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Archive for the ‘Unsortiertes’ Category

Socke von de Dreyster Drift, unser Kampfdackel, ist der Netz-Fangemeinde seit langem als Sonnenhund bekannt. 12 Jahre ist er nun schon alt, irritierte kürzlich im Blog-Beitrag vom 20. März mit seinem Auftritt als Albino-Tiger. Seitdem ist er prima drauf – kein Wunder, die Sonne scheint wieder mit Kraft.

Es lässt sich nicht länger verbergen - der Frühling zieht ins Land. Scharbockskraut blüht seit einigen Tagen flächig im Garten.

Es lässt sich nicht länger verbergen – der Frühling zieht ins Land. Scharbockskraut blüht seit einigen Tagen flächig im Garten.

Inzwischen sind Buschwindröschen dazu gekommen.

Inzwischen sind Buschwindröschen dazu gekommen.

Nun ist Socke in seinem Element - zumal auch die ihm bekannten Hunde-Arzneikräuter wieder wachsen und abgeweidet werden können. - Ja, all sowas hat er als Kleiner aus seiner langen Lernphase im Rudel mitgebracht.

Nun ist Socke in seinem Element – zumal auch die ihm bekannten Hunde-Arzneikräuter wieder wachsen und abgeweidet werden können. – Ja, all sowas hat er als Kleiner aus seiner langen Lernphase im Rudel mitgebracht.

„Pflegten“ wir einen Steril-Rasen wäre all sowas natürlich gar nicht denkbar, geschweige denn in die Tat umzusetzen.

Wasser ist für einen Garten eine Selbstverständlichkeit - sollte es jedenfalls sein. So schlägt Socke hier Wellen. Dass dies künstliche Kleingewässer auch als Vogeltränke und -badewanne genutzt wird, erhöht offenbar seinen Genuss.

Wasser ist für einen Garten eine Selbstverständlichkeit – sollte es jedenfalls sein. So schlägt Socke hier Wellen. Dass dies künstliche Kleingewässer auch als Vogeltränke und -badewanne genutzt wird, erhöht offenbar seinen Genuss.

Dass Hygieniker zu nutzendes Regenwasser schonmal als „Spatzen-Pisse“ bezeichnen, interessiert unseren Hund nicht. Vermutlich hat er aus unseren Gesprächen über Regenwassernutzung die Ergebnisse unzähliger Studien herausgehört, die die bakterielle Unbedenklichkeit bei richtigem Umgang bestätigen.

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Zwei Raben erwarten den Sonnenaufgang.

Zwei Raben erwarten den Sonnenaufgang.

Es werde Licht - am Tag der Sonnenfinsternis.

Es werde Licht – am Tag der Sonnenfinsternis.

Na also, geht doch! Unker erwarten den Zusammenbruch der Energienetze - Leute, wartet doch mal ab.

Na also, geht doch! Unker erwarten den Zusammenbruch der Energienetze – Leute, wartet doch mal ab.

Wenige 100 Meter entfernt - dichter Nebel. Hier wird gar kein Energienetz zusammenbrechen! Später sah es bei uns im Umfeld überall so aus ...

Wenige 100 Meter entfernt – dichter Nebel. Hier wird gar kein Energienetz zusammenbrechen! Später sah es bei uns im Umfeld überall so aus …

Die startende Sonnenfinsternis habe ich bei einer Gewässerbegehung dann doch noch sehen - allerdings nicht fotografieren können. 3/4 Sonne überstrahlen das eine vom Mond verdeckte Viertel.

Die startende Sonnenfinsternis habe ich bei einer Gewässerbegehung dann doch noch sehen – allerdings nicht fotografieren können. 3/4 Sonne überstrahlen das eine vom Mond verdeckte Viertel.

Tja, und dann diese Erscheinung im Haus.

Wer oder was versteckt sich da hinterm Sessel!? Ein Zebra, oder ein Albino-Tiger?

Wer oder was versteckt sich da hinterm Sessel!? Ein Zebra, oder ein Albino-Tiger?

Das Teil ist eindeutig ein Raubtier - also kein Zebra. Auswahl: Pink Panther oder Albino-Tiger.

