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Archive for the ‘Unsortiertes’ Category

Vor Pfingsten – das Wetter liess sich gut an. Irritierend war kurzzeitig dieses dreieckige UFO …

Der Abendhimmel am Sonnabend – irgendwie anders.

Da waren plötzlich etliche Grautöne.

Aber dann wurde es farbig.

Etwas später meinten wir, „die blaue Phase“ habe begonnen.

Untergehende Sonne und Wolken legten aber nochmal richtig los.

Wechsel zu Rot.

Und Abklingen … – Gute Nacht!

Pfingstsonntag liess es sich gut radeln. Abends erreichten uns dann aber doch – dem Rumpeln nach mehrschichtig – Gewitterzellen bis -flächen. Ganz beeindruckender Lärm, …

… zeitweise. Einmal ein Minuten-Schütt, das war`s.

Für Bewegung in den Gewässerpegeln hat das nicht gereicht. Lediglich die östlich, in Hamburg Süd-Nord von den Elbhöhen weg ins Pinnau-Einzugsgebiet fliessende Düpenau zeigte sich ein wenig beeindruckt.

Pfingstmontag, nachts hat noch ein wenig Regen die Luft reingewaschen.

Super Sache, das! Das Radeln ist bei freier Atmung ein wahrer Genuss.

Begegnung mit Storch und Reiher folgt demnächst.

P.S.: Ergänzung, spätnachmittags.

Sonnig war`s also, Pfingstmontag Morgen – hier: Gelbe Schwertlilie vor Erle, am Horizont der Geesthang Holm – Wedel.

Zu Hause: Mittags passierten, übersausten uns fette Wolkenpakete.

Und dann bekamen wir unser Fett, …

… Pardon, unseren stürmischen Gewitterguss ab.

Nachmittags – das Schwarz zieht ab, Sonne leuchtet hinterher.

Das Grün – hier: Pfaffenhut – Regen-gebeugt.

Da – ein Wolkenloch, Blau! Nix wie los!

Wir radeln Kurztour, die „Batavia-Marschrunde“ vor dem Geesthang. – Illustre Wolkenformationen über der Geest.

Die finsteren, insbesondere die abgezogenen, aus denen schwarze Schleier runterragen, habe ich nicht fotografiert.

So geniessen wir – vorbei an der durch Superschnitt der gebrochenen Krone erhaltenen UraltWeide – fast mutterseelenallein unser Radeln.

Zuhause angekommen, fix ins „Stadtradeln“ eingetragen.

Storch und Reiher, s.o., sind nicht vergessen.

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Ein Dankeschön meiner Reise nach Jena zu Vortrag und Bach-Restaurieren hat nun zum zweiten Mal Früchte getragen – Paradiespilze, konkret: Austernseitlinge.

Über das Beobachten des Pilzblocks, die Entwicklung bis zur ersten Ernte, habe ich im Beitrag vom 9. November, den Entwicklungsstand des zweiten Durchgangs am 19. November berichtet.

Nun haben wir statt wie beim ersten Mal am 10. Wachstumstag zu ernten bis zum 13. gewartet.

Das Warten, 3 Tage längeres Wachstum, hat sich gelohnt.

Die Austernseitlinge haben ordentlich zugelegt.

310 g – das sollte für 2 Personen gut ausreichen.

Wie der Zufall es wollte, übermittelte unsere Kranken-(richtiger Weise wohl „Gesundheits-„)versicherung im vorigen Newsletter 2 Pilzrezepte. Wir wählen die Frittata.

Geschnetzelt …

Gebrutzelt …

Nach auf die Menge angepasstem Rezept gebacken …

… und genossen!

Das war lecker.

Nun warten wir, lassen den Block stehen und feuchten angeschnittene Seiten weiter an – es soll auch noch dritte Ernten geben … „dritte Ernten bringen oft massive Einzelpilze hervor“.

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Es war einmal …, Ostblick aus dem PC-Raum – inzwischen haben Zeit, Temperatur, Sturmwind und Regen die bunten Blätter ziemlich zu Boden gebracht.

Wer jetzt kein Haus hat, …

… sucht sich …

… keines mehr. (Das ist wohl die Schlupfwespe Ophion minutus am Fenster – Korrekturen werden dankbar entgegengenommen.)

Die Rinder sind von den Nasswiesen auf trockenere Gefilde umgesiedelt. Fasane und anderes Getier haben das Gelände jetzt für sich.

In der Stadt allerdings bleibt es bunt.

