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Archive for the ‘Unsortiertes’ Category

Da wir gelegentlich Tagesbesuch erwarten, gucken wir mal, wo wir dann hingehen. Hier also erste Eindrücke zum Strand Ording Nord.

Windschatten hat auch was! Am Deich entlang, gleich geht`s über den Deich Richtung Strand Ording Nord.

Windschatten hat auch was! Am Deich entlang, gleich geht`s über den Deich Richtung Strand Ording Nord.

Auch hier die St. Peter Ording-typischen Pfahlbauten vorn am Wasser.

Auch hier die St. Peter Ording-typischen Pfahlbauten vorn am Wasser.

Es bläst ordentlich. Die Vogelwelt bleibt am Boden, findet im Spülsaum ihr Nahrungsangebot.

Es bläst ordentlich. Die Vogelwelt bleibt am Boden, findet im Spülsaum ihr Nahrungsangebot.

Nur Fliegen ist schöner ... - gleich geht`s los.

Nur Fliegen ist schöner … – gleich geht`s los.

Und ab die Post ...

Und ab die Post …

Zu drei Möwen passt auch eine vierte locker dazu.

Zu drei Möwen passt auch eine vierte locker dazu.

Nur der aufmerksame Sucher findet seinen Wurm / eine Strandkrabbe / eine Muschel.

Nur der aufmerksame Sucher findet seinen Wurm / eine Strandkrabbe / eine Muschel.

LandArt - was hier fast dreidimensional anmutet, ist Bodenchemie, auf vollkommen plattem Strand.

LandArt – was hier fast dreidimensional anmutet, ist Bodenchemie, auf vollkommen plattem Strand.

Schaumschlägerei - wie gut, dass dies nur noch punktuell auffällt und nicht mehr wie in den 1980ern Meterhöhe und bis Kilometerlänge einnimmt.

Schaumschlägerei – wie gut, dass dies nur noch punktuell auffällt und nicht mehr wie in den 1980ern Meterhöhe und bis Kilometerlänge einnimmt.

Hier können wir demnächst mit dem Besuch hin – ein gutes Ziel.

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Nicht zu übersehen - November. Der Hamburger Yachthafen westlich Wedel ist mastenfrei.

Nicht zu übersehen – November. Der Hamburger Yachthafen westlich Wedel ist mastenfrei.

Herbst-Resümee - steile Böschungsneigung zwischen Flut- und Ebbwasserstand der Elbe an Wedels Badebucht. Verluste durch Schifffahrt dürften gern durch Aufspülen von Sand ausgeglichen werden.

Herbst-Resümee – steile Böschungsneigung zwischen Flut- und Ebbwasserstand der Elbe an Wedels Badebucht. Verluste durch Schifffahrt dürften gern durch Aufspülen von Sand ausgeglichen werden.

Zwischen zwei Schauern geradelt und trocken zurückgekehrt. Tief stehende Sonne beleuchtet Feldahorns Gelb, schön kontrastierend vor dem Schwarz des nächsten Schauers.

Zwischen zwei Schauern geradelt und trocken zurückgekehrt. Tief stehende Sonne beleuchtet Feldahorns Gelb, schön kontrastierend vor dem Schwarz des nächsten Schauers.

Hurra, neue Herbsterlebnisse! Schnell durchrascheln, bevor die Pracht im Kompost landet.

Hurra, neue Herbsterlebnisse! Schnell durchrascheln, bevor die Pracht im Kompost landet.

Bei all dem Grau und Schwarz - sage mal keiner, es gäbe nicht auch die hell erleuchteten Herbsttage.

Bei all dem Grau und Schwarz – sage mal keiner, es gäbe nicht auch die hell erleuchteten Herbsttage.

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Oha, was ist das für ein Licht- und Formenspiel auf dem Hetlinger Sielzug bei Tideniedrigwasser?

Oha, was ist das für ein Licht- und Formenspiel auf dem Hetlinger Sielzug bei Tideniedrigwasser?

