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Archive for the ‘Vögel’ Category

Kleiner Stopp an unseren Kolk-Rausche-Abfolgen am Sauerbeck, Geest-Marsch – mit einstauender Flut ist eine Ente hier angekommen.

Sie macht sich ganz flach. – Wir stören einander nicht.

Ein Stück weiter – auf Dost der Kleine Fuchs.

Kürzlich im Vorbeiradeln meinte ich einen ersten dort gesehen zu haben.

Auch mal zu dritt – unsicher, ob links unten nebendran ein abgegrabbelter Distelfalter sitzt.

Nun 2mal Fuchs mit Distelfalter.

Und wieder 3.

Entlang einer Strecke von 50 m habe ich wohl an die 20 Exemplare vom Kleinen Fuchs und 2 Distelfalter gesehen.

Nachtrag der Vollständigkeit halber: Die Libellen fliegen auch. Die Sommerkühle liebende Prachtlibelle Calopteryx virgo gab sich mit jagenden Großlibellen Aeshna im jüngsten, oberen Kieseinbau an der Pinnau die Ehre, im unteren, Pinneberg-nahen, Tide-beeinflussten Bereich flog (und fliegt) vorwiegend Calopteryx splendens, die auch hier am Tide-Sauerbeck vorkommt.

Auf einem Rohrauslauf am Brunnenschutzgebiet – …

… ich muss schon sehr genau hinsehen – steht ein Graureiher.

Querab Idenburg kreisen hoch droben (hier einer) 2 Seeadler.

Der eine quert mich, anschliessend tief über den Bäumen anfliegend, …

… und zieht Richtung Elbe weiter.

Die Heuschrecken sind los! – Gezeigt wird das vom auffälligen Verhalten der Sturm- und Lachmöwen.

Querab Giesensand patrouillieren sie, breit verteilt, die Wiesenlandschaft. Erkennbar, dass sie etwas bodennah Fliegendes fixieren – und dann im Sturzflug mit Bodenstopp schnappen. Je nach Erfolg, wohl intensiverer Bewegungsaktivität der Heuschrecken, ziehen die Möwen zeitweilig auch dichter zusammen.

Beim Hof Fährmannssand herrscht Schwalbengewimmel. Ich vermute, dass Jungvögel aus 4-5 Bruten ausgeflogen sind. – Ein Roter Milan naht …

… und durchfliegt ruhig das Gewimmel.

Am Boden bewegt sich, ähnlich regelhaft wie der Goldschmied, …

… ein großer schwarzer Laufkäfer.

Tja – Käfer besitzen wohl keinen Kalender – am 5. Juni treffe ich – meist Verkehrsopfer – nochmals auf 4 Maikäfer am Sauerbecksweg und weitere 4 entlang der B 431.

Maikäfer ohne Kalender, am 5. Juni 2025 – der anerkennt …

… offenbar nicht mein Fingerspitzenstartangebot, krallt sich im Folgenden an der Digicam fest.

Immer wieder steuert er den Arm an.

Da auch mein letztes Angebot nicht von Erfolg gekrönt ist, werfe ich ihn, weg von der Straße, in den Wald.

Ob da noch mehr Maikäfer im Juni kommen?

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Am Abreisetag beherrschen wieder …

… die Mauersegler …

… den Luftraum.

Eine Amsel schmettert ein Abschiedslied.

Eine Ringeltaube erweckt in Geräusch und Ansicht irgendwie den Eindruck, die Landung zu versemmeln.

Vorbei am Klump …

… gehen wir Richtung Bahnhof.

Dort lernen wir am Beispiel ODEG über „Nachbarn besuchen in Nationalen Naturlandschaften“.

Über uns verteilen sich Mauersegler und Schwalben auf obere bzw. untere Ebene beim Insektenfang.

Beispielhaft zeigt unsere Bahn-Crew, wie eine Verspätung bis Hamburg fast auf Null gefahren werden kann.

Vorbei geht`s an der Alsterfontäne – findet da gerade das Alstervergnügen statt?

