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Archive for the ‘Unsortiertes’ Category

Gülle – Niedersachsen stinkt zum Himmel – fast ganzjährig.
Aber nicht nur hier lassen sich die zugehörigen Errungenschaften erleben, wie der Auszug aus einem NRW-Gedicht zeigt:

„… Dann floss die braune Gülle –
beschissen war der Tag –
und Ammoniak in Fülle
in Frühlingslüften stak. …“

Vorm Haus blühen die Rosen ...

Mohn und Umgebung sehen prima aus ...

Eine Schwebfliege begeistert sich am Spitzwegerich.

Da können wir ja mal wieder „raus ins Grüne“.

Alte, bemooste Eiche - wie sagen die Reporter immer so schön - "unberührte Natur!". - Na ja!

Der heckenartige Wegsaum leistet schon seinen Teil bei der Anpassung an den Klimawandel - erfrischende Kühle! - Aber, was sehen wir am Horizont?

Ach richtig, wir sind in Niedersachsen. "Wo ich geh und steh, ich Güllewagen seh!" - Und was ein ordentlicher Güllewagen ist, der hat natürlich keine emissionsmindernden Schleppschläuche oder so, sondern den 08/15-Hochschleuderer. - Ist ja auch schlau, und gerade jetzt im Sommer bei Wärme. Da kann man die 33 % Stickstoff"verlust" in die Luft (in Wald und Meer!) abziehen und mehr auf die Fläche bringen ...

Güllestart auf gedränter, bachnaher Strecke. Gewitter sind angesagt.

Manchmal hat der Wetterfrosch ja auch Recht - so pladdert es denn, was es pladdern will. - Kann man bald wieder güllen, Etliches wird schließlich auf kurzem Weg durch den Drän wegtransportiert.

Wir reden seit mehr als 3 Jahrzehnten von Meeresschutz. Notwendiges wie Abwasserreinigung wurde erledigt, der Saure Regen wurde mit konsequentem Schwefeldioxid-Verringern entschärft. Aber die „Heilige Kuh“, die hochsubventionierte Landwirtschaft, ist bis heute nicht einmal hinreichend auf rechtskonformes Verhalten eingestimmt. Die Zahlen der Wissenschaft und der untersuchenden Fachverwaltungen belegen dieses Nichtstun. Ammoniak stinkt weiter zum Himmel.

Agrar-Ammoniak belastet - seit Jahrzehnten unverändert - das Umfeld. Stickstoffflüchter, Wälder und Meere leiden weiter.

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Es gab eine Zeit, da dachte man daran, organisch reiche Abfälle zu entschärfen und gleichzeitig zu nutzen. Die mikrobioelle Umwandlung zu Biogas und Wärme, zu nährstoffreichen Flüssigkeiten und Feststoffen, die je nach Beschaffenheit genutzt oder in dann geringerer Menge deponiert werden könnten, war und bleibt eine hervorragende Idee.

Biogas-Anlage - wenn alle Immissionsschutzvorgaben eingehalten werden, eine feine Sache !

Organisch reiche Abfälle können genutzt werden - eine gute Idee !

Schließlich folgt das Ganze dem in der Natur seit Jahrmillionen erprobten Prinzip "Aus jedem Scheiss lässt sich noch das Beste machen." - hier 2mal "Metallica", blauschwarz und goldgrün.

Dann machten wohlmeinende Politiker ein Gesetz. Ob nun Unwissen oder / und Nähe zu bestimmten Interessentenkreisen das Ergebnis verschoben, man weiss es nicht …

Herausgekommen jedenfalls ist eine Verschwendung von Steuermitteln, gekoppelt an eine schier unglaubliche Verschandelung der Landschaft, Vernichtung von Lebensvielfalt durch Maisanbau. Statt der Entschärfung auch der Güllethemen Gestank, Boden- und Wasserbelastung ergab sich eine Umwandlung und Überdüngung auch ärmster, ehemaliger Dauergrünlandflächen, die auf keine Kuhhaut geht.

Ob sandig oder anmoorig - wie arm der Boden auch ist, Mais passt (gut subventioniert !) überall hin.

Der Autofahrer wundert sich: warum muss ich – zusammen mit jeder Menge anderer betroffener Privat- und Berufsfahrer – hier auf der Bundesstraße (!!) Tempo 50-60 km/h fahren? Überholen geht leider nicht angesichts des herrschenden Gegenverkehrs. – Und dann, Kilometer später, löst sich das Geheimnis.

