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Archive for the ‘Unsortiertes’ Category

[Ergänzung 7.12.2015: „Drohende Strafzahlungen wegen Verletzung der Nitratrichtlinie„]

Mit Glück hat die schlagkräftige Landwirtschaft dieses Jahr den Hauptteil Mais, sei es fürs Futtersilo, sei es für die Riesenlager der Biogasanlagen, vor dem Regensturmtief „Heini“ ernten können. Allerorten war die – durch unsägliche Übersubventionierung geförderte – Ausdehnung der Anbauflächen bis weit in dafür nicht geeignete Standorte erkennbar. Wo früher, oft genug wegen der Boden- und Wassersituation Dauergrünland flächig vorherrschte, stehen heutzutage über Sommer und Herbst hohe Maiswände. – Horizont, das war einmal.

Nun ist der Blick aber wieder frei. Wer nicht nur weit guckt, sieht die Zeichen der im ersten Absatz beklagten Realität. – Wer rückt dies wieder zurecht?!

"Heini" war schon interessant - und sei`s nur wegen der wechselnden Himmelsbilder.

„Heini“ war schon interessant – und sei`s nur wegen der wechselnden Himmelsbilder.

In kurzer Zeit kam allerhand Wasser herunter.

In kurzer Zeit kam allerhand Wasser herunter.

Gestörte Boden-/Wasserverhältnisse, z.B. durch nicht angepasste Bodennutzung wurden sichtbar.

Rückblick auf das WahnsinnsWeihnachtsgeschenk 2014 des nds. Agrarministers: Heilloses Ausnutzen kurzfristig frei gegebenen Grünlandumbruchs.

Rückblick auf das WahnsinnsWeihnachtsgeschenk 2014 des nds. Agrarministers: Heilloses Ausnutzen kurzfristig frei gegebenen Grünlandumbruchs.

Acker oder Flussaue – Mais oder Feuchtgebiet / Fläche für Hochwasserrückhalt?!

Ich säe und ernte meinen Mais, wo und wann ich will! - Bei derlei politischem und verwaltungstechnischem Umfeld wohl kein Wunder.

Ich säe und ernte meinen Mais, wo und wann ich will! – Bei derlei politischem und verwaltungstechnischem Umfeld wohl kein Wunder.

Ackerbau im Überschwemmungsgebiet - nds. Gewässer der 1. Priorität!

Ackerbau im Überschwemmungsgebiet – nds. Gewässer der 1. Priorität!

So manche Fläche war selbst vor "Heini" nicht abzuernten.

So manche Fläche war selbst vor „Heini“ nicht abzuernten.

Mais-Mäander umgibt Rest-Erlen auf früherem Dauergrünlandstandort.

Mais-Mäander umgibt Rest-Erlen auf früherem Dauergrünlandstandort.

Nach Heini - Iwan-Sturmwellen auf Ortsrand-nahem Maisacker.

Nach Heini – Iwan-Sturmwellen auf Ortsrand-nahem Maisacker.

Bodenzerstörender Maisacker - Iwan-Eindruck wie im Vorbild, etwas nördlich.

Bodenzerstörender Maisacker – Iwan-Eindruck wie im Vorbild, etwas nördlich.

Wann werden Boden, Gewässer, Landschaft, der Geldbeutel des Steuerzahlers endlich vor derlei unangepassten Praktiken geschützt?!

So lange Agrarminister, also die Vertreter der Nutzer-Lobby, und nicht z.B. Umwelt- und Finanzminister in gesamtgesellschaftlicher Sicht entscheiden, wird unser Steuergeld wohl weiter in zerstörerische Praktiken fehlgeleitet.

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Ja, ist denn schon Weihnachten?! Nach aus Nord hereinfegendem Schlubber blieb Schnee.

Ja, ist denn schon Weihnachten?! Nach aus Nord hereinfegendem Schlubber blieb Schnee.

Die Glühweinstände der Hamburger Eventplätze und anderswo freuen sich über den Kälteeinbruch.

Socke von de Dreyster Drift, zur Sicherheit nun gelb reflektierend, schert das alles nicht. Im Schnee ist gut Fährtenlesen.

Socke von de Dreyster Drift, zur Sicherheit nun gelb reflektierend, schert das alles nicht. Im Schnee ist gut Fährtenlesen.

Tags drauf ist das nasse Grau inzwischen von Sonne abgelöst.

Sonnenaufgang bei klarem Himmel. Der Wetterbericht verspricht einen schönen Tag.

Sonnenaufgang bei klarem Himmel. Der Wetterbericht verspricht einen schönen Tag.