Zügig, ohne Halt, geht`s durch den Bahnhof Dammtor.

Super Bahn!

Dass sich unsere Ankunft in Wedel dann doch verzögerte, verursachte nicht die Bahn, sondern eine Blödsinnsaktion irgendwelcher Dödel in der S-Bahn. Die wurde per Polizeieinsatz gestoppt, geräumt, die Dödel wurden abgeführt.

Na denn – schön war`s in Ludwigslust 2025!

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Tags drauf besuchen wir mit Geburtstagsgästen Schloss und Schlosspark. Die Sonne lacht, Schatten ist willkommen.

Eindrucksvolles, windstarkes Wettergeschehen begleitet uns.

So ein Altertum befindet sich in steter Restaurierung.

Fast fühle ich mich vom netten Herrn an der Wand aufgefordert, den Regentenstuhl zu nutzen.

Das lasse ich lieber. Kurz zuvor hatte bereits jemand die Abstandsschnüre berührt – und Alarm ausgelöst.

Fast künstlerisch (von baubedingtem Schutzvlies) verfremdet – Aussenblick.

Wasser-, Gewässerturbulenzen – schon immer faszinierend für den Menschen. Was man da so sehen / vermuten kann!

Wir gehen in den Park. – Ein paar mehr Schlosseindrücke finden sich im Beitrag 2020 (seinerzeit mit Maske).

Der Vattatag, als freier Donnerstag wahrgenommen, wird von historie-verbundenen Gruppen durchaus in seiner eigentlichen Form gelebt – hier ein Aussengottesdienst.

Wahrlich prächtiges Aussenwetter!

Licht und Schatten, StuKa von rechts oben – ich vermute, eine Schwalbe.

Schlosspark, (menschgemachte, wachsen gelassene) Natur, Mensch – leider geht sowohl im ländlichen als auch im bebauten Raum diese Größenrelation zunehmend verloren. Achtung vor Alter, Größe – fast allerorten dem Säge- / „Pflege“wahn zum Opfer gefallen.

Zumindest verbal scheint die Anpassung an den Klimawandel, nicht zuletzt unter dem Stichwort Gesundheit, Großgrün wieder ins öffentliche Blickfeld zu bringen. – Möge es nützen!

Auch wenn zur Zeit die Begehbarkeit des Schlossparks flächig eingeschränkt ist, sind doch Gesamteindruck, hier Hauptallee, und …

alte Einzelbäume, teils mit alten Nutzungsformen, hier: Eiche, …

… hier: Hainbuche, gut wahrnehmbar.

Flächig immer wieder erkennbar, die erforderliche Altersstaffelung.

Viele, meist kleinere Parks, haben „den Nachwuchs“ allzu lange vernachlässigt. Nach / während Jahrzehnten des Besuchs sind dort schmerzliche Verluste eigenständiger Wahnehmbarkeit zu verzeichnen. Teures Pflanzen bereits hochgepäppelter Baumschulbäume kann da – noch dazu in Kenntnis begrenzter Lebendigkeit über Jahrzehnte – keine Abhilfe bringen.

Besondere Elemente, wie ein Bach mit Findlingsquerung, finden besondere Beachtung.

Das gilt auch für Kunstprodukte, die der seinerzeitigen Garten- / Parkkultur zuzuschreiben sind.

Den Grottenolm haben wir in der Grotte nicht gefunden. Allerdings beeindruckt schon die Aussicht von der oberen Begehungsebene aus.

Und weiter geht der Jubeltag – beim Besuch der Burg Neustadt-Glewe.

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Wir verlassen den Schlosspark, Blick auf die Kaskade – rechts zwei weisse Punkte.

Dichter dran, falscher Winkel (für die weissen Punkte).

Da sitzt Familie Schwan, ein Elternteil rupft intensiv Stücke aus dem amphibischen Grün.

Man fühlt sich gestört, sichert, kommt schonmal angriffslustig aus dem Wasser.

