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Archive for the ‘Reisen’ Category

Vorige Woche Sonnabend war das, unser Jubiläum mit Reise zur Elbphilharmonie mit Blick ringsum, schräg von oben auf Hamburg. Nun ist erstmal gut, wir suchen und finden lecker Essen und Trinken, dann geht`s auf den Rückweg.

(Inzwischen ist wettertechnisch in der Woche bis heute allerhand gelaufen.

  • Immerhin führten die – meist geringer bis gar nicht angefallenen – Niederschläge in manchen Bächen zum Anstieg der Abflüsse bis Mittelwasser, um genau so schnell wieder Richtung Niedrigwasser zu sinken.
  • Der heftige Ostwind führte, gekoppelt mit geringen Elbe-Abflussmengen, in der Tide-Elbe zu Flutwasserständen, die bis fast 2 m unter Tidehochwasser landeten. Die zugehörigen Ebbetiefstände erreichten bis zu 2,50 m niedriger als mittleres Tideniedrigwasser. Als Folge saß in der Baggerei-gesteuerten Schlick- und Schlamm-Elbe so manches Schiff auf Grund.
  • Dementsprechend fiel im Tidebereich der zufliessenden Bäche wie Pinnau und Krückau fiel die Tide zeitweilig aus, wie die Pegelstände schrieben.
  • Ein Freund rief an, ich säße doch „unten“, ich möge den gezogenen Stöppsel wieder reinstecken.)

Zurück zum Jubi-Geschehen …

Blick von der Niederbaumbrücke gen Elbe – noch 50 cm Absinken bis zum normalen Tideniedrigwasser.

Was sehen wir da – farbliche Anzeichen für das Tidegeschehen; eine Treppe, deren unteres Ende wasserseitig „in der Luft“ endet; Holz unter Backstein, „gut belüftet“ – und das geht noch etliche Dezimeter weiter runter, dauert bis zum Verschwinden während der Flutphase …

Quer betrachtet, etwas herangeholt – diese „Hölzer“ tragen Hamburg.

Das tun sie schon lange – gut, wenn sie dauerhaft unter Wasser sind. Mit Sauerstoffzutritt „kompostieren“ sie.

Dummer Weise ist im Vergleich zum Tidegeschehen vor den heftigen, immer heftiger werdenden „Elbvertiefungen“ ein wesentlicher Wandel eingetreten. Mit jeder Elbvertiefung, mit jedem Meter mehr gebaggert, sank gleichzeitig das Tideniedrigwasser. Ob die ebenfalls feststellbare, relativ geringe Erhöhung der Flutpegel auch mit der Baggerung oder (nur? / unter anderem?) mit dem Meeresspiegelanstieg einhergeht, sei dahin gestellt. – Meines Wissens hat nie jemand eine volkswirtschaftliche Berechnung des Gesamtgeschehens durchgeführt, gar vorgelegt. Was das für die Statik all des Gebauten bedeutet?

Noch ein paar Beschreibungen ins Bild eingefügt:

Ich glaube, das erklärt sich von selbst – sonst gern nachfragen.

Wir haben inzwischen guten Appetit, gehen gen Nordwest.

Dazu nutzen wir die Elbe-abgewandte Seite des Hochwasserschutzes Landungsbrücken – der Menschenauftrieb auf der „Guck-Seite“ ist uns zu dicht geworden.

Gut arbeitet die Stadtreinigung am Ziel „Saubere Stadt“.

Wir passieren ein anderes Zeugnis „Saubere Stadt“. Mit der Schwemmkanalisation befreite man früher, gegen Ende des 19. Jahrhunderts, allzu unhygienische Städte erfolgreich von Schmutz jeglicher Art („Mischkanalisation“ – hier: Denkmal „Sielwesen“), William Lindley war der international renommierte Fachmann dafür.

Nach der Cholera (die Tide-Elbe brachte die Abwässer an die Ansaugstelle für Trinkwasser – Hamburg hatte [wieder mal?] an falscher Stelle gespart …) bis heute setzen sich erforderliche Verbesserungen, Anpassungen des Abwasserableit- und -reinigungssystems an Notwendigkeiten und neue Erkenntnisse bis heute und in Zukunft fort.