Das muss wohl auch von anderer Warte betrachtet werden.

Hier vielleicht nicht mehr so eindrucksvoll, aber erläuterungsfähig.

Hier vielleicht nicht mehr so eindrucksvoll, aber erläuterungsfähig.

Ein Bakterienfilm, der irgendwo im System Wasserfläche bedeckte, ist mit ablaufendem Wasser abgerissen. Hier an Ästchen und Blättern im schmalsten Abflussquerschnitt wurde er aufgehalten und fächerartig zusammengeschoben. – Man wundert sich über solch Erscheinungsformen im Kleinen.

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Wie im vorigen Beitrag erwähnt, waren wir über einen Gutschein „Pedalritter“ in Petershagen an der Weser gelandet. Tagelang wechselte angesichts unklarer Wettervorhersagen unsere Meinung, die eigenen Räder aufs Auto zu schnallen, Leihräder zu mieten oder die Zeit mit langen Spaziergängen zu füllen. Letzte Vorhersagen vor Abfahrt brachten unsere eigenen Räder aufs Autodach.

Ja, aber die Wettervorhersage ...?! - Egal, wir waren nicht -scheu, sondern wasserfest.

Ja, aber die Wettervorhersage …?! – Egal, wir waren nicht -scheu, sondern wasserfest.

"Nebenbei eine Angelkarte für die Weser in Lahde kaufen!" - Wo ich auch hinkomme, mit Glück hat der Angelladen noch offen, wie hier.

„Nebenbei eine Angelkarte für die Weser in Lahde kaufen!“ – Wo ich auch hinkomme, mit Glück hat der Angelladen noch offen, wie hier.

Klostermühle Lahde und Kirchturm - früher von größerer Bedeutung als heute, gleichwohl interessante Anfahrpunkte.

Klostermühle Lahde und Kirchturm – früher von größerer Bedeutung als heute, gleichwohl interessante Anfahrpunkte.

Herr und Frau Müller vor ihrer Doppelmühle, Wasser- und Windmühle an einem Standort.

Herr und Frau Müller vor ihrer Doppelmühle, Wasser- und Windmühle an einem Standort.

Was für schicke Italienerhähne! Der Fliegenfischer denkt nur an das Eine ...

Was für schicke Italienerhähne! Der Fliegenfischer denkt nur an das Eine …

Arme, alte Windmühle Bierde - Kulturdenkmal in fehlsubventionierter, eintöniger Maislandschaft.

Arme, alte Windmühle Bierde – Kulturdenkmal in fehlsubventionierter, eintöniger Maislandschaft.

So liebt es der Deutsche (?) "Freie Fahrt!" - Was wir allerdings mit unserem Steuergeld an Landschaftsverschandelung und Naturzerstörung produzieren, geht auf keine Kuhhaut.

So liebt es der Deutsche (?) „Freie Fahrt!“ – Was wir allerdings mit unserem Steuergeld an Landschaftsverschandelung und Naturzerstörung produzieren, geht auf keine Kuhhaut.

Ilserheide und anderswo - sommertrockene Bäche, Zeichen von Übernutzung des Wasserhaushalts und Verschärfung der Auswirkungen durch Klimawandel. - Umdenken tut Not.

Ilserheide und anderswo – sommertrockene Bäche, Zeichen von Übernutzung des Wasserhaushalts und Verschärfung der Auswirkungen durch Klimawandel. – Umdenken tut Not.

Wir fahren einen zusätzlichen Schlenker ausserhalb unserer Route - hin zur oberschlächtigen Wassermühle Döhren.

Wir fahren einen zusätzlichen Schlenker ausserhalb unserer Route – hin zur oberschlächtigen Wassermühle Döhren.

Nun waren schon allerlei Mühlen zu sehen, da muss es mal gesagt werden: Unsere Radtour rund um Petershagen berührt Teile der Mühlenroute. Wir fahren auch auf Teilstrecken der Kultur-, der Natur- und der Storchenroute. Selbstverständlich befahren wir auch den Weserradweg. Der Leser wundert sich: Hier lässt sich`s radeln!