Lösung des Verkehrsstau: ein - von uns Steuerzahlern finanzierter - Groß-Trecker, der über Kilometer Maissilage durch die Gegend fährt.

... und die stinkt dann, offen gelagert, bei Sonne, Wind und Wetter die Gegend zu.

Es ist an der Zeit, schädliche Subventionen endlich zu streichen.

Biogas: ja, betriebsnahe landwirtschaftliche Anlagen: ja, große Zentralanlagen für Intensivabfall: ja – aber keine Zusatzproduktion von „Kunst-Müll“ auf Kosten des steuerzahlenden Bürgers, der Landschaft sowie von Boden, Luft und Wasser bis hin zu den Meeren.

Nachtrag: Heute auf der Bundesstraße 75 … – Tempo 50 ist angesagt.

Mais Richtung Biogasanlage: Das sieht nicht nur schief aus - das ist schief! Beim Fahren wankt der Anhänger und verschiebt sich in seinen Ebenen gegeneinander, dass das "Gerät" einen absolut unsicheren Eindruck hinterlässt.

Es sind also nicht nur die Profi-Fahrzeuge, wie im Foto ganz oben gesehen. Auch Alt-Trecker mit reichlich zusammengebastelt aussehenden Anhängern transportieren die Fracht über mehr als 10 Kilometer und sorgen auf Hauptverkehrsstraßen für Stau. Das gehört verboten und nicht subventioniert!

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Größtes Tauffest an der Elbe“ so ist es aus Presse, Radio, TV und Internet zu erfahren.

Ob die vielen zu Taufenden und ihre Feiergäste wissen, worauf sie sich einlassen, wie es dem Tidefluss Elbe in seiner Hamburger Strecke gerade geht ? !

Die Elbe steht gerade kurz vor dem Tode. Ihr Sauerstoffgehalt hat sich, wie kaum zuvor seit den „Abwasserjahrzehnten“ bis Ende der 1980er jetzt zu einem Extremniedrigwert von ca. 1 mg/l entwickelt. Die Qualitätsgewinne der Milliarden Euro Steuergelder für die Abwasserreinigung scheinen verspielt. Der Fluss ist über Kilometer fischfrei – eine Barriere für Wanderfische. Oberlieger bis Sachsen und Tschechien werden wohl auf ihren „Sachsenlachs“ weiter warten müssen.

Wer das Ziel gesunder Fließgewässer kennt, weiss um den Wert von mindestens 6 mg Sauerstoff / l Wasser – der war schon Anfang Juni 2011 deutlich unterschritten. Selbst wenn dieser Wert im Tidebereich nicht allgemein anerkannt sein sollte, ist das, was die Elbe gerade durchmacht, wohl als Kulturschande für eins der reichsten Länder der Erde zu werten. Hier also die aktuellen Werte aus dem Wassergütemessnetz:

Obwohl die Elbe mal gerade die 20 Grad-Marke überschritten hat, ist der Sauerstoff schon nahe Null - leben wir im Jahr 2011 ?

Die selbe Sauerstoffkurve, nun gekoppelt mit dem Tidepegel. Ebbe und Flut haben - durch den Ausbau des Flusses - in Hamburg einen Tidehub von ca. 3,60 m. Komisch ist, dass der Sauerstoff nicht, wie üblich und noch Anfang Juni, dem Tidehub angepasst verläuft, sondern "Zusatzhuckel" aufweist. - Was geschieht da in der Hamburger Elbestrecke ? !"

Im Internationalen Umwelthauptstadtjahr 2011 hätte die Elbe weiss Gott anderes verdient.

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Mein großes - ich bin ja geneigt "großer" zu sagen - Geburtstags-Oloid. Es wurde aus Weide hergestellt - Astiges führt zum schicken Farbwechsel.

Wer noch nicht weiss, was ein Oloid ist und wie es so aussehen kann, guckt zum Beispiel hier.

Gut (Tot)Holz!

Ganz schön vielseitig! - Immer noch dasselbe Oloid aus Weide.

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Dass gegen seit Jahrzehnten bekannte, fortwährende Umweltschäden durch die Landwirtschaft aber auch gar nichts unternommen wird, ist uns ja bekannt. Der Frühjahrs-„Peak“ des Güllegestanks, ergänzt durch punktuelle Gaben das ganze Jahr hindurch, dokumentiert, wie ernst Politik es mit Schäden in Stickstoff-überlasteten Wäldern und Meeren nimmt.