Im Vorbeiradeln, wollen nicht durch Fotostopp provozieren, zählen wir 6+ Junge.

Vermutlich hat sich Familie Schwan vom tagsüber folgenden Touristenansturm gestört gefühlt und ruhigere Gefilde aufgesucht. Die Tage drauf haben wir sie hier im Umfeld nicht mehr gesehen.

Mauersegler …

… definierten auch diesmal – neben Flugzeugkondensstreifen – den Himmel.

So viele wie beim vorigen Ludwigslustbesuch waren aber bei weitem nicht zu erleben. – Sollte, wie im SH-Umfeld diskutiert, großräumig etwas heftig Störendes beim Weg- oder Herzug, im Überwinterungsgebiet geschehen sein?

Zum Abend gibt`s ein …

… Lichtspiel.

Die jagenden Wolken mit unterschiedlichen Wolkenlücken lassen stets wechselnd zwischen Hellblau bis Pink, Weiss und Orange immer neue Eindrücke entstehen.

Tags drauf besichtigen wir Schloss Ludwigslust und besuchen die Burg Neustadt-Glewe. Berichte dazu folgen demnächst.

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Da isser ja – früh dieses Jahr? Der B 431-Mähtrupp rückt dem Straßenbegleitgrün zuleibe.

Schmale Bereiche sind bereits vollständig geräumt.

Ob – gelegentlich änderte sich in jüngeren Jahren ja doch etwas – die Doldenblüher als Inseln auf breiteren Bereichen erstmal stehenbleiben?

Idenburg, Blick Elbdeich – geknickter Knick, rechts neuer Alleebaum mit Haltestock, weiter Hahnenfuss-gelbe Marschwiese.

In Hetlingen schiesst Neues grünlichgelb durch – muss gelegentlich mal nachsehen, wie diese Pflanze mit ihren ?Löwenmaul-ähnlichen?? Blütenständen heisst.

Am Deich zetert es in den Weiden. Der Luftraum wird irrlichternd bevölkert – und … – – wieder alle weg!

Jungstare üben im SüdWestSturm 5. Mal als dunkler Ball dicht zusammen, dann in anderen Formen, dann völlig aufgelöst. – Wieder zusammen, stramm gegen den Wind, dann, als wäre die Kraft weg, runterstürzen auf die Wiese. Der lustigste, nicht fotografierbare, da kürzestmögliche Anblick ergab sich, als ein dicht an- / miteinander fliegender ca. 200er Trupp sich schlagartig hinterm Weiden-bestandenen Zaun zwischen der bunten Herde auf die Marschwiese „niederschlug“. – Puuhäh! Erstmal luftholen! – Und dann, ultrafix sich wieder ins Sturmgetümmel stürzte.

Laut ist es rund um die sturmgebeutelten Pappeln Fährmannssand.

Neue Farbe kommt ins Spiel, z.B. am Langen Damm.

Rotklee hat sich dem Weissklee hinzugesellt.

Am Schluss bin ich selbst dran – das Marschen-Sturm-Paradox.

Was sich in der Ansage und Realität halbwegs auf der Route deckte, SW 5, kehrt sich vor dem Geesthang um.

Die Weiden zeigen, was mir beim Hanganstieg blüht: SO 5, also „auf, munter gegenan“! Irgendwie ist man dann doch immer wieder oben.

Na denn – wer immer es brauchen mag – morgen einen schönen Vattatag!

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Am 30. April hatte ich über eine Vortragsveranstaltung in Rostock berichtet, deren breit zusammengesetztes Publikum hiesige Restaurierungserfahrungen an Bächen interessiert bis begeistert aufgenommen hatte.

Das hat fortwährend Folgen wie Nachfragen, weitere Einladungen zum Erfahrungsaustausch und – gestern live – den Besuch eines Engagierten aus dem Rostocker Raum. Die Pinnau mit ihren jüngst 3 (plus Starter 2024 = 4) bekiesten Strecken war das Ziel. Die Beiträge zu den Strecken finden sich zwischen 31. März und 24. April hier im Blog.