Das Teil ist eindeutig ein Raubtier – also kein Zebra. Auswahl: Pink Panther oder Albino-Tiger.

Ganz munter das Kerlchen, Pink ist ab - also doch Albino-Tiger.

Da geht er hin, Pink ist ab – also doch Albino-Tiger.

Die Auflösung für interessierte Haustierfreunde: der Badeanzug kaschiert eine gut überstandene Operation – Milz (inkl. Tumor) raus. Nächste Woche läuft der Kampfdackel wieder „nackt“, nur mit eigenem Fell. Die Zeit wird weisen, ob 3 Monate, 3 Jahre oder mehr weitere Gemeinsamkeit anstehen. Immerhin ist das immer noch muntere Bürschchen schon ein alter Herr mit 12.

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Im Beitrag vom 10. Januar hatte ich berichtet, dass die seit mehr als 15 Jahren tote, sicherheitshalber auf 2/3 des Stamms verkürzte Lärche im Sturm gestürzt war. Professionell zaunparallel gefallen, gelenkt durch Ahorn, aufgefangen durch Haselsträucher, unsere „Hölzchen und Stöckchen“-Produzenten (Glück gehabt!). Aus stehendem war schwebendes Totholz geworden.

Das sah zwar eindrucksvoll aus, sollte aber auf Dauer nicht so bleiben. Also kamen Profis zum Einsatz, handhabbare Stücke zu produzieren. Anschließend wurden noch ein paar anstehende Großarbeiten miterledigt, so dass jede Menge Holzmulch nun unsere Beet-, Busch und Waldpartien bodendeckt. Wir lieben das.

Für kleine Leute wurden ein paar Fichtenstammstücke als Stühlchen vorbereitet, lagern jetzt erstmal reifend ab. Die Sturz-Lärche aber steht wieder (na gut, ein kleiner Teil davon). Man wundert sich, wie leicht solch dicke Holzklötze im Lauf der Zeit werden können. Ohne große Mühe haben wir sie aufeinandergestellt.

Wie ein kleiner Leuchtturm steht nun ein kleiner Teil der Lärche neben der Gartenbank.

Wie ein kleiner Leuchtturm steht nun ein kleiner Teil der Lärche neben der Gartenbank.

Rindenplatten obendrauf verhindern Eindringen von Niederschlag von oben. Bohrende Insekten und die von ihnen profitierenden Vögel haben freien Zugang zum Stamm. Wenn diese Teile allzu weit aufgelöst sein werden, liegen an 2 Stellen Ersatzbauteile bereit.

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Nun sind wir also meteorologisch im Frühling. Eine besondere Eskapade bot der heutige frühe Morgen.

Bei klarem Himmel bretterte eine große, dunkle Wolke heran - dummerweise leckte die.

Bei klarem Himmel bretterte aus Norden eine große, dunkle Wolke heran – dummerweise leckte die.

Schön anzusehen, in der punktuellen Auswirkung unter dem Leck aber gefährlich.

Schön anzusehen, in der punktuellen Auswirkung unter dem Leck aber gefährlich.

Aufgrund niedriger Temperatur und eisig ziehendem Wind mussten Verkehrsteilnehmer zu Fuß, per Rad oder mit dem Auto höllisch aufpassen - Blitzeis!

Aufgrund niedriger Temperatur und eisig ziehendem Wind mussten Verkehrsteilnehmer zu Fuß, per Rad oder mit dem Auto höllisch aufpassen – Blitzeis!

Anschliessend kündigt sich ein sonniger Tag an.

Anschliessend kündigt sich ein sonniger Tag an.

Das weisse Dach links unten zeigt, was kurz vorher produziert wurde.

Das weisse Dach links unten zeigt, was kurz vorher produziert wurde.

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"Was`s `n das!? War doch vorher nicht hier?! - Ok, mach ich ein paar Wellen dazu."

„Was`s `n das!? War doch vorher nicht hier?! – Ok, mach ich ein paar Wellen dazu.“

"Aha, über "Lenkbuhne" sprechen die Menschen um mich rum. Jedenfalls kann ich jetzt prima zum Trinken ans Wasser ran."