Fehlende Wege- und Gewässerrandstreifen mit Strauch- und Baumbewuchs tun ein Übriges, dass aber auch jeder Quadratmeter im Umfeld sein Teil abbekommt. Im folgenden Foto waren es bei Wind der Straßengraben, der Radweg und der vorbeifahrende Autoverkehr (Fenster hoffentlich zugemacht ? !), die alle ihr Teil erhielten. Gesundheit!

Unser täglich Gift gib uns heute ...

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Das war wieder einmal eine äußerst informative Veranstaltung in der Alfred Töpfer-Akademie, NNA, Camp Reinsehlen. Passend zum Internationalen Jahr der Wälder stand sie diesmal unter dem Hauptthema „Wälder„.

Vorbei geht die Fahrt an unserer Haus-Erle, die Buchen sind bereits grün.

Auch im Naturschutzgebiet Obere Wümmeniederung zeigt sich, dass Birke und Eiche sich vor der Schwarzerle belauben.

Sehr spannend neben anderen ausgezeichneten Themen: das Methusalem-Projekt.

Dabei durfte das Thema Bäche und Bäume natürlich nicht fehlen und fand bei den Teilnehmern guten Zuspruch (hier zum Download eine frühere Version des Vortrags, 5 MB).

Jeder weiss ja um die Bedeutung der Wälder für gutes Trinkwasser - oder? Jedenfalls gab es prima Auenwald-Wasser zu trinken.

Hin- und Rückweg führten vorbei an den täglichen Realitäten – vieles in der aktuellen Farbe Gelb.

Beim Start: vorbei am Suzuki-Gelb mit Löwenzahn.

Raps-Gelb.

Löwenzahn-Gelb.

Ungeschützt durch den standorttypischen Baumsaum wird dieser kaputt gebaggerte Bach in der Mittagssonne gebrutzelt.

Großberegner stehen schon bereit, den knochentrockenen Boden zu benässen. Was das für die umliegenden Bäche und kleinen Flüsse bedeutet, ist unschwer zu raten.

Zurück zu Hause, begrüßt von windgesichteten - auch gelben - Buchenblüten.

Wo windgesichtete Buchenblüten sind, können Buchenspelzen nicht weit sein. - Wer sagt`s denn - schließlich wohnen wir im "Buchenweg".

Zum Pollengelb in besonderer Form berichtet Gerhard Laukötter.

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Koserow auf Usedom – same procedure as last year.

Wenn man Ruhe und Entspannung sucht und es so einrichten kann, wie wir, kann eigentlich nichts schief gehen: Feiertage und große Ferien meiden!

Bei der Anfahrt - fast allein auf dem Autobahnparkplatz, Muße zum Schubbern auf rauem Gras.

Boahh, diese Sonne, diese Pollen - gleich niese ich!

Windrad-Säulen vor Himmelblau.

Wir wollen angesichts des anhaltend schönen Wetters mal ausnahmsweise nicht an bereits jetzt unter Wassermangel leidende Bachoberläufe und Waldbrandgefahr denken … – Was wird das, wenn demnächst, wie im Vorjahr, bereits April / Mai andauernde Feldberegnung einsetzt?!

Weiter geht es gen Osten - entlang der flächigen Agrarsteppen ohne Immissionsschutz / Natur-Struktur.

Ausnahmsweise habe ich auch keine der riesigen, frisch geackerten Schläge in welchem der nördlichen Bundesländer auch immer, fotografiert. Grausam genug war ja der Menschentribut, der kürzlich bei Rostock für diese nicht nachhaltige Form von Subventions-Agrariertum gezahlt wurde. Mögen wir uns an die aus der Not geborene Erfindung unserer Altvorderen wieder erinnern: nur die Knicklandschaft schützt die leichten Böden vor extremer Wind- und Wasser-Erosion.

Einzelbäume, Alleen - die Ahornblüte begrüßt uns.

Die prima Unterkunft gefällt Mensch und Tier ausgezeichnet.

Frontlader-Kunst - für irgendwas muss die Kurtaxe ja gut sein.

Möven füttern auf der Seebrücke.

Zur Heringswoche 2 frische Heringe in sauer - was gibt es Besseres?

Einer geht noch.

Prima Sache, das! Mit 3en habe ich aber "Hering satt". Ob das mit dem Rekord von 25 stimmt? Ein zweifelhafter Rekord.

Spuren im Sand - es ist April, auch Abgehärtete sind unterwegs.

Ruhepause zwischen den Spaziergängen.

So haben wir die Zeit in Koserow, am Streckelsberg und drumrum genutzt, im Frühlingswald massenhaft Fotos für im „Internationalen Jahr der Wälder 2011“ und danach anstehende Holz-Vorträge zu schiessen.