Wir queren die Schleuse Windheim - gerade wird geschleust. So ein Binnenschiffer ist beweglich - Räder und Pkw immer dabei.

Wir queren die Schleuse Windheim – gerade wird geschleust. So ein Binnenschiffer ist beweglich – Räder und Pkw immer dabei.

Alle Schiffe vor Ort sind von der Weser aus eingefahren. Die Warnlampen blinken, gleich werden die Tore geschlossen, die Schiffe durch Wasserzustrom auf das Niveau des Kanals gehoben.

Alle Schiffe vor Ort sind von der Weser aus eingefahren. Die Warnlampen blinken, gleich werden die Tore geschlossen, die Schiffe durch Wasserzustrom auf das Niveau des Kanals gehoben.

Das Storchenmuseum in Windheim ist ein Muss. (Für uns auch deshalb, weil wir dann doch vorzogen, einem Schlagregen auszuweichen.)

Das Storchenmuseum in Windheim ist ein Muss. (Für uns auch deshalb, weil wir dann doch vorzogen, einem Schlagregen auszuweichen.)

"Storchennest" und mehr auf dem Spielplatz vor dem Gebäude.

„Storchennest“ und mehr auf dem Spielplatz vor dem Gebäude.

Schon beeindruckend, was sich die Natur so ausgedacht hat, einen Großvogel in die Luft zu bringen.

Schon beeindruckend, was sich die Natur so ausgedacht hat, einen Großvogel in die Luft zu bringen.

Nur ein kleiner Ausschnitt aus der breiten Nahrungspalette des Weißstorchs.

Nur ein kleiner Ausschnitt aus der breiten Nahrungspalette des Weißstorchs.

Wir radeln weiter. Die Solarfähre PetraSolara bringt uns leise über die Weser - sehr beeindruckend.

Wir radeln weiter. Die Solarfähre PetraSolara bringt uns leise über die Weser – sehr beeindruckend.

Die zugehörige "Tankstelle".

Die zugehörige „Tankstelle“.

Wie das geht mit der Fähre? Wenn sie gerade am anderen Ufer sein sollte, klingelt man einfach mit der Glocke neben der Info-Tafel.

Wie das geht mit der Fähre? Wenn sie gerade am anderen Ufer sein sollte, klingelt man einfach mit der Glocke neben der Info-Tafel.

Insgesamt sind die Radstrecken gut ausgeschildert. Nur gelegentlich wurde mal ein Schild auf der Reinigungstour übersehen - macht nix.

Insgesamt sind die Radstrecken gut ausgeschildert. Nur gelegentlich wurde mal ein Schild auf der Reinigungstour übersehen – macht nix.

Und so kamen wir gut wieder nach langer Rundtour in Petershagen an - hier der Blick über die Pottmühle über die Weser zu einem anderen Energieerzeuger.

Und so kamen wir gut wieder nach langer Rundtour in Petershagen an – hier der Blick über die Pottmühle über die Weser zu einem anderen Energieerzeuger.

Kaum ein wenig verschnauft, will ich die schöne Abendstimmung nach den Niederschlägen an der Weser nutzen – wozu habe ich schließlich meine Angelkarte gekauft.

Seit gut 15 Jahren im Norddeutschen Tiefland immer regelmäßiger und zahlreicher zu sehen - meist mit großer Fluchtdistanz, der Silberreiher.

Seit gut 15 Jahren im Norddeutschen Tiefland immer regelmäßiger und zahlreicher zu sehen – meist mit großer Fluchtdistanz, der Silberreiher.

Neueinwanderer im aquatischen Wirbellosenreich - wie auch immer, irgendwer liebt diese (2 im Foto) Muscheln. Geöffnete Schalen in Mengen sprechen Bände.

Neueinwanderer im aquatischen Wirbellosenreich – wie auch immer, irgendwer liebt diese (2 im Foto) Muscheln. Geöffnete Schalen in Mengen sprechen Bände.