„Aha, über „Lenkbuhne“ sprechen die Menschen um mich rum. Jedenfalls kann ich jetzt prima zum Trinken ans Wasser ran.“

Der „abgelaufene“ Jagdhund auf den beiden Fotos dokumentiert die
Verbesserung des Gewässers auch für vielerlei anderes Viehzeuch. Endlich können Durstige trinken, auch Baden, Badegäste und Reingefallene problemlos auch wieder rauskommen. Und sein Schnüffeln auf Foto 2 zeigt, dass diese Orte von vielerlei Getier begeistert angenommen werden.

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Das ging ja alles – nach kleinem Baustopp und von mir nicht als gut empfundener, auferlegter Einbauänderung – fix von der Hand bzw. der Baggerschaufel.

Kleiner Hinweis vorweg zur prima Firma, die hier arbeitet: Trotz meiner Initialen am Fahrzeug ist das nicht mein Großgerät. Schade, eigentlich.   :-)

Kleiner Hinweis vorweg zur prima Firma, die hier arbeitet: Trotz meiner Initialen am Fahrzeug ist das nicht mein Großgerät. Schade, eigentlich. 🙂

Schon sind die Kiese/Gerölle eingebracht. Nun sollen die Bäche und die Zeit zeigen, was daraus wird. Zeitlich jedenfalls reicht es gut für eventuell noch vereinzelt vorhandene Bachneunaugen. Die können bald als erste laichen.

Hier folgen die „Nachher-Fotos“ zum vorangegangenen Beitrag.

Eigentlich sollte hier eine abwärts vom Hochwasserkolken liegende Rausche mit Einengung den Abriss unter der Brücke auffangen, damit Fische und Wirbellose "einsteigen" können.

Eigentlich sollte hier eine abwärts vom Hochwasserkolken liegende Rausche mit Einengung den Abriss unter der Brücke auffangen, damit Fische und Wirbellose „einsteigen“ können.

Nun waren wir gezwungen den Kolk zu verfüllen – in meinen Augen eine Todsünde. Es gibt bessere Möglichkeiten, zumal z.Z. noch keine Berme beiderseits unter der Brücke  sowie ein durchgehendes Kiesbett akzeptiert wird.

DARUM stelle ich mich so an! Wo Wasser von Hartem kommend auf "Weiches" trifft, gibt es eine fortschreitende Erosion. Die Verfüllung hat für springende Fische den Anlaufraum beseitigt. Hier werden sie nun wie der Ochs vorm Tor - wie zuvor - demnächst stehen.

DARUM stelle ich mich so an! Wo Wasser von Hartem kommend auf „Weiches“ trifft, gibt es eine fortschreitende Erosion. Die Verfüllung hat für springende Fische den Anlaufraum beseitigt. Hier werden sie nun wie der Ochs vorm Tor – wie zuvor – demnächst stehen.

Durchblick, nicht Durchgängigkeit - eine schräge Angelegenheit. Hoffen wir mal auf die Zukunft mit an der Einengung abwärts kommender weiterer Sohlaufhöhung.

Durchblick, nicht Durchgängigkeit – eine schräge Angelegenheit. Hoffen wir mal auf die Zukunft mit an der abwärts sichtbaren Einengung kommender weiterer Sohlaufhöhung.

Blick aus der Strecke, nun mit wechselnden Einengungen versehen, bachauf Richtung Brücke. Auch dies ein Resultat der Änderungsauflage. Angesichts des Einbaus "im Keller" wird hier unnötig Boden vom (überhohen) Ufer erodiert werden und abwärts gebaggert werden müssen. - Sohlgleiten mit beidseitigem Uferschutz waren der Plan ...

Blick aus der Strecke, nun mit wechselnden Einengungen versehen, bachauf Richtung Brücke. Auch dies ein Resultat der Änderungsauflage. Angesichts des Einbaus „im Keller“ wird hier unnötig Boden vom (überhohen) Ufer erodiert werden und abwärts gebaggert werden müssen. – Sohlgleiten mit beidseitigem Uferschutz waren der Plan …

Hoffen wir also auch hier auf künftige Nachbesserung – immerhin gut, dass das Strukturmaterial schonmal „drin ist“.