Angesichts unseres täglichen Wasserverbrauchs (in den Entnahmegebieten führen die Quellflüsse entsprechend weniger Wasser) stellt die Einleitung der gereinigten Abwässer heute im westdeutschen Raum den stetigen, gemessen am Mittelwasserabfluss hier größten Nebenfluss der Elbe dar.

Schnell ist das Portugiesenviertel erreicht.

Blick nach Süden, U-Bahn, Hochwasserschutzanlage – wir sind nicht weit von der Elbe entfernt.

Der Michel ist nah. – Ein buntes Viertel, mit einer Vielzahl Restaurants – hier finden alle Interessierten etwas.

Wir auch, sehr empfehlenswert – genau wie die Vielzahl anderer Anbieter ringsum.

Gestärkt und zufrieden verlassen wir das Gasthaus, Richtung S-Bahn Landungsbrücken.

Und wieder – Menschenmengen drängen weiter gen Hafen, Elphi (neben denen, die ins Portugiesenviertel abzweigten). Wir bleiben auf dieser Straßenseite.

Menschenleer …
Kein Kommentar zu den Rollern.

Noch ein Bisschen Gegenlicht – mit Hafenzubehör.

Abschied – für heute – von Hamburg.

… 2 Möwen.

So endet unser Ausflug – im nächsten und letzten Jubi-Beitrag.

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Nach Anfahrt Hamburg-Dammtor, Spaziergang durch den Alten Botanischen Garten, Verlassen des Wallrings Richtung Michel, Landungsbrücken Hamburg, sind wir also an der Elbe angekommen. – Spitz hier, bei Spitzenwetter. Rauf also auf die Plaza der Elbphilharmonie, die Ebene zwischen rotem Ziegel und Glaspalast.

Die Elbphilharmonie – mit online-Karten und ein wenig Hilfe an den Zugangs-Scannern gelangen wir rein.

Nach langsamer, zunächst steiler, dann bis waagerechter, Rolltreppenfahrt gelangen wir auf das Zwischenhoch zwischen historischem Speicher und Glaspalast Veranstaltungs- und Vergnügungsbau – auf die Plaza.

Hier kann man ringsum gucken, nach Westen z.B. auf die Landungsbrücken, Norderelbe.

Rechts die „Tanzenden Türme“, Ostzugang zur Reeperbahn.

Blick Südsüdwest – Hafenkran, die Köhlbrandbrücke, Querung des Köhlbrand, Verbindung(sname) der Süderelbe Richtung nördlich gelegenem Treff mit der Norderelbe, „Containerbrücken“, (aus China herantransportierte [Hafen-Wahnwitz halt]) Großkräne zum Entladen von Containerschiffen.

Blick Nord – vorn Hafencity mit „Hafencity Gate“ (links), hinten die historische Kirchen-Silhouette (die war für Stadtplaner „ewig“ heilig – schon eine ganze Weile her!).

Baustelle Hamburg, CCH – von dort sind wir angewandert.

Blick Nordost – vorn Hafencity, Sandtortraditionsschiffhafen, historische Kirchen-Silhouette.

Blick Nordwest, Tanzende Türme, Reeperbahn, Michel (Hauptkirche St. Michaelis) – das Riesenrad zwischendrin zeigt: Der „Winterdom“ läuft.

Blick Nordnordost – Teilansicht des historischen Hamburg, Rathausturm, Mahnmal St. Nikolai, Hauptkirche St. Petri.

Blick Südost – Norderelbe, alte Häfen, links Hafencity-Baufortschritt. – Am Horizont soll – Mächtigen-Hybris – ein 200 m Turm entstehen. Waagerecht gelegt, als „Flachbau“ könnte man Gründungsprobleme, -aufwand, -kosten locker umgehen …

Blick Südsüdost, nochmal Köhlbrandbrücke, Hafenkräne – das Baumonster links ist kein Gebäude, sondern eins dieser sogenannten „Traumschiffe“.