Am Marktplatz, mit Roland: Buntes Schilderwerk wandert, hält alle Verkehrsteilnehmer durch wechselnde Sperrungen und Umleitungen flexibel.

Der Roland im Schilderwald.

Nein, nicht alle Ampeln stehen auf Rot. – (Die Flusen am Himmel über dem historischen Marktplatz sind 2 Sturmmöwen.)

Grün – wir bleiben in Bewegung, alle kommen (irgendwann) mal dran.

Wechselnd Gesamtsperrung, einspuriges Richtungsfahren, Umleitungen erkunden – das erproben wir mehr oder weniger erfolgreich seit einigen Wochen (hier – anderswo sieht es nicht anders aus, Glasfaser fordert Tribut). – Aber ein Ende naht.

Der Blick von höherer Warte lässt ahnen: Das Geschehen verlagert sich hier ins Zentrum (Punktsperrung steht an), das Umfeld verändert sich Richtung Normalität.

So sehen wir dem Abschluss der Bauarbeiten hier interessiert entgegen.

Die Schilderzahl rund um den Roland wird sich auf Normalmaß verringern.

Eingeborene, hinzugekommene Einheimische, Durchfahrende finden – wohl ab übernächste Woche – die gewohnte Situation.

Durchfahren durch Wedel auf der B 431 – mit Tempo 30 ! – Und das ist auch gut so.

 

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Oha, Panik kommt auf?

Keine Sorge – wir sind immerhin zwei Mikrobiologen im Nebenfach, ich mit zusätzlicher langjähriger Praxis in Sachen Gesundheit und Umwelt. Im Rahmen des früheren Aufgabenbereichs Wasser, Boden, Luft war das Thema „Richtiges Lüften“ – weiss doch jede(r): Querlüften, nicht Kippen!, über etwa die Dauer der Aussentemperatur in Minuten – eine der Hauptvermittlungsaktivitäten der Innenraum-Hygiene, wieder und wieder …

Nein, es handelt sich in unserem Bad nicht um Schwarzen Schimmel – unser Pilz ist eingepackt, ein Geschenk für Vortrag und experimentelles Bach-Restaurieren in Jena.

Versuchsstart – mit „Befreien und Pflegen“ der Pilze (es gibt eine verständliche Anleitung in Skizzen und Erläuterung) am 29. Oktober 2023.

Morgens und abends wird die schmal aufgeschnittene Fläche (wir haben nicht das aufgemalte X geschnitten) besprüht, so feucht gehalten.

(Wann) wird etwas zu sehen sein ? – Spannung greift um sich mit jedem Sprühen …

Tag 5, der 3. November … – Daaaa … in der Ecke, klitzeklein …

… und entlang der Linie, jede Menge!

Tags drauf, morgens …

… und abends – die wachsen ja „wie verrückt“.

Wenn das Wachsen losgeht, soll mehr gesprüht, „schön feucht“ gehalten werden, ohne die Pilze direkt anzusprühen.

Da nutzt der Schnitt – Plastik runterhalten – unter den Pilzen das Substrat benässen, fertig.

Tag 8, am 6. November, …

… ist so etwas wie ein richtiger Pilzwald entstanden.

Schon bei den kleinen Exemplaren zuvor hatten wir erste Nascher (inkl. uns selbst) nicht zurückhalten können.

Jetzt, am 7. November, …

… lohnt das schonmal, erste „richtige“ Pilze roh, dann auch eine größere Menge testweise gebraten, mit Kräutersalz, Bärlauch und Pfeffer gewürzt, zu probieren. – Lecker!

Die Masse …

… wächst …

… und wächst.

„Tag 10“, der 8. November: Wir erklären den Wachstumsversuch für beendet, ernten 390 g.

Ergänzt um die vorherigen, nicht gewogenen „Verluste“, mögen wohl an die 600 g Pilze produziert worden sein.

Braten in der Pfanne, dampfend.

Portionsweise (die zweite angesichts des blauen Set-Zipfel oben rechts ausserhalb des Fotos erahnbar) aufgegessen, mit Genuss!

Danke, ihr Jenaer – das war ringsum und nun auch noch im Nachhinein eine gelungene Veranstaltung!

Zu Ende muss das Vergnügen aber noch nicht sein, schreibt die Gebrauchsanleitung …

So steht nun – andere Seite zugeklebt (wird sich zeigen, ob das richtig war), die sichtbare Seite neu aufgeschnitten, aufgeklappt, angefeuchtet – der Block wieder im Bad.