Und weiter geht`s zum Damm“graben“.

Das interne Unterstützen der Mäandertendenz ist gut gelungen. Rinnenbildung und vor sowie hinter den Einbringorten entstandene Ruheräume geben dem Bach nun verschiedene Teillebensräume anstelle der vorherigen Sandwüste.

Das interne Unterstützen der Mäandertendenz ist gut gelungen. Rinnenbildung und vor sowie hinter den Einbringorten entstandene Ruheräume geben dem Bach nun verschiedene Teillebensräume anstelle der vorherigen Sandwüste.

Das Prinzip ist gut sichtbar. Der Kiesknubbel provoziert eine Stromrinne und seitliche Ruhe-/Sedimentationsräume. Vielfalt der Sohle wird Vielfalt an Organismen in Art und Zahl mit sich bringen.

Das Prinzip ist gut sichtbar. Der Kiesknubbel provoziert eine Stromrinne und seitliche Ruhe-/Sedimentationsräume. Vielfalt der Sohle wird Vielfalt an Organismen in Art und Zahl mit sich bringen.

Sehr gut gelungen ist auch die Lenkbuhne am Dammgraben. Vorn rechts muss noch das Ufer etwas angeschüttet werden, um ein Ausbrechen des Bachs an unerwünschter Stelle zu verhindern.

Sehr gut gelungen ist auch die Lenkbuhne am Dammgraben. Vorn rechts muss noch das Ufer etwas angeschüttet werden, um ein Ausbrechen des Bachs an unerwünschter Stelle zu verhindern.

Blick bachab auf die rechtwinklige Kurve. Die Lenkbuhne mit ihrer Ausrichtung gegen die Strömung bringt Turbulenz ans rechte Ufer und nimmt wie beabsichtigt den Druck aus dem linken.

Blick bachab auf die rechtwinklige Kurve. Die Lenkbuhne mit ihrer Ausrichtung gegen die Strömung bringt Turbulenz ans rechte Ufer und nimmt wie beabsichtigt den Druck aus dem linken.

So "verschwindet" der Bach zwischen den Erlen an der Überfahrt. Wie hier zeigen nur an wenigen Stellen unserer Bäche noch beidseitig stehende Altbäume den naturnahen Zustand, unter anderem mit seinem viel schmaleren und lebendigeren Profil als die fortwährend kaputt gebaggerten Agrar-Einöden.

So „verschwindet“ der Bach zwischen den Erlen an der Überfahrt. Wie hier zeigen nur an wenigen Stellen unserer Bäche noch beidseitig stehende Altbäume den naturnahen Zustand, unter anderem mit seinem viel schmaleren und lebendigeren Profil als die fortwährend kaputt gebaggerten Agrar-Einöden.

Jetzt bleibt also abzuwarten, wie überraschend schnell „die Natur“ die Veränderungen Wert schätzt.

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Der Seevekanal zweigt südlich des Rangierbahnhofs Maschen seit Jahrhunderten bestes Seevewasser Richtung Harburger Binnenhafen ab. Seit dem Zuschlag der früher niedersächsischen Kreisstadt Harburg an die Freie und Hansestadt Hamburg fliesst der Seevekanal zunächst in Niedersachsen und dann in Hamburg.

Untersuchungen seiner Besiedlung mit Wirbellosen und Fischen zeigen die hochwertige Herkunft trotz eintönigen Profils und kaum Lebensraumqualität insbesondere dort, wo ein standorttypischer Baumsaum (noch) vorhanden ist. Bachschmerle, Mühlkoppe und Neunaugen sind beispielhaft zu nennen. Das dreidimensionale Räume bietende Wurzelwerk sowie die Teilbeschattung des Gewässers mit Stützen der sommerkühlen Charakteristik sind letzte Garanten für diese Besonderheit.

Die Realität lässt bisher aus diesem zunächst überraschenden Artenspektrum allerdings keine zahlenmäßig entsprechende Besiedlung zu, Allerweltsarten wie Rotauge und Flussbarsch dominieren.