Wer`s mag. – Unser Traum ist sowas nicht.

Abschiedsblick, Süd – Hafenindustrie, am Horizont die Harburger Berge im Dunst.

Und raus mit der Rolltreppe, erst waagerecht, dann schräg bis steil – langsam geht es auf den Ausgang zu.

Die 2 € pro Person haben sich gelohnt. Man kann es mit diversen Führungsangeboten zu Innenansichten der Elphi auch teurer haben.

Auf zum Mittagessen – vor uns die Kehrwiederspitze mit der Hafenpolizei. – Gut, früh aufgestanden zu sein. Ein nicht endender Zug recht dicht gedrängter Menschen strebt den Sehenswürdigkeiten hinter uns zu.

Weiter geht`s, demnächst.

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Wir sind aus den Wallanlagen Hamburgs in die Neanderstraße gelangt, geleitet von der Silhouette des Michels. Gen Süd geht es weiter, Richtung Elbe.

Blick Neanderstraße in die Peterstraße.

Wer mehr über das Umfeld erfahren möchte, findet das z.B. bei der Carl-Toepfer-Stiftung. [Nein hier gibt es keine, und es geht auch nicht um Neandertaler.]

Spiegelungen – Blick Neuer Steinweg südwärts, Ludwig Erhard-Straße.

Detail.

Noch immer im Gegenlicht, der Michel – von der Ludwig Erhard-Straße aus.

Blick Südost – Mahnmal St. Nikolai, rechts davon die Hauptkirche St. Katharinen.

Wir sind weiter – Nord-, Sonnenblick von der Michelwiese aus.

Da steht ein Steinmensch am Südende der Michelwiese, irgendwie bekannt – nein, auch kein Neandertaler, sondern Moai Angelito.

Wir sind an den Hamburger Landungsbrücken angekommen. Ein riesiges steinernes Bollwerk liegt vor uns.

On top – Blick ostwärts auf Columbus Haus, Elbphilharmonie und ein Segelschiff.

Mit diesem „Bollwerk“ ist Sturmflutschutz bei der vorigen Aufstockung hervorragend für Freizeit- und touristische Betrachtungen gestaltet worden.

Die Niederbaumbrücke – unten ein Anwender des „Streetfishing“, Anwandern, Köder testen, was fangen oder nicht, weiter geht`s.

Wir queren die Niederbaumbrücke – links vor uns die Kehrwiederspitze mit Hafenpolizei, am Horizont die „Elphi“, rechts „Hafencity Gate“.

Am Kaiserkai werden wir mit Live-Darbietung an den Star-Club, Reeperbahn, erinnert. „Gesamtansicht des Entertainment“ gegen Spende frei nutzbar.

Am Kaiserkai, Blick West – Musical-Hallen auf der anderen Elbseite, hinter Elphi und Hafencity Gate vorn.

Am Kaiserkai, Blick Ost – der Sandtortraditionsschiffhafen, ringsum ein früher Teil der Hafencity, gern als „Würfelkotzen“ bezeichnet.

Dalmannkai – und schon sind wir am Ziel, Blick über den Platz der deutschen Einheit. Die Elphi, da wollen wir rauf (da oben mittendrin, wo die kleinen Männlein und Weiblein stehen).

Aussichten und Ansichten von dort folgen demnächst.

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Auf unserem Spaziergang vom Alten Botanischen Garten Richtung Elbe sehen wir immer wieder historische Gebäude über den herbstlich leuchtenden Bäumen.

Mal eine Silhouette, mal eine Giebelfront …

…, gelegentlich mehr, …

… eine Ecke …

… ohne und mit Türmchen.

Zum Schluss erwartet uns noch diese Frontale – mit all dem Bunt drumrum könnte man sich fast auf „Indian Summer“-Tour in den Neuenglandstaaten an der Ostküste Nordamerikas wähnen.

Was mögen das alles für Gebäude sein, wer sie bevölkern?