Einige wenige Totholz-Fotos sollen hier reichen.

Mehr Luft als Holz.

Am Ende des Urlaubs sind die Buschwindröschen weitgehend verblüht, die Buchen schlagen aus.

Etliche Freiflächen werden vom Pionier Ahorn-Jungwuchs besetzt.

Zurück zu Hause - hier sind die Ahornblüten schon abgefallen. Das wird die Saubermänner und -frauen ja wieder ordentlich ärgern. Eigentlich müssten die "Sauerstoffverbrauchs-Gebühr" an Baumbesitzer zahlen.

Auf heimischer Wiese wird der Moränenstaub Usedoms fix rausgerubbelt. - Wir alle freuen uns auf`s nächste Mal!

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Socke, der Sonnenhund, hat`s fast geschafft – die Sturmwolken werden weniger.

Das war aber auch ein Ding gestern - diverse Autobahnbrücken gesperrt für gefährdete Fahrzeuge, dunkle Wolken fetzen am Himmel. Sehr gut: ein bisschen Regen hat`s auch gebracht.

Noch stürmt es, aber die Sonnenpartien nehmen zu.

Da freut sich Socke, der Sonnenhund - noch dazu, wo prima Futter-Service geboten wird.

Spannend hier - ein interessanter Tag!

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Da ist er also wieder, der Frühling.

Die Jahreszeit und das Wetter stimmen - schon legt die Natur los, hier Gartennatur.

Sind die Blüten da, erscheinen auch die Insekten, hier eine Hummelkönigin.

Die Natur ausserhalb des bebauten Raums macht natürlich auch, was sie will - Frühling: die Erlen lassen ihre Lämmerschwänzchen wachsen, Allergiker graut`s.

Und die Politik muss angesichts der atomaren Vorfälle in Japan Rede und Antwort stehen.

DPA wird im Hamburger Abendblatt am 24.03.2011 z.B. so zitiert (Auszug, inkl. Schreibfehlern):

“ …  Brüderle habe am 14. März als Gast an einer Sitzung von Vorstand und Präsidium teilgenommen, bei der fast 40 führende Manager aus Deutschlands Industrie zugegen waren.

Darunter waren die Vorstandschefs der Energiekonzerne RWE und E.on, Jürgen Großmann und Johannes Teyssen. Während der Sitzung sie die Meldung hereingereicht worden, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nach der Katastrophe im japanischen Kernkraftwerk Fukushima die von der Regierungskoalition verlängerten Laufzeiten für die deutschen Atommeiler per Moratorium aussetzen wolle.

BDI-Präsident Hans-Peter Keitel habe daraufhin von Minister Brüderle wissen wollen, was es damit auf sich habe. Laut Sitzungsprotokoll bestätigte Brüderle das Moratorium und „wies erläuternd darauf hin, dass angesichts der bevorstehenden Landtagswahlen Druck auf der Politik laste und die Entscheidungen daher nicht immer rational seien“.   [Anmerkung: Fettung durch osmerus]

Laut Protokoll habe Brüderle betont, ein Befürworter der Kernenergie zu sein, auch mit Rücksicht auf Branchen, die besonders viel Energie verbrauchten. Es könne daher keinen Weg geben, der diese Branchen „in ihrer Existenz gefährde“. Im Wirtschaftsministerium habe es zu Brüderles Aussagen geheißen, der Minister habe vor allem mit dem Tempo der Kehrtwende Probleme gehabt, berichtet die Zeitung weiter. (dpa/abendblatt.de)“

Der Wähler, so habe ich den Eindruck, glaubt allerdings nicht so sehr, dass die Politik unter Druck irrational handelt, sondern „im Normalbetrieb“.  – Wenn schon Berliner Größen verquer argumentieren, darf man sich über die vor Ort mitzuerlebenden Entwicklungen sicher nicht wundern.

Dazu gehört in Zeiten von „Bildung für Nachhaltige Entwicklung„, „Biologische Vielfalt„, „Wasser ist Leben“ und dem „Internationalen Jahr der Wälder 2011“ -von Klimaschutz ganz zu schweigen – beispielsweise massenhaftes Vernichten ortsprägender Großbäume.