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Sturmtief „Heini“ hat die Wasserspeicher ordentlich gefüllt. Da Hochwasserschutz in aller Fach-Munde ist und redundante Systeme auch dazu ihren Beitrag leisten können, folgt hier ein kleines Beispiel.

Auch alle Vertiefungen eines beliebten Fußgängerweges, des Birkenwegs, sind gefüllt. Socke trinkt ...

Auch alle Vertiefungen eines beliebten Fußgängerweges, des Birkenwegs, sind gefüllt. Socke trinkt …

Der Hund erhält primär Trockenfutter. So trinkt er gern frisches Wasser …

Socke trinkt und trinkt - schon ist die Pfütze leer.

Socke trinkt und trinkt – schon ist die Pfütze leer.

Mal auf die Millionen Hunde in Deutschland hochgerechnet – welche Wasservolumina könnte man einem Teilkreislauf zuführen, der dem Gesamtsystem die Spitze nimmt!?

Das Sturmtief „Iwan“ hat zum Glück nicht gleich nachgeschüttet. Aber mit den jetzt leeren Senken kann der nächste Regen gern kommen.   🙂

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Wenn der herbstliche Tag so beginnt ...

Wenn der herbstliche Tag so beginnt …

... sich die Vögel zum Sonnenaufgang postionieren ...

… sich die Vögel zum Sonnenaufgang postionieren …

auf den Tannenspitzen ...

auf den Tannenspitzen …

... bunte Herbstfarben die Terrasse beleuchten, ...

… bunte Herbstfarben die Terrasse beleuchten, …

… dann ist der schwarze Hund zu erwarten.

Huuuhh, der große schwarze Hund!

Huuuhh, der große schwarze Hund!

Aufmerksam auf Schritt und Tritt ist der schwarze Hund dabei.

Aufmerksam auf Schritt und Tritt ist der schwarze Hund dabei.

Aber, vor dem Schwarzen Hund muss man keine Angst haben, wie Eric Burdon so schön vermittelt, hier Ton und Text.

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Nun sind die Sommerschulferien fast aller Bundesländer vorbei, die meisten darauf angewiesenen Urlauber zurückgekehrt. Das gibt Gelegenheit, auf Besonderes zurückzublicken: Gold in der Seeve.

Zu Beginn der Ferien durften die offenbar nicht endenden Taten von Hein Blöd & Co. im Fernsehen miterlebt werden (- nein, nicht der von Käpt`n Blaubär). Ach, so Geliebtes (?!?) wie Hunde, Katzen und anderes Getier, vorher gekauft oder als Geschenk angenommen, überfüllten die Tierheime, abgegeben oder einfach irgendwo ausgesetzt.

Dass sich solches Treiben nicht nur auf Säugetiere beschränkt, sondern auch vom Baggersee Schnappschildkröte, Piranha und Krokodil gemeldet werden, ist längst geläufig – und sei es als Lückenfüller in saure-Gurken-Zeit.

So war es für mich zwar neu, aber nicht sooo überraschend, „Gold“ in der Seeve zu entdecken.

Da ist es also - Gold in der Seeve. Zwei Goldfische beschäftigen sich bei Niedrigstwasser mit ihrem neuen, ungewohnten Umfeld und miteinander.

Da ist es also – Gold in der Seeve. Zwei Goldfische beschäftigen sich bei Niedrigstwasser mit ihrem neuen, ungewohnten Umfeld und miteinander.

Ein ganzes Stück weiter bachab meinte ich, die beiden Goldfische wiederzusehen. Dass es ihnen nicht so sonderlich als Warmwasserliebhaber in Norddeutschlands sommerkühlstem Fliessgewässer gefiel, zeigte sich am Aufenthalt meist nahe der Oberfläche und dicht am Uferrand – oder war da „nur“ im Tiefen ein Raubfisch auf der Lauer? Wieder zurück spielten die zuerst gesehenen beiden noch immer in ihrem kleinen persönlichen Tümpel am Rand der Erosions-Abrissturbulenz einer Brücke (wäre endlich Zeit, die mal durch eine schöne Kies-/Geröllgleite unterhalb des Kolks aufzufangen – wird aber noch nicht bei Zuständigen eingesehen / von dort erlaubt.). Also sind mindestens 4 Stück Gold aus einem Privatteich in der Seeve gelandet und teilen das Schicksal der oben genannten Ausgesetzten, allerdings nicht im Tierheim versorgt.