Prüfung im Internet erbrachte Überraschendes. Da scheint tatsächlich ein Hamburger Berufsstand mit einer Vielzahl von Aufgaben in allen diesen Prachtbauten Unterkunft gefunden zu haben.

Wir wünschen erfolgreiche Forschung!

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Die anfliegende Krähe ist ja schon bekannt.

Neben Wassergeflügel, Enten, Rallen, bevölkern etliche Lachmöwen die Wallgräben.

Die fliegen schlagartig zielgerichtet ab. Ob da jemand mit lockender Tüte erspäht wurde?

Eine Gruppe Blesshühner hält sich am Rand auf.

Und dann läuft da vor uns, völlig ungeniert …

… ein junges Teichhuhn über den Weg. Sein Ziel ist der Hang mit seinem offenbar attraktiven Futtergrün.

Bekannte Töne schallen vom Himmel. Wer ist da auf Sightseeing über Hamburg unterwegs?

Nach längerer Orientiertung haben wir doch noch den überfliegenden großen Schwarm Nonnengänse entdeckt – hier nur ein kleiner Teil der Menge.

Für die vielen kleinen Vögel ringsum hat die Fotosituation mit Digicam nicht ausgereicht, die fehlen dementsprechend hier.

Rings um die Wallanlagen scheint immer wieder gebaute Hamburger Geschichte durch das herbstliche Grün. Dazu gibt es demnächst ein paar Fotos.

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So ein 50-Jahre-Jubiläum will gut begangen sein. Wir haben uns eine Hamburg-Tour mit Altem und Neuem zum – im wahrsten Sinn des Wortes – Begehen vorgestellt, lockerer Rahmen, kein Stress.

Wir sind mit S-Bahn und Schienenersatzverkehr (vgl. voriger Beitrag) angekommen, zwischen Bahnhof HH-Dammtor und Eingang Alter Botanischer Garten (in English).

Wir bewegen uns da in uralten Verteidigungsanlagen, den Wallanlagen, für deren Herstellung die Stadt Hamburg über Jahre ein Viertel ihrer Einnahmen aufwendete. „Planten un Blomen“ ist ebenfalls Teil dieser heute beeindruckenden Parkanlage.

Herbstliche Temperatur, strahlend blauer Himmel – beim Betreten des Alten Botanischen Gartens begrüßt uns ein Farbspektakel.

Herbstfarben mit Krähe.

Blick zum Fernsehturm – kaum glaublich, dass der seit Jahrzehnten verfallend rumstand. Nun spricht man von Instandsetzung bis hin zum sich drehenden, luftigen Café. Man los, Hamburg!

Das CCH, Congress Center Hamburg – vor 50 Jahren im Bau, dieses Jahr nach 5jähriger Totalsanierung / Restaurieren wieder in Betrieb.

Herbstspiegelung in den Wallgräben – kleine Reste der früher wichtigen Schutzanlage, heute wesentliche tiefliegende Bereicherung des abwechslungsreichen Geländes.

Herbstspiegelung, Detail.

„Groß sind die Bäume geworden in den vergangenen 50 Jahren!“ meinen wir. Seinerzeit waren sie allerdings auch schon, gemessen an Menschenhöhen, groß.

Wallanlagen, Buchenpartie – die teils natürlichen, teils menschengemachten Höhen sind wesentliche Ursache des abwechslungsreichen Gelände- / Parkeindrucks.

Ein Wassermann – oder welch anderer König …

Herbst-Gelb, baumgerahmt.

Und wieder Spiegelung – links oben, hoch zu Ross ein Kaiser. – Nein, den wollen wir nicht „wiederha`m“.

Wir nähern uns dem vorgesehenen Ausgang.

„Der Michel“, St. Michaelis, weist uns den Weg.

Langes, illustres Astwerk.

Die Eisbahn, in Betrieb – man glaubt es kaum, im Herbst 2022 bei Temperaturen über 10 Grad.

Und raus sind wir.

Es folgen noch zwei kleine Beiträge zu diesem Spaziergang zwischen den alten Verteidigungswällen – ein paar Vögel und ein paar Gebäude als Thema.