Resümee: Keine Angst vor Pilz im Bad!

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Irgendwie …

… habe ich das Gefühl, da turnt jemand auf dem Balkon herum.

Der buschige Schwanz hilft nicht beim Verstecken. Wie im vorigen Foto verraten die langbehaarten Ohren den Besucher.

Klopfen vertreibt das Eichhörnchen nicht.

Es wechselt nur den Platz.

Dann aber …

Und Tschüß!

Der Frühling schreitet voran – Rosen, Forsythie, Blutpflaume des Nachbarn und viele mehr legen ordentlich los.

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Es war so angesagt, trat über Nacht auch ein – also ein Bisschen Bewegung, Ausgang entschärfen.

Nicht schlecht – so hätten sich viele Weihnachten 2022 gewünscht!

Die Sonne steht zum Glück immer früher auf, steigt steiler …

Schnell werden unsere Zinnen, bald die gesamte östliche Hausfront, beschienen.

Blick Nordwest – lange genug genossen. Angesichts des anstehenden Frühlings trauern wir dem Schnee nicht hinterher.

Mögen alle, die früher am Tag los mussten, gut an den jeweiligen Zielorten angekommen sein!

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Es scheint, Rücksichtslosigkeit generell, speziell  zu bemerken im Straßenverkehr, greift immer weiter um sich. Wie sonst wäre zu erklären, dass die Bußgeldhöhen erneut überprüft und erhöht wurden.

In vielen Fällen geht es um nichts geringeres als Gesundheit, Leben.

Insofern: „Geld sparen!“ – in solchen Fällen ganz einfach.

Beispiel, 27. Dezember 2021 in Berlin – zugeparkter Radfahrstreifen.

Das Bild, neues Detail, durch Gelb farbiger. (Das Brötchenholen, was auch immer!, dauert länger …)

Da neben dem Radstreifen ein Stück des Rechtsabbiegers  blockiert ist, müssen auch Autofahrer ausweichen. Es dürften mindestens 80 € fällig sein.

Die orange Farbe des Parkers weist wohl auf ein Fahrzeug des Öffentlichen Dienstes, ggf. eines umgebuchten Ver- / Entsorgers hin. Nicht nur in diesem, auch in freiberuflichem Fall ist es für Vorgesetzte, Firmeninhaber usw. angebracht, die Nutzer firmeneigener Fahrzeuge auf die Vorschriften der Straßenverkehrsordnung inkl. Folgekosten hinzuweisen. Aus-, Fort- und Weiterbildung haben noch nie geschadet.

Mögen alle gesund bleiben!

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Nein, unser Garten-Bärlauch blüht noch nicht im kühlen Mai 2021, steht er doch an der Nordseite des Hauses. Das Foto stammt aus dem Vorjahr.

Ob der Bärlauch im Hainich, oder in – Überraschung – St. Peter-Ording blüht, weiss ich nicht.

Aber frohe Kunde erreicht uns vom – ansonsten sehr geschundenen – absolut schutz- und entwicklungswürdigen Leipziger Auwald.

Wie schön!

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Wenn man die Begriffe des Titels in die Internet-Suche eingibt, erkennt man, dass Bundesgesundheitsminister Spahn gern das Bild „schiefe Bahn“ in seine Argumentationen einflicht.

Möge er beim derzeitigen Dauerthema „Corona“ stets ein Auge auf die Varianzen der bundesdeutschen Kreise haben, z.B. die geringen Nord-/Nordostzahlen im Vergleich zu anderen Regionen – und angemessene Aktionen zum Ziel setzen.

Selbst ist Minister Jens Spahn allerdings schon länger auf der schiefen Bahn, beim Thema Sterbehilfe.

Im Februar 2020 hat das Bundesverfassungsgericht geurteilt.

ARD, im Oktober, und ZDF, jüngst gestern (Video-Auszug), weisen neben so gut wie allen anderen Medien darauf hin, dass ein Gesetzentwurf zur Änderung des als verfassungswidrig beurteilten § 217 des Strafgesetzbuchs lange überfällig ist – inzwischen seit 10 Monaten.

Die wahre Verschleppung währt allerdings bereits 3 Jahre und 9 Monate. Damals urteilte das Bundesverwaltungsgericht Leipzig bereits entsprechend.  Dazu der Verfassungsrechtler Prof. Hubertus Gersdorf, Zitat aus dem obigen Link zur ARD: „Das Urteil galt unmittelbar, und alle Verfassungsorgane der Bundesrepublik Deutschland waren wie selbstverständlich an dieses Urteil gebunden!“.