Da in den Sommermeldungen eine ganz besondere Information nun schon mindestens 2mal nachzulesen war („… hat die Seeve zur Zeit eine Wassertemperatur von circa 8 Grad Celsius. Die niedrige Temperatur entsteht durch die hohe Fließgeschwindigkeit.“ Hamburger Abendblatt, 13.08.15; „… Steine in den Bach, die auch dafür sorgen, dass der Strom dort verengt wird, wodurch das Wasser schneller fließt und abkühlt.“ Nordheide Wochenblatt, 26.08.15), folgt an dieser Stelle eine Richtigstellung. Nein, liebe Leserinnen und Leser, selbstverständlich werden naturwissenschaftliche und ingenieurtechnische Kenntnisse nicht auf den Kopf gestellt, wird Naturgeschehen neu entdeckt.

Wie schreibt mir ein Gewässerrestaurierer so treffend: „Daß Turbulenz Kälte produziert, ist fürwahr ein echtes Pressephänomen.“

„Sommerkühle Fliessgewässer“ sind und bleiben dadurch etwas Besonderes, dass sie auf langer Strecke begleitet werden von einem Gelände, das über eine Vielzahl Quellen von der Seite oder vom Bachgrund ganzjährig ziemlich gleich temperiertes Wasser liefert. Wenn dann – besonders in Hitzeperioden, generell um so wichtiger in Zeiten des Klimawandels – der standorttypische Baumsaum den Bach beschattet, bleibt die besondere Lebensgemeinschaft des Forellenbachs erhalten. – Wenn nicht, meine Güte, wir leben übermäßig offenbar immer noch in Zeiten der Baumvernichtung, dann verschwindet diese Lebensgemeinschaft, verödete, nur von ein paar Allerweltsarten bewohnte Gewässerstrecken bleiben zurück.

Die in der Zeitung genannte Zahl von 8 Grad Celsius gilt übrigens mit Sicherheit nicht für „die Seeve“ im August. Ich habe genau so wenig gemessen wie die Redakteure, schätze aber, dass eher so etwas bei 15 (je nach Örtlichkeit vielleicht noch 2 Grad mehr) die sommerliche Realität beherrscht. Und das ist halt für den wärmeliebenden Badegast immer noch kühl.

Wer mehr wissen möchte, nutzt oben die Suchfunktion dieses Blog mit dem Stichwort „sommerkühl“. Das scheinbare Gegenteil „winterwarm“ findet sich beispielsweise hier.

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Wir in Niedersachsen wissen, wo`s längs geht.

Wir in Niedersachsen wissen, wo`s längs geht.

Wir in Niedersachsen haben neue Horizonte.

Wir in Niedersachsen haben neue Horizonte.

Diesen, neben dem Naturschutzgebiet Obere Wümmeniederung, wo bis kurz vor Jahresende 2014 großflächig Grünland Bestand hatte, hat uns bzw. den Industrie-Agrariern der grüne Agrarminister als Weihnachts-/Neujahrsgeschenk präsentiert. Der Arbeitskreis Naturschutz in der Samtgemeinde Tostedt schreibt dazu in seinem neuen „Mitteilungsblatt des AKN“ Nr. 41 (1/2015, noch nicht online) unter der Überschrift „Ein realer Wahnsinn“: „… Im Zeitraum zwischen dem 19. und 31. Dezember 2014 war das Umbruchsverbot in Niedersachsen aufgehoben worden und es war daher legal möglich, Grünland umzubrechen. …“

Ich erspare den geneigten Leserinnen und Lesern dieses Blogs das Drum und Dran einschliesslich der Begründung, warum keine Wiederherstellung von Grünland verfolgt wurde, als dann deutlich mehr Grünland als zulassungsfähig umgebrochen worden war. – Hat da jemand unsere „schlagkräftige Landwirtschaft“ unterschätzt ? ! ?

Da stehn wir nun davor wie der Ochs vorm Tor.

Da stehn wir nun davor
wie der Ochs vorm Tor.

"Die Elbchaussee eines Heide-Luftkurortes" - vergangen, der Blick auf den Wilseder Berg ...

„Die Elbchaussee eines Heide-Luftkurortes“ – vergangen, der Blick auf den Wilseder Berg …

Kaum ein Blick auf ein durch Fernsehserien beliebtes Bauernhaus.

Kaum ein Blick auf ein durch Fernsehserien beliebtes Bauernhaus.

In der Horizontalen, bis zum Horizont: AgroDiversität nennt man das heute wohl. Mais, Mais, Mais.

In der Horizontalen, bis zum Horizont: AgroDiversität nennt man das heute wohl. Mais, Mais, Mais.

Auch im vertikalen Horizont - Mais auf dem Höhepunkt.

Auch im vertikalen Horizont – Mais auf dem Höhepunkt.

Aber wir können auch anders.

Ein Bisschen Staub aufwirbeln.

Ein Bisschen Staub aufwirbeln.

Mit Vollgas durch die Pampa.

Mit Vollgas durch die Pampa.

Bei freier Fahrt für freie Bürger reitet der einsame Cowboy dem Sonnenuntergang entgegen - wie und wo auch immer es sei, Glyphosat-Gelb ist immer dabei.

Bei freier Fahrt für freie Bürger reitet der einsame Cowboy dem Sonnenuntergang entgegen – wie und wo auch immer es sei, Glyphosat-Gelb ist immer dabei.

Gelegentlich allerdings gibt es sie doch noch - die dritte Dimension mit Arten- und Formenvielfalt - hier: Blick ins NSG Obere Wümmeniederung.

Gelegentlich allerdings gibt es sie doch noch – die dritte Dimension mit Arten- und Formenvielfalt – hier: Blick ins NSG Obere Wümmeniederung.

Allen Leserinnen und Lesern meines Blogs wünsche ich weiter einen schönen Sommer.

Allen Leserinnen und Lesern meines Blogs wünsche ich weiter einen schönen Sommer.

Wir erfreuen uns unter anderem an unserem Garten, z.B. an dem wilden Getümmel der Nektarsammler Fliege, Biene, Hummel am Imkerei-Neophyt Bienenbaum - begleitet von eifrigen Jägern, die das Terrain kontrollieren, z.B. Hornissen.

Wir erfreuen uns unter anderem an unserem Garten, z.B. an dem wilden Getümmel der Nektarsammler Fliege, Biene, Hummel am Imkerei-Neophyt Bienenbaum – begleitet von eifrigen Jägern, die das Terrain kontrollieren, z.B. Hornissen.

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Kürzlich habe ich auf einer Nordniedersachsenfahrt einen kleinen Abstecher gemacht – zur Schwindebeck-Quelle.

Hier führt die Natur das Zusammenspiel von Wasser, Bodenbestandteilen wie Eisen und Mangan sowie An- und Abwesenheit von Sauerstoff in diversen Farben vor.

Auszug aus der Infotafel zum Farbenspiel sich verändernden Wassers auf dem Weg Boden - Quelle - Fliessgewässer.

Auszug aus der Infotafel zum Farbenspiel sich verändernden Wassers auf dem Weg Boden – Quelle – Fliessgewässer.

EU-geförderte Landschaftsinformation.

EU-geförderte Landschaftsinformation.

Farblos tritt das sauerstofffreie Quellwasser aus. Chemische und mikrobiologische Reaktion mit Sauerstoff lässt Oxide von Mangan Richtung Schwarz- und von Eisen Richtung Ockerfärbung ausfallen.

Farblos tritt das sauerstofffreie Quellwasser aus. Chemische und mikrobiologische Reaktion mit Sauerstoff lässt Oxide von Mangan Richtung Schwarz- und von Eisen Richtung Ockerfärbung ausfallen.

Farbenspiel Schwindebeck-Quelle, Detail.

Farbenspiel Schwindebeck-Quelle, Detail.

Das alles und noch viel mehr gibt`s im Naturpark Lüneburger Heide zu sehen - hier ein kleiner Eindruck mit Bio-Helikopter von den nahen ehemaligen Kieselgurgruben.

Das alles und noch viel mehr gibt`s im Naturpark Lüneburger Heide zu sehen – hier ein kleiner Eindruck mit Bio-Helikopter von den nahen ehemaligen Kieselgurgruben.

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In Berlin gibt`s immer etwas zu unternehmen. Uns gehen die Besichtigungsziele trotz jahrzehntelanger Besuche noch längst nicht aus. Die Zitadelle Spandau sollte es schon öfter mal sein – diesmal hat es geklappt.

Anfahrt Richtung Zitadelle Spandau - Biker-Führungen sind beliebt und überall ...

Anfahrt Richtung Zitadelle Spandau – Biker-Führungen sind beliebt und überall …

Bernauer Straße - der Sprung ...

Bernauer Straße – der Sprung …

Von der Mauer zum Symbol-Stahl - wir finden diese Art der Erinnerung gut gelungen.

Von der Mauer zum Symbol-Stahl – wir finden diese Art der Erinnerung gut gelungen.

Mal eine Weile nicht nach oben gucken ... - Ja, Wetter ist auch.

Mal eine Weile nicht nach oben gucken … – Ja, Wetter ist auch.

Angekommen, Zitadelle Spandau - Eingang mit Graben, Juliusturm dahinter.

Angekommen, Zitadelle Spandau – Eingang mit Graben, Juliusturm dahinter.

Auch Baum-Veteranen sind im Gelände zu bestaunen.

Auch Baum-Veteranen sind im Gelände zu bestaunen.

Ein Bisschen Spaß muss sein - Changing of the Guard.

Ein Bisschen Spaß muss sein – Changing of the Guard.

Es geht aufwärts - auch mit dem Lärm der startenden Flugzeuge.

Es geht aufwärts – auch mit dem Lärm der startenden Flugzeuge.

Das Wetter hat sich für meist sonnig und heiss entschieden. Wie gut, dass wir für Socke von de Dreyster Drift einen Pool fanden, aus dem wir Frischwasser schöpfen konnten.

Das Wetter hat sich für meist sonnig und heiss entschieden. Wie gut, dass wir für Socke von de Dreyster Drift einen Pool fanden, aus dem wir Frischwasser schöpfen konnten.

Runter geht`s dann per Steiltreppe ...

Runter geht`s dann per Steiltreppe …

... oder auf dem längeren schrägen Weg.

… oder auf dem längeren schrägen Weg.

Blumenwiesen auf den Wällen beeindruckten uns.

Blumenwiesen auf den Wällen beeindruckten uns.

Boaahhh, ey, mussten meine Leute denn da hoch kraxeln?!

Boaahhh, ey, mussten meine Leute denn da hoch kraxeln?!

Juliusturm-Kulisse - die Kraxler wurden rausgeworfen. Es wird Zeit, die Örtlichkeit für das anstehende Rock-Konzert zu richten.

Juliusturm-Kulisse – die Kraxler wurden rausgeworfen. Es wird Zeit, die Örtlichkeit für das anstehende Rock-Konzert zu richten.

Was klumpen sich die Besucher denn so einseitig da draussen?!

Was klumpen sich die Besucher denn so einseitig da draussen?!

Aaahh, Graureiher zum Anfassen (fast).

Aaahh, Graureiher zum Anfassen (fast).

Irgendwann wurde ihm das Ganze dann doch zu blöd.

Irgendwann wurde ihm das Ganze dann doch zu blöd.

Andere Grabenseite, Vogel mit Spiegelung - da lässt es sich doch ruhiger jagen.

Andere Grabenseite, Vogel mit Spiegelung – da lässt es sich doch ruhiger jagen.

Von der anderen Zitadellenseite schallt aus Bastion Königin Rockmusik herüber. Die Barden stimmen sich ein.

Von der anderen Zitadellenseite schallt aus Bastion Königin Rockmusik herüber. Die Barden stimmen sich ein.

Alle Achtung, die schwarzen Wetter sind vorübergezogen.

Alle Achtung, die schwarzen Wetter sind vorübergezogen.

Stahlstäbe - wieder vorbei an der Gedenkstätte Berliner Mauer.

Stahlstäbe – wieder vorbei an der Gedenkstätte Berliner Mauer.

Tags drauf sausen wir bei bestem Wetter durch mehrere Nordländer gen Heimat.

Tags drauf sausen wir bei bestem Wetter durch mehrere Nordländer gen Heimat.

Bald steht die Getreideernte an.

Bald steht die Getreideernte an.

Schon sind die Norderelbbrücken Hamburgs erreicht.

Schon sind die Norderelbbrücken Hamburgs erreicht.

Dahinter HHs Energieberg, der Müllberg Georgswerder.

Dahinter HHs Energieberg, der Müllberg Georgswerder.

Bei bestem Wetter sind wir gut zu Hause angekommen - Resultate des "grünen Daumens" begrüßen uns.

Bei bestem Wetter sind wir gut zu Hause angekommen – Resultate des „grünen Daumens“ begrüßen uns.

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Wieder rief die Hauptstadt, wieder ein Hin- und Weg-Besuch mit vollem Programm. Am ersten Tag durchwanderten wir einen guten Teil des Natur-Park Schöneberger Südgelände – haben uns fürs nächste Mal etwas aufgespart.

Ein alter Wasserturm überragt das Grün.

Ein alter Wasserturm überragt das Grün.

Allerlei Kunst findet sich, punktuell geballt.

Allerlei Kunst findet sich, punktuell geballt.

Wir tauchen ein.

Wir tauchen ein.

Mitten im Dschungel - eine ehemalige Lok-Drehscheibe.

Mitten im Dschungel – eine ehemalige Lok-Drehscheibe.

Naturschutz - zwei Eulen.

Naturschutz – zwei Eulen.

Birken im Gleis - it`s a long way ...

Birken im Gleis – it`s a long way …

Ein neuer Kollege in weissrot prescht vorbei - gelbrote S-Bahn und rote Doppelstöcker brachten weitere Farben.

Ein neuer Kollege in weissrot prescht vorbei – gelbrote S-Bahn und rote Doppelstöcker brachten weitere Farben.

Kurzer Nieselregen wird vom Kronendach abgefangen.

Kurzer Nieselregen wird vom Kronendach abgefangen.

Die Zeit - Baumrinde wird vielfältig.

Die Zeit – Baumrinde wird vielfältig.

Eine Vielzahl Jahresringe an Robinien-Schnittfläche.

Eine Vielzahl Jahresringe an Robinien-Schnittfläche.

Wenn der Mensch geht, kommt das Grün.

Wenn der Mensch geht, kommt das Grün.

Auf dem Rückweg, Graffiti - gern hätten die Künstler das Beschmieren der Baumstämme lassen können!

Auf dem Rückweg, Graffiti – gern hätten die Künstler das Beschmieren der Baumstämme lassen können!

Irgendwer muss so etwas natürlich bezahlen - Dank an uns Steuerzahler, die wir über die Allianz Umweltstiftung und das Land Berlin dies schöne Erlebnisgelände ermöglicht haben.

Irgendwer muss so etwas natürlich bezahlen – Dank an uns Steuerzahler, die wir über die Allianz Umweltstiftung und das Land Berlin dies schöne Erlebnisgelände ermöglicht haben.

Wir kommen wieder.

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In den Vorjahren wurden die Exkursionen der Vorlesung „Hydrobiology“ (ja, ist „in english“) an der TU Hamburg-Harburg unter dem Titel „Die Welt zu Gast in Tostedt“ jeweils mit Jahreszahl hier vorgestellt.

Blick vom TUHH-Campus auf das Gebäude Schwarzenbergstraße - alt und neu bieten interessante Kulissen.

Blick vom TUHH-Campus auf das Gebäude Schwarzenbergstraße – alt und neu bieten interessante Kulissen.

2015 haben wir nach „der üblichen“ („same procedure as every year …“) Runde im Este-Einzugsgebiet die zweite Exkursion an der Seevemündung in die Elbe begonnen – daher heute ein neuer Titel. Die Restaurierungen der jüngeren Jahre an der Seeve sind hier im Blog umfangreich dokumentiert.

Es folgen ein paar Eindrücke zunächst von der Este, anschließend von der Seeve.

Übergang von überbreitem, sandbedecktem Estebereich in mit Kies und Geröll strukturierten. Der Wasserbaumeister Merk / Berle zeigt, der lebendige Bach möchte ein schmales Bett mit turbulenter Strömung. Wenn er kann, baut er es selbst.

Übergang von überbreitem, sandbedecktem Estebereich in mit Kies und Geröll strukturierten. Der Wasserbaumeister Merk / Berle zeigt, der lebendige Bach möchte ein schmales Bett mit turbulenter Strömung. Wenn er kann, baut er es selbst.

Frisches Bachneunaugenlaichbett (helle Kiesfläche) auf altem Bachforellenlaichbett (Winter 2014/15) - von links: auf Fisch-gemachten Anströmkolk folgt der "Kiesberg", in dem die Eier vom Bach erbrütet werden.

Frisches Bachneunaugenlaichbett (helle Kiesfläche) auf altem Bachforellenlaichbett (Winter 2014/15) – von links: auf Fisch-gemachten Anströmkolk folgt der „Kiesberg“, in dem die Eier vom Bach erbrütet werden.

Mäander - menschenzerstört - überbreit mit Sandsohle, standorttypisch von Natur gesäumt mit Erlen.

Mäander – menschenzerstört – überbreit mit Sandsohle, standorttypisch von Natur gesäumt mit Erlen.

Mäander, in Ausgleichs- und Ersatzmaßnahme mit Kies und Geröll bestückt. Turbulente Strömung und Stromstrich ("Thalweg") sind wiederhergestellt. Die Sohle lebt, voller standorttypischer Wirbelloser.

Mäander, in Ausgleichs- und Ersatzmaßnahme mit Kies und Geröll bestückt. Turbulente Strömung und Stromstrich („Thalweg“) sind wiederhergestellt. Die Sohle lebt, voller standorttypischer Wirbelloser.

Restaurierungsbeispiel Kies-Depot - inzwischen vielfach und vielerorts bewährt. Der Bach nimmt sich, wenn er möchte und transportiert es an die bestgeeignete Stelle.

Restaurierungsbeispiel Kies-Depot – inzwischen vielfach und vielerorts bewährt. Der Bach nimmt sich, wenn er möchte und transportiert es an die bestgeeignete Stelle.

"Sach ma` "Windwurfwurzkörper"!" - In den USA und anderswo gern beim Gewässerrestaurieren genutzt: ganze Sturzbäume mit Wurzelballen.

„Sach ma` „Windwurfwurzkörper“!“ – In den USA und anderswo gern beim Gewässerrestaurieren genutzt: ganze Sturzbäume mit Wurzelballen.

Fassungslos vorm Horizont - fast "on top of the world", zwischen Elbe- und Weser-Einzugsgebiet.

Fassungslos vorm Horizont – fast „on top of the world“, zwischen Elbe- und Weser-Einzugsgebiet.

Krasser ist Landnutzungsunterschied kaum darstellbar. Wo Ripl und andere als nachhaltige Landnutzung Wald propagieren, ist die linke Hälfte Boden monatelang im Jahr Sonne, Wind und Wetter ausgesetzt. Die „Fruchtfolge“ Mais – Gülle – Mais – Subvention fordert ihren Tribut auf den hiesigen, armen Böden – vermeidbare Erosion und Grundwasserverschmutzung.

Der Fortschritt ist eine Schnecke.

Der Fortschritt ist eine Schnecke.

Gucken wir also, was die Seeve zu bieten hat.

Wir haben den Tideniedrigwasserzeitpunkt der Elbe genutzt und sind an den Deich gefahren: Seevemündung binnendeichs - überbreites, flach über Sandbett rauschendes Wasser. Als Wanderfisch findet man das wohl nicht so toll, als Standfisch gibt es einem das AUS.

Wir haben den Tideniedrigwasserzeitpunkt der Elbe genutzt und sind an den Deich gefahren: Seevemündung binnendeichs – überbreites, flach über Sandbett rauschendes Wasser. Als Wanderfisch findet man das wohl nicht so toll, als Standfisch gibt es einem das AUS.

Jenseits des Deichs, zur Elbe, liegt ein Riesensandpolster. Das Seevewasser fließt flachst (falls sich flach steigern ließe) über Hunderte Meter zum Strom.

Jenseits des Deichs, zur Elbe, liegt ein Riesensandpolster. Das Seevewasser fließt flachst (falls sich flach steigern ließe) über Hunderte Meter zum Strom.

Die Elbevertiefungen – nicht zuletzt die vorige um die Jahrtausendwende – haben das Tidegeschehen zunehmend verschärft. Insbesondere das Absinken des Tideniedrigwassers sorgt an Bauwerken wie hier dem Deichsiel für einen Erosionsabriss an der Sohle – unnötiges Hindernis für Wanderorganismen. Das derzeitige „Sandpolster draussen“ – selbst nun Wanderhindernis – vertuscht das zeitweise. Das Deichsiel mit seinen sich bei Flut schliessenden Toren verhindert zweimal täglich stundenlang, dass sich der „Seeve-Geruchsfaden“ den Elbe-seitigen Wanderorganismen mitteilen kann. Als eine „Durchgängigkeit nach Stand des Wissens“ ist diese Situation nicht gerade zu bezeichnen.

Keine Gewässerrandstreifen, Verlust des standorttypischen Baumsaums - und das im Beispiel hier innerhalb des Naturschutzgebiets Untere Seeveniederung. - Noch Fragen?

Keine Gewässerrandstreifen, Verlust des standorttypischen Baumsaums – und das im Beispiel hier innerhalb des Naturschutzgebiets Untere Seeveniederung. – Noch Fragen?

Das Niedrigwasser enthüllt die Bedeutung des Baumsaums: von der Natur kostenlos gebotener Erosionsschutz durch Wurzeln.

Das Niedrigwasser enthüllt die Bedeutung des Baumsaums: von der Natur kostenlos gebotener Erosionsschutz durch Wurzeln.

Die seit einigen Jahren zunehmend angebotenen Kies- und Geröllgaben zeigen Wirkung: heller Fleck - frisch belaichtes Flussneunaugenlaichbett.

Die seit einigen Jahren zunehmend angebotenen Kies- und Geröllgaben zeigen Wirkung: heller Fleck – frisch belaichtes Flussneunaugenlaichbett.

Kiese und Gerölle statt bewegter Sand: Wasserpflanzen, hier Wasserstern und Tausendblatt, können im wahrsten Sinn des Wortes Fuß fassen.

Kiese und Gerölle statt bewegter Sand: Wasserpflanzen, hier Wasserstern und Tausendblatt, können im wahrsten Sinn des Wortes Fuß fassen.

Die fehlende, natürliche Beschattung allerdings bringt die Sonne ins Maximum. Die Steine überwachsen massiv mit Algen, Sonnenüberschuss lässt Tausendblatt Sauerstoffübersättigung produzieren, Sauerstoffperlen gasen aus.

Die fehlende, natürliche Beschattung allerdings bringt die Sonne ins Maximum. Die Steine überwachsen massiv mit Algen, Sonnenüberschuss lässt Tausendblatt Sauerstoffübersättigung produzieren, Sauerstoffperlen gasen aus.

Überfall am Seevewehr in Maschen, einem der maßgeblichen Hindernisse für wandernde Organismen.

Überfall am Seevewehr in Maschen, einem der maßgeblichen Hindernisse für wandernde Organismen.

Zwar funktioniert der Fischpass - auch bei Niedrigwasser - für starke Springer wie Meerforellen und "Rubbler" wie Fluss- und Meerneunauge, entspricht aber nicht dem gültigen Erfordernis: Durchgängigkeit für alle.

Zwar funktioniert der Fischpass – auch bei Niedrigwasser – für starke Springer wie Meerforellen und „Rubbler“ wie Fluss- und Meerneunauge, entspricht aber nicht dem gültigen Erfordernis: Durchgängigkeit für alle.

Fragezeichen über Fragezeichen - wieso heisst der Beitrag "Viechereien"?!? - Hier geht`s los - Larven des Erlenblattkäfers in besonderer Formation.

Fragezeichen über Fragezeichen – wieso heisst der Beitrag „Viechereien“?!? – Hier geht`s los – Larven des Erlenblattkäfers in besonderer Formation.

Gruß vom Biber.

Gruß vom Biber.

Wir befinden uns nicht nur im Biber-, sondern auch im Otter-Land.

Wir befinden uns nicht nur im Biber-, sondern auch im Otter-Land.

Treffen sich zwei Eintagsfliegen ...

Treffen sich zwei Eintagsfliegen …

Treffen sich zwei Eintagsfliegen: "Mutter, ich erkenne Dich gar nicht wieder!" - Ach, das ist nur die abgestreifte Haut.

Treffen sich zwei Eintagsfliegen: „Mutter, ich erkenne Dich gar nicht wieder!“ – Ach, das ist nur die abgestreifte Haut.

Auch der Strudelwurm zeigt gute Wasserqualität an - das war hier nicht immer so. Weitergehende Abwasserreinigung hat wahre Wunder gewirkt.

Auch der Strudelwurm zeigt gute Wasserqualität an – das war hier nicht immer so. Weitergehende Abwasserreinigung hat wahre Wunder gewirkt.

An ruhigerer Stelle: Eintagsfliege, Eiballen, Zikade.

An ruhigerer Stelle: Eintagsfliege, Eiballen, Zikade.

... und große Köcherfliegenlarven.

… und große Köcherfliegenlarven.

Bei all der zu verarbeitenden Algen- und Pflanzenmasse dürfen Schnecken natürlich nicht fehlen.

Bei all der zu verarbeitenden Algen- und Pflanzenmasse dürfen Schnecken natürlich nicht fehlen.

Amphibisch - jetzt sehe ich den Begriff "Makro-zoobenthos" zum Greifen vor mir.

Amphibisch – jetzt sehe ich den Begriff „Makro-zoobenthos“ zum Greifen vor mir.

Und wieder das Thema „Agrar“ – dies gilt es endlich, den Anforderungen der Gesetze entsprechend, in allen Aspekten anzufassen. Drei Beispiele mögen dazu an dieser Stelle ausreichen.

Auch hier kein Randstreifen, wie zuvor am Beispiel des Naturschutzgebiets Untere Seeveniederung dokumentiert.

Auch hier kein Randstreifen, wie zuvor am Beispiel des Naturschutzgebiets Untere Seeveniederung dokumentiert.

Übertiefe Lage des Fließgewässers - nahezu überall sind Sohlanhebungen erforderlich.

Übertiefe Lage des Fließgewässers – nahezu überall sind Sohlanhebungen erforderlich.

Calopteryx splendens im Kornfeld ... - die Insekten nähmen lieber mit ungespritzten Pufferstreifen vorlieb. Die sind inzwischen aber alle beseitigt. - Eine Zwangslage für die Fauna, die im Zweifel zusätzliche, zwanghafte Kontakte mit Insektizid bedeutet. - Kein Thema für unsere Politik ! ?

Calopteryx splendens im Kornfeld … – die Insekten nähmen lieber mit ungespritzten Pufferstreifen vorlieb. Die sind inzwischen aber alle beseitigt. – Eine Zwangslage für die Fauna, die im Zweifel zusätzliche, zwanghafte Kontakte mit Insektizid bedeutet. – Kein Thema für unsere Politik ! ?

Die Exkursion wird in der Bewertung von „Hydrobiology“ jährlich besonders hervorgehoben. Manch Student hat sich dadurch schon zum Studienfachwechsel anregen lassen. – Aber gerade für Ingenieurstudenten wird die Vorlesung als wichtige Ergänzung gesehen, mögliche Negativfolgen ihres künftigen beruflichen Handelns vorab zu bedenken. Die meist guten Noten für die studentischen Hausarbeiten sind Grund zur Hoffnung.

 

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