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So fing alles an. Oktober / November 1972, Alter Botanischer Garten Hamburg. – Symbolfoto 2022, 2 Generationen später im Neuen Botanischen Garten.

Das 50jährige wollte begangen sein – alte und neue Stätten sollten erwandert werden.

Hier zum Start einer kleinen Erlebnisreihe die Anfahrt, Ziel S-Bahnhof Dammtor, Eingang Alter Botanischer Garten.

Sonnabend Morgen, Super-Wetter. Start am S-Bahnhof Rissen – unser neu erprobter Startort.

Wieder einmal eins dieser Wochenenden mit dem Begriff „Schienenersatzverkehr“ (SEV). Wir sind vorbereitet, raus in Klein Flottbek (Neuer Botanischer Garten nebendran – da wollen wir ja diesmal nicht hin).

Na das klappt ja – unser SEV-Bus steht abfahrbereit.

Baustellen über Baustellen – die BAB A 7 nördlich des Elbtunnels bekommt einen weiteren Deckel.

Die bisher bereits etwas weiter nördlich fertiggestellten Deckel haben sich – aus unserer entfernteren Sicht – bewährt. Lärmvermeiden für die Stadt und „Landgewinn“ auf dem Deckel verbessern die vorherige Situation erheblich.

„SEV“, super heute – nach einer halben Stunde Stadtfahrt im Bus (immerhin) sitzen wir wieder in der S-Bahn, Altona – Dammtor.

Unsere Hamburger Junioren konnten unseren Jubel bei ihrem abendlichen ÖPNV-Test nicht wiederholen. Für die gleiche SEV-Strecke brauchten sie die 3-fache Zeit im Bus, 1 1/2 Stunden!

Dammtor also, Eingang Alter Botanischer Garten – der Jubi-Spaß beginnt.

Was uns im Alten Botanischen Garten so auffiel und begegnete, folgt demnächst.

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Der Beitrag vom 6. November stellte Handlungsnotwendigkeiten dar, wie sie allüberall in unseren Bachoberläufen, Bächen und kleinen Flüssen bestehen.

Noch immer warten wir – fast Mitte November 2022 ! – auf Wasser. Wanderfische haben ihre Laichbereiche noch nicht aufgesucht, obwohl wir uns zeitlich in der Laichzeit befinden.

So ergab sich die Möglichkeit, weitere Laichbetten in bedürftiger Strecke anzulegen und das Umfeld strukturell aufzuwerten.

Anfahrt im Ländlichen.

Ankunft – Bagger, Trecker und Dumper warten auf den (bereits letzten) Sattelzug Kies.

Ich wandere zum Ort der Tat.

Die Zufahrt, weich, ist durch Platten geschützt.

Am bachauf liegenden Ende der Arbeitsstrecke steht der zweite Bagger, wartend.

Ich passiere eine bereits eingebaute Kiesrausche.

Auch am oberen Ende ist in erstem Durchgang bereits eine Rausche angelegt – groß. Es fehlen noch die Seitendepots, damit der Bach für die Zukunft Material zum Spielen bei höheren Abflüssen hat.

Wir nutzen hier den starken Höhenunterschied, den eine Raue Rampe aus Grobstein unmittelbar bachauf bietet.

Trecker mit gefüllter Mulde ist angekommen, es kann weitergehen.

Beidseitig der Rausche werden die Kiesdepots angelegt.

Die unmittelbare Kiesentnahme aus der Mulde vor Ort hat sich, so nicht unmittelbar aus der Mulde geschüttet wird, als optimal herausgestellt.

Bachab werden Kieslenker eingebracht, oft im Umfeld einer alten Erle, davor ggf. auch dahinter, so dass ihr Standort und flottierendes Wurzelwerk langzeitig erhalten bleiben.

Gut gelegt!

In überlichteten Strecken wird Wasserpest entnommen. Sie wird bei Entwickeln der Bachturbulenz und Baumbestand auch an jetzt übersonnten Bereichen künftig geringer auftreten. Bachtypische Pflanzen werden sie ersetzen.

