meerschweinchenkopf des Nutria noch die Schwanzkelle des Bibers klar zu erkennen. – Im Bildertausch mit Spezis vereinbarten wir, dass es sich angesichts des hellen Tageslichts wohl um ein Nutria handelt.

Wedeler Marsch, in den Saatlandsdamm abbiegend – Weiss der frühen Obstblüher säumt den Steinweg.

Einzelne Hummeln queren meinen Weg, gut bepelzt trotzen sie dem wind chill (ganz schön frisch im Zug, gefühlt etliches unter 5 Grad), nutzen die Blütenpracht.

Zurück in der Spielplatzmeile – was für eine Blütenfülle!

Die Mahonie am Eingang, Blütenmengen-optimiert durch Schnitt, bereitet sich auch vor.

In windgeschützteren Bereichen sind erste Hummeln an bereits blühenden Mahonien aktiv.

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