Bei all dem Naturbetrachten (Zitat des Sohns: „Dem Vatter muss man die Digicam wegnehmen, der angelt gar nicht!“ – Stimmt soooo nun auch nicht!) werde ich plötzlich aus dem Sinnieren gerissen – PLATSCH, PLÄTSCHER, PLATSCH ! ! ! – Wer DA?!

Der Blick zeigt eine Gruppe Schottische Hochlandrinder, die offenbar nun Besseres zu tun haben, als auf ihrer Weide zu grasen.

Der Blick zeigt eine Gruppe Schottische Hochlandrinder, die offenbar nun Besseres zu tun haben, als auf ihrer Weide zu grasen.

Immer weiter geht die Leitkuh und ein Lehrling in die Weser. – Die werden mich doch wohl nicht besuchen wollen?

Wie Braunbären stehen sie mit der Strömung (und gucken aufwandernden Lachsen entgegen). - Teufel auch, jetzt ist die Phantasie aber mit mir durchgegangen.

Wie Braunbären stehen sie mit der Strömung (und gucken aufwandernden Lachsen entgegen). – Teufel auch, jetzt ist die Phantasie aber mit mir durchgegangen.

Nein, sie besuchen mich nicht, bleiben auf ihrer Seite. Weser-abwärts findet die eine leckere Weidenäste, die andere bevorzugt vom Land aus nicht zugängliche Ufervegetation.

Nein, sie besuchen mich nicht, bleiben auf ihrer Seite. Weser-abwärts findet die eine leckere Weidenäste, die andere bevorzugt vom Land aus nicht zugängliche Ufervegetation.

Zufrieden mit diesen Erlebnissen, wenn auch ohne Fisch, verlasse ich diese interessante Weserstrecke.

Tags drauf ist Heimreise angesagt - freundliches Fahrwetter lässt uns hoffen.

Tags drauf ist Heimreise angesagt – freundliches Fahrwetter lässt uns hoffen.

Stunden später, ein Stau folgte dem nächsten - wir meiden die vor dem Elbtunnel wartenden weiteren Staus und fahren statt auf der A 7 die A 1 zur Abfahrt Stillhorn. Dem alten Hafen-Spezi ist eine geeignete Querung bekannt - in der Ferne wird die Köhlbrandbrücke sichtbar.

Stunden später, ein Stau folgte dem nächsten – wir meiden die vor dem Elbtunnel wartenden weiteren Staus und fahren statt auf der A 7 die A 1 zur Abfahrt Stillhorn. Dem alten Hafen-Spezi ist eine geeignete Querung bekannt – in der Ferne wird die Köhlbrandbrücke sichtbar.

Na also, klappt doch. Natürlich profitieren wir davon, dass kaum jemand diesen Trick beherrscht, vor allem aber vom sonntäglichen Lkw-Fahrverbot.

Na also, klappt doch. Natürlich profitieren wir davon, dass kaum jemand diesen Trick beherrscht, vor allem aber vom sonntäglichen Lkw-Fahrverbot.

Alles in Allem: Prima war`s in Petershagen – dorthin wird uns sicher noch der eine oder andere längere Herbsturlaub führen.

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Heute war das Saftmobil am Elbmarschenhaus. Es reist bis Mitte November im größeren Umfeld Hamburgs, s. erster Link. Mitgebrachte Äpfel, Birnen und Quitten aus eigener Produktion konnten dort zu leckerem Saft verwandelt werden.

Am Elbmarschenhaus angekommen - es hat sich herumgesprochen ...

Am Elbmarschenhaus angekommen – es hat sich herumgesprochen …

Autos voller Äpfel, ein Bisschen Geduld ist gefragt.

Autos voller Äpfel, ein Bisschen Geduld ist gefragt.

Die Apfelpresse ist schon voll in Aktion.

Die Apfelpresse ist schon voll in Aktion.

Kistenweise wird das Förderband beschickt.

Kistenweise wird das Förderband beschickt.