Bei der Anfahrt – Tangstedts Störche meinen, das Nest …

… müsse noch besser hergerichtet werden.

Wir sind etwas früher dran, werfen einen ersten Blick in die Pinnau – Erosionsstopp und Lebensraumschaffen haben funktioniert. Eine Erle vor Ort ist – hoffentlich! – gesichert.

Nach Eintreffen des Besuchs erläutern wir diese Teilstrecke bis zur Schlussrausche.

Hier wollen wir im Schnellverfahren nachsehen, wer bereits den noch recht frischen Kies besiedelt hat.

Auf anderem Niveau, bei der Beprobung.

Es finden sich die Pioniere Bachflohkrebs und Eintagsfliegenlarve.

Links ist eine weitere, andere (auch Eintagsfliegen-?) Larve zu erkennen.

Durch lichten Frühlingswald wechseln wir zur 2. Strecke.

Auch hier beproben wir eine Rausche. – An dieser driftet – das helle Ding – etwas durch, mittig, im linken Drittel. Wir sind nicht sicher, ob es sich um eine lebende Wollhandkrabbe oder deren Häutungspanzer handelt.

Hier also rein.

Hier sind die Eintagsfliegenpioniere geradezu auffällig häufig.

Auch Kriebelmückenlarven sind vertreten.

Ob zwischen Strecke 1 und 2 möglicherweise ein Kleinstbach Wasser aus planktonreichen Tümpeln einträgt, oder Bakterien (aus chronischer Verunreinigung?) in die Pinnau eingetragen werden und so die Filtrierer Kriebelmückenlarven fördern, wissen wir nicht.

Eine Eintagsfliege erkundet uns. Sie hat klare Flügel, ist also im „Spinner“stadium, hat ihre letzte Häutung (findet an Bewuchs an Land statt) erfolgreich hinter sich gebracht.

Genug besichtigt und diskutiert – wir wechseln zur dritten Strecke. Von dort stammt der Clip mit laichenden Flussneunaugen auf frischem Kies.

Die dritte Strecke besitzt teilweise einen Randstreifen, der zur Hälfte eingesät ist – wohl ein Blühstreifen?

Igelkolben, flutender Rasen – Folge harter Gewässerunterhaltung und Übersonnung.

Neben Igelkolbenrasen Massenentwicklung von …

… Laichkraut – hier Zeichen der Überbreite, nicht (mehr) vorhandener Fliessgewässerturbulenz sowie Lichtüberschuss.

Erste Pioniere, junge Bachflohkrebse sowie Eintagsfliegenlarven, beginnen, den neuen Kies zu besiedeln.

Scheinbar hatte sich etwas bewegt. – Es war das Wackeln eines Wollhandkrabbenrückenpanzers, Rest der Häutung vor nächstem Wachstum.

Vom unteren Ende der Strecke wandern wir zur Brücke, nochmal bachauf beproben.

In der gesamten Strecke ist der Wasserstand erhöht. West 4 steht auf der Pinnaumündung und lässt das Thw gut 20 cm einstauen – Nilgans steht auf Unterwasserlenker.

Noch ist die Besiedlung eher gering, die Beprobung schwierig. Immerhin, ein noch nicht gesehener Typ Eintagsfliegenlarve findet sich – oben eine junge Ruderwanze.

Blick in die Landschaft – leicht eingestautes Gewässer zeigt sich in seiner Überbreite, -eintiefung, -sonnung, -wärmung. Ringsum …

… fast sowas wie Gewitterstimmung.

Wir freuen uns über das gegenseitige Interesse an Lebensraumverbesserung im Bach. Mal sehen, ob mecklenburg-vorpommernsche Bäche und kleine Flüsse von den hiesigen Erfahrungen profitieren können.

Im Wegfahren „erwische“ ich noch einen Fasan, der den eingesäten Blühstreifen der Jägerschaft inspiziert.