Das soll sich ändern. Hamburg hat den Seevekanal als ein prioritär zu entwickelndes Fliessgewässer für die Wasserrahmenrichtlinie benannt. Das wasserwirtschaftlich zuständige Bezirksamt Harburg initiierte das Projekt „Seevekanal 2021„. Seine Verbesserungsarbeiten am Lebensraum konzentrieren sich bisher auf den Bereich bachauf der Bahnquerung sowie auf das Umfeld des PhoenixCenter, in dessen Bauphase entgegen der Forderungen der Wasserrahmenrichtlinie mit Zerstören des bislang standorttypischen Uferbereichs eine typische Wasserwüste früherer Jahrzehnte entstanden war.

In Unterstützung des Projekts „Seevekanal 2021“ hat die Edmund Siemers-Stiftung das Anlegen von Lenkbuhnen angeboten. Diese stellen eine kostengünstige Maßnahme dar, öde Gewässerstrecken durch Struktur und Turbulenz zu „Speisekammern“ für Fische (reichhaltig mit standorttypischen Wirbellosen besiedelte Kiesfraktionen), Verstecke und vielfältige Lebensräume aufzuwerten.

Dafür wurde zunächst eine Probe-Lenkbuhne mit der Wasserwirtschaft vereinbart, um an diesem Beispiel Weiteres zu besprechen.

Der Ortstermin mit einer lokalen Fachfirma fand am 30. Januar 2015 statt.

Erlen, Eschen und Weiden säumen weite Strecken des Seevekanals auf Hamburger Gebiet.

Erlen, Eschen und Weiden säumen weite Strecken des Seevekanals auf Hamburger Gebiet.

Uferschutz und ein unter Mittelwasser liegender Teil kennzeichnen das Konstruktionsprinzip der verabredeten Lenkbuhne.

Uferschutz und ein unter Mittelwasser liegender Teil kennzeichnen das Konstruktionsprinzip der verabredeten Lenkbuhne.

Am 6. Februar wurde die Lenkbuhne von Fa. Koppermann, Seevetal, hergestellt (für die folgenden 5 Fotos: Kim Koppermann).

Baustart, gleich hinterm Ortsschild.

Baustart, gleich hinterm Ortsschild.

Es geht doch nichts über zweckmäßiges Baugerät.

Zweckmäßiges Baugerät – was sonst.

Wichtig ist die Ausrichtung des Unterwasserteils leicht gegen die Strömung - Entlastung und Schutz des Ufers.

Wichtig ist die Ausrichtung des Unterwasserteils leicht gegen die Strömung – Entlastung und Schutz des Ufers.

Zwischen-Eindruck.

Zwischen-Eindruck.

Und fertig ist die Probe-Lenkbuhne. Leichte Turbulenzen zeigen die Ablenkung des Wassers Richtung Gewässermitte.

Und fertig ist die Probe-Lenkbuhne. Leichte Turbulenzen zeigen die Ablenkung des Wassers Richtung Gewässermitte.

Prima gelungen! Dann wollen wir mal sehen, wann und wie es weitergeht.

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Durch Raureif sichtbar(er) gemacht: Unsere Terrasse ist gut geschützt.

Durch Raureif sichtbar(er) gemacht: Unsere Terrasse ist gut geschützt.

Divers in Form und Größe sind eine Vielzahl Spinnennetze gewoben.

Divers in Form und Größe sind eine Vielzahl Spinnennetze gewoben.

Auch im Umfeld des Hauszugangs heissen wir die eifrigen Helfer mit ihren Kunstwerken willkommen. - Nicht: "Iiiiihh ... Spinnnnnen!"