Tostedt, große Samtgemeinde im Norddeutschen Tiefland, ist nur ein solches Beispiel. Als wenn es nicht seit 1 1/2 Jahrzehnten einen Landschaftsplan gäbe, in dem die wertvollen, ortsprägenden Riesen (i.W. Eichen) als zu erhaltende und zu fördernde, örtliche Besonderheit gekennzeichnet wären, geht jegliche Planung darüber hinweg. Baum für Baum verschwindet, von einem Ersatz kann nicht einmal ansatzweise gesprochen werden, repräsentiert doch solch ein Zeitzeuge allein von seiner Kronenvolumen (= Sauerstoffproduktion, Kühlung des überheizten bebauten Raums und vieles mehr) je nach Alter und Größe den Gegenwert von 50-100 oder mehr der teuer einzukaufenden Baumschulenbäumchen. Leider gibt es genügend Beispiele, bei denen aus fadenscheinigen Gründen ein Ersatz vollständig unterblieb. –  Mahner werden persönlich diffamiert, ggf. auch mit vollkommen unzutreffenden Hinweisen.

Baumriesen- und Ortsbildvernichtung in Tostedt beim Bau einer Kindertagesstätte. Fast könnte man meinen, hier wollten die großen Fraktionen das große Missverständnis der Bibel-Auslegung "Macht euch die Erde untertan." dokumentieren. - Jedenfalls ist hier sicher gestellt, dass künftige Generationen in einer naturfreien Umwelt aufwachsen.

Ursprünglich - Foto aus 2010 - sah das gesamte Umfeld einmal so aus.

Wie nennt man das Resultat 2011? Kulturschande? Liebe Tostedter Ratsmehrheit: Sie sollten sich was schäm``!

Da ist es kein Wunder, dass sich engagierte Menschen einen Weg suchen, das Ganze zu verdeutlichen. Ein gutes Beispiel dafür ist das der heutigen Realität angepasste Tostedter Wappen.

Es gibt aber durchaus auch positive Ausnahmen in der Politik der heutigen Zeit, die zu nennen sind – möge die Realität der Aussage künftig auch wirklich entsprechen! (Hamburger Abendblatt, 24.03.2011, Interview mit dem Hamburger Wirtschaftssenator Horch, Auszug):

“  …   Die Vertiefung der Elbe hat noch immer nicht begonnen. Gibt es einen Plan für den Fall weiterer Verzögerungen?

Horch:

Mein Ziel ist es, die Umweltverbände in den Planungsprozess mit einzubeziehen, um Klagen gegen eine Planfeststellung zu vermeiden. Unter Umständen müssen wir weitere Ausgleichsmaßnahmen über die bisherigen hinaus diskutieren. Wir wollen, im Zuge der Elbvertiefung und -verbreiterung, bis zum Jahr 2013 für die Reedereien und Terminalbetreiber kontinuierliche Verbesserungen erreichen.“

Bleibt zu hoffen, dass die Elbe endlich wieder als zu verbessernder Lebensraum erkannt wird und auch die seit der vorigen Elbvertiefung eingetretenen ökologischen und ökonomischen Verschlechterungen kompensiert werden. Insbesondere Letztere (z.B. Anwachsen des zu baggernden Hafenschlicks von jährlich 2 Mio Tonnen auf 8 Mio Tonnen) zeigen auch dem Nicht-Ökologen, dass die Elbe völlig aus dem vorherigen Fließgleichgewicht geraten ist.

Der Baum - kleiner Puzzlestein im Waldgeschehen. Tostedt, erwache!

Generell erwarten wir Wähler natürlich, dass all die oben zitierten und politisch beschlossenen Nachhaltigkeitsprogramme endlich die Realität des täglichen Handelns bestimmen. – Daneben kann jeder seinen eigenen Beitrag leisten. Ich habe mein Apfelbäumchen gepflanzt – Sie auch?

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Fast noch mitten in der Nacht - unterm bewegten Töster Mond - wartet der Jubiläumswagen 200 auf mich. Der Metronom bringt mich schnell in die Metropole.

Erklärungen zur Umwelthauptstadt 2011 - in der U-Bahn fotografiert (Montage der Plakat-Inhalte).

Die Aktiven bei Hinz und Kunzt weisen auf soziale Schieflage der reichen Metropole hin.

Ok, es gibt auch andere Hinweise auf die Umwelthauptstadt Europas 2011.

Der Umwelthauptstadt-Pavillon vorm Hauptbahnhof.

Ein Bisschen Kultur gibt`s auch zu sehen.

Aber unabhängig davon – Speicherstadt und historische Stadt-Silhouette sind dem Bahnfahrer inzwischen durch Beton, Stahl und Glas entzogen.

Wollen wir hoffen, dass all diese neuen Gebäude zukunftsweisende Klimabilanzen haben und Geld in die Stadt bringen. Manch einer meint ja, es handele sich um reine Steuerabschreibungs-Objekte.

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