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Es laufen in 2025 viele Aktivitäten zum Gewässer- und Fischschutz, die den alten Gewässer- und Fischereibiologen fordern. Angesichts der retro-Entwicklungen in unserem Umfeld, ob lokal, regional, national, international, raffen sich viele auf, Lebensräume weiter / wieder zu verbessern – und erinnern sich langjährig gesammelter Praxiserfahrung. – Man kann doch nicht alles den Bach runtergehen lassen!

Das finde ich selbstverständlich prima, komme aber zur Zeit man gerade dazu, unmittelbar damit verbundene Nach-, Vor-, Nacharbeit ingang zu halten. Etliches wird nicht den Weg in den „Osmerus“ finden. – Bloggeschehen nebendran soll aber auch nicht zu kurz kommen.

Also los. Kürzlich traf sich eine überregionale Gruppe Salmonidenschützer, um Künftiges in Angriff zu nehmen.

Kleine Ruhepause bei der Anfahrt in ultrabesonnter Landschaft – zum Verschnaufen im Halbschatten.

Gut Schatten in alter Entwicklung auch am Veranstaltungsort.

Auf dem Gelände des Treffens, Flintbek, SH, befindet sich eine Besonderheit, die erwähnenswert ist.

Wer arbeitet, soll auch gut essen – auf dem Weg in die Kantine (meine Empfehlung!). – Was ist das für ein weisser Baum da hinten?

Staunen ringsum.

Nanu ! ? !

Geradezu gespenstisch sieht dieses doch imposante Individuum aus!

Dichtes Gespinst im Zentrum. Kleine Feldahornäste – dieses Baums?

Holunder steht auch drin.

Die Werkelnden – Raupen ! ! !

Wenn das ein Gespinst ist, sind das wohl Gespinstmotten.

Und diese schier unglaubliche Anzahl!

Bis runter auf den Rasen sind die Massen aktiv.

Dichtes, feines Gewebe umhüllt den Baum

Es scheint, als ob stark moosbewachsene Stellen nicht überzogen werden – vielleicht ein punktueller Fehleindruck.

Die Flechten am Baum lassen mich Richtung Esche denken.

Von den Umstehenden, eine stets wechselnde Zuschauerschar, weiss niemand Näheres. Aber dass das Geschehen – insbesondere in trockenen Zeiten – jährlich wiederkehrt, wird berichtet. Und dass der Baum anschliessend wieder ausschlägt, die Natur ihre Besonderheiten auch hier, wie so oft, in jahrzehntausender Übung ihren Weg gefunden hat.

Letzter Blick ins Geäst.

Eine Traubenkirsche nebendran ist gering betroffen.

Wie die Verlinkung oben zeigt, ist die Gruppe der Gespinstmotten groß! Teils haben Namengeber bereits einen Hinweis auf bevorzugte Futterpflanzen gegeben – „Esche“ wäre z.B. möglicherweise ein Hinweis auf meine Vermutung. (Ob mir mal jemand sagen kann, was für ein Baum das dort ist? Komme ich mal im Erholungszustand oder vor Befall dort wieder vorbei?)

Aber – Symbolfoto – ich bin zum Arbeiten hier. Es geht weiter.

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Bevor ich den Wind nutzen kann, muss ich erstmal ein Stück hinterm alten Deich gegenan.

Hinterdeichbaustelle auch in Haseldorf – mal sehen, was hier und in Hetlingen im Vergleich rauskommen wird.

Hinterdeichbaustelle – verschiedene Ebenen, Lagen.

Nicht nur gegenan – auch gut auf heftige Turbulenzen achten!

Durch den alten Deich biege ich ab Richtung Elbdeich.

Entlang einer Kopfweidenallee …

… und dann über die Deichverteidigungsstraße (erscheint links so klein, liegt auch tief – bzw. ich bin schon „hoch“) rüber, den Elbdeich rauf.

Blick über den Haseldorfer Hafen Richtung Elbe, gen Süd – Haseldorfer Binnenelbe und Insel Drommel, keine Elbe in Sicht.