Nichts geschieht seitdem? – Doch, der Minister persönlich weist seine nachgeordneten Dienststellen an, dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts entgegenstehende Entscheidungen an Betroffene zu versenden.

Damit stellt sich der Bundesminister gegen die in der Bundesrepublik Deutschland geltende Gewaltenteilung und gegen gesprochenes Recht – ein gefährliches „Spiel“.

Kanzlerin Merkel und der Koalitionspartner SPD schweigen beredt. Herr Spahn derweil befindet sich weiter in der Bewerbungsrunde Richtung CDU-Vorsitz / nächste Bundesregierung.

Und da wundert man sich über Menschen, die an unserem Rechtstaat zweifeln?

Der Herbst sei die Zeit der Besinnung, sagt man. Vielleicht schafft Herr Spahn seine Aufgabe ja im Winter 2020/21 ?!

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Wir leben gerade offenbar in einer ganz besonderen Zeit. – Ist nicht eigentlich immer eine ganz besondere Zeit?

Zu den derzeitigen Aufs und Abs der Corona-Diskussion will ich hier nichts beitragen. Da muss sich jeder selbst ein Bild machen.

Aber angesichts der ganz offensichtlich immer mal wieder aufflackernden Panik (Panik? Panik-Mache ist zu unterlassen!) ist es sicherlich ganz gut, sich reale Zahlen neben den derzeit diskutierten vor Augen zu führen.

Bei Abendblatt interaktiv lese ich, dass Deutschland seit Anfang März, also seit etwa 1,5 Monaten, etwas über 5.000 Corona-Tote zu beklagen hat.

Wie steht das zu Gesamtzahlen – man hört ja Äusserungen, die Corona-Toten würden in der Statistik (bei späterer, rückwärtiger Betrachtung) gar nicht „auffallen“ ?

Eins ist man klar: Wo viel Leben ist, ist auch viel Tod.

In unserer hauptsächlich christlich geprägten Historie ist dieses Thema leider ein Tabu – was die Nicht-Gesetzeskonformität unseres derzeitigen Bundesgesundheitsministers in Sachen Sterbehilfe nicht besser macht. Er sollte sich auf den Boden des Grundgesetzes zurückbegeben – ggf. sollten Kanzlerin (?) oder geeignete Politiker dafür sorgen. (Wird ein Minister, der das Grundgesetz nicht achtet, nicht belangt?)

Nach Deutschland in Zahlen starben 2019 hierzulande 954.874 Menschen, geboren wurden 787.523. – Über die Differenz von derzeit gut 150.000 kann man sich auch den einen oder anderen Gedanken gönnen (Stichworte, wer zahlt die Renten – oder Einwanderungsland usw.).

Wer das Thema „Alterspyramide“ googelt, bekommt unter anderem ein Bild aus dem Diercke Weltatlas mit den Geburtsjahren 1910, 1950, 2000, 2050 – der Tannenbaum aus 1910 ist nicht wiederzuerkennen. Die Weltkriege, die geburtenstarken Jahrgänge der 1950er und 1960er, der „Pillenknick“ und vieles mehr haben unsere „Pyramide“ ganz schön verformt.

Die Entwicklung kann man – Jahre 1950 bis 2060 (na gut, wer kennt schon die Zukunft ab 2019 …) – sehr schön auf dieser Statistikseite durchfahren. Statisch sieht man das analog im Demografieportal des Bundes und der Länder . In beiden Quellen ist unter anderem auch das Ansteigen unserer Lebenserwartung über die vergangenen Jahrzehnte nachvollziehbar – „plötzlich“ tauchen regelhaft und immer zahlreicher über 80- und 90-Jährige ff. auf.

Was ich damit sagen will? – Ein Bisschen Besinnung auf den Rahmen, in dem wir leben, täte allen gut.

Und wenn das mit „Corona“ so ernst genommen wird, warum wird dann seit Jahren nichts gegen Antibiotika-Missbrauch getan – in den Krankenhäusern sterben in Deutschland wegen Antibiotika-Resistenzen (die Daten im Link beziehen sich auf die EU) Menschen in gleicher Größenordnung wie an „Corona“ ? ! ?

Der Klimawandel bleibt … Tun wir etwas dagegen! Übermorgen ist Demo.

Ich bin dabei.

Ich wünsche allen eine gute Gesundheit, den Politikern Weisheit – und das Befolgen unserer Rechtsnormen!

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