Auch im Umfeld des Hauszugangs heissen wir die eifrigen Helfer mit ihren Kunstwerken willkommen. – Nicht: „Iiiiihh … Spinnnnnen!“

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Vor der Jahrtausendwende war eine von vier Lärchen, die der Erbauer unseres Hauses einst gepflanzt hatte, abgestorben. Ein behender Baumkletterer half uns, die Sturzgefahr zu verringern, indem er Stück für Stück die Spitze herunternahm. Über die Jahr(zehnt)e liessen wir Ahorn den Totbaum umfangen, so dass ein Stürzen Richtung Nachbargarten auch angesichts der Ausrichtung zu Sturmwinden ziemlich auszuschliessen war. Im Herbst ergeben sich – nicht zuletzt durch unsere Bienenzeit geförderte weitere Baumarten – nette Farbspiele. Die tote Lärche stand entgegen Vorhersagen, ohne ihre Rinde nennenswert zu verlieren, Baumläufer, Kleiber und diverse Spechte hatten ihren Spaß an (Bewohnern) der Rinde und übten am Hartholz.

(Im vorigen Beitrag ist der Stamm bei Sonnenaufgang ebenfalls zu sehen.)

Herbstaspekt - der stehende tote Lärchenstamm ist hinter dem ihn umfangenden gelben Ahorn zu erkennen.

Herbstaspekt – der stehende tote Lärchenstamm ist hinter dem ihn umfangenden gelben Ahorn zu erkennen.

Nun haben die Sturmtiefs des noch jungen Jahres 2015 gewirkt und … – plötzlich sieht es heller aus als vorher – mal nachsehen.

So etwas nennt man sauberen Fall - unser Zaun zum Nachbarn ist frei, 3 Äste, die im Bild noch sichtbar sind, abgesägt.

So etwas nennt man sauberen Fall – unser Zaun zum Nachbarn ist frei, 3 Äste, die im Bild noch sichtbar sind, abgesägt.

War das nun Glück – oder gekonnt? Besser konnte die Lärche nicht fallen.

Nun liegt der Stamm auf einem Totholzhaufen und – vorn im Bild – einem unserer Haselnussbüsche, von denen in den “Hölzchen und Stöckchen”-Beiträgen oft die Rede ist.

Nun liegt der Stamm auf einem Totholzhaufen und – vorn im Bild – einem unserer Haselnussbüsche, von denen in den “Hölzchen und Stöckchen”-Beiträgen oft die Rede ist.

Insgesamt sieht das nun so aus, schwebendes Totholz.

Insgesamt sieht das nun so aus, schwebendes Totholz.

Die Wahrscheinlichkeit spricht dafür, dass wir (leider) den Stamm zerlegen lassen, wenn der für andere Aufgaben bereits vorbestellte Holzfachmann mit der Kettensäge in einigen Wochen erscheint. Pech für Specht, Kleiber und Baumläufer. Aber wir haben ja noch jede Menge andere Großbäume.  🙂

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Das fängt ja gut an. Neujahrsspaziergang muss sein, aber erstmal frühstücken.

Ein sonniger Tag steht bevor. Bald wird auch hier, im Esszimmerhorizont, die Sonne aufgehen - noch ein Bisschen "nach Norden wandern".

Ein sonniger Tag steht bevor. Bald wird auch hier, im Esszimmerhorizont, die Sonne aufgehen.

Per Schein ist sie schon zu erahnen, zum hier sichtbar werden muss die Sonne noch ein Bisschen "nach Norden wandern".

Per Schein ist sie schon zu erahnen, zum hier sichtbar werden muss die Sonne noch ein Bisschen „nach Norden wandern“.

Bis dahin geht der Sonnensüchtige bei Bedarf ins Wohnzimmer. Doppelsonne  :-) .

Bis dahin geht der Sonnensüchtige bei Bedarf ins Wohnzimmer. Doppelsonne 🙂 .

Morgengruß 2015 aus dem nicht nur baumartenreichen, bienen-, igel- uvm-freundlichen Biologengarten.

Morgengruß 2015 aus dem nicht nur baumartenreichen, bienen-, igel- uvm-freundlichen Biologengarten.

Wer`s nicht erahnt, „uvm“ steht im Foto selbstverständlich für „und vieles mehr“. Was anderes als bunte Artenvielfalt ist halt von einem Biologengarten zu erwarten?!

Gern könnten die nachbarlichen Gartenwüsten sich das eine oder andere klitzekleine Beispiel abgucken.

Nun also 2015, wir sind gespannt. Mal sehen, was sich so tun wird in

und wo sonst noch.