Die fertige große Rausche.

Auch der Fotografierer wird fotografiert …

Blick bachauf, bis zur Rauen Rampe.

Blick von der rauen Rampe bachab auf die Rausche, Gegenlicht.

Der Inhalt der letzten Mulde wird platziert, stillgestanden!

Auch hier Erlenschutz und Strömungslenken.

Wo gewünscht, wie hier, kann sich der Bach am gegenüberliegenden Ufer versuchen.

Pause, dann Abräumen, Feierabend.

Auf dem Weg zum Auto komme ich am „Baumarbeiten-Hund“ vorbei.

Der (gehört nicht zu uns) hat sicher auch bald Feierabend.

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Blick aus dem Wohnzimmerfenster – Eis mit Sahne hat geschmeckt, (Hain-)Buchenhecke, links grün, rechts bunt sonnenbeschienen, lockt nach draussen.

Die noch viele Früchte tragende Vogelbeere ist blattlos. Daneben – Ausnahmeerscheinung – trägt eine Feldahorngruppe noch allerhand leuchtende Blätter.

Herbsthimmel bei stürmischem Südwestwind – die bereits tief stehende Sonne wird von jagenden Wolken verdeckt.

Der Pferdetümpel – mäßige Temperaturen mit geringerer Verdunstung helfen auch nichts. Ohne Regen wird das Teil sogar herbstlich trockenfallen.

Und oben jagt es weiter … – Oh, oh …

Ein letztes Zwinkern? Erstmal zieht der Himmel zu.

Gefühlt setzt sich die Jahressituation fort: Wunsch nach nicht-unbedingt-nassgeregnet-werden läuft parallel zum Bedürfnis „Wir brauchen Wasser – und zwar sofort, und das reichlich!“.

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Eine alte Route Richtung Elbdeich, neu entdeckt – Eichenallee Idenburg in der Hetlinger Marsch.

Herbsthimmel bei stürmischem Südwestwind.

Vor dem alten Elbdeich, Hetlingen, äsen Nonnengänse, ein paar andere am Rand.

Geschützt durch einen lichten Knick stehe ich nicht weit entfernt.

„Immer schön aufpassen!“ ist gleichwohl die Devise.

Weiter entfernt steht ein Silberreiher.

Gut bewacht äst die Gruppe weiter.

Auf dem Elbdeich Hetlingen – Wolken jagen über den Himmel, die Sonne lässt die Elbe glitzern.

Im Deichvorland – Reet und junger Tide-Auwald.

Reet und Binsen im Deichvorland.

Binnendeichs, Giesensand – die Rinderherde kommt gestiefelt daher – im Hintergrund eine größere Gruppe Nonnengänse.

Der Papa ist auch dabei …

Die hochreichende Stiefelung erklärt sich beim Betrachten zweier Spätankomenden (kein Foto). Die queren ein Marschgrabenende, das wegen offenbar höheren Flut-Einstaus im angestammten Querungsbereich tiefgründig aufgeweicht ist. Die beiden Halbstarken haben sichtlich Mühe, sich aus dem Modder herauszukämpfen.

Bereits beim Betrachten der Nonnengänse fällt mir dieses Jahr auf, dass sie zusammen mit Blessgänsen auftreten – hier eine gesonderte Gruppe.

Das habe ich in früheren Jahren so nicht erlebt – seinerzeit Nonnengänse „in Reinkultur“, von Graugänsen geradezu gemieden.

Dieses Jahr scheinen Blessgänse hier bei uns etliches häufiger aufzutreten als in den Vorjahren.

Fährmannssand, Deichkrone – die jagenden Wolkenwürste ziehen genau vor der Sonne. – Gemein!

Die Vordeichherde steht im stürmischen Wind dicht zusammen (Foto vom Vortag).

Landseits der langen Buhne ziehen Graugänse vorbei.

Weit geht der Blick über Süßwasserwatt, Tide-Elbe, niedersächsische Marsch bis zur Stader Geest am Horizont.

Auf nach Hause.

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