Im halben Tidegeschehen ruhen 6 Reiher und ein Nilganspaar.

Zurück auf der Deichverteidigungsstraße – fix treibt mich der Wind entlang der abgeschleusten Haseldorfer Binnenelbe voran. Links ist der Beobachtungsturm erkennbar.

Hier wartete ich Ende August vorigen Jahres auf eine Gruppe aus meiner Geburtsgegend, die den Nordseeküstenradweg erkundete.

Blick zurück – Dank dem Rückenwind! – In solch „Freigelände“ möchte man nicht gegenan.

Im Schatten der Erlenreihe fast nicht erkennbar, …

… hier schon, Deichschafe. – Diese müssen …

… wie diese ohne Schattenspender zurechtkommen.

Ich komme weiter schnell voran. An Hetlingen vorbei radele ich bereits vorbei an Hahnenfuß-gelben Weiden.

Schlussfoto: Bullenfluss Idenburg – auch hier kommt langsam Ampferrot durch. Den Horizont weissen Weißdorn und Mehlbeerbäume entlang der Straße hinterm alten Deich.

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Bunte Herde auf Marschwiese, Hof Fährmannssand – jenseits des Elbdeichs zieht ein Containerfrachter seewärts.

Die Sache mit dem Rauch soll ja gelegentlich (?) geregelt sein. – Es gibt Situationen, da treibt scharfer Wind ihn in schmaler Zone auf Deichwanderer zu. Wer da mal drin gestanden hat oder gestreift wurde, weiss, dass solch Luftbelastung nicht nur grundsätzlich sondern zügig dem Machbaren zugeführt werden muss.

Der HalunderJet, in voller Fahrt gen Helgoland.

Sein Kielwasser brandet auf das Süßwasserwatt.

Deutlich wird die Geschwindigkeit gedrosselt, aber nicht wegen der aufgebrachten Gänse, …

… sondern wegen des Umfelds. Am Anleger Lühe – je nach Tidewasserstand auch oben, bei den Verkaufsbuden – sind sonst erhebliche Schäden zu erwarten. [Gebranntes Kind …]

Bereits am Horizont, Höhe Stade, zieht der vorher gesehene Containerfrachter seines Weges.

Die Ruhephase der Fahrt ist vorbei, Vollgas ist angesagt.

Auf dem Süßwasserwatt sitzendes Geflügel interessiert sich so lange nicht dafür, wie die Brandung weit entfernt, im unmittelbarer Fahrwassernähe abgearbeitet wird.

Deichkronenidyll – wo eine Bank steht, sind Interessenten nicht fern, Guckende, ggf. Schubbernde.

Gelegentlich gibt der Himmel über der Elbe Zeichen, …

… möge daran herumdeuten, wer mag.

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Der Sandfang im Nebenschluss zur Wedeler Au, farblich geprägt durch eisenhaltiges Sickerwasser aus dem Hang. Da saust doch etwas … ?

Rauchschwalben trinken und baden – jede Chance wird dankbar genutzt!

Das erinnert mich an den Pferdetümpel, kürzlich berichtet.

Auf dem nun trockenen Überlaufbereich – gesichert mit Netzgabionen, steingefüllt – ACHTUNG, Suchbild, sitzt irgendwer, gerade herangeflattert.

2 Distelfinken, auch Stieglitz genannt, haben sich wie fürs Foto platziert.

Kaum fotografiert, sind sie auch schon wieder weg. Habe ich sie beim Trinkwunsch gestört?

Blick seitwärts, in die hier strukturlose, bei Niedrigwasserabfluss fast stehende Wedeler Au. Igittigit! – Igittigit?

Es kommt mal wieder auf den Blickwinkel an. Einerseits ist da eisenhaltiges Sickerwasser aus den Auenflächen, die das Gewässer eklig aussehen lassen. Andererseits zeigt die dünne Schichtdicke vorn, das das Wasser „eigentlich“ klar ist.

Ein wenig zum nahe gelegenen Wassererlebnisbereich folgt demnächst.

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