Auf geht`s zum Neujahrsspaziergang.

Neujahrssonne überm Wiesenwasser. Mal abwarten, ob der Wasserstand hier im NSG Obere Wümmeniederung 2015 für die Amphibienentwicklung ausreicht.

Neujahrssonne überm Wiesenwasser. Mal abwarten, ob der Wasserstand hier im NSG Obere Wümmeniederung 2015 für die Amphibienentwicklung ausreicht.

Wiesenwasser vor Bruchwald.

Wiesenwasser vor Bruchwald.

Die Natur macht`s vor: Erlensukzession am Bach zwischen Moränenwald und Bachaue. Diese unkrautartige Dichte wird sich ganz allein zu einem lichten Erlenbachsaum entwickeln. - Oh, ihr "behutsamen Pfleger", haltet ein! Die Natur praktiziert das seit Jahrmillionen, weiss es besser als wir.

Die Natur macht`s vor: Erlensukzession am Bach zwischen Moränenwald und Bachaue. Diese unkrautartige Dichte wird sich ganz allein zu einem lichten Erlenbachsaum entwickeln. – Oh, ihr „behutsamen Pfleger“, oh, moderne Gewässerunterhalter, haltet ein! Lasst Sägen und Astscheren stecken! Die Natur praktiziert Waldentwicklung seit Jahrmillionen, weiss es besser als wir.

In solcherlei Umfeld ist Socke von de Dreyster Drift in seinem Element - Spuren über Spuren, im feuchten Erdreich Pilze über Pilze ...

In solcherlei Umfeld ist Socke von de Dreyster Drift in seinem Element – Spuren über Spuren, im feuchten Erdreich Pilze über Pilze …

Wasserwiese mit Fahrspur - mancher fährt heutzutage nicht mehr nach Situation, sondern, wann er will.

Wasserwiese mit Fahrspur – mancher fährt heutzutage nicht mehr nach Situation, sondern, wann er will.

Spuren im - nein, nicht Sand! - ... "Schlagkräftige Landwirtschaft" ist nicht zu übersehen.

Spuren im – nein, nicht Sand! – … „Schlagkräftige Landwirtschaft“ ist nicht zu übersehen.

"Schlagkräftige Landwirtschaft": Mantsche, Mantsche - nein, nicht Timpeteh -, auch keine Kornkreise. Bodenschützern kommen da nur noch die Tränen.

„Schlagkräftige Landwirtschaft“: Mantsche, Mantsche – nein, nicht Timpeteh -, auch keine Kornkreise. Bodenschützern kommen da nur noch die Tränen.

Da ist doch ein Riesen-anmooriges-Grünland frisch umgebrochen. Wir warten, ob da artenreiches Feuchtgrünland der modernen Ein-Arten-Grasfläche oder dreidimensionalem Maisacker weicht. Der zwangsveranlagte Steuerzahler jedenfalls wünscht sich angesichts dieser Praktiken endlich für die Vergabe seines Geldes einen klaren, naturschonenden Rahmen als Voraussetzung jeglicher Förderung.

Da ist doch ein Riesen-anmooriges-Grünland frisch umgebrochen. Wir warten, ob da artenreiches Feuchtgrünland der modernen Ein-Arten-Grasfläche oder dreidimensionalem Maisacker weicht. Der zwangsveranlagte Steuerzahler jedenfalls wünscht sich angesichts dieser Praktiken endlich für die Vergabe seines Geldes einen klaren, naturschonenden Rahmen als Voraussetzung jeglicher Förderung.

Auf den Rest der Tour leuchtet es plötzlich goldig aus dem Birkenbruchwald. Das werde ich mir näher ansehen.

Auf den Rest der Tour leuchtet es plötzlich goldig aus dem Birkenbruchwald. Das werde ich mir näher ansehen.

Nachgelesen: Das ist der Goldene Geleepilz.

Nachgelesen: Das ist der Goldene Geleepilz.

Den kannte ich bisher noch nicht. Ich lerne weiter, das Jahr hat ja gerade erst angefangen.

Den kannte ich bisher noch nicht. Ich lerne weiter, das Jahr hat ja gerade erst angefangen.

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