Saft und Schaum - je nach Apfelsorte leicht rötlich oder grünlich - laufen auf ein Filtergewebe, das Grobstoffe zurückhält.

Saft und Schaum – je nach Apfelsorte leicht rötlich oder grünlich – laufen auf ein Filtergewebe, das Grobstoffe zurückhält.

Ich darf eine Probe der grünlichen Variante testen - hmmmhhh, lecker, eine Wohltat bei der heutigen Hitze!

Ich darf eine Probe der grünlichen Variante testen – hmmmhhh, lecker, eine Wohltat bei der heutigen Hitze!

Die Pressreste werden ausgeworfen.

Die Pressreste werden ausgeworfen.

Sie sind als Vieh- oder, z.B. siliert, als Wildfutter im Winter, geeignet.

Sie sind als Vieh- oder, z.B. siliert, als Wildfutter im Winter, geeignet.

Pressreste - die Maschine hat am frühen Vormittag schon allerhand Äpfel verarbeitet.

Pressreste – die Maschine hat am frühen Vormittag schon allerhand Äpfel verarbeitet.

Der Saft wird hygienisch einwandfrei abgefüllt.

Der Saft wird hygienisch einwandfrei abgefüllt.

... und in Transportkartons verpackt.

… und in Transportkartons verpackt.

"Mein Saft" - alle Achtung, wer anhängerweise Äpfel antransportiert, bekommt natürlich auch allerhand wieder mit. :-) Guten Appetit!

„Mein Saft“ – alle Achtung, wer anhängerweise Äpfel antransportiert, bekommt natürlich auch allerhand wieder mit. 🙂 Guten Appetit!

Und für alle Hamburgerinnen und Hamburger, sowie diejenigen, die sich am Wochenende nach Hamburg trauen, hier der Hinweis für das Wochenende, Sa 24. und So 25. September, jeweils 9-18 Uhr, Eintritt frei: Auf zum Apfelfest im Botanischen Garten Hamburg Klein-Flottbek / Loki-Schmidt-Garten.

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Vor gut 100 Jahren auf großer Fahrt aus dem Chinesischen hier angekommen – die Wollhandkrabbe. Für die Einen eine Plage, für die Anderen interessante Speisekartenbereicherung – sei es gegrillt, gekocht oder anders zubereitet … – Für mich z.B. Foto-Objekt, auf einigen Beiträgen zum Fischpass Geesthacht bereits zu sehen. Aber ich begegne ihr auch anderswo.

Vorgestern lief ein Prachtexemplar mit ablaufend Wasser der Ebbe hinterher - vielleicht auf Bekanntenbesuch, wohl eher, um ein Versteck zu finden.

Vorgestern lief ein Prachtexemplar mit ablaufend Wasser der Ebbe hinterher – vielleicht auf Bekanntenbesuch, wohl eher, um ein Versteck zu finden.

Gestern begrüßt mich an gleicher Stelle der Hauseigentümer vor der Haustür - bereit, bei Ankunft des Graureihers oder anderer gefährlicher Subjekte sofort im Haus zu verschwinden.

Gestern begrüßt mich an gleicher Stelle der Hauseigentümer vor der Haustür – bereit, bei Ankunft des Graureihers oder anderer gefährlicher Subjekte sofort im Haus zu verschwinden.

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Regenwasser speichern ist eine gute Angewohnheit, das Wasser für Gartenbewässerung und Auffüllen von Vogeltränken sehr geeignet. Aber bitte – niemals den Deckel auf dem Regenfass vergessen. Allzu leicht entsteht eine wahre Brutstätte für Stechmücken.

Gerade wieder gesehen - Massen von Larven, Puppen, schlüpfenden und geschlüpften Stechmücken.

Gerade wieder gesehen – Massen von Larven, Puppen, schlüpfenden und geschlüpften Stechmücken.

Und ohne Deckel ist solch Regenwasserfass auch noch Todesurteil für manchen Flieger.

Und ohne Deckel ist solch Regenwasserfass auch noch Todesurteil für manchen Flieger.

Dieser ertrunkene Heuhüpfer mahnt stellvertretend für zu vermeidende Opfer: Bitte Deckel auf den Regenwasserbehälter legen.

Dieser ertrunkene Heuhüpfer mahnt stellvertretend für zu vermeidende Opfer: Bitte Deckel auf den Regenwasserbehälter legen.

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Im vorigen Beitrag waren es Schafe am Deich der Elbe, die sich mühten, angesichts fehlender Schattenspender die Sonnenhitze irgendwie zu kompensieren.

Hier folgen ein paar neuere Fotos.

Kühe - Gedrängel an der Schattenspitze.

Kühe – Gedrängel an der Schattenspitze.

Ein Schattenbaum, am besten eine Gruppe von Altbäumen wie hier, sehr gefragte Plätze bei hitzigem Wetter.

Ein Schattenbaum, am besten eine Gruppe von Altbäumen wie hier, sehr gefragte Plätze bei hitzigem Wetter.

Das vorige Foto im Überblick: die Wiese ist leer ...

Das vorige Foto im Überblick: die Wiese ist leer …

Wo möglich, strebt auch das letzte Schaf dem Schatten zu.

Wo möglich, strebt auch das letzte Schaf dem Schatten zu.

Der weisse Esel allerdings bleibt in der Sonne - weiss er um seine Albedo, strahlt er womöglich mehr ab, als er an Energie bekommt - wir wissen es nicht.

Der weisse Esel allerdings bleibt in der Sonne – weiss er um seine Albedo, strahlt er womöglich mehr ab, als er an Energie bekommt – wir wissen es nicht. – Gern könnte er allerdings auf eine andere Fläche gestellt werden, hier ist nun wirklich so gut wie nichts mehr zu fressen.

Dieser Graureiher hat offenbar guten Grund, seine Flügel ordentlich aufzuheizen. Nachfolgendes gründliches Putzen lässt darauf schliessen, dass er diverse Parasiten so richtig von der Sonne "backen" liess, damit er sich ihrer besser entledigen kann.

Dieser Graureiher hat offenbar guten Grund, seine Flügel ordentlich aufzuheizen. Nachfolgendes gründliches Putzen lässt darauf schliessen, dass er diverse Parasiten so richtig von der Sonne „backen“ liess, damit er sich ihrer besser entledigen kann.

Ob der hohe Einstau der Wedeler Au mit Elbwasser über das Sperrwerk auch etwas mit der Hitze zu tun hat, muss hier hoffen bleiben. So hoch habe ich den Wasserstand zum Tidehochwasser bisher noch nicht erlebt.

Ob der hohe Einstau der Wedeler Au mit Elbwasser über das Sperrwerk auch etwas mit der Hitze zu tun hat, muss hier hoffen bleiben. So hoch habe ich den Wasserstand zum Tidehochwasser bisher noch nicht erlebt.

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Nun ist lange genug gejammert! Wir haben, wonach wir – abgesehen von ganz einzelnen Tagen in diesem Sommer – dauernd verlangten (oder auch nicht): Temperaturen um und über 30 Grad Celsius.

Bei einer Radtour gestern ergaben sich ein paar Tipps, wie man mit diesem Wetter umgehen kann – Beispiele von Schafen und Rindviechern.

Elbvorland nahe Haseldorf - wer hat wohl die beiden Weiden so professionell getrimmt? Es ist 10 Uhr, noch morgenfrisch.

Elbvorland nahe Haseldorf – wer hat wohl die beiden Weiden so professionell getrimmt?
Es ist 10 Uhr, noch morgenfrisch.

Gegen Mittag jappen die Schafe mächtig, legen sich platt auf das offenbar noch kühlende Grün. Später stehen sie in 3er- und 4er-Gruppen dicht zusammen und versuchen, sich gegenseitig Schatten zu spenden.

Gegen Mittag jappen die Schafe mächtig, legen sich platt auf das offenbar noch kühlende Grün. Später stehen sie in 3er- und 4er-Gruppen dicht zusammen und versuchen, sich gegenseitig Schatten zu spenden.

"Der Kluge legt sich in den Schatten - wir sind doch keine HornOchsen!"

„Der Kluge legt sich in den Schatten – wir sind doch keine HornOchsen!“

Wohl dem, der (mindestens) einen Baum innerhalb seines Bewegungsraums aufsuchen kann.

Schon fast Landschaftskunst, sauber vom Rindvieh geformte Erlen.

Schon fast Landschaftskunst, sauber vom Rindvieh geformte Erlen.

Analoges Beispiel - Weiden.

Analoges Beispiel – Weiden.

Leider ist fast überall festzustellen, dass über Jahrzehnte der Ersatz von Baumriesen geradezu verhindert wurde - hier immerhin ein gutes Beispiel, jüngere Bäume spenden bereits (wieder) Schatten.

Leider ist fast überall festzustellen, dass über Jahrzehnte der Ersatz von Baumriesen geradezu verhindert wurde – hier immerhin ein gutes Beispiel, jüngere Bäume spenden bereits (wieder) Schatten.

Schafe sind ja auch nicht blöd ... - Hier kommt gerade eins aus der Apotheke, gut gekühlt.

Schafe sind ja auch nicht blöd … – Hier kommt gerade eins aus der Apotheke, gut gekühlt.

Auch diese Rinder haben sich klar positioniert.

Auch diese Rinder haben sich klar positioniert.

Hoffen wir mal, dass diese verbliebenen Alt-Weiden bald ein paar Nachfolger erhalten - zum Wohl der Weidegänger.

Hoffen wir mal, dass diese verbliebenen Alt-Weiden bald ein paar Nachfolger erhalten – zum Wohl der Weidegänger.

Nun sind Populationen selbstverständlich durch ein breites Spektrum an Individuen gekennzeichnet – das eine Ende besetzten die kalt-stenothermen (denen es kaum kühl genug sein kann).

Ausnahmen bestätigen die Regel: Es gibt natürlich auch "die Hitzigen", denen das Fell kaum heiss genug werden kann.

Ausnahmen bestätigen die Regel: Es gibt natürlich auch „die Hitzigen“, denen das Fell kaum heiss genug werden kann.

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Wenn man, z.B. im eigenen Garten oder im Alten Land, zur Kirschenzeit die Aktivität der Stare bewundert, fürchtet oder sonstwas, fragt sich der Eine oder die Andere, was die Stare eigentlich fressen, wenn die Kirschen alle sind und/oder die Kirschenzeit vorbei ist.

Na ja, gelegentlich sieht man einzelne Vögel. In Schwärmen sind sie als Insektenvertilger auf Grünland, z.B. auch an den Deichen der Elbe zu beobachten. Hier ein paar Eindrücke einer Radtour zwischen Hetlingen und Wedel.

Diese weisse Herde war schon in einem anderen Blog-Eintrag zu sehen. Hier erhebt sich links im Foto gerade ein Starenschwarm, der von der Bewegung der Rinder profitierte.

Diese weisse Herde war schon in einem anderen Blog-Eintrag zu sehen. Hier erhebt sich links im Foto gerade ein Starenschwarm, der von der Bewegung der Rinder profitierte.

Der Schwarm fliegt zunächst flach, parallel zur Elbe.

Der Schwarm fliegt zunächst flach, parallel zur Elbe.

Dann steigt er höher, noch immer Elbe-parallel.

Dann steigt er höher, noch immer Elbe-parallel.

Der neue Fressplatz liegt am Deich. Hier ist offenbar eine Unzahl Insekten zu erbeuten.

Aufnahmen von einer früheren Radtour - Stare im Schwarm, der Elbdeich als Nahrungs-Eldorado.

Aufnahmen von einer früheren Radtour – Stare im Schwarm, der Elbdeich als Nahrungs-Eldorado.

Elbdeich Richtung Wedel, Stare, Schafe ...

Elbdeich Richtung Wedel, Stare, Schafe …

Und immer weiter ... - Schafe, Stare ...

Und immer weiter … – Schafe, Stare …

Weiter Richtung Wedel ersetzen Möwen zunehmend die Stare als Insektenfresser.

Weiter Richtung Wedel ersetzen Möwen zunehmend die Stare als Insektenfresser.

Möwen am Deich. Wer`s nicht erlebt hat, wird es kaum glauben.

Möwen am Deich. Wer`s nicht erlebt hat, wird es kaum glauben.

Nur kurz erheben sich einige der Möwen neben dem ruhig vorbei Radelnden.

Nur kurz erheben sich einige der Möwen neben dem ruhig vorbei Radelnden.

Am Ende des Schwarms angekommen - zurück also zu den Staren (nein, nicht zurückradeln!).

Am Ende des Schwarms angekommen – zurück also zu den Staren (nein, nicht zurückradeln!).

Irgendwo müssen die Stare ja übernachten – vielleicht im näheren Umfeld? Ich erinnere mich an intensives Geschnatter in der Abenddämmerung – das war am ehemaligen Sportboothafen an der seit Jahrzehnten von der Elbe abgedeichten Wedeler Au.

Hier hatte ich auf einer früheren Tour intensives Schwätzen einer offenbar riesigen Zahl Stare aus dem Röhricht gehört. Heute ist es (noch?) still.

Hier hatte ich auf einer früheren Tour intensives Schwätzen einer offenbar riesigen Zahl Stare aus dem Röhricht gehört. Heute ist es (noch?) still.

Das möchte ich aber genauer wissen, werde später zurückkommen (so entstand eher durch Zufall der vorige Beitrag über Queen Mary 2).

Jetzt steht die Sonne tiefer, mal sehen, ob etwas von den Staren zu sehen sein wird.

Jetzt steht die Sonne tiefer, mal sehen, ob etwas von den Staren zu sehen sein wird.

Ein letzter Blick über den Deich am Sperrwerk der Wedeler Au.

Ein letzter Blick über den Deich am Sperrwerk der Wedeler Au.

Und wieder am ehemaligen Sportboothafen - weiter Stille im durch Weiden-Auwaldrest windgeschützten Röhricht.

Und wieder am ehemaligen Sportboothafen – weiter Stille im durch Weiden-Auwaldrest windgeschützten Röhricht.

Die Sonne sollte doch tief genug stehen … ??? !!!

Die Sonne sollte doch tief genug stehen … ??? !!!

Fast wäre ich sofort nach Hause weitergefahren, wenn nicht …

Da ist er! Der erste Starenschwarm! Flach, auf dem Foto kaum ahnbar an verschwommener Spiegelung, fliegt er in Windeseile an und rauscht ins Röhricht. Schon geht das Schwätzen los.

Da ist er! Der erste Starenschwarm! Flach, auf dem Foto kaum ahnbar an verschwommener Spiegelung, fliegt er in Windeseile an und rauscht ins Röhricht. Schon geht das Schwätzen los.

Mit nur kleinen Pausen rauschen im Minutentakt Schwärme mit je 50 bis ca. 500 Staren herein.

Mit nur kleinen Pausen rauschen im Minutentakt Schwärme mit je 50 bis ca. 500 Staren herein.

Und immer weiter geht es über ca. 20 Minuten - rein ins immer gefülltere Röhricht, kaum bemerkt - zack ist der neue Schwarm verschwunden.

Und immer weiter geht es über ca. 20 Minuten – rein ins immer gefülltere Röhricht, kaum bemerkt – zack ist der neue Schwarm verschwunden.

Mehr ging offenbar nicht an diesem Abend. Ich schätze die Starenzahl in diesem kleinen Areal auf mindestens 5.000 Individuen.  Mal sehen, wie es weiter geht, ob so etwas wie „Sort Sol„, die „Schwarze Sonne“ ab Mitte September bis Ende Oktober vielleicht auch hier zu sehen